Hallo txync!
Ich bin sehr berührt von Deiner Frage, kann Rat geben, bin aber hin und wieder ebenso beunruhigt.
Man sollte nicht versuchen, den Gedanken an die nicht zu erfassende Ewigkeit auf den Grund gehen zu wollen und diese Gedanken autosuggestiv auf sich zu projezieren. Vor 40 Jahren, ich war damals 12, kamen mir diese Gedanken und ich mußte ko.....! Den einzig richtigen Weg zu innerer Gelassenheit ging ich vor 12 Jahren, als mich ein Verkündiger der Zeugen Jehovahs in seinem Predigtdienst 'erwischte' und mir guten Unterricht erteilte, bis hin zur Taufe. Das bedeutete, ich studierte wichtige Teile, Ereignisse und Prophezeihungen aus den inspirierten Schriften Gottes und den in der Bibel enthaltenen Geschichtsberichten UND: den weisen Sprüchen Salomos + seinen weisen Ratschlägen an sein Volk. (All das bleibt auch außerhalb der WTG in vollster Gültigkeit!)
In diesem Ratgeber, dem Bibelbuch Prediger (auch in and. Spr.: Qoheleth [Versammler]; Eclasiast [Mitglied der Versammlung]) stellt Salomo die göttliche Gabe des Lebens der (relativen) Nichtigkeit des Menschen und seiner Werke vergleichend und mahnend gegenüber.
Salomo stellte fest: (Pred 3:1) 'Für alles gibt es eine bestimmte Zeit, eine bestimmte Zeit für jede Angelegenheit unter den Himmeln.'. Er sah 'die Beschäftigung die Gott den Menschensöhnen gegeben hat' und postulierte den Vers-> Pred 3:11 -der wie ein unumstößliches Monument da steht und die Definition des Glaubens des Paulus' in unglaublicher Weise untermauert (Heb 11:1)-
ALLES HAT ER SCHÖN GEMACHT ZU SEINER ZEIT. AUCH DIE UNABSEHBARE ZEIT HAT ER IN IHR HERZ GELEGT, DAMIT DER MENSCH DAS WERK NIE HERAUSFINDE, DAS DER WAHRE GOTT GEMACHT HAT VOM ANFANG BIS ZUM ENDE.
Dann Vers 14
ICH HABE ERKANNT, DASS ALLES , WAS DER WAHRE GOTT MACHT, AUF UNABSEHBARE ZEIT WÄHREN WIRD. ES IST NICHTS HINZUZUFÜGEN, UND NICHTS IST DAVON WEGZUNEHMEN, SONDERN DER WAHRE GOTT SELBST HAT ES GEMACHT, DAMIT DIE MENSCHEN SICH SEINETWEGEN FÜRCHTEN.
Mit 'Furcht' ist hier, wie oft in den Bibelberichten im Kontext so zu sehen, der Respekt, die Ehrfurcht gegenüber JHWH gemeint.
Dieser Kontext, den ich Dir hier 'mal kurz aufschrieb, brachte mir große innere Ruhe in Bezug auf eine Frage, die man sich stellen könnte: könne es auf alle Ewigkeit nicht langweilig werden; was gibt es denn ewig zu tun, zu erforschen, neu zu verinnerlichen...? Ich setze mich nicht dieser nicht zu beantwortenden Frage aus, habe Glauben (-> Hebr 11:1) und übe ihn aus und bemühe mich, das Versprechen Jehovahs erleben zu dürfen, ewiges Leben auf der Erde haben zu können. Wie das dann mit der Unsterblichkeit werden wird: handeln und sehen und unserem Herr Jesus folgen, damit der Vater ihn entscheiden lassen kann, was in beider Augen für gerecht befunden werden kann und wird. Unseren Job jetzt auf der 'verderbten', schönen Erde gebot unser Herr Jesus seinen Jüngern, nachdem er sie zuvor darauf hinwies, dass ihm '.alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden' war- einige Jahre nach dessen Ermordung vom Steuereintreiber Matthäus dokumentiert- so: ' Geht daher hin und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie....... und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.' (Matt 28: 18-20).
Lies das Buch PREDIGER, um den vollen Kontext zu erkennen und dann einmal zu verinnerlichen: Deine innere Unruhe und Ängste erhalten ein korrigierendes Gegengewicht und Dich überkommt Gelassenheit!
Dazu viel gute Erkenntnis und Freude- derErwachte
(Zitate aus 'Neue-Welt-Übersetzung der heiligen Schrift der WTG)
Das hast Du sehr schön ausgedrückt.
ja, deine eltern haben es dir gegeben