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erstmal ist hochbegabung kein grund zur prahlerei, sondern unter umständen anlaß zu harter arbeit. aber zu deiner frage: auch ein hochbegabtes kind kann ohne entsprechende förderung nach wenigen jahren sein talent einfach im sande verlaufen sehen....
rumprahlen? ist doch nicht dein ernst, ein kind ist doch kein neues auto!

Ich finde man sollte solche Test mehrere male in verschiedenen Altersklassen testen denn man weiß ja nie ob man sich verändert! (negativ-positiv)
Natürlich könnte es sein das die Eltern dem Kind alles beibringen aber das Kind selbst nicht im stande ist etwas selbst zu lösen! ;)
Prahlen über seine Kinder sollte man nie. Außerdem sieht man erst, wie schlau es wirklich ist, wenn es nach der Grundschule noch gut zurecht kommt.
Was spielt das für eine Rolle, ob es so begabt ist oder nicht? Solltest du Talente entdecken, fördere sie... ansonsten lass es sich erstmal entwickeln.
princAss am 22. November 2009 14:15 hochbegabte sind nicht schlauer - sie denken anders. nicht zwingend besser oder effektiver.
Ich bin trotzdem der Meinung, dass sowas die Kindheit zerstören kann, wenn man da zu viel WErt drauf legt.
princAss am 23. November 2009 09:12 das hat nichts mit wertigkeit zu tun! man denkt anders, man fühlt sich anders, man wird anders behandelt (nicht, weil jemand es weiß, sondern weil alle das gefühl haben, dass etwas nicht stimmt) - damit umzugehen, zu wissen 'warum' und zu verstehen, dass man nicht schlechter/verrückter ist als die anderen (denn genau den eindruck bekommt man bei einer nicht festgestellten hochbegabung/überdurchschnittlichen intelligenz), ist wichtig und entscheidend für das wohlbefinden im ganzen weiteren leben!!!
Ja aus der Sicht stimmt das natürlich. Da hast du vollkommen Recht. Die Beschreibung zu Frage klang für mich aber so wie "mein Kind ist wahrscheinlich sonstwie schlau und ich bin mir nicht sicher, ob ich damit angeben soll oder nicht".
princAss am 23. November 2009 11:43 ich denke, betroffene eltern (die ja meißt 'normalbegabt' sind), sind einfach unsicher - vielleicht ist die frage etwas unbeholfen gestellt...

Man sollte dem Kind zuliebe überhaupt nicht damit herumprahlen, sondern den Test wiederholen und evtl. einen Schulwechsel anstreben, damit das Kind seiner Begabung entsprechend gefördert werden kann.
Man kann zwar herausfinden, wie so ein Test durchzuführen ist, aber ob man die Fragen dabei auch beantworten kann, ist eine ganz andere Sache. Die Hochbegabung ist angelegt, man kann sie nicht antrainieren. Man hat sie oder man hat sie nicht. Das Gehirn funktioniert einfach anders.
Allerdings kann das Ergebnis von Test zu Test beträchtlich schwanken, kommt auf den jeweiligen Test und die aktuelle Verfassung des Kandidaten an.
Sogenannte IQ-Tests haben nichts mit Hochbegabung zu tun. Wenn du bei einem dieser IQ-Tests möglichst viele Punkte erzielen möchtest, dann hilft es, sich solche Tests schon mal anzugucken und probehalber zu machen. Das ähnelt dem Durchlesen einer Bedienungsanleitung oder dem Warmmachen vor einem Sportwettbewerb. Bei vielen IQ-Tests ist die erste Hürde ja die, überhaupt zu begreifen, worin die Aufgabe überhaupt besteht.
Wie einer schon schrieb: die Dinger sind selektiv. Ich selber habe als Schüler mal bei sowas ziemlich abgeräumt, dürfte bei 130 gelegen haben, aber wenn ich "intelligente" Computerspiele à la Myst oder Riven vor mir sehe, begreife ich nicht mal in Ansätzen, was man da von mir will. So ist es halt. Bei anderen mag es umgekehrt sein. ;-)
Gehe übrigens getrost davon aus, dass jemand mit einem IQ von 59 als "Vollidiot" durchgehen würde und bei 76 immer noch unter "Blödian" rangiert. Da haben die Anwälte nicht viel geholfen.

wie der name schon sagt: begabung.
es ist einem gegeben oder nicht.
Ich meinte mit Hochbegabung eigendlich nur das bloße ergebnis im IQ Test, schließlich ist alles andere ist ja für die meisten bedeutungslos. Ich hoffe du verstehst, was ich meine ^^'
diemeggie am 20. November 2009 00:01 ja, verstehe ich. von iq-tests halte ich nicht viel.
das sind nur momentaufnahmen und repräsentieren meist nicht wirklich irgendwas.

Eine echte Hochbegabung kann man sich auch nicht durch übermäßigen Fleiß antrainieren.
Was die IQ-Steigerung angeht: wenn man sein Hirn anstrengt, bleibt es länger fit, und ein paar Punkte nach oben könnten bei jedem drin sein.
Aber leider nichts Überragendes. Das Hirnschmalz dazu muß man mitbringen.

"Ich habe auch schon einmal von einem Fall gehört, in dem ein Mann mit einem IQ eine weile mit Anwälten gearbeitet hat und danach einen IQ von 76 erreicht hat."
Hat er sich so enorm gesteigert?
Erkundige Dich mal bei Mensa (http://www.mensa.de) - in vielen Städten gibt es "Mensa Kids" - dort kannst Du Dich auch mit anderen Eltern austauschen, die die gleichen Probleme haben und wirklich was davon verstehen!

Da gibt es viel Literatur. "Hochbegabungen erkennen und fördern" vom Kultusministerium NDS, "Zu Entwicklungsschwierigkeiten hochbegabter Kinder und Jugendlicher in Wechselwirkung mit ihrer Umwelt" Bundesministerium für Bildung und Forschung, Infos der DGHK oder von http://www.grips-und-co.de/. Die Test sind schon recht aufschlussreich. Du mußt hinschauen, was dein Kind interessiert und hier fördern und fordern.

Ich kenne Hochbegabung nur als Inselbegabung, die Kids, die ich kenne, können super Wissen aufnehmen, speichern und wiedergeben, aber nicht anwenden, die wissen also, das ist der Hund, da ist das Stöckchen, aber wie der Hund zum Stöckchen kommen soll, kriegen sie nicht raus. Wenn er das hat: mein Beileid, da gibt es bundesweit wenige Sonderschulen, die diese Kinder so fördern, dass sie wenigstens im Alltag zurecht kommen. Wenn er "nur" sehr intelligent ist, Glückwunsch! Am Besten mal im zuständigen Schulamt fragen, wie das in Deinem Bundesland läuft.
Naja.. er kennt sich mit den Weltkriegen seit dem er fünf ist, besser aus als manch erwachsener...
tigrispanthera am 8. November 2009 22:35 Das hat er gelernt, das Wissen war nicht angeboren, viele Kinder sind sehr lernfähig und es liegt an den Eltern, was sie lernen. Kriege...
Also um ehrlich zu sein, ich kenne mich heute nicht in den Weltkriegen aus....eine Lernfähigkeit, die den Anschein macht, gilt als Begabung, ich will nichts hoch reden, einerseits freue ich mich über die Begabung aber andererseits habe ich auch Angst davor, ihm nicht ausreichend Förderung zu ermöglichen, was er kann oder will, vielleicht durch mich nicht kann... Die Frage dabei, welche Wege gibt es, um Kindern alles an Hilfe zu bieten, welche die Teilbegabungen auf bestimmte Bereiche ausbauen lassen, ausleben ermöglichen...
Inselwissen gibt es beim Asperger Syndrom. Das Kind, welches hier genannt wurde, hat einen IQ von 130 und ist definitiv hochbegabt. Es hat nichts mit Inselwissen zu tun!
tigrispanthera am 13. November 2009 13:03 rofl Du liebe Zeit, das kann man doch googeln. 130 ist nicht hochbegabt, sondern nur etwas mehr als durchschnittlich begabt. (Bei 130 wären das alle in meiner Familie.) Hochbegabung fängt erst bei über 140 an. Asperger ist eine Form von Autismus und Inselbegabung ist eine Hochbegabung auf einem einzelnen Gebiet oder einzelnen Gebieten ohne die Fähigkeit der Verknüpfung mit anderen Wissensgebieten. Ich habe zwei solche Personen im Bekanntenkreis.
natürlich gibt es Hochbegabtenförderung, aber da lässt sich doch unter diesem Begriff googeln.
Danke, für den Hinweis... aber vielleicht sind hier ja Menschen, die damit Erfahrung haben, mit denen man in Kontakt treten kann.. ist doch auch ne Variante, oder?

Ich habe hier zumindest einen interessanten link gefunden. Anscheinend liegt hier bez. Förderung noch einiges im Argen : http://www.it-agentur.de/dghk-bonn/Aachen/infos.htm
Dort, wo die Testung gemacht wird, werden auch die nächsten Anlaufstellen genannt. In der Testauswertung werden die Teilbereiche der Hochbegabung auch genannt und festgestellt. Du glaubst aber nicht ernsthaft, dass irgendwer das Studium zahlt?
Ich habe gehört, das ab nem iq von 130 das Studium mitunterstütz wird, sagte mir ein bekannter, hatte er im Netz gelesen...
Vielleicht ist das ja wirklich so. Aber warte erstmal ab, ob Dein Kind studieren will. Es ist ja erst 9. Du mußt das ja nicht jetzt schon klären. Das baut bei dem Kind auch ziemlich Druck auf.
Dein Wort in Gottes Ohren, das sag mal meinem Sohn, der spricht seit er vier ist von seinen Berufzielen und hält bis heute daran fest, von Abbi und Studium redet er jeden Tag, ich würde gerne nen Gang zurück drehen, aber mein Sohn dreht voll auf...
Na dann, bleibt Euch nur zu wünschen, dass er wirklich studiert und durchstartet. Viel Erfolg und alles Gute!
