Hi, siehe Link. Im Video kannste sehen, wo überall Au drinsteckt. Gruß Osmond http://www.hansa-gymnasium-mint.org/n-chemie/fachbeitraege/komplexchemie/anwendu...
Zitat: Die Cyanidlaugerei ist ein seit ca. 100 Jahren existierendes Verfahren zur Gewinnung von Gold. Dabei wird das Gold nach feiner Zermahlung, um eine größere Angriffsfläche zu schaffen, zunächst mithilfe von Alkalicyanid (Natrium- oder Kaliumcyanid) aus dem Gestein herausgelöst und mithilfe von Luftsauerstoff oxidiert. Dies geschieht unter Bildung eines stabilen (siehe Komplexbildung als Gleichgewichtsreaktion) Gold-Cyanid-Komplexes:
2 Au + H2O + ½ O2 + 4 NaCN à 2 Na[Au(CN)2] + 2 NaOH
Wie hier zu sehen ist, bildet sich ein Komplex mit Gold als Zentralteilchen und zwei Cyanidionen als Liganden, somit ist die Koordinationszahl zwei. Der vollständige Name ist Natriumdicyanoaurat(I). Diese lösliche Verbindung lässt sich leichter weiterverarbeiten und wird nun mit Zink versetzt, wodurch es ausgefällt wird, da das Zink das Gold als Zentralion substituiert:
2 Na[Au(CN)2] + Zn à Na2[Zn(CN)4] + 2 Au
Das Gold fällt nun aus und sinkt wegen seiner hohen Dichte schnell auf den Boden, wo es sich leicht abtrennen lässt.Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, dass sich viele hochgiftige Nebenprodukte bilden, die z.B. durch Unfälle in größeren Mengen in die Umwelt gelangen können. So entstehen nicht nur Cyanidsalze, sondern auch gasförmige Blausäure (HCN), die in die Luft entweichen kann, hervorgerufen durch das Kohlendioxid darin. Anders als Quecksilber, das bei anderen Verfahren zum Einsatz kommt, werden Cyanidverbindungen jedoch schnell durch Oxidation abgebaut.
hab hier grad ein buch vormir sind auch sowelche experimente drin :)