Hallo,
Definition: „Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht“ (Heb. 11:1). Wahrer Glaube ist keine Leichtgläubigkeit, was bedeuten würde, allzuleicht bereit zu sein, etwas ohne stichhaltige Beweise zu glauben oder etwas zu glauben, weil man es einfach glauben möchte. Wahrer Glaube verlangt eine grundlegende Erkenntnis, ein Vertrautsein mit den Beweisen sowie eine von Herzen kommende Wertschätzung für das, was die Beweise erkennen lassen. Deshalb sagt die Bibel, daß man, obwohl echter Glaube ohne eine genaue Erkenntnis unmöglich ist, „mit dem Herzen“ Glauben übt (Röm. 10:10).
Röm. 10:17: „Glaube [folgt] auf das Gehörte.“ (Vergleiche Apostelgeschichte 17:11, 12; Johannes 4:39-42; 2. Chronika 9:5-8. Man muß zunächst herausfinden, was die Bibel sagt, und durch sorgfältiges Forschen seine Überzeugung, daß sie glaubwürdig ist, festigen.)
Röm. 10:10: „Mit dem Herzen übt man Glauben.“ (Wer über Gott wohlgefällige Dinge nachsinnt, um Wertschätzung dafür zu entwickeln, prägt sie seinem sinnbildlichen Herzen ein.)
Jemandes Glaube wird gestärkt, wenn er in Einklang mit Gottes Verheißungen handelt und dann die Beweise dafür sieht, daß Gott sein Tun segnet. (Siehe Psalm 106:9-12.)
Veranschaulichung: Vielleicht hast du einen Freund, von dem du sagen kannst: „Ich vertraue ihm. Ich kann mich auf sein Wort verlassen, und ich weiß, daß er mir helfen wird, wenn ich ein Problem habe.“ Bestimmt würdest du das von jemandem, den du erst gestern kennengelernt hast, kaum sagen. Es müßte also jemand sein, mit dem du schon lange befreundet bist, jemand, der seine Zuverlässigkeit immer wieder bewiesen hat. Ähnlich ist es mit dem Glauben. Um Glauben zu erlangen, mußt du dir Zeit nehmen, Jehova und seine Handlungsweise kennenzulernen.
Bibelstellen:
(Römer 10:17) Somit folgt der Glaube auf das Gehörte. Das Gehörte aber kommt durch das Wort über Christus.
(Apostelgeschichte 17:11-12) Diese nun waren edler gesinnt als die in Thessalọnich, denn sie nahmen das Wort mit der größten Bereitwilligkeit auf, indem sie täglich in den Schriften sorgfältig forschten, ob sich diese Dinge so verhielten. 12 Daher wurden viele von ihnen gläubig, ebenso nicht wenige von den angesehenen griechischen Frauen und Männern.
(Johannes 4:39-42) Viele der Samarịter aus jener Stadt glaubten nun an ihn wegen des Wortes der Frau, die zum Zeugnis sagte: „Er hat mir alle Dinge gesagt, die ich getan habe.“ 40 Als daher die Samarịter zu ihm kamen, begannen sie ihn zu bitten, sich bei ihnen aufzuhalten; und er hielt sich zwei Tage dort auf. 41 Demzufolge glaubten viele weitere aufgrund dessen, was er sagte, 42 und sie begannen zu der Frau zu sagen: „Wir glauben nicht mehr deiner Rede wegen; denn wir haben selbst gehört und wir wissen, daß dieser bestimmt der Retter der Welt ist.“
(2. Chronika 9:5-8) So sprach sie zum König: „Wahr ist das Wort gewesen, das ich in meinem eigenen Land über deine Dinge und über deine Weisheit gehört habe. 6 Und ich schenkte ihren Worten keinen Glauben, bis ich gekommen war, damit meine eigenen Augen [es] sehen konnten; und siehe, nicht die Hälfte von der Fülle deiner Weisheit ist mir mitgeteilt worden. Du hast den Bericht, den ich gehört habe, übertroffen. 7 Glücklich sind deine Männer, und glücklich sind diese deine Diener, die beständig vor dir stehen und deine Weisheit hören. 8 Möge Jehova, dein Gott, gesegnet werden, der an dir Gefallen gefunden hat, so daß er dich als König für Jehova, deinen Gott, auf seinen Thron gesetzt hat; denn dein Gott hat Israel geliebt, um es auf unabsehbare Zeit bestehen zu lassen, so daß er dich zum König über sie gesetzt hat, damit [du] Recht und Gerechtigkeit übst.“
(Römer 10:10) Denn mit dem Herzen übt man Glauben zur Gerechtigkeit, mit dem Mund aber legt man eine öffentliche Erklärung ab zur Rettung.
(Psalm 106:9-12) Demgemäß schalt er das Rote Meer, und es wurde nach und nach trocken; Und er ließ sie dann durch die Wassertiefe schreiten wie durch die Wildnis; 10 Und so rettete er sie aus der Hand des Hassers Und forderte sie zurück aus der Hand des Feindes. 11 Und die Wasser bedeckten dann ihre Widersacher; Nicht einer von ihnen blieb übrig. 12 Dann glaubten sie an sein Wort; Sie begannen sein Lob zu singen.
lg bibi
Welche Völker vereinte denn das AT? Warum zierte man sich eine lange Zeit Nicht-Juden als Christen zu akzeptieren? Warum dauerte es eine lange Zeit, bis man die Regeln der Christen von denen der Juden trennte?
Wann wurde die RKK gegründet und warum liegt der Beginn einer sogenannten 'Staatskirche' dann in Ostrom?
Im Verlauf des 30jährigen Krieges wird das politische Motiv bestimmend, nur war Luther kein Politiker sondern ein frommer Katholik, seine Kritik richtete sich gegen die kirchliche Praxis nicht gegen den Papst oder die Kirche als ganzes. Es dauerte Jahre, bis Luther sich zu einem Protestanten (im Sinne einer neuen Kirche) wandelte, bis zuletzt wollte er reformieren, deswegen nennt man Ihn auf Reformator und den Prozess Reformation...
Ansonsten sind das wieder Deine üblichen Kurzschlüsse, ich kann nicht verstehen wie man nach einer so langen Zeit keine besseren Argumente oder fundiertere Quellen liefern kann, das Netz ist voll von guten Informationen, trotzdem muss man das gelesene auch verstehen und einordnen können...:-)