Duerre - neue und gute Antworten

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    Wie hängen extreme Niederschläge und Dürre zusammen?
    Antwort von DensoLP DensoLP

    Dürre lässt eben alles dampfen und Wolken bilden, in denen sich der Dampf sammelt und sich Wasser bildet. Den sehen wir später als Regen wieder. ;)

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    Dürre in Arika
    Antwort von susicute susicute

    Die Sahelzone gehört klimatisch zur semiariden bis ariden Klimazone der nördlichen Randtropen und ist von den Niederschlägen der Innertropischen Konvergenzzone (ITC) abhängig. Entscheidend für den Sahel-Niederschlag ist dabei der Temperaturgegensatz zwischen Kontinent und Ozean.

    Ist dieser Gegensatz relativ gering, ist auch der Luftdruckgegensatz gering und der Sommermonsun schwach, was zu weniger Niederschlag im Sahel führt. Bei einem stärkeren Temperaturgegensatz dringt der wasserdampfgesättigte Monsun weit ins Landesinnere vor und bringt der Sahelzone größere Regenmengen. Diese Luftmassengrenze folgt dem Zenitstand der Sonne vom Äquator über die Sudanzone bis zum Sahel, so dass die ersten Tiefdruckgebiete im April bis Mai die südlichen Gebiete der Sahelländer erreichen und den „Mangoregen“ bringen.

    Die engere Sahelzone wird von diesen Regenfällen erst im Juni oder Juli erreicht, sie äußern sich meist in Starkregenfällen in Kombination mit heftigen Gewittern. In den nördlichen Gebieten bis zur Süd-Saharagrenze kommt es erst im August zu Niederschlägen. Aufgrund des südwärts gewanderten Zenitstandes der Sonne, hat sich die ITC zu dieser Zeit schon wieder bis in die nördliche Äquatorialzone zurückgezogen.

    Da die ITC ein dynamisches System ist unterliegt der Sahel großen Klimaschwankungen und unregelmäßigen Regenfällen mit Niederschlägen zwischen 200mm bis 600mm pro Jahr.

    Aufgrund der ausbleibenden Niederschläge kommt es am Rande der Sahelzone immer stärker zu einer Verschiebung des Klimas hin zum saharischen Klima. Als ein Grund für den Ausbleibenden Regen in den 70er und 80er Jahren wurde die Erwärmung des Indischen Ozeans zwischen Ostafrika und Indonesien ausgemacht.

    Dadurch verringerte sich der für die ITC notwendige Temperaturunterschied zwischen dem (warmen) Land und dem (kühleren) Ozean und die feuchten Luftmassen konnten nicht ins Landesinnere vordringen. Die starke Erwärmung des Indischen Ozeans wird hauptsächlich auf die Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre, also auf anthropogene Einflüsse, zurückgeführt. Eine weitere Erklärung könnte eine Verschiebung der Hadley-Zirkulation durch die unterschiedliche Erwärmung der Ozeantemperaturen im Atlantik nördlich und südlich des Äquators sein. Grund dafür ist die Verbrennung fossiler Energieträger in den Industriestaaten, wobei Aerosolen entstehen, die die Sonnenstrahlen reflektieren und dadurch ein Abkühlen der unteren Luftschichten bewirken.

    Aufgrund der höheren Aerosol-Belastung der Atmosphäre der Nordhalbkugel erwärmt sich der nördliche Atlantik weniger stark als der Atlantik um den Äquator und südlich davon, was die Verschiebung der Hardley-Zirkulation und damit der ITC nach Süden, mit stärkeren Niederschlägen über der westafrikanischen Küstenregion und Trockenheit im Sahel nach sich zieht.

    Diese klimatischen Faktoren bedinegen sich wiederum mit anderen Gegebenheiten wie Desertifikationsprozessen aufgrund von starker landnutzung, Bodendegradation etc. Es eintsteht daduch ein Prozess, der sich selbst verstärkt und beschleunigt.

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    Dürre in Arika
    Antwort von Ivan25W Ivan25W

    Vordergründige Ursache von Hungersnöten sind Missernten durch natürliche Gründe wie Unwetter, Dürre, Schädlinge und sonstige Naturkatastrophen bei fehlender Vorratshaltung. Diese Faktoren können verschärft werden durch nicht-nachhaltige Wirtschaftsweisen, die Erosion und Wüstenbildung fördern; umgekehrt können verbesserte Vorratshaltung und angepasste Landwirtschaftsmethoden die Anfälligkeit für Naturgefahren verringern.

    Seit den 1970er Jahren werden auch zunehmend nicht nur die natürlichen und ökonomischen Ursachen der Hungersnöte betrachtet, sondern auch die sozialen und politischen Gründe analysiert. Der Wirtschaftswissenschaftler Amartya Sen hat festgestellt, dass es in keiner funktionierenden Demokratie jemals zu einer Hungersnot gekommen sei. Wie Amartya Sen ferner beobachtet, ist Hunger ein Problem der Nahrungsmittelverteilung und der Armut betroffener Bevölkerungsschichten, nicht unbedingt ein absoluter Mangel an Nahrung.

    Kommentar von Spudi Spudi

    Danke, aber ich muss nicht wissen wie die Hungersnot ausgelöst wird sonder die die Dürren ausgelöst werden :/

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    Dürre in Arika
    Antwort von Magic66 Magic66

    Kein Hausaufgabendienst!!!

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