Gott - neue und gute Antworten

  • Warum ist es wichtig an einem Propheten zu glauben? Wenn man an Gott glaubt sollte es ja gut sein. Gott ist viel wichtiger als ein Prophet.?
    Antwort von quopiam ·

    Christen und Juden glauben an Gott, nicht an Propheten. Sie glauben, daß die Propheten von Gott gesandt wurden, um sein Volk zu rufen, um es zur Umkeht in manchen Situationen zu bewegen. Das kannst Du in der Bibel nachlesen, wenn Du Dir mal die Mühe machst. Das Leben und die Botschaften der Propheten hält man für wahr, man gedenkt ihrer mit höchster Achtung, der religiöse Glaube - die Verehrung und die Anbetung - bleiben Gott vorbehalten. Gruß, q.

  • Warum ist es wichtig an einem Propheten zu glauben? Wenn man an Gott glaubt sollte es ja gut sein. Gott ist viel wichtiger als ein Prophet.?
    Antwort von SamuDeluxee ·

    Die Muslime glauben ja auch an einen Gott (Allah). Bei denen gibt es zusätzlich noch Mohammed. Auch im Christentum gibt es im AT viele Propheten wie zum Beispiel Jona, der in Gottes Auftrag die Zerstörung der Stadt Niniveh ankündigt. Die Juden wiederum sagen, dass Jesus nicht der Messias war, so wie das Christentum meint, sondern dass er nur ein Prophet war und der wahre Messias noch kommen wird.

    Du siehst, Propheten sind eigentlich ein Teil jeder großen Religion und wenn man einer dieser Konfessionen angehört, dann glaubt man auch an ihre Propheten.

    LG Samu

  • Warum ist es wichtig an einem Propheten zu glauben? Wenn man an Gott glaubt sollte es ja gut sein. Gott ist viel wichtiger als ein Prophet.?
    Antwort von RobertMcGee ·

    Propheten werden häufig als "Sprachrohr Gottes" angesehen - was sie verkünden, gilt als das Gottes Wortes, da Gott ja nicht selbst zu den Menschen sprechen kann (verwunderlich, wo er doch als "allmächtig" gilt)

    Es geht da eher darum, welche Propheten von einer Religion anerkannt werden und welche nicht. Auch im Judentum und im Christentum gibt es viele Propheten, hier ein Link dazu:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste\_biblischer\_Propheten

  • Warum ist es wichtig an einem Propheten zu glauben? Wenn man an Gott glaubt sollte es ja gut sein. Gott ist viel wichtiger als ein Prophet.?
    Antwort von thetee99 ·

    Der religiösen Ansicht nach, sind Propheten "auserwählte" Menschen, durch die Gott zu allen anderen Menschen gesprochen hat. Sie sollen Gottes Wort, verständlich für uns alle verkünden. D. h. dann, wenn man dem Propheten nicht glaubt, dann kann man auch nicht an das glauben, was Gott durch ihn gesagt hat... dann ist es wertlos und auch Gotteslästerung.

    Aber ich verstehe was du meinst. Jesus oder Mohammad werden fast wie Götter verehrt. Die Scharia im Islam z. B. beeinhaltet ja nicht nut Gesetze, die im Koran stehen, also "von Gott gewollt" sind, sondern auch Richtlinien fürs Leben, die Mohammad - als einfacher Mensch - aufgestellt hat, wie z. B. das Tragen von Kopftüchern für Frauen.

  • Worin unterscheiden sich Allah und Gott voneinander?
    Antwort von ichweisnix ·

    Allah ist das arabische Wort für Gott, so wie es z.B. im englischen hat God heißt.

    Die unübersetze Form wird hauptsächlich im Zusammenhang mit den Islam verwendet. Im Islam unterscheidet sich die Vorstellung von Gott natürlich gegenüber z.B. der im Christentum.

    Alle 21 Antworten
    Kommentar von ichweisnix ,

    Die Bezeichnung Allah wurde von den Christen im Arabischen übrigens schon in vorislamsicher Zeit gebraucht.

  • Wie kann man einen freien Willen haben, wenn Gott schon alles vorherbestimmt hat?
    Antwort von Philipp59 ·

    Hallo shineinshine,

    es wird zwar oft behauptet, Gott sein allwissend und er habe alles vorherbestimmt, doch das entspricht nicht dem, was in der Bibel über ihn steht.

    Man muss hier eine Wichtige Unterscheidung treffen: Gott besitzt aufgrund seiner Allmacht zwar die Fähigkeit, alles zu wissen, er macht jedoch von dieser Fähigkeit nicht überall und zu jeder Zeit uneingeschränkt Gebrauch. Das bedeutet, dass er beschließen kann, nicht alle Taten seiner Geschöpfe vorherzuwissen. Es gibt viele Beispiele in der Bibel, die eindeutig zeigen, dass Gott bestimmte Ereignisse und Entwicklungen nicht vorhersah. Das heißt jedoch nicht, dass Gott dazu nicht in der Lage gewesen wäre, doch macht er von seiner Fähigkeit des Vorherwissens nur selektiv Gebrauch.

    Wie sieht es nun mit dem Glauben an ein Schicksal aus? Es stimmt, Gott hat schon oft künftige Entwicklungen vorausgesagt, das heißt aber nicht, dass er sie bestimmt hat. Denke dabei einmal an einen Meterologen; auch wenn seine Wetterprognose zutrifft, bedeutet das natürlich nicht, dass er das Wetter so beeinflussen konnte, dass seine Vorhersage eintrifft. In ähnlicher Weise hat Gott manchmal Dinge lange im Voraus bekanntgegeben, deren Eintreffen er jedoch nicht bestimmt hat. Andererseits hat Gott in bestimmten Situationen sehr wohl in das Weltgeschehen eingegriffen und sogar den Lauf der Geschichte beeinflusst. Das hat er jedoch meistens nur dann getan, wenn es um sein eigenes Vorhaben ging, nicht um eine einzelne Person. In der Bibel gibt es jedoch keinen Anhaltspunkt dafür, dass Gott das Leben jedes einzelnen Menschen vorherbestimmt.

    Wäre es jedoch zutreffend, dass Gott der Lenker des Schicksals jedes Einzelnen wäre, dann müsste man sich fragen, welch ein grausamer und ungerechter Gott wohl dahinter steht. Die einen wachsen in großem Wohlstand auf, während viele andere in eine Welt voller Armut hineingeboren werden. Die einen führen ein Leben in relativer Sorglosigkeit, während die anderen von der einen in die nächste Katastrophe geraten. Die einen werden steinalt, ohne jemals ernsthaft krank zu sein, während viele Kinder bereits sterben, bevor sie das Erwachsenenalter erreichen.

    Du siehst also, der Glaube an ein Schicksal lässt sich wohl kaum mit einem liebevollen und gerechten Gott in Einklang bringen. Über Gott heißt es jedoch in der Bibel: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, Denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4). Warum aber passieren dann so viele schlimme Dinge?

    Wenn jemand in einen schweren Unfall verwickelt wird oder eine lebensbedrohliche Krankheit bekommt, mag er denken: "Warum gerade ich?" Manche Dinge geschehen einfach, weil sich jemand zur falschen Zeit am falschen Ort befindet. Die Bibel sagt: "Denn Zeit und unvorhergesehenes Geschehen trifft sie alle" (Prediger 9:11). Wenn jemand schwer krank wird, dann kann das teilweise auf seinen eigenen Lebensstil, bestimmte Umwelteinflüsse oder genetische Veranlagungen zurückzuführen sein. Und ein großer Teil des Leides der Menschheit geht auf die Böswilligkeit und Ungerechtigkeit derer zurück, die Macht und Einfluss haben.

    Gott hat jedoch beschlossen, all das Böse und Schlechte nur für eine gewisse Zeit zuzulassen. In der Bibel finden wir Erklärungen dazu, welche Gründe Gott dafür hat. Doch schon bald wird Gott dafür sorgen, dass es weder Ungerechtigkeit noch irgendwelche Schlechtigkeit mehr geben wird. Über die herrliche Zeit, die dann anbrechen wird, heißt es in der Bibel: "Die ganze Erde ist zur Ruhe gekommen, ist frei geworden von Ruhestörung. Die Menschen sind fröhlich geworden mit Jubelrufen" (Jesaja 14:7). Und in den Psalmen steht mit Blick auf die gleiche Zeit: "Du öffnest deine Hand und sättigst das Begehren alles Lebenden" (Psalm 145:16).

    Wenn auch Gott nicht das Leben jedes Einzelnen vorherbestimmt, so wird es doch letztendlich dafür sorgen, dass es eines Tages allen Menschen gut geht und niemand mehr leiden muss. Wer das erleben möchte, der sollte keine Zeit verlieren, Gott und seine Wege kennenzulernen.

    LG Philipp

  • Missonierung an der Haustür?
    Antwort von Philipp59 ·

    Hallo itsgreat,

    da die Frage nach der Legalität mehrmals beantwortet worden ist, möchte ich auf Deine erweiterte Frage eingehen, was wir davon halten und ob der Dienst der Zeugen Jehovas von Haus-zu-Haus verboten werden sollte.

    Ich bin selbst ein Zeuge Jehovas und so erhältst Du Informationen aus erster Hand. Erst einmal möchte ich dazu grundsätzlich sagen, dass wir nicht den Eindruck erwecken wollen, irgendjemandem lästig zu sein. Wenn jemand seine ablehnende Haltung zum Ausdruck bringt und keine Unterhaltung wünscht, verabschieden wir uns schnell wieder. Auch respektieren wir die religiösen Anschauungen der anderen und versuchen in keiner Weise, ihnen die unsrigen aufzudrängen. Dass dennoch der Eindruck einer gewissen Hartnäckigkeit entsteht, liegt wohl daran, dass wir in gewissen Zeitabständen immer wieder kommen. Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum Jehovas Zeugen (JZ) so viel Ausdauer besitzen? Warum lassen sie die Leute nicht einfach in Frieden?

    Dahinter stecken in der Hauptsache zwei Gründe: Zum einen sind wir an jedem Einzelnen persönlich interessiert und zum anderen kommen wir damit einem wichtigen Auftrag nach, den Jesus Christus seinen Jüngern gegeben hat. Er sagte zu ihnen: "In welche Stadt oder welches Dorf ihr auch hineingeht, da forscht nach, wer [es] darin verdient, und haltet euch dort auf, bis ihr weggeht. Wenn ihr in das Haus eintretet, so grüßt die Hausgenossen;   und wenn das Haus [es] verdient, so komme der Frieden darauf, den ihr ihm wünscht" (Matthäus 10:11-13). Wenn Jesus davon sprach, dass sie "danach forschen sollten", dann lässt das auf eine gewisse Gründlichkeit schließen. Mit der gleichen Gründlichkeit gehen auch JZ heute vor, wenn sie von Haus-zu-Haus gehen. Zwangsläufig stoßen sie dabei auf Menschen, die von der Botschaft, die sie ihnen überbringen wollen, absolut nichts wissen wollen. Das hält sie jedoch nicht davon ab, weiterhin nach Menschen zu suchen, die ernsthaft an der Bibel interessiert sind.

    Dass der Dienst von Haus-zu-Haus biblisch ist und von den ersten Christen ebenfalls praktiziert wurde, zeigt auch folgende Aussage: "Und jeden Tag fuhren sie im Tempel und von Haus zu Haus ununterbrochen fort, zu lehren und die gute Botschaft über den Christus, Jesus, zu verkündigen (Apostelgeschichte 5:42). Ist es denn heutzutage überhaupt noch nötig, eine "gute Botschaft über den Christus" zu predigen, wenn doch Jesus schon so gut bekannt ist und viele an ihn glauben?

    Es stimmt schon, Jesus ist für viele ein Begriff und viele erkennen ihn auch als den Sohn Gottes an. Doch frage Dich einmal: Schließt nicht echter christlicher Glaube mehr ein, als nur daran zu glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist und dass er für uns Menschen gestorben ist? Was sagte denn Jesus immer dann, wenn er einen neuen Jünger berief? Er sagte: "Komm, folge mir nach!". Es geht also um die echte Nachfolge Jesu. Jemand, der Jesus nachfolgt, bemüht sich im Grunde darum, ebenso wie Jesus, das Tun des Willens Gottes zum Mittelpunkt seines Lebens zu machen. Das schloss für ihn zum einen die Verkündigung der "Guten Botschaft" und zum anderen das echte Interesse am Wohl der Menschen ein. Der Apostel Petrus beschrieb einmal, wie wichtig es für einen Christen ist, Jesus genau nachzuahmen, als er schrieb: "  In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt" (1. Petrus 2:21).

    Wenn JZ also Besuche bei ihren Mitmenschen machen, dann dienen diese Besuche hauptsächlich zu dem Zweck, Menschen zu helfen zu verstehen, was die Nachfolge Jesu wirklich bedeutet und ihnen anhand des Wortes Gottes den Weg zu zeigen, ein echter Jünger Jesu Christi zu werden.

    LG Philipp

  • Stimmt dass Gott, alles was mit Mode zu tun hat , absolut widerlich findet und einer der größten Sünden sind?
    Antwort von Wilfri ·

    Die Bibel sagt, dass Gott nach dem Sündenfall mit den Blättern, mit denen sich Adam und Eva schürzten als Kleidung nicht einverstanden war, sondern ihnen Bekleidung aus Schafsfellen gab, die er selbst angefertigt hat.

    So viel zum Grundsätzlichen.

    Das sagt natürlich nicht, dass wir heute nur in Schafsfellen rumlaufen sollen.

    Es gibt aber schon Hinweise, die gewisse Einschränkungen erkennen lassen. Nämlich in Israel gab es zeitweilig  Frauen der Reichen, die sich mit Feierkleidern verschönerten und viel Schmuck umhängten.  Die dafür notwendigen Mittel beschafften  sie (oder ihre Männer) auf Kosten der Armen, die sie wie Sklaven schuften ließen, um ihren Reichtum zu finanzieren. Feierkleider waren damals echt teuer schon wegen des Materials. Und auch wegen der Arbeitszeit, die man aufwenden musste.

    Einschränkungen gibt es auch indirekt, wenn es darum geht, Unzucht zu vermeiden. Jeder weiß, was aufreizende Kleidung ist, die den guten Geschmack überschreitet. Nur eine Grenze im Sinne der Vermeidung von Sünde zu ziehen, hat Gott der menschlichen Entscheidung überlassen. Zu den Zeiten, wo die Herstellung von Kleidung im Wesentlichen Handarbeit gewesen ist, war es ohnehin ausgeschlossen, riesige Mengen von Kleidern und Schuhen zu haben. Die schöne Salome hatte bei ihrem Tanz mit ziemlicher Gewissheit aufreizende verführerische Kleidung an. Und jeder weiß, was das ist und welche Folgen das hatte.

    Zu allen Zeiten ging es darum, die Eitelkeit nicht als oberste Priorität in Sachen Kleidung zu sehen und dabei jedes Maß zu verlieren, wieviel man verdienen muss, um seinen normalen Haushalt aufrecht zu erhalten. Das hätte nämlich schon eine Tendenz zum Götzendienst.

    Das völlige Bedecken des Körpers bis zur Unkenntlichkeit durch Kopftücher, Schleier und Kleider, die fast den Boden berühren, fallen oft im negativen Sinne auf und können auch unhygienisch sein. Wenn der Träger sie nicht täglich wechselt und bei entsprechenden Temperaturen trägt, wüsste jeder, dass man sehr unangenehm riechen kann. Das ist dann zwar abstoßend, aber bestimmt nicht im Sinne Gottes gewollt.  Diese Auffälligkeiten sollte man schon vermeiden. Sie sind genauso negativ wie das Sexistische.

    Gott hat die Blumen so geschaffen, dass sie schöner sind, als Salomos Pracht (Kleider/Seide). So steht es in der Bibel. Daran kann man erkennen, dass schöne Kleidung grundsätzlich nichts mit Sünde zu tun hat.

    Man kann auch abartige Gedanken von Menschen zur Sexualität nicht durch Kleidung vermeiden, denn die kommen als erstes aus dem Herzen. So sagt Jesus: Aus dem Herzen kommen arge Gedanken.

    Wo Du gelesen haben willst, dass Gott Mode für widerlich hält, ist mir unklar. In der Bibel habe ich davon nichts gefunden.

  • Wie kann man einen freien Willen haben, wenn Gott schon alles vorherbestimmt hat?
    Antwort von Emma60 ·

     Innerhalb bestimmter Grenzen sind wir auch frei. Alle anderen Formen (der Schöpfung), außer der menschlichen Form, sind gebunden; sie haben nicht die Möglichkeit frei zu handeln. Im menschlichen Körper sind wir durch die Auswirkung der Vergangenheit in einem gewissen Ausmaß gebunden – innerhalb gewisser Grenzen aber sind wir auch frei.
    Nehmt als Beispiel einen Jungen, der einen Drachen steigen lässt. Er hat dafür, sagen wir, ein- bis zweihundert Meter Schnur, mit der er den Drachen steigen lässt. Aber sein Vater steht hinter ihm und behält vierhundert Meter Schnur unter seiner Kontrolle. Seinem Sohn hat er nur zweihundert Meter überlassen, genug, damit der Drachen steigen kann. So kann er den Drachen also nur bis zweihundert Meter und nicht höher steigen lassen.

    - Sant Kirpal Singh

  • Wie entstand die heilige Geometrie?
    Antwort von weckmannu ·

    Sie ist eine Erfindung des 20. Jahrhunderts von "esoterischen' Autoren, aber nicht aus alten Zeiten, wie es behauptet wird.

    Es gibt viele längst widerlegte Thesen, die die Lehre unglaubwürdig machen.

    Beispiel:

    In der Mitte der Sonne soll ein schwarzes Loch sein, ebenso in der Mitte des Universums.

    a) ein schwarzes Loch würde die umhüllende Sonne verschlingen

    b) das Universum hat keine Mitte

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von NosUnumSumus ,

    Befasse Dich doch mal mit der Cheopspyramide, die gibt es schon viel länger und auch hier wurde von ihr, der heiligen Geometrie, Gebrauch gemacht.
    Hier wurde die goldene Zahl mit Pi vereint.
    Was das mit Esoterik zu tun haben soll, ist mir nicht bewusst.

  • Mein Gott,warum hast du mich verlassen?
    Antwort von crashy2002 ·

    Jesus sagt 7 Letze Worte am Kreuz bevor er starb in seinem gesamten Leben hat er Gott immer mit "Vater" angesprochen. 

     ’eli, ’eli, lema schewaktani
    also was Jesus hier sagte ist 

    Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?

    Hier sehen wir auch dass Jesus nicht mehr Vater wie sonst vorher und nachher sagte und dass ist weil Jesus für unsere Sünden gestorben ist und in diesem Moment war Jesus durch unsere Schuld von Gott getrennt deswegen konnte er nicht Vater sagen.

    Es ist ziemlich schwer zum verstehen, ich weiß :)

  • Stimmt dass Gott, alles was mit Mode zu tun hat , absolut widerlich findet und einer der größten Sünden sind?
    Antwort von Fantho ·

    Da Kleidung nur für uns Menschen von Wichtigkeit ist, und jeder Mensch (s)einen eigenen Geschmack besitzt, ist es für Gott völlig irrelevant, wie der Mensch seinen Geschmack befriedigt, zumal

    im Jenseits wir Seelen keine Kleidung benötigen...

    Dies gilt für jede Art von Mode: Kunst, Musik, Architektur...

    Im Gegenteil: Mode ist ein Ausdruck menschlicher Phantasien, und

    was sollte Gott gegen menschliche Phantasien und Vorstellungen haben, welche ja ebenso 'Hilfsmittel' sind, uns zu entwickeln...

    Gruß Fantho

  • Wie kann man einen freien Willen haben, wenn Gott schon alles vorherbestimmt hat?
    Antwort von Fantho ·

    Hier liegt der Irrtum in der Philosophie und in den Religionen: In der Prämisse, Gott sei allwissend...

    Doch das ist Gott nicht!

    Wozu denn sonst die Schöpfungen und die Kreationen Gottes? Sie wären ja dann sionnlos und somit ohne Sinn....

    Und weshalb dann auch die (Re)Inkarnationen uns Seelen in menschliche Körper, um bestimmte Aufgaben zu lernen und zu bereinigen wie auch die Auflösung karmischer Gegebenheiten?

    Was Gott erkennen kann, ist zB das Ziel eines eingeschlagenen Weges, jedoch nicht, ob dieser Weg bis zum Ende beschritten oder unterwegs ein anderer Weg eingeschlagen wird...

    Gruß Fantho

  • Ist Jesus Gott oder gottgleich?
    Antwort von fricktorel ·

    Jesu ist der Sohn Gottes, nachdem er durch den Heiligen Geist in Maria gezeugt wurde (Lk.1,35).

    Im Alten Testament war er das "Wort Gottes" (Joh.1,1.14).

    Da "Das Wort" und "Gott" geistig einig sind, sind sie sozusagen "Eins" (Joh.10,30)...

  • Dreifaltigkeit-Eine dringende Frage?
    Antwort von fricktorel ·

    Die sogenannte "Dreieinigkeit" ist eine Erfindung der "Weltkirche" (2.Kor.4,4), die vom "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) geleitet wird.

    Gott schuf durch "Sein Wort" (Joh.1,1.14) das Universum und sandte später "Seinen Sohn" als "Lösegeld" für viele (Mk.10,45), um die Sünden der Menschen zu bedecken (Röm.6,23).

    Der Heilige Geist ist die Kraft Gottes, mit der er auch Jesu gezeugt hat (Mt.1,18).

  • Was hatten sie noch nicht begriffen?
    Antwort von chrisbyrd ·

    In der MacArthur-Studienbibel steht zu Markus 6,52: 

    "sie waren nicht verständig geworden durch die Brote. Das erklärt, weshalb die Jünger über das gerade Geschehene so übermäßig erstaunt waren. Da sie die wirkliche Bedeutung des Wunders vom Nachmittag nicht verstanden hatten, konnten sie auch Jesu übernatürliches Wesen nicht erfassen, das er ihnen durch das Wandeln auf dem See offenbarte.

    ihr Herz war verhärtet. Vgl. 8,17. Die Jünger konnten die Worte des Herrn nicht begreifen, weil ihr Verstand nicht aufnahmebereit war (vgl. 4,11.12). Diese Aussage drückt Rebellion aus, nicht nur Unwissenheit (s. Anm. zu 3,5)."

  • Wie ist das zu verstehen mit der Drei-Einigkeit Gottes?
    Antwort von fricktorel ·

    Es gibt keine "Dreieinigkeit" Gottes (Jes.45,22).

    Gott hat das Universum durch Sein "Wort" (Joh.1,1.14) erschaffen lassen (1.Mose 1,26; Kol.1,16), welches später zu Seinem Sohn wurde (Mt.1,18).

    Die "Weltkirche" jedoch versucht mit allen Mitteln, die Menschheit von Gott abzuhalten (2.Kor.4,4; Offb.12,9), was ihr noch kurze Zeit gelingen wird.

    Danach ihr Ende (Offb.14,18-20; 20,2).

  • Warum musste Jesus Gott selbst sein?
    Antwort von fricktorel ·

    Da (der spätere) Jesu uns geschaffen hat, kann auch nur er (als Geisel sozusagen) für uns sterben, um unsere Schuld, die den Tod erfordert (Röm.3,23), zu löschen (Röm.6,23).

    Gott selbst (Jes.45,22) ist keine "Dreieinigkeit", denn er will mit uns Menschen eine Familie aufbauen und vergrößern (Offb.21,7).

    Die "Dreieinigkeit" ist eine Lehre von der "Weltkirche" (2.Kor.4,4; Offb.12,9), welche die Menschheit vom Weg Gottes abhalten will (Mt.7,14).

    Der "Geist Gottes" hat Maria geschwängert (Mt.1,18).

    Wäre er eine "Person", hätte Jesu stets den falschen Vater angebetet (Mk.14,36).

    Der "Geist Gottes" ist die Kraft, mit welcher Gott (und Sein Sohn) arbeiten (2.Mose 31,3; Mk.12,24; Eph.4,30).

  • Woran denkt man beim Beten?
    Antwort von fricktorel ·

    Das ist eine sehr gute Frage.

    Da wir uns "kein Bild" von Gott machen sollen, hat man da schon Probleme (2.Mose 20,4).

    Damit ist aber gemeint, dass man sich kein Bild machen (malen oder formen etc.) soll, denn das würde Gott nie gleich sein.

    Da aber Gott "unser Vater" ist (1.Thes.3,11), könnte man sich (ganz leicht?) den eigenen Vater vorstellen, der ja von Gott als "unser Vorbild" empfohlen wird (Eph.6,2).

    Als Hilfe vielleicht noch die Vorstellung, dass in Gott "alle Menschen" zu sehen sind, also etwa "drei-dimensional".

    Doch wie wäre es, wenn du Gottes Schöpfung (besonders schöne Pflanzen oder Tiere) während des Gebetes betrachten würdest, wie ich es gerne tue (Röm.1,19-20) ?

    Das hilft, Seine Herrlichkeit zu begreifen...

  • Wie entstand die heilige Geometrie?
    Antwort von nowka20 ·

    diese geometrie wurde den menschen von ihren eingeweihten gegeben, da die zeit dafür reif war

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von NosUnumSumus ,

    Und was hat das mit der Entstehung/Entdeckung dieser zu tun?

    Außerdem ist das so aus dem Kontext gerissen, dass ich es nicht nachvollziehen kann, wenn es demn ernst gemeint ist.

    Kommentar von nowka20 ,

    ist ernst gemeint, aber vergiß es gaaaaanz schnell (war nicht GF-gemäß)

  • Wie kann man einen freien Willen haben, wenn Gott schon alles vorherbestimmt hat?
    Antwort von Sturmwolke ·

    Wenn Du - wie ich vermute - an Gott glaubst, dann glaubst Du
    sicher auch an sein Wort, die heilige Schrift. Und genau sie ist es,die
    Dir eine weise und authentische Antwort auf Deine Frage gibt.

    So
    zählt sie - zur Veranschaulichung - in einem Text eine Reihe von
    Beispiel-Handlungen plus deren Ergebnisse auf und betont ausdrücklich,
    dass alles, was dabei herauskommt "purer Zufall" ist. Keine "höhere
    Gewalt" bestimmt das Ergebnis im Voraus.

    Wörtlich kann man dort
    lesen: ". . . nicht dem Schnellen gehört der Wettlauf noch den Starken
    die Schlacht, noch auch den Weisen die Speise, noch auch den
    Verständigen der Reichtum, noch selbst denen, die Kenntnisse haben, die
    Gunst, denn Zeit und unvorhergesehenes Geschehen trifft sie alle!
    Denn der Mensch kennt auch seine Zeit nicht. Wie Fische, die in einem
    üblen Netz gefangen werden, und wie Vögel, die in einer Falle gefangen
    werden, so werden die Menschensöhne ihrerseits zu einer Zeit des
    Unglücks verstrickt, wenn es sie plötzlich überfällt." (Prediger 9:11, 12)

    Der Zufall ist es also, der unabwendbar ist - und nicht das Schicksal.

    Ein
    weiterer Gesichtspunkt: Da wir in Gottes Gleichnis erschaffen wurden,
    können wir seine Eigenschaften wie zum Beispiel Liebe, Gerechtigkeit,
    Weisheit und Macht widerspiegeln. (1. Mose 1:27). Wir können auch -
    genau wie unser Schöpfer - uns einer Willensfreiheit erfreuen. Das unterscheidet uns wesentlich von seiner übrigen belebten irdischen Schöpfung - denn wir können uns bewusst entscheiden, ob wir uns an Gottes moralische Anleitung halten wollen oder nicht.

    Stelle Dir bitte einmal vor, das wäre unabwendbares Schicksal !!??

    Eben
    weil das also keine Vorherbestimmung ist, konnte zum Beispiel der
    Prophet Moses sagen: "Ich nehme heute tatsächlich die Himmel und die
    Erde als Zeugen gegen euch, dass ich dir Leben und Tod vorgelegt habe,
    den Segen und den Fluch; und du sollst das Leben wählen,
    damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, indem du Jehova,
    deinen Gott, liebst, indem du auf seine Stimme hörst und indem du fest
    zu ihm hältst" (5. Mose 30:19, 20).

    Dabei müssen wir jedoch stets
    im Sinn behalten, dass das Geschenk der Willensfreiheit keine absolute
    Grenzenlosigkeit mit sich bringt. Wir sind nämlich - ungeachtet
    unserer Freiheiten - an die Natur- und Sittengesetze gebunden, die
    Gott festgelegt hat.

    Und er hat sie festgelegt, damit im Universum
    eine Grundlage für Stabilität und Frieden gewährleistet sind. Diese
    Gesetze dienen letztendlich zu unserem Nutzen, und es kann ernste Folgen
    haben, sie zu ignorieren. Beispielsweise dürfte jedem klar sein, was
    passiert, wenn er sich entscheiden sollte, das Gravitationsgesetz außer
    Acht zu lassen und vom Dach eines Hochhauses mit wenigen Schritten auf
    die Straße treten zu wollten. (siehe dazu Galater 6:7). Das wäre dann
    kein Schicksal, sondern eine Fehlentscheidung.

    So paradox es auch
    zunächst klingen mag, aber es ist eine Tatsache, dass die
    Willensfreiheit uns moralische Einschränkungen auferlegt, denen
    Geschöpfe ohne diese Freiheit nicht unterworfen sind.

    Ein Zitat macht das verständlicher:

    "Wie
    können wir bei den Menschen sittliche Verantwortung voraussetzen und
    sie für Verfehlungen bestrafen, wenn wir glauben . . ., dass ihre
    Entscheidungen und Handlungen vorherbestimmt sind?" Diese Überlegung
    stellte einmal der Schriftsteller Corliss Lamont an.

    Das wäre
    natürlich ungerecht. Bei den instinktgesteuerten Tieren ist das anders.
    Sie müssen sich für ihr Tun nicht verantworten, genauso wenig, wie
    Computer für die Funktionen verantwortlich sind, für deren Ausführung
    sie programmiert wurden.

    Für uns Menschen dagegen bringt die
    Willensfreiheit Verantwortung mit sich. Wir müssen für das gerade
    stehen, was wir getan oder unterlassen haben. Wir können uns nicht
    hinter der Ausrede verstecken, das sei Schicksal gewesen.

    Und deshalb wäre es geradezu grotesk und auch sehr ungerecht, davon auszugehen, dass unser Gott Jehova unseren Lebensweg schon vor unserer Geburt vorherbestimmen würde - und uns trotzdem für unser Tun verantwortlich machen könnte.

    Das liegt ihm auch völlig fern, denn 'Gott ist Liebe' und "Gerechtigkeit sind alle seine Wege" (1. Johannes 4:8; 5. Mose 32:4).

    Er
    hat uns also nicht auf der einen Seite die Willensfreiheit gewährt,
    aber auf der anderen Seite den Verlauf unseres Lebens von Anfang an
    festgelegt. Ebenso wenig legt er im Voraus fest, wen er retten und wen
    er nicht erretten wird, wie das von einigen Verfechtern der Lehre von
    einer Prädestination (Vorherbestimmung) behauptet wird.

    Willensfreiheit und Prädestination sind absolut unvereinbar.

    Völlig
    unabhängig von diesen - biblisch begründeten - Überlegungen hat
    unser Schöpfer ganz konkrete Vorstellungen, was er mit seiner Schöpfung
    vorhat. In der heiligen Schrift gibt es dafür eine Fülle von
    Informationen (beispielsweise in 2. Petrus 3:13).

    Das, was
    infolgedessen geschehen wird, ist dann zwar Gottes Wille, aber
    dennoch keineswegs unser Schicksal. Wir dürfen - wenn wir denn möchten
    - an den Segnungen, die sich daraus ergeben einen Anteil haben; aber
    wer sich dem entziehen möchte, darf das tun. Ob das dann allerdings
    eine weise Entscheidung wäre, ist eine andere Frage.

    Zu mindestens sollte man sich damit einmal auseinandersetzen

    ................................

    Quelle:
    Bibelant wortenpool.de, Stichwort: Schicksal

    Alle 18 Antworten
    Kommentar von shineinshine ,

    Danke, es hat mir ein wenig geholfen. Doch muss ich dir sagen, dass ich nicht an Gott glaube und die Frage lediglich gestellt habe, da ich nicht verstanden habe wie die Philosophie dies meinte, als sie Boëthius die Antwort auf seine Frage gab. Diese Frage habe ich nicht aus persönlichen Interesse gestellt, sondern nur um zu wissen, was ich in der Philosophie-Prüfung antworten muss :)

    Kommentar von Sturmwolke ,

    Kein Problem, freut mich, wenn ich helfen konnte.

    Kommentar von Taimanka ,

    @Sturmwolke - Die Gleichnisse sowie tief-  und wahrsinnigen, analogen Aussagen der 'Heiligen Schrift" sind ein wahrer Schatz. Keine Frage. 

    Es sind die Interpretationen, moralfingererhobenen Mahnungen ihrer wie auch immer Vertreter, die u.a. zur Unfreiheit und Verblendung führen. Absicht? 

    Ja klar. Was sonst. 

  • Wie kann man einen freien Willen haben, wenn Gott schon alles vorherbestimmt hat?
    Antwort von Garfield0001 ·

    ich verstehe nicht was du nicht verstehst ...
    Gott lebt nicht in einem Universum und ist nicht an Raum und zeit gebunden. deshalb kann er auch "in die Zukunft schauen" (dir für ihn keine Zukunft ist, denn das würde ja bedeuten dass er an die Zeit gebunden wäre). nur weil er aber nur in "die Zukunft schauen kann" heißt das ja nicht dass er dich wie eine Marionette lenkt oder so.

    als mensch können wir zwar nicht wirklich in die Zukunft schauen. aber nehmen wir an wir beide sind auf der Autobahn unterwegs und es ist Stau. wir sind am ende dessen und steigen aus. nun sehen wir von hinten ein Auto angerast kommen und "wissen" das er bald ins letzte Auto krachen wird. einfach weil wir logisch denken können und die physikalischen Gesetze so in etwa kennen. nur weil wir es wissen ... kann dann die Autofahrerin (will nicht immer die männlichen nehmen) hinterher sagen dass wir ihren Willen beeinflusst haben?

  • Stimmt dass Gott, alles was mit Mode zu tun hat , absolut widerlich findet und einer der größten Sünden sind?
    Antwort von Raubkatze45 ·

    Der "Nachweis", den du bringst, ist der angebliche Prophet Jakob Lorber. Christen wissen, dass mit Jesus Christus die Offenbarung abgeschlossen ist und Jakob Lorber von der wahren Lehre abweicht.

    Wenn Lorber  die Dreieinigkeit ablehnt und seine eigenen
    Offenbarungen auf eine Stufe mit der Bibel stellt, ist das ein
    Widerspruch in sich.

  • Wie kann man einen freien Willen haben, wenn Gott schon alles vorherbestimmt hat?
    Antwort von Raubkatze45 ·

    Man kann davon ausgehen, dass Gott einen Heilsplan für jeden Menschen hat. Man nennt das göttliche Vorsehung. Jeder Mensch, der sich darauf einlässt, wird auch in dieser Weise geführt, so dass Gott seinen Plan mit ihm vollenden kann.

    Aber es  ist keinesweg alles von vornherein so festgeschrieben, dass der Mensch gar nicht mitwirken könnte. Wir erleben doch immer wieder, dass Menschen oft gar nicht nach Gottes Plänen fragen, sondern Ihn ausklammern aus ihrem Leben. Sie wollen so leben, wie es ihnen richtig erscheint und gefällt. Weil der Mensch einen von Gott gegebenen freien Willen hat, kann er auch die Pläne Gottes durcheinander bringen, indem er andere Wege geht als die ihm zugedachten, indem er sich von Gott abwendet oder ihn ablehnt und seinen eigenen Vorstellungen folgt. Gott lässt das zu. Er versucht zwar, den Menschen immer wieder auf den richtigen Weg zu führen, aber nicht als Zwangsbeglückung, sondern als Angebot und oft auch in der Stimme des Gewissens.

    Es besteht ein Unterschied zwischen dem ewigen Wissen Gottes um alles, was geschehen wird und Seinem Willen! Vieles, was auf Erden geschieht, ist ganz und gar nicht der Wille Gottes, aber Er weiß, dass es geschieht. Nicht weil Gott es weiß, geschieht es, sondern weil es geschieht, weiß Gott es. Wenn sich auch der einzelne Mensch frei entscheiden kann und somit auch seine Ewigkeit bestimmen, so hat sich in der Geschichte Gottes mit den Menschen immer wieder gezeigt, dass Gott das Unheil, was Menschen anrichten, doch auch wieder zum Guten wenden kann, indem er immer wieder einen neuen Anfang schafft. So gesehen lässt Er sich seinen Plan mit der Welt und der Menschheit letztlich nicht durcheinander bringen.

  • Wie kann man einen freien Willen haben, wenn Gott schon alles vorherbestimmt hat?
    Antwort von Taimanka ·

    Die Kernfrage zur möglichen Antwort ist: 

    Wer oder was ist Gott für jeden?

    In diesem weit gefächerten Verständnis- und damit Antwortspektrum kann man eine Erklärung finden, genauso wie viele sie dort nicht finden, auch gar nicht finden. Interessant ist allein schon in der Art der Fragestellung der Ausschluss einer Mischung von beiden.

    Das "Menü"     

    ~.~ Gott ~.~ Kirche ~.~ Religion ~.~        

    habe ich im Laufe der Zeit für mich so nutzen gelernt, dass ich die Teile nicht annehme, die mir innerlich widerstreben, da werden z.B. Strafen für die Sachen verkündet, die man nicht tun soll, Menschen gewollt damit eingeschüchtert, die Freude an unserer Sexualität wird gänzlich ausgeklammert  - deren immer frühzeitigere, unfreie bzw. großzügige und oft gewaltbeladene Umgang in unserer Gesellschaft inkl. seinem verachtenden Vokabular ist eine Folge davon - und vieles mehr.

    Nichtsdestotrotz gibt es (geistige Aspekte) , die mir gefallen und das treffen, was ich ebenso empfinde. Der Begriff Gott repräsentiert für mich einen Teil von uns selbst und wir haben in unserem Leben Zeit und massenhaft Gelegenheiten ihn zu entdecken, für uns zu definieren, zu pflegen, vorzuleben und weiterzugeben. Ob man da richtig ist, ist mehr die Frage des eigenen Gefühls zu dem was man tut, denkt, beabsichtigt, sich wünscht etc. als für die Grundlage streitbarer und hoch unsinniger Diskussionen herzuhalten. 

    Die wahre Absicht zählt, sie bleibt jedoch in jedem verborgen, das macht es spannend, die Ehrlichkeit holt jeden ein, das, was man tut ist daher eher zweitrangig in diesem maßgeblich nach innen wertenden System.

    Auf Deine Frage zurückzukommen

    Vorbestimmung durch Gott  versus  freier Wille

    Die Vorbestimmung ist insofern gefährlich, da sie dazu verleitet, Verantwortung abzugeben. Freier Wille trifft es nicht ganz, da dem freien Willen hier sein wichtigster Gegenpart fehlt: Die Annahme und Akzeptanz der Konsequenzen aus dem, was ich tue oder lasse. ... läuft was schief, ist es schnell die Vorbestimmung Gottes und damit die rasche Selbstentlassung aus der Verantwortung dessen, was freier Wille so anrichten kann. 

    Sagen wir mal so: Vorbestimmung durch Gottes Wille steht für den unendlichen Schatz und Reichtum von allem, was möglich ist, gepaart mit den jeweiligen Gefühlen, die damit in Verbindung stehen. 

    Es ist eine Mischung aus beidem, und je mehr ich diese Zusammenhänge verstehe und in Einklang mit meiner wahren inneren Zufriedenheit lebe, desto mehr kommt der freie Wille zum Tragen.

    Gute Frage 👍

  • Wie kann man einen freien Willen haben, wenn Gott schon alles vorherbestimmt hat?
    Antwort von ctest ·

    Wenn man über Schwachsinn nachdenkt, dann kommt nur Schwachsinn heraus.

    Deine Frage ist Sinnlos ... es gibt keinen "Gott"! So ein Gott kann Dir deshalb auch nicht Deinen "Willen" nehmen. Den Willen nimmst Du Dir selbst, wenn Du an Irrsinn und Hirngespinste glaubst.

    Alle 18 Antworten
    Kommentar von AntwortMarkus ,

    Deine Mutter liebt dich.  Kann man diese Liebe sehen?  Würdest du jetzt sagen,  Mutterliebe ist ein Hirngespinst?  Menschen, die keinen Glauben in sich verspüren,  haben auch keine Hoffnung. Am Ende ist für sie Alles vorbei. Das Leben hat somit keinen Wert. 

    Kommentar von shineinshine ,

    Es geht hier auch nicht um meine Meinung. Es geht darum zu verstehen, was Boëthius gemeint/gedacht hat! Und er dachte nun einmal, dass Gott exisitert.

    Kommentar von ctest ,

    "Es geht darum zu verstehen, was Boëthius gemeint/gedacht hat!"

    Man muss nicht verstehen, was irgend so ein Tölpel gemeint/gedacht hat ... 

    Kommentar von Garfield0001 ,

    .. ich warte immer noch auf den Beweis dass es gott nicht gibt. alle scheinen es zu wissen, aber keine beweist es. ist scheinbar doch nur ein glaube

    Kommentar von ctest ,

    Du solltest Deine Argumentation besser mal umdrehen ... viele schwätzen von irgend einem Gott, nur keiner kann auch nur einen von diesen "Göttern" vorweisen ... nur verblödetes Geschwätz über diese angeblichen Götter.

    Es ist wie beim Ungeheuer vom Loch Ness: keines ist dort jemals gefuden oder gesichtet worden, aber alle erzählen davon.

  • Wie kann man einen freien Willen haben, wenn Gott schon alles vorherbestimmt hat?
    Antwort von frageloch ·

    Keiner weiß mit Sicherheit ob Gott oder wer auch immer, die Zukunft und unsere Entscheidungen schon festgelegt hat. Wenn es aber so wäre, weiß man immer noch nicht was und wie es festgelegt ist. Aus vielleicht tausenden Möglichkeiten wählt man eine aus und empfindet es als selbstbestimmt, auch wenn viele Dinge Einfluss auf unsere Entscheidungen haben, entscheiden wir letzendlich selbst. Da wir ja nicht wissen ob und wie unsere Meinung und Entscheidung von einem höheren Wesen oder wer oder was auch immer, vorher entschieden wurde, ist es eigentlich sinnlos darüber nachzudenken. 

  • Wie kann man einen freien Willen haben, wenn Gott schon alles vorherbestimmt hat?
    Antwort von Dhalwim ·

    "Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will."

    (Jean-Jacques Rosseau)

    Alle 18 Antworten
    Kommentar von shineinshine ,

    Sorry, aber ich verstehe den Zusammenhang zwischen meiner Frage und diesem Zitat nicht wirklich. Könntest du genauer ausformulieren was du meinst?

    Kommentar von Dhalwim ,

    Naja, Schicksal kann man formen. Kann sein, dass es ein Missverständniss da gab.

    Das Zitat sollte eigentlich aussagen, dass man wie gesagt die Freiheit hat, das zu lassen was man nicht möchte.

    Wenn jeder tun dürfte was er will (die eigentliche Definition von Freiheit), dann würde das heißen, dass auch aggressive oder andere Menschen morden dürften.

    Kommentar von Taimanka ,

    schön klingendes Zitat, jedoch hat auch J.-J. Rosseau das wichtigste Motiv des Tun & Handelns in diesem bonmot außer Acht gelassen: 

    Die Absicht

    ... eine "Währung", die unter dem Scheinbaren zählt und im Leben des Tuenden oder Nicht-Tuenden wirkt und in jedermanns "Abschlussrechnung" ihren finalen Niederschlag findet, so wie die Schwerkraft den ihrigen Gesetzen folgt.