Wenn ich sage, dass ich z.b als Fließbandarbeiterin mein täglich Brot verdiene,
würde der Richter sofort denken, ich wäre dumm wie Brot.
Wenn ich sage, dass ich z.b als Fließbandarbeiterin mein täglich Brot verdiene,
würde der Richter sofort denken, ich wäre dumm wie Brot.
Der Beruf sagt manchmal nicht nur etwas über den Bildungsgrad aus, das berufliche Umfeld sagt etwas über die Möglichkeiten aus, die man zum Begehen einer Straftat hatte ... und entscheidet oft über Vorsatz oder ''Versehen''.
Beispiel:
Ein Börsenmakler hat andere Möglichkeiten, Geld zu unterschlagen, als eine Reinigungskraft, und auch das Volumen der Summe wird vermutlich eine andere sein ...
Ein Arzt oder Apotheker kommt viel leichter an ein Betäubungsmittel, und kann es anders dosieren, als ein Meister des Handwerks ...
Der Beruf kann auf die kriminelle Energie, die hinter einer Tat steht, hinweisen ...
Und bei Zeugen kann man Anhand des Berufes unter Umständen einschätzen, in wie weit sie eine Situation überschaut oder auch fehlinterpretiert haben könnten.... daher ist das Erfragen des Berufes schon nicht unwichtig.
bestimmte berufe haben sonderechte wie ein erweitertes schweigerecht ...
auch sagt der beruf etwas über das einkommen/die verantwortung aus die derjenige trägt und damit auch automatisch über seine glaubwürdigkeit ... und ja wir leben in einer geselschaft in der sich menschen über ihre arbeit defenieren ... immerhin macht diese auch fast die hälfte unseres lebens aus
Es geht um die Tagessätze, und damit um deinen Verdienst.
Ganz so klar ist das gar nicht. Wenn ein Maurer mit einem Maurerhammer jemanden erschlägt, dann muss das kein Vorsatz sein - er hat das Werkzeug ja ständig parat. Bei einem Bäcker, der sich das Ding erst besorgen müsste, sieht das schon anders aus. Ob das eine Rolle spielt, stellt sich in der Regel erst im verlauf des Prozesses heraus, weshalb es sinnvoll ist, wesentliche Daten gleich am Anfang auf zu nehmen, um sie nicht bröckchenweise später erfragen zu müssen. Zudem sagt ein Beruf natürlich durchaus etwas über die betreffende Person aus.
beim bußgeld muß der richter wissen was du verdienst, tagessatz usw. es gibt aber noch andere gründe
Sehr schwieriges Thema. Wie liegen denn diese Bilder vor: digital oder als Ausdruck? Wie ist man denn an diese Bilder gekommen?
Nein.
Bilder die ohne das Wissen der Personen, die auf dem Bild zu sehen sind, gemacht wurden zählen nicht als Beweismittel.
Vorsicht bei juristischen Halbwissen. DAs stimmt so generell nciht.
Wie stimmt es denn?
Ob die als Beweismittel in Frage kommen,es also der Wahrheitsfindung dient,entscheidet die Staatsanwaltschaft.
Die können zur Wahrheitsfindung zum Beispiel Alibi heran gezogen werden
Wenn jemand behauptet, er war nicht dort, aber Fotos beweisen das Gegenteil
Deine Aussage ist das wichtigste. Du kannst die Fotos erwähren, nicht jeder Richter wird einen Blick drauf werfen wollen.
Tja, das Problem ist nur, dass ich ja eigentlich was ganz anderes fotografiert habe. Die Situation, die sich im Hintergrund abspielt habe ich live garnicht mitbekommen. Durch Zufall ist mir aufgefallen, was ich da fotografiert habe...
du solltest die Bilder ausdrucken. Am besten mehrfach pro Bild. Und zur Verhandlung mitbringen. Da ist ein Tisch, da kannst du die Bilder hinlegen. Sie helfen dir bei der Aussage. Vielleicht will der Richter sie sehen, vielleicht aber auch nicht.
Ich empfehle dir dich angemessen zu kleiden. Es muss ja kein Anzug oder so sein. Ev einfach schwarze Jeans mit weißem Hemd
"Justitia ist blind..."
Ich vermute mal, dass Du den Spruch kennst. Aber ich denke, dass er nicht ganz zutrifft.
Ich würde mich so wie immer kleiden. Davon würde ich unter Umständen abraten, wenn Du sonst einen sehr extrovertierten Stil pflegen würdest.
Hemd und Schlips würd ich mir verkneifen. Ich könnte mir vortstellen, dass sich der Richter da noch am ehesten vereppelt vorkommt.
nee, höchstens "veräppelt". Warum sollte der Richter sich von einem anständig gekleidetetn Menschen veräppelt fühlen?
hemd is gut,schlipps is nicht nötig
Generell macht ordentliches Erscheinen einen guten Eindruck. Das Strafmass wirst Du nicht runtersetzen im Smoking, aber Du zeigst, dass Du die Sache ernst nimmst. Nicht zu salopp, nicht zu gewollt. Gute Jeans, Lederschuhe (gepflegt), Hemd.
Man zieht sich normalerweise, allein schon aus Respekt vor dem Richter etwas ich sage mal "gehobener" an, das heißt Hemd, Krawatte, am besten nach ein Sakko drüber.
Ich würd so eine Mischung an deiner Stelle tragen. Wie T-Shirt, ein offenes Hemd und eine dunkle Hose ;)
Die äußere Erscheinung macht immen nen Eindruck. Also ich bin für Hemd und Schlips auf Jeans. Das hat Stil, ist nicht zu förmlich und sieht gut aus. :)
Ja, die öußere Erscheinung macht natürlich Eindruck. Würde mich eher für das Hemd entscheiden.
Ich glaube, das gilt eher für diesen Beitrag...