Mahnung - neue und gute Antworten - Seite 7

  • GMX Rechnung - Mahnung von 1&1 Mail & Media
    Antwort von Valto ·

    Hallo, ich habe heute ebenfalls eine Mail von der Mail & Media GmbH (nicht 1&1 Mail & Media) erhalten. Ich soll bis morgen etwas über 30€ überweisen, da man sonst meine Daten an die Schufa und ans Gericht weitergeben möchte. Wenn ich auf den Absender Sachbearbeiter klicke, sehe ich die Email Adresse des Absenders: zahnaertin-Dr.rohrsetzer@gmx.de...merkwürdigerweise gibt es tatsächlich eine Praxis mit dieser Email Adresse. Was nun? Die Zip Datei mit der Mahung werde ich aus Angst vor einem Virus nicht öffnen.

    Gehe davon aus, da nichts über den Postweg kam, dass es sich hierbei um eine Fakemail handelt.

    Gruß Valto

  • Verzug , Rechnung nicht bezahlt
    Antwort von Atzec ·

    Helfen wobei? Was ist deine Frage?

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von santpoldemar16,

    Meine Frage ist, ob ich erst eine Mahnung stellen muss bevor er in Verzug geraten kann oder ob der Schuldner automatisch in Verzug gerät, wenn er innerhalb von 30 Tagen nicht bezahlt?

    Kommentar von santpoldemar16,

    Ist es von Bedeutung, dass das Zahlungsziel 30 Tage genannt wurde?

    Gerät er nur dann automatisch in Verzug?

    Sprich wenn also nicht konkretes auf der Rechnung vereinbart wurde, muss dann erst eine Mahnung geschrieben werden mit Fristsetzung und dann erst tritt Verzug ein?

    Kommentar von Atzec,

    Nein, hier tritt der Verzug durch Fristablauf ein.

    http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__286.html

    Also die AW bezieht sich auf deine erste nachfrage.

    Zur 2.: Richtig. Ist auf der Rechnung kein Zahlungszielgenannt, müsste erstmal gemahnt werden.

    Kommentar von santpoldemar16,

    Ist es von Bedeutung, dass das Zahlungsziel 30 Tage genannt wurde?

    Gerät er NUR dann automatisch in Verzug?

    Sprich wenn also nichts konkretes auf der Rechnung vereinbart wurde, muss dann erst eine Mahnung geschrieben werden (frühstens nach Ablauf von 30 Tagen) mit Fristsetzung und dann erst tritt Verzug ein?

    Kommentar von kevin1905,

    Auf der Rechnung hätte eindeutig und unübersehbar stehen müssen

    Nach Ablauf von 30 Tagen nach Erhalt dieser Rechnung tritt Zahlungsverzug automatisch ein, ohne dass es einer Mahnung bedarf

    Geht aus Abs. 3 hervor.

    Der einfache Hinweis zahlbar binnen 30 Tagen ist gegenüber Verbrauchern unzureichend und stellt nur einen Wunsch dar und keine bindende verzugsbegründende Frist.

    Kommentar von santpoldemar16,

    Danke! Viele Grüße

  • Mahnung?? Schufa?? Hilfe
    Antwort von UweKeim ·

    Quatsch. Also. Ich lese die ganzen Kommentare hier erstmal gar nicht, weil der erste irgendwas von "doppelte" babbelte.

    Jetzt mal Allgemein:

    Wir leben in einem Rechtstaat, jede Rechnung, jede Gebühr, jede Strafe, jeden Aufwand den du zahlst muss verhältnismäßig sein. Diese Verhältnismäßigkeit ist im dt. Recht mehr oder minder klar definiert:

    • So muss ein 400€/Monat Student auch bei einer Straftat (z.B. als Ausgleich für Körperverletzung = Schmerzensgeld) nur einen Betrag zahlen, den er auch zahlen kann.
    • So muss selbst ein Inkasso-Büro (die absoluten höchst-Flieger in Sachen Gebühren) sich an der Verhältnismäßigkeit zwischen tatsächlichem Aufwand (die schreiben ja immerhin maschinell einen Brief und müssen den Auftrag von Auftraggeber verwalten etc.) und Preis orientieren. Dabei spielt der Streitwert immer eine Rolle. Diese Verhältnismäßigkeit ist bei Rechtsanwälten und Inkasso-Büros staatlich genormt. Oft versuchen dennoch einige viele schwarze Schafe diese Norm zu ignorieren und auf die Panik des Empfängers zu hoffen, der nichts von dieser Verhältnismäßigkeit weiss und einfach brav zahlt...

    Werden nun weitere Gebühren hinzukommen, so richten diese sich nach Aufwand und Streitwert (Aufwand vllt. ne Stunde und Streitwert 73,94) - somit ergibt sich ein maximaler Gebührensatz von 52,00,-€... Ein Schufa-Eintrag hast du nicht zu erwarten, den gibt es in der Regeln nur bei berechtigtem Inkasso-Verfahren in Verbindung mit mehrfachem nicht-nachkommen von Mahnungen.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von mepeisen,

    Lustigerweise schreibt bgigou etwas davon, dass es zu einem "Steuerberater" gehen würde und nicht zu einem Inkassobüro. Ein Steuerberater darf exakt 0€ Gebühren fordern. So einfach ist das.

  • Mahnung und Kündigung Inter Assurance
    Antwort von jamesbu ·

    Haben die evtl. eine falsche Bankverbindung ? (Kontodreher oder so ähnlich)

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von manga16,

    das weiß ich net, ich hab dem Typen aus dem Expert meine Karte gegeben, damit der die Nummer eintragen kann, auf dem Zettel, den ich bekommen habe, steht meine Nummer net drauf

    Kommentar von jamesbu,

    Frag nach ....

    Kommentar von manga16,

    hab den Fehler gefunden, der Typ hat net meine Kontonr aufgeschrieben, sondern meine Kartennr. keine wunder, das da nix abgebucht werden kann. Muss ich jetzt zu dem Laden, wo cih den Tv gekauft habe, oder soll ich der Versicherung schreiben, weil cih hab ja schon einmal das bezahlt

    Kommentar von kevin1905,

    Du zahlst die 4,90 €.

    10,- € sind eigentlich zu hoch für eine Rücklastschrift. Die sollen dir die Kosten bitte belegen.

    Dann kannst du zum Laden gehen und dem freundlichen Mitarbeiter bitten dir doch die Kosten zu erstatten, die dir durch seinen Fehler entstanden sind.

  • Mahnung?? Schufa?? Hilfe
    Antwort von Doesig ·

    Ach wie schrecklich :(
    Steuerberater? Wahrscheinlich meinst du ein Inkassobüro? Ich würde mal mit dem Doppelten rechnen, wegen der Gebühren.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von bgjgou,

    Nein oder? :(

    Kommentar von bgjgou,

    Was passiert, wenn ich alles bezahlt habe?

    Kommentar von Doesig,

    Du meinst die 73,94? Da ja jetzt schon eine dritte Partei eingeschaltet worden ist, müsstest du deren Gebühren auch bezahlen.
    Ruf doch am besten noch mal beim alten Kieferorthopäden an und frag, wie du am einfachsten die Rechnung begleichst. Vielleicht kannst du alles zusammen an den Kieferorthopäden überweisen und der zahlt das Inkassounternehmen (oder was auch immer er da eingeschlatet hat) aus.

  • Mahnung schreiben an Bekannten - wie formulieren?
    Antwort von mepeisen ·

    Du kannst problemlos beim Du bleiben. Ein Sie hat auch gleich die Wirkung der Kündigung der Freundschaft. Obwohl das ggf. sowieso der Fall sein wird.

    Bedenke, dass du zum einen die versäumten Raten fällig stellst, aber auch ankündigst, dass der Ratenvertrag gekündigt wird. Die Spielregeln beschreibt beispielsweise hier §488 BGB. Wie viele Raten sind bisher nicht bezahlt worden? 3 sollten es sein, dann kann gekündigt werden.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Janni87,

    Wegen der Ratenzahlung und der Mahnung hatte ich schon mit einem Anwalt gesprochen. Da wurde mir gesagt, dass wenn im Vertrag nicht vereinbart wurde, dass bei Ausbleiben einer Rate, die Vereinbarung hinfällig ist, hab ich nur die Möglichkeit jeden Monat die vereinbarte Rate einzufordern. Es gibt keine Verfallsklausel. Es ist jetzt die 1. Rate die ausbleibt. Es wurden aber schon welche gezahlt.

    Der von dir erwähnte § 488 BGB bezieht sich auf Darlehensverträge. Hier handelt es sich doch aber um einen Kaufvertrag?

    Meines Wissens nach kann ich die Ratenzahlung nur kündigen, wenn die Fortsetzung des Vertrages bis zur vereinbarten Beendigung unzumutbar wäre. Das wäre zu beweisen und es entscheidet der Einzelfall. Dieses Vorgehen fände ich daher rechtlich etwas wackelig.

    Kommentar von mepeisen,

    Ein Darlehensvertrag kann auch ein Sachdarlehen sein (§607 BGB) sein.

    Wie du richtig sagst, kann man sich auch auf eine außerordentliche Kündigung berufen. Im Zweifel etwas wackelig und daher könnte man sich ggf. auf die ordentliche Kündigung zurückziehen.

  • Mahnung schreiben an Bekannten - wie formulieren?
    Antwort von VPeterV ·

    Wenn du ne Rechtschutz hast wende dich an einen Anwalt. Wenn du vorher was falsch machst wirds hinterher schwer mit dem Mahnbescheid. Mußt den ja nicht gleich verklagen. Kannst dich ja erst mal nur vom Anwalt beraten lassen das ist in der Regel beim erstgespräch Kostenlos und unverbindlich aber Hilfreich.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von Janni87,

    Wenn er nicht zahlt, wird geklagt. Mit einem Anwalt habe ich schon gesprochen, der würde es so machen, denn was habe ich für eine Alternative um an das Geld zu kommen? Nur da kam mir die Frage mit dem "Du oder Sie" noch gar nicht in den Kopf.

  • Zahlungsauforderung per email!-> negativer Schufa Eintrag??
    Antwort von wedsawetrtzg ·

    Solange er Empfänger der Waren und Dienstleistungen (watchever) ist, können dir die Zahlungsaufforderungen egal sein. Die Unternehmen haben Forderungen gegen deinen Exfreund. Wenn er für die Anmeldung lediglich deine E-Mail-Adresse angegeben hat, hat das keinen rechtlich bindenden Charakter für dich. Du persönlich bist keine vertragliche Beziehung eingegangen, insofern besteht auch keine Forderung gegen dich. Das wäre ja auch noch schöner, wenn ich für jeden, dessen E-Mail-Adresse mir bekannt ist, Veträge abschließen könnte.

    Also ganz entspannt auf deinen Exfreund verweisen und nicht beeindrucken lassen.

  • Zahlungsauforderung per email!-> negativer Schufa Eintrag??
    Antwort von odenwald1 ·

    sorry aber dann sofort alle Passwörter Ändern Warum gibt du deinem Freund auch DEINE Passwörter ? er hat anscheind auch zugriff auf dein Bankkonto ? So was würde ich nie machen, jeder ist alt genug und soll sich um seine Finanzen selbst kümmern.

    Auch bankkonto usw alles kontrollieren und zurückbuchen lassen. Er muss dir lt. deiner Aufstellung alles Bezahlen, es kann ja nicht angegen das er "einkauft" und du Zahlst.

    Sollte er sich weigern muss du dir einen Anwalt nehmen.

  • Inkasso Mahnung erhalten! Muss ich zahlen?
    Antwort von Nemisis2010 ·

    Wenn sich die geltend gemachten Inkassogebühren tatsächlich an der RVG orientieren hat die Inkassogesellschaft ihrer Schadensminderungspflicht gem. § 4. Abs. 5 RDGEG Genüge getan, folglich sind diese Gebühren zu zahlen.

    Auszug § 4 Abs. 5 RDGEG:

    "Die Inkassokosten von Personen, die Inkassodienstleistungen erbringen (registrierte Personen nach § 10 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Rechtsdienstleistungsgesetzes), für außergerichtliche Inkassodienstleistungen, die eine nicht titulierte Forderung betreffen, sind nur bis zur Höhe der einem Rechtsanwalt nach den Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes zustehenden Vergütung erstattungsfähig."

    Gemäß § 286 BGB Abs. 1 hat der Gläubiger gegenüber dem Schulner Anspruch auf die Ersetzung des Verzugschadens.

    http://www.inkassogebuehren-rechner.de/

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von mepeisen,

    Wieso lässt du, wie auch das Inkasso einfach das Entscheidende weg? Der Inkassorechner ist im Bereich des Masseninkasso absoluter Blödsinn. Ich zitiere dir mal, wie das Gesetz tatsächlich weiter geht...


    Das Bundesministerium der Justiz regelt durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundestages und ohne Zustimmung des Bundesrates unter Berücksichtigung des Umfangs der Tätigkeit Höchstsätze für die Gebühren, deren Erstattung der Gläubiger von einer Privatperson (§ 11a Absatz 2 des Rechtsdienstleistungsgesetzes) verlangen kann. Dabei können Höchstsätze insbesondere für das erste Mahnschreiben nach Eintritt des Verzugs und für die Vergütung, die bei der Beitreibung von mehr als 100 gleichartigen, innerhalb eines Monats dem Inkassodienstleister übergebenen Forderungen desselben Gläubigers erstattungsfähig ist, festgesetzt werden.

    Kommentar von Nemisis2010,

    Handelt denn der Fragesteller hier als Privatperson oder als Unternehmer?

    Zusatz zu § 11a Abs. 2: "Privatperson im Sinne des Absatzes 1 ist jede natürliche Person, gegen die eine Forderung geltend gemacht wird, die nicht im Zusammenhang mit ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit steht."

    Kommentar von Operation1,

    Bedeutet das nun, dass die Rechnung inkl. Gebühren an das Inkasso bezahlt werden muss, da die Rechnung an das Unternehmen lief und nicht an mich selbst als Privatperson?

    Kommentar von mepeisen,

    Nein, das bedeutet es nicht.

    Kommentar von mepeisen,

    Die Frage, ob er Privatperson ist oder nicht, ist hinsichtlich der Inkassogebühren vollkommen irrelevant.

  • Inkasso Mahnung erhalten! Muss ich zahlen?
    Antwort von mepeisen ·

    Textvorschlag ans Inkasso: "Wertes Inkasso. Mich interessiert nicht, was sie mir hier blumig schreiben. Ich werde nicht diskutieren und Bettelbriefe beantworte ich ebenso nicht. Ihren Gesetzesverstoß werde ich gerne beim zuständigen Aufsichtsgericht anzeigen. Wenn Sie etwas wollen, bemühen Sie das für uns zuständige Amtsgericht. Vielen Dank."

    Danach schweigen. Egal wie viele lustigen Rechtfertigungen noch so kommen. Solange nichts von Gericht kommt, ist das nur irgendwelches Papier.

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von mepeisen,

    P.S.: Noch ein "Ich untersage die Speicherung meiner personenbezogenen Daten und die Weitergabe an Auskunfteien."

  • Inkasso Mahnung erhalten! Muss ich zahlen?
    Antwort von Operation1 ·

    Beispielhaft seine folgende regelmäßigen Bearbeitungsschritte angeführt (nicht abschließend): Anlage einer Forderungsakte; EDV-Datenspeicherung sowie Anlage von Forderungskonten; Erstellen und Versand von Zahlungsaufforderungen; Korrespondenz mit Schuldner, Rechtsanwälten, Schuldnerberatungen etc.; Bearbeitung von Reklamationen/Eingaben; Abwicklung des Telefonverkehrs; Erstellen, Versand und Überwachung von Ratenzahlungsvereinbarungen etc.; Buchung, Abrechnung und Weiterleitung von Zahlungen; Fristüberwachung; Erstellen und Versand von Ratenmahnungen; Erstellen von Zinsstaffeln; Erteilung von Forderungsabrechnungen/Teilzahlungsplänen; Prüfung sowie sich ggf. anschließende Verwertung von Sicherheiten, Bürgschaften, Abtretungen etc.; Langzeitüberwachung von (titulierten) Forderungen; Aufbewahrung sämtlicher Korrespondenz und Forderungsunterlagen gemäß gesetzlichen Vorgaben; Bearbeitung, Anmeldung und Überwachung von Insolvenzen; Bonitätsprüfungen und Einmeldung sowie Ausmeldung bei Auskunfteien.

    Im Übrigen weisen wir darauf hin, dass Sie unserem Mandanten auch zur Erstattung der sonstigen Kosten, die ihm aufgrund des von Ihnen zu vertretenden Verzuges entstandenen sind (z. B. Nebenforderung, Bankrücklastkosten, Verzugszinsen etc.), verpflichtet sind.

    Wie Sie aus den vorstehenden Ausführungen erkennen können, reichen die von Ihnen vorgetragenen Einwände nicht dazu aus, dass das Inkassoverfahren gegen Sie eingestellt wird. Zahlen Sie deshalb bitte - unter Angabe des Aktenzeichens xxxxxxxxxx - den Gesamt(rest)betrag in Höhe von

    EUR 62,90 bis spätestens zum 21.11.2014 (eingehend)

    ausschließlich auf das Konto IBAN DExx xxxx xxxx xxxx xxxx xx, BIC XXXXXXXXXXX (XXXXXXXBANK). Mit Eingang des Gesamtbetrages auf diesem Konto ist das Verfahren gegen Sie sofort beendet.

    Nutzen Sie für die schnelle und fristgerechte Bezahlung die Online Überweisung mit PIN/TAN-Verfahren unseres Partners Deutsche Telekom AG unter http

    Das sollten Sie wissen: Als Inkassounternehmen sind wir darauf spezialisiert, die Forderung unseres Mandanten gegen Sie durchzusetzen. Jeden Tag führen wir Verfahren bis zum bitteren Ende durch. Meist hätte man nur vorher miteinander sprechen müssen und eine Lösung wäre möglich geworden, die erheblichen und unnötigen zusätzlichen Kosten wären den Schuldnern erspart geblieben.

    Wenn Sie momentan nicht in der Lage sind, den Betrag zu zahlen, sollten Sie sich jetzt sofort bei uns melden. Viele, die das vor Ihnen schon gemacht haben, waren überrascht, dass sie mit uns offen und fair sprechen konnten. Gemeinsam haben wir einen Weg gefunden, den wir gemeinsam gegangen sind.

    Sämtliche Korrespondenz zu diesem Vorgang führen Sie bitte - unter Angabe des Aktenzeichens - ausschließlich und möglichst schriftlich mit unserem Unternehmen (bitte vorhandene Belege beifügen).

    Umfangreiche Informationen zu Ihrem Inkassoverfahren inklusive einer detaillierten Forderungsaufstellung finden Sie im Internet unter http

    Dieses Schreiben, inklusive einer detaillierten Forderungsaufstellung, wird Ihnen parallel auch noch per Briefpost zugestellt.

    Freundliche Grüße atriga GmbH Inkassoservice

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von mepeisen,
    Anlage einer Forderungsakte; EDV-Datenspeicherung sowie Anlage von Forderungskonten; Erstellen und Versand von Zahlungsaufforderungen;

    Gehört alles komplett in die Tätigkeit eines Kaufmanns.

    Korrespondenz mit Schuldner, Rechtsanwälten, Schuldnerberatungen etc.;

    Hier lässt sich darüber streiten, aber:

    Bearbeitung von Reklamationen/Eingaben; Abwicklung des Telefonverkehrs;

    Reklamationen, die man selbst durch überzogene Forderungen erst provoziert hat. Aber trotzdem: Gehört in die Tätigkeitsgebiete des Kaufmanns. Bei gewissen Konstellationen gibt es hier aber ggf. gesonderte Tatbestände im RVG.

    Erstellen, Versand und Überwachung von Ratenzahlungsvereinbarungen etc.; Buchung, Abrechnung und Weiterleitung von Zahlungen; Fristüberwachung; Erstellen und Versand von Ratenmahnungen; Erstellen von Zinsstaffeln; Erteilung von Forderungsabrechnungen/Teilzahlungsplänen;

    Gehört komplett in den Tätigkeitsbereich eines Kaufmanns

    Prüfung sowie sich ggf. anschließende Verwertung von Sicherheiten, Bürgschaften, Abtretungen etc.;

    Rechtlich überflüssige Tätigkeit aus Sicht der Forderungsbetreibung. Wieso also sollte man das bezahlen?

    Langzeitüberwachung von (titulierten) Forderungen;

    Dafür gibt es aber im RVG keine gesonderten Tatbestände und hat auch mit dem aktuellen Fall nichts zu tun, da weder eine Langzeitüberwachung vorliegt noch tituliert wurde.

    Aufbewahrung sämtlicher Korrespondenz und Forderungsunterlagen gemäß gesetzlichen Vorgaben;

    Nett aber auch das gehört zu den gesetzlichen Pflichten des Kaufmanns selbst.

    Bearbeitung, Anmeldung und Überwachung von Insolvenzen;

    Hat nichts mit dem vorliegenden Fall zu tun, wieso also bezahlen?

    Bonitätsprüfungen und Einmeldung sowie Ausmeldung bei Auskunfteien.

    Rechtlich überflüssige Tätigkeit, wieso sollte man sie bezahlen müssen?

    Fazit: Die beschriebenen Tätigkeiten sind entweder überflüssig oder haben nichts mit dem Fall zu tun oder fallen in die Obliegenheiten der Post selbst. Das also als Begründung für die Inkassogebühr ranzuziehen ist total lächerlich.

  • Inkasso Mahnung erhalten! Muss ich zahlen?
    Antwort von DerNachtfalke5 ·

    Es ist nicht das Problem dessen, bei dem ihr gekauft habt, dass ihr niemanden über den Umzug informiert habt. Ihr würdet doch auch auf die Bezahlung eurer Leistung bestehen. Womöglich ist das andere Unternehmen ebenfalls ein junges Unternehmen und ist auf den Eingang des Geldes angewiesen. Somit müsst Ihr bezahlen und das ist auch gut so. Warum fragst du hier nach und versuchst mit rechtlichen Mitteln die Bezahlung zu umgehen, ich finde das nicht in Ordnung!

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    Kommentar von Operation1,

    Ein Unternehmen das für einen Großkonzern wie DHL als inkasso arbeitet ist mit sicherheit kein Kleinunternehmen...

    Kommentar von ElacFan,

    da hast du recht. zahlen müssen sie so oder so. meiner meinung aber halt nur die hauptforderung und die entstandenen mahngebühren usw. das inkassobüro würde ich nicht bezahlen. sicherlich wurde hier versäumt die rechnungsadresse zu aktualisieren.

    und der post muss man überhauptnicht mitteilen, dass man umgezogen ist. das ist freiwillig.

    Kommentar von mepeisen,

    Gegen Gesetze zu verstoßen, ist aber ebenso nicht in Ordnung. DHL und das Inkasso tun aber genau das, indem sie rechtlich blödsinnige Dinge tun und dafür Geld fordern, was sie so niemals einfordern dürften, wenn sie sich an die Gesetze halten dürften.

    Schuldner sind NICHT Vogelfrei.

  • Inkasso Mahnung erhalten! Muss ich zahlen?
    Antwort von Operation1 ·
    • Landgerichte: LG Düsseldorf, Urteil vom 06.06.2011 zu Az. 14d O 12/11; LG Amberg, Urteil vom 30.03.2011 zu Az. 24 S 753/10; LG Paderborn, Urteil vom 18.03.2011 zu Az. 4 O 510/10; LG Karlsruhe, Urteil vom 15.09.2010 zu Az. 8 O 283/10; LG Darmstadt, Urteil vom 01.07.2010 zu Az. 3 O 28/10; LG Halle, Urteil vom 09.03.2010 zu Az. 6 O 1725/09; LG Paderborn, Urteil vom 08.12.2009 zu Az. 3 O 476/09; LG München II, Urteil vom 29.05.2009 zu Az. 10 O 2363/09; LG Darmstadt, Urteil vom 29.02.2008 zu Az. 3 O 14/08; LG Essen, Urteil vom 20.10.2006 zu Az. 4 O 313/06

    • Amtsgerichte: AG Ueckermünde, Urteil vom 05.06.2013 zu Az. 5 C 7/13; AG Greiz, Urteil vom 07.05.2013 zu Az. 3 C 484/12: AG Oranienburg, Urteil vom 25.04.2013 zu Az. 26 C 245/12; AG Gelsenkirchen-Buer, Urteil vom 25.04.2013 zu Az. 23 C 306/12; AG Rendsburg, Urteil vom 23.04.2013 zu Az. 18 C 158/13; AG Ebersberg, Urteil vom 05.04.2013 zu Az. 5 C 178/13; AG München, Urteil vom 02.04.2013 zu Az. 233 C 4135/13; AG Dresden, Urteil vom 12.02.2013 zu Az. 107 C 217/13; AG Lüdinghausen, Urteil vom 17.12.2012 zu Az. 12 C 332/12; AG Lahr, Urteil vom 22.11.2012 zu Az. 2 C 310/12; AG Leipzig, Urteil vom 07.11.2012 zu Az. 106 C 7759/12; AG Alsfeld, Urteil vom 05.11.2012 zu Az. 30 C 668/12; AG Erlangen, Urteil vom 29.10.2012 zu Az. 1 C 1597/12; AG Werl, Urteil vom 25.10.2012 zu Az. 4 C 677/11; AG Dillingen a. d. Donau, Urteil vom 23.10.2012 zu Az. 2 C 623/12; AG Neukölln, Urteil vom 24.09.2012 zu Az. 17 C 259/12; AG Pankow/Weißensee, Urteil vom 06.09.2012 zu Az. 3 C 177/12; AG Oldenburg, Urteil vom 03.09.2012 zu Az. 5 C 5214/12; AG Köln, Urteil vom 27.07.2012 zu Az. 125 C 604/11; AG Frankfurt a.M., Urteil vom 02.07.2012 zu Az. 32 C 760/12; AG Heilbronn, Urteil vom 25.04.2012 zu Az. 8 C 96/12; AG Braunschweig, Urteil vom 20.03.2012 zu Az. 120 C 3743/11; AG Düren, Urteil vom 03.02.2012 zu Az. 42 C 479/10; AG Rosenheim, Urteil vom 25.01.2012 zu Az. 12 C 678/12; AG Neustadt a.Rbge., Urteil vom 18.08.2011 zu Az. 48 C 435/11; AG Berlin-Schöneberg, Urteil vom 17.08.2011 zu Az. 12 C 197/11; AG Krefeld, Urteil vom 17.08.2011 zu Az. 7 C 121/11; AG Halle (Saale), Urteil vom 28.07.2011 zu Az. 93 C 1643/11; AG München, Urteil vom 21.07.2011 zu Az. 274 C 8798/11; AG Oschersleben, Urteil vom 13.07.2011 zu Az. 3 C 195/11; AG Königstein i.Ts., Urteil vom 11.07.2011 zu Az. 21 C 389/11; AG Minden, Urteil vom 28.06.2011 zu Az. 22 C 105/11; AG Biberach, Urteil vom 27.06.2011 zu Az. 2 C 539/11; AG Wittmund, Urteil vom 06.06.2011 zu Az. 4 C 259/11; AG Suhl, Urteil vom 03.06.2011 zu Az. 1 C 724/10; AG Bielefeld, Urteil vom 01.06.2011 zu Az. 41 C 12/11; AG Waldshut-Tiengen, Urteil vom 27.05.2011 zu Az. 7 C 60/11; AG Hamburg, Urteil vom 27.04.2011 zu Az. 17a C 55/11; AG Wiesbaden, Urteil vom 20.04.2011 zu Az. 91 C 5015/10; AG Dresden, Urteil vom 04.04.2011 zu Az. 103 C 8574/10; AG Öhringen, Urteil vom 22.02.2011 zu Az. 2 C 514/10; AG Vaihingen/Enz, Urteil vom 09.02.2011 zu Az. 1 C 625/10; AG Jena, Urteil vom 08.02.2011 zu Az. 28 C 916/10; AG Duisburg, Urteil vom 07.02.2011 zu Az. 72 C 21/11; AG Bergisch-Gladbach, Urteil vom 04.02.2011 zu Az. 62 C 454/10; AG Kempen, Urteil vom 18.01.2011 zu Az. 13 C 75/11

    Der Höhe nach orientieren sich die von uns geltend gemachten Inkassokosten am Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), welches durch das am 01.08.2013 in Kraft getretene sog. zweite Kostenrechtsmodernisierungsgesetz (KostRMoG) neu gestaltet worden ist. Beachten Sie bitte, dass die zuletzt 1994 angehobenen Gebührensätze für Rechtsanwälte vom Gesetzgeber erhöht worden sind, um diese u.a. an die Verbraucherpreisentwicklung anzugleichen. Überdies hat der Gesetzgeber die Struktur der Gegenstandswertstufen geändert, so dass die erste Wertstufe künftig bis EUR 500,00 (statt zuvor: EUR 300,00) reicht. Bis zu einem Wert von EUR 2.000,00 erfolgt die Staffelung nunmehr in EUR 500,00-Stufen.

    Unsere Inkassokosten entsprechen einer 1,3fachen Gebühr analog §§ 13, 14 RVG, Nr. 2300 VV RVG zzgl. einer Auslagenpauschale von 20% (max. EUR 20,00) analog Nr. 7002 VV RVG (sowie ggf. zzgl. ges. MwSt.). Für Kleinstforderungen hat unser Unternehmen eine eigene - vom Gesetzgeber nicht vorgesehene - Wertstufe entwickelt, um den Schuldnern entgegenzukommen und diese gerade im Bereich von Kleinstforderungen nicht unnötig zu belasten. Dies obwohl wir dazu gesetzlich nicht verpflichtet sind. Das bedeutet, dass wir bei (Hauptforderungs-) Werten bis EUR 100,00 niedrigere als gesetzlich zulässige Kosten erheben.

    Zu berücksichtigen ist bei den geltend gemachten Inkassokosten letztlich auch der Arbeitsaufwand eines Inkassounternehmens, wobei die von uns geltend gemachten Vergütungssätze den gesamten Tätigkeitsbereich des Forderungsinkassos umfassen - unabhängig von Dauer und Umfang der Bearbeitung.

  • Inkasso Mahnung erhalten! Muss ich zahlen?
    Antwort von Operation1 ·

    Sehr geehrter Herr ,

    Sie haben uns mitgeteilt, dass Sie Einwände gegen die im Rahmen des Inkassoverfahrens gegen Sie geltend gemachte(n) Forderung(en) haben.

    Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Ihre Einwendungen rechtlich nicht relevant sind.

    Die von uns geltend gemachten Inkassokosten sind als Verzugsschaden nach Maßgabe der §§ 280, 286 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) erstattungsfähig. Nachdem Sie sich zum Zeitpunkt unserer Beauftragung in Zahlungsverzug befanden, sind Sie auch zur Zahlung der weiteren Kosten verpflichtet, die unserem Mandanten zur Rechtsverfolgung entstanden sind.

    Mit dem am 09.10.2013 in Kraft getretenen Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken ist nunmehr auch gesetzlich geregelt, dass registrierte Inkassounternehmen für Ihre Tätigkeit Inkassokosten verlangen dürfen. Dem § 4 des Einführungsgesetzes zum Rechtsdienstleistungsgesetz (RDGEG) wurde demnach ein neuer Absatz 5 angefügt, der regelt:

    "Die Inkassokosten von Personen, die Inkassodienstleistungen erbringen (registrierte Personen nach § 10 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Rechtsdienstleistungsgesetzes), für außergerichtliche Inkassodienstleistungen, die eine nicht titulierte Forderung betreffen, sind nur bis zur Höhe der einem Rechtsanwalt nach den Vorschriften des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes zustehenden Vergütung erstattungsfähig."

    Darüber hinaus hat bereits das Bundesverfassungsgericht mit Beschluss vom 07.09.2011 zu Aktenzeichen 1 BvR 1012/11 entschieden, dass Gläubiger die Kosten für die Einschaltung eines Inkassounternehmens "grundsätzlich als Verzugsschaden geltend machen" können. Zur Begründung verweist das Bundesverfassungsgericht auf die "vielfache höchst- und obergerichtliche Rechtsprechung und herrschende Meinung in der Literatur" zur Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten.

    So hat dDer Bundesgerichtshof hat in seinen Entscheidungen vom 29.06.2005 zu Az. VIII ZR 299/04 und vom 24.05.1967 zu Az. VIII ZR 278/64 die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten unter dem Gesichtspunkt des Verzuges dem Grunde nach anerkannt. In der Folge sind Inkassokosten in einer Vielzahl von Urteilen zugesprochen worden. Beispielhaft sei an dieser Stelle auf folgende Entscheidungen hingewiesen:

    • Oberlandesgerichte: OLG Stuttgart, Urteil vom 08.12.2009 zu Az. 6 U 99/09; OLG Köln, Urteil vom 12.01.2001 zu Az. 19 U 85/00; OLG Düsseldorf, Urteil vom 19.09.1996 zu Az. 5 U 28/96; OLG Dresden, Urteil vom 04.04.1995 zu Az. 13 U 1515/93; OLG Bamberg, Urteil vom 13.10.1993 zu Az. 8 U 59/93; OLG Nürnberg, Urteil vom 22.09.1993 zu Az. 12 U 1911/93; OLG Schleswig, Urteil vom 22.04.1991 zu Az. 16 U 161/90; OLG Oldenburg, Urteil vom 27.02.1989 zu Az. 9 U 101/88; OLG München, Urteil vom 20.06.1988 zu Az. 21 U 2038/88; OLG Celle, Urteil vom 28.01.1987 zu Az. 3 U 101/86; OLG Frankfurt, Urteil vom 17.12.1987 zu Az. 16 U 183/86; OLG Bamberg, Urteil vom 06.10.1987 zu Az. 5 U 59/87; OLG München, Urteil vom 24.09.1987 zu Az. 19 U 2071/87; OLG Celle, Urteil vom 28.01.1987 zu Az. 3 U 101/86; OLG Koblenz, Urteil vom 29.03.1984 zu Az. 9 U 499/83; OLG Frankfurt, Urteil vom 30.06.1983 zu Az. 12 U 109/82

    • Landgerichte: LG Essen, Urteil vom 20.10.2006 zu Az. 4 O 313/06; LG Bremen, Urteil vom 12.07.2001 zu Az. 12 O 6/01; LG Schwerin, Urteil vom 07.12.1995 zu Az. 4 O 240/95; LG Rottweil, Urteil vom 24.02.1993 zu Az. 1 S 115/92; LG Köln, Urteil vom 16.01.1992 zu Az. 5 O 157/91; LG Münster, Urteil vom 11.06.1991 zu Az. 5 T 741/90

    • Amtsgerichte: AG Bremen, Urteil vom 07.01.2011 zu Az. 2 C 355/10; AG Rüdesheim, Urteil vom 25.10.2010 zu Az. 2 C 112/10; AG Crailsheim, Urteil vom 06.02.2008 zu Az. 3 C 440/07; AG Halle (Saale), Urteil vom 09.01.2008 zu Az. 105 C 4455/07; AG Forchheim, Urteil vom 06.12.2007 zu Az. 71 C 233/07; AG Arnsberg, Urteil vom 17.04.2007 zu Az. 3 C 519/06; AG Gera, Urteil vom 19.02.2007 zu Az. 4 C 118/07; AG Adelsheim, Urteil vom 05.02.2007 zu Az. 1 C 130/06; AG Nordhorn, Urteil vom 05.01.2007 zu Az. 3 C 1563/06; AG Seligenstadt, Urteil vom 20.12.2006 zu Az. 1 C 1146/06 (2); AG Bühl, Urteil vom 07.11.2006 zu Az. 3 C 359/05; AG Ludwigshafen a.Rh., Urteil vom 10.10.2006 zu Az. 2 C 386/06; AG Frankfurt, Urteil vom 05.10.2006 zu Az. 31 C 1635/06-44; AG Bad Homburg v.d.H., Urteil vom 31.08.2006 zu Az. 2 C 1467/06 (18); AG Bremerhaven, Urteil vom 16.05.2006 zu Az. 51 C 815/06; AG Kaiserslautern, Urteil vom 20.12.2005 zu Az. 2 C 2005/05; AG Chemnitz, Urteil vom 22.11.2005 zu Az. 22 C 3334/05; AG Haldensleben, Urteil vom 06.09.2005 zu Az. 17 C 214/05; AG Hamburg-Altona, Urteil vom 29.04.2005 zu Az. 315A C 331/04; AG Tostedt, Urteil vom 12.03.2004 zu Az. 3 C 345/03; AG Herborn, Urteil vom 10.03.2003 zu Az. 5 C 30/03 (10); AG Bremen, Urteil vom 11.09.2002 zu Az. 18 C 219/02; AG Würzburg, Urteil vom 18.09.2001 zu Az. 15 C 1592/01; AG Peine, Urteil vom 13.06.1996 zu Az. 5 C 63/96

    Insbesondere sind die konkret von unserem Unternehmen geltend gemachten Inkassokosten in vielen Urteilen als erstattungsfähiger Verzugsschaden zuerkannt worden.

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    Kommentar von mepeisen,

    Sehr lustig. Natürlich ist ein Gesetzesverstoß und darauf begründete Einwände rechtlich relevant.

    Es ist auch lustig, dass die den wesentlichen Satz aus §4 Absatz 5 RDGEG einfach weggestrichen haben bei ihrem Zitat. Nämlich den Satz über die 100 gleichen Mahnungen desselben Gläubigers im selben Monat.

    Die wilden Urteilsangaben sind vollkommener Blödsinn, denn die sind allsamt von der Zeit vor dem entsprechenden Gesetz.

    Kommentar von Operation1,

    Vielen Dank für die hilfreichen Informationen mepeisen. Aber was sollen wir denn nun zurück schreiben ? Zitate setzen und beanstanden und zudem die kurze vorlage von Ihnen?

    Für eine kleine Ausarbeitung wären wir überaus dankbar!

    Grüße

    Kommentar von Georg63,

    Du hast denen deinen Standpunkt erklärt und gut ist. Die Hauptforderung existiert nicht mehr. Warte auf den Mahnbescheid (der nie kommen wird) und widersprich dem fristgerecht. Dann bleibt nur eine aussichtslose Klage.

  • Zahlungsauforderung per email!-> negativer Schufa Eintrag??
    Antwort von PlueschTiger ·

    Sofern er das nicht in deinem Einverständnis gemacht hat, melde es den Anbietern und lege gegen die Forderungen Widerspruch ein. Due kannst auch die Adresse deines Ex Mitteilen damit sie die Forderungen direkt an ihm schicken.

    Vor allem solltest du deine Zugangsdaten der Accounds (Passworte) ändern damit dein Ex diese nicht nutzen kann.

    Gegebenen falls kannst du ihn wegen dieses vorgehen auch anzeigen. Bin mir aber nicht 100% sicher wegen was (?Betrug?). Frage einfach mal bei der Polizei wenn du willst, die können dir eventuell auch sagen welche beweise sie Brauchen.

    Alle 7 Antworten
    Kommentar von mepeisen,

    Due kannst auch die Adresse deines Ex Mitteilen

    Die haben sie doch längst.

    Betrug könnte in der Tat vorliegen, wenn er wirklich den Vorsatz hat, das nicht zahlen zu wollen und Zahlungen dadurch umgehen zu wollen, indem er falschen Namen und falsche eMail-Adresse verwendet.

    Eine kurze Antwort-Mail, dass man so etwas nicht bestellt hat bzw. solche Verträge nicht abgeschlossen hat und sie gefälligst aufhören sollen, wäre ggf. angebracht. Solange bis es zur Briefpost kommt, ab dem Moment sollte man einmalig per Einschreiben das ganze zurückweisen, ab da dann schweigen.

  • Zahlungsauforderung per email!-> negativer Schufa Eintrag??
    Antwort von jfkruse ·

    Dann klär das mit deinem ex! Ansonsten falls was auf dich zukommt -> einfach anziehen ^^

    Jetzt im ernst: warum sollte das einen negativen Eintrag geben?

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    Kommentar von Reiling,

    es kann möglich sein.. ich will mir nur sicher sein :/

    Kommentar von mepeisen,

    Sobald du einmal widersprichst, dürfen die das sowieso nicht mehr in der Schufa melden.