Meinen ersten Hund hab ich mir mit exakt 18 Jahren angeschafft, hatte nur ein winziges Einzimmer-Appartement, einen Bullterrier. Alle haben ebenso entsetzt kritisiert, wuerde ich vielleicht auch, wenn ich nicht meinen Dickkopf durchgesetzt haette damals. Ging alles gut obwohl mein erster Hund und Problemrasse. Mir viel Zeit genommen, ueber Hundeerziehung vorher gelesen, in Hundeclub eingetreten etc. Ganz lieber , toller Hund gewesen. Weiss mit schwarzer Augenklappen sah niedlich aus.
Aber heute brauchen diese Rassen einen Wesenstest etc. Schon damals haben mich viele dumm angemacht, hatten auch grundlos Angst. Mein Bully war wesensfest, friedlich, keine Ahnung wie diese Rassen heute sind. Ist fuer einen selber unangenehm, wenn Leute auf die andere Strassenseite gehen, wenn sie Deinen Hund nur von weitem sehen. Einem wird alles moegliche unterstellt, haelt man einen Kampfhund ; Nazi , Faschi, dass man Angst haette. Selbst wenn ein anderer Hund meinen Bully biss, der sich nur wehrte; ich hatte immer Schuld, einmal zitierte man mich sogar zum Amtstierarzt. Sowas ist wirklich unangenehm, nervt.
Denk mal drueber nach, ob Dir nicht auch eine weniger problematische Rasse gefallen koennte, gibt ja viele, die ebenso eher mittelgross fuer kleinere Wohnungen geeignet sind, fit, lebhaft und kraeftig sind. Vielleicht sollte die Rasse auch wiederum nicht zu lebhaft sein, auch gut erziehbar, bischen ruhiger vom Charakter, da ein so lebhafter Hund wie Staffordshire aus Langerweile wirklich schonmal ein Sofa auseinandernehmen koennte die ersten Monate lang. Mein Bully hat sich mal durch den Wohnungstuerrahmen geknabbert :) Aber Deine Idee finde ich gut. Die Hauptsache fuer einen Hund ist, dass Du fuer ihn da bist, Zeit fuer ihn hast und ihn liebst. Einige Stunden alleine sein, ist fuer einen gut erzogenen Hund kein Problem. Es gibt Rassen die haaren nicht komplett durch, keine Unterwolle , glaube das sind meist rauh-oder kurzhaarige, die riechen auch nicht wenn sie nass werden. Die Frage koenntest Du auch stellen, welche mittelgrossen Hunderassen weniger riechen und nicht so haaren. Ist grundsaetzlich auch eine Frage der Sauberkeit . Mir fallen im Moment nur Rassen ein die nicht riechen oder haaren, die nicht Dein Geschmack sein werden oder ungeignet sind, da Jagdhunde.
L.G. Blue
hey vielen dank für die ausführliche antwort. ist schön zu hören von jemanden der ziemlich das selbe gemacht hat was ich vor habe, anstatt von anderen die meinung zu lesen ..was für ein schlechter hund es ist, sowas kann man kein hund antuhn,usw... so einer wie du kann es ja am besten ein schätzen ob es möglich ist oder nicht, und nicht die leute die irgendwas vorher bei google gelessen haben.
aber ist schon krass wenn man das so liesst wie die leute ein einschätzen nur wegen einem hund... da sieht man gleich das viele einfach nur nach dem aussehen handeln. ist genau das selbe wenn viele einen sehen mit tattoos im gesicht.. dann wird er schlecht dargestellt, leute machen einen bogen um ihn usw.. dabei haben sie noch nie die person kennengelernt oder ein wort mit ihm gewechselt.
aber danke werd mich auch nach einer anderen vieleicht "bischen" ruhigeren rasse umschauen.
aber vielen dank echt, hat mich wieder bischen schlauer gemacht :)
Lg