Ich würde ganz klar ne Sony nehmen. Alleridngs keine herkömmliche Spiegelreflexkamera, sondern eine SLT, also mit teildurchlässigen Spiegel. Damit hat man die Vorteile von herkömmlichen DSLRs mit denen der Kompaktkameras kombiniert. z.B. die Sony a33, a35, a37, a55, a65, a77...
Vorteile:
•Echter Phade-Detect-Autofocus (also schnell!) auch im Live-View-Betrieb (geht bei einer reinen DSLR nur im Sucherbetrieb) •Live-View (also das Display als Sucher zu nutze) sehr einfach und vollständig nutzbar. •Filmen auch mit Dispplay oder Sucher möglich (bei DSLR nur Dispaly), schneller Phase-Detect-Autofokus ebenfalls für Filmen möglich (wobei ich nicht so dr Filmer bin) •Bildstabilisator im Gehäuse, d.h. auch unstabilisierte Objektive wie die meisten Festbrennweiten sind stabilisiert. •Schnelle Serienbild-Funktion (je nach Kamera ca. 10 Bilder/sec bei voller Auflösung. OK das brauch kein Mensch aber so 6 Bilder/sec nehm ich schon öfters und das geht bei einer reinen DSLR auch nur bei den teuren Modellen) •Bilder können auch im Sucher betrachtet werden (gut bei heller Umgebung draussen) •Zusätzliche Infos und einblendeungen im Sucher (Wasserwaage...) •Integrierte Panorama-Funktion •Multi-Frame-Rauschunterdrückung (d.h. 6 Bilder werden schnell hintereinander aufgenommen und miteinander verrechnet um das Rauschen zu reduzieren) •Integrierte HDR-Funktion (3 unterschieldich Belichtete Bilder werden miteinander verrechnet um den Dynamikumfang zu verbessern, braucht man alleridngs kaum) •Gesichtserkennung ebenfalls im Sucher und Display-Betrieb möglich •Sucher sehr hell und groß, zumindest verglichen mit Einsteiger-DSLRs wie EOS 600D o.ä. •Echte Vorschau auf das Bild (inkl. Belichtung, Weissabgelich etc) auch im Sucher
Sehr genial ist die a57: http://www.chip.de/artikel/Sony-Alpha_57-SLT-A57-DSLR-bis-1.000-Euro-Test_556064...
Aber günstiger ist die a33, a35, a37 zu haben.
Auch nicht vergessen: Ein sinnvolles Objektiv, ein günstiges Tamron oder Sigma 18-200 für 150€ ist allermal universeller als ein Kit-Objektiv, durch den eingebauten Bildstabilisator ist ja auch so ein Bilig-Objektiv stabilisiert. Wenn etwas mehr Budget vorhanden ist, würd ich das Tamron 18-270 PZD nehmen. Kostet ca. 450€.
Ansonsten gibt es fachlich fundierte Tests bei dpreview.com
60 jahre alte objektive sind aber nicht mehr auf dem gleichen niveau wie aktuelle objektive. und alte profi-objektive die mit aktuellen objektiven wieder mithalten können gehen da sicherlich auch nicht für 20 euro über den ladentisch.
pentax ist nicht schlecht, das behaupte ich auch nicht, aber ich würde niemanden eine pentax empfehlen weil man bei weitem nicht so viel zubehör bekommt wie bei canon und nikon.
Ich habe alles an Zubehör erhalten was ich mir gewünscht habe, wüsste nicht was fehlen sollte?
Und selbstverständlich darf man nun nicht von den ganz alten teilen ausgehen. Aber mal als Beispiel: Ich habe ein SMC-M 50mm f1.7 für 20€ bekommen. Für Portraitfotografie kann ich auf den Autofokus gut verzichten und qualitativ bin ich der Meinung, das die Fotografien durchaus völlig in Ordnung sind. Professionelle Ansprüche können alte Optiken selbstredend NICHT erfüllen, aber wenn ich eine SLR anschaffen möchte und mein Budget nicht weit über 500€ ansetzen will, "eher niedriger", kann ich auch keine professionellen Fotoqualitäten erwarten. Für Amateurfotografie sollte es daher durchaus ausreichend sein, denn ich will aus dem gegebenen Budget ja das maximale rausholen. Und wenn ich da dann die Möglichkeit habe, mit älteren, aber durchaus brauchbaren Linsen einen weiteren Brennweitenbereich abzudecken - wieso nicht?
Mal ganz davon ab das ich generell gegen die Verwendung von DSLRs im Niedrigpreissegment bin, wenn man das ganze richtig aufziehen möchte sollte man schon im Wissen sein, das eine SLR für 500€ inkl. Objektiv immer ein Kompromiss gegenüber einer gleichteuren Bridgekamera ist.