Karate - neue und gute Antworten

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    Shaolinanzug aus Karateanzug?
    Antwort von WasGetLosDaRein WasGetLosDaRein

    ......

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    Warum hören die Gegner schnell auf zu Kämpfen bei Karate?
    Antwort von bekram94 bekram94

    Karatekas bewegen sich viel mehr mit dem ganzen Körper und die Schläge müssen stets extrem präzise, aber trotzdem sehr stark sein. Deshalb ist es sehr anstrengend, viel anstrengender als ein Boxkampf. Deshalb sind dir Kämpfe auch viel kürzer beim Karate. Trotzdem ist der Boxkampf in der Summe viel viel anstrengender. Ich habe aber auch schon Kämpfe gesehen, in denen die Kämpfer zusammengebrochen sind...

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    Warum hören die Gegner schnell auf zu Kämpfen bei Karate?
    Antwort von shoto shoto

    Im Prinzip ist schon alles gesagt worden. Es geht beim Karate(-Do) im Prinzip darum, den Gegner mit mit einer Technik ausser Gefecht zu setzen (Ippon-Gedanke). Im Wettkampf gibt es in dem Falle, wenn eine Technik (Schlag, Tritt) sauber platziert wurde eine entsprechende Wertung. Am Kopf wird natürlich abgestoppt, ansonsten würde es Tote geben. Für den aussenstehenden ist dies nicht so spektakulär wie eim Boxen, wo sich die Gegner minutenlang auf die Mütze hauen.

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    Warum hören die Gegner schnell auf zu Kämpfen bei Karate?
    Antwort von haveagoodtime haveagoodtime

    Karateka -wie auch die meisten asiatischen Kampfsportler- zeugen ihren Gegnern stets Respekt. Dazu geht es hier um Schnelligkeit, um Treffsicherheit und entsprechenden Gegenreaktionen.

    Während beim Boxkampf die Schlagkraft und Gefährlichkeit der Fäuste noch durch die Handschuhe abgemildert werden, geht es bei den Karatekas mit härteren Bandagen zur Sache. Da kann ein einzelner Schlag oder Fußtritt ungeheuer große Verletzungen anrichten, so dass, in der Regel, nach einem Treffer der Schiedsrichter erst einmal einen Stopp einlegt.

    Interne Regeln, dass nach einem halben oder ganzen Punkt (Treffer) ein Stopp gesetzt wird, sind auch nur auf den obigen Umstand zurück zu führen.

    Wie stark und nachhaltig Verletzungen führen können, wenn nicht nach den obigen Regeln gekämpft wird, zeigen die vielen Kampfversehrten des Thai Boxen. So schwer, wie in diesem thailändischen Nationalsport, werden sonst in keiner Sportart Menschen verletzt.

    Jede Kampfsport Art hat ihre Regeln. Auch Boxer haben die und müssen erst einmal auseinander, wenn ein harter Treffer gelandet worden ist. Wenn sie umher tänzeln, so wollen sie etwa eine Schwachstelle des Gegners ausmachen. Da sich beide wohl irgendwie auch beidrehen müssen, kommt die eine oder andere Schwachstelle zum Tragen. Zwar sollen die Kämpfer- gerade wenn sie vor Publikum und Fernsehen im Ring stehen- fair und gut kämpfen. Da jeder von ihnen Angst vor eigenen Verletzungen, die womöglich noch Folgen nach sich ziehen könnten, hat, will man natürlich den Kampf gut überstehen. Auch ein schneller KO - wie etwa bei einem Klitschko Kampf mal der Fall war- wird dabei in Betracht gezogen, weil nur so jegliches Risiko vermindert wird. Jede Minute länger schwächt nicht nur den Gegner, sondern auch den Kämpfer.

    Karatekas, kung Fu . Jui Jitsu oder Taek won do Kämpfer haben natrülich auch genügend Konditionen, um solche Kämpfe länger als nur drei Minuten durchstehen zu können. Aber sie halten sich an ihre Regeln, der auch den Respekt vor dem Gegner und jedem Menschen einschließt.

    Wenn draußen unsere Straßenschläger nur etwas mehr Ehre und Respekt vor dem anderen haben würden, gäbe es weniger Verletzte, Schwerverletzte oder gar Tote. Einen Menschen, der auf dem Boden liegt, noch zu schlagen oder zu treten, würde keinem Kampfsportler, selbst auch keinem Boxer, einfallen. Daraus sollten wir lernen.

    Auch das ein Kampfsport nur ein Sport ist und kein Wiederaufleben altrömischer Verhältnisse, wo sich die Gladiatoren bis zum Tod herumschlagen mussten, nur damit das Publikum unterhalten wird.

    Karate-Kung Fu-Jui Tsu und alle anderen asiatischen Kampfsport Kenner lassen sich gerne von den Kämpfen unterhalten. Genauso, wie Latein Kenner unter sich einen Mordsspaß haben, weil sie die Sprache verstehen, ist es bei diesen Sportlern: Sie wissen, worum es geht und erfreuen sich an den Kämpfen. Niemand fühlt sich dabei gelangweilt.

    Beim Boxen schauen auch jene zu, die absolut keine Ahnung von diesem Sport haben. Sie wollen nur fliegende Fäuste, blaue Augen, Blut und gerne auch einen harten KO Punch sehen, um sich unterhalten zu fühlen. Passiert das nicht, dann wird man auch über diesen Kampf nur sagen: Langweilig.

    Schade!

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    Warum hören die Gegner schnell auf zu Kämpfen bei Karate?
    Antwort von PaSan PaSan

    Karate besteht nicht nur aus dem Kumite (Partnerübungen, eben auch der Freikampf von Wettkämpfen), dieses macht nur ein Drittel des eigentlichen Trainings aus. Und dazu kommen noch Aufwärmtraining, Krafttraining, Kondition... und auch zwei Minuten auf der Kampffläche können sehr, sehr lang werden ;)

    "Sofort" abgepfiffen wird, weil es im Karatewettkampf um Punkte geht, nicht darum, seinen Gegner K.O. zu schlagen. Um diese Punkte zu werten wird der Kampf traditionell unterbrochen. Die meisten Kämpfe sind beendet, sobald ein Kämpfer einen ganzen Punkt (Ippon) errungen hat, dieser setzt sich aus zwei Wazari (halbe Punkte) zusammen. "Normale" Angriffe geben einen Wazari, besonders effektive Aktionen (Tritt zum Kopf ohne Reaktion des Gegners etc., nicht leicht zu erklären) geben auch mal direkt einen Ippon, sodass der Kampf direkt beendet ist. Je nach Bedarf wird ab und zu aber auch um zwei, drei oder noch mehr Punkte gekämpft.

    Geübte Karateka sehen, wann der perfekte Moment für einen Angriff gekommen ist und müssen nicht 6578493 Mal in der Gegend rumschlagen/hüpfen/springen wie die "Karatekämpfer" aus Hollywood, deshalb ist ein hochkarätiger Kampf für Außenstehende oftmals relativ unspektakulär und langweilig... wie dieser hier. Ich habe beide schon live erlebt und habe unter ihnen trainiert - höchst beeindruckende Karateka! http://www.youtube.com/watch?v=49649wZ32Fs

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    Warum hören die Gegner schnell auf zu Kämpfen bei Karate?
    Antwort von Oiru93 Oiru93

    liegt daran, das Boxen dafür da ist um die masse zu unterhalten. karate ist realistischer gestaltet. In einem realen kampf ist der gegner nach wenigen treffern (wenn nicht sogar nach dem ersten) besiegt. Bxkämpfe sind darauf ausgelegt lange zu dauern. wer würde hohe summen für eine eintrittskarte bezahlen, wenn das schauspiel gerade mal 2 minuten dauert?

    Beim karate wird auch kondition trainiert, aber die ist eigentlich eher ein netter nebenenffekt^^ hoffe ich konnte helfen :)

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    Karate Kata, ganzer Name, oder nur eine Abkürzung?
    Antwort von psycho24 psycho24

    "Kata" ist keine Abkürzung. "Kata" bedeutet eigentlich nur "Form". Daher ist zum Beispiel die Anordnung des Bestecks am Esstisch auch "Kata". Das zusammenlegen des Karate-Gi oder das gefestigen des Obi sind auch "Kata". Alles, was einer festgelegten Form entspricht ist also "Kata". Der Begriff ist nicht auf das Karate limitiert. Im Karate versteht man unter "Kata" einen formell festgelegten Kampf gegen einen oder mehrere imaginäre Gegner.

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    was ist besser für eine Frau als Selbstverteidigung? Kung FU oder Karate oder Judo oder Taekwondo?
    Antwort von Pharmacus Pharmacus

    Hallo!

    Also teilweise muss ich den Kommentaren von einigen Vorpostern widersprechen.

    Judo ist durchaus als Selbstverteidigung geeignet, genau wie Taekwondo oder Karate.

    Kung Fu ist ein sehr unscharfer Überbegriff, unter den so unterschiedliche Dinge fallen, wie Tai Chi oder auch Vollkontakt-Kampfsport. Daher lasse ich diesen Begriff bewusst außen vor.

    Ich würde zu jeder Schule oder einem Verein gehen und mir ein Training ansehen und dann gezielt das Thema SV ansprechen.

    Anhand der Reaktionen der dortigen Leute kannst Du dann wohl schnell erkennen, wer sich damit ernsthaft beschäftigt und wer nicht.

    Karate z.B. ist eine sehr effektive Selbstverteidigungstechnik - wer etwas anderes behauptet, hat schlicht keine Ahnung davon und sollte nochmal nachdenken! ABER: es kommt auf den Trainer und den Verein an, ob SV heute dort noch gelehrt wird. In vielen Vereinen geht es nur noch um sportliche Erfolge oder um breitensport-gerechte Gymnastik. Da kann man im Ernstfall nicht wirklich viel mit anfangen. Das Gleiche gilt auch für Judo und Taekwondo.

    Daher sind pauschale Aussagen grundsätzlich eher falsch, als richtig.

    Entschuldige, dass ich die Frage nicht so klar beantworten kann, wie andere es meinen, zu können. Aber die Realität ist eben nicht so schwarz-weiß, wie manche es gern hätten.

    Ich hoffe, Du findest die passende SV für Dich!

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    Karate Kata, ganzer Name, oder nur eine Abkürzung?
    Antwort von ThePain ThePain

    Auch ein anderer Begriff "Taikyoku" eine kata simuliert einen Bewegungsablauf oder auch "Großer Uranfang".

    Kommentar von psycho24 psycho24psycho24

    "Taikyoku" ist kein anderer Begriff für "Kata". "Taikyoku" ist eine ganz bestimmte Kata - und zwar (meist) die Erste, die aktuell im Shotokan-Stil gelehrt wird. Taikyoku bedeutet "großer Uranfang" oder "Kata des Universums".

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    Karate Kata, ganzer Name, oder nur eine Abkürzung?
    Antwort von ereste ereste

    Kata ist keine Abkürzung, der Bewegungsablauf (Kampf gegen einen imaginären Gegner) heißt so. Kata ist der allgemeine Begriff. Es gibt verschiedene Arten davon, die ihre eigenen Namen haben.

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    Karate Kata, ganzer Name, oder nur eine Abkürzung?
    Antwort von Plasmafunke Plasmafunke

    Kata ist keine Abkürzung! Kata ist eine festgelegte Abfolge von Schlägen und Tritten! Für Gürtelprüfungen sehr relevant!

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    was ist besser für eine Frau als Selbstverteidigung? Kung FU oder Karate oder Judo oder Taekwondo?
    Antwort von CrazyTiger97 CrazyTiger97

    Das kann man nicht so genau sagen. Du musst den Vergleich sehen und sagen was am besten zu dir passt. Ich mache Karate und mein Vater hat Judo gemacht und mein Bruder geht Boxen wir machen alle drei Kampfsport aber so wie es für uns am besten passt. Ich würde dir empfehlen schau bei alles drei Kampfsportarten vorbei mach vielleicht auch ein Probetraining mit und entscheide dann was für dich am besten ist. Ich wünsche dir viel spaß ;)

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    Shaolinanzug aus Karateanzug?
    Hilfreichste Antwort von bekram94 bekram94

    Ich würde um die Beine einfach irgendwelche weiße Tücher nehmen. Die sollten aber ein bisschen fester sein. Fußballsocken können aber auch herhalten. Die Idee mit den schwarzen Schnürsenkeln finde ich gut! Bedenke nur, dass die diese Bänder auch um die Arme gelegt werden können, aber nicht müssen. Das einzige blöde ist: Der Karateanzug ist weiß, Shaolin Mönche haben meist orangene Anzüge, der Schnitt der Jacke ist aber im Prinzip der gleiche, lediglich die Farbe könnte irritierend sein. Als Gürtel brauchst du dann noch ein schwarzes Tuch, das um den Bauch gelegt werden muss. Der Knoten muss zur Seite zeigen.

    Also absolut machbar ;)

    Kommentar von WasGetLosDaRein WasGetLosDaRein

    Dankeschön so werden wir das machen! Wir haben bei Ebay ein alten karate anzug ersteigert für 10,00 euro :D Der muss nun dran glauben Orange gefärbt zu werden. Und die Idee mit den schnürsenkeln an den Armen find ich super! Danke.

    Kommentar von bekram94 bekram94bekram94

    Bitte sehr ;) Du kannst einfach mal bei GoogleBilder gucken. Da finden sich haufenweise Shaolins. Da kannst du dir Ideen holen!

    Kommentar von WasGetLosDaRein WasGetLosDaRein

    super idee!!

    Kommentar von bekram94 bekram94bekram94

    Gerne ;)

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    was ist besser für eine Frau als Selbstverteidigung? Kung FU oder Karate oder Judo oder Taekwondo?
    Hilfreichste Antwort von volker79 volker79

    Judo ist ein schöner Sport, aber zum Verteidigen nur bedingt geeignet. Gut, ein Judoka kann durchaus einen Straßenschläger unter Kontrolle bringen, wenn er den Hebel ansetzen kann, bevor der erste Schlag trifft. Aber den ersten Schlag abzublocken, alleine das lernt man beim Judo ja schon nicht.

    Was hast du überhaupt vor? Einen Sport machen, der dich körperlich und geistig fit hält und den netten Nebeneffekt hat, dass du dich im Verteidigungsfall verteidigen kannst, oder dich gegen eine akute Bedrohung (Stalker, hartneckiger, gewalttätiger Ex, Jugendgang in der Nachbarschaft) wehren? Wobei beim letzten das Kind schon in den Brunnen gefallen ist oder zumindest gerade im freien Fall nach unten unterwegs ist.

    Falls du einen Sport suchst, der dich immer mit neuem Input in Sachen effektive Verteidigungstechniken versorgt, nimm Ninjutsu in einem der zwei großen Verbände (Bujinkan - hier heißt es dann offiziell Bujinkan Budo Taijutsu - oder Genbukan - Hier heißt die Disziplin offiziell Genbukan Ninpo Bugei). Das System hat allerdings Vor- und Nachteile, wobei Vor- und Nachteil zugleich die enorme Vielseitigkeit ist. Das heißt, du lernst enorm viel, neigst aber als Anfänger in einer Kampfsituation (selbst schon erlebt, zum Glück nur im Randori, also im Freikampf am Ende einer Trainingsstunde, auf der Straße wäre das fatal) dazu, zu überlegen, wie du den Schlag nun am besten konterst und überlegst einfach zu lange, als dass du dich effektiv verteidigen kannst. Zudem gibt es im Bujinkan leider ein Problem, dass manche Dojos eher auf Schönheit der Ausfürung als auf Effizienz trainieren. Aber das nützt dir auf der Straße nichts. Ballett ist auch schön, aber nicht zur Selbstverteidigung geeignet. Aber das sind regionale Probleme, in Köln und Bonn gibt es mehrere Dojos die allesamt einen sehr guten Ruf genießen (zumindest unter den Kämpfer-Typen - die Kampfballett-Leute können uns nicht leiden, weil unsere 4. Kyu deren 12. Dan locker um den Finger wickeln), und die es eindeutig wünschen, dass man in mehreren Dojos trainiert (andere Trainer, andere Stile, mehrere Trainer, effizienteres Training), und auch in Heppenheim könnte ich dir eine sehr gute Trainerin empfehlen (15. Dan, schmächtige, ältere Frau mit einer enorm guten Technik, manche von uns würden, wenn sie Wochenend-Trainings machen würde, extra von Köln nach Heppenheim fahren, um bei ihr zu trainieren). Und wenn ich Axel (AFranke, hat schon vor mir geantwortet) so lese, scheint es auch in Berlin einen Ninja mit Herzblut zu geben, der vernünftig trainiert. Beim Ninjutsu hast du jedenfalls alles drin, du lernst vernünftig zu fallen und zu rollen um Verletzungen vorzubeugen, du lernst Angriff, Verteidigung und Konter mit Schlägen, Tritten und Hebeln, Handbefreiung, Schmerzpunkte, Waffentraining, ... Es macht Spaß weil es vielseitig ist und man lernt, sich zu verteidigen. Aufgrund der Vielseitigkeit ist aber die Lernkurve für eine akute Gefahr zu flach.

    Wenn du jetzt schnell was brauchst, mach Krav Maga. Das habe ich als zweite Kampfkunst neben Ninjutsu schon für mich auserchoren, da ich Ninjutsu aber erst seit einem halben Jahr mache, wollte ich erst noch warten, bis die Techniken etwas sicherer sitzen, bevor ich die beiden Welten vermische. Alternativ auch Systema (damit habe ich mich zu wenig beschäftigt, um was dazu sagen zu können) oder *ing *un (die Sterne sind keine Zensur, sondern Platzhalter, da es für Ving/Wing/... Chun/Tsun/... unzählige Schreibweisen gibt. Der Nachteil bei *ing *un ist, dass es schwierig ist, eine seriöse Schule zu finden, viele unzufriedene Trainer steigen aus und gründen eigene Verbände (fast jedes Dojo hat mittlerweile seinen eigenen Verband), die großen Verbände in Deutschland, Birol Özden Wing Chun und EWTO (European Wing Tsun Organisation) stehen wegen ihrer Preisgefüge (teure Trainings, noch teurere Prüfungen, hoher Druck auf die Mitglieder wie z.B. dass den Cotrainern gesagt wird "Den verprügelst du jetzt mal richtig, damit er auch ja unseren Verband-eigenen Kopfschutz kauft", und diversen anderen fragwürdigen Praktiken in der Kritik, sektenartig organisiert zu sein. Viele Schulen sind aber seriös, und dort lernst du eine hocheffektive Selbstverteidigung. Krav Maga ist ein System mit enormer Effizienz. Alles, wie du instinktiv eh schon handeln würdest (z.B. Tritt in die Weichteile - Zitat aus den Simpsons "Keine Weichteile, kein Krav Maga") wurde noch mal bis ins letzte Detail optimiert. Es gibt nur wenige Techniken, aber die sind leicht erlernbar, weil instinktiv umsetzbar, hart und für den Gegner sehr schmerzhaft. Die Lernkurve ist steiler als in jedem anderen Selbstverteidigungs/Kampfkunst-System, du lernst also schneller.

    Kommentar von MacNuggets MacNuggetsMacNuggets

    vielen Dank für die ausführliche Erklärung!!! :-)

    Was hast du überhaupt vor? Einen Sport machen, der dich körperlich und geistig fit hält und den netten Nebeneffekt hat, dass du dich im Verteidigungsfall verteidigen kannst

    richtig :)

    Kommentar von Pharmacus PharmacusPharmacus

    Bin mit Deinem Fazit absolut d'accord und würde es auch schreiben, wenn ich nicht von der echten Karate-DO-SV überzeugt wäre ;-)

    KM ist ein sehr gutes und vor allem schnell zu erlernendes System, das jeder beherrschen lernen kann.

    Deshalb würde ich im ersten Teil auch widersprechen, da gerade Ninjutsu / Taijutsu sehr komplex und zu vielfältig sind, um in angemessener Zeit ein hohes Maß an SV-Kompetenz zu erlernen.

    Ich habe aber vor den Trainierenden wie Axel etc. hohen Respekt und möchte ihre KK nicht schlecht reden!!! Nur für die schnell zu lernende SV ist es eben nichts vor dem Hintergrund, dass es eben *ing *ung, Krav Mage, Alpha, Sistema oder auch Ju-Jutsu gibt.

    Kommentar von volker79 volker79volker79

    Das mit der flachen Lernkurve (man lernt viel, es dauert aber lange, bis man es vernünftig einsetzen kann) stimmt wohl, das ist ja auch das, was ich in meiner Antwort auch neben einigen "Kampfballett-Dojos" am ehesten kritisiere.

    Ich wohne allerdings auch in einer Wohngegend, wo es sehr unwahrscheinlich ist, sich verteidigen zu müssen, und mache Ninjutsu mehr aus Spaß (die Vielseitigkeit und japanische Tradition fasziniert mich halt). Dennoch: Sollte der Fall doch mal eintreten, dass ich mich wehren muss, kann ich es. Und die Techniken, die wir lernen, taugen durchaus für mich als friedfertiger Mensch. Bei Krav Maga, auch wenn ich das auch faszinierend finde, trägt der Gegner Blessuren davon, von denen er noch Wochen später hat. Beim Ninjutsu setzt du Techniken ein, die ziemlich fies weh tun, aber wenn die Schmerzen, die durch den ganzen Körper ziehen, weil du wieder mal einen zentralen Nervenknoten angegriffen hast, vorbei sind, geht es dem Gegner wieder gut. Er wird nur auf Dauer keine Lust mehr haben, gegen dich zu kämpfen, weil Zahnschmerzen oder das Gefühl, das Auge würde bald platzen, nicht gerade lustig sind, wenn man mal wieder auf einen Nervenknoten am Hals, am Arm, an den kurzen Rippen am Solarplexus oder wo auch immer gedrückt hat. Es gibt auch Techniken wie Schläge zum Kehlkopf oder zum Solarplexus, die zum Tod des Gegners führen können, aber es steht einem frei, diese nicht zu verwenden. Würde mich jedoch jemand mit einer Waffe bedrohen und ich könnte einen kurzen Augenblick seiner Unaufmerksamkeit nutzen, seinen Kehlkopf zu bearbeiten, in dem Fall, wo es um mein eigenes Leben ginge, würde ich es tun. Einen Unbewaffneten würde ich jedoch nur an ein paar Schmerzpunkten quälen, bis er aufgibt, dabei nimmt er wenigstens keinen Schaden.

    Kommentar von Pharmacus PharmacusPharmacus

    Das mit den Nervenpunkten finde ich auch ziemlich effektiv und praktisch. Heutzutage wird es allerdings (leider?) auch in anderen Kampfkünsten traininert bzw. als sog. Kyusho gelehrt. Im JJ und auch im Bujutsu / Taijutsu gibt es das schon seit Ewigkeiten.

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    Fachausdruck für Karatekämpfer?
    Antwort von PaSan PaSan

    Karateka. Sowohl im Singular als auch im Plural, für männliche und weibliche Personen ;)

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    Fachausdruck für Karatekämpfer?
    Antwort von Plasmafunke Plasmafunke

    Entschuldige, aber ich wollte Dir nur helfen...............na ja.......

    Kommentar von AngelOfLight AngelOfLight

    hast du auch und ich hab mich ja auch bedankt ;)

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    Fachausdruck für Karatekämpfer?
    Antwort von Plasmafunke Plasmafunke

    Karateka!

    Kommentar von AngelOfLight AngelOfLight

    hm okay da hätt ich drauf kommen können Oo

    Also ich hatte einen anderen in erinnerung, aber danke ;)

    Kommentar von AngelOfLight AngelOfLight

    ups shit xD

    Kommentar von Plasmafunke PlasmafunkePlasmafunke

    Was für einen anderen? Ein Judokämpfer heißt auch Judoka!

    Kommentar von AngelOfLight AngelOfLight

    ja is ja gut dann hab ich mich halt vertan man -.-'

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    was ist besser für eine Frau als Selbstverteidigung? Kung FU oder Karate oder Judo oder Taekwondo?
    Antwort von kevin1905 kevin1905

    Wing Chun, ist speziell auf so etwas ausgelegt, die Kraft des Gegner nutzen, daher eignet es sich eigentlich am besten für körperlich nicht ganz so starke Menschen. Es gibt keine Regeln wie z.B. nicht in die Genitalien schlagen. Der Selbstverteidigungsgedanke steht im Vordergrund vor dem sportlichen Charakter.

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    was ist besser für eine Frau als Selbstverteidigung? Kung FU oder Karate oder Judo oder Taekwondo?
    Antwort von ansap ansap

    Das kommt ganz darauf an, was in Deiner Nähe angeboten wird.

    Selbstverteidigung ist zumindest bei meiner Taekwondoschule ein fester Bestandteil des Trainings.

    Geh einfach in die Kampfsportschulen in Deiner Nähe, und frag dort die Trainer und Schüler aus, ob sie auch Selbstverteidigung für Frauen anbieten/üben.

    Hth

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    was ist besser für eine Frau als Selbstverteidigung? Kung FU oder Karate oder Judo oder Taekwondo?
    Antwort von AFranke AFranke

    Ausser Kung Fu, hast du hier nur Sportarten aufgezählt. Aber Kampfsport ist nur wenig zur Selbstverteidigung geeignet, da es da eben um faire Wettkämpfe geht, bei denen man lernt, wie man gegen jemanden fair kämpft, der auch noch ungefähr gleich schwer ist. Dann hat man noch einen Kampfrichter, der beide Kontrahenten beschützt. Das alles hilft dir in einer echten Verteidigungssituation nur wenig.

    Dann gibt es sogenannte moderne Selbstverteidigungssysteme, die dafür zwar schon besser sind, denen aber meistens die Jahrhunderte lange Erfahrung fehlt.

    Du solltest dich also für eine KampfKUNST entscheiden, die über viele Jahrhunderte durch Kriege und Schlachten geprüft wurde und sich bis heute weiterentwickelt hat.

    Ich selbst unterrichte Bujinkan Budo Taijutsu (Ninjutsu) in Berlin. Diese Kampfkunst ist sehr vielseitig und kann von wirklich jenem Menschen jeden Alters (mindesten 6 sollte man allerdings sein), erlernt werden.

    Hier unten im Video siehst du einen kleinen Ausschnitt aus unserem Training von 2001...

    Ich hoffe, dass ich helfen konnte.

    Ganbatte kudasai

    Axel

    Kommentar von Pharmacus PharmacusPharmacus

    Nicht, dass Du DIch in Deiner Ninja-Ehre angegriffen fühlst.

    Aber das, was Du hier schreibst, ist nur teilweise richtig!

    Es wurden nämlich außer Judo in der Tat Kampfkünste aufgezählt. Bitte nicht die offiziellen Wettbewerbe im TKD und Karate mit den entsprechenden SV-Varianten gleich setzen!!! Im SV-Training im Karate geht es ganz anders zur Sache.

    Und, ob etwas eine Sport-Art ist oder nicht, darüber lässt sich streiten.

    Aber offenbar hast Du keine Ahnung von den hier genannten Kampftechniken, sonst würdest Du gerade Ninjutsu nicht so speziell herausstellen.

    Um sich damit realistisch verteidigen zu können, braucht es Jahre des Trainings und es ist auch nicht Jeder der Schnellste im Aufnehmen der typischen Bewegungsmuster.

    Karate, Taekwondo, Kung Fu und auch Judo gibt es in der Tat auch als SV-Variante. Solche Techniken lassen sich in sehr kurzer Zeit erlernen.

    Es ist allerdings vom Dojo abhängig, ob dies auch gelehrt wird.

    Im Übrigen ist Ninjutsu doch wohl eher eine Art Militärtechnik und hat mit moderner SV nichts zu tun. Oder liege ich da so falsch?

    Kommentar von Pharmacus PharmacusPharmacus

    PS

    @AFranke:

    Wenn es hier falsch rübergekommen sein sollte - ich habe GROSSEN Respekt vor und für Ninjutsu und mache mich darüber absolut nicht lustig!!!

    Meine kritische Sichtweise berührt allen den Aspekt, SV in kurzer Zeit auf einfachste Weise zu erlernen.

    Habe selbst in den 80ern bei Wolfgang in Frankfurt (Du weißt, wer) und auch bei Hatsumi auf Lehrgängen etc. Bujinkan trainiert.

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