Da wird mal eine Regierungskriminelle zur Verantwortung gezogen für Steuerhinterziehung, Misbrauch öffentlicher Gelder, Korruption und Unterschlagung und hier wird "messserscharf diagnostiziert", dass der Fall politisch ist.
Julia Timoschenko hat seit Beginn der 90er Jahre mit den Mächtigen gekungelt, sich so ein Vermögen von mehreren hundert Millionen Dollar "geschaffen", und dabei die Gesetze ihres Landes mehr als "großzügig ausgelegt".
Ihre Vorliebe für Demokratie hat sie erst entdeckt, als sie von ihrem einträglichen Posten als Vizepremier der Ukraine geschasst wurde. Da war Kutschma plötzlich der autoritär regierende Präsident, den man mit einer vom Westen gepuschten "Orangenen Revolution" bekämpfen musste. Dass sie mit der Entlassung nicht mehr die Korruption im Energiesektor der Ukraine zugunsten ihres eigenen Unternehmens "bekämpfen" konnte, spielte dabei naatüüürlich (!) keine Rolle.
Hier will offensichtlich niemand zur Kenntnis nehmen, dass die jetzige Ukrainische Regierung auf die gleiche Weise, nämlich Wahlen, an die Macht gekomen ist, wie die ehemalige Regierung Timoschenko. Worin besteht also der Unterschied in Sachen Demokratie? Er besteht nicht in Korruption und Vetternwirtschaft, er besteht in der Nähe zu Russland und der Nähe zum Westen.
Dabei gilt die eine simple Formel: Nähe zum Westen = demokratisch, Nähe zu Russland = undemokratisch! Wie blöd muss man sein, um das zu glauben?
Die derzeit laufende Kampagne, die die Kriminelle Timoschenko zu einer "aufrechten Demokratin" macht, um die Ukraine im Vorfeld der EM unter Druck zu setzen ist ein besonders ekliges Schmierenstück an Propaganda.
So ist es!
Danke für`s Sternchen ;-)))