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Zu Vervollständigung der Erläuterungen von Wischmopp: "Hanebüchen" stammt vom Mittelhochdeutschen "hagenbüechin" (aus dem Holz der Hagebutte) ist ein Adjektiv mit Wurzeln im 12. Jh., in dieser Form aus dem 18.Jh. Wird in übertragenerweise für "derb, klotzig" verwendet. Hanebüchener Unsinn bedeutet also derber, plumper Unsinn. Das damit verwandte und im Süddeutschen oftmals verwendete Wort "Hag" ist übrigens ein dichtes Hagebutten- oder Dornengestrüpp.
Brynhild am 25. August 2008 20:26 Ach ja, die Quelle: Mein etymologisches Wörterbuch von Kluge ... das Ding ist noch echt auf Papier gedruckt und sehr sehr dick - macht sich gut im Regal und freut sich wenn es immer wieder mal geöffnet wird
Felix820 am 25. August 2008 20:32 Kluge heißt der? kenn da jemanden der noch so heißt
http://www.alltagundgeschichte.de/archiv/mag/031029_2.html: "Hanebüchen« sagen wir, wenn ein Zustand unhaltbar ist. Es sträubt uns die Haare, ja sogar unsere Fußnägel rollen sich hoch. Aber wo kommt der Begriff eigentlich her?
Der Duden weiß, dass der Begriff dabei ist zu veralten, und dass er »unverschämt« oder »unerhört« bedeutet. Wahrigs Deutsches Wörterbuch weiß ein bisschen mehr: Dass es auch »derb« und »grob« heißt und dass das Wort aus dem Mittelhochdeutschen kommt, von »hagebüechin«, das heißt, aus dem Holz der Hagebuche gefertigt. Daraus hat sich dann die Bedeutung »derb«, »grob« und »klotzig« entwickelt.
Hagebuche, auch Hainbuche, Weißbuche oder Hornbaum genannt, gilt als das härteste einheimische Holz. Dass aus Hainbuche besonders grobe und klotzige Gegenstände gefertigt wurden, konnte ich allerdings nicht finden. Eher im Gegenteil. Ich zitiere einmal aus dem »Informationsdienst Holz« der »Centralen Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH«. Dort heißt es, dass die Hainbuche ein ausgesprochenes Spezialholz darstelle für eine Vielzahl von Gebrauchsgegenständen, die einer starken mechanischen Beanspruchung ausgesetzt sind, und von denen eine hohe Widerstandsfähigkeit verlangt werde in Bezug auf Stoß und Reibung, Härte, Zähigkeit und Spaltfestigkeit. Hainbuche werde eingesetzt im Werkzeug-, Geräte- und Maschinenbau – und zwar überall dort, wo es auf eine feste, harte und dichte Oberfläche ankomme. Aus Hainbuche gefertigt werden Hobel oder zumindest deren Sohlen, Griffe für Stechbeitel oder Schraubzwingen. In der Textilindustrie werden Webschützen und Hülsen bis heute aus Hainbuche gefertigt und eine Klaviermechanik besteht zu 95 Prozent aus Hainbuche.
Deswegen ist »Hanebüchener Unsinn« nicht unbedingt besonders schlimmer und grober Unsinn, sondern eher besonders harter Unsinn – möglicherweise auch besonders solider Unsinn. Solide in wirklich jedem Aspekt seiner Unsinnigkeit – ganz besonders unsinniger Unsinn. Überlebt hat aber nur der andere Bedeutungsteil, dass es eben ganz besonders hart ist. Heute würde man wohl sagen: »Ist ja voll die Härte!"
Felix820 am 25. August 2008 20:32 danke für die website

zitat http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,347024,00.html Hanebüchen schließlich heißt unglaubwürdig und wird meistens in der Kombination gebraucht: hanebüchener Unsinn! Übrigens hat es nichts mit dem Hahn zu tun, sondern wurde schon im 17. Jahrhundert vom extrem knorrigen und derben Holz der Hagenbuche abgeleitet.
hoffentlich komnte ich dir damit helfen
Felix820 am 25. August 2008 20:15 Ah danke

Warum hast du nicht jede Zahl für sich gemacht. Wäre ein besseres Ergebnis. Geht aber net gell?!
Kannst ja als zweite Runde machen, die Zahlen die am meißten sind nochmal aufsplitten.

Warum hast du nicht jede Zahl für sich gemacht. Wäre ein besseres Ergebnis. Geht aber net gell?!
Kannst ja als zweite Runde machen, die Zahlen die am meißten sind nochmal aufsplitten.
63128 Dietzenbach hat die macht wer darüber lacht wird umgebracht, lol.