Ich hatte 2x einen Status epilepticus musste beim letzten reanimiert werden. War aber nicht für ein künstliches Koma fällig.... Gott Sei Dank.
Best regards crucified
Ich hatte 2x einen Status epilepticus musste beim letzten reanimiert werden. War aber nicht für ein künstliches Koma fällig.... Gott Sei Dank.
Best regards crucified
Zur Durchbrechung eines Krampfanfalles sind unter Umständen stark wirksame Medikamente nötig, meist Benzodiazepine. Sollte das nicht reichen müssen andere, stärkere Mittel gegeben werden, z.B. Barbiturate, oder es müssen sehr hohe Dosen Benzodiazepine gegeben werden. Hierbei kann in der Tat der Atemantrieb erlöschen und kurzfristig eine künstliche Beatmung notwendig werden. Absichtlich wird man also nicht unbedingt in ein "künstliches Koma" versetzt, aber es ist manches Mal eine Nebenwirkung der nötigen Therapie. Auf schlau nennt man "künstliches Koma" übrigens Analgosedierung. Dabei wird ein Beatmungsschlauch in die Luftröhre eingelegt und mittels einer Maschine künstlich beatmet. Herzfrequenz, Blutdruck und ASauerstoffsättigung im Blut werden kontinuierlich gemessen. In der Regel bleibt diese Sedierung nur so lange bestehen, bis die Medikamente vom Körper abgebaut wurden und man von allein wieder aufwacht. Nur, wenn dann sofort wieder Krämpfe anfangen, müsste man mit der Sedierung weitermachen. In jedem Fall wird nach so einer Episode sicher eine ausführliche neurologische Untersuchung gemacht, ein EEG, ein CT und so weiter. Es folgt ggf. eine Neueinstellung der antiepileptischen Medikamente.
Wollen wir mal hoffen, dass dir so eine ekelige Sache wie ein Status erspart bleibt...
Hi 1yaq1, ich bin kein Experte in Sachen der Epilepsie, versuche trotzdem dir eine gute Antwort zu liefern. Ein epileptischer Krampfanfall ist i.d.R. Folge anfallsartigen Neuroentladungen. Der Mediziner spricht von einer "synchronen" Entladung von Neuronengruppen (also Informationsstrecken, die bspw. die Info über Bewegung vom Gehrin zu den Gliedern tragen). Diese Entladungen können plötzlich zu völlig verrückten Störungen, bspw. der Bewegung, oder sogar Atmung führen.
Um gleich auf die Beantwortung der Koma-Frage zu kommen: Ja, es gibt Fälle, für die eine Einleitung ins künstliche Koma nötig ist. Man führt es durch, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt und so zur Epilepsiechirurgie greifen muss. Das sind dann opeartive Eingriffe im Nervensystem (also im Gehirn). Damit dies klappen kann, muss man die Aktivität des Gehrins auf ein Minimum senken. Dies geschieht mit Hilfe des künstlichens Komas. Verstanden? ;)
Meistens wird anschließend mit Hilfe von Routinediagnostik (also typische Geräte wie z.B. EEG - das sind die vielen Kabel am Kopf) die Gehirnaktivität kontrolliert. Wird eine Verbesserung erkennbar, so wird man dann aus dem Koma geholt. Dafür gibt es aber leider keine klare Regenerationsdauer.
Bei so einem Eingriff herrscht immer das Risiko, dass man das Hirn beschädigt. So können bspw. Gedächtnislücken bis hin zu schweren, motorischen Schwierigkeiten auftreten. Mittlerweile werden aber auch diese Eingriffe immer reifer, sodass die Chance auf eine völlige Genesung ziemlich hoch ist.
Ich kann mich noch dran erinnern, dass ich im 5. Semester im Studium gelernt habe, dass oftmals die Gabe von krampfunterdrückenden Medikamenten (sogenannte Antikonvulsiva) bis zum Lebensende dann genommen werden müssen. Inwiefern dies aber auch nach dem künstlichen Koma ausschaut, kann ich dir, ehrlich gesagt, nicht sagen.
Hoffe, ich konnte trotzdem helfen. Beste Grüße! Mike Cyprian
Wenn man ein Status Epilepticus nicht medikamentös durchbrechen kann, muß man unter Umständen den Patienten narkotisieren. Die Dauer hängt von Ursache und Verlauf des EEGs ab. Während dem künstlichen Koma bekommt der Patient nichts mit, kann sich so auch an nichts erinnern. Einzelne Anfälle machen in der Regel dem Gehirn nicht viel aus (kommt auch auf Dauer und Art des Anfalls an), ein Status E. kann evtl. das Gehirn nachhaltig schädigen, besonders wenn der O2 Gehalt im Blut länger unten ist.
ich kann mir nicht vorstellen, daß man dann in ein künstliches koma versetzt wird, da man bei einem epi anfall sowieso nicht bei bewußtsein ist. es wäre also überflüssig. der patient wird je nach schwere des anfalls mit z.b. keppra und verschiedenen sedativa intravenös versorgt, um den anfall zu stoppen. er kann u. U. auch tagelang anhalten. der patient bekommt nichts davon mit, da er ohne bewußtsein ist. wenn er aus dem anfall zurückkommt, ist sein hirn evtl. in einem verwirrten zustand, was sich im allgemeinen aber wieder gibt. außerdem hat er womöglich ziemlich muskelkater und eine bißwunde an der zunge.
Es gibt einige wenige Patienten, die beispielsweise Valiumabhängig sind und eben solch Benzodiazepine gewohnt sid... weiter solche, die eben einfach nur in einen solchen Status verfallen.
Ganz selten müssen eben solche Patienten , die nun wirklich gar nicht in Sachen Krampf zu durchbrechen sind, narkotisiert werden.
Man fährt dann eine Neurologie an, die dann ein CT macht... Weiter lässt man solch Narkose dann zum Betrachten des Staus wieder aus dem Körper " raus".. Entweder durch Antagonisieren... oder eben durch einfaches Abklingen.
Dann sieht man weiter....
Die tägliche gründliche Wäsche im Bett reicht völlig aus!
mehrere jahre liegt man nicht im krnakenhaus, sondern pflegeheim.
dort werden die patienten nicht per hand gewaschen, sondern es gibt badezimemr mit entsprechenden duschen und badewannen und wannenliften.
eine tante von uns freute sich dort, das sie wieder baden konnte und die oma wurde regelmässig geduscht, ob sie ein schwerer pflegefall war.
Ein Komapatient liegt in seinem Krankenbett und ist an lebenserhaltenen Maschinen angeschlossen.Er kann nicht gebadet oder geduscht werden und wird deshalb im Bett gewaschen und auch umgezogen.Anders wäre es nicht möglich.Die Bettwäsche wird auch in kurzen Abständen gewechselt.
Man lässt ihm jegliche Körperpflege so gut es geht und es das Koma gestattet zu kommen lassen. Die stinken natürlich nicht.
Komapatienten werden in der Regel jeden Tag gewaschen im Bett und auch alle 2-3 Tage umgezogen. Zumindest sollte es so sein...
Mein Bruder mach gerade eine Ausbildung und musste im Krankenhaus ein Praktikum machen:
die Patienten werden jeden Tag mit einem Waschlappen gewaschen hat er mir erzählt
Nun, ein bisschen nachgedacht, schon hättest du die Lösung. Patienten, die sich nicht selbstständig waschen können, werden natürlich von den Krankenpflegern/innen gewaschen. Und nein, wir schleppen einen komatösen Patienten nicht unter die Dusche, sondern waschen ihn ganz klassisch im Bett.
Auch Patienten, die im Koma liegen werden 2mal täglich im Bett gewaschen, die stinken nicht. Das gehört zur Pflege einfach mit dazu. Auch bekommen diese Patienten Physiotherapie, werden also von den Therapeuten regelmäßig an Armen und Beinen bewegt.
Jeder Patient wird gewaschen. Bei einem Koma - Patienten ist es nur möglich ihn mittels einer speziellen Wanne zu baden wenn er Selbstatmer ist -ugspr. auch Wachkoma-Patient genannt.
Kpma - Patienten die aber an Geräten angeschlossen sind, werden täglich gewaschen und auch gepflegt. Stinken muss kein Kranker .
Glück ist, wenn das KH über solche Badewannen auf Koma-Stationen verfügen. Das ist leider immer noch Seltenheit. Bei uns im KH gibt's das nicht...schade...
Wir sind durch die Spende von Eltern eines leider inzwischen Verstorbenen Patienten dazu gekommen. Der junge Mann war, mangels Transportfähigkeit, über 1 Jahr bei uns. Aber schließlich war der Tod Erlösung. Das sag ich nicht gerne, aber manchmal wünscht man das den Patienten für die keine Hoffnung mehr besteht. Eine unserer Schülerinnne hat mal gesagt, die Frau lag da wie eine Gummipuppe.
Die werden jeden Tag gewaschen also sollten sie nicht stinken!
... Koma ist ja nicht tot. Er wird jeden Tag gewaschen und gepflegt !
Der wird jeden Tag so gepflegt, als wäre er nur Bettlägerig. Man redet auch mit ihm.
der Patient wird jeden Tag gewaschen
aber waschen ist noch lange nicht baden oder duschen
Gebadet oder geduscht werden solche Patienten auch nicht, wie sollte man auch? Ihn unter die Dusche schleppen? Waschen reicht vollkommen aus um einen Menschen "sauber" zu halten.
das sehe ich anders
Dann bist du Krankenpfleger/in? Mach' doch einfach ein Praktikum im Krankenhaus auf einer Station für Koma-Patienten, DAS gewährt dir sicher den Einblick den du haben möchtest...
danke, kein interesse, hatte eine schwägerin in der situation, das reicht
Der Arzt ist der Ansprechpartner.L.G.
Da spricht mir jemand aus der Seele