Christen - neue und gute Antworten

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von derdorfbengel derdorfbengel

    Das Christentum war die Staatsreligion der meisten Staaten in Europa, und die haben in einer entscheidenden Phase der Weltgeschichte die Gelegenheit genutzt, sich in alle Richtungen der Welt auszubreiten. Dazu nur solche Stichworte wie: Kolumbus, Konquistadoren, Kolonien usw. etc.

    Es zeigt sich dabei ein gewisser Trend: "entwickeltere" Religionen wie Christentum und Islam verdrängten bei Ankunft immer ziemlich schnell sog. "Urreligionen". Wo entwickeltere Religionen (also etwa die, die wir heute Weltreligionen nennen) aufeinander treffen, gibt es kaum Konversionen. In den islamischen Regionen Nordafrikas, die alle von europäischen Ländern kolonisiert waren, erreichten die christliche Minderheiten von selten über 1 Prozent.

    Die die christlichen Staaten gewaltige Gebiete - va. auch in Amerika - in Besitz nahmen, die von Naturreligionen besiedelt waren und deren Anhänger entweder konvertieren konnten oder die Ureinwohner völkermordeten und das Land mit eigenen Siedlern aus der Heimat mit ihrer Konfession besiedelten, erreichten sie eine grosse Bevölkerungszahl.

    Rechne ,mal aus, wieviele der Christen in Amerika von der Arktis bis ans Kap Hoorn wohnen und ziehe die von der Gesamtzahl ab!

    Die zweitgrösste Religion Islam hat sich in Afrika und nach Asien auf ähnliche Weise ausgedehnt. Anderen Religionen fehlten solche Kolonisierungsaktivitäten ihrer Völker bzw. Staaten in Naturreligionsgebiete oder mit Völkermorden wie denen in Amerika, darum gerieten sie ins Hintertreffen.

    Das hat zu knapp 100 Prozent mit Politik und Geschichte zu tun und zu ca. 0 Prozent mit religiösen Inhalten.

    Kommentar von riara riarariara

    In Ägypten beträgt die Zahl der Christen, je nach Betrachtungsweise zwischen 8-15%, ganz ähnlich sieht es in den meisten Ländern des Nahen Ostens aus. Auch in der Türkei und in Persien gab es große Zahlen von Christen und Juden, die wurden übrigens erst im Zeitalter der Nationalstaaten 'reduziert', der Anteil der Christen und Juden im theokratischen Iran, ist erst nach der Errichtung des Gottestaates so stark gesunken...echt

    Kommentar von derdorfbengel derdorfbengelderdorfbengel

    Ich habe den Nahen Osten und Ägypten mit gutem Grund heraus gelassen, da ich keine Aufzählung christlicher Bevölkerungsanteile betreiben, sondern die Frage beantworten wollte. Die christlichen Minderheiten in der genannten Region sind kein Ergebnis von Konvertierung im Kolonialzeitalter, sondern authochthone Minderheiten, die entweder in der Zeit der Kreuzzüge entstranden sind oder sogar noch in die (ost)römische Zeit zurück reichen. Daher handelt es sich i.d.R. auch nicht um westeuropäische Kolonialzeitmissionskirchen wie die Katholiken und Protestanten, deren Anteile dort nicht wirklich höher sind als im Maghreb. Sondern es sind eingesessene Ostkirchen wie die orthodoxen oder die koptische.

    Ich habe selbst im Nahen Osten gelebt und ich kann soviel sagen. von der Seite der dortigen Gesellschaften werden die Christen nicht "reduziert". Sie wandern einfach häufiger aus als die Muslime.

    Und ich möchte jetzt noch darauf hinweisen, dass ich keine dieser fruchtlosen "Diskussionen" wünsche. Schon gar nicht zum Thema Religion. Ich werde jede Meldung unter dieser einmaligen Antwort beanstanden.

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von nowka2 nowka2

    es wachsen immer wieder neue nach.

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von pasmalle pasmalle

    Obwohl die Gegner auch auf dieser Plattform nicht schlafen und versuchen das Christentum zu vernichten und wenn es nur über einen Löschungsantrag zu einer Antwort geschieht, ist die christliche Religion einfach deshalb so erfolgreich und nicht "totzukriegen", weil sie unter allen Religionen inhaltlich wohl die Überzeugendste und Friedfertigste ist.

    Zudem glaube ich an die Aussage Gottes in der Bibel, dass "sein Wort" nicht untergehen wird und Kraft seines Inhalts immer der Sieger bleiben wird. - 2000 Jahre mindestens schon stimmt diese "Behauptung".

    Korrigieren möchte ich die in der Frage enthaltene irrige Annahme, dass Christen heute nur noch "teilweise verfolgt werden". - Nein sie sind weltweit die am meisten verfolgten Religionsanhänger, die ihren Glauben meistens auch mit dem Tod bezahlen, wie schon zu Jesu Zeiten. Das Drame spielt sich nur nicht direkt vor unserer Haustür ab. - Siehe hierzu vielleicht auch folgenden Link: http://www.opendoors-de.org/

    Kommentar von riara riarariara

    Das Löschen Deiner Antwort entzieht sich übrigens meinem Verständnis, immerhin war man clever genug einiges an richtig bösen Inhalten auch zu entfernen, der Kampf ist hier längst entbrannt, man setzt sich über alles hinweg, auf 'Teufel komm raus'...

    Kommentar von pasmalle pasmallepasmalle

    Wußte aber bislang noch nicht, dass der Support inzwischen auch schon mit dem "Teufel" zu paktieren scheint, indem er wirklich harmlose Antworten in der Sache nicht mehr gelten lässt und auch entfernt.

    Kommentar von Sonnenschnauz SonnenschnauzSonnenschnauz

    Ich kann mich der Verwunderung über das Löschen nur anschließen. Ich habe den Eindruck, dass Kommentare, die für Atheisten unvorteilhaft sind, recht schnell gelöscht werden. Dabei wird dann die sachliche und neutrale Antwort mitgelöscht.

    Wahrscheinlich lassen aber einige User, die über einen "guten Draht"zu verfügen scheinen, recht schnell löschen.

    Ich habe schon öfter einen wirklich beleidigenden atheistischen Kommentar beanstandet, ohne Erfolg. Bei anderen Malen hatte ich Erfolg. Ob da ein System hintersteckt?

    Kommentar von norelig norelignorelig

    Ich finde diese Löschung von Antworten und Kommentaren auch unmöglich . Eigentlich dürfte diese Möglichkeit garnicht bestehen , und wenn doch , dann nur vom Fragensteller selbst . Selbst wenn ich eine Antwort oder einen Kommentar für ausgesprochen falsch , dumm , oder beleidigend halte , so muss der Fragensteller das ja nicht genau so sehen . Und bei persönlichen Beleidigungen , man sollte einfach darüber stehen . Und wenn jemand eine Antwort oder einen Kommentar löschen lässt , so sollte der jenige auch bedenken , das er seine Meinung als richtig ansieht und keine andere gelten lässt .

    Kommentar von pasmalle pasmallepasmalle

    @norelig

    Deiner Sichtweise stimme - erstmalig wohl - fast zu 100 Prozent zu. - Ausgenommen sollten nur eindeutige, persönliche Beleidigungen sein.

    Man darf jedoch nicht vergessen, dass die Plattform bei GF nicht unbedingt vorrangig für die User gemacht ist. - Wir sind nur die Marionetten im Spiel. Es geht schlicht um Kommerz und billige Unterhaltung der Masse und dabei haben eben Fragen und Antworten, ganz im Stil der Zeit "soft" und nicht polarisierend zu sein, damit ja alle bei guter Laune bleiben.

    Kommentar von norelig norelignorelig

    @pasmalle , du würdest meiner Sichtweise bestimmt des öfteren zustimmen , ich deiner sicher auch . Allerdings nicht auf diesem Gebiet . Das ist aber ganz logisch , schließlich haben wir da völlig andere Ansichten .

    Persönliche Beleidigungen , dazu ist GF viel zu anonym . Wer sollte mich denn beleidigen können ? Diese Art von Beleidigungen ist eigentlich nur ein Ausdruck von Hilflosigkeit und fehlenden Argumenten . Und Wut über das "nicht verstanden werden" Ich sehe das ganz locker , so etwas stört mich nicht . Aber ich sehe natürlich auch den Unterschied zu dir . Wenn du auf Grund deines Glaubens beleidigt wirst , so wirst aus deiner Sicht nicht nur du , sondern auch dein Glaube beleidigt . Was mir nun nicht passieren kann , da mir ja der Glaube fehlt . (Obwohl mir dadurch nichts fehlt :) ) Im übrigen gebe ich dir recht mit deiner Einschätzung von GF .

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von TimWerther TimWerther

    Da hast du etwas gehörig missverstanden. Das Christentum kann seit Jahrhunderten nicht mehr von sich behaupten verfolgt zu werden. Vereinzelte christliche Gruppen werden in eingen Ländern noch diskriminiert und angegriffen, doch ist das im Verhältnis zur Gesamtheit sehr gering.

    Das Judentum wurde jahrhundertelang verfolgt, ermordet und diskriminiert.

    Und das Christentum wurde einfach von den staatlichen Kirchen dominierend eingesetzt. Wer nicht an Gott und Jesus Christus glaubte war ein ketzer und musste mit dem Tod rechnen. Der Glaube war Zwang und so erzog man seine Kinder möglichst christlich. Der Glaube, wenn man ihn so nennen durfte ind em Fall, wurde normal. Ungläubige waren selten und im Grunde nie bekennend.

    Die meisten wurde erzwungen hineingeboren. Heute sind die meisten passive Christen, zählen als solche, doch lassen sich nichts anmerken und sind relativ wenig religiös.

    Also Anhänger ungleich wahrhaft Gläubiger.

    Kommentar von 1988Ritter 1988Ritter1988Ritter

    Das Christentum kann seit Jahrhunderten nicht mehr von sich behaupten verfolgt zu werden. Vereinzelte christliche Gruppen werden in eingen Ländern noch diskriminiert und angegriffen, doch ist das im Verhältnis zur Gesamtheit sehr gering.

    Das habe ich Dir auch schon x-mal erklärt und bewiesen. In mindestens 50 Staaten (fast außnahmslos Islam geprägt) 100 Millionen Christen der Verfolgung ausgesetzt.

    ....und gerade in den christlichen Kirche drängen zur Zeit immer mehr Jugendliche. Schau Dir mal dieJugendtage an.

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von s0e0bi s0e0bi

    Weil wenn man in diesem glauben ist, und ihn wirklich ernst nimmt und auch die anderen seiten entdeckt und nicht nur meint die normale Kirche von nebenan ist die Definition vom Christentum, man eine liebe erfährt die man von menschen nicht kriegen kann :)

    EIn beispiel, das ist z.B ein Normaler Gottesdienst in einer Gemeinde in Australien -> http://www.youtube.com/watch?v=uCiGH8GJVd8

    und ja ich kenne auch persönlich Leute in meiner Gemeinde die wegen ihrem glauben z.B in arabischen Ländern schon im Gefängnis saßen.

    Im Endeffekt muss jeder selber wissen wie er das Christentum sieht :)

    Grüße

    Kommentar von TimWerther TimWertherTimWerther

    Welches arabische Land? Das halte ich für ein böses Gerücht.

    Kommentar von s0e0bi s0e0bis0e0bi

    Saudi Arabien.... kannst dich ja mal ein bisschen schlau machen :) wenn ich da als Christ hingehen und auch zeige das ich einer bin... werde ich nicht mehr lange leben :)

    Kommentar von s0e0bi s0e0bis0e0bi

    also mich würde man doch nur "rausschmeißen"

    Zitat aus Wikipedia über Saudi Arabien:

    " Staatsangehörige westlicher Verbündeter (z. B. USA, Frankreich, Deutschland oder Österreich) werden meist „diskret“ des Landes verwiesen, während Missionare aus anderen und, aus der Sicht Saudi-Arabiens, "unbedeutenderen" Ländern (z.B. Philippinen, Kenia) inhaftiert und manchmal auch hingerichtet werden"

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von waldfrosch waldfrosch

    Die Christen werden nicht "noch verfolgt " .....sondern so viel wie nie zuvor !

    Das Blut der Märtyrer (die Bedeutung des Wortes ist Blutzeuge für Jesus Christus ) ** ist der "Samen " für kommende Generationen von Christen ....

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    sondern so viel wie nie zuvor!

    Prozentuell gesehen oder in absoluten Zahlen? Hast du dafür eine Quelle?

    Kommentar von riara riarariara

    Todesopfer beschreibt man in absoluten Zahlen...ich glaube die Unmenschlichkeit, die in Deiner Überlegung liegt, hast Du noch immer nicht verstanden...

    Kommentar von waldfrosch waldfroschwaldfrosch

    @Dark Sepia

    Könntest du leicht leicht selbst rausfinden bei ehrlichem Interesse unter Open Doors oder Kirche in Not....Es gibt genug Quellen für den der nach Wahrheit dürstet ....

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von germanidiot germanidiot
    1. Weil die "Versprechen" dieser Religion in der Anfangszeit sehr schön waren: Jeder, der glaubt, kommt ins Paradies, die Sünden werden vergeben.

    2. Weil immer viele Christen als Missionare gearbeitet haben, was sie auch noch tun. Diese Missionare leben meist die Regeln des Christentums sehr gut vor, was die "Heiden" oft übererzeugt.

    3. Es passt sich, wenn es sein muss, auch der Zeit an.

    4. Später wurde es dann mit Gewalt durch die Kirche verbreitet. Das begann schon 395, als Kaiser Theodosius der Große das Christentum zur Staatsreligion im Römischen Reich machte, und alle anderen verfolgte. Durch die Jahrhunderte dauernde Ausbreitung im Römischen Reich waren am Anfang des Mittelalters viele schon Christen. Später wurde das Christentum durch Kriege(Kreuzzüge etc.) durchgesetzt.

    5. Es ist relativ unabhängig von Staat.

    6. Es verlangt keine Opfer usw., welche für viele grausam erschienen.

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von DarkSepia DarkSepia

    Das Christentum ist vor Allem in Ländern vertreitet, in denen keine Christen verfolgt werden. Die Antwort auf deine Frage lautet ganz einfach: Was das Christentum kaum verfolgt wird. Und bevor jetzt jemand mit opendoors kommt: Ihr müsst das relativ sehen und euch fragen, wie viel % der Christen verfolgt werden, nicht wie viel % verfolgter Menschen Christen sind.

    Wie es das Christentum schaffte, so erfolgreich zu werden, weiß ich nicht genau. Ich sehe aber einiges, was dazu beigetragen haben könnte:

    1) Das Christentum ist vergleichsweise liberal und hat sich immer dem angepasst, was Leute außerhalb ihrer Religion glaubten.

    2) Das Christentum ist eine missionarische Religion. Das heißt ihre Anfhänger wollen das Christentum verbreiten.

    3) Christentum war anfangs in Rom und Griechenland verbreitet, einer Gesellschaft mit hohen philosophischen Kenntnisse. Zum Beispiel über Sophismus, Argumentationsfehler und Streitkultur.

    4) Das Christentum ist in Vergleich zu einigen anderen Religionen einfach und ohne großes Opfer beizutreten. Beispielsweise muss man sich nicht beschneiden lassen. Kleidungs- und Essensvorschriften gibt es kaum.

    5) Das Christentum verlangt keine Anbetung des Staatsoberhauptes. Daher kann man auch Christ und gegen die eigene Regierung sein, während das in der alten römischen Religion bedeutet hätte, gegen eine Gottheit zu sein.

    Kommentar von riara riarariara

    Ihr müsst das relativ sehen und euch fragen, wie viel % der Christen verfolgt werden, nicht wie viel % verfolgter Menschen Christen sind.

    Ist das jetzt Dein voller Ernst?

    Wieso haben wir dann eigentlich Indonesien geholfen, da starben 2004 bei der Tsunami-Katastrophe gerade einmal 0,1% der Bevölkerung...Die Zahl 131.000 ist da schon dramatischer und ich denke jedes einzelne Opfer ist zu bedauern...

    Wieso muss man sich eigentlich hervortun, das Töten oder die Verfolgung von Menschen zu verniedlichen, oder gar zu relativieren? Wir leben in einem Land, dass Flüchtlinge aufnimmt und sich gegen jedwede Verfolgung engagiert, nichts anderes steht in der UN-Menschenrechts-Charta...

    Das Christentum ist vor Allem in Ländern vertreitet, in denen keine Christen verfolgt werden.

    Nein, es ist da kaum vertreten wo Christen verfolgt oder die Verbreitung von Bibeln generell verboten ist...

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Ist das jetzt Dein voller Ernst?

    Ja.

    Wieso haben wir dann eigentlich Indonesien geholfen, da starben 2004 bei der Tsunami-Katastrophe gerade einmal 0,1% der Bevölkerung...Die Zahl 131.000 ist da schon dramatischer und ich denke jedes einzelne Opfer ist zu bedauern...

    Dann hast du meine Antwort falsch vestanden. Um bei deiner Indonesien.-Analogie zu bleiben: Warum gibt es heute noch Indonesier, wenn einige Indonesier Tsunami-Opfer wurden? Natürlich, weil ein Tsunami nur einen winzigen Bruchteil der indonesischen Bevölkerung auslöscht! Falls du mich absichtlich falsch verstanden hast, gibt dir das nächste Mal mehr Mühe.

    Wir leben in einem Land, dass Flüchtlinge aufnimmt und sich gegen jedwede Verfolgung engagiert, nichts anderes steht in der UN-Menschenrechts-Charta...

    Irrelevant. Bleib doch mal beim Kontext.

    Nein, es ist da kaum vertreten wo Christen verfolgt oder die Verbreitung von Bibeln generell verboten ist...

    Du hast meine Aussage nur anders formuliert.

    Kommentar von riara riarariara

    Man sollte sich nicht so missverständlich ausdrücken...

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Wer, außer riara, sieht das noch missverständlich?

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von viktorel viktorel

    Da gibt es Unterschiede. Das "Christentum dieser Welt" (2.Kor.4,4) lehrt andere Gebote als unser ewige Schöpfer sie uns vermittelte (2.Mose 20).

    Wer dem Sohn Gottes (Jeshua) angehören will, härt die Gebote Gottes (Joh.15,14) und wird entsprechend verfolgt (Joh.15,20).

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von Melanie19880203 Melanie19880203

    Deswegen: Matthäus 24:14

    Aber das Christentum ist nicht die Mehrheit, sondern eine Minderheit.

    Die Mehrheit ist die Christenheit, die sich massiv vom Christentum unterscheidet.

    Kommentar von Abundumzu AbundumzuAbundumzu

    . . . und für alle, für die der Unterschied zwischen Christenheit, und Christentum nicht auf den ersten Blick erkennbar ist, gibt es hier :

    http://www.gutefrage.net/frage/was-bedeuten-die-namen-christentum-oder-christenheit#answer15072115

    einige ausführlichere Denkanstöße.



    Kommentar von izreflexxx izreflexxxizreflexxx

    Diese Unterscheidung ist schlicht falsch. Die Christenheit ist die Gesamtheit aller Christen (Vergleich: Menschheit=alle Menschen).

    Wenn Du Dich zum Christentum bekennst, dann bist Du automatisch der Christenheit zuzuschlagen.

    Kommentar von Melanie19880203 Melanie19880203Melanie19880203

    Nein, das ist nicht möglich.

    Begründung:

    Die Christenheit hat sich in die Politik eingemischt und Kriege geführt. Sie schließt sich dadurch selbst aus der Gemeinschaft mit Christus aus. Durch ihre Toleranz gegenüber der Unmoral hat sie sich disqualifiziert als Nachfolger Jesus und Gottes Volk. Ihre Irrlehren offenbart ihre verleumderischen Charakter und ihre Abneigung gegenüber der Wahrheit. Die Christenheit hat nichts mehr mit dem Christentum gemeinsam.

    Kommentar von waldfrosch waldfroschwaldfrosch

    Die Lehre und Praxis der ZJ hat da allerdings ...noch weniger mit dem Christentum damit zu tun !

    Kommentar von Melanie19880203 Melanie19880203Melanie19880203

    Kannst du denn deine Behauptungen je biblisch begründen? Der Katholizismus wurde von einem römischen KAISER begründet, welcher rein gar nichts mit Religion am Hut hatte, sondern nur seine Macht erhalten wollte um jeden Preis. Seit dieser Zeit wurden Irrlehren aus anderen heidnischen Religionen eingeführt, nach und nach, eine typische Taktik von Satan. Wenn man dann einen Geistlichen Oberhaupt der Kirche die Frage stellt, wo in der Bibel all diese Irrlehren begründet sind, erhält man die Antwort, sie seien "heilige Geheimnisse", "Mysterien" ... Hallo wir sind hier nicht bei Pro Sieben Mysterie, sondern der Glaube ist überlebenswichtig für einen Menschen und jeder hat volles Recht auf diese Behauptungen eine schriftliche Begründung zu erhalten, ansonsten ist es keine Wahrheit, sondern nur Trug um der Macht willen. Die Tendenz Behauptungen aufzustellen, aber sie nicht begründen zu können, ist eine dämonische Taktik, feige, schwach, unwirksam im Hinblick auf die Ewigkeit, und wird bald ganz aufgelöst sein sobald die siebte Schale des Zornes Gottes auf den Geist der Welt ausgeschüttet wird. Dann wird nichts mehr übrig bleiben von "Tendenzen" die gegen die Wahrheit gehen, sondern die Menschen werden voll und ganz die Wahrheit lieben und so manch einer wird sich wirklich wundern wie es damals bloß möglich war, dass die Menschen Dinge geglaubt haben ohne diese zu prüfen!

    Kommentar von wuerstel wuerstelwuerstel

    Bei neu missionierten Völkern erlaubte auch das Christentum die Weiterbenutzung heidnischer Kulte, die allerdings uminterpretiert wurden. (- also „christliche“ Bedeutungen erlangten, welche jetzt noch bestehen.) https://de.wikipedia.org/wiki/Synkretismus#Sonderform_Neuheidentum_.28Wicca.29 - Daher die relativ schnelle und weite Ausbreitung.

    Kommentar von Melanie19880203 Melanie19880203Melanie19880203

    "Laßt euch nicht irreführen. Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten." (1. Korinther 15:33)

    Seit wann wurde im Christentum Hexerei und Dämonismus zugelassen??? Wieder einmal verwechselst du es mit der Christenheit die alles Schlechte toleriert!

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von Falbe Falbe

    Jesus hat vor seiner Himmelfahrt den Missionsbefehl gegeben . Er hat dafür an Pfingsten seinen Heiligen Geist über seine Jünger und alle , die darauf gewartet haben ,ausgegossen . Dieser Heilige Geist ist bei Jesu Nachfolgern geblieben bis heute . Jesus lebt , er sitzt zur Rechten des Vaters , er betet , daß der Glaube nie aufhöre . Er hat aber auch vorher gesagt , daß so , wie die Menschen ihn verfolgt haben werden sie auch seine Jünger verfolgen , aber er wird bei ihnen sein bis an das Ende der Welt .

    Das Entscheidende ist , daß im Christentum der Gründer nicht im Tod geblieben ist , wie alle anderen Religionsstifter , sondern auferstanden ist und lebt . Bei der Mission sind seine Anhänger auch nicht abhängig , Menschen unbedingt zu überreden , sondern der Heilige Geist macht es den Herzen der aufrichtig suchenden von innen her klar .

    Die Kraft die Verfolgung durchzustehen gibt die lebendige Beziehung zu Jesus . Er ist gegenwärtig als ihr Freund und gibt ihnen Weisung , was sie tun und lassen sollen , was sie reden und wo sie schweigen sollen .

    Was macht das Christentum so anziehend? Außer dem gesagten ist es noch die Vergebung der Sünden , die Gewissheit ein Gotteskind zu sein , komme , was da wolle , und darum die Gewissheit des ewigen Lebens bei Gott . Das klingt ziemlich theoretisch , hat aber Auswirkungen auf ein sinnerfülltes Leben ohne Altlasten und verändert den Menschen zum Guten . Anziehend ist noch , daß man das alles bekommt ohne Eigenleistung . Darum haben alle Menschen die gleiche Chance , vom Geistig Behinderten bis zum Professor .

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von mha1213 mha1213

    Das Christentum besitzt nun einmal die größte Anziehungskraft.

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von Azizamasrya Azizamasrya

    Schon zu Anfang des Christentums wuchs das Christentum am meisten in den Zeiten, wo Christen verfolgt und getötet wurden. Denn in solchen Zeiten sind nur solche Menschen Christen, die es SEHR ernst meinen!

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von strandparty strandparty

    "Apostel" Paulus hat es sehr treffend so ausgedrückt: "Sie erzählen wonach den Menschen die Ohren jucken."

    Kommentar von Testwinner TestwinnerTestwinner

    Ein sehr schönes Beispiel für Verfälschung. - Ob beabsichtigt oder unwissend, sei mal dahingestellt.

    Paulus beschrieb nicht die Christen, "die erzählen wonach den Menschen die Ohren jucken", sondern die anderen, die die frohe Botschaft nicht ertragen können:

    2.Tim 4;3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken

    Kommentar von strandparty strandpartystrandparty

    Ja, der Paulus hatte es kapiert ;-) Du leider immer noch nicht.

    Das Christentum kam so gut an, weil es die Gleichwetigkeit aller Menschen verkündete, jeder sollte nur nach seinen Bedürfnissen Geld einnehmen, und wer glaubt und Gutes tut, der wird ewig im Himmel weiterleben, der wird ein König und Priester und über die Heiden herrschen ...

    Das war genau DAS, was die Leute hören wollten, und was die Leute glauben wollten.

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von norelig norelig

    Das Christentum war und ist bestrebt die Weltherrschaft zu besitzen . Dieses wurde auch mit sehr viel Gewalt versucht zu erreichen . Menschen wurden gezwungen den christlichen Glauben anzunehmen , oder getötet . Verfolgt wurden dann von den Christen auch Andersdenkende . Dises machen allerdings auch andere Religionen , wodurch es auch zu Verfolgungen von Christen kam , und kommt . Die Christen allerdings waren die brutalsten , und damit auch erfolgreichsten .

    Kommentar von waldfrosch waldfroschwaldfrosch

    @Norelig

    Unkenntnis des Christentums ist die Mutter dieser Bahauptung . Denn das Christentum ist nicht politisch.

    Wenn es hunderte von Jahren dies war ,dann nur weil die Kirchlichen Strukturen in einem Wirrwarr der Völkerwanderungen die einzigen waren die eine Gewisse Ordnung der Gesellschaft gaben . Eine Entflechtung solcher Dinge ist nie einfach ....und leicht lässt sich über eine Zeit den Stab brechen in der wir selbst nicht handeln mussten ,sondern andere ....

    Warum wohl hat der Vatikan die Befreiungstheologen in Süd amerika zurückgepfiffen ...

    Die Christen allerdings waren die brutalsten , und damit auch erfolgreichsten .

    Wo hast du das her ...von den "Historischen" Verdummungs Dokus im TV ???

    Kommentar von norelig norelignorelig

    Verdummungs Dokus im TV ???

    Nein , Bibel-TV sehe ich nicht .

    Inquisition: 13.-18. Jahrhundert, ca. eine Million Tote, nach anderen Schätzungen sogar bis zu 10 Millionen, sowie unzählige Gefolterte, Misshandelte und Terrorisierte (Der Spiegel, 1.6.1998).

    Kreuzzüge: 11.-13. Jahrhundert, viele Millionen Tote, darunter Tausende von deutschen Juden (Hans Wollschläger, Die bewaffneten Wallfahrten nach Jerusalem, Zürich 1973).

    “Heiden”: 9.-12. Jahrhundert - während des Mittelalters werden Zehntausende germanische und slawische "Heiden" von deutschen Königen und Fürsten mit Gewalt zum "Christentum" bekehrt oder grausam abgeschlachtet. Die Kirche gibt ihren Segen dazu oder ruft zu "Kreuzzügen" gegen die Slawen auf (Karlheinz Deschner, Kriminalgeschichte des Christentums, Band 4, 5 und 6, Reinbek 1994, 1997, 1999).

    Juden: Während des Mittelalters vom 11.-14. Jahrhundert immer wieder blutige Pogrome mit Tausenden von Toten, vorbereitet durch kirchliche Hetze über Jahrhunderte hinweg. Julius Streicher beruft sich bei den Nürnberger Prozessen zur Rechtfertigung des Holocaust ausdrücklich auf Martin Luthers Hetzreden gegen die Juden. (Friedrich Heer, Gottes erste Liebe, Esslingen 1967; vgl. "Der Theologe Nr. 28", Martin Luther und die Juden).

    Eroberung Amerikas: In den ersten 150 Jahren nach der Eroberung durch die Spanier "im Namen Gottes" sterben 100 Millionen Menschen - der "größte Völkermord aller Zeiten" (Der Theologe Leonardo Boff, Publik-Forum, 31.5.1991), nach Papst Johannes Paul II. eine "glückliche Schuld" (Spiegel special Nr. 3/2005, S. 91), da auf diese Weise auch der katholische Glaube dort Fuß fasste.

    Katharer, Waldenser, Hussiten usw.: Tausende von Andersgläubigen sterben auf Geheiß der Kirchen (auch der lutherischen).

    Völkermord in Kroatien: Noch Mitte des 20. Jahrhunderts, zwischen 1941 und 1943, werden in Kroatien etwa 750.000 orthodoxe Serben ermordet - unter maßgeblicher Beteiligung katholischer Geistlicher und mit stillschweigender Billigung des Vatikans (Karlheinz Deschner, Ein Jahrhundert Heilsgeschichte, Bd. 2, Köln 1983).

    Nur mal ein paar Beispiele .

    Kommentar von Anonymitaet Anonymitaet

    Du müsstest ganz genau wissen,dass die Kreuzzüge kein schöner Anblick waren.Du willst die Wahrheit nicht einsehen.Die Christen von heute sind natürlich nicht brutal.Ich weiß auch nicht warum du dich angegriffen fühlst wenn jemand über die Vergangenheit des Christentums so redet.Immerhin bist du doch nicht derjenige,der es damals getan hat.Oder bringst du heute noch Leute um,die sich nicht deiner Religion anpassen?

    Kommentar von riara riarariara

    Das Christentum war und ist bestrebt die Weltherrschaft zu besitzen

    Norelig - 22.05.2012

    Wir sind entschlossen, das Einnisten eines fremden Volkes, das sämtliche Führungsstellen an sich zu reissen gewußt hat, zu unterbinden und dieses Volk abzuschieben

    A.H. über die Juden - 30.01.1939

    Und das ist keineswegs eine Boshaftigkeit, diese Aussage unterscheidet sich nur in seiner fürchterlichen historischen Konsequenz, von der unsäglichen Behauptung, die Juden würden die Weltherrschaft an sich reißen, wer gleiches über alle Christen sagt, der ist ein geistiger Brandstifter...

    Kommentar von norelig norelignorelig

    In den ersten 150 Jahren nach der Eroberung durch die Spanier "im Namen Gottes" sterben 100 Millionen Menschen - der "größte Völkermord aller Zeiten" (Der Theologe Leonardo Boff, Publik-Forum, 31.5.1991), nach Papst Johannes Paul II. eine "glückliche Schuld" (Spiegel special Nr. 3/2005, S. 91),

    weitere Fragen !!!

    Kommentar von norelig norelignorelig

    Ach ja , es fehlt ja noch etwas :

    nach Papst Johannes Paul II. eine "glückliche Schuld" (Spiegel special Nr. 3/2005, S. 91), da auf diese Weise auch der katholische Glaube dort Fuß fasste

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Und was hat das mit Weltherrschaft zu tun?

    Kommentar von riara riarariara

    Für die 100 Millionen haben die Kommunisten keine 50 Jahre gebraucht, aber begründet das Deine These von der Weltherrschaft?

    Ich wäre vorsichtiger mit solchen Bekenntnissen, die behalten nämlich auch antisemitische Extremisten meistens für sich...

    Kommentar von pasmalle pasmallepasmalle

    Ein Offenbarungseid von Norelig - Mit seinen Falschberichten macht er aus seiner ablehnenden Haltung wenigstens kein Geheimnis. Ein schlechter Charakterzug bleibt es trotzdem, denn es ist Desinformation gegenüber allen ernsthaft Ineressierten.

    Kommentar von riara riarariara

    Ich habe vieles von Deschner gelesen, interessant sind aber vor allem seine akribischen Erfassungen von in Stadt- und Landesarchiven, nur wenige haben soviel zusammengetragen. Seine Ableitungen sind z.T. banal, denn vieles was er vor 25 Jahren schrieb oder sich erklärte ist mittlerweile überholt...

    Es ist trotzdem schön, dass man die Auflistung vergangener Verbrechen braucht, um sich ohne Scham eines solchen Satzes zu bedienen. Wer diffamierend und unsachlich gegen Christen vorgeht, dem unterstellt man den Wunsch einer meinungsbildenden Weltherrschaft doch viel eher...

    Kommentar von norelig norelignorelig

    @pasmalle, sicher habe ich zu vielen eine ablehnende Haltung . Wie zu den Gräultaten der Kirche .

    die Anwendung einer Wasserstoffbombe sei vom christlichen Standpunkt aus nicht einmal eine so schreckliche Sache, da wir alle dem ewigen Leben zustreben." Wenn eine solche Bombe eine Million Menschen töte, so erreichten die Betroffenen "umso schneller das ewige Leben"

    Landesbischof Otto Dibelius . Der erste Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD),

    oder zu solchen Aussagen .

    Kommentar von norelig norelignorelig

    Die Kirche hatte nun mal eine Vormachtstellung . Und diese wollte sie ausweiten . Und das eben auch mit Gewalt . Und das hat sie nun mal Weltweit getan . Nicht immer mit dem gewünschten Erfolg . Die Opfer aber waren nun mal Menschen , die sich dem Machtbestreben der Kirche entgegenstellten . Und auch das eben Weltweit .

    Für die 100 Millionen haben die Kommunisten keine 50 Jahre gebraucht, aber begründet das Deine These von der Weltherrschaft?

    Ein gewisser Zusammenhang besteht da schon . Auch dort wurden die Menschen umgebracht , die den Zielen der Machthaber entgegenstanden . Genau wie bei der Kirche .

    Ich finde deine Gegenrechnung zwar immer etwas unsinnig , aber eins solltest du dann aber auch nicht vergessen . Auch durch kapitalistische Staaten , zu denen Deutschland ja dazu gehört wurden Menschen getötet . Im 20. Jahrhundert etwa 120 Millionen .

    Kommentar von riara riarariara

    Die Gegenrechnungen werden nun ja erst interessant...

    Im 20. Jh. gab es 2 Weltkriege, die nun erstens die Auseinandersetzung zwischen Nationalstaaten waren und dann im darauf folgenden bereits ein Krieg der Systeme war, keineswegs übrigens der zwischen Sozialismus und Kapitalismus, sondern zwischen Demokratie und Diktatur...

    Danach kam es zum kalten Krieg, der für die westliche Welt eigentlich ein langer Frieden war, die Konflikte wurden aber in Stellvertreter-Kriegen ausgetragen, die Konfliktparteien waren sowohl Demokraten wie auch Kommunisten/Sozialisten. Die Arschkarte da wieder den Kapitalisten zuzuschieben ist abwegig, genauso wie es abwegig ist, die Folgen der Globalisierung nur auf ein wirtschaftliches System zu reduzieren, die Globalisierung ist eine Folge der Gesamtentwicklung, dazu haben alle Länder beigetragen, oder sind die Chinesen nun ob Ihrer marxistisch-leninistischen Doktrinen um so vieles besser?

    Kommentar von norelig norelignorelig

    Die Gegenrechnungen werden nun ja erst interessant...

    Nein , sicher nicht . Denn ich bin nicht geneigt , ein Menschenleben gegen ein anders aufzurechnen . Wenn einer Diktatur , einem System oder einer Glaubensrichtung Menschen zum Opfer fallen , so sind sie erst einmal alle schlecht . Oder willst du behaupten , wenn durch die Durchsetzung eines Glaubens 100 Menschen sterben , und durch die Durchsetzung einer Diktatur 1000 Menschen sterben der Glaube besser ist ? Oder weniger schlecht ? Weil es weniger Opfer gab ? Ich sehe das zumindest nicht so .

  • 4
    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von Zwischenton Zwischenton

    Das ist eine rein politische Entwicklung. In der Antike waren Staat und Kirche nicht getrennt. Der Herrscher bestimmte den vorherrschenden Glauben - mitunter wurde er (und seine Gemahlin) als Gott verehrt.

    Die Geschichte der Verbreitung des Christentums macht da keine Ausnahme. Eine Schlüsselfigur war Kaiser Konstantin im 4. Jh.

    Die Zahl der Märtyrer ist bei Weitem nicht so hoch, dass sie die Verbreitung eines neuen befohlenen oder wirklich geglaubten Mysteriums hätte eindämmen können. Die Menschen glauben seit jeher an Übernatürliches. Vor der Zeit der Aufklärung und belegten wissenschaftlichen Erkenntnissen und vor der Zeit der Allgemeinbildung hat annähernd jeder Mensch alles geglaubt, was ein Priester oder königlicher Gesandter oder Schamane oder Zauberer so alles erzählt hat. Viele Katholiken glauben ja bis heute an Blut weinende Madonnen und blutende Hände und allerlei abstrusen Hokuspokus.

    Die Verbreitung einer Religion hat menschliche Gründe, die direkt mit Macht und Fantasie und erzählerischem Können zu tun hat.

    Kommentar von riara riarariara

    In der Antike waren Staat und Kirche nicht getrennt. Der Herrscher bestimmte den vorherrschenden Glauben - mitunter wurde er (und seine Gemahlin) als Gott verehrt.

    Gleich 2 gedankliche Fehler, erstens war die Verehrung der Pharaonen und Cäsaren im Christentum überhaupt nicht möglich. Der Hauptgrund für die ersten Christenverfolgungen war ja der Umstand, dass sie den römischen Imperator eben nicht als Gott verehren konnten, das gleiche gilt für den Götter-Kanon der römisch-griechischen Mythologie. Wo da die Verflechtung von Staat und Kirche in der Antike stattfand, möchte ich dann auch noch gerne wissen...

    Vor der Zeit der Aufklärung und belegten wissenschaftlichen Erkenntnissen und vor der Zeit der Allgemeinbildung hat annähernd jeder Mensch alles geglaubt, was ein Priester oder königlicher Gesandter oder Schamane oder Zauberer so alles erzählt hat

    Das würde bereits gegen viele Konzile sprechen, die Reformation hätte es dann auch nicht gegeben, die Wissenschaft entstand lange vor der Aufklärung, es sei denn man erklärt, dass die Eingebungen die zu den Erkenntnissen der Aufklärer führten aus Asien oder dem Mars importiert wurden...

  • 3
    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von TigerPanzer TigerPanzer

    Weil das Christentum die glaubwürdigste und liebevollste Lehre verbreitet.

    Kommentar von waldfrosch waldfroschwaldfrosch

    Die absolut beste Antwort hier .. DH !

  • 4
    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von spike42 spike42

    Im Christentum ist das Missionnieren verankert. D.h. andere vom Christentum zu überzeugen. Dies wurde teilweise auch mit Gewalt durchgeführt.

    Im Islam ist das Missionieren nicht verbreitet.

    Im Judentum und Hinduismus geht es gar nicht, da man (quasi) nur durch Geburt Jude oder Hindu werden kann.

    Ich tippe darauf, dass der Missionsgedanke das Christentum mit so vielen Anhängern gesegnet hat.

    Verfolgt wurden (und werden) übrigens Mitglieder aller Religionen.

    Kommentar von m1405m m1405mm1405m

    Ich tippe darauf, dass der Missionsgedanke das Christentum mit so vielen Anhängern gesegnet hat.

    Seltsame ausdrucksweise, aber gut - im Prinzip hast du recht.

    Kommentar von Falbe FalbeFalbe

    Im Christentum hat es leider eine geschichtliche Phase gegeben , wo sie andere mit Gewalt überzeugen wollten . Da stehen wir heute dazu und finden es selber schlimm . Aber , der Islam wird von Anfang bis heute mit Gewalt verbreitet . Die muslimischen Länder sind nur mit Gewalt so geworden. Wehe einer steigt aus!!!! Dem geht es ans Leben !!!

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von joppo77 joppo77

    Weil sie damals die brutalsten wahren.

    Genau wie jetzt die Islamisten, die werden aber dies mahl gewinnen, leider.

    Kommentar von Vatanimbenim94 Vatanimbenim94

    ich glaub du solltest dich erst mal ueber islam informieren um ueber islam etwas sagen zu koennen ;) islam ist eine religion die gewalt nicht akzeptiert und streng dagegen ist. menschen.die sich als muslim ausgeben und versuchen durch gewalt etwas zu erreichen haben im islam nichts zu suchen. sie sind nur ein teil von israil und usa ;) denn diese beiden maechte herrschen ueber jeden einzelnen ;)

    Kommentar von Falbe FalbeFalbe

    Waaas ??? Kennst du nicht die Gewalt - Suren im Koran ? Das sind viele eindeutige Stellen .

    Kommentar von TimWerther TimWertherTimWerther

    Das ist Schwachsinn. Erstens: Der Koran existiert nur auf arabisch, jede Übersetzung ist zu fehlerhaft um sie Koran zu nennen. Daher kann die volle Bedeutung nur von jenen verstanden werden, die des arabischen mächtig sind.

    Und selbst in der Übersetzung gibt es keine Gewaltsuren! Das ist eine schlechte Lüge, jeder kann die Wahrheit nachlesen. Lies mal mehr, als einzelne Verse! Hinterd einen angepriesenen Gewaltteilen kommen immer Einschränkungen die unnötige gewalt verbieten. Nur Verteidigung oder Angriff in einem krieg der aufgezwungen wurde ist erlaubt.

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    Wieso ist das Christentum die größte Religion, obwohl so viele Christen verfolgt und getötet wurden?
    Antwort von lyrange lyrange

    Das Christentum hat durchaus interessante Antworten zu bieten:

    Die Welt sagt: Setz dich durch. Geiz ist geil. Jeder ist seines Glückes Schmied. Du musst ein Schwein sein .... (zumindest ein Teil der Welt)

    Christus sagt: Bei mir zählen die Friedfertigen, und die die Gerechtigkeit wollen. Kümmere dich um deine Mitmensche. Es gibt wichtigeres als Geld (frei formuliert in Anlehnung an die Bergpredigt)

    Auch die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod, ist für viele Leute wichtig.

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