Der Gesamtbetrag deiner geringfügigen Tätigkeiten übersteigt 400,- € nicht, demnach liegt auch keine Rentenversicherungspflicht vor.
Du kannst nur von dir aus auf die Versicherungsfreitheit verzichten und den Pauschalbetrag an Abgaben durch den Arbeitgeber von 15% durch eigene Beiträge auf 19,6% aufstocken.
Dies musst du aber gegenüber einem deiner Arbeitgeber schriftlich erklären kannst es dann auch nicht rückgängig machen. Wenn dein Arbeitgeber behauptet es sei anders, lass es dir schriftlich bestätigen unter Angabe von § die das regeln sollen.
Ob du durch Minijobs über 375,- € kommst (bis 400,- €) ist unerheblich und beeinflusst die Familienversicherung nicht. Hättest du z.B. Gewinne aus selbständiger Tätigkeit dürften diese 375,- € nicht übersteigen.
Der Krankenkasse erklärst du schriftlich am besten, dass du 2 Minijobs ausübst und die Gesamtsumme nicht regelmäßig 400,- € übersteigt (die eine Ausnahme ist dafür unerheblich).
Ich war/bin nicht selbständig,kann wegen der Behinderung nicht mehr arbeiten-meine Rente beträgt 740€
Dann liegst Du über der Einkommensgrenze für die Familienversicherung. Man kann sich nur familienversichern, wenn man ein Gesamteinkommen unter 375€/Monat brutto hat. Eine FV scheidet also für Dich aus.
Als Rentenbezieherin kannst Du nur privat versichert bleiben.
Einzige Möglichkeit: Wenn Du gesundheitlich kannst versuch einen versicherungspflichtigen Job zu finden, also über 400€/Monat. Darüber wärst Du dann gesetzlich pflichtversichert. Wenn Du das mindestens 12 Monate durchhältst, hast Du die Vorraussetzungen für eine freiwillige Versicherung innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung erreicht (http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__9.html).
Eine freiwillige gesetzliche Versicherung könnte unter Umständen billiger sein als Deine derzeitige private Versicherung. Wenn Dein Gesamteinkommen (Rente, Mieteinnahmen, Zinseinkünfte, sonstige Geldmittel) nicht über 875€ liegen zahlst Du dann den Mindestbeitrag von ca. 145€/Monat.
Dankeschön für die Auskünfte,haben mir sehr geholfen-werde dann weiterhin nicht versichert sein,weil das günstiger für mich ist.
Liebe Grüße
Könnte aber im Krankheitsfall teurer kommen als die Beitragsnachzahlung von maximal 4 Jahren. Ein Krankenhausaufenthalt geht schnell in den fünfstelligen Bereich.
Kennst Du niemanden, der Dich für 12 Monate auf dem Papier für 401€/Monat anstellt, dem Du die Arbeitgeberbeiträge zum Überweisen an die Krankenkasse gibst? Wäre m.E. die billigste Variante.
Danke für den Tip,werde mich mal umhören!!!!!!!!