Es ist für jeden von uns verständlich, wenn man etwas mehr Geld für den Haushalt, zum Leben und zur Gründung zur Verfügung haben möchte. Grundsätzlich muss aber der ARGE jede Veränderung der Einkommenssituation mitgeteilt werden. Von dem 400€ Job werden dir letztendlich 300€ abgezogen werden. Dazu wird man sich natürlich fragen, warum nicht alle Kraft in die Existenzgründung gesetzt wird.
Anders wäre es, wenn Sie sich mit dem Stellenanbieter in Verbindung setzen und darum bitten, die Arbeit in Aufrag zu geben. Nehmen wir an, Sie bieten Dienstleistungen in Ihrer neuen Selbständigkeit an. Die Bäckerei um die Ecke würde gerne jemanden fürs Grobe in der Backstube auf 400€ Basis einstellen. Dann soll er der Firma Dienstleistung den Auftrag geben und Sie schicken ihm Ende des Monats eine Rechnung in Höhe von 400€. Dieses Einkommen wird reduziert durch Fahrtkosten, vielleicht neue Arbeitskleidung und mehr. Aber Sie haben auch Werbekosten- das heißt, sie können alle Inserate, Aufwendungen für Fahrten zu möglich neuen Kunden, oder Werbefahrten etc. absetzen. Möglicherweise haben Sie auch ein kleines Büro (bei einem Freund oder so), dessen Mietkosten Sie ebenfalls von den Einnahmen absetzen können. So kann sich das Ganze so weit bereinigen, dass Sie zu guter Letzt vielleicht nur 90€ netto verdient haben. Und die werden akzeptiert, ohne das Ihnen etwas abgezogen wird.