Suche eine Rechtsberatung auf, die Mietervereine haben Experten für diese Themen und meistens auch Sprechstunden. Im Internet haben die Mietervereine viele Merkblätter abgelegt: Beispiel von einem Mieterverein in Hamburg: http://www.mhmhamburg.de/Intro_Infoblaetter/rund_ums_mietrecht--1134579321/infob... Wenn Du der Meinung bist, dass die Forderung überzogen ist, dann teile das der Genossenschaft unbedingt unverzüglich schriftlich mit. Aber wie gesagt: Rechtsberatung, nur da kannst Du den Einzelfall exakt vortragen.
Genossenschaft - neue und gute Antworten
-
0Fühle mich von meiner Wohnungsgenossenschaft total betrogen!Antwort von
DerCowboyDerCowboy
Wenn du nicht den kompletten Ofen sondern nur das Ceranfeld kaputt gemacht hast musst du doch auch nur das ersetzen, wie wird denn das neue Komplettgerät begründet?
-
0WC/Toilette Genossenschaft VerfliesungAntwort von
timmmi1801 Naja mein eigenes WC weder Gäste WC noch Bad sondern halt das einzige WC in der Wohnung =)
-
-
0WC/Toilette Genossenschaft VerfliesungAntwort von
Larsel Hallo
Ist das ein Bad oder Gäste WC?
Gruß
-
0Wohnprojek Lübeck Schlutup GenossenschaftsanteileAntwort von
eineNACHBARIN hallo appefreak102,
du kannst dich mit deinen fragen gerne an mich wenden. ich wohne selbst in diesem wohnprojekt und kann dir bestimmt weiterhelfen.
gruss eine nachbarin
-
0Wohnprojek Lübeck Schlutup GenossenschaftsanteileAntwort von
eineNACHBARIN hallo appefreak102,
du kannst dich gerne mit deinen fragen an mich wenden. ich wohne selbst in diesem wohnprojekt und kann dir daher bestimmt weiterhelfen.
gruss eine nachbarin
-
1Wohnprojek Lübeck Schlutup GenossenschaftsanteileAntwort von
freisternfreistern
Es ist für Mitglieder von Genossenschaften ein im Gesetz bestehendes Recht, dass es seine Genossenschaftsanteile auf ein neues Mitglied übertragen darf. Viele traditionelle Genossenschaften versuchen mit Kommunikationstricks dieses Recht auszuhebeln. Wenn diese Genossenschaft es ausdrücklich empfiehlt, dass das alte Mietglied seine Anteile übertragen darf, ist das ein gutes Zeichen für den fairen Umgang miteinander. Die Übertragung der Geschäftsanteile geht also voll in Ordnung, wenn alle Beteiligten einverstanden sind.
Bei neu gegründeten genossenschaftlichen Wohnprojekten muss man relativ hohe Beträge in Form von Genossenschaftsanteilen einzahlen. Das ist ein Nachteil. Schwer zu wuppen für die Genossenschaft wie auch für die Mitglieder, für neue oder alte. Ich habe selbst ein Wohnprojekt mitgegründet und wir haben bewusst auf diese Form verzichtet, weil arme Leute von vornherein ausgeschlossen werden. Es gibt meines Wissens nur eine einzige Variante, die es auch armen Leuten ermöglicht in ein Wohnprojekt einzuziehen.
Viele Menschen, die in Wohnprojekten leben möchten, sehen andererseits einen Vorteil darin, dass man auch bei Mietwohnungen hohe Eigenanteile bezahlen muss. Die Politik fördert ausschließlich solche Projekte. In diesem Zusammenhang drängen sich dann auch Beraterfirmen in diese Szene hinein, die den Leuten weismachen, es gäbe keine Alternative. Das ist also alles gewollt und bewusst, das kann man den einzelnen Wohnprojekten nicht unbedingt anlasten.
Wenn Du von einer Mieterin ganz üble Dinge hörst, solltest Du das prüfen: Was bemängelt die Frau? Baumängel? Die Nachbarschaft? Die Genossenschaft? Ist sie Mitglied der Genossenschaft oder wohnt sie in einer Eigentumswohung, die vermietet ist? (In solchen Anlagen gibt es oft eine Mischung aus Eigentumswohnungen und genossenschaftlichen Mietwohnungen) Als MIeter_in einer Genossenschaftswohnung bist Du Mitglied der Genossenschaft und kannst die Geschicke dieses Unternehmens gleichberechtigt mit allen anderen Mieterinnen und Mietern mitbestimmen. Wenn da jemand in der Schmollecke sitzt und über die Genossenschaft schimpft nach dem Motto: "Was die Doofen alles gegen mich machen.", dann ist das dumm. Jeder Mensch kann sich schlau machen und qualifiziert mitreden, Stänkerfredis gibt es überall. Allerdings, das muss man auch sehen, geraten MInderheiten sehr schnell ins Abseits, weil in unserem alltäglichen Ungang die Ausgrenzung sehr beliebt ist.
Kommentar von
Appefreak102 Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Es macht mir Mut, denn wir würden gerne dort hinziehen. Wie schön, dass es diese Seite und nette Menschen gibt. Gruß
Kommentar von
freisternfreistern Ja, ich habe mir inzwischen die Webseite angesehen. Es scheint ein Projekt zu sein, dass gut vermietet ist, also nur wenige Wohnungen frei sind. Es scheint gut geplant und gut durchdacht zu sein. Redet bitte mit vielen Leuten, die dort wohnen, und nicht nur mit den SchlechtmacherInnen. In so einem Wohnprojekt haben sich viele Leute Gedanken gemacht, wie man die Bauten und die Nachbarschaften gut plant. Das ist bestimmt viel schöner als eine 0-8-15-Wohnung. Und die Lage ist doch supergenial, das sage ich als gebürtiger Lübecker :)
-
-
1Wohnprojek Lübeck Schlutup GenossenschaftsanteileAntwort von
larry2010larry2010
google den namen mit stichworten wie betrug, problem oder so. eventuell kannst du auch bei de rverbraucherzentrale anrufen, der anruf kostet zwar geld, wird aber sich aber lohnen.
wie die vormieterin ausgezahlt wird, kann dir egal sein, das geht dich nichts an.
mach dich schlau, wenn eine mieterin verschiedenes erzählt.
vorallem macht mich die summe stutzig, sicher muss man anteile kaufen, aber nicht in diesen wert.
früher in den 70er bei uns kostete ein anteil 500 mark und 2 oder 3 musste man erwerben. zudem könnte die mieterin auch ihre anteil behalten und regelmässig die zinsne dafür kassieren.
Kommentar von
Appefreak102 Danke
Kommentar von
Appefreak102 Danke
Kommentar von
freisternfreistern Man kann über 100 Jahre alte Genossenschaften nicht mit neu gegründeten Wohnprojekten vergleichen. Alte Genossenschaften haben im Laufe ihres Lebens schon so viele Wohnungen gebaut, dass auf das einzelne Mitglied weniger Geschäftsanteile entfallen. Bei Neugründungen wie dem Schlutuper Projekt gibt es in Schleswig-Holstein ein einziges, das sich sein Eigenkapital zusätzlich mit Direktkrediten beschafft und dadurch geringere Beträge für Geschäftsanteile nötig sind.
Alle mir bekannten Wohnungsbaugenossenschaften mit extrem geingen Geschäftsanteilen haben einen schlecht gepflegten Wohnungsbestand. Und ob Ratschläge, die aus Kenntnissen der 70er Jahre herrühren, heute noch Gütigkeit haben, das wage ich zu bezweifeln: War das in Ostdeutschland oder in Westdeutschland? Gibt es diese Genossenschaft noch oder ist sie schon pleite? Hat sie Wohnungsbestände verkauft? Wie alt sind ihre Wohnungsbestände?
-
0Einkommensteuererklärung - wo/wie Lohn von geringf. Job eintragen?Antwort von
2woozy Hat sich erledigt, ne Steuerberaterin hat mir geholfen. :)
-
1Wohnung mieten von WohnungsgenossenschaftAntwort von
freisternfreistern
Es kommt sehr auf die Wohnungsgenossenschaft an, die sind genau so individuell wie andere Wohnungsbau-Unternehmen. In der Regel wirst Du Mitglied bei der Wohnungs-Geno, das heißt Miteigentümer. Die Geschäftsanteile, die man bezahlen muss, sind ganz verschieden. Manche Genos erwarten nur eine Einzahlung von wenigen Geschäftsanteilen à 50 Euro, andere legen für jede Wohnung fest, wie viel man einzahlen muss.
In der Regel - auch hier gibt es Ausnahmen - wird dann keine Kaution verlangt. Jede Genossenschaft hat eine Satzung, in der genau geregelt ist, welche Rechte die Mitglieder haben. Außerdem muss man fragen, ob und wie viel Dividende für die Geschäftsanteile gezahlt wurde. Geht es der Genossenschaft schlecht, zahlt sie nix. Geht es der Genossenschaft gut, kannst Du bis zu 5 % Zinsen für Deine Geschäftsanteile bekommen.
Du kannst in Genossenschaften ein bisschen mitbestimmen. Meistens wählen die Mitglieder 'Vertreter', die dann auf der Vertreterversammlung bestimmen, wie der Gewinn verteilt wird und wer in den Aufsichtsrat kommt. Für den Aufsichtsrat kandidieren ebenfalls Mitglieder der Geno. Für Dich als Mieter sind das dann auch Ansprechpartner_innen für Beschwerden. Das kann mal ganz hilfreich sein. Ich war mal Vertreter einer Genossenschaft. Eine Nachbarin beschwerte sich, dass ihr kaputter E-Herd nicht repariert wurde. Da habe ich dann einen Brief geschrieben und flugs bekam sie einen neuen E-Herd.
-
1Wohnung mieten von WohnungsgenossenschaftAntwort von
LeBonytLeBonyt
Ich bin auch bei einer Wohnungsbaugenossenschaft. Bei der HBH in Hamburg. Wenn Du Mieter bei einer Wohnungsbaugenossenschaft bist, zeichnest du Genossenschaftsanteile. Das also eine Art Anteile am Genossenschaftskapital. Die Höhe richtet sich nach der qm Zahl Der Vorteil einer Genossenschaft ist, dass die Mieter teilweise über die betrieblichen Belange mit entscheiden können. Die Leistungen einer Genossenschaft kann variieren. Ich habe mit meiner Genossenschaft nur gute Erfahrungen gemacht. So bin in eine vollständig renovierte Wohnung eingezogen."Nachteil" ist das Du dich genau an die Bestimmungen der Genossenschaft halten musst, z.B .bauliche Veränderungen oder gar die Tapetenfarbe sind genau vorgeschrieben.
Kommentar von
Soldier79Soldier79 Das mit der Tapetenfarbe halte ich für übertrieben. Wichtig ist, dass du beim Auszug wieder weiß streichst.
Kommentar von
HayzelHayzel Bezahle ich diese Anteile auch als ALG2 Empfänger? Wie hoch ist das ca. im Monat bei einer Fläche von 53,94m²??
Darf man da nix selber streichen usw.?
Kommentar von
LeBonytLeBonyt Als die Wohnung durch die Genossenschaft renoviert wurde, konnte ich keinen Einfluss auf die Tapetenfarbe nehmen. (siehe Soldier) Die Genossenschaftsanteile betragen ca. 1500 - 2100 € .
Kommentar von
freisternfreistern Die Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften haben wegen ihrer Renovierungsklauseln vor einigen Jahren vom obersten Gericht kräftig eins auf den Dassel bekommen. Es ist sinnvoll sich von einem Mieterverein beraten zu lassen. Ich selbst war bei Mieter helfen Mietern und habe viel Geld gespart.
-
0Wohnung mieten von WohnungsgenossenschaftAntwort von
kaesefusskaesefuss
Du zahlst Genossenschaftsanteile, keine Kaution als Sicherheit.
-
0Wohnung mieten von WohnungsgenossenschaftAntwort von
Dackelmann888Dackelmann888
<Du wirst Genosse ,das ist dann wie ein Deponat..
-
1Wohnung mieten von WohnungsgenossenschaftAntwort von
Soldier79Soldier79
Vorteile: Du brauchst dich um nix zu kümmern. Evtl wird die Hausordnung sogar von einer Firma übernommen. Du brauchst keine Makler-Provision zu zahlen (meist so um die 2,4 Nettomieten), die du am Ende nicht wieder zurück bekommst. Kaution ja, bekommst du aber wieder, wenn du ausziehst.
Nachteile: Vielleicht relativ alte Wohnungen oder Standard-Baustil.
Kommentar von
HayzelHayzel Danke für die schnelle Antwort :)
Keine Provision? Muss man denen denn sonst was zahlen? Vermittlungsgebühr oder so was? Die machen das doch nicht umsonst...
Ist die Kaution bei denen denn geringer als normal?
Eine alte Wohnung im Standard-Stil ist mir total egal, Hauptsache weg von hier!
Kommentar von
Soldier79Soldier79 Wenn du von Privatpersonen oder Genossenschaften mietest, zahlst du keine Provision. Der Rest wird von Maklern vermittelt und die bekommen eine Provision, welche der Nachmieter zahlen muss. Das ist dann deren Verdienst, dass sie die Arbeit für den Vermieter übernommen haben.
Kaution weiß ich nicht genau, so um die 2000€ vielleicht. Habe jetzt keinen Vergleich.
Kommentar von
HayzelHayzel 2000€ auf einen Schlag???? Als ALG II Empfänger? Woher nehmen?
Kommentar von
freisternfreistern Es gibt auch Genossenschaften, die ihre Wohnungen über Makler anbieten. Das ist unabhängig von der Rechtsform. Es gibt auch viele Neubauwohnungen bei Genossenschaften.
So wie ich die Dame am Telefon verstanden habe, gab es für den alten Herd kein cerranfeld einzelnt mehr zu erwerben. (wohl weil das gerät zu alt war) aber wie kann ich nun am besten argumentieren?