Heizen - neue und gute Antworten

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    Heizlast: Aussage
    Antwort von RuedigerKappei RuedigerKappei

    Hallo Frankthetank1 OK, Deine Vorgabe ist das dieses Haus pro m² Wohnfläche bei - 15C 10 Watt in der Stunde an Wärmeenergie verliert. Herzlichst Rüdiger Kappei

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    Aussage der Heizlast
    Antwort von RuedigerKappei RuedigerKappei

    Hallo Frankthetank1, die Frage mit der Heizlast klären wir in dem wir uns die Wärmeschutzverordnung WSchV 1995 ansehen. In dieser durfte ein Wohnhaus mit 100 Watt m² / h (m²=Quadratmeter) und (h=Stunde) pro m² Wohnfläche gebaut werden und entsprach damit den gesetzlichen Vorgaben. Damals Durfte ein Haus mit 75 W m²/h Niedrigenergiehaus genannt werden. Mit der überarbeiteten neuen WSchV darf heute jedes Haus noch 75 W m²/h an Energie verbrauchen. Dann gibt es die geförderten Hausprojekte KfW 65 und 45, was im Vergleich dazu halt 65 W m²/h und 45 W m²/h an Energieverlust bei -15°C heißt. Dann gibt es das Passivhaus oder Wärmegewinnhaus diese Häuser sollen bei - 15°C Aussentemperatur nicht mehr als etwa 15 W m²/h an Energie verbrauchen. Also Du hast zum Beispiel ein Passivhaus mit 100 m² Wohnfläche das würde dann 100 x 15 = 1500 Watt in der Stunde an Energie verlieren. Und diese 1500 Watt (1,5 kW), ist nun die Heizlast. Um diese Heizlast zu ermitteln, wird eine Wärmebedarfsberechnung durchgeführt (gibts Programme) In dieser fließen die K und U Werte der einzelnen Baustoffe und andere Faktoren ein. Und wenn Du nun annimmst, das eine Person einen m² Wohnfläche benutz, dann könntest Du bei 100 m² Wohnfläche die einen Wärmeverlust (Heizlast) von 1500 Watt hat diese mit 150 Personen (0,66 m² /Person) decken. Die Grundvoraussetzung für dieses Zenario währe, das die Raumtemperatur 0°C ist.

    Sollte die Raumtemperatur vor dem einbringen der Personen bereits 18°C sein, dann kommst Du sicherlich auch mit 60 Personen* aus, die aktiv (sich bewegen) sind. *eine Annahme Ich hoffe ich konnte das etwas anschaulich machen! Herzlichst Rüdiger Kappei

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    Aussage der Heizlast
    RatgeberHelden Antwort von dompfeifer dompfeifer

    Du siehst doch bereits an der Maßeinheit, dass hier Leistung pro Fläche gemeint ist und nichts anderes. Wie willst Du da einen Bezug zu welchen Personenzahlen herstellen? Zu Anwesenden oder zu Abwesenden?

    Die Frage nach der "Heizlast (Bsp 10W/m²) pro Person" entbehrt nicht einer gewissen Groteske: Die reale Heizlast steigt nämlich mit der Zahl der abwesenden Personen. Anwesende Personen verringern die Heizlast um etwa jeweils 100 W, weil sie selbst Heizkörper darstellen. Statistisch ist die Heizlast erfüllt mit einer Person pro m². Da wird bei einer gut besuchten Party die Heizung überflüssig.

    Dazu schreibt Wiki unter "Heizlast" im Kapitel "Kritik", die Ermittlung der Heizlast nach der Norm EN 12831vernachlässige die "mittlere statistische Abwesenheit einiger Bewohner in großen Wohneinheiten".

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    Heizlast: Aussage
    Antwort von pharao1961 pharao1961

    Ich baue zwar ständig Passivhäuser, aber ich verstehe deine Frage auch nicht richtig. Es ist doch Wurscht, wie gut die Dämmung ist. Es ist eine Aussage über die Heizlast, die bereits ermittelt wurde aufgrund aller übrigen Faktoren.

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    Heizlast: Aussage
    Antwort von Heiko22 Heiko22

    Was willst du immer mit der Anzahl der Personen????? Die Heizlast das Gebäudes ist doch die Energie die ich aufbringen muss um das Gebäude zu beheizen. Auch wenn das Haus leersteht muss doch geheizt werden. Sicher spielt die Anzahl der Personen in der Praxis, gerade in einem Passivhaus, eine Rolle. Aber nicht bei der Berechnung der Heizlast.

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    Aussage der Heizlast
    Antwort von Heiko22 Heiko22

    Verstehe die Frage nicht !!!! Guck doch auf die Einheit, da steht doch Watt pro Quadratmeter und nicht Watt pro Person. Wo ist jetzt das Problem????

    Kommentar von pharao1961 pharao1961pharao1961

    Watt pro Person... :-)))

    Kommentar von dompfeifer dompfeiferdompfeifer

    Bei "Watt pro Person" braucht man nur das Vorzeichen umzukehren. Anwesende Personen verringern die reale Heizlast um etwa 100 W. Das wird allerdings vernachlässigt bei der Norm EN 1283.

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    Wie heizt man am günstigsten?
    Antwort von fr33m4n fr33m4n

    Es kommt sehr auf die (derzeit unbekannten) Umstände an. Wie meine Vorredner bereits anmerkten, ist es ein Unterschied, ob eine Neuanlage geplant ist, eine bestehende Anlage modernisiert werden soll oder ersetzt. Derzeit kosten Holz Pellets etwas weniger als die Hälfte von Heizöl. Die anlagen sind modern, Abgasarm und annähernd wartungsfrei. Pro Tonne Heizöl benötigt man 2 Tonnen Pellets. Wo ein Öllagerraum war, sollten also auch Pellets Platz haben. Der Wirkungsgrad moderner Pelletsheizungen liegt über 90%.

    Ist Gas im Hause, kann man über eine Gastherme nachdenken. Dann rentiert sich wahrscheinlich ein Umstieg auf Pellets nicht.

    Alte Öfen und Kessel, die mit Festbrennstoff betrieben werden, haben zum Teil schauderhafte Wirkungsgrade. die sind also eher nicht zu empfehlen. Sogenannte Holzvergaserkessel sind vom Wirkungsgrad her auch schon interessant, die Beschickung ist aber mit Arbeit verbunden.

    Rechnet man Arbeitsaufwand, Wirkungsgrad und Brennstoffpreise, bleibt mit großer Wahrscheinlichkeit Holzpellet als günstigste Wahl.

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    Aussage der Heizlast
    Antwort von Herculessy Herculessy

    http://www.ibo-plan.de/unsere-leistungen/heizlastberechnung-angebot.html?gclid=C... fragen die man bei wikipedia beantwortet bekommt oder er googeln kann sollten nicht gefragt werden.

    Kommentar von Frankthetank1 Frankthetank1Frankthetank1

    danke für die Antwort :) Werde da mal nachfragen !

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    Heizlast: Aussage
    Antwort von Frankthetank1 Frankthetank1

    Ergängung: Die oben genannte Heizlast wurde folgendermaßen berechnet: 30m³/(hPers) x 0,33Wh/(m³K) x 30K = 300W/Pers (Erklärung: Luftvolumen x Wärmekapazität x Erwärmung) Diese 300W/Pers : 30m² Wohnfläche pro Person -> Das Ergebnis ist ja nur veränderbar, wenn man die Zahl der Personen verändert (da dann 300W/Preson auf eine geringere Fläche entfallen) Was für einen Sinn hat diese Größe demnach?

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    Heizkostenabrechnung nicht möglich
    Antwort von klklier klklier

    Ab zwei vermieteten Wohnungen muss jährlich verbrauchsabhängig abgerechnet werden, sofern monatliche Vorauszahlungen gleistet werden. Andernfalls gibt es zwei Möglichkeiten: Einstellung der Vorauszahlung oder, sofern der Vermieter eine Abrechnung vorlegt, Kürzung um bis zu 25 % bei den Heizkosten. Allerdings sind Deine Angaben sehr dürftig für eine Beurteilung der Sachlage: An Heizrohren werden keine Heizkosten abgelesen. es gibt entweder Heizkörper, die man mit Heizkostenverteilern bestückt oder eine Fußbodenheizung, die man mit einem Wärmezähler erfasst.

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    Frage zum Wirkungsgrad beim Wasserkocher
    RatgeberHelden Antwort von dompfeifer dompfeifer

    Der Wirkungsgrad gibt den prozentualen Anteil der Nutzenergie im Verhältnis zur zugeführten Energie an. Der Rest zu 100% sind die Verluste. Und die sind bei der Herdplatte größer als beim Wasserkocher: Die Herdplatte strahlt nutzlose Wärme an die Umgebungsluft ab, heizt also die Küche mit. Nach Entnahme des Wassertopfes heizt sie noch weiter, bis sie abgekühlt ist. Beim Wasserkocher entstehen praktisch nur Verluste durch die Wärmeabgabe der erwärmten Flüssigkeit an die Umgebung. Solche Verluste sind sehr gering. Noch günstiger ist der Tauchsieder. Da schätze ich die Verluste auf weniger als 1%.

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    Frage zum Wirkungsgrad beim Wasserkocher
    Antwort von myjack myjack

    Ein Wirkungsgrad gibt im Allgemeinen an, wie viel Energie bei der Umformung (in deinem Fall elektrische Energie in Wärmeenergie) verloren geht. Eine Herdplatte ist ineffektiver, weil die Patte und der Topf (und die Luft dazwischen) mit erwärmt werden müssen. Ein Wasserkocher erwärmt das Wasser direkt.

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    Frage zum Wirkungsgrad beim Wasserkocher
    Antwort von lenabeau lenabeau

    hei,der wirkungsgrad gibt an wie viel der gesamten energie wirklich in nutzbare energie umgewandelt wird . Ich denke bei deiner Frage ist die Antwort :Da der Wasserkocher mehr energie verbraucht .

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    Erfahrung mit alter Holzofen-Heizung?
    Antwort von RuedigerKappei RuedigerKappei

    Hallo Jinah, schön das Du ein kleines Häuschen gefunden hast was Dir gefällt. Die Frage was ist klein bleibt natürlich Dein Geheimnis. Aber angenommen, Du hast 45- 50m² die sich um einen Schornstein platzieren viellecht 2-3 Räume und eine Küche die auch offen zu einander sind. Dann ist es möglich mit einem Kanonenofen oder heute in Baumärkten erhältlichen Werkstattofen diese Fläche zu beheizen. Du benötigst Holz, Kohle und Brikets. Holz zum anmachen und schaffen eines Glutbetts Kohle zum Heizen am Tag und Brikets für die Nacht (Brikets in feuchtes Zeitungspapier einwickel) als Brandverzögerer. In dieser Konstellation kommst Du mit etwas Nachlegen von Kohle mit etwa drei "Heizvorgängen" Tag hin. Und Du hast eine gemütliche warme Zentrale. Hast Du mehr Räume, dann nutz diese in der Zeit wo es eh Warm ist im Sommer. Das Bad bleibt kalt und wird nur kurz geheizt wenn es ein vollbad gibt. Entspricht zwar nicht mehr den Gewohnheiten, ist aber mit Sicherheit eine neue Erfahrung. Kosten etwa 600 € und kann alles Bequem neben der Arbeit (8 Std. weg) geregelt sein. Es dauert aber eine gewisse Zeit bis Du die Mengen, dei der Ofen benötigt abschätzen kannst. Für die erste Winterzeit ist ein Ölradiator vielleicht anzuraten, der verbraucht natürlich Strom, im Bad ist ein Infrarotstrahler hilfreich wenn Du auf jeden Fall für die Körperpflege Wärme brauchst (der Stromverbrauch wenn nur kurz genutzt hält sich in Grenzen) Herzlichst Rüdiger Kappei

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    Heizkostenabrechnung nicht möglich
    Antwort von Ratgeberkoenig Ratgeberkoenig

    ist euch das nicht bei einzug aufgefallen?

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    Heizkostenabrechnung nicht möglich
    Antwort von eiermaier eiermaier

    Da muss dann irgendwas im Mietvertrag stehen,wie das aufgeteilt wird. Wenn ich mich recht irre,gibt es aber schon Urteile,dass eine eigene ablesbare Heizkostenabrechnung sein muss(?!)

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    Erfahrung mit alter Holzofen-Heizung?
    Antwort von docimod docimod

    Für die einen hat es so´n Hauch von "Back To The Roots" andere wiederum die noch "so" wohnen sagen wohl eher, Geh mir weg ich will auch endlich ne Heizung. ; )

    Mmmh....ich würde es nicht unbedingt als schwierig bezeichnen. Wenn man das gern möchte kann man durchaus so wohnen. Mußt halt immer ordentlich Holz vor der Hütt´n haben und ´n paar Kohlen wären auch nicht schlecht, tja und dann muß halt jeder Raum wo du es warm haben willst separat geheizt werden. Das würde ich z.B. bei ordentlich Minus im Winter zum kot..en finden-kommst nach Hause Bude kalt och nööö...erst noch Ofen anfeuern och nöööö....Brennmaterial rannholen och nööööö....da kannst direkt ins Bett gehn.

    Also wir haben ganz paar Jahre auch nur Öfen gefeuert und sogar warm Wasser auf´m Ofen zum baden aufbereitet, ooh man.... da kommen grad Erinnerungen hoch. Als wir dann in den 80igern gebaut hatten und wir unsere Öfen gegen eine Schwerkraftheizung eintauschen konnten....mmmmh das war ein Traum. Holz ranholen und Kohle schaufeln war zwar immer noch an der Tagesordnung aber wenn dann mal angefeuert war- am Thermostat drehen und es wurde in allen Räumen warm. Es war auch auf jeden Fall komfortabler und ein ganzes Stück bequemer.

    Ich würde ja sagen, wenn sich dir die Möglichkeit bietet probier es einfach mal aus, oder lass es dir von Leuten (vieleicht auch Vormietern) direkt mal vor Ort erklären, was alles an so nem Wohnstil dranhängt. Ich kann mir nur schwer vorstellen das die meisten Zentralheizung verwöhnten Leute sagen:

    Ey, ich will wieder nen Kachelofen.

    In diesem Sinne, alles Gute...

    doc.imod

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    Erfahrung mit alter Holzofen-Heizung?
    Antwort von rosalinde1 rosalinde1

    ich hatte schon tage da waren frühs 8 grad in der bude du musst die dinger immer in gange halten. das holz beschaffen,evtl.kohlen. täglich den aschkasten leeren ja und etwas ofter staub wischen,ansonsten geht das,bei mir jedenfalls ich möchte gar keine andere wärme.aber wenn du nicht heizt bleibt es kalt ne .und wenn das haus nicht gedämmt ist dann muss da was gemacht werden oder du heizt dich blöd.

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    Erfahrung mit alter Holzofen-Heizung?
    Antwort von fr33m4n fr33m4n

    Das Heizen mit Holzöfen älterer Bauart, (ausgenommen groß dimensionierte Kachelöfen) ist uneffizient und umständlich. Mehrere Öfen zu beheizen grenzt dabei schon an richtige Arbeit. Da das Haus "alt" ist, wie du schriebst, ist die Dämmung wohl auch nicht die beste? Dann gilt: in 6 stunden verliert die Wohnung2-3 Grad an Temperatur. Gehst du mit 22 Grad schlafen, wachst du im schlimmsten Fall 12 Stunden später mit 16 Grad auf. Das heisst, du hast dich zwar ausgeschlafen bist aber nächtens erfroren :) ......Es ist auf jeden Fall ratsam, über eine Zentralheizung nachzudenken, um das mehrmalige Einheizen, nachlegen, entaschen zu vermeiden. Es gibt auch ganz passable Holz-Pelletsöfen, die automatisch heizen, und günstig betrieben werden können. beachte, dass per offener Türe maximal nur angrenzende Nebenräume beheizt werden können, mit einem Ofen. Der übernächste Raum wird nicht mehr richtig warm.

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    Erfahrung mit alter Holzofen-Heizung?
    Antwort von radwor radwor

    möglich ist alles. richte dich viel arbeit und ne kalte bude ein.

    übrigens, kohlen im sommer kaufen

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