Judentum - neue und gute Antworten

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    Wo in Bayern gibt es gerade dieses große, religiöse Muskifestival und wie komme ich an Karten?
    Hilfreichste Antwort von amike amike

    Genau - im Allgäu - in Marktoberdorf - Karten bekommt jeder im Vorverkauf - die Konzerte, die im Rahmen von Gottesdiensten stattfinden sind gratis - schau dir das Festival unbedingt an, es lohnt sich! Viel Spaß!

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    Was bedeutet konservartiv im religiösem sinne?
    Antwort von derdorfbengel derdorfbengel

    conservare = erhalten.

    Die überlieferten Regelwerke, Vorschriften und Traditionen sollen so erhalten bleiben und befolgt werden, wie es immer schon war. Bzw. eigentlich: wie man es vorgefunden hat.

    Dann gibt es noch als Sonderfall diejenigen, die zu einem idealen Urzustand zurückwollen, wie sie ihn sich zur Gründungszeit der Religion vorstellen (z.B. "Urchristentum"), auch wenn der anders ist als die jetzt vorhandenen Vorschriften.

    In der Politik würde man das als reaktionär bezeichnen.

    Daraus kann auch eine neue Untergruppe der Religion werden. Luther z.B. war so ein Christ und damit entstand ungewollt neben der katholischen Kirche eine weitere christliche. Die allerdings gar nicht reaktionär ist und meistens liberaler als die katholische ;-)

    Das Gegenteil wäre liberal (libertas = Freiheit) oder progressiv (=fortschreiten), wie in der Politik auch.

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    Judentum ehe
    Antwort von derdorfbengel derdorfbengel

    Eigentlich kannst Du Dir es generell viel einfacher machen. Musst danach nicht für eine bestimmte Relgion fragen.

    Schau einfach mal: wann sind sie entstanden und wann sind sie geprägt worden? Mehr oder weniger vor mehreren hunderten bis tausenden Jahren.

    Und wie war es damals zwischen Männern und Frauen? Überall gleich: ungleich.

    Und wie lange gibt es Gleichheit zwischen Männern und Frauen? Wenn man das Wahlrecht mal als Masstab nimmt: doch gerade so um 100 Jahre (Deutschland z.B 1919, GB 1928).

    Die Religionen sind alle lange vor diesem knappen Jahrhundert entstanden.

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    Zuckerberg heiratet. Muss seine Frau zum Judentum konvertieren?
    Antwort von derdorfbengel derdorfbengel

    Ja und Nein. Kommt eben drauf an, mit welchem Prozentsatz Du die Üblichkeit definierst. Es gibt so eine Denkweise eben, aber ich kann Dir nicht sagen, wieviele Juden so denken.

    Generell kann man sagen: es gibt die Erwartung häufiger an Frauen als an Männer.

    Das hat einen ganz simplen Grund. Erstmal ist es traditionell in jeder Religion so, dass man wünscht, dass die Kinder einer Ehe wieder der eigenen Gemeinschaft angehören sollen. Da ist eine interkonfessionelle Beziehung ein "Risiko": wer weiss, wohin die Kinder geraten!

    Die Religionen hatten daher zu der Zeit, als sie noch Gesetze schufen, auch das geregelt. Bei den Muslimen z.B. nimmt ein Kind die Religion des Vaters (sog. Patrilinearität) an, bei den Juden die der Mutter (Matrilinearität).

    Darum können traditionsverbundene Muslime relativ simpel "auswärtige" Frauen heiraten und bei den Juden ist es genau umgekehrt.

    Der jedenfalls andere Fall würde jedoch das Risiko mit sich bringen, dass Kinder an einen anderen Stamm (Reliigionen sind ursprünglich sowas wie Stämme!) verloren gehen, der eigene geschwächt würde.

    Darum hast Du in der islamischen Rechtslehre Verurteilungen für nach auswärts heiratende eigene Frauen, in der jüdischen Traditionskultur entsprechende Abwertungen für auswärtige Frauen wie das jiddische Schimpfwort "Schickse" und Ermahnungen oder Verstossungen für nach auswärts heiratende eigene Männer.

    Lösbar ist der Konflikt dann eben nur, wenn der jeweils problematische Teil von auswärts konvertiert.

    Allerdings sind sich manche auch nicht mehr dieser aufgezeigten Ursachen bewusst und übernehmen die Verurteilungen einfach, weil sie sind wie sie waren.

    Wenn Zuckerberg oder seine Familie konservativ eingestellt sind, steht er also unter einem gewissen sozialen Druck. Wenn er an Traditionen nur noch so gebunden ist wie der durchschnittliche "christliche" Deutsche mag ihm das egal sein.

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    Judentum Zitate aus dem Talmud
    Antwort von derdorfbengel derdorfbengel

    Du findest das ungeheuerlich? Religiöse Werke sind doch immer eine Sammlung, in der alle möglichen Emotionen ihren Platz haben. In der Bibel sind sie drin, im Koran und anderswo auch.

    Und so wie die Bibel Geschichte versammelt, versammelt der Talmud DISKUSSIONEN. Die haben es so an sich, dass nicht alle Teilnehmer nur Nettes daher plaudern.

    Nur würde ich nicht auf die Idee kommen, zu behaupten, dass das Internet insgesamt "ungeheuerlich" sei, weil ich z.B. mal gehört habe, da sei Nazipropaganda und Kinderpornographie drin zu finden.

    Eigentlich weiss das ja auch jeder und darum tauchen diese Talmud-Verleumdungen ja auch immer nur aus einschlägigen Kreisen mit durchsichtigen Interessen auf.

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    Wie leben die Juden in einer jüdischen Gemeinde?
    Antwort von derdorfbengel derdorfbengel

    Bist Du Dir sicher, dass Du die Fragen annähernd richtig wiedergegeben hast? Oder solltest Du nochmal nachdenken, ggf. auch nachfragen?

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    was bedeutet: matrilineare prinzip
    Antwort von derdorfbengel derdorfbengel

    So, ich packe hier jetzt noch einen nichtssagenden Satz dazu, damit Iwarsnet seine HA bekommen kann.

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    Islam und Judentum; vieles ähnlich, Ja oder nein?
    Antwort von Iwaasnet Iwaasnet

    Na ja, das kommt darauf an, aus welcher Perspektive man es betrachtet.

    Es gibt schon Sachen, die in Islam und Judentum ähnlich sind, in den christlich oder Buddhistisch geprägten Kulturen aber ganz anders...

    Aber Juden in Islamischen Ländern unterscheiden sich deutlich von den Moslems, so wie Juden in Christlichen Ländern eine andere Kultur haben als die Christen. Von uns aus betrachtet sind die juden aus den islamischen Ländern den Moslems ähnlich, doch sie wiederum finden dass die Juden in christlichen Ländern sich zu sehr an die Christen angepasst haben und wichtige jüdische Werte vergessen haben...

    Also: je näher man hinschaut, desto mehr unterschiede, von je weiter weg man es betrachtet, desto ähnlicher scheint es...

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    Judentum ehe
    Antwort von Iwaasnet Iwaasnet

    Na ja, da ist wieder einmal die grosse Frage von Theorie und Praxis.

    Rechte und Pflichten von Mann und Frau sind nach jüdischem Recht nicht genau symetrisch, und je nach Situation schlägt das mal zugunsten des einen, mal zugunsten des anderen aus.

    Der Mann verpflichtet sich, seine Frau und Kinder zu ernähren, zu kleiden, ihnen ein Dach über dem Kopf zu gebe und seine Frau regelmässig durch Sexualität zu erfreuen (das ist seine Pflicht, nicht ihre Pflicht, d.h. wenn sie nicht will is nix).

    Die Frau dagegen verpflichtet sich, ihrem Mann treu zu sein (keinen anderen Mann zu haben), ihre Kinder zu betreuen und das Haus in Stand zu halten (es sei denn, sie haben dafür Diener), also so die üblichen Hausfrauen-arbeiten.

    Später (um das Jahr 1000) wurde dem Mann verboten, mehrere Frauen zu haben (ursprünglich war das Judentum polygam, doch eine Frau konnte sich beim Ehevertrag ausbedingen, dass sie die einzige sein wollte).

    So wie in vielen anderen Kulturen auch wurde der Mann als "für das Geld zuständig" erachtet. Auf der einen Seite ist er verpflichtet, für die Familie zu sorgen (dafür muss er sein Bett, sein Haus, sein letztes Hemd geben, Frau und Kinder haben vor ihm selber Anspruch, ernährt zu werden). Auf der anderen Seite kann die Frau aber keine finanziellen Transaktionen ohne Einverständnis des Mannes machen. (In der Theorie, wie Paare das praktisch handhaben ist eine ganz andere Frage).

    Die Frau muss nicht ausser Haus arbeiten gehen, aber wenn sie geht kann auch (wieder theoretisch, in der Praxis wird es meist nicht so gehandhabt) der Mann über ihr Einkommen verfügen. Er ist auch für die Verwaltung und Nutzniessung ihres Erbes zuständig (wieder theoretisch).

    Dass Töchter nicht erben (wenn sie Brüder haben) stimmt in der Theorie auch, wird aber praktisch nicht so gehandhabt. Auch hier ist die Frage, wie viel da ist: wenn nichts da ist, muss der Bruder für die unverheiratete Schwester aus seiner Tasche sorgen. Wenn etwas da ist, ist die Schwester zwar versorgt, aber sie hat (theoretisch) keinen Anspruch auf ERbe. (In der Praxis erben heute meist alle Kinder gleich, auch der Erstgeborene kriegt selten seine doppelte Portion).

    Was die Stellung vom Mann zur Frau betrifft, so ist man allgemein der Meinung, dass Menschen sanft miteinander umgehen müssen. Wer nur die Hand zum Schlag erhebt (ohne wirklich zu schlagen) wird als Bösewicht bezeichnet. Im Judentum ist Selbstbeherrschung (nicht aufbrausen) und "feines Benehmen" (Mitgefühl, Empathie, Grosszügigkeit, Hilfe) sehr wichtig.

    Es sollte also eher so aussehen, dass jeder den anderen Respektiert, liebevoll behandelt, dass jeder von dem anderen denkt, dass der andere der Chef ist. Das Chefsein in der Familie einfordern zu wollen geht irgendwie gegen den jüdischen Wertekanon.

    Aber das bedeutet nicht, dass es nicht auch Macho-Männer, etc. gibt.

    Allerdings können viele Faktoren das Unglück einer Familie machen: ein Ernährer, der nicht ernährt, ein herrschsüchtiger Mensch, ein unzuverlässiger Mensch, etc...

    Heutzutage ist es so dass sich die jüdische Gesellschaft sehr an die umliegende Gesellschaft anpasst: jemenitische Juden denken so ähnlich wie die Moslems, nur etwas anders, sie praktizieren auch noch Polygamie. Amerikanische Juden denken eher so wie Amerikaner - mit Gleichberechtigung, etc.

    Bei manchen sehr orthodoxen Gruppen sind Frauen absolut nicht gleichberechtigt, dürfen z.B. nicht Auto fahren, sind in der Gemeinde nicht Wahlberechtigt, erscheinen nicht in der Öffentlichkeit. Auf der anderen Seite gehen Frauen oft arbeiten, was ihnen wieder eine stärkere Stellung verschafft.

    Ursprünglich ist mentalität und Kultur des Judentums wahrscheinlich nicht sooo weit vom Islam entfert, auch wenn es einige Unterschiede gibt. Im Europäischen Umfeld hat sich das Judentum aber auch etwas an den christlichen/westlichen/aufgeklärten Kulturkreis angepasst, auch wenn weiterhin unterschiede bestehen.

    Mit einem Wort. innerhalb des Judentums ist so ziemlich alles möglich, man wird fast für alles irgendwo eine Meinung eines Rabbiners finden, über die Jahrhunderte und in den verschiedenen Regionen der Welt hat es sich sehr unterschiedlich entwickelt.

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    Wie leben die Juden in einer jüdischen Gemeinde?
    Antwort von Iwaasnet Iwaasnet

    schau mal unter jüdisch, jüdische religion, halacha, jew, haredi, orthodox judaism...

    vielleicht findest du dann mehr...

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    Wie leben die Juden in einer jüdischen Gemeinde?
    Antwort von Iwaasnet Iwaasnet

    die frage ist tatsächlich blöd formuliert...

    Kommentar von Orel1982 Orel1982Orel1982

    Ich denke das fragebold in der Schule nicht richtig aufgepasst hat und denkt wir sind eine Sekte... Wahrscheinlich haben wir keinen Rabbiner mehr sondern Guru´s :). Aber die Frage ist schon suess.

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    was bedeutet: matrilineare prinzip
    Antwort von Iwaasnet Iwaasnet

    im judentum ist ein kind jüdisch, wenn die mutter jüdisch ist: die Religion wird über die mutter vererbt. das ist das matrinlineare prinzip...

    matrinlinear = nach mütterlicher linie.

    Kommentar von derdorfbengel derdorfbengelderdorfbengel

    Ohne das -n- drin ;-)

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    Wie leben die Juden in einer jüdischen Gemeinde?
    Antwort von Orel1982 Orel1982

    Ja wo lebst du in deiner wahrscheinlich Christlichen Gemeinde? Abseits in einem Haus wurde ich mal sagen!

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    Wo in Bayern gibt es gerade dieses große, religiöse Muskifestival und wie komme ich an Karten?
    Antwort von andreasolar andreasolar
    Kommentar von amike amikeamike

    Ja - genau - und das gibt es schon seit 20 Jahren :D

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    Judentum Zitate aus dem Talmud
    Antwort von Iwaasnet Iwaasnet

    Ach weisst du, Talmud ist sehr kompliziert. Das ist eine sammlung aus Jurisprudenz und auch Erzählungen über mehrere hundert oder gar tausend Jahre, zu verschiedenen Themen.

    Schon alleine der ganze Zugang zur Logik erschliesst sich für einen Aussenstehenden nicht so einfach (es werden immer irgend welche Extrem-Beispiele angeführt, um zu prüfen, ob eine Argumentation standhält, und dann noch extremere, um sie ad absurdum zu führen.

    z.B. dein letztes Beispiel bedeutet nicht, dass man in der Praxis drei-jährige-Mädchen verheiratet. Es geht vielmehr darum, dass Geschlechtsverkehr (Gott behüte) vor dem Alter von drei Jahren nicht als Geschlechtsverkehr zählt und dass deshalb - rein theoretisch - unter drei Jahren eine Trauung über Geschlechtsverkehr nicht möglich wäre. Dazu musst du wissen, dass es drei Formen der Trauung gab, und eine davon war einfach über Geschlechtsverkehr (d.h. man geht mit einer Frau ins bett, dann ist man verheiratet), aber auch das wird schon seit Jahrhunderten nicht mehr so gehandhabt.

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    Zuckerberg heiratet. Muss seine Frau zum Judentum konvertieren?
    Antwort von Orel1982 Orel1982

    Nein muss Sie nicht!

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    Judentum Zitate aus dem Talmud
    Antwort von Blaameimfamous Blaameimfamous

    Der Talmud ist ein riesiges Werk (75 Teile in der Kurzfassung!) welches aber nicht (laut Judentum!) das "Wort G-ttes" ist, sondern es sind Kommentare, die von Rabbinern (was auch Menschen sind) verfasst wurden. In diesem riesigen Werk, dessen Liste der positiven Zitate hier das Zeichenlimit sprengen würde, gibt es so viele Zeilen, dass Übersetzungsfehler und Fehlinterpretationen der letzten Jahrhunderte einiges aus dem Kontext gerissen haben.

    Geh mal, wenn möglich, zu einem örtlichen Rebbe und lass dir erklären, wie dass gemeint ist (;

    Kommentar von herbalice herbalice

    Ich frage mich wie man sowas derart fehlinterpretieren kann. Da muesste dann ja mehr als nur böser wille im spiel sein. Aber vielleicht sollte ich wenn ich eine erklaerung moechte tatsaechlich zu einem rebbe gehen.

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    Judentum Zitate aus dem Talmud
    Antwort von Anabozilla Anabozilla

    Der/die/das Talmud ist auch schon alt deswegen steht da halt viel müll drin. Selbiges Problem beim Koran und der Bibel

    Kommentar von herbalice herbalice

    Das kann natürlich sein. Auf überwiegen muslimischen seiten wird behauptet das es bis heute gelehrt wird und nach wie vor ein wichtiges werkt ist.

    Kommentar von herbalice herbalice

    nur mal so nebenbei ich bin kein christ/moslem/jude etc

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    gehört die religion zu der kultur oder die kultur einfach zur rligion?
    Antwort von notelook notelook
    Abgestimmt für: diese zwei sachen gehören einfach nicht zusammen

    Wer Kultur mit Religion paart, begeht eindeutig Gesellschaftskrittelung. Das heisst, man lügt sich was vor, nur um einer Religion den nötigen Stellenwert zu geben. Kultur ist alles, was Menschen erdenken und leben, auch die Religion, aber die ist nicht zwingend Bestandteil einer Kultur. Nur dünken sich Gesellschaften mit einer Religon, die bessere zu sein. Dort wo die Religion aber gleichbedeutend mit Staat und Gesellschaft ist, herrschen immer Unterdrückung und Bevormundung. Besonders krass in Ländern, wo der Islam alles beherrscht. Aber auch in indischen Bezirken, wo alte Religionen über alle Gesetze hinweg den Alltag bestimmen, herrschen grausame Sitten. Asien ist sowieso der Kontinent mit den abartigsten Formen religiöser Lebensformen. Selbst der Islam findet dort die hässlichsten Formen seiner Auswüchse. Leider werden diese Kulturen nur in verklärter Form präsentiert und die Europär haben nur eine vage bis romantische Vorstellung von den Zuständen in diesen Ländern. Keine Kultur braucht eine Religion, aber eine Religion ohne Kultur hätte keinen Bestand, da sie alleine kein Zusammenleben ermöglicht!

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