Für den Einstieg reicht ein Smartphone mit GPS allemal. Zudem sind die Empfänger in heutigen Handys recht genau. So wurde z. B. im HTC Desire HD ein "Sirf Star III" GPS-Empfänger verbaut - der Gleiche wie z. B. im Garmin GPSmap 60 CsX. Das ist dann schon sehr genau.
Ich kenne Geocacher, die nur mit dem Handy unterwegs sind. Vorteil: Man kann auf dem Handy gleich Zusatzprogramme installieren, die man zum Lösen vieler Codes etc. brauchen kann. So ist z. B. "GCC" für Android-Handys eine sehr nützliche Software, die alle gängigen und viele exotische Codetabellen enthält.
Für ein Handy, das man so nutzt, braucht man auf jeden Fall eine Internetflatrate. Ob es aber unbedingt ein Vertrag sein muss, sollte man sich gut überlegen. Es gibt auch sehr günstige Prepaidkarten mit I-Net-Flat. Aldi Talk (E-Plus Netz) ist recht gut und Congstar (D1-Netz) bietet auch für 7,90€ 200MB Datenvolumen und für 9,90€ gibts 500MB. Ist das aufgebraucht, wird nur die Geschwindigkeit auf GPRS gedrosselt, aber die Flatrate läuft weiter. Der Vorteil ist, dass man die Flatrate jederzeit zu- oder abbuchen kann.
Nachteil eines Handys: Es ist nicht so robust wie ein GPS und nur bedingt outdoortauglich. Es gibt zwar Outddorgeräte wie das Motorola Defy oder das Sony Ericsson Xperia, aber wenn es beim Geocaching "ans Eingemachte" geht und man vorhat, es länger zu betreiben, empfehle ich ein richtiges GPS. Hier schwöre ich auf das Garmin GPSmap 60 CsX. Bei Handys ist bei direktem Licht das Display nur noch schlecht ablesbar, während beim "60er" dank des transflektiven Displays selbst bei direkter Sonneneinstrahlung alles klar ablesbar bleibt. Das Nachfolgemodell ist das GPSmap 62. Hier sollte man aber mindestens das S oder besser das ST nehmen. Die kleinste Variante hat nämlich keine Möglichkeit zur Speichererweiterung und 500MB sind zu wenig, wenn man Kartenmaterial installieren will.
Ein weiterer Nachteil von Smartphones ist die im Vergleich zum echten GPS relativ kurze Akkulaufzeit. Ein Androidhandy, das man intensiv nutzt (GPS, mobiles Netzwerk aktiviert), saugt den Akku locker in 4-5 Stunden leer. Dem kann man dann nur dadurch entgegenwirken, indem man sich entweder einen 2. Akku mitnimmt (ist aber umständlich zu wechseln) oder sich ein "Powerpack" besorgt, mit dem man unterwegs das Handy betreiben kann. Hier gibt es unterschiedliche Modelle mit unterschiedlicher Leistung. Beim GPS kann man zur Not auch mal normale Batterien (Typ AA) reinstecken und die bekommt man an jeder Tanke. Ich habe immer vier frisch geladene "Eneloop" Akkus als Reserve dabei und musst bisher nur einmal bei einem sehr umfangreichen Nachtcache darauf zurückgreifen.
Wer lieber Touchscreens mag, dem kann ich die Garmin Oregon oder Dakota Modelle empfehlen.
wie kommst du auf die 22& die 15?????
Halt gerechnet...
ja was hast du gerechnet?
siehe oben - wie man Tausendstelminuten in Sekunden umrechnet, sollte man eigentlich wissen!
Ja klar weiß ich, vorher hat es nur den kasten irgendwie nicht angezeigt...