Tja, ohne nähere Informationen (z.B. den tatsächlichen Schweregrad deines SHT (Schädel-Hirn-Trauma)) lässt sich da keine genaue Aussage treffen.
So wie es sich jetzt aus deiner Erzählung anhört, hattest du ein leichtes SHT (alledings trifft das nur zu, wenn deine Beschwerden lediglich den oben genannten entsprachen).
Da es zur Zeit noch eine Diskussion um die Klassifizierung von SHT gibt, bin ich mir auch nicht sicher was jetzt eine "relativ schwere richtige Gehirnerschütterung" sein soll (vermutlich ist damit ein etwas schwerere Commotio Cerebri gemeint (was auch passt)), ohne die Befunde ist der Begriff nicht wirklich einzuordnen.
Gehen wir davon aus, das du ein leichtes SHT (also eine Commotio Cerebri) hattest, dann hätte ein EEG maximal in den ersten Std. nach dem Unfall Veränderungen gezeigt.
In diesem Fall hätte dein Kinderarzt recht.
Wenn du ein mittelgradiges SHT hattest (ein schweres SHT ist aufgrund deiner Beschreibung ausgeschlossen), also eine Contusio Cerebri, wäre ein EEG eine Standarduntersuchung welche z.B. genutzt werden kann um einzuschätzen ob sich spätfolgen aus dem Unfall ergeben.
Zu einem mittelgradigen SHT gehören (definitionsgemäß) folgende Symptome (wovon lediglich eines vorliegen muss):
eine längere Periode von Bewusstlosigkeit (1Std, jedoch ein willkürlich festgelegter Wert)
sog. Zerebrale Herdsymptome (also z.B. Lähmungserscheinungen,...)
Psychische Veränderungen (genauer gesagt eine Traumatische Psychose)
eine GCS (Glasgow Coma Scale, bei Wiki nachschlagen) von ≥13
Da keine näheren Angaben vorliegen, musst du dich wohl an die Entscheidung deiner Ärzte (welche nunmal alle Informationen besitzen) halten und die Untersuchung machen lassen. Ein EEG ist auch keine schlimme Sache, da werden nur ein paar Elektroden am Kopf befestigt und das war's eigentlich auch schon.
Ansonsten wünsch ich dir alles beste mit deinem Kopf ^^
Gruß und gute Besserung,
Mufff
Ups, falsches Zeichen, ich meinte eine GCS von ≤(kleiner gleich)13