Ewigkeit - neue und gute Antworten

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    Philosophie: Ist man länger tot, wenn man früher stirbt?
    Antwort von BuffoonOnACloud BuffoonOnACloud

    "Das Leben ist nur ein Augenblick, genau wie der Tod". Ist ein Zitat, ich weiß aber nicht genau woher. Ist mir nur gerade eingefallen und beantwortet für mich diese Frage sehr gekonnt und passend.

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    Philosophie: Ist man länger tot, wenn man früher stirbt?
    Antwort von andisazi andisazi

    Hach ja, die Herren Philosophens... Ich würde mit der Sprache beginnen, in der du dich ausdrückst: "länger" und "früher" stehen im Komparativ. Und dies bedeutet automatisch einen Vergleich. Länger als - früher als... Solange das Vergleichskriterium nicht geklärt ist, bleibt dem Philosophen nur, eine Unendlichkeit aus dem Hut zu ziehen, an der man sich unendlich lange aufhalten kann ;-)

    Wenn "Tod" für dich einen Zustand darstellt, der einen temporär definierten Beginn, jedoch kein Ende hat, musst du dich entscheiden, ob du bei der Betrachtung in die Vergangenheit oder in die Zukunft schauen willst. Schaust du in die Vergangenheit, tritt dieser Zustand zu unterschiedlichen Zeitpunkten ein, es macht also schon einen Unterschied, weil du ein Vergleichskriterium hast. Schaust du in die Zukunft, gibt es ein solches nicht, da der Tod ja lt. Definition endlos ist. Dann bleibt dir nur:

    "Wer stirbt, ist tot."

    ... was zweifellos auch richtig ist ...

    LG andisazi

    Kommentar von rmnstr rmnstr

    Also erstmal zum Vergleichskriterium... Aus der Fragestellung folgt logisch, dass man zwei Instanzen (mit unterschiedlichem Zeitpunkt des Ereignisses "Tod") erstellen muss, um ihr einen Sinn zu verleihen.

    Nun zur Definition von "Tod" und "Zeit". Tod stellt nicht nur für mich einen Zustand dar, er ist definiert als Zustand, nämlich differenziert von "Leben" und "Sterben". Ansonsten stimme ich dem zweiten Absatz großteils zu.

    Denn mir bleibt immer noch: "Wert stirbt, stirbt gerade und ist nicht tot. Wer bereits gestorben ist, ist tot."

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    Philosophie: Ist man länger tot, wenn man früher stirbt?
    Antwort von beemaya beemaya

    Zeit existiert nicht und die Ewigkeit ist zeitlos also wohl eher weder noch

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    Philosophie: Ist man länger tot, wenn man früher stirbt?
    Antwort von waldfrosch waldfrosch

    Da der Tod ohne Ende ist (wissenschaftlich gesehen, ich nehme mir die Freiheit, religiöse Aspekte wie dem der Wiedergeburt zu ignorieren),

    Es ist unmöglich religiöse Aspekte bei einer Philosophischen Frage zu ignorieren ..

    Der Tod ist keines falls **ohne Ende bewiesenermassen ** ,das ist ein Umstand den die Wissenschaft gar nicht beantworten kann ,denn es ist das Handwerk der Naturwissenschaften die Irdischen Gesetzmässigkeiten und Gegebenheiten zu erklären .

    Verlegt sie sich auf das Gebiet von Tod und weiterleben, dann missachtet sie ihre eigenen Prinzipien .

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    Philosophie: Ist man länger tot, wenn man früher stirbt?
    Antwort von Friend4u Friend4u

    Naja hypothetisch .... Ist aber keine Ratsuche zu einer Lebenssituation, Dingen des Lebens. Also: wenn man früher stirbt hat man weniger gelebt. LOL

    Kommentar von rmnstr rmnstr

    Da das Leben aber von einer bestimmten Zeitdauer ist und der Tod wiederum unendlich, ist sowohl deine Aussage als auch meine korrekt.

    Wer früher stirbt, ist länger tot. -> falsch

    Wer früher stirbt, hat weniger gelebt. -> richtig (wenn beide Leben gleichzeitig begonnen haben)

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    Philosophie: Ist man länger tot, wenn man früher stirbt?
    Hilfreichste Antwort von kugel kugel

    Wissenschaftlich gesehen ist Deine Rechnung sicherlich richtig. Philosophisch gesehen endet die Unendlichkeit des Todes aber dann, wenn es niemanden mehr auf Erden gibt, der sich an irgendwelche Toten erinnern könnte...

    Kommentar von rmnstr rmnstr

    Das nenn ich mal eine fantastische philosophische Antwort!

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    Philosophie: Ist man länger tot, wenn man früher stirbt?
    Antwort von niina16 niina16

    Es kommt darauf an, was du dir unter dem Tod vorstellst. Ist der Tod einfach ein Nichts, indem du weder etwas wahrnimmst oder denkst bzw. fühlst macht es keinen unterscheid wie lang du tot bist. Denkst du allerdings du könntest mit deiner Seele weiterleben, wäre es sinnvoll zu sagen, das man länger tot ist, wenn man früher stirbt. Allerdings denke ich, dass es sinnvoller wäre das Leben zu genießen so lange es noch geht.

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    Philosophie: Ist man länger tot, wenn man früher stirbt?
    Antwort von FreakyFee FreakyFee

    Ich denke, man kann die Frage soo nicht beantworten, da jeder eine eigene Meinung hat und z.B. einen anderen Glauben nachgeht.. Wenn du es so siehst hast du ja eigentlich schon deine Frage beantwortet. ..Ich z.B. glaube an die Wiedergeburt und denke, dass alle ungefähr gleich lang tot sind!!

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    Philosophie: Ist man länger tot, wenn man früher stirbt?
    Antwort von chr1syx chr1syx

    Ich denke schon, dass man länger tot ist, trotz der Gleichung unendlich+1 = unendlich, da eine Linie, die unendlich lange läuft, aber später anfängt, uns länger erscheind. Beispiel:


    .. ...............----------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Wenn wir davon ausgehen, dass beide Linien unendlich lang sind, erscheint auf den ersten Blick die 2. Linie dennoch kürzer. Daher denke ich, dass man länger tot ist, wenn man früher stirbt.

    Kommentar von rmnstr rmnstr

    Die Linie erscheint kürzer, weil sie kürzer ist. Wären beide Linien unendlich lang, wären sie auch gleich lang...

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    Philosophie: Ist man länger tot, wenn man früher stirbt?
    Antwort von Salviadivina Salviadivina

    "Wer früher stirbt ist länger tot" = ein saustarker Film

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    Philosophie: Ist man länger tot, wenn man früher stirbt?
    Antwort von Anni0194 Anni0194

    ich glaub das sieht jeder anders. Jeder Mensch stellt sich den Tod auf seine Weise vor... Ich glaube, dass die Antwort viel mit der Vorstellung vom Tod (bzw dem Leben nach dem Tod, woran ich nicht glaube) zu un hat :)

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    Philosophie: Ist man länger tot, wenn man früher stirbt?
    Antwort von Possi Possi

    "Da der Tod ohne Ende ist (wissenschaftlich gesehen, ich nehme mir die Freiheit, religiöse Aspekte wie dem der Wiedergeburt zu ignorieren), bedeutet das, dass er ewig andauert. Somit macht es absolut keinen Unterschied, ob man jetzt stirbt oder erst in einer Stunde. Denn letzten Endes ist die Dauer des Todes unendlich, da gilt: [unendlich + 1] = [unendlich]" <

    Richtig.

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    Frage zu Ewigkeit und Ereignishorizont
    Antwort von Noire Noire

    In diesem Ereignishorizont gibt es anscheinend das Raum-Zeit-Kontinuum nicht mehr

    Das stimmt so nicht, sowohl innerhalb als auch außerhalb eines Ereignishorizontes gibt es das "Raum-Zeit-Kontinuum". Jemand der in ein schwarzes Loch fällt nimmt Raum und Zeit genauso wahr wie jemand außerhalb. Nur die Wahrnehmung der Außenwelt unterscheidet sich.

    Ereignishorizonte sind keine Barrieren in der Raumzeit oder etwas in der Art. Sie kapseln die Raumzeit nicht in diesem Sinne ab, daß innerhalb und außerhalb verschiedene Raumstrukturen herrschen, sondern (im Falle schwarzer Löcher) nur insofern als daß dieser Horizont die Grenze ist, ab welcher Licht aufgrund der Krümmung des Raumes durch das Gravitationsfeld nicht mehr entkommen kann. Diese Raumkrümmung ist vom Prinzip her aber nichts besonderes, die gibt es auch um die Erde bspw.

    Ewigkeit

    Um noch etwas abzuschweifen: der Begriff der Ewigkeit ist ja gekoppelt an die Zeit und die Frage wie man diese definiert. Heute geht man davon aus, daß das Universums eines Kältetodes sterben wird, also sich weiter und weiter ausdehnt solange bis alle Teilchen zeitlich und räumlich so weit voneinander entfernt sind daß sie- vereinfacht gesagt- nicht mehr miteinander wechselwirken können und der damit erreichte Zustand ununterscheidbar ist von allen zukünftigen. Wenn man nun Zeit über Veränderung definiert (und nicht bspw. als Dimension) gäbe es dann einen Zustand der Zeitlosigkeit oder Ewigkeit.

    Man spricht von einem ewigen Gott, einer ewigen Glückseligkeit und ewiger Qual [...] Ist es da wirklich so realitätsfern und infantil, was die Religionen behaupten?

    Wenn man "Ewigkeit" an diese Begriffe koppelt, dann ja, dann ist das realitätsfern und infantil. Gerade Glücksseligkeit und Qual sind ja Begrifflichkeiten, die eines empfindungsfähigen Körpers bedürfen. Und für den ewigen Gott: Wenn man die Urknalltheorie "glaubt", dann gibt es für das Universums in Richtung Vergangenheit keine Ewigkeit, sondern einen konkreten "Zeitpunkt", an dem die Raumzeit "entstand"- nach dem davor zu fragen wäre dann genauso sinnlos wie- laut Stephen Hawking- zu fragen, was denn südlich vom Südpol läge.

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    Frage zu Ewigkeit und Ereignishorizont
    Hilfreichste Antwort von Tigrillo Tigrillo

    "Nun gibt es aber in unserer Wirklichkeit, physikalisch gesehen dem Raum-Zeit-Kontinuum ..."

    Du setzest die Wirklichkeit fast gleich mit der Hülle, dem Gefäss für die materiellen Geschehnisse. Damit willst du Objektivität und Wahrheit erhaschen. Die Wirklichkeit ist aber etwas viel Grösseres, wir können sie nur erahnen. Und wie gesagt, ist das Kontinuum nur etwas wie ein Schaubühne. Dazu kommt noch das Stück als Gesetz und Handlung selbst. Ganz zu schweigen vom Autor ('Gott') und dem Sinn des Stückes. Wir haben nun den Schall, den Lärm, die Knalleffekte gehört, und meinen, das sei alles, weil messbar und scheinbar konsistent. Alles andere, die Seelen der Schauspieler, das Direktorium, das Publikum, die Geschichte und Absichten des Autors, negieren wir geflissentlich.

    Ich möchte nur einen der grössten Physiker, der tiefer als Einstein gedacht und gefragt hat, zitieren: J.A.Wheeler. Seine Hauptfrage Nr. 1: "It from bit?" Stammt die Materie (oder dein Kontinuum) als der Information? Es scheint fast so. Die meisten Menschen meinen, dass die (klassische) Physik das Ultimative an Erkenntnis und sicherem Wissen darstelle, weshalb sie sich oft darauf berufen. Das ist aber nicht der Fall.

    " ... einen ... Ereignishorizont (um schwarze Löcher und das gesammte Universum herum)."

    Nicht vergesssen: es gibt viele Ereignishoizonte INNERHALB des Weltalls die nicht um Schwarze Löcher herumliegen.

    Deine Absicht, Natur und Religion zu vereinigen, ist löblich, muss scheitern, weil nicht mal die Wissenschaft genug weit ist. Und es opponieren gescheite Simpeldenker, die dich anscheinend leicht widerlegen können.

    Kommentar von EndOfDays EndOfDaysEndOfDays

    Was soll ich da noch dran fügen? Du sprichst mir aus der Seele, und selbst wenn, wie Du richtig schreibst, der Ansatz dieser Frage von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, so freue ich mich doch über so manchen hier geäußerten Gedanken.

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Alles andere, die Seelen der Schauspieler, das Direktorium, das Publikum, die Geschichte und Absichten des Autors, negieren wir geflissentlich.

    Würden wir einen Autor annehmen, würden wir alle Alternativen negieren.

    Und es opponieren gescheite Simpeldenker, die dich anscheinend leicht widerlegen können.

    Langsam würde ich jeden gescheit nennen, der kapiert, dass ad hominem ein Fehlschluss ist.

    Kommentar von Noire NoireNoire

    Die meisten Menschen meinen, dass die (klassische) Physik das Ultimative an Erkenntnis und sicherem Wissen darstelle, weshalb sie sich oft darauf berufen.

    Die klassische Physik begründet ihre Theorien mit der achso unvollkommenen Wirklichkeit und wird tagtäglich verifiziert. Das macht sie zuverlässiger als, sagen wir, irgendwelche Behauptungen über große Geheimnisse hinter der Realität. Zur "wahren Realität hinter der vermeintlichen Realität" fällt mir folgendes ein:

    http://www.mentallyjumbled.com/wp-content/uploads/2010/11/the_economic_argument.png

    Kommentar von Melanie19880203 Melanie19880203Melanie19880203

    Nicht schlecht. DH!

    Nur das mit der "Ewigen Qual" ist eine Erfindung der Katholiken um die armen Menschen Angst zu machen und hat keine biblische Begründung.

    Vor der Ewigkeit haben die allermeisten Wissenschaftler die im Materialismus fest stecken Angst. Es entspricht einem Tabu Thema, wird ignoriert und nicht behandelt. Was vor diesem vermeintlichem Urknall war, das möchte man nicht beantworten und die materialistische Wissenschaft ist da genauso wenig in der Lage wie die Relativisten eine absolute Wahrheit erkennen können.

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    Frage zu Ewigkeit und Ereignishorizont
    Antwort von azrael1313 azrael1313

    Nichts ist für die Ewigkeit, denn wäre etwas für die Ewigkeit, dann würde dies absoluter Stillstand bedeuten. Wieder mal eine Frage, die man als "magisch" finden könnte, doch die Realität ist (wie meist) sehr nüchtern. Du versuchst Kartoffeln mit Birnen zu vergleichen. Doch das Eine hat nichts mit dem Anderen zu tun, das ist Fakt. Die Wissenschaft versucht stets alles zu testen, zu berechnen. das tut die Religion nicht. Astrophysik ist keine Pseudowissenschaft, die Religion eben schon. Dank der Physik, insbesondere das teilweise Verständnis der Quantenphysik, kann man seit Jahren eine CD abspielen, den Computer benutzen etc. Der Ereignishorizont eines schwarzen Loches ist die Grenze zwischen "Sichtbar" und "Unsichbar". Wenn ein Objekt, z.B ein Asteroid, einen schwarzen Loch zu nahe kommt, dann ist er solange zu sehen, bis er eben den Ereignishorizont überschritten hat. Er würde jedoch nicht einfach so in das Loch fallen, sondern zuerst massiv beschleunigt werden. In einer Spirale würde er immer näher an den Ereignishorizont gezogen. Durch die massive Beschleunigung würde er dann auseinandergerissen werden, was man als Röntgenstrahlung wahrnehmen würde. Dann, wenn er den Horizont überschritten hätte, wäre er nicht mehr zu sehen. Der Ereignishorizont ist jedoch nicht statisch, er vergrössert sich fortwährend, weil wenn das schwarze Loch neue Materie speist, nimmt deren Masse zu. Ergo wächst der Ereignishorizont mit. Was genau in einem schwarzen Loch vor sich geht, das kann man nicht sagen. Eine Singularität im Innersten ist rein theoretisch auch nicht möglich, denn Singularitäten bedeuten stets (mathematische) Unendlichkeiten und Unendlichkeiten gibt es keine im Universum! Alles ist endlich, es gibt keine unendlichen Massen, unendlich hohe oder tiefe Temperaturen, unendlich hohe oder niederige Geschwindigkeiten usw. Ob die Zeit wirklich einfriert, dass kann man nicht überprüfen. Die spezielle Relativitätstheorie (SRT) von Einstein geht davon aus. Anhand dieser Parameter könnte man rein theoretisch eine Zeitreise in die Zukunft machen. Das hat mit sehr schweren Objekten zu tun, oder mit Reisen mit Lichtgeschwindigkeit. Das nennt man die Zeitdilatation, bewegte Uhren gehen langsamer als ruhende Uhren. Ein sehr komplexes Thema, welche grundlegendes Wissen zum Verständnis voraussetzt. Nun aber zurück zur Ewigkeit. Es gibt nichts im Universum, was von Ewigkeit wäre, ausser vielleicht die Expansion des Raumes. Doch alles was sich darin befindet ist endlich. So auch schwarze Löcher! Hawking meint, dass sogar schwarze Löcher vergehen bzw. verdampfen. Dies hat wieder mit der Quantenmechanik zu tun. wenn schwarze Löcher verdampfen, verdampft auch der Ereignishorizont mit ihr. Also, nichts ist mit der Ewigkeit. Ich könnte noch stundenlang darüber schreiben, was jedoch keinen Sinn macht, da wir in einem infiniten Regress landen würden. Ich möchte dir jedoch ans Herz legen, Religion Religion sein zu lassen und Astrophysik Astrophysik sein zu lassen. denn das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun!

    Kommentar von Tigrillo TigrilloTigrillo

    "Astrophysik ist keine Pseudowissenschaft, die Religion eben schon. "

    Dass man hier im Forum immer auf die Astrophysik kommen muss. Das ist schon eine Selbstdisqualifikation. Sie ist ein Teilgebiet der Astronomie, worin die Entwicklung der Sterne anhand vor allem kernphysikalischer Prozesse beschrieben wird. Also weit weg von der entscheidenden Kosmologie und wenig interessant, sogar für die Studenten.

    Religion ist keine Wissenschaft. Sollte auch niemand behauptet haben. Früher war sie eingebunden mit einer Art Vorwissenschaft. Immerhin hat sie dazu geführt, dass die Welt als geordnet und erzeugt empfunden wurde, d.h. erforschbar.

    Es gibt zwar Religionswissenschaft, das ist aber Wissenschaft angewandt auf Religion(en). So wie Literaturwissenschaft nicht Literatur an sich ist.

    Man muss sich immer wieder vor Augen halten: Die Basis der Religion ist das metaphysische Erebnis. Ich selbst habe wie jeder andere auch individuelle Erlebnisse, und keine Wissenschaft der Welt kann diese begreifen oder erfassen. Wenn das die Wissenschaft nicht kann, muss man doch Existenz des Empfindens und Wert des Empfundenen nicht negieren. Das wäre pure Barbarei.

    Kommentar von EndOfDays EndOfDaysEndOfDays

    @azrael1313

    Nichts ist für die Ewigkeit, denn wäre etwas für die Ewigkeit, dann würde dies absoluter Stillstand bedeuten.

    Ich denke, man kann diesen Bereich nicht mehr rational analysieren, hier gehts dann ins Philosophische, ins Religiöse, ja in die Welt der Poesie. Denn "Stillstand" muß nicht zwingend, das bedeuten, was wir uns im Zeitlichen darunter vorstellen. Man könnte dagegen auch von "Vollendung" reden. Deshalb mein Bild von der Fotographie an anderer Stelle. Oder auch ein Gemälde von zeitloser Schönheit. Erfüllt mit Bewußtsein. Nicht wirklich vorstellbar eben. Deshalb heißts in der Schrift vielleicht auch:"Was keines Menschen Auge gesehen, keines Menschen Ohr gehört..." oder "Niemand kann Gott sehen und leben." (Wenn man Leben in diesem Zusammenhang als zeitlichen Prozess interpretiert.)

    Die Religion ist weder Wissenschaft noch Pseudowissenschaft. Insofern stimmt Deine Kartoffel/Birnen-Metapher und es ist natürlich immer schwierig, hier einen philosophischen Spagat zu versuchen.

    Ansonsten bedanke ich mich für Deine verständlich ausgedrückten nähren Erläuterungen zur wissenschaftlichen Seite der Thematik. Vielleicht könntest Du mir noch erklären, ob es stimmt, dass (wie ich im Internet gelesen habe) auch um das sich expandierende Universum ein Ereignishorizont besteht, bzw. angwnommen wird.

    @Tigrillo

    Man muss sich immer wieder vor Augen halten: Die Basis der Religion ist das metaphysische Erebnis. Ich selbst habe wie jeder andere auch individuelle Erlebnisse, und keine Wissenschaft der Welt kann diese begreifen oder erfassen. Wenn das die Wissenschaft nicht kann, muss man doch Existenz des Empfindens und Wert des Empfundenen nicht negieren. Das wäre pure Barbarei.

    Dem kann ich mich nur in vollem Umgang anschließen.

    Kommentar von azrael1313 azrael1313azrael1313

    @Endofdays. Deine Frage, ob es einen Ereignisgorizont um das Universum gibt, kann man nicht beantworten. Lee Smolin ein Physiker der sich mit der Stringtheorie beschäftigt meint, dass es möglich wäre, dass unser Universum aus einem schwarzen Loch eines anderen Universums entstanden ist. Wir folglich in einem schwarzen Loch existieren. Das Perverse an dieser Hypothese ist, dass auch unser Universum neue Universen erschaffen könnte, weil, unser Universum beinhaltet auch schwarze Löcher. Auch die Kosmologie geht von einem ähnlichen Szenario aus. Fakt ist jedoch, dass es nie überprüft werden kann. Warum? Wir sitzen inmitten und haben keine Möglichkeit über den "Rand" des Universums zu schauen. Denn, sobald man die kosmische Hintergrundstrahlung "sieht" ist Schluss mit weiterschauen. Alles was sich dahinter verbirgt ist uns nicht zugänglich. Alles was weiter geht als die kosmische Hintergrundstrahlung beruht auf mathematischen Modellen, die jedoch recht gut zu stimmen scheinen. Ob sich etwas ausserhalb des Universums befindet, darüber gibt es verschiedene Theorien. Es könnte Multiversen geben, die sich in einem Hyperraum befinden. Alle Hypothesen aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Die gängigste Theorie geht jedoch davon aus, dass unser Universum in ein Nichts hinein expandiert. Also ein Supervakuum, das nichts enthält, kälter als 0 Kelvion ist, na ja, einfach Nichts. Das lässt sich mit unserer Erfahrung und Logik nicht vereinbaren, dass muss man einfach akzeptieren.

    Kommentar von Tigrillo TigrilloTigrillo

    "dass unser Universum aus einem schwarzen Loch eines anderen Universums entstanden ist. Wir folglich in einem schwarzen Loch existieren"

    M.E. überdehnte Anwendung des Begriffes. Eine Grunderkenntnis der Physik ist, dass strukturierte Zustände nur existieren können unter gewissen 'moderaten Umgebungen'. Im Schwarzen Loch ist halt alles zur Undifferenziertheit verdrückt. Deshalb ist die Gleichsetzung mit unserem höchste Differenzierung ermöglichenden Universum falsch. Obwohl letztlich wohl nichts daraus entweichen kann, was nur natürlich ist.

    "Also ein Supervakuum, das nichts enthält, kälter als 0 Kelvion ist, na ja, einfach Nichts"

    Vakuum bedeutet quantenphysikalisch nicht nichts, sondern einfach keine Materie in herkömmlichem Sinn. Dabei schwurbelt es vor virtuellen Partikeln. Und kälter als Null kann nichts werden. Heute haben wir mindestens 3 Kelvin, am Ende immer noch extrem langwellige Strahlung. Du verwechsest es wahrscheinlich mit dem negativen Druck des Falschen Vakuums.

    Kommentar von azrael1313 azrael1313azrael1313

    Die Frage bezog sich darauf, was ausserhalb des Universum ist und nicht innerhalb! Das mit dem Vakuum ist mir bewusst, es ist wie bereits geschrieben, innerhalb des Universums. Ich habe gar kein Interesse daran, darüber zu spekulieren wie es evtl. ausserhalb des Universums (wenn es dann eines gibt) aussieht. Und die kosmische Hintergrundstrahlung beträgt im Schnitt 2.7 und nicht 3 Kelvin, so viel Zeit muss sein ;o) Übrigens, es gibt sogar Spekulationen darüber, dass im Vakuum die virtuellen Teilchen kurzzeitige Wurmlöcher enstehen lassen können. Dein letzter Absatz ist vollkommen richtig, doch eben, angewendet auf das Innerhalb des Universums. Ausserdem schweifen wir schon längstens von der Frage ab, die der/die User/in verfasst hat :o)

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    Frage zu Ewigkeit und Ereignishorizont
    Antwort von Kraeutergnom Kraeutergnom

    Hallo EndOfDays,

    zum Ereignishorizont halte ich mich mit Aussagen zurück, weil ich dazu kaum etwas weiß.

    Aber hier ein paar Gedanken zum Thema Ewigkeit:

    Ich gehe davon aus, dass Zeit, wie wir sie kennen, an die uns bekannte Materie gebunden ist - und auch umgekehrt! Das Weltall wäre ohne die Zeit tot. Licht bewegt sich 300 000 km in der Sekunde. Ohne Zeit würde es sich gar nicht bewegen. Ohne Zeit würden wir keine Lichtquelle bemerken, selbst wenn sie direkt neben uns wäre. Alle dreidimensionalen Objekte würden in sich ruhen und sich nicht gegenseitig beeinflussen. Jegliche Bewegung von Materie ist nur möglich, weil dabei Zeit vergeht. Ohne Zeit wären wir alle noch komprimierte Materie im Augenblick des Urknalls.

    Was aber, wenn die Seele oder der Geist oder beides den Körper verlässt, z. B. beim Sterben oder bei außerkörperlichen Ereignissen? Mit diesen Gedanken komme ich an den Ereignishorizont der wissenschaftlichen Erforschbarkeit, ab hier sind es nur noch Gedanken, Spekulationen und Glaube. Aber dennoch:

    Wenn man zumindest einigen Berichten über Nahtodeserlebnisse oder Erinnerungen an frühere Leben Glauben schenkt, dann müsste da etwas die Materie verlassen haben, im Moment des Sterbens. Und die Seele müsste durch die Zeit gereist sein, um dann im Moment der Zeugung des neuen Menschen sich wieder mit Materie und Zeit zu verbinden.

    Tatsächlich wird in der Bibel mehrmals die Formulierung "von Ewigkeit zu Ewigkeit" gebraucht, u. a. in der Offenbarung des Johannes, der beschreibt, dass er zuvor umgefallen war wie tot. Ich verstehe das so, dass er eine außerkörperliche Erfahrung hatte. Beim Verlassen seines Körpers verließ er auch die Zeitlinie, so dass für ihn Vergangenheit und Zukunft eins waren. Ich denke, dass ist mit diesen Worten gemeint: Von Ewigkeit zu Ewigkeit heißt: Von der Vergangenheit, von der niemand weiß, wann sie angefangen hat, die also vielleicht ewig ist, zur Zukunft, die vielleicht ebenfalls ewig dauert.

    Insofern halte ich den Begriff der Ewigkeit vieler Religionen für realistisch.

    Kommentar von EndOfDays EndOfDaysEndOfDays

    Danke für Deine interessanten Gedankenansätze. Auch ich glaube, in der Schrift Schnittpunkte zwischen dem Zeitlichen und dem Ewigen zu erkennen.

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    Frage zu Ewigkeit und Ereignishorizont
    Antwort von viktorel viktorel

    Du hast teilweise recht.

    Die "ewige Qual" betrifft alleine Satan und seine Dämonen, denn Menschen verbrennen (Offb.21,8).

    Alle Menschen, die Gott nicht gehorchen wollen, werden sterben und ewig tot sein, also keine Qualen mehr erleiden müssen, wie es die "Weltkirche" (2.Kor.4,4; Offb.12,9) das lehrt

    Über das "Raum-Zeit-Kontigent" brauchst du dir keine Sorgen zu machen, Got hat "alles unter Kontrolle"...(Offb.22,12).

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    Frage zu Ewigkeit und Ereignishorizont
    Antwort von Tigrillo Tigrillo

    Wenn schon niemand die Quantenphysik verstehen kann (anwenden schon), wie soll man (sie, die Antwortenden) noch tiefere Geheimnisse erklären können? Der Mensch kann nicht aus seinen Limiten und Denkgewohnheiten ausbrechen.

    Lies: Tipler: Die Physik der Unsterblichkeit.

    Kommentar von EndOfDays EndOfDaysEndOfDays

    Der Mensch kann nicht aus seinen Limiten und Denkgewohnheiten ausbrechen.

    Da gebe ich Dir absolut recht. Hier liegt ja auch die Schwierigkeit, wenn sich zeitliche Wesen an die Frage nach dem Ewigen herantasten. Und dies versinnbildlicht jener Ereignishorizont, soweit ich ihn begreife, recht gut.

    Die Frage hab ich gestellt, um sowohl vom religiösen als auch vom physikalischen Standpunkt mehr Einblick in die Thematik zu erhalten.

    Danke für den Buchtipp.

    Kommentar von TeeEi TeeEiTeeEi

    Ereignishorizont leitet sich aus der allgemeinen Relativitätstheorie, nicht aus der Quantenphysik.

    Kommentar von EndOfDays EndOfDaysEndOfDays

    Danke für diesen Hinweis. Zu welchem wissenschaftlichen Bereich gehört die Relativitätstheorie?

    Kommentar von TeeEi TeeEiTeeEi

    Wie Tigrillo schon geschrieben hat, ist sie auch Teil der Physik.

    Kommentar von Tigrillo TigrilloTigrillo

    Stimmt schon. Eigentlich gibt es auch in der Klassischen Physik einen Ereignishorizont, sofern man eine begrenzte Geschwindigkeit annimmt. Die RT ist vom Charakter her eine Erweiterung der Klassik. Scheinbarer Determinismus, Kausaliät, Mechanistik sind gleich. Erst die QT lässt überhaupt Freiheit aus diesen Beschränkungen.

    Für holistische Kosmologie/Metaphysik müsste man eine Vereinigung der Theorien bemühen, d.h. Quantengravitation o.ä.

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    Frage zu Ewigkeit und Ereignishorizont
    Antwort von TeeEi TeeEi

    Von den (insbesonderes monotheistischen) Religionen wird immer wieder der Begriff der Ewigkeit ins Spiel gebracht. Man spricht von einem ewigen Gott, einer ewigen Glückseligkeit und ewiger Qual. Dies wird von vielen Menschen als Humbug abgetan.

    Ich bin Atheist und religionskritisch, aber der Begriff der Ewigkeit in diesem Kontext steht nicht im Zentrum meiner Kritiken. Überhaupt ist es mir unbekannt, dass Leute Religionen kritisieren, weil sie meinen, dass es keine Ewigkeit gibt.

    Kommentar von EndOfDays EndOfDaysEndOfDays

    Nicht der Ewigkeitsgedanke wird an Religionen kritisiert, sondern der Gedanke, dass diese Ewigkeit eine Relevanz für den Menschen hat. Hat ja auch etwas Unheimliches. Da bekommt man dann schnell zu hören:"Mit dem Tod ist alles aus." Ebenso stößt die Vorstellung eines ewigen Gottes auf gehörigen Widerstand, da dieser sich sozusagen außerhalb unseres Raum-Zeit-Universums befindet, dadurch unerforschbar ist, sich unserer Erkenntnis entzieht und letztendlich nur im Glauben erfassbar ist.

    Kommentar von TeeEi TeeEiTeeEi

    Da bekommt man dann schnell zu hören:"Mit dem Tod ist alles aus."

    Es geht um das "Leben nach dem Tod". Die angebliche Ewigkeit ist hier zweitrangig.

    Ebenso stößt die Vorstellung eines ewigen Gottes auf gehörigen Widerstand, da dieser sich sozusagen außerhalb unseres Raum-Zeit-Universums befindet, dadurch unerforschbar ist, sich unserer Erkenntnis entzieht und letztendlich nur im Glauben erfassbar ist.

    Gott ist im primitiven Glauben wie das Christentum alles anders als außerhalb des Raum-Zeit-Universums. Der macht dauernd irgendwelche Sachen, hört sich Gebete an und mischt sich in allem möglichen ein. Er ist von vorn herein als "übernatürlich" definiert. Irrationale Überzeugungen schützt man eben am besten dadurch, dass man sie gar nicht erst rational begründet.

    Ich denke, du bist auf die fixe Idee mit dem Ereignishorizont gekommen und versuchst, daraus einige originelle Schlussfolgerungen zu ziehen. Das geht aber meiner Meinung nach etwas am Thema vorbei.

    Kommentar von TeeEi TeeEiTeeEi

    Noch mal zum Ereignishorizont: Was hat das mit Gott zu tun? Klar gibt es jede Menge Sterne, die wir nicht sehen können. Die sind zu weit weg und bewegen sich zu schnell von uns weg, so dass kein Licht von ihnen zur Erde kommt. Das heißt noch lange nicht, dass da Gott ist.

    Kommentar von EndOfDays EndOfDaysEndOfDays

    Es geht um das "Leben nach dem Tod". Die angebliche Ewigkeit ist hier zweitrangig.

    Das finde ich nicht. Da unser diesseitiges Leben dem Zeitlichen unterworfen ist, liegt eine etwaige, uns betreffende, Ewigkeit im Jenseitigen. Insofern korreliert dies mit dem "Leben nach dem Tod", möglicherweise in Verbindung mit dem Energieerhaltungssatz.

    Dass ein ewiger Gott in unser Raum-Zeit-Universum hineinwirken kann, obwohl er, im Gegensatz zum pantheistischen Weltbild, unabhängig von diesem Universum existiert, ist für mich kein Paradoxon. Gerade die Religion spricht ja vom Korrespondieren dieser völlig unterschiedlichen Dimensionen, wie auch der Ereignishorizont einen Übergang zwischen Diesseitigem und Jenseitigem darzustellen scheint.

    "Eine originelle Schlußfolgerung"...hm, ich weiß nicht. Mein Gottesvertrauen ist nicht abhängig von solchen Spekulationen. Ich finde es trotzdem interessant, dass die Quantenphysik sich an etwas herantastet, das in der Religion schon seit Jahrtausenden bekannt ist: Der Begriff der Ewigkeit. So wirkt es dann doch glaubwürdig, was eine "primitive Religion" schon vor langer, langer Zeit in ihrem Heiligen Buch niedergeschrieben findet: "...auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt..." (Prediger 3,11)

    Kommentar von TeeEi TeeEiTeeEi

    Insofern korreliert dies mit dem "Leben nach dem Tod", möglicherweise in Verbindung mit dem Energieerhaltungssatz.

    Damit sagst du, da dein kein Atom (und damit verbunden Energie) von deinem Körper nach dem Tod nicht verloren geht, bist du unsterblich. Ziemlich unsinnig.

    Dass ein ewiger Gott in unser Raum-Zeit-Universum hineinwirken kann, obwohl er, im Gegensatz zum pantheistischen Weltbild, unabhängig von diesem Universum existiert, ist für mich kein Paradoxon. Gerade die Religion spricht ja vom Korrespondieren dieser völlig unterschiedlichen Dimensionen

    Unabhängig oder nicht, durch kausale Beziehungen ist Gott eine zeitliche Entität. Die Religion spricht ansonsten auch nur vom Himmel.

    wie auch der Ereignishorizont einen Übergang zwischen Diesseitigem und Jenseitigem darzustellen scheint.

    Blanker Unsinn, habe ich schon weiter oben geschrieben.

    Kommentar von EndOfDays EndOfDaysEndOfDays

    Damit sagst du, da dein kein Atom (und damit verbunden Energie) von deinem Körper nach dem Tod nicht verloren geht, bist du unsterblich. Ziemlich unsinnig.

    Ich denke, ich bin mehr als mein Körper. Nicht nur Manifestiertes besteht aus Energie, sondern auch mein Bewußtsein. Und ob dieses zwingend auf die elektrisch-chemischen Vorgänge meines Gehirns angewiesen ist, ist ungeklärt.

    Und dass das Ewige ins Zeitliche hineinwirken kann, wenn auch auf für uns unerklärliche Weise, das läßt schon das uralte Vorhandensein des Begriffs der Ewigkeit in der Vorstellung zeitlicher Wesen vermuten.

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Und ob dieses zwingend auf die elektrisch-chemischen Vorgänge meines Gehirns angewiesen ist, ist ungeklärt.

    Dann solltest du diesen Satz aber schnell ändern:

    Nicht nur Manifestiertes besteht aus Energie, sondern auch mein Bewußtsein.

    Du drückst damit nur etwas aus, wie "Es ist kein Auto, sondern ein Fahrzeug!"

    Und dass das Ewige ins Zeitliche hineinwirken kann, wenn auch auf für uns unerklärliche Weise, das läßt schon das uralte Vorhandensein des Begriffs der Ewigkeit in der Vorstellung zeitlicher Wesen vermuten.

    Lässt sich aufgrund des Vorhandenseins des Begriffes Einhorn auch vermuten, dass es Einhörner gibt?

    Kommentar von TeeEi TeeEiTeeEi

    Ich denke, ich bin mehr als mein Körper. Nicht nur Manifestiertes besteht aus Energie, sondern auch mein Bewußtsein.

    Was du denkst, ist deine Meinung. Aber Energie ist ein physikalischer Begriff. Die Behauptung, dass das, was du dir ausdenkst, Energie sei, ist ohne jeglichen Beleg und somit wissenschaftlich wertlos.

    Kommentar von EndOfDays EndOfDaysEndOfDays

    Einhörner...

    Gähn.

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Gähn.

    Soll das ein Argument sein?

    Kommentar von EndOfDays EndOfDaysEndOfDays

    Nein. Wie ich weiter unten schrieb, ist für mich die anfangs interessante Diskussion mit TeeEi und Dir beendet. Zum einen, weil mich Tigrillo zurecht auf das prädestinierte Scheitern des Versuchs meiner Fragestellung hinwies. Zum anderen weil mir wieder mal zuviel Aggression in der Luft rumhängt. Und da will ich mich nicht mehr reinziehen lassen. Ist das ok für Dich?

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    um einen, weil mich Tigrillo zurecht auf das prädestinierte Scheitern des Versuchs meiner Fragestellung hinwies.

    Tigrillo hat nur ad hominem argumentiert. Wenn das ein Hinweis sein soll ist er nicht besser, als raten.

    Ist das ok für Dich?

    Von mir aus.

    Kommentar von TeeEi TeeEiTeeEi

    Na ja, eigentlich finde ich es schade. Die eine oder andere Formulierungen klangen wohl etwas offensiv, böse waren sie nicht gemeint.

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    Frage zu Ewigkeit und Ereignishorizont
    Antwort von Os223 Os223

    Ist es da wirklich so realitätsfern und infantil, was die Religionen behaupten?

    Ja, ist es. Schon darum, weil die meisten religiösen (bzw. schwachsinnigen) Behauptungen von der modernen Wissenschaft widerlegt wurden. Ganz simpel.

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