Kernphysik - neue und gute Antworten

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    gibt es Schul-Versuche zur Radioaktivität?
    Antwort von Bevarian Bevarian

    Lass' Dir vom Lehrer die Nebelkammer geben und führe sie vor...

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    gibt es Schul-Versuche zur Radioaktivität?
    Antwort von cg1967 cg1967

    Röntgenstrahlung, Licht, Mikrowellenstrahlung? Und wieso soll Radioaktivität zu gefährlich für einen Versuch sein? Habt ihr an der Schule weder Schüler noch Lehrer? Ja, jeder Mensch ist Quelle radioaktiver Strahlung, auch die Baustoffe außer Plasten dürften radiaktioaktive Strahlung aussenden. Natürlich nimmt man für Versuche mit Radioaktivität Präparate, welche nur eine geringe Dosis abgeben und sicher umschlossen sind.

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    gibt es Schul-Versuche zur Radioaktivität?
    Antwort von quadflyer quadflyer

    Man macht in der Schule Versuche zur Radioaktivität (bei mir war es 10. Klasse Gym. Niedersachsen. Wir haben gemessen, wodurch sich Strahlung am besten abschirmen lässt. Ich glaube, wir hatten damals Thorium genommen, das ist ein sehr schwach radioaktiver Stoff.

    Kommentar von quadflyer quadflyer

    sorry hab deine Frage nicht ganz durchgelesen gehabt, Antwort leicht verfehlt

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    gibt es Schul-Versuche zur Radioaktivität?
    Antwort von Domi412 Domi412

    Versuch? bist du irre?

    Kommentar von lotticarotti lotticarottilotticarotti

    ich meinte einen ähnlichen Versuch ohne schädliche Strahlung..

    Kommentar von Domi412 Domi412Domi412

    achso... ja die schon. Aber komplett ohne Strahlung gobts da keine, nur mit welcher die die Haut nicht durchdringt

    Kommentar von lotticarotti lotticarottilotticarotti

    und wie gehen die?

    Kommentar von Domi412 Domi412Domi412

    http://www.chemieonline.de/forum/forumdisplay.php?f=1 die dort sollten dir besser helfen können

    Kommentar von lotticarotti lotticarottilotticarotti

    danke!

    Kommentar von ocin1 ocin1ocin1

    @ Domi412: In Dir zerfällst Du selbst mit etwa 90 000 Bq. je nachdem ob Du eher ein typisch fetter Bundes-Deutscher bist oder nicht. Warum ist es " irre ", wenn man sich mit Naturwissenschaft und deren Erscheinung beschäftigt? Ist es schon wieder so weit, dass eine neue öko-Inquisition die Länder unsicher macht? Vergesse mal nicht, man darf als KInd auch selbst im Strassenverkehr, sich mit tödlichen Messern Brote schmieren oder eigenständig auf's Klo gehen. Aber vielleicht ist das alles viel zu " irre ". :-)

    Kommentar von Domi412 Domi412Domi412

    was hat Straßenverkehr und Messer mit tödlicher Strahlung zu tun. Öko-Inquestion, wenn man verhindern, dass er/sie sich dann selber und andre in Gefahr bringt.

    Kommentar von ocin1 ocin1ocin1

    @ Domi412: Es geht in dieser Frage um Experimente mit Radioaktivität und ionisierender Strahlung, welche ich nebenbei auch in meiner Schulzeit gemacht habe. Hier will man keine Kinder verheizen sondern natürliche Erscheinungen zeigen und erklären. Also ich meine mal, Du würdest doch jetzt auch nicht im Chemie-Unterricht die Experimente mit z.B. Säure (ohhhh schlimmes Wort :-) ) verteufeln oder ? Es geht darum, dass denkenden Menschen Wissen und Respekt um und vor der Natur vermittelt wird (wir Menschen gehören übrigens auch zur Natur).

    Um Techniken grundlegend zu verstehen und um Techniken weiter zu entwickeln. Ich meine mal, Du arbeitest doch auch nicht mehr auf Deinem eigenen Acker und nähst Dir Deine Kleider ausschließlich selbst, ODER? Weiter hast Du bestimmt auch schon mal von der Schul-Medizin profitiert, ODER? Und an was für einem Gerät sitzt Du gerade, in der Natur wachst sowas nicht?

    In der Natur und mit diesen Techniken sind natürlich auch Gefahren verbunden, welche angesprochen und vorgezeigt werden sollten. Das nennt man Aufklärung!

    Und nur um das mal klar zu stellen, Schüler-Experimente sind keine Experimente an Schülern :-) . Vielleicht versteht das der ein oder andere Bundes-Deutsche falsch....

    Messer und der Straßenverkehr können auch tödlich sein, wenn man nicht um die Eigenschaften weiß. Haben uns nicht unsere Eltern immer gesagt, spiel nicht mit dem Messer, oder haben wir uns nicht oft genug mit Messern geschnitten und so die Gefahr des Messers am eigenen Leib erfahren? Weiter haben uns unsere Eltern eingebläut vor dem Überqueren der Strasse nach links und rechts zu schauen und erst dann zu gehen, wenn kein Auto kommt. Mindestens aus der weiter getragenen Erfahrung weiß man, dass ein Zusammenstoß mit einem Auto für den ungeschützten Menschen in der Regel tödlich ist .

    Weiter könnte jeder mit dem richtigen Messer wie wild auf andere los gehen und wahllos andere abstechen. Warum macht man das nicht? Weil wir um die Konsequenzen wissen. Weil wir die anderen dann sehr wahrscheinlich töten würden. Also, wir brauchen Wissen um mögliche Konsequenzen.

    Also, wir brauchen Wissen / Wissens-Vermittlung und keine post-klerale Abschreckung oder Verteufelung. Resultierend bringt das doch nichts, hat man doch mit dem Einsetzen der Aufklärung gesehen. Die Menschen wollen sich bilden, auch wenn einige das für Teufelszeug halten :-)

    Und eben auch die Radioaktivität ist nun mal etwas Natürliches, auch wenn bestimmt Leute das einfach nicht wahr haben wollen.

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    Wann wurden die Kräfte im Atom entdeckt?
    Antwort von Reggid Reggid

    dass es irgendeine kraft geben muss, die den atomkern trotz seiner positiven ladung zusammen hält, war ja eigentlich seit dem rutherfordschen atommodell um 1910 herum klar.

    die erste theorie zur bingung zwischen den nukleonen, protonen und neutronen, die 1919 bzw. 1932 entdeckt wurden, wurde in den 30er jahren von yukawa aufgestellt

    die heute gültige theorie der quantenchromodynamik zur beschreibung der starken wechselwirkung stammt aus den 60er und 70er jahren.

    Kommentar von samsom samsomsamsom

    Genau das habe ich auch herausgelesen. Genaue Daten scheint es da so nicht zu geben.

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    Wann wurden die Kräfte im Atom entdeckt?
    Antwort von kili82 kili82

    Unter www.Wikipedia.org gibt es bestimmt etwas dazu.hatte ne präsenation darüber und wikipedia hat mir ssehr geholfe. Viel glück 👍und 💚grüsse kili82

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    Wann wurden die Kräfte im Atom entdeckt?
    Antwort von samsom samsom

    Welche Kräfte meinst Du? Oder gehts um den Nachweis von E=mc^2 ?

    Kommentar von fruechtcheen fruechtcheen

    hauptsächlich kernkraft

    Kommentar von samsom samsomsamsom

    Meinst Du die Kernanziehungskraft oder die Energie, die bei der Kernspaltung freigesetzt wird?

    Kommentar von fruechtcheen fruechtcheen

    die anziehungskraft zwischen nukleonen

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    Umwandlung schneller Neutronen
    Antwort von ocin1 ocin1

    Schau mal bei Wiki unter "Moderator_(Physik)" .

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    Kern- oder Kohlekraftwerk? Was ist besser?
    Antwort von ocin1 ocin1

    Mal was zu chemischen Endlagerung , die gibt es nämlich auch:

    de.wikipedia.org/wiki/Endlager , de.wikipedia.org/wiki/Müllverbrennung , ww.focus.de/politik/deutschland/sondermuell-ab-ins-bergwerkaid152486.html , ww.badische-zeitung.de/elsass-x2x/wohin-mit-dem-hochgiftiger-sondermuell-aus-wittelsheim--36297444.html , ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13489952.html , ww.toxcenter.de/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php und viele mehr. Schaut einfach mal im Netz unter "Sondermüll Bergwerk" oder so :-)

    Atommüll: In einem deutschen KKW ergibt sich jährlich etwa 23 t hoch radioaktiver Müll ("abgebrannte" Brennelemente). Die deutsche Industrie produziert jährlich 820 Mio. t CO2 (etwa 1/3 für Strom) und 50000 t chemisch hoch giftigen/krebserregenden Sondermüll, welcher nicht verbrannt werden kann. Dieser Sondermüll wird endgelager in der Untertage-Sondermülldeponie Herfa-Neurode (siehe Inter-Net bei Wiki). Sämtliche Flugasche, Verbrennungs-Stäube der Filteranlagen von Kohle- , Müllverbrennungs- oder Sondermüllverbrennungs-Kraftwerken landet ebenfalls in einem chemischen Endlager, nochmals verbrennen ist nicht sinnvoll. In Herfa-Neurode haben sich so schon 700 000 t hoch krebserregendes-giftiges dioxin- und furanhaltige Filterrückstände angesammelt. ( ww.toxcenter.de/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php ). Es stehen also 17 mal 23 t (etwa 400t) hoch aktiver Nuklear-“Müll“ den etwa 50 000 t hoch chemisch giftigen Abfällen der Chemie- und Verbrennungs-Technik gegenüber. Die 820 Mio. t CO2 die quer über den Planeten verschmiert werden seien auch erwähnt.

    Abgebrannte Brennelemente sind nach 10^7 Jahren (10 Mio. Jahre) auf ein radioaktives Niveau von natürlichem Uranerz (Pechblende) abgeklungen. Der nukleare Abfall aus aktuellen Wiederaufbereitungsanlagen (Sellafield, Le Hage) ist nach 10^4 Jahren (10 000 Jahren) auf dem radioaktiven Niveau von Pechblende abgeklungen. Durch das Abtrennen von Uran und Plutonium verbleiben nur noch die hoch radioaktiven Spalt-Produkte und die mittel-radioaktiven Minor-Actinoide (ohne U, Pu). Somit wird der nukleare Müll der KKW um den Faktor 20 reduziert (siehe bei Wiki nach „Wiederaufarbeitung“). Wendet man das auf die 17 KKW der BRD an, fallen nicht mehr 400t Atom-Müll pro Jahr an, sondern nur noch 20t pro Jahr (hoch radioaktiver Abfall jetzt aber nur noch die Spalt-Produkte + Minor-Actinoide). Weiter verringert das Abtrennen (Wiederaufarbeiten) die Lagerzeit des Abfalls um den Faktor 1000. Bei einer alternativen Reaktortechnik (Flüssigsalz-Reaktor, homogene Fluid-Reaktoren) ( Energyfromthorium.com ) würden nur noch die Spalt-Produkte als Abfall anfallen. Der nukleare Müll solcher alternativen Reaktor-Typen ist bereits nach etwa 500 Jahren auf das radioaktive Niveau von Pechblende abgeklungen. Das ist möglich, da alle Transurane (Minor-Actinoide) im Reaktor verbleiben und dort vom epithermischen Neutron-Fluss gespalten werden. Somit nutzt man die Minor-Actinoide wie das Uran-235 oder das Plutonium-239. Siehe hierzu mal Netz unter "Energyfromthorium.com". Bei den chemischen Giftstoffen, wie den hoch krebserregenden Dioxinen, Furanen,... der Verbrennungs-Technik ist nicht mit einer Zersetzung zu rechnen. Chemikalien zerfallen leider nicht wie radioaktive Stoffe. Somit verbleiben diese hoch gefährlichen Abfälle für immer. Leider wurde 2005 unter den Grünen/SPD die Wiederaufbereitung, auch die deutscher Abfälle im Ausland, verboten. Lustigerweise lagert die BRD jedoch chemisch hoch giftige Abfälle des Auslandes gegen Geld ein (siehe Artikel zu Herfa-Neurode). Damit haben die Grünen kein Problem :-) . Sehr inkonsequent grün, die Grünen. Es wird sich hier wohl um eine typisch politische Entscheidung handelt, welche der technischen Realität naturgemäß widerspricht :-).

    Resultierend kann man sagen, dass auch mit der klassischen Kernenergie die endzulagernde Menge weit geringer ist, als bei der Verbrennungstechnik (Kohle, Öl, bedingt auch Gas, Müllverbrennung,...). Weiter ist der radioaktive Müll nicht in alle Zeit gefährlich. Am Beispiel der alternativen Reaktortechnik ist dieser Müll sogar schon nach etwa 300-500 Jahren nicht gefährlicher als natürliches Uranerz (Pechblende). Hier kann man also nicht mehr von Endlagerung sprechen. Bei der chemischen Endlagerung sieht das ganz anders aus. Jedoch lässt sich diese fast nicht vermeiden, wenn man sich mal klar macht, wo dieser Abfall überall her kommt (siehe Quellen). Übrigens auch bei der Gewinnung von den Seltenen Erden, Gold, Kupfer,... fällt schwach radioaktiver Abfall und chemisch hoch giftige Stoffe an. (siehe Wikipedia "Urangewinnung", "Bauxit","Sondermüll","Neodym-Eisen-Bor",..).

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    Kern- oder Kohlekraftwerk? Was ist besser?
    Antwort von Funnyhanni Funnyhanni

    Kernenergie ist sauberer, solange alles funktioniert. Im Pannenfall, siehe Japan, hat es verheerende Folgen und die Endlagerung ist ein weiteres Problem. Ein Kohlekraftwerk ist auch eine Sauerei, wegen des CO² Ausstoßes, aber in einem Pannenfall weniger gefährlich. LG

    Kommentar von ocin1 ocin1ocin1

    Vorbetrachtung:

    Schau mal unter dem deutschen Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Strahlenbelastung oder nach " Radonbelastung " und unter dem englischen Wikipedia nach "background radiation" ( en.wikipedia.org/wiki/Background_radiation ) Weiter sollte man sich der physikalisch/biologischen Bedeutung der Einheit Sievert im Klaren sein (siehe Wikipedia "Sievert (Einheit)"). Sievert = Sv , Vorsätze für Maßeinheiten: m = milli =1/1000 , µ = mikro = 1/1000 000 , n = nano = 1/1000 000 000 . In der BRD liegt die Belastung durch die natürliche Hintergrundstrahlung/Radioaktivität um 2,5 m Sv pro Jahr , was im europäischen Vergleich eher niedrig ist.

    Durchschnitts-Werte :

    BRD, Österreich, Dänemark, Belgien um 2,5 m Sv pro Jahr; Finnland um 8 mSv pro Jahr ; Frankreich, Griechenland, Spanien, Schweiz um 5 mSv pro Jahr; Schweden um 6 mSv pro Jahr; Eine Röntgen-CT des Bauches belastet den Menschen mit etwa 20 mSv In Nord-Spanien, Süd-Finland, Mittel-Frankreich und West-Österreich liegt die Belastung durch die natürliche Hintergrunstrahlung/Radioaktivität über 10 mSievert pro Jahr (siehe unter ww.world-nuclear.org/uploadedImages/org/info/NaturalbackgroundradiationEurope.gif ).

    Die höchste gemessen Belastung durch die natürliche Hintergrundstrahlung/Radioaktivität einer bewohnten Gegend erfährt man im iranischen Ramsa (siehe Wiki "Ramsar") Dort werde die Bewohner mit etwa 260 mSv pro Jahr belastete, welches in erster Linie durch im Wasser gelöstes Radon (siehe Wiki „Radonbelastung“) verursacht wird. Dagegen lebt man in Fukushima recht gesund ;-) (siehe jciv.iidj.net/map/ ).

    Zur zusätzliche Belastung durch das KKW-Unglück in Japan:

    "Nach Angaben der Fukushima Medical University war etwa die Hälfte der 1730 Untersuchten in den ersten vier Monaten nach Beginn der Atomkatastrophe im März einer Strahlenbelastung von weniger als einem Milli-Sievert ausgesetzt, die übrige Hälfte mehr als einem Millisievert. Bei rund 40 Personen betrug die Dosis zwischen fünf und zehn Millisievert. Bei etwa einem Dutzend waren es mehr als zehn Millisievert, wobei die höchste Dosis rund 37 Millisievert betrug. Untersucht wurden auch Arbeiter, die zu den Reparaturtrupps im havarierten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi gehörten, wie Kyodo weiter meldete. "( ww.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,802721,00.html )

    "Um den Reaktor von Fukushima hat es keine Strahlentoten gegeben"( ww.morgenpost.de/printarchiv/wissen/article1910366/Um-den-Reaktor-von-Fukushima-hat-es-keine-Strahlentoten-gegeben.html )

    Umrechnungen :

    Dosis pro Jahr in Dosis pro Stunde: Jahres-Dosis / 8760 = Stunden-Dosis (und umgekehrt)

    Beispiel-Rechnung für Fukushima : (siehe auch http://jciv.iidj.net/map/ )

    In der kontaminierten Zoon um das KKW Fukushima-Daiichi liegt die meiste Belastung unter 1000 nSv pro Stunde. 1000 nSv/h = 1 µSv/h =24 µSv/Tag (1 * 24) = 8760 µSv pro Jahr (24 Stunden * 365 Tage) =8,76 mSv pro Jahr. Als bekommen die Japaner dort jetzt hauptsächlich eine Belastung, welche der natürlichen in Finnland gleicht ab. Vereinzelt steigt jedoch die Belastung in der Zone um das KKW-Fukushima Daiichi bis auf 30 µSv/h (30 µ * 8760 = 262800 µ), was nach beschriebener Umrechnung 262,8 mSv pro Jahr sind. Diese vereinzelte Spitzenbelastung in der Zone um das KKW liegt also bei der natürlichen Belastung, welcher die Iraner in Ramsa ausgesetzt sind .

    Auf dem Gelände des KKW-Fukushima Daiichi sind wohl immer noch um 250 µSv pro Stunde, was 2,19 Sv pro Jahr entspricht. Das ist weit heftiger.

    Bitte Quellen einsehen und immer Vergleichen :-). Von der Belastung her, könnten die Menschen wieder dort hin, Abgesehen von HotSpots natürlich.

    Zu den Folgen einer hohen Bestrahlung siehe unter Wiki "Strahlenkrankheit", "Strahlenrisiko", "Strahlenschaden", ...

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    Kern- oder Kohlekraftwerk? Was ist besser?
    Antwort von 23andi 23andi

    Kernkraft: + kein CO2 wie bei Kohle, - atomare Verstrahlungsgefahr, Risiken sind nicht voll abschätzbar und auszuschließen (Tsunami, was ist bei Meteoriteneinschlägen usw.), Atommüll mit
    enorm langen Halbwertszeiten Kohle: + keine Atomrisiken, - hohe CO2-Ausstösse

    Kommentar von gfuser9283 gfuser9283gfuser9283

    Im Regelbetrieb stößt ein Kohlekraftwerk mehr radioaktive Partikel aus, als ein AKW. Durch Kohleabbau werden allein Deutschland Landfläche größer als die 20km-Zone um Fukushima sterilisiert. Zudem müssen auch ständig Menschen umgesiedelt werden (alleine in DE über 100000) und Siedlungen aufgegeben werden.

    Kommentar von 23andi 23andi23andi

    Stimmt. Aber Umsiedlung wegen Verstrahlung sehe trotzdem für schlimmer an als wegen Abbau von Rohstoffen. Natürlich werden radioaktive Partikel freigesetzt. Wie viel weiß ich nicht, aber bestimmt nicht mit so einem Super-Gau vergleichbar.

    Kommentar von ocin1 ocin1ocin1

    @ 23andi: Schau mal im Netz nach " Flözbrände ", oder bei Wiki " Kohlebrand ".

    www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gefaehrliche-kohlebraende-untergrund-feuer-bedrohen-riesige-landstriche-a-760199.html

    Hier geht es um in Brand geratene Kohleflöze, welche ganze Regionen unbewohnbar machen (Russland, USA, Indien,.. ).

    Weiter ist der Grund, warum man Umsiedeln muss irrelevant. Die Tatsache für sich ist schlimm genug. Leider geht es nun mal nicht anders, wenn man sich mal mit der technischen Realität vertraut macht. Die Rohstoffe liegen nun mal unter der Erde, da hat Mutter Natur wohl nicht mitgedacht :-) . Hier nun zu behaupten, dass die eine Umsiedlung schon OK ist, die andere jedoch nicht, ist doch nur politische Augenwischerei. Jene Technik, welche eine potentielle Umsiedlung so gering wie möglich hält, sollte zu bevorzugen sein. Man setze mal die einzelnen Tatsachen ins Verhältnis.

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    Kern- oder Kohlekraftwerk? Was ist besser?
    Antwort von Ivan25W Ivan25W

    Kohlekraftwerk

    ist nicht so gefährlich bei Havarie

    Kohle ist im Tagebau abbaubar

    Ist natürlicher Rohstoff

    Kommentar von Foerster1973 Foerster1973Foerster1973

    Uran ist auch ein natürlicher Rohstoff und wird im Tagebau gewonnen.

    Kommentar von gfuser9283 gfuser9283gfuser9283

    Es fragt sich nur, ob das Gebiet bewohnbar ist.

    Kommentar von ocin1 ocin1ocin1

    Schau mal bei wiki unter "Stromerzeugung - Auswirkuing auf die Gesundheit". Die Verbrennungstechnik hat statistisch die meisten Tote in der EU zu verbuchen (Pro TWh Braunkohle = 330; Steinkohle = 250; Erdöl = 178 ; Biomasse = 47; Gas = 33; Kernenergie = 0,3).

    Weiter sind die Folgen der Luftverschmutzung und der übersäuerten Seen/Landflächen eine Folge des Regel-Betriebes der Verbrennungstechnik und nicht wie bei der Kernenergie eine Ausnahme (GAU). Und auch bei der Verbrennungstechnik gibt es eine Endlagerung. Die Filterstäube der Rauchgasfilter werden z.B. in Herfa Neurode endgelagert (siehe ww.toxcenter.de/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php ). Weiter suche man mal im Netz nach "Sondermüll Bergwerk". Sämtliche Kohleasche, welche unter anderem auch leicht radioaktiv ist (siehe Wiki "Asche - Umweltgefahren" , "Kohlekraftwerk - Umweltauswikrung" oder ww.chemieunterricht.de/dc2/kohle/c-radioakt.htm ), wird in alten Bergwerksstöllen verklappt oder z.B. im Bau von Dämmen als Füllmaterial verwändet (siehe Wiki "Müllverbrennung - Asche,Schlacken und Stäube").

    das politische CO2

    Was jedoch physikalisch nicht nachvollziehbar, ist diese Angst gegenüber dem CO2. Um zu beurteilen, ob das CO2 erwärmende Auswirkungen auf unser Klima haben kann, muss man sich mit der Molekül-Physik des CO2 beschäftigen. Ich spreche hier die CO2 spezifischen Resonanzstellen der EM-Absorption und EM-Emission an. Mit EM meine ich elektro- magnetische Strahlung, welche umgangssprachlich auch als Licht oder Wärmestrahlung bezeichnet werden.

    Im Bezug auf unser Klima sind die CO2-Resonanzstellen bei 15 µm (= 15 000nm), 4,3 µm und bei 2,7 µm von Relevanz (siehe Googel-Bilder „CO2 transmission spectrum“). Weiter muss man nun schauen, wie das EM-Spektrum der abgestrahlten EM-Strahlung unserer Erde aussieht. Das bestimmt man mit Satelliten, welche sich um unsere Erde bewegen und so das Abstrahlspektrum der Erde aufnehmen/analysieren können. Schaut man sich die Erd-Spektren an, liegt das Abstrahl-Maximum um 10 µm, also guter Nachbarschaft zu den Absorptions-Resonanzstellen des CO2-Molekühls. Betrachtet man jedoch das Erd-Abstrahl-Spektrum genau für den CO2-fraglichen Bereich (also von 2 bis 15 µm), wird man feststellen, dass an den jeweiligen CO2-Resonanzstellen ein Einbruch ist, welcher fast bis auf Null geht (schau einfach bei Googel-Bilder nach „atmospheric transmission“, oder bei Wiki „atmosphärisches Fenster“). Man kann also sagen, dass bereits jetzt schon jegliche EM-Strahlung um 15 µm, 4,3 µm und um 2,7 µm von unserer Atmosphäre absorbiert wird. Man nennt diesen Spektralbereich unserer Atmosphäre auch "atmosphärisches Fenster". Natürlich gibt es gewisse Streueffekte in den höheren Schichten der Erd-Atmosphäre, welche die Absorption um 15 µm, 4,3 µm und 2,7 µm nicht ganz auf Null gehen lassen.

    Resultat:

    Würde sich jetzt der CO2-Anteil in der Erd-Atmosphäre erhöhen, so wäre die Zusätzliche Absorption um 15 µm, 4,3 µm und um 2,7 µm kaum feststellbar, da ja bereits jetzt schon die Erd-Atmosphäre dort nahezu alles absorbiert. Also kann man sagen, dass unsere Erd-Atmosphäre bezogen auf die CO2- Resonanzen bereits jetzt schon gesättigt ist und weiteres CO2 keine höhere Atmosphären-Absorption einbringen würde. Diese Aussage ist jedoch nur für das CO2 gültig, da andere Moleküle (z.B. Methan,…) ihre Resonanz-Stellen bei anderen Wellenlängen/Energien haben. Man muss nun jedes in Frage kommende Molekül und seine speziellen Resonanzen mit der Absorptionseigenschaft unserer Atmosphäre überprüfen.

    Also noch mehr CO2 würde praktisch keinen Unterschied ausmachen, da bereits jetzt schon alles vom atmosphärischen CO2 absorbiert wird, was die Erde abstrahlt. Schöne Grüße :-)

    PS.: Es gibt jedoch genügend Gründe gegen fossile Brennstoffe, auch ohne das CO2-Argument. Schau mal bei Wiki unter "Stromerzeugung -> Auswirkung auf die Gesundheit", "Saurer Regen", "Luftverschmutzung", " Kohlebrand ", "Liste von Ölkatastrophen", "Sondermülldeponie", "Liste von Unglücken im Bergbau", "Tagebau", "Asche", "Kohlekraftwerk", "Müllverbrennung", "Waldsterben", „Stickoxide“,... .

    Eigentlich sind diese Argumente jedem vertraut und daher scheinbar nicht so panikerzeugend wie das politische CO2-Endzeit-Szenario :)

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    Unterschied zwischen starker und schwacher Wechselwirkung
    Hilfreichste Antwort von Nemarism Nemarism

    Wie du sicher weißt gehören beide zu den 4 Grundkräften der Physik. Alle diese Kräfte haben sogenannte Botenteilchen zum Beispiel die Elektromagnetische Kraft die Photonen. Die Starke und die Schwache Kraft sind sehr ähnlich, sie wirken nur auf sehr geringe Distanzen (wobei die Distanz der schwachen Kraft noch ein bisschen größer ist). Jedoch ist die schwache Kraft für den Radioaktiven Zerfall von Atomen verantwortlich, ist ein wenig schwächer als die Starke Kraft und hat die Botenteilchen W+, W- und Z_0, während die Starke Kraft die stärkste der 4 Kräfte ist, die Atome in ihrem innersten zusammenhält und als Botenteilchen die Gluonen hat...

    Kommentar von jkmh96 jkmh96jkmh96

    Danke :)

    Schönen Tag noch

    Kommentar von lolo9852 lolo9852lolo9852

    Jedoch ist die schwache Kraft für den Radioaktiven Zerfall von Atomen verantwortlich, ist ein wenig schwächer als die Starke Kraft und hat die Botenteilchen W+, W- und Z_0, während die Starke Kraft die stärkste der 4 Kräfte ist, die Atome in ihrem innersten zusammenhält und als Botenteilchen die Gluonen hat...

    du meintest wohl die schwache und starke Kernkraft! XD

    Kommentar von Nemarism NemarismNemarism

    Ja genau die meine ich aber vielleicht hast du noch nicht mitgekriegt dass die Schwache bzw die Starke Kraft nichts anderes ist als die Schwache bzw. die Starke Kernkraft....um nicht zu sagen das sind einfach 2 äquivalente Namen und es ist vollkommen egal welchen man benutzt...

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    Unterschied zwischen starker und schwacher Wechselwirkung
    Antwort von Kiecki Kiecki

    Mir fällt dazu nur die Elektronenpaarbindung und die Wasserstoffbrückenbindung ein. In welcher Klasse bist du denn? Habt ihr keine Namen für "schwach" und "stark"?

    Kommentar von jkmh96 jkmh96jkmh96

    ich meine nicht die intermolekularen kräfte sondern die grundkräfte der physik.. :)

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    Umwandlung schneller Neutronen
    Antwort von 123weiter 123weiter

    is wie mit billiardkugeln, gleich grosse geben den impuls an gleich grosse weiter und wasserstoff hat einen kleinen massereichen kern, dann können erst die urankerne gespalten werden

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    Umwandlung schneller Neutronen
    Antwort von v0lv0xx v0lv0xx

    hauptsache, sie sind durch irgendwas dichtes unterwegs, das neutron an sich wird durch jedes andere atom schon verlangsamt.

    wichtig ist erstmal, die neutronen überhaupt aus dem atomkern rauszubekommen, das geht z zt. nur über kernreaktoren wirklich gut.

    die berühmten "experimentellen langamen neutronen" kriegt man aber nur durch synchrotonstrahlen auf kristalline festkörper.

    Kommentar von ocin1 ocin1ocin1

    @ v0lv0xx: Also die meisten Groß-Neutronenquellen arbeiten mit Kernspaltungs-Reaktoren und verlangsamen die Spalt-Neutronen in z.B. flüssigem Wasserstoff ( http://www.frm2.tum.de/technik/sekundaere-strahlquellen/kalte-quelle/index.html ).

    Was meist Du hier mit "synchrotonstrahlen auf kristalline festkörper" ? Die Synchrotron-Strahlung hat doch eine viel zu geringe Energie, um freie Neutronen aus einem Atom-Kern auszuschlagen. Also es gibt Neutronen-Quellen, da bedient man sich hoher Gamma-Strahlung um mit einer (Gamma, N)-Reaktion freie Neutronen aus Kernen zu schlagen ( siehe Wiki "Neutronenquelle"). Jedoch arbeitet man hier mit mehreren GeV.

    Also das mit der Synchrotron-Strahlung musst Du mal erklären.

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    Physik Atom- und Kernphysik
    Antwort von gonzo338 gonzo338

    Nun, die Strahlung könnte aus neutralen, positiv und negativ geladenen Teilchen bestehen.

    Die ungeladenen Teilchen passieren das Magnetfeld ohne abgelenkt zu werden. Die geladenen Teilchen werden auf Kreisbahnen abgelenkt - abhängg von der Magnetfeldrichtung nd der Ladung im bzw. gegen den Uhrzeigersinn (Lorentzkraft - rechte-Hand-Regel). Das wäre dann die Begründung.

    ghm

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    Physik Atom- und Kernphysik
    Antwort von 123weiter 123weiter

    gamma strahlung wie auch licht ist neutral, elektronen und und kerne können von magnetfeldern abgelenkt werden als o ein strahl wird nicht einer links bzw. einer rechts abgelenkt

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    Wie stelle ich mir Röntgenbeugung an einem Proteinkristall vor?
    Antwort von ocin1 ocin1

    Ein Kristall ist ein Gebilde, welches hoch symmetrisch aufgebaut ist. Somit kann man sich einen Kristall auch als 3-dimensionales Beugungs-Gitter vorstellen. Die Grundlage zu diesem Verständnis liegt in der Beugung von z.B. Licht am Spalt/ Doppel-Spalt und weiter zur Beugung von z.B. Licht am Gitter. Dann stellst Du Dir vor, Du stellst viele Gitter im gleichen Abstand in Reihe und durchstrahlst die mit z.B. Licht. Das ist dann ein gutes Modell für einen Kristall. Da jedoch beim Kristall die "Gitter-Abstände" viel kleiner sind, als bei einem optischen Gitter, braucht man Wellen viel höherer Frequenz (größere Energie, somit kleinerer Wellenlänge) als beim Leicht.

    Also, versuche Dir einen Kristall als räumliches Gitter vorzustellen, welches man natürlich auch in beliebige Richtung drehen kann.

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