Entwicklungslaender - neue und gute Antworten

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    Inhaltliche Hilfe...
    Antwort von DummesLatein DummesLatein

    1.billigkleidung ist oftmals aus schlechtem material und auch schädlich für die haut aber wenn es keine bk. gäbe, könnten sich manche, ärmere leute garkeine kleidng leisten. 2.billigkleidung wird meist unter unmenschlichen umständen hergestellt und die arbeiter sind meist kinder aber wenn dei firmen keine billigkleidung herstellen würden, hätten die meisten von den arbeitern keine arbeit und somit auch keine nahrung

    übrigens, ich bin erst in der 6. klasse und bin froh, dass ich noch keine klausur schreiben muss und dann noch viel erfolg für deine klausur ( ;

    Kommentar von babyborn17697 babyborn17697

    Vielen Dank! Das mit den Klasuren und Klassenarbeiten ist halb so wild... da gewöhnt man sich dran.... Aber manchmal gehen einem die Ideen aus.... Deswegen vielen dank!

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    Ärzte ohne grenzen als medizinische fachangestellte?
    Antwort von adavan adavan

    Natürlich kannst du; musst volljährig sein;

    Hilfsorganisationen wie ÄoG brauchen Krankenpfleger, Schreibkräfte, Putzfrauen, Dolmetscher, Laborantinnen uvm.

    Nachfragen!

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    Ärzte ohne grenzen als medizinische fachangestellte?
    Antwort von HeikeElchlep HeikeElchlep

    hallo auf der folgenden Seite findest du Informationen dazu: http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/mitarbeiten/mitarbeit-im-projekt/berufsgruppen...

    dort kannst du dir die PDF runterladen, wem sie suchen.

    LG Heike

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    Wie kann man Sonnenenergie in Industrie- und Entwicklungsländern nutzen?
    Antwort von Katze1007 Katze1007

    Guck dir diese Seite mal an :)

    http://www.suntegra.de/

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    Schadet man Entwicklungsländer nicht eher mit Spenden als dass man hilft?
    Antwort von Volkerseitz Volkerseitz

    Wozu gibt es das Berufsbild des Entwicklungshelfers?

    Weil wir uns nie wieder entbehrlich machen wollen. Es hat sich eine arrogante Geberkultur entwickelt und die Entwicklungshelfer haben lange so getan, als könnten sie immer alle Probleme lösen. Dadurch verloren viele Menschen denn Sinn für Eigenverantwortung. Entwicklungshilfe wurde zum Ersatz für Steuern. “Je stärker Regierungen von Steuern abhängig sind, desto mehr sind sie ihrer Bevölkerung Rechenschaft schuldig” sagt Dereje Alemayehu, der Vorsitzende des in Kenia beheimateten Tax Justice Network Africa.Ich habe nicht den Eindruck, dass die Akteure der Entwicklungshilfe sich je Gedanken machen, ob ihr Produkt bei den Bedürftigen in Afrika auch gut ankommt, gebraucht und verstanden wird. Hilfe darf nicht die Leistungsbereitschaft untergraben. Die Entwicklungshilfeindustrie scheint aber fast immun gegen Rückschläge. Das Geld muss um jeden Preis ausgegeben werden. Aber geschenkte Finanzmittel -wie Budgethilfe- zumal sie auf Dauer und in hohem Umfang ohne echte Wirkungskontrolle fließen, verleiten auch zur Finanzkriminalität. Wichtiger aber ist, dass sie die Leistungs-und Reformbereitschaft mindern oder behindern und es zudem reformwilligen Politikern erschweren, Leistungen zu verlangen und Veränderungen herbeizuführen. Ja wir sollten helfen wenn nötig, d.h. aber nur wenn Eigeninitiativen an ihre Grenzen kommen. Sinnvoll ist es die Fähigkeit und Bereitschaft sich selbst zu helfen zu fördern.Bislang ist die "Hilfe zur Selbsthilfe" aber oft eine leergedroschene Phrase. Das Evaluierungssystem der staatlichen Hilfe begünstigt eine milde Grundhaltung. Wir sollten mit dem Privatsektor mehr als bisher kooperieren, etwa Fraueninitiativen unterstützen, die einen Radiosender oder Schulen betreiben wollen. Oder Risikokapital bereitstellen für den Aufbau von Fabriken. Aber weg von dem "Bemutterungsnetzwerk" wie es der Koordinator des Bonner Aufrufs Kurt Gerhardt nennt. Sobald wir helfen, projizieren wir unsere Vorstellungen davon, was gut und richtig sein soll, auf die Afrikaner. Dort wo es den politischen Willen gibt demokratische Rahmenbedingungen zu schaffen sollten wir dies auch unterstützen. Aber die Initiative muss von Afrika ausgehen. Jene Programme die nicht von Regierungen angeregt und unterstützt werden, sollten nicht weitergeführt werden. Dort wo die Anforderungen an eine gute Regierungsführung verstanden wurden und demokratische Verhältnisse nicht nur vorgespiegelt werden, sind auch Ansätze eines eines Wirtschaftswachstums festzustellen.

    Volker Seitz, Autor "Afrika wird armregiert"

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    Können Entwicklungsländer der Armut entfliehen?
    Antwort von Volkerseitz Volkerseitz

    Afrikas Hungersnöte sind vermeidbar

    Ethnische Zugehörigkeiten prägen die Gesellschaften großer Teile Afrikas. Da viele afrikanische Politiker auf die ethnische Polarisierung setzen, haben sie keine Vorstellung von Gemeinwohl. Es wird nicht in das öffentliche Schul-und Gesundheitswesen, Familienplanung und Landwirtschaft investiert. Länder wie Kenia, Uganda, Äthiopien, Südsudan geben mehr Geld für Waffen als für die Ernährung ihrer eigenen Bevölkerung aus.

    Die extremen Bevölkerungszuwächse werden weitgehend ausgeblendet. Die Bevölkerung in Subsahara-Afrika hat sich seit 1990 fast verdoppelt. Die Hilfsindustrie setzt sich nicht mit diesen Tatsachen auseinander und macht stattdessen für die fortgesetzte Notlage Afrikas den angeblich reichen Westen verantwortlich-und sichert sich eine glänzende Einkommensquelle. 2,3 Milliarden Euro spenden allein die Deutschen pro Jahr. Das ist viel Geld, das entsprechende Begehrlichkeiten weckt. Dennoch Nothilfe muß sein. Aber da Nahrungsmittelhilfen das Problem nicht dauerhaft lösen, sollten die Hilfsorganisationen-auch gegen den Widerstand der Machteliten- arme Bauern unterstützen und Saatgut, Dünger , Ausbildung zur Verfügung stellen.Was nicht produziert wird kann nicht gegessen werden

    Afrikas Eliten müssen den Kampf gegen den Hunger wirklich ernst nehmen. Die Investitionen in die ländliche Entwicklung , mit Bildung, Landwirtschaft, Gesundheit und Familienplanung müssen deutlich steigen. Afrika hat weltweit die höchsten Geburtenraten. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Zahl der Menschen in Subsahara-Afrika verdoppeln und bis Ende des Jahrhunderts vervierfachen. Kaum ein Land stellt sich dem Problem. Nicht Wetter oder Spekulanten tragen die Hauptschuld an dem Hungerelend. In nur wenigen Ländern wird die Landwirtsschaft gefördert. Alle Warnsignale wie Hungerrevolten 2008 und 2012 in West und Zentralafrika ignorieren die Regierungen. Trotz steigender Ernährungsunsicherheit und sinkender landwirtschaftlicher Produktion gehen mit Ausnahme von Ruanda, Madagaskar, Malawi und Mali nur fünf Prozent des Staatsbudgets in die Landwirtschaft. In den vier genannten Ländern sind es 10 Prozent. Das ist so weil die Landwirtschaft im Gegensatz zu Öl, Diamanten oder Gold nicht durch eine kleine Elite zu beherrschen ist. Dort wo Menschen hungern, rufen die Regierungen nach Hilfe aus Europa oder Amerika anstatt selbst Verantwortung zu übernehmen. Diese kurzfristigen Hilfen zerstören aber gleichzeitig die lokalen Märkte.

    80 Prozent der Bevölkerung lebt auf dem Lande

    Es fehlt an Wasser, an Speichern, Anbautechniken, einer Infrastruktur wie ganzjährig befahrbare Pisten und einer funktionierenden Distribution. Dreißig Prozent des Getreides, Obst und Gemüse verrotten auf dem Weg vom Acker zur Ladentheke. Ursache der Nachernteverluste sind unsachgemäße Lagerung, Feuchtigkeit und Schädlingsbefall.

    Durch verbesserte Anbaumethoden und Schutz vor Erosion und Versalzung könnten die Erträge leicht verdoppelt werden. Die Landbevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft und Viehzucht , wobei die Ernährung der eigenen Familie im Mittelpunkt steht. Der Bedarf des Kontinents an Nahrungsmitteln kann so nicht gedeckt werden. 300 000 Tonnen Lebensmittel müssen jedes Jahr eingeführt werden. Volker Seitz, Autor "Afrika wird armregiert"

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