Sieht so aus als wenn der Neutralleiter des Hauses marode ist und auch die Erdung des Hauses versagt.
Ein Drehstromnetz muß man sich wie ein Dreick vorstellen. Von Spitze zu Spitze liegen da 400V an, von Spitze zum Mittelpunkt sind es 230V. Der Mittelpunkt ist der Neutralleiter und die Schutzerde. Die Lampen und Steckdosen sind immer zwischen dem Mittelpunkt und einer der Spitzen des Dreiecks angeschlossen.
Das Dreieck und der Mittelpunkt sind vom Energieversorger aus "strarr", werden recht genau geregelt. Ist der Neutralleiter zwischen Haus und Energieversorger defekt, kann sich der Mittelpunkt im Dreieck verschieben.
Schiebt sich der Mittelpunkt hoch, hat man zwischen der oberen Spitze und dem verschobenen Mittelpunkt weniger als 230V, also eine Unterspannung, zwischen Mittelpunkt und den anderen beiden Spitzen hat man aber jetzt mehr als 230V, also eine Überspannung!
Wo sich der Mittelpunkt im Dreieck befindet hängt vom Schaden des Neutralleiters und der Symmetrie der Belastung des Dreiecks ab. Somit ist für Licht und Steckdosen alles zwischen 0V und 400V möglich wenn der Neutralleiter ganz kaputt wäre. Das hätte aber eine Kettenreaktion ausgelöst und alles was an war zerstört. Möglicherweise verhindert nur noch der Hauserder dass der Mittelpunkt frei wandern kann, das kann der aber nur begrenzt! Hier sind wanderungen um 70V keine Seltenheit, genug um Schaden anzurichten aber zu wenig dass alles kaputt geht oder komplett versagt.
Das erklärt auch die Stromschläge, denn die Schutzerde der Instalation kann mit Wandern so dass hier (von mir mal vermutet) an die 70V zwischen der sogenannten Schutzerde und der echten Erde (dem Dreck) entstehen können. Genug dass es richtig bitzelt und der Phasenprüfer leuchtet, aber zu wenig um aus den Latschen zu kippen.
Hier ein recht einfacher Test:
Besorg Dir ein Multimeter (Baumarkt ab €10) oder leih Dir eines und stell das auf 700VAC bzw. Wechselspannung für mindetens 400V. Schwarzes Kabel in die Buchse COM, rotes in die Buchse die unter anderem mit "V" beschriftet ist.
Kontrolliere ob die Isolierungen der Messtrippen gut aussehen und keine blanken Stellen zu sehen sind, dann steck es in die Steckdose und lass die Spannung anzeigen. Alternativ kauf Dir ein "Energiekostenmeßgerät", die Dinger zeigen auch die Spannung an und sind leicht zu bedienen bzw. man kann hier nichts falsch machen! Die Spannung muß zwischen 220V und 240V liegen. Alles andere ist nicht zulässig!
Und jetzt mach man das in der Küche mit einer Steckdose neben dem Herd. Backofenlicht einschalten und dann mal nacheinander immer eine einzige Platte voll einschalten. Flackert das Licht im Backoden (bzw. wird heller und dunkler) bzw. Zeigt das Multimeter Schwankungen von mehr als 3V an, ist der Neutralleiter hinüber!
In dem Fall am besten erst mal den Versorger anrufen und Spannungsschwankungen ("Flackerndes", heller und dunkler werdendes Licht) melden. Die kommen nämlich kostenlos gucken und prüfen ihren Übergabepunkt. Ist da alles in Ordnung, muß ein Elektriker ran.
Neben der Gefahr, dass Geräte kaputt gehen gibt es auch eine akute nicht zu unetrschätzende Brandgefahr!!!
beides SMD, beides warmweiß - die Lumen aber tatsächlich bei der Kerzenform etwas heller 140-160 Lumen - während die andere bei 110-120 Lumen liegt.
Ich meine in der linken Spalte die beiden ersten Produkte obereste 4-Pack 14,90 €, die Kerzenform 29,90 €
Ah, Ok. Die Seite ist irgendwie verwirrend. Bei jeder Lampe stehen mindestens 3 Preise.
Was eine Rolle spielt ist wahrscheinlich die Lumenzahl und die Farbtemperatur.
Die billige Lampe hat 3000 - 3500 Kelvin, was ein kälteres Licht ist, als die genau 3500 Kelvin der teureren Lampe. Dazu die höhere Lumenzahl. Die Tropfenförmige Hülle kostet natürlich auch extra.
wenn ich mir aber die Lampen "kaltweiß" ansehe, haben die 6000-6500 Kelvin - also wird das Licht doch kälter, je höher das Kelvin, oder? http://www.pearl.de/a-NC6368-5603.shtml
Ok, falsch formuliert. Das Licht der billigen Lampe wird einen leichten blaustich haben. Das der anderen nicht.