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Weil due beieeinem geschloseen Immobilienfonds dein Beteiligung als Kommandidist hast. D.h. du bist am unternehmerischen Erfolg und auch Mißerfolg der Immobilie beteiligt. Wenn die Immobilie aus irgendwelchen Gründen leer steht, gibt es keine Miete, ergo keine Rendite. Deine Anteile aber sind über lange Zeiten gebunden. Einen offenen Immobilienfonds dagegen, kannst du jederzeit verkaufen.
Bei einem offenen Immobilienfond beteiligst du dich an verschiedenen Immobilien der Gesellschaften. Du wirst an Einnahmen beteiligt (zB. Mieteinnahmen von Ladengeschäften. Du kannst da einen bestimmten Betrag einsetzen oder regelmäßig ansparen. Wenn Du aber Geld brauchst, kannst du das auch jederzeit wieder rausholen.
Bei einem geschlossenen Immobilienfond wird Kapital in einer bestimmten Höhe für ein Projekt benötigt.Es wird von Anlegern (Investoren) solange gesammelt bis es zusammen ist. Dann wird der Deckel zu gemacht (geschlossen). Meistens weiß man zu diesem Zeitpunkt noch nicht ob das Objekt überhaupt Rendite abwirft und wenn ja wieviel.Das ist das erste Risiko.
Das zweite ist, das Du Dein Geld erst zu einem vereinbarten Termin wieder zur Verfügung hast, sofern davon noch etwas da ist. Falls das Objekt Rendite abwirft, bekommst Du dann deinen Anteil dazu. Frage beantwortet?
Zudem ist es schwieriger sich von den Anteilen zu lösen, sofern Du verkaufen musst. Es gibt keinen so gut funktionierenden Zweitmarkt bei geschlossenen Fonds, da geschlossene Fonds weniger transparent sind. Bei offenen Immofonds besteht hingegen grundsätzlich eine Rücknahmepflicht deiner Anteile (mit einigen Ausnahmen).
Raimund1 am 26. Juli 2008 10:31 wichtige Ergänzung!!! DH

weil in einem geschlossenen Fonds du Eigentümer genau dieser Immobilie wirst und hast damit Rechte und Pflichten..und sollte diese Immobilie, wie so viele keine Einnahmen erzielen, die dir zugute kommen, dann bleiben aber Betriebsausgaben stehen, die du fein mitbezahlen darfst..

Vielleicht das erstemal. Im nächsten Jahr kannst du ja schauen was er gemacht
Wenn Du schon immer Deine Steuererklärung selbst machst, lohnt sich der Steuerberater vermutlich nicht.
Nutzt Du die Wohnung selbst? Dann kannst Du eh nicht viel absetzen, vielleicht die Handwerkerrechnungen im Rahmen der haushaltsnahen Dienstleistungen. Dabei müßte Dir Deine Steuersoftware aber auch helfen.
Wenn Du die Wohnung vermietest, kannst Du natürlich alle Aufwendungen im Zusammenhang mit der Wohnung und der Vermietung absetzen: die Abschreibung der Anschaffungskosten, die Hypothekenzinsen, die Renovierungskosten, Verwaltungskosten, Kosten für die Vermietung (z.B. Fahrten zu dem Objekt, Anzeigen, Telefonate...) usw. Ein gutes Steuerprogramm (ich nutze auch WISO, ist auch ein gutes Handbuch bei) hilft Dir auch dabei.

Weinen Steuerberater sollte man beim Immobilienkauf immer vor(!) derUnterschrift beim Notar befragen.
Wenn die ETW selbst genutzt wird, kann man nicht viel abesetzen:
den Umzug als Werbungskosten, falls er beruflich bedingt war,
die Dienstleistungen von Umzugsunternehmen plus Handwerkern
Info: www.klicktipps.de/einkommensteuer.php#haushaltsnahe_dienstleistung
Es wäre vermutlich sinnvoll gewesen, vor Erwerb der ETW einen Steuerberater zu konsultieren, um die günstigste Finanzierung zu besprechen. Jetzt brauchst Du sicher auch keinen mehr; jede gängige Steuersoftware kann V+V auch ausfüllen. Wichtig (und nicht immer klar ersichtlich) ist bei fremdgenutztem Wohneigentum die Frage der steuerrechtlich relevanten Gesamtkosten, aus der sich die AfA errechnet. Das bestätigt Dir aber nach Einreichung der Steuererklärung ohnehin Dein Finanzamt; allerdings musst Du natürlich auch die entsprechenden Belege sammeln und geltend machen, sonst kann sie das FA ja nicht berücksichtigen.

für sowas brauchste keinenen Steuerberater.. es gibt ja die Rubrik einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, falls du die Wohnung vermietet hast und ist sie dein Eigentum und du wohnst darin ist das sowie nicht weiter steuerlich relevant
Ich habe mir vor drei Jahren auch eine Eigentumswohnung gekauft. Einkommenssteuer mache ich weiterhin mit der Steuersoftware. Einen Steuerberater brauche ich nicht....
Dem ist mal wieder nicht viel hinzuzufügen. Die Basisrisiken, denen auch geschlossene Immobilienfonds unterliegen, findest Du z.B. auf http://www.geschlossener-fonds.net/risiken.html einmal aufgelistet. Allerdings muss man geschlossenen Fonds zu Gute halten, dass sie dem Anleger Investments ermöglichen und Anlageklassen eröffnen, die ihm über Publikumsfonds verwehrt bleiben würden.