Hier werden die neuesten Antworten gelistet.

Viel Halbwissen hier:
Also:
Generelles:
Niemals in Spülmaschine, wurde schon richtig gesagt, mit Wasser + leichter Seife reinigen, immer abtrocknen, Schneidunterlage beachten, NUR Kunststoff oder Holz verwenden (es gibt mittlerweile Hygienestudien über Holzbretter, sind hygienischer als Kunststoffbretter, liegt an den Ölen im Holz), die Japanische Meister empfehlen Nur Holz, dabei aber auch kein Stirnholz, weil zu hart. In Sachen Kunststoff wird derzeit ein für Japaner entwickeltes + optimiertes Kunststoffbrett angeboten (mamaita, please see Messerkonter im WWW)
Soweit das Allgemeine
Nun das Spezielle
Hast du Carbonstahl, wie z.B.: weißer oder Blauer Papierstahl, dann muß die Klinge von Zeit zu Zeit mit einem nichtharzenden Lebensmittelechten Öl behandelt werden, ich empfehle hier Kamelienöl, desweiteren haben echten Japaner einen Wa Griff, der sollte wiederum mit Pflegeöl behandelt werden
Hast Du nichtrostende Stähle, also z.b: VG 10, oder Pulvermetallurgische Stähle, dann ist die Ölpflege nicht erforderlich - ABER - dennoch immer angewöhnen, gleich nach dem Arbeiten reinigen, das Messer nicht liegen lassen und Speisereste auf der Schneide rumgammeln lassen, ich rede wirklich von GLEICH, nicht erst in 30min..
Dann, das Schleifen, Japaner machen nur dann Sinn, wenn man Schleifen kann oder es erlernen möchte, dafür gibt es Kurse (dick.biz),
Generell gilt, wer einmal die Schärfe erlebt hat wird davon nicht wieder wegkommen. Soviel noch mit auf den Weg: Haiku sind kein guten Japanische Messer - wie oben erwähnt !!!!
Ich glaube die japanische Messer sind anspruchsvoller wenn es ums schleifen geht. Zumindest muss mein japanische Messer auf einem nassen Stein geschliffen. Mit ein wenig Übung geht das aber ganz flott.
Die richtige Schneidunterlage – und das gilt für alle Messer, nicht nur original japanische – besteht aus Holz oder Kunststoff. Schneiden auf Porzellan, Marmor oder Glas macht die Klinge schnell stumpf.
Original japanische Küchenmesser werden regelmäßig auf feinkörnigen Wassersteinen nachgeschliffen. Je nachdem, wie scharf die Klinge gehalten werden soll und wie häufig das Messer gebraucht wird, kann das ein- bis zweimal im Monat sein.
Das Schärfen dauert nur wenige Minuten, da der Stahl kaum zu Gratbildung neigt. Trockene Schleifgeräte, wie Wetzstähle, mechanische Schleifgeräte oder Schärfmaschinen, sind nicht geeignet, da die hohe Schleiftemperatur zur Kohlenstoffdiffusion und damit zu einer Verschlechterung der so genannten Standzeit führt.
Nach Gebrauch wird das Messer mit warmem Wasser und eventuell mit einem weichen Lappen und etwas Spülmittel gereinigt. Keinesfalls in die Spülmaschine geben! Zum Einölen von Klingen mit Weiß- oder Blaupapierstahl, die nicht rostfrei sind, wird lebensmittelechtes, säurefreies Öl verwendet, etwa Kamelienöl. Wegen seines Säuregrades ist Olivenöl ungeeignet.
Zur Aufbewahrung möglichst von anderen Messern oder Metallen trennen, etwa in einem Messerblock, durch eine Scheide oder in einer Schatulle*. Die empfindlichen Schneiden während der Arbeit vor Schlägen, Stößen oder Verbiegen bewahren. Weiche Lebensmittel möglichst mit ziehenden Schnitten zerteilen, keine gefrorenen Lebensmittel schneiden.
Auch ich kann da den anderen nur zustimmen. Wichtig ist die Schneideunterlage, diese sollte aus Holz oder Kunststoff sein.
Die Aufbewahrung sollte so erfolgen, dass die Klingen nicht aneinander oder an etwas anderes hartes stossen. Ein Messerblock ist ideal. Bei einer Magnetleiste die Messer mit dem Rücken abclippen.
Meine und die obigen Tipps stimmen aber auch für alle anderen Messer.
Gute Japanische Messer, wie z.B. HAIKU, MAC oder Kasumi, sollte man regelmässig über den Stein abziehen, damit diese die Schärfe halten. Das ist ganz simpel. Es gibt auch ein gratis Video im Netz dazu.
Wenn Du einmal die scharfen Japaner kennengelernt hats, wirst Du ein Schärfejunkie und willst immer ein scharfes Messer haben!

Messer sollte man niemals in die Spülmaschine geben. Die dafür vorgesehenden Reiniger greifen das Metall an und zerstören die Oberfläche. Dadruch werden sie schneller stumpf und können anfangen zu rosten. Die Messer immer mit der Hand, am besten kurz unter warmen, klarem Wasser abspülen und sofort gründlich abtrocknen.
So haben die Köche bei meiner Ausbildung ihre Messer auch gereinigt und niemals aus der Hand gegeben...

Ich finde die Pflege nicht aufwendiger als bei anderen Messern. Mit warmen Wasser und weichem Lappen spülen. Niemals in die Spülmaschine!!! Dann müßte es eigentlich immer schön scharf bleiben. Ach und getrennt in der Kiste lagern
OwitO am 2. Oktober 2008 10:56 Kann ich nur zustimmen. Meine Messer haben auch noch alle eine extra Schutzhülle.
Ob der Koch sich dann auch umgebracht hat, wirst du erst im Jenseits erfahren! :))
der muß ja nur kochen ,zum probieren hat er seinen Lehrling
also ich würde es nicht wagen woher willst du als turist einen guten koch finden der kann dir sonst was als "zeugnis" vorlegen :-) dafür wäre mir mein leben zu schade nur um mal was probiert zu haben
Ich würde denn Koch einfach vorher probieren lassen vor deinen Augen! Und der Koch würde sich heute wohl kaum mehr umbringen deswegen! Aber man weiss ja nie! Vielleicht findet man heute noch sooo ehrenhafte Menschen! =)