Hallo johannachang,
die Frage ist berechtigt was soll ich nehmen. Aber eine andere Frage in diesem Zusammenhang ist wichtiger. Denn es geht ja darum welches Gerät weniger Strom benötigt. Also sollte die Frage meines erachtens in etwa so aussehen.
Lieber Bauunternehmer die Fußbodenheizung die Du mir montierst soll im Winter bei -15° C eine maximale Vorlauftemperatur von 38°C haben! Und bei der Luftwärmepumpe soll der eingebaute Heizstab nicht angeschlossen sein (am besten sogar nicht eingebaut).
Ich bin gespannt, was Niebe und Co zu der Aufgabenstellung sagen.
Aber vielleicht wohnt Ihr ja in einer Gegend die immer über +5°C warm ist.
Zu dem Beitrag von Energiezer, möchte ich anfügen, das es schwierig ist Gewährleistungsansprüche innerhalb Europas durchzusetzen. Anders ist es wenn der Lieferant eine in der BRD gemeldete Niederlassung hat. Das soll aber nicht gegen die Firma sprechen.
Die Beiträge von Kümmerling Energiezer und inicio sind was Wärmestrahlung angeht auch sehr hilfreich. Meine Erfahrung ist es Kostengünstig den Neubau zu realisieren, das heißt möglichst viele benötigte Positionen so vorzunehmen, das das eine gegen das andere gerechnet werden kann.
Sinn macht da die Fußbodenheizung: Da gegen Erdreich gedämmt wird,die Rohre im Estrich verschwinden ideal einfach und Preiswert. Dei Auslegung muss von Spezialisten gemacht werden. Die wiederum auf konkrete Angaben was K und U Werte angeht angewiesen ist. Die dann zu brechnenden Temperaturen hänge stark mit den Nutzerinteressen zusammen. Gerade bei einer Fußbodenheizung wo mit Aufheizzeiten
zu rechnen ist empfiehlt es sich, das ganze System gleitend zu betreiben.
Mit Wandheizungen haben wir auch sehr gute Erfahrungen gemacht, und setzen Sie in Räumen ein, wo die FBH nicht den kompletten Wärmebedarf decken kann.
Deckenheizung lehne ich persönlich im Wohnungsbau ab. Im Industriebau und Bürobau schon eher, hier macht es meines erachtens Sinn wegen der Raumklimatisierung.
Was die Gesamtkosten eines Heizsystems angeht haben wir die Erfahrung gemacht,
das etwa alles gleich und um die 10.000,00 - 20.000,00 € ohne Wärmeverteilsystem und Arbeit ist.
Herzlich Rüdiger Kappei
Hallo Goetz,
vielen Dank für Deine Antwort!
Das Haus ist ca. Baujahr 1962- 1968 ( das weiß ich leider nicht so genau!). Wurde ca. 2007 Wärmegedämmt ( 3. Zimmer Einfachverglast, Balkontür Einfachverglast, Balkon wurde von der Wärmedämmung ausgespart, da ist die Außenwand und die Heizung vom dritten Zimmer!). Außerdem wurde das Flachdach bis jetzt nicht gedämmt. Geheizt wird bis Oktober 2012 mit Fernwärme, durch Öl in einem Wärmekraftwerk auf dem Areal des Gebäudes produziert. Es ist ein Mittelhaus links und rechts sind Häuser daneben. Unsere Wohnung ist die obere, rechts unterm Flachdach ( ich weiß, dass wir oben mehr heizen müssen!). Damit Du Dir ein Bild machen kannst: Kosten für 2008 493,75 € ( Preis je Einheit 0, 338040 Cent) 2009 643, 06 € ( Preis je Einheit 0, 274792 Cent), 2010 1187, 03€ ( Preis je Einheit 0, 278458 Cent) und 2011 1170, 58 € ( Preis je Einheit 0, 427296 Cent pro Einheit). Ich hoffe das hilft Dir bei der Antwortsfindung ein wenig weiter. Wir wohnen in einer Wohnung, die die Eigentümerin vermietet hat. Ca. 200 Euro Nebenkosten müssten wir pro Monat zahlen, damit die Kosten auf - 34 Euro abgedeckt wären! Wir wohnen in Hannover.
Lieben Dank für Deine Antwort und liebe Grüße Yoyo