Hier werden die neuesten Antworten gelistet.
Das kommt darauf an, um was für eine Geldanlage es sich handelt. Bei Fonds fällt ggf. der reguläre Ausgabeaufschlag sowie Depotgebühren an. Beides lässt sich bei einem freien Fondsshop bzw. Fondsvermittler im Internet vermeiden. Diese Anbieter gewähren auf die meisten Fonds 100 % Kaufrabatt und manche erlassen auch die Depotgebühren ab einem bestimmten Anlagebetrag oder man erhält eine Treueprämie. Siehe hier: www.fondsshop-vergleich.de
Viele deutsche Fondsanleger legen ihr Geld vor allem in Aktien- und Rentenfonds an. Doch Mischfonds gewinnen zunehmend an Bedeutung. So steigerte beispielsweise der von der Fachpresse hochgelobte Carmignac Patrimoine (FR0010135103) seit Auflegung (1989) den Einsatz seiner Anteilseigner um 513 %. Der Wertzuwachs entspricht einer jährlichen Rendite von 9,7 %. Reine Aktiendepots erreichten im selben Zeitraum dagegen nur ein bescheidenes Plus von rund 40 %. Der Carmignac Patrimoine agierte zudem auch treffsicher in der Finanzkrise. Kosten kannst Du bei einem freien Fondsvermittler im Internet sparen. Bei diesen Anbietern bekommst Du fast alle Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Der Fondsvermittler PROfinance-direkt (www.profinance-direkt.de) zahlt dem Anleger sogar zusätzlich eine jährliche Treueprämie auf den Fondsbestand. Alle Vorgänge lassen sich bequem online abwickeln.

Laut dieser kleinen, nicht repräsentativen Umfrage erwarten die meisten Nutzer eine Zinssteigerung von bis zu 1% in dem kommenden Jahr, siehe http://www.tagesgeldkonto24.info/umfragen-zu-tagesgeldthemen/ . Das betrifft zwar das Tagesgeld, aber dies ist ein guter Indikator für weitere Geldanlagen, da auch die Tagesgeldkonten mittelbar an den EZB-Leitzins gekoppelt sind.
Wann die Zinsen wieder angehoben werden ist wirklich eine gute Frage. Und vor allem auch wie schnell dann…
Die Notenbanken haben aktuelle 2 große Probleme:
Vor hoher Inflation aber braucht man Momentan keine Angst zu haben, da die Kapazitäten nur gering ausgelastet sind und somit für die Unternehmen auch wieder kein Spielraum für Preiserhöhungen gegeben ist. Inflation kann aktuell eigentlich nur von den Rohstoffmärkten kommen, da ja der Geldmarkt als Anlagealternative ausfällt.
Wenn aber die Kapazitätsauslastung wieder auf alte Niveaus steigt, dann werden die Notenbanken spätestens die Zinsen anziehen müssen da dann auch die Inflationsgefahr hoch sein wird wenn die Liquidität nicht wieder abgeschöpft wird. Die Kapazitätsauslastung sollte ein ganz guter Indikator für die Zinspolitik sein.
Sehr kurzfristig betrachtet gibt es kaum Spielraum für Zinserhöhungen. Aber die Notenbanker beginnen langsam bereits die Leute darauf ein zu stimmen, dass sie kommen werden. Nicht sofort, aber in naher Zukunft. Sie beruhigen die Börsen aber gleichzeitig auch, indem sie sagen, dass die Leitzinsen noch länger niedrig bleiben dürften. Es zeigt in welcher Zwickmühle die Notenbanker stecken.
2010 dürfte auf dem Geldmarkt noch nicht viel zu holen sein. 2011 aber könnten Zinserhöhungen sehr wohl ins Haus stehen. Vielleicht aber auch schon ende 2010. Da gilt es aber ab zu warten, was noch von den Wirtschaftsnachrichten so kommt. Dubai war je eher ein vorsichtiger Hinweis darauf, dass das System noch angeschlagen ist (auch wenn Dubai selber jetzt nicht so weltbewegend bedeutsam ist!!!). 2010 wird sich zeigen, was noch an Pleiten kommt und wie die Banken darauf reagieren werden. Stockt die Kreditvergabe, wird die Notenbank die Zinsen nur schwer erhöhen können aber gleichzeitig würde eine neue Blase entstehen.
12 Monate aber dann sollte sich wahrscheinlich schon langsam was tun…
Zinserhöhungen zu früh sind übel, aber zu spät können sie auch wieder in eine Katastrophe münden. Schau auf die Kapazitätsauslastung und die Inflationserwartungen – bei diesen aber bedenke, dass nichts so heiß gegessen wird wie es gekocht wird: Inflation ohne hohe Kapazitätsauslastung ist nur eine Schlagzeile der Boulevardpresse. Wenn aber die Bunte schreibt, Du sollst Aktien kaufen, dann waren die Zinsen zu lange zu niedrig
Habe auch einen Blick auf die Boulevardblätter und habe ein Ohr für deine Freunde und deinen Friseur als Contraindikator: Wenn sie vor Aktien warnen, kaufe Aktien. Wenn sie aber plötzlich alle wieder von Aktien sprechen, dann verkaufe – wie Warren Buffet schon sagt: sei gierig wenn die anderen ängstlich sind, aber sei ängstlich, wenn die anderen gierig sind!!!
Derzeit sind die Zinsen weiter gesunken und werden es auch noch.
Warum? Die Banken ersticken in Geld, sie bekommen von der Zentralbank und den Kunden Geld in Mengen. Um Zinsen zu zahlen müssen sie es auch wieder (sicher) ausleihen. Natürlich, sie erhalten viele Kreditanfragen aber in dem aktuellen Umfeld ist die Überlebensfähigkeit eines mittelständischen Betriebes nicht so einfach zu kalkulieren und schlechte Kredite haben die Banken in Massen in ihren Büchern.
Falls und wenn die Konjunktur wieder anspringt ist mit einem Zinsanstieg erst Ende 2010 zu rechnen.
Wer also sein Geld für einen längeren Zeitraum nicht braucht ist gut beraten sich Alternativen neben dem Sparbuch für seine Geldanlage zu suchen. Denn auch Ende 2010 werden sich die Zinsen nicht über Nacht verdoppeln.
Ich persönlich investiere auch gern in Münzen, so haben meine Kinder in späteren Jahren noch etwas davon. Bevorzugt kaufe ich Maple Leafs Silbermünzen, aber habe auch einige in Gold. :) Was man kauft muss ja schließlich doch jeder für sich entscheiden. In letzter Zeit habe ich öfters bei www.goldundsilber.de gekauft und muss sagen, dass ich dort echt zufrieden bin, was den Preis und die Lieferung betrifft. lg
Spekulationen sind absolut unangebracht. Wenn Du steigende Zinsen erwartest lege kurzfristig zu ca. 1,50-2,00 an, mittelfristig zu 5% ohne Zinsschwankungen oder langfristig an der Börse.
Wenn die Geldmarktsätze steigen, dann steign auch Zinsen für Geldmarktanlagen. Hier kannst Di die Zinsen für Geldmarktsätze beobachten: http://www.goyax.de/zinsen
Hallo KairoCity,
es gibt auch Tarife am Markt, da kannst Du wählen, ob Du die Rendite nimmst oder das Darlehen.
Die Alte Leipziger hat in der Rendite Variante 4% sicheren Zins. Du hast nach 7 Jahren die Möglichkeit 4% Zins für dein Guthaben zu bekommen oder nur 1,5% und dafür zusätzlich ein Darlehen von 4,25% zu nehmen. Die Rückzahlung ist sehr moderat. Man kann auch jederzeit mehr zurückzahlen.
siehe auch http://www.meinbausparvergleich.de/bausparen/index3.html
Ich finde einen gemanagten Mischfond für konservative Anleger, die nicht Umschichten wollen gut geeignet. Empfehlen kann ich: Ethna-AKTIV E A, LU0136412771 und Carmignac Patrimoine A, FR0010135103 kannst ja in der fondenden Internetseite vergleichen: http://www.fondsweb.de/
Medaillen und Edelmetalle sind heikel. Bei Medaillen ist ohnehin die Herstellung sehr teuer und sie empfehlen sich nur für Sammler und Numismatiker.
Edelmetalle zahlen keine Zinsen und Dividenden.
Lass Dich von dem Krisengeschwätz nicht verunsichern. Kaufen wenn die Kanonen donnern!!! (Kostolany) Warren Buffet sagt „sei gierig wenn alle ängstlich sind. Sei aber ängstlich, wenn alle gierig sind!“
Wenn dir alle von Aktien abraten, dann solltest Du eine Hypothek aufnehmen und Aktien kaufen. Denn dann kaufst Du zum Tiefpunkt und kannst nur noch gewinnen.
Klar erleben Wertpapiere Schwankungen, deshalb solltest Du auch immer mit Stop-Kursen arbeiten!!! Und auch nie alles auf eine Karte setzen. Und schon gar nichts kaufen, was Du nicht verstehst. Mit Edelmetallen, vor allem mit Gold kannst Du nur den Status Quo erhalten. Einen Gewinn wirst Du nie erzielen. Vor 100 Jahren hat ein maßgeschneiderter Herrenanzug etwa 1 Unze Gold gekostet. Vor 200 Jahren hat er ebenfalls 1 Unze gekostet. Und auch heute kostet er 1 Unze. Du siehst also, das Gold war nur ein Inflationsschutz. Es ist aber nicht so weit gestiegen, dass Du heute auch nur 1 Anzug und ein paar Socken kaufen könntest!
Kleiner Tip von mir: Wenn eine Aktie um 50% von 80 auf 40€ fällt muss sie wieder um 100% von 40 auf 80€ steigen, damit Du auf 0 kommst. Darum immer Stopkurse setzen!!!
Und wie setzt man die? Auch ganz einfach. Wenn Du z.B. 10.000€ anlegen willst, kaufe nicht 10 Positionen á 1000€ sondern riskiere von deinem Börsenkapital (den 10.000€) immer maximal 10% (also 1000€). Jede einzelne Position wiederum darf ebenfalls nur max. 10% (100€) verlieren. Denn dann reicht es, wenn eine Andere Position um 11% steigt um den Verlust aus zu gleichen!!!
das waren die Grundlagen, jetzt kommt der Stop-Kurs:
Wenn Du eine Aktie kaufen willst, dann analysiere sie vorher genau. Verstehst Du das Geschäftsmodell? Kennst Du die Branche? Kannst Du dir selber eine Meinung bilden ohne dabei auf andere hören zu müssen? Und wenn Du auf andere hörst, kannst Du deren Meinung bewerten (Tip: „Regel Nummer 1“ von Phil Town!)
Auf diese weise kannst Du dein Risiko wirklich minimieren (ein kleines Restrisiko bleibt natürlich immer, aber das ist da dann jetzt wirklich klein!) aber dir entgeht nicht die Chance auf dem Aktienmarkt. Denn nichts bringt diese Renditen. Gold und Edelmetalle schon gar nicht! Aber:
So solltest Du an der Börse zumindest nicht zu den Verlierern gehören!!! Gewinne kann Dir aber natürlich auch niemand Garantieren - das wäre Scharlatanerie!!
Das Anlegen in Gold ist sicherlich eine gute Sache, aber auch das ist nicht sicher. Wie alles in der Finanzwelt sind auch Edelmetalle Kursschwankungen ausgesetzt. Und es ist ebenso gut möglich, dass der Goldpreis wieder auf 600$/Unze sinkt. Inflationssicher? Was bringt Dir eine Unze Gold für die Du 10.000 Euro bekommst, aber Du Dir davon in Krisenzeiten grad mal ein Stück Brot kaufen kannst. Oder was bringt es Dir wenn Du grad in eine Krise kommst und die Unze Gold die Du jetzt für 800 Euro kaufst dann für 400 Euro verkaufen musst? Denk mal drüber nach. Nicht immer alles gleich für bare Münze nehmen, was in der Presse steht. Bei genauerer Betrachtung zeigen sich überall Schwachpunkte auf. Das beste ist es meiner Meinung nach sein Geld zu streuen... Tagesgeld, Festgeld, Aktien,Fonds, Edelmetalle und Rohstoffe... von jedem etwas. Wieivel man wo einsetzt sollte aber jeder für sich selber entscheiden.
Der lohnt sich auch zum Sparen. Sicheres Geld mit 3-4% OHNE Marktschwankungen und dann gibts noch Wohnungsbauprämie. Der begriff wohnwirtschaftlich ist übrigens weiter gefasst worden und kann jetzt auch gut genutzt werden.
Die wesentlichen "Kosten" liegen in der Zeit sich mit der Materie zu beschäftigen. Also dem Bankberater zuzuhören, seine Empfehlungen durch Zeitschriften und andere Medien zu verifizieren. Und das Ganze regelmäßig zu wiederholen.
Medaillen sind schlecht veräußerbar und keine Geldanlage.
Mischfonds können sehr gut sein, mein Lieblingsmischfond hat in den letzten 10 Jahren 130% Gewinn gemacht.
Natürlich gibt es auch eindeutige Versager.
Besonders im Hinblick auf die Abgeltungssteuer sind jedoch Mischfonds sinnvoll.
Ein Bausparvertrag ist eine sichere Anlage, aber keine lohnende.
Nur wenn man bauen möchte und sich einen Zins sichern möchte kann es in Einzelfällen sinnvoll sein. Aber dann müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Nur geringe Belastung des Eigentums mit Krediten (ich habe also viel Eigenkapital), der Bauzeitpunkt passt genau zum Zuteilungszeitpunkt, ich kann mir eine hohe monatliche Tilgung leisten. Ich bin bereit auf Zinsen zu verzichten um hinterher einen festen Zins zu haben.
Guten Morgen,
wie man den vorigen Kommentaren entnehmen kann: auch Bausparen ist, wie alles, "Geschmackssache". Natürlich lohnt sich ein Bausparvertrag, wenn man ihn für das nimmt, wofür er gedacht ist: fürs Bauen bzw. Finanzieren. Und er lohnt sich, wenn man die Förderungen in Anspruch nehmen kann.
Will man ihn hingegen als Sparvertrag nutzen, gibt es tatsächlich bessere Varianten.
Unter www.bausparen-jetzt.de kann man die Vorteile eines Bausparvertrages erfahren. Wer einen Sparvertrag sucht, wird dort nicht fündig.
LG
OlStumpf
Molei39 hat Recht. Ein BSV lohnt sich immer - für die Bausparkasse. Geldalage und mit eigenem Geld bauen ist viel besser.
Geldanlage funktioniert auch anders bzw. ist bausparen da nur ein Baustein von mehreren. Bausparen ist doch eigenes Geld, hat nur weniger Zinsen, flexiblere Tilgung... Passt nicht auf jeden Kunden, hat für viele aber Vorteile.
Kosten spielen keine Rolle. Es kommt auf den "Ertrag" an, also "Einnahmen minus Kosten".
Es gibt Fonds da zahlst Du z.B. 5% Gebühren und die fallen dann ins Minus - tolle Anlage. Es gibt genügend gute Anlage, die nichts kosten, können auch ins Finus fallen, aber da ist das Minus nicht ganz so hoch. Gerade in der heutigen Zeit muß man schon gut rechnen und überlegen wo und was man anlegt. Kosten spielen wohl eine Rolle, außer man hat vielleicht so viel Geld wie Du, dass es einem egal sein kann - so hört es sich jedenfalls an.
Die Kosten sind unerheblich, es kommt ausschließlich auf die Rendite im Verhältnis zum gewünschten Risiko an.
Und das Beispiel mit dem Verlust ist Quatsch es würde nur gelten wenn Du ein identisches Produkt einmal mit und einmal ohne Kosten kaufen würdest.
Und für die Aussage "es gibt genügend gute Anlagen die nichts kosten" würde ich gerne mal ein paar Beispiele hören.