zuerst solltest du dir die Preise der Grundstücke und Häuser in der Umgebung ansehen, und auf den m² umlegen. Außerdem gibt es im Internet für die meisten Gemeinden eine Handelspreis-Bewertung für Grundfläche. Eine aufwändige Sanierung oder einen Abriss/Neubau musst du natürlich anders bewerten als ein Grundstück mit moderner Villa.
Einen Sachverständigen würde ich zunächst nicht für nötig befinden, da dieser je nach Bedürfnissen den Wert des Hauses errechnet - und du weißt ja nicht, ob das Haus erhalten werden soll oder abgerissen. Zwar fragen die Käufer meist nach einem Gutachten, hast du aber eins, so wird dessen Seriosität sowieso vom Käufer angezweifelt, das gehört auch zu den "Preisverhandlungen".
Ein erfahrener, guter Makler sollte fähig sein, dir einen ungefähren Preis zu nennen, den man erzielen kann. Kompetente Makler können ein Gutachten genauso erstellen, wie Sachverständige, da sie in der Immobilienbewertung die gleiche Ausbildung haben sollten. Anders ist es bei technischen oder Bau-Sachveständigen. Aber für das Grundstück sollte es reichen!
Kontaktiere mehrere Makler (möglichst solche, die in Zeitung oder Internet auch andere Grundstücke in der Umgebung vermitteln) und lade sie zu einer Besichtigung ein, lass dir dabei ihre Geschäftspraktiken erklären (Alleinvermittlungsauftrag nötig oder nicht, Provisionsgrundsätze, Unterstützung bei der administrativen Abwicklung des Verkaufs, Vertrags-Prüfung, usw... und lass dir den Vermittlungsvertrag zeigen, den du unterschreiben müsstest) Bei dem Gespräch lass dir einen Preis nennen, den sie glauben erzielen zu können. Bedanke dich höflich und teile mit, du wirst es dir nach ausgiebiger Überlegung und Rücksprache mit etwaigen anderen Berechtigten am Haus überlegen und sie informieren, ob sie den Auftrag bekommen.
Dann nimmst du den Makler, der dir am besten zusagt, und besprichst mit ihm nochmals den Preis aufgrund der mittlerweile gehörten Vorschläge und deiner eigenen Vorstellungen. Räume einen gewissen Spielraum für Verhandlungen ein, und denk daran, dass du womöglich auch eine Abgeber-Provision zahlen musst. Bei uns entfällt diese meist oder ist an gewisse Bedingungen geknüpft (Verkaufsgeschwindigkeit, Preis, etc...). Das ist aber Verhandlungssache, grundsätzlich darf der Makler Provision von beiden verlangen (Vertrag!!!).
Es handelt sich hierbeii um ein altes Bauernhaus mit großer Scheune wo alles mögliche untergebracht werden kann, hat Kunststoffenster und wurde einwenig innen renoviert. Aber leider nicht vollständig. Das Haus hat auch keine Heizung aber Ofen. Die Grundstücksfläche beträgt 700qm. Man muss auch sagen das es ein Dorf ist und ein qm Preis von 120Euro hat.