Eine Kur geht nur über die Krankenkasse und da muss sie vorher zu ihrem Hausarzt.
Was sie in der Kur lernt, ist eine Ernährungsumstellung und dass sie sich auch regelmäßig sportlich betätigen muss.
Wird nur weniger gegessen, schaltet der körpereigene Stoffwechsel auch auf Sparflamme. Über Sport, wie z.B. Schwimmen, Walking, Fahrrad fahren, wird der Stoffwechsel angeregt und es werden mehr Kalorien verbrannt.
Übrigens braucht man dazu keine Kur. Die Ernährungsumstellung kann man auch zu Hause machen - Fachliteratur gibt es genug. Und Sport kann man auch dreimal pro Woche für mind. 30 Minuten in den täglichen Plan einbauen.
Habe es selber gemacht und bin innerhalb von einem Jahr von Kleidergröße 48 auf 40 runter. Der Effekt ist dauerhaft, obwohl ich gelegentlich beim Essen "sündige". Sportliche Betätigung ist weiterhin regelmäßig und macht mit meiner Laufpartnerin sogar richtig Spaß.
Eine Kur geht genauso über den Rententräger, nur übernimmt der nicht ganz so viel wie die Krankenkasse. Der Hauptbestandteil einer Behandlung bei Essstörung ist nicht die Ernährungsumstsellung, sondern die Psychotherapie. Es gibt durchaus einen Unterschied zwischen Erwachsenen und Jugendlichen. Bei den Erwachsenen ist es weitaus seltener, dass sie Fettsucht, Magersucht o.ä. entwickeln. Das Menschenbild unserer Jugend aber ist mittlerweile krank. Ein Erwachsener scheitert höchstens an Diäten, ein Jugendlicher scheitert an seinem unstillbaren Hunger, auszusehen wie Kate Moss.