Hallo Shizomania1, einfach auf Reterra.de Fachbereich Agragent über KlärDünger informieren und Kontaktformular ausfüllen. Der zuständige Kollege (Dipl.Agraringenieur) - evtl. bin ich das dann- meldet sich und es gibt eine Düngeberatung und Info´s über den Ablauf (Bodenproben, Fruchtfolgeplanung, Bedarfsberechnung usw.) der Düngung mit KlärDünger.
Kläranlage - neue und gute Antworten
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0Kann man Klärschlamm eigentlich kaufen wenn man einen Acker besitzt, jedoch kein Vieh?Antwort von
Steps01 -
0Wohin mit dem gebrauchten Wasser?Antwort von
weissheitweissheit
Wenn es die Kläranlage verläßt, hat es noch einen weiten Weg vor sich, bis es wieder als Trinkwasser bei Dir ankommt, nämlich vom Klärwerk in ein Gewässer (Bach, Fluss oder See), dort verdunstet es, kommt als Regen wieder auf die Erde ins Grundwasser und dort in die Trinkwassereinzugsgebiete, dann wird es noch einmal getestet, bevor es in die Trinkwasserleitungen eingespeist wird.
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0Wohin mit dem gebrauchten Wasser?Antwort von
dompfeiferdompfeifer
Ja, jedes Wasser wird im Prinzip ewig wieder benutzt. Es kann natürlich auch ein paar Jahre im Meer herum schwappen, aber irgendwann verdunstet es und kommt wieder als Regenwasser zurück. Das ist heutzutage in Industriegebieten fast so schmutzig wie das Wasser aus der Duschwanne. Das wird dann wieder aus dem Grundwasser gepumpt (Da ist es schon einigermaßen von der Natur gereinigt) und über weitere Reinigungsstufen zu Trinkwasser aufbereitet. Das ist ein ewiger Kreislauf.
Das Gerede zum zunehmenden globalen Wassermangel ist deshalb ein dummes Geschwätz. Wassermangel kann immer nur ein regionales Problem sein, das mit entsprechendem Arbeitsaufwand zu beheben ist. Dass sich mancherorts arme Leute den Wassertransport zu ihren Trockengebieten nicht leisten können, ist ein soziales Problem.
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0Wohin mit dem gebrauchten Wasser?Antwort von
rolandratzrolandratz
In der Kläranlage durchläuft das Wasser etliche Filterstufen, wie Kohlefilter, Kies- und Sandfiltern usw.
Das so gereinigte Wasser ist eines der meistgetesteten und absolut reinen Lebensmittel, die in Deutschland vertrieben wird.
Kommentar von
weissheitweissheit Das halte ich aber für ein Gerücht, dass dieses Wasser irgendwo direkt vertrieben wird, auch wenn es Trinkwasserqualität haben sollte.
Kommentar von
wollyunowollyuno falsch,in kläranlage wird es mit bakterien gereinigt,der klärschlamm setzt sich ab wird zu dünger oder verheizt und das wasser läuft in den nächsten fluss
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0Wohin mit dem gebrauchten Wasser?Antwort von
jan5549 das wasser das benutzt wurde kommt in die kläranlage und wird so weit ich weiss mit aktivkohle gefiltert das muss glaub ich manchmal sogar destieliert werden
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0Wohin mit dem gebrauchten Wasser?Antwort von
wolfgang001wolfgang001
Du hast es richtig verstanden: Das Wasser wird in der Kläranlage sehr gründlich gereinigt und getestet. Wenn es dann wieder rein und klar ist und natürlich keine Keime mehr enthält, dann ist es wieder gut genug, um als Trinkwasser verwendet zu werden.
Kommentar von
weissheitweissheit Wenn es die Kläranlage verläßt, hat es noch einen weiten Weg vor sich, bis es wieder als Trinkwasser bei Dir ankommt.
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1Wohin mit dem gebrauchten Wasser?Antwort von
wollyunowollyuno
es verlässt die kläranlage so sauber wie trinkwasser und wird in flüsse/bäche geleitet und über den kreislauf der natur kommt es über brunnen quellen irgenwann auch wieder zu dir
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weissheitweissheit So ist es, wäre fatal, wenn es direkt in die Trinkwasserleitungen eingespeist würde.
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0Ne kurze, wichtige Frage zum Aufbau einer KläranlageAntwort von
Anania Abgestimmt für: Manche zwei, manche drei -
0Kann man Klärschlamm eigentlich kaufen wenn man einen Acker besitzt, jedoch kein Vieh?Antwort von
Steps01 Hallo shizomania, in Deutschland werden jährlich ca. 8 Mio Tonnen KläDünger in der Landwirtschaft eingesetzt. Augrund der steigenden Düngekosten kann die Nachfrage - insbesondere in den Ackerbauregionen - nicht mehr bedient werden. Mit KlärDünger können - Bedarf vorausgesetzt - bis zu 500 kg Phophor und 250 kg Gesamtstickstoff / ha ausgebracht werden. In der Regel ist die Ware kostenfrei - die Ausbringung ist vom Anwender zu tragen.
Noch Fragen?
Kommentar von
Shizomania1 Nein keine Fragen mehr. Aber Ich hab in Erfahrung gebracht das man in meiner Stadt Schweinfurt, bei der Zentralen Kläranlage keinen Klärschlamm erwerben kann. Aber deine Antwort ist toll. Danke!
Das stimmt nur zum Teil, denn die abgeholzten Regenwälder, die einen Großteil des Wassers, das jetzt irgendwo abregnen gebunden haben, sind mit keinem noch so großem Arbeitsaufwand zu beheben. Daher auch die großen Überflutungen, wo früher das Wasser knapp war.
Danke, das widerspricht nicht meinen Aussagen, sondern bestätigt sie ergänzend bestens. Dass Trockengebiete auch durch menschliche Eingriffe ausgeweitet werden, bleibt ja hier unbestritten. Vor der Notwendigkeit, in diesen trockenen Gebieten ihr Leben zu fristen, stehen nur arme Menschen. Reiche Leute kommen zum Wasser, wo das Wasser nicht zu ihnen kommt, bzw. private Wasserträger oder lange Wasserleitungen unwirtschaftlich erscheinen. Aber das ist ja erst der Anfang eines verheerenden Teufelskreises:
Arme Menschen sind gezwungen, Urwälder ab zu brennen, um für eine einzige Vegetationsperiode mit der Wald-Asche den mageren Boden zu düngen, auf dem sie sich vorübergehend ernähren können. Wenn die Asche verflogen ist, wächst auf dem mageren Boden nichts mehr, am Allerwenigsten Bäume (Urwaldbäume holen sich ihre Mineralien nicht aus dem Boden, sondern nur aus oberirdischen Reservoiren). Also müssen die Armen die Urwald-Brandrodung fortsetzen, um zu überleben. Dabei vergrößern sie ständig die Steppen und Wüsten.
Das stimmt auch, doch wenn es nur die Flächen wären, die von den Armen benötigt werden, würde es der Wald "verschmerzen", viel schlimmer und weitaus größer sind die Flächen, die aus Profitgier abgeholzt werden.
Diese Praxis wurde vielen Entwicklungsländern noch vor wenigen Jahren von IWF und Weltbank aufgezwungen. Ob das endgültig abgeschafft ist, weiß ich nicht.