im großen und ganzen schieße ich ich Riara an.
Flusspferden sollte man nicht in die Quere kommen. Das ist hinsichtlich Prozentanzahl der Todesfälle mit Wildtieren bei weitem das führendste.
Bei den Elefanten empfiehlt sich Tot-Stellen (habe ich schon erfolgreich praktiziert, nachdem mein Mann mit dem Wildhüter geflohen sind und ich Ziel No.1 wurde...) - möglichst hinter einem Strauch oder Baum. Auf den Boden legen geht auch.
Löwen trollen sich meistens bei Annäherung, wenn sie nicht gerade Junge haben oder Beute verteidigen. Das mit der Farbe würde ich mur mit Vorsicht bzw. Backup versuchen, und wenn ich einem Löwen versehentlich zu nahe komme, würde ich vorsichtig den Blickkontakt vermeiden (wirkt als Herausforderung, vor allem bei Männchen) und möglichst unmerklich rückwärts gehend Boden zu gewinnen versuchen.
Büffel sind auch sagenhaft gefährlich, ist mir aber bei meinen Begegnungen gottseidank nicht passiert. Abstand wahren hilft bei den kleineren Männchen-Gruppen, die Weibchen treten auch mal in Herden auf, da hatte ich das Gefühl, sie sind etwa so desinteressiert wie unsere Kühe (bin versehentlich mal in eine ziemlich große Herde gefahren - es war dunkel und so...).
Leoparden beeindrucken (@Riara), naja, meistens findet man die gar nicht, weil sie tagsüber entweder im Baum oder in den Felsen verborgen ruhen. Sie halten sich vor Menschen fern und sind extrem scheu. Wenn sie nicht gerade bei einem Raubzug in ein Slum in die Enge getrieben werden, gibt es kaum Übergriffe von Leoparden auf Menschen.
Nashörner sind ziemlich mit Vorsicht zu genießen. Wenn sie mal Ziel gefasst haben, rennen sie geraudeaus und mit einer Affen-geschwindigkeit darauf zu, egal was es ist. Vor allem treffen sie gerne Autos, Bäume oder sonst was großes, was sie gut erkennen können. Da sie schlecht sehen, versteckt man sich am besten bewegungslos hinter einem Baum.
Paviane - besonders in Wildreservaten, dort sind sie an Menschen gewöhnt - sind die reinste Pest, die in dein Auto hüpfen oder dich beim Spazierengehen (theroetisch verboten) erwischen und mit ihren Fangzähnen schwerste Verletzung verursachen können (meist machen sie nur alles kaputt, da man sowieso sofort flüchtet). Ein Vogel Strauß, den man vom Nest vertreibt, kann mit seinem Bein tödliche Verletzung zufügen, weil er den "Eindringling" verfolgt und mit der Riesenkralle in den Bauch tritt.
Richtig gefährlich sind hingegen Krokodile beim unvoreingenommenen Fluß-Plätschern, Giftschlangen, denen man auch in gut besiedelten Gegenden begegenen kann, Zecken, wenn man nicht weiß, dass es in Afrika Zeckenfieber gibt, und in vielen Gegenden Gelbfieber oder Malaria, welche durch Insekten übertragen werden können. Ferner gibt es alle möglichen Parasiten wie Bilharzia, die in fast jedem Gewässer zu finden sind oder alle möglichen Würmer, die von unseren Ärzten nicht erkannt werden, weshalb man dann an Gehirnzersetzung qualvoll stirbt. Nicht zu vergessen tropische Fische wie Steinfisch u. Co, die man einfach nicht berühren sollte, nicht mal, wenn sie tot am Strand liegen. Ach ja, und die netten Haie, die für die doofen Touristen in Fütterkäfigen menschen-UN-scheu gemacht werden.... Für Australien könnte man noch um die tödlich giftigen Spinnen erweitern. Bei all diesen Kaltblütern hilft kaum eine bestimmte Verhaltensweise, außer Vorsicht, wegbleiben, rasch flüchten usw....
Danke dir ! :)
Weißt du denn zufällig ob die einen speziellen Namen haben ? :)