Wer auf dem Boden staatlicher Tatsachen lebt, kann diese Frage nicht wirklich ernst nehmen.
Natürlich kannst du deinen Partner, deine Partnerin für irgendwelche privaten Leistungen im gemeinsmen Haushalt auch finanziell entlohnen. - Steuertechnisch geht Ihr dabei aber leer aus.
Nur mal angedacht: Ihr müsstet aus diesen Einkünften vermutlich auch Lohn- und Kirchensteuern bezahlen, einschließlich sämtlicher Sozialabgaben bis hin zum "Soli". Außerdem müsstest du eine eigene Buchhaltung dafür einrichten, Lohnabrechnungen erstellen, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld..... - Nicht zu vergessen die Krankmeldungen im Krankheitsfalle und die Lohnfortzahlung. Vielleicht müsstest du auch monatlich noch eine Umsatzsteuererklärung abgeben und am Ende, weil du es selbst "als Unternehmer" gar nicht mehr schaffst, auch noch einen Steuerberater beschäftigen. :-)
Also vergiss' diesen Traum mal ganz schnell wieder. Er könnte zum Albtraum werden.
Übrigens, die ausgefallenen Steuereinnahmen, würde jedes staatliche System sicher ganz schnell wieder mit einer anderen Steuererhöhung kompensieren.
Völlig richtig, zumal - theoretisch - bei nur einem 'Kunden' ja die Scheinselbstständigkeit zum Tragen käme...:-)
Allerdings ist eine getrennte Erfassung von Aufwendungen und Leistungen im Falle einer Scheidung und ohne Ehevertrag/Gütertrennung gar nicht so schlecht, sofern man sich damit nicht selbst verarscht fühlt, innerhalb von Business-Partnerschaften ist das übrigens üblich, man stellt sich gegenseitig Rechnungen und bewertet den individuellen Erfolg z.B. beim Verkauf einer Leistung/Ware durch einen der Partner...