Ja, früher gab es mehr zurückhaltende Jugendliche. Früher hatten einige mehr Respekt weil sie sonst Gefahr liefen auch von fremden Erwachsenen eine Backpfeife zu bekommen oder vom Lehrer eine Tatze. Das hat seine Vor- und Nachteile. Prügelnde Erwachsene konnten sich zuviel erlauben. Aber ganz ohne finde ich auch schwierig. Meine Kinder haben als Jugendlicher vieleicht auch nur noch 2 -3 mal im Jahr eine Backpfeife bekommen, so ab 14 überhaupt nicht mehr. Sie hatten trotzdem Respekt aber auch genügend Vertrauen das sie bei Problemen diese nicht verheimlichen mussten, weil wir zu streng gewesen wären.
Das wichtigste was man seinen Kindern beibringen sollte ist "Was du nicht willst was man dir tu, das füg auch keinem andern zu." Das hat nichts mit guten Manieren zu tun sondern damit das wenn man jemand zu sehr ausnützt das dieser dann irgendwann nicht mehr kann. Und auch Eltern dürfen sich wehren wenn die Kinder sich ihnen gegenüber rücksichtslos und gemein verhalten. Viele wissen auch nicht das sie sich durch Schulverweigerung z.B. die Aussicht auf eine gute Berufschance verbauen. In solchen Fällen ist es wichtig das die Erwachsenen genügend Zwang ausüben.
also tut mir Leid, aber wenn mich jemand schlägt, vor dem habe ich kein Respeckt.
Wie soll sich ein Erwachsener Respekt verschaffen. Hausarrest kann z.B. als seelische Grausamkeit ausgelegt werden. Die meisten Erwachsenen wollen den Kindern was sinnvolles beibringen und müssen dabei irgendwie Zwang ausüben. Vielleicht ist ja der Jugendstrafvollzug angenehmer.
Man kann seine Kinder auch ohne Schläge erziehen. Von fremden "Erwachsenen" würde (hätte) ich mich erst recht nicht schlagen lassen
Man kann auch ohne Schläge erziehen, aber irgendeine Erziehungsmaßnahme muss man ergreifen. Das ist für die Kinder immer unangemehm**. Manche Erwachsenen haben in manchen Situationen aufgegeben weil vieles heutzutage als Misshandlung dargestellt wird.** Das führt dann dazu das in Schulen die Polizei geholt werden muss und in einigen Fällen zum Schulverweis. Diesen Jugendlichen sollte frühzeitig durch sinnvolle Erziehungsmaßnahmen geholfen werden und nicht durch die Polizei.
Sobald das Kind verstehen kann warum dies oder jenes getan oder nicht getan werden soll , dann ist in einigen Bereichen keine Erziehungsmaßnahme mehr nötig.
Wie soll man z.B. einem Einjahrigen der nur wenige Vokabeln beherrscht erklären das er nicht über die Straße rennen darf. Da gibts halt manchmal in Stresssituationen einen Klaps auf den Windelpopo. Das gleiche gilt für Jugendliche die Straßenlaternen demolieren, die wissen nicht oder wollen es nicht verstehen das die Gemeinde dies finanzieren muss und dann weniger Geld für Turnhallen oder so vorhanden ist.**** Muss man das wirklich gleich dem Jugendgericht übergeben weil die Eltern nichts mehr machen dürfen.****