Hilfsorganisationen - neue und gute Antworten

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    Ist Luxus verwerflich?
    Antwort von MircoHH MircoHH

    Hi alle zusammen,

    Ich denke nicht das Luxus verwerflich ist. Wenn man etwas haben möchte und sich das Leisten kann dann gönnt man sich das eben. Ich glaube das würde jeder machen, der eine eben mehr und der andere halt weniger.

    Für mich ganz persönlich währe das erste was ich mir kaufen würde wenn ich könnte :( ein Luxus Badezimmer so wie das hier http://de.toto.com/ das würde ich mir gönnen und ich finde das nicht verwerflich.

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    Gab es auch Juden, die Juden geholfen haben? (Nazionalsozialismus)
    Antwort von derdorfbengel derdorfbengel

    Aus Deutschland ist mir nichts bekannt, was man eine Organisation nennen könnte, die geholfen hätte. Dazu traft die NS-Verfolgung die Juden zu unvorbereitet. Es gab eine von der NS-Regierung herbei geführte "jüdische" Organisation, die die Auswanderung fördern sollte. Das war die

    http://de.wikipedia.org/wiki/Reichsvereinigung_der_Juden_in_Deutschland mit ihren Vorläufern.

    Da die NS-Regierung die Juden ja aus D-land weghaben WOLLTE, förderte sie solche Bestrebungen unter den Juden ja. Wenn Du mit "Hilfe" Beihilfe zur Auswanderung meinst.

    Nachdem der Mord begonnen hatte, formierten sich natürlich Selbsthilfegruppen. Die wegen Illegalität aber keine "Organisationen" werden konnte. Vor dem Berliner Dom steht heute noch ein Denkmal aus der DDR für eine Gruppe jüdischer Jugendlicher, die sich zusammenfand, um zu sabotieren und Fluchten zu planen. Mangels richtigem Namen wird sie nur nach ihrem Anführer benannt!

    Natürlich gab es Organisationen aber im Ausland. In Amerika gab es 5 Millionen Juden, die in einem ebenso reichen Land lebten wie es die Länder Westeuropas waren und von denen viele in der Mittel- oder Oberschicht waren und spenden konnten.

    Es gab natürlich mehrere Organisationen. Eine davon ist z.B. diese hier, die es immer noch gibt:

    Wenn ich mich recht erinnere, gab es z.B. noch das "American Relief Committee" oder den "American Jewish Congress". Nagle mich nicht auf die Namen fest; vielleicht findest Du sie per Google. Vermutlich gab es noch dutzende viel kleinere Organisationen. Ich stelle mir das auch ähnlich vor wie Hilfsappelle zugunsten Ländern mit aktuellen Hunger- oder Naturkatastrophen. Da bilden sich dann oft spontane Hilfsinitiativen auf lokaler Ebene, die manchmal nur für Monate bestehen.

    Ähnliche Zusammenschlüsse gab es auch in Grossbritannien oder - bis zur deutschen Besetzung - in Frankreich, sowie in kleineren Ländern wie der Schweiz. Da natürlich nirgends eine annähernd so grosse jüdische Gemeinschaft lebte wie in den USA, sind die viel weniger bekannt, weil wohl auch viel kleiner gewesen.

    Durch die jüdische Gemeinschaft ging aber damals ein Riss zwischen pro-zionistischen und - ich versuche es mangels bekannten Fachausdruck mal so zu sagen - "national-jüdischen" Organisationen: die "nationaljüdischen" waren Gruppen, die sich als Juden in Amerikaner so als Amerikaner verstanden wie die deutschen Juden i.d.R. auch Deutsche gewesen waren. Sie empfanden es als natürlich, Juden anderswo zu helfen, wieder anderswo eine neue Existenz anzufangen; z.B. auch in ihrem Land.

    Die zionistisch orientierten Juden wollten mit ihren Spenden eher das zionistische Projekt in Palästina fördern. Für Juden, die anderswo in Verfolgung gerieten, hatten sie nicht so viel Verständnis, weil sie meinten: "selbst schuld. Warum glaubtet Ihr auch, dass man irgendwo sicher leben kann. Wäret Ihr doch nach Palästina gegangen".

    Man kann sich nicht um diese Entscheidung drumherum mogeln, indem man mal wieder "alles beides" sein will. Geld ist eben nicht unbegrenzt und auch eine Spendenentscheidung ist eine Entscheidung.

    Ein besonderes Kapitel ist die zionistische Bewegung in Palästina. Die war aus logischem Eigeninteresse tendentiell daran interessiert, jüdische Auswanderung zu fördern, die zur Einwanderung nach Palästina wurde. Aber eben auch nur dann. Ein Auswanderer nach Shanghai oder in die USA interessierte sie nicht die Bohne.

    Über den Umfang der Hilfsbereitschaft und die tatsächliche Hilfeleistung durch die Zionisten wird heute noch erbittert gestritten. In der Regel vor dem Hintergrund, dass die eigentlich rein historische Aussage eine Aussage über das jetzige politische Problem rund um den Zionismus und das Israel-Palästina-Problem treffen soll, die man dann dafür verwerten kann.

    Ich tue mich da, ehrlich gesagt, noch zu schwer, um das korrekt einzuschätzen.

    Kommentar von derdorfbengel derdorfbengelderdorfbengel

    zweiter Link, den ich wegen "Spam" rausnehmen musste:

    http://www.jdc.org/

    Kommentar von derdorfbengel derdorfbengelderdorfbengel

    PS: und ein extra-Kapitel sind natürlich Juden, die gar nicht in einer jüdischen Organisation waren, sondern an anderer Stelle ihr Bestes taten, um entweder humanitär zu helfen, oder HitIer aufzuhalten.

    In den 30er Jahren wurde bspw. ein Jude Staatschef in Frankreich und er versuchte, die fraz. Kolonie Madagaskar zur Auswanderung für deutsche Juden zu öffnen. Immerhin gelang es ihm, das Kabinett davon zu überzeugen, aber der Plan war nicht umsetzbar.

    Und dann waren da Juden, die 1936 mit den Internationalen Brigaden nach Spanien gingen, um die Diktatur von Franco zu verhindern. Die Brigadiers träumten davon, nacheinander ALLE faschistischen Diktaturen zu bekämpfen und zu beenden.

    An den Brigaden soll ein Fünftel bis ein Viertel Juden gewesen sein. Das ist viel mehr als sie Anteil an der Bevölkerung haben - überall.

    Ich persönlich schätze diese Art von Beteiligung von Juden mehr als wenn Juden nur jüdische Organisationen zur Hilfe nur für Juden gründen. Denn die Brigaden hatten eine gesellschaftliche Vision für eine bessere Welt für ALLE Menschen.

    Leider wird so etwas dann nicht als jüdisches Engagement wahrgenommen.

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    Gab es auch Juden, die Juden geholfen haben? (Nazionalsozialismus)
    Antwort von Julian718 Julian718

    Gabs bestimmt auch irgendwie.. aber meistens waren es sogar selber Wehrmachts angehörige oder NSDAP mitglieder die Juden Geholfen haben bestes beispiel dafür ist natürlich Schindler. Wo auch mit dem Fild Schinderls List bekannt wurden.

    Aber wie meinst du Aussland das Deutsche Reich war ganz Europa außer Schweiz und Spanien :-) und Spanien.

    Kommentar von LittleLolly96 LittleLolly96LittleLolly96

    Russland war noch nicht von den Deutschen besetzt, Amerika ebenso wenig, und ich suche nach JUDEN die Juden geholfen haben, schindler war NSDAP Mitglied und somit auch kein Jude.

    Kommentar von Julian718 Julian718Julian718

    is mir schon klar aber wie kann ein Amerikanischer Jude jemand in nem KZ in Deutschland helfen?? Sicher gabs das aber nur ganz selten...

    An der Ostfront ist es sicher öfters vorgekommen aber ich meinte ja auch nur das Deutsche auch Juden geholfen haben..

    Kommentar von LittleLolly96 LittleLolly96LittleLolly96

    Und weil das so selten war suche ich nach fällen, weil ich darüber ein Projekt machen muss...

    Kommentar von Lorry LorryLorry

    aber meistens waren es sogar selber Wehrmachts angehörige oder NSDAP mitglieder die Juden Geholfen haben

    Dabei darf nicht vergessen werden, dass es meistens auch NSDAP-Mitglieder und Wehrmachtsangehörige waren, die sich an den Planungen und Durchführungen der verbrecherischen Vernichtungsaktion gegen die Juden beteiligt haben!

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    Gab es auch Juden, die Juden geholfen haben? (Nazionalsozialismus)
    Antwort von aramis2907 aramis2907

    Müssen es unbedingt Juden gewesen sein? Schau mal hier - hier gibt es eine Auflistung von Personen, die im 2. Weltkrieg den Juden geholfen haben.

    Kommentar von LittleLolly96 LittleLolly96LittleLolly96

    ja, es müssen juden sein. diese liste habe ich auch schon gefunden...

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    Gab es auch Juden, die Juden geholfen haben? (Nazionalsozialismus)
    Antwort von LittleLolly96 LittleLolly96

    für alle: Ich suche nach Namen damit ich damit arbeiten kann :)

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    Gab es auch Juden, die Juden geholfen haben? (Nazionalsozialismus)
    Antwort von vinni8 vinni8

    eigentlich ist die frage dumm, denn juden haben sich selbstverständlich untereinander geholfen, sich aufgenommen usw., wenn sie nicht gerade auch verfolgt werden, Beispiele kenne ich nicht aber spontan fallen mir die Kindertransporte nach England ein, die wurden von jüdischen Organisationen eingeleitet und organisiert. Die Kinder wurden auch größten Teils von jüdischen Menschen aufgenommen

    Kommentar von LittleLolly96 LittleLolly96LittleLolly96

    Dass es sowas gegeben haben muss ist mir schon auch klar, aber nochmal: Ich brauche detaillierte Namen von Organisationen oder privaten Helfern!

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    Gab es auch Juden, die Juden geholfen haben? (Nazionalsozialismus)
    Hilfreichste Antwort von aramis2907 aramis2907

    Ja, z.B. die Bielski-Partisanen

    Kommentar von LittleLolly96 LittleLolly96LittleLolly96

    danke :)

    Kommentar von aramis2907 aramis2907aramis2907

    Danke für den Stern :)

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    Gab es auch Juden, die Juden geholfen haben? (Nazionalsozialismus)
    Antwort von HeavensKinetik HeavensKinetik

    Es haben viele Länder die den Juden damals geholfen, wie zum Beispiel Amerika, Türkei und what ever, natürlich gab es auch Juden, die helfen wollten.

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    Gab es auch Juden, die Juden geholfen haben? (Nazionalsozialismus)
    Antwort von TabithaLolita TabithaLolita

    Naja. Also ich denke schon, dass sie sich gegenseitig geholfen haben. Anne Frank und ihrer Familie wurde doch auch von ein paar menschen geholfen. Aber öffentliche und legale hilfsorganisationen gab es nicht.

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    Gab es auch Juden, die Juden geholfen haben? (Nazionalsozialismus)
    Antwort von jony15 jony15

    Alle Juden wurden verfolgt egal ob deutsche oder andere Nationen

    Kommentar von LittleLolly96 LittleLolly96LittleLolly96

    hast du meine frage überhaupt gelesen?

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    Organisationen: Save the children
    Antwort von Funny77 Funny77

    ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube da kommt nur relativ wenig bei den Kindern an!

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