Hundeerziehung - neue und gute Antworten

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    Sollte man den Hunde immer mit Leckerlies belohne auch wenn er das Kommando perfekt kann?
    Antwort von Steinfee Steinfee

    Du hast hier schon einige gute Tipps bekommen. Um einen weiterhin gut motivierten Hund zu haben, der gern mit dir zusammen arbeitet, solltest du sowohl deine Belohnung selbst, als auch die Intervalle dorthin variabel gestalten.

    Ein Weg ist, das Leckerchen "teurer" zu machen für Übungen, die dein Hund gut kann; d. h. er bekommt nicht mehr für jedes "sitz" eine Belohnung, sondern z. B. nur noch, wenn es besonders schnell, besonders schön, auf größere Distanz, mit dem Rücken zu dir, etc. auf reines Wortkommando klappt.Klappt es erst nach zusätzlicher Hilfe durch ein Handzeichen, wird nurmehr verbal gelobt.

    Du kannst deinen Hund, indem du das Niveau für die Belohnung nicht senkst, sondern immer mind. das erwartest, was er bewiesenermaßen kann, unglaublich motivieren, sich noch mehr anzustrengen. Wichtig ist natürlich, dass du dabei fair vorgehst, aber das tust du bestimmt.

    Empfange deinen Hund, wenn er schnell auf dein "hier" reagiert doch mal mit einem wilden Zergelspiel durch deine Beine. Oder wirf einen Futterbeutel hinter dich und er darf ihn holen... Bleib kreativ und viel Spaß!

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    Goldkettchenträger im Pelzmantel...
    Antwort von Dochijun Dochijun

    Hallo, Deine Frage erinnert mich an Frankfurt - --- Milieu. Dort waren Goldkettchen und Pelz üblich. Dort - mitten im Rotlicht-Milieu habe ich meinen ersten Hund einem Zuhälter abgeschwatzt. Und ich hatte für den Welpen selbstverständlich "Milieu-Schutz". Er war ein Rüde, aber ich als sein Frauchen war eigentlich spannender. Bei Konfrontationen redete ich mit dem Besitzer mit Goldkettchen und Pelz (Hund meistenst Stafford und Co) und die Lage war geklärt. Heute lebe ich auf dem Land. Habe einen unkastrierten Doggenrüden und nur einmal Probleme bekommen, weil meiner es einem "heimgezahlt" hat (kleiner Mix mit Grössenwahn hat meinen (an Leine) attackiert - er konnte sich nicht wehren, und als ich mal 5 Sekunden nicht aufgepasst habe und der andere hier "felanefelan" vorbeispazierte, hat er sich das Huntili gegriffen. Eine Dogge ist schon ein schweres Geschütz. Selbstverständlich habe ich die Tierarztkosten getragen (bin natürlich versichert). Und ich bin froh, dass dieser kleinen "Mist-Töle" nicht mehr passiert ist. Hallo, wenn Du tatsächlich in dem "Milieu" wohnst, sind Hunde-Konfrontatationen trotzdem nicht üblich. Jeder, der was auf sich und seine Hündin hält, geht z.B. nicht mit einer läufigen Hündin die üblichen Wege - zumindest nicht zur "Hundezeit". Und es stimmt zwar schon, dass die meisten Probleme bei Hunden ohne Leine gelöst werden (wenn mir ein fremder Hund ohne Leine entgegen kommt, mache ich meinen auch los - dann hat er die gleiche Chance, aber nur, wenn es von der Grösse her passt). Ein Winzling, den meiner nicht kennt - oder kennenlernen will, wäre einfach platt und tot. Das ist Fakt, denn ich sehe ja, wie meiner Mäuse "erschlägt". Zu Deiner Frage nochmal: Keilerei unter Rüden ist nicht o.k.!!! Gg

    Kommentar von Beutelkind BeutelkindBeutelkind

    Deine Ausführungen sind wirklich aufschlußreich. Danke! :)

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    Hund abgeben oder behalten?
    Antwort von Jesska2009 Jesska2009

    Hallo Katarina 1978, hier ein weiterer Teil meiner Antwort. Sorry, wenn ich einen Roman schreibe. Ich möchte, daß Du alles so gut wie möglich umsetzen kannst, damit es alle wieder richtig schön haben!

    Zu Deinen Problemen: 1) Hund haut ab Meiner Meinung nach ist die Ursache die mangelnde Auslastung und das Fehlen von Strukturen und Regeln für den Hund. Deine Beschreibung klingt -ehrlich gesagt – nicht mehr wirklich danach, als ob der Hund willkommen ist Lösung: Für den Anfang würde ich eine Schleppleine besorgen und den Hund auch im Garten an der Schleppleine lassen. Damit sich niemand in der Leine verfängt, würde ich den Hund an einen Stuhl anbinden, den kannst ja auf die Terrasse stellen. Den Kindern sagst Du einfach, dass sie einen Bogen um den Stuhl machen sollen. Abgesehen davon gehören Kinder nicht gemeinsam mit einem Hund alleine in den Garten. Niemals. Auch nicht für „2 Minuten“. Einfach Niemals. Punkt.

    2) Hund kläfft alles an was sich bewegt: der Hund zeigt vermutlich Jagdverhalten verbunden mit Stress, da er nach Deiner Beschreibung auch nicht ausreichend zur Ruhe findet. Ein Terrier ist für die Jagd gemacht, ein Fox-Terrier ist für die Fuchsjagd gezüchtet. Wenn den ganzen Tag niemand mit dem Hund arbeitet, ihn beschäftigt und auslastet, dann sucht der Hund sich Ersatzbefriedigung! Hundchen folgt seinem Instinkt und jagt alles, was sich bewegt. Ich wiederhole mich: der Hund MUSS beschäftigt werden.
    Lösung: bring dem Hund das Apportieren bei. So kann er später, wenn er es vernünftig gelernt hat, kleine Einkäufe tragen, dir Brötchen bringen und so weiter. Das beschäftigt ihn, während Du einkaufst und er wird die Kinder nicht mehr nerven und umgedreht auch nicht. Das wird auch nicht länger dauern, sondern Spaß machen. Du wirst sehen: Hunde können sogar „lachen“!

    3) Gassi gehen mit ziehen, kläffen usw. Euer Hund ist nervös, weil er (ein Terrier) sich für alles zuständig und verantwortlich fühlt. Das ist an sich nix Schlimmes. Nur leider löst es bei Dir den Stress aus und es stresst die Kinder mit Sicherheit auch. Auch für den Hund ist es Stress pur. Ihr braucht Regeln und Strukturen. Damit ihr euch alle an etwas halten und orientieren könnt. Dann werden alle ruhiger werden. Besonders wichtig ist das eben für euren Hund. Lösung: Leine gehen übst Du so: leg den Hund im Garten (!!) ja im Garten!! an die Leine, und geh los. Laufe Zick-Zack, 4) denke Dir Buchstaben aus, lauf mit dem Hund das ganze Alphabet. Wichtig ist, daß Du Richtungswechsel einbaust. Mach auch die Übung am Anfang höchstens 2 mal am Tag und benutze eine andere Leine als die fürs Gassi gehen ausserhalb des Gartens. Dann kann der Hund unterscheiden, daß er an der einen Leine etwas lernt und an der anderen Leine ----naja, solange Du weiter Gassi gehst samt Kindern...... Kannst nicht abends Gassi gehen üben, wenn die Kinder schlafen und Dein Mann zuhause ist? Alle Übungen dauern nur 5-10 Minuten, das reicht vollkommen aus, damit euer Hund etwas lernen kann. Danach MUSS er einen Platz haben, wo ihn ALLE komplett in Ruhe lassen, damit er die ganzen Erfahrungen verarbeiten kann.

    Vorschlag: gib den Kindern ein Malbuch, sag ihnen, sie sollen Dir ein tolles Bild malen und übe das an-der-Leine-gehen im Garten. Nimm eine sehr kurze Leine. Ich vermute, eure Leine ist viel zu lang, ansonsten weiss ich nicht, weswegen die Kinder drüber stolpern konnten.

    5) Besucher anspringen: zuerst solltest Du mit dem Hund üben, dass er einen festen Platz hat, wo er Ruhe hat, wohin Du ihn schicken kannst und wo ihn ALLE in Ruhe lassen. Der Platz muss in der Nähe der Familie sein, damit der Hund „dabei“ ist. Aber der Platz darf nirgends sein, wo der Hund kontrollieren kann: also z.B. nicht in der Nähe von Türen oder Ein-und Ausgängen. Lösung: Platz einrichten, dem Hund dort etwas Tolles zum Knabbern geben. Er darf auf den Platz gehen, er darf auch aufstehen und weggehen...aber OHNE Knabberteil. Eine Übung, die wieder nur ein paar Minuten dauert und wo zumindest Deine große Tochter helfen kann: besorg eine Tüte der kleinen runden Leckerlies (F....cs) und lass sie die auf den Hundeplatz werfen und der Hund darf die einsammeln und fressen. Das wird allen Spaß machen! Wenn das gut klappt und der Hund gern auf den Platz geht, musst Du bitte dafür sorgen, dass er dort auch wirklich Ruhe hat. Das schaffst Du, ich weiß es. Später wenn das gut klappt, kannst Du üben, den Hund auf seinen Platz zu schicken, mit einer Handbewegung und einem „Decke“, „Hundeplatz“ oder was auch immer Du benutzen möchtest. Es sollte nur fairerweise immer das gleiche Wort sein, damit der Hund es lernen kann.

    Viel Spaß! Grüße von Jesska

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    Hund abgeben oder behalten?
    Antwort von Jesska2009 Jesska2009

    Hallo Katarina 1978: hier der zweite Teil meiner Antwort: Falls ihr einen Garten habt, kannst Du im Garten weitermachen. Aber erst wenn die Übungen die ich vorher beschrieben hab, klappen. Falls Du keinen Garten hast, such Dir eine ruhige Wiese oder einen Parkplatz, die Einfahrt zu eurer Garage....irgendeine Ecke für den Anfang, wo ihr nicht durch Fremde belästigt werdet.

    Du kannst den Futterbeutel von den Kindern hinter Büschen oder einfach so verstecken lassen. Lass die Kinder danach zuerst wieder bei Dir sein. Dann sprichst Du den Hund an und schickst den Hund mit einer Handbewegung in die Richtung in die die Kinder vorher gelaufen sind und sagst „Such“ Die Kinder dürfen zugucken, anfeuern und Tipps geben! Ich würde sie für den Anfang nicht mitsuchen lassen allenfalls die 7-jährige. Aber ihr solltest Du sagen, sie darf den Beutel „finden“, da stehen bleiben, den Hund rufen und sich dabei freuen!! Begeisterung zeigen! Dann darf der Hund den schon von ihr "gefundenen" Beutel zu Dir bringen! Du wirst sehen: Kind und Hund werden gemeinsam „lachen“! Kann auch sein, daß der Hund viel schneller ist und den Beutel lange vorm Kind gefunden hat. Dann weisst Du, daß Du einen Schritt weiter gehen kannst. Lass die Kinder den Beutel ein kleines bisschen im Sand einbuddeln, muss ja nicht gerade im besten Blumenbeet oder in der KinderSandkiste sein. Dann rufst Du Deinen Hund Vermutlich wird der Hund längst bei Dir sein, denn wenn Du so arbeitest, wirst Du spannend für Deinen Hund! ===== Die genannten Übungen machst Du 5 Minuten. ======!!!! (ich hätte das gern formatiert, aber die Formatierungsfunktionen gibts scheinbar nicht mehr.)

    Gib dem Hund die Chance den Beutel zu finden, bleib also geduldig. Wenn er den Beutel nicht sofort findet, schick ihn nochmal los, mit einer Handbewegung. Oder lass eines der Kinder ihm den Weg zeigen, indem es da hinläuft wo der Beutel ist.... So beschäftigst Du die Kinder gleich mit! Wichtig ist, daß Du darauf achtest, daß der Hund den Beutel immer sauber direkt in Deine Hand abgibt.

    Macht er das nicht, nimmst Du den Beutel, drehst Dich weg und es gibt ne kurze Auszeit. So kann der Hund lernen, daß es nicht richtig war und es nur weitergeht, wenn er den Beutel abgibt und mit arbeitet, wie Du es vorgibst.

    Du entscheidest, welche Regeln gelten.

    Später kannst Du auch den Hund absitzen lassen, bevor der Beutel fliegt oder versteckt wird. Das alles dauert nicht lange, wird Dir aber einen glücklichen Hund bringen.

    Der Hund darf dann den gefundenen Beutel zu Dir bringen, bekommt seine halbe Tagesration (so würde ich ersten Tag anfangen) und ihr geht für eine Weile wieder rein. Der Hund muss dann einen Rückzugsort haben, wo die Kinder ihn wirklich in Ruhe lassen. Er muss die Chance bekommen, die ganzen Erfahrungen zu verarbeiten. Wichtig ist: Du entscheidest, wann das Spielen beginnt. Du entscheidest, wann das Spielen zuende ist. Du entscheidest, ob es später ein neues Spiel gibt.

    Es ist ganz einfach, weil es nur ein paar Richtlinien sind, an die man sich als Mensch halten muss. Du brauchst lediglich 5 Dinge um einen Hund zu erziehen: 1. Liebe 2. Geduld 3. Konsequenz 4. den Futterbeutel 5. eine Schleppleine

    Viel Spaß beim Umsetzen Ich hoffe, der Hund darf bei euch bleiben und alles wird gut. Bei Fragen: meine Mail lautet "dertutnixundwillnurspielen" (at) web . de Grüße von Jesska

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    Mein Hund bellt wenn sie draußen angeleint ist.
    Antwort von EvaWindisch EvaWindisch

    Ein Hund ist ein Rudeltier. Einen Hund draußen anzuleinen und dann wegzugehen, ist für einen Hund sehr beängstigend. Er ist hilflos Allem ausgeliefert. Sein Rudelführer, der ja für seinen Schutz zuständig ist, hat ihn verlassen und setzt ihn damit bewußt allen Gefahren aus. Der Hund schreit um HIlfe (das Bellen), beißt um sich, weil er in allem eine Gefahr siehr, denn er kann ja nicht mal fliehen - und dann kommt auch noch der Rudelführer und schimpft ihn dafür. Soweit die Situation aus Sicht des Hundes. Deine Aufgabeist jetzt, den Hund ganz in Rude Schritt für Schritt an so eine Situation heranzuführen. Binde ihn an und gehe erst mal nur ganz kurz an, verwende eine freundliche Floskel wie z.B. "Ich bin gleich wieder da." Kommst Du wieder, mach kein großes Aufhebens drumrum, sondern begrüße ihn leise und freundlich und geh mit ihm heim. Das steigerst Du in Minutenschritten täglich, bis der Hund Dir wieder vertraut und keine Angst mehr hat. Machst Du das in Zukunft anders, bekommst Du einen Hund, der Dir nie mehr vertrauen kann, da Du ihn bewußt Gefahren aussetzt, die er nicht verarbeiten kann, da so etwas in der Natur nicht vorkommt. Der "Ausstoß" aus dem Rudel ist eine psychische Strafe, die der Hund nicht verstehen kann.

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    Hund abgeben oder behalten?
    Antwort von Jesska2009 Jesska2009

    Hallo Katarina1978, schön, daß Du hier um Rat fragst. Sehr schade, wie es bei euch läuft bzw. gelaufen ist. Daß es eine Menge Arbeit wird, einen Hund zu halten, wenn auch drei Kinder in der Familie leben, ist klar. Du bzw Deine ganze Familie steht nun vor einer schweren Entscheidung: ein lieb gewordenes Familienmitglied (und nichts anderes ist der Hund, denk ich) wegzugeben oder den Alltag anders zu gestalten und den Hund mit "einzubauen" Noch ist nicht alles zu spät. Meine Meinung. Um den Hund ruhiger zu kriegen, ist das Zauberwort "Auslastung". Und mit Auslastung meine ich nicht explizit stundenlanges Gassigehen, sondern den Hund zu beschäftigen. Auch dabei ist nicht die Quantität ausschlaggebend, um einen zufriedenen Hund zu haben, sondern die Qualität. Heisst: Lieber 10 Minuten für den Hund und euch spannendes Training als stundenlanges stumpfsinniges Gassigehen. Das mit der Hundeerziehung kann nämlich auch eine Menge Spaß machen - auch den Kindern! Die kleineren beiden Kinder können ja sicher laufen? Dazu komm ich später noch. Meine Idee wäre: den Hund durch die Apportierarbeit auslasten. Du würdest so beginnen: Kauf Dir einen kleinen Beutel aus Stoff, einen Futterbeutel. Bekommst Du in jedem Zooladen. Kostet auch nicht viel, deutlich unter 10 Euro. Fülle den Beutel mit etwas für Deinen Hund ganz besonders Leckerem. Befestige eine Schnur am einen Ende des Beutels. Lass den Hund Sitz machen oder -wenn er das noch nicht gelernt hat- beginne einfach so: sprich Deinen Hund an, am besten beginnst Du bei euch im Wohnzimmer. Sorge vorher dafür, daß Du für 5 Min Ruhe hast. (Telefon wegstellen, nicht drangehen, wenns klingelt oder Kind hinschicken, Radio und Fernseher ausmachen, bitte) Sag den Kindern sie dürfen zugucken und setz sie aufs Sofa. (Die können ja bestimmt "Sitz"? hihi, kleiner Scherz) Bitte Deine älteste Tochter, Dir zu helfen, indem sie die kleinen Geschwister bei sich auf dem Sofa behält. Denke, das kann schon klappen. Sie wird vermutlich total stolz sein, wenn sie Dir helfen darf. :-) Wenn Du Deinen Hund angesprochen und zu Dir her gerufen hast, gibst Du ihm ein leckerchen aus dem Beutel. Lass dann Deine Tochter den Hund rufen, sie soll auch ein Leckerlie geben, aber aus der Hand oder es werfen oder rollen. Hat der Hund das gefunden, rufst Du ihn wieder zu Dir. Kommt er her,gibst Du ihm wieder ein leckerlie aus dem Beutel. Diese Übung macht ihr 5 Mal. Das dauert ungefähr 5 Minuten. Sorg dafür, daß Du den Hund zuletzt rufst und wenn er kommt, gibst Du ihm die ganze Ration aus dem Beutel. Legt der Hund sich vorher irgendwo hin und zeigt kein Interesse mehr, beendest Du die Übung. Aber nur am ersten Tag, weil dann alles neu ist.

    Das macht ihr zwei Tage lang, zweimal am Tag. Wichtig ist, daß Du die Leckerlies von der Tagesration des Hundes abziehst, sonst kannst Du ihn schnell ebenfalls rollen, denn er wird dicker werden. :-)

    Hat die Übung zwei Tage lang geklappt, kannst Du am 3. Tag einen Schritt weitergehen. Deine Tochter soll den Hund rufen, aber nicht jedes Mal etwas geben, sondern nur mit Worten loben. Diese Übung macht ihr wieder 5 Mal. bewegst Du Dich mit dem Beutel an der Schnur von ihm weg. Ist er interessiert, weil der Beutel sich bewegt, lässt Du ihn den Beutel nehmen. Dann nimmst Du ihm den Beutel aus der Schnauze und fütterst ihn aus dem Beutel. Leg vielleicht die Leckerchen auf den Beutel, aber einzeln. ich weiß ja nicht, wie verfressen euer Hund ist ;-) Musst Du selbst überlegen. Du machst das schon richtig. Ich schreibe gleich weiter, muss kurz weg.

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    Mein Hund bellt wenn sie draußen angeleint ist.
    RatgeberHelden Antwort von taigafee taigafee

    ...1 1/6 Jahre alt...

    was ist das für eine zahl? kannst du die mal in worten ausdrücken? eineinsechstel? also ein jahr und zwei monate?

    du sagst, sie habe das noch nie gemacht. naja, sie war ja auch noch nie in der pubertät, wobei die nach einem jahr rum sein dürfte.

    wie gut ist sie denn erzogen? hört sie auf dich in jeder situation? mir hört sich das nach stress an. sie hat regelrecht angst, wenn jemand an ihr vorbeigeht. der eine hund kauert sich dann ängstlich an die wand und der andere geht zum angriff über.

    diesem stress solltest du sie nicht aussetzen. hunde entwickeln sich und machen phasen durch. außerdem spielt dein verhalten ihr gegenüber eine große rolle. sind noch andere menschen in ihrem umfeld, die sie in irgendeiner weise anstacheln, nervös machen,...? überleg mal, wer da einfluss haben könnte.

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    Sollte man den Hunde immer mit Leckerlies belohne auch wenn er das Kommando perfekt kann?
    Antwort von PuzzlesChoice PuzzlesChoice

    Wir machen es auch über Leckerlies. Ich mach es immer im Wechsel : Leckerlie, verbales loben und einen dicken Klatscher am Schenkel.

    Natürlich gibt es Hunde die keinen Wert auf Leckerlies legen, ihnen reicht es wenn man verbal lobt.

    Da Du ihr es so beigebracht hast, würde ich es weiter machen, und langsam einschlafen lassen, aber nicht ganz.

    Es gibt täglich hundert Momente seinen Hund zu loben. Wie Du es machst ist Dir überlassen. Meine ist immer enttäuscht, wenn ich das Naschen vergessen habe. Sie zeigt zwar immer noch Gehorsam, aber ich merke, daß ihr die richtige Belohnung fehlt. Na ja, meine ist eine reine Fressmaschine, und nichts ist schlimmer, wenn ich nichts dabei habe, aber auch das überlebt sie. Wir gehen mit Leckerlies durch die Welt, dafür fällt das Futter zuhause aus.

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    Sollte man den Hunde immer mit Leckerlies belohne auch wenn er das Kommando perfekt kann?
    RatgeberHelden Antwort von Portbatus Portbatus

    Ich unterscheide 3 Belohnungsarten.

    Blickkontakt, wo immer es geht üben, zu Hause auf der Straße oder im Wald. Wenn ich mich bewege, weiß der Hund es und ich weiß es fast immer auch. Ich bestätige ihn auch immer, um es lebendig zu erhalten, ds sit also auch ein Art Belohnung für ihn.

    Der Blickkontakt ist angewölft, ein Überbleibsel aus der Wolfszeit und braucht nur gefördert werden. Die Bestätigung kann ein Wort oder auf große Entferungen von mehreren 100m, eine Handbewegung sein.

    Dann die Belohnung durch Leckerchen, in der Lernphase immer, dann ausschleichen, aber immer noch so oft, dass er es immer noch "zufällig" erwartet. Also so jedes 5-20mal.

    Dann Loben, immer, wenn er einen Befehl korrekt ausgeführt hat. Fehler ignoriere ich oder lasse ihn wiederholen. Wenn es öfters vorkommt, übe ich nochmals ein paar mal, bis es wieder sitzt.

    Wenn Fehler auftreten, schaue ich erst einmal bei mir selbst nach der Ursache und finde es meist bei mir. Klar ab und an, will er mich auch mal "testen", ob ich auch hellwach bin ;-D).

    Kommentar von MiniMiri MiniMiri

    Das mit dem Blickkontakt verstehe ich nicht so rictig wie ist das eine Belohnung und wie kann ich das ihr beibringen??

    Kommentar von Portbatus PortbatusPortbatus

    Der Blickkontakt ist doch eine Beachtung, Verständigung und sogar ein nonverbales Lob. ;-D), auch zwischen Menschen wie z.b. ein Lächeln. Mein Hund versteht mein Lächeln sofort und antwortet oft mit Schwanzwedeln, klar nicht auf 500m, im Hause.

    Blickkontakt erfordert Aufmerksamkeit / Respekt von dir, gegenüber dem Hund, ist aber gleichzeitig eine Vertiefung der Bindung.

    Rufe seinen Namen und lächele, wenn er dich anschaut, schon hast du Blickkontakt und er freut sich.

    Wenn ich durchs Haus gehe und sehe ihn, schaut er mich an und wedelt mit dem Schwanz und ich lächele und sage etwas zu ihm.

    Oder auf der Straße schaut er mich an und sage dann "so ist es gut", wenn er im Füßgängergewühle an meiner Seite bleibt oder im Feld, wenn er 500m voraus ist, schaut er mich an und ich mache ein Handzeichen, dass wir in der Richtung weitergehen werden usw..

    Der Sinn im Blickkontakt liegt für mich in der guten Kommunikation, gute Bindung, guter Kontakt, gutes Team-Work, Vertrauen und dass allein ist schon eine Belohnung an sich, für uns Beide.

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    Sollte man den Hunde immer mit Leckerlies belohne auch wenn er das Kommando perfekt kann?
    Antwort von KleineKoza KleineKoza

    ich würde weiterhin belohnen. Je nachdem welche leckerei du gibst kannst den Hundekeks durchbrechen. So wird der Hund belohnt und nicht so fett. Es wird nicht sclimm sein wenn du mal kein leckerchen dabei hast aber dann mit stimme und streicheln belohnen. Es ist auch von Hund zu Hund verschieden. Manche werden lieber mit stimme und streicheln oder spiel belohnt als mit leckerchen. Du kannst es ja ausprobieren. wenn du merkst das dein Hund die Lust verliert gibst du mehr leckerchen.

    Viel Spaß.

    Kommentar von MiniMiri MiniMiri

    Aber im Alltag hat man ja nicht wirklich immer Hundekekse dabei...

    Kommentar von KleineKoza KleineKoza

    Wenn du kein leckerchen hast belohn mit stimme und streicheln oder spiel oder so. Aber wenn du welche dabeihast würde ich sie auch verfütter. letztendlich ist es ja deine entscheidung denn du kennst den Hund. Ich kann mir nur ein grobes Bild machen und danach urteilen. Das problem ist das wenn man viel mit dem Hund redet egal warum zb. Na hat dir das geschmeckt?war das lecker? Dann kann es schnell passieren das der Hund denkt so jetzt hält sie wieder einen ihrer üblichen vorträge...bla bla bla x-nokia ip adress 6735.7234.7783 Und dann einfach nicht mehr ernst nimmt wenn man mit ihm spricht. Darum mit stimme und spiel oder streicheln belohnen.

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    Sollte man den Hunde immer mit Leckerlies belohne auch wenn er das Kommando perfekt kann?
    RatgeberHelden Antwort von TygerLylly TygerLylly

    Per Zufallsprinzip würde ich es immer beibehalten...

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    Sollte man den Hunde immer mit Leckerlies belohne auch wenn er das Kommando perfekt kann?
    Antwort von Klaus1940 Klaus1940

    Streichele ihn mal öfter und spreche ruhig mit ihm, das er lieber und folgsamer Hund ist. Auch Tiere brauchen mal ein Lob!

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    Goldkettchenträger im Pelzmantel...
    Hilfreichste Antwort von YarlungTsangpo YarlungTsangpo

    Och ein Goldkettchentraeger im Pelzmantel, ein pubertärerer Jungschnösel.... :o)))))

    Wenn er den Mädels Herzchenaugen macht - achte auf ihn - rechtzeitig erkennen wenn ein wirklich heißes Mädel drunter ist - lasse ihn Niemals! solche Erfahrungen sammeln - er mutiert sonst zum Dominique Strauss-Kahn....(wenn du weißt was ich meine).

    Und auch mit den Buben - im Umgang mit diesem machst du deine Sache schon richtig. Denk mal an pubertäre männliche Jugendliche im Stadtpark beim Komasaufen, da sind paar einschlägige Mädels dabei, sonst nur Burschen welche dann zu so ner "Art Gorilla" mutieren....

    Sei ganz ehrlich - ist das guter Umgang? Genau ! So ist das auch bei Hunden...

    Also nix "Erfahrungen" sammeln sondern wissen wie mit allem sozial umgegangen wird. Das lernt man mit vernünftigen (nur solchen!) Erwachsenen Hunden. Die Prozzos, ewig Pubertären welche sich nur durch einschlägige Mädels definieren - um die machst du einen Bogen.

    Du bist zuständig wenn gerauft wird zu entscheiden ob ihr - also dein Jungspund und Du - dort eingreifen wolltet oder die Sache lieber in Ruhe als Zuschauer betrachtet.

    Mach um Hundeansammlungen und Hundespielwiesen einen Bogen.

    Wichtiger für deinen Hund und dessen Erfahrungen sind ein paar ausgesuchte Hunde mit welchen ihr öfter einmal wandert. Und hier achtest Du auf deren soziale Eignung....So kann dein Schnösel lernen, sich wie ein Herr Gauck zu benehmen - souverän & geistig überlegen !

    Viel Glueck und Spass beim Formen eines Intellektuellen Hundes ;o)))))

    Kommentar von YarlungTsangpo YarlungTsangpoYarlungTsangpo

    Hei Beutelkind, damit du dich sicherer fühlst und nicht mehr als Spielverderber hab ich einen sehr guten Tipp:

    Spielverhalten bei Hunden, Autor: Mechthild Käufer

    So lernst du erkennen warum es mit manchen Rüden so gut klappt und bei anderen Rüden dann in Raufen und Quietschen ausartet.... Dann lernst Du auch warum man Aufreiten unterbinden muss - am Besten indem man dann weiter wandert

    Kommentar von Beutelkind BeutelkindBeutelkind

    Warum man Aufreiten unterbinden muß weiß ich schon durch Deinen letzten guten Buchtipp: Kastration und Verhalten beim Hund!! Das Aufreiten kann zu einer stereotypen Verhaltensweise werden, in dessen Folge Dopamin ausgeschüttet wird, ein "Glückshormon", welches dazu führen kann, dieses Verhalten immer wieder ausführen zu wollen! Danke für den neuen Buchtipp - so langsam komm' ich mit dem Lesen nicht mehr nach lach :)

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    Mein Hund bellt wenn sie draußen angeleint ist.
    RatgeberHelden Antwort von adventuredog adventuredog

    "das hat sie noch nie gemacht"

    das wirst Du auch sagen, wenn die Hündin in dieser Situation nach jemanden geschnappt hat?!

    Alleine angebunden zu warten muss ein Hund lernen. Das baut man langsam auf, damit der Hund es lernt und das Vertrauen gewinnt Du lässt ihn nicht in Stich.

    So bellt sie aus Angst und oder Einsamkeit. Was passiert wohl, wenn sich Kinder oder unerfahrene Leute der Hündin nähern und sie anfassen? dann würde sie evt. zuschnappen und das gibt Ärger.

    Also bitte, geht zu Zweit einkaufen: einer wartet beim Hund.

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    Was spielen mit meinem Labbi Welpen?
    Antwort von Steppele Steppele

    Ich kann aus eigner erfahrungen sagen das dir dein Hund schon deutlich zu verstehen gibt wann es für ihn reicht. Er wird unaufmerksamer lässt sich leicht ablenken. Dann solltest du einfach aufhören und am nächsten tag weiter machen. Unser Hund hat als Welpe gerne verstecke gespielt also wir haben leckerlies im haus versteckt.... was unserem Hund auch sehr viel spaß gemacht hat war ballspielchen viel spaß euch :)

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    Was spielen mit meinem Labbi Welpen?
    RatgeberHelden Antwort von YarlungTsangpo YarlungTsangpo

    Besorge dir ein einmal ein gutes Buch - bis zum Sommer ist noch Zeit zum lesen und wenn der Kleine angekommen ist - dann ist deine frohe Erwartungshaltung auch zu seinem Alter passend - durch Wissen:

    Lassie, Rex und Co. - So wollen wir verstanden werden, Autor: F.Rehage

    Nur so macht es einen Sinn. Wissen anlesen und mit Fingerspitzengefühl umsetzen.

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    Sollte man den Hunde immer mit Leckerlies belohne auch wenn er das Kommando perfekt kann?
    Antwort von Schorge Schorge

    Wenn der Hund das macht, dass hat er Spaß daran und der Befehl ist im Gehirn "gebahnt".

    Ich würde die Leckerlis nun langsam entziehen

    Also nur noch bei jedem zweiten mal, dann bei jedem dritten mal etc.

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    Mein Hund bellt wenn sie draußen angeleint ist.
    Antwort von PuzzlesChoice PuzzlesChoice

    Dein Hund hat Verlassensängste, und solange wie er Dich ruft und Du darauf reagierst, indem Du wieder rausgerannt kommst um ihn zu beruhigen hat er gewonnen.

    Um es für Euch beide angenehmer zu machen, würde ich während des Einkaufs auf meinen Hund verzichten. Hunde haben da nichts verloren, und ich hätte keine ruhige Minute. Es werden täglich Hunde gestohlen und viele landen dann sogar in Labore.

    Lieber 2x losgehen.

    Kommentar von Dackelmann888 Dackelmann888Dackelmann888

    Wie Recht Du hast.

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    Was spielen mit meinem Labbi Welpen?
    Antwort von Honk98 Honk98

    Wir haben eine kleine labrador Hündin (15 Wochen alt ) und Sie ist eigentlich fast nie überfordert

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    Was spielen mit meinem Labbi Welpen?
    Antwort von orbilein orbilein

    Retriever sind ja sehr gelehrige Tiere...mit dem Grundgehorsam kann man auch schon ab der 8.Woche anfangen, keine Angst also. Wir haben gerade einen Dackelwelpen, mit ihr übe ich jeden Tag etwa 3 Einheiten á 5-10 Minuten. Achte einfach darauf, deinen Welpen nicht zu überfordern, eigentlich merkt man, wenn er keine Lust mehr hat...hör' dann mit dem Training auf, er verliert sonst die Lust daran.

    Wie wär's außerdem mit Aportieren. Bring es ihm mit Spielzeug bei und übe später mit einem Dummy. Die schwimmen auch gut...und Retriever lieben das Schwimmen ! Du kannst auch Üben uns Aportieren verbinden...wenn er richtig wild auf sein Spielzeug bist, kannst du ihn belohnen, in dem du ihn Spielen und aportieren lässt...am Anfang tun's auch Leckerlie.

    Viel Spaß mit deinem Kleinen !

    Kommentar von chynah chynahchynah

    aber bitte den Kleinen nicht am Anfang direkt per Dummy ins Wasser schicken!!! Auch Labbys müssen das Schwimmen erst lernen. Ansonsten ist Wasserarbeit gut. Belastet die Gelenke nicht so wie Bällchen werfen. Stop and Go Spile sind Gift für den kräftigen Körper eines Labbys. Und bitte nicht zum Balljunkie machen! Er braucht das Spiel mit Artgenossen.

    Kommentar von orbilein orbilein

    Ja, dass stimmt...hab' ich mich wohl ein bisschen ungünstig ausgedrückt. Warte am besten, bis der Hund auch von allein Lust hat, ins Wasser zu gehen. Und kontrolliere auch Dauer des Spiels. Unsere kleine Dackeldame (geht in die 11.Woche) will nämlich zur Zeit nur mit den Pfötchen ins kühle Nass :-)

    Kommentar von chynah chynahchynah

    :-)) Unsere Labbydame hatte auch erst Angst vor Wasser. Ist dann mit 4 Monaten etwa einmal reingefallen und flink wieder raus! Erst später ist sie dann gerne und oft rein. Hat das aber auch einem Gordonsetter nachgemacht, der aus dem Wasser apportiert hatte ;-)) Und die können auch Mega Muskelkater kriegen durch zuviel Wassersport ;-))

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