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Die Schweiz ist eine Willensnation - die verschiedenen Sprach- und Kulturgruppen haben sich "freiwillig" zusammengefunden und seit der Gründung des Bundesstaates wird versucht, das doch sehr fragile Konstrukt mit viel Dialog und Kompromissen am Leben zu erhalten. Und es funktioniert.
Belgien jedoch ist auf dem Reissbrett entstanden, die Volksgruppen wurden sozusagen in einen Staat gezwungen. Dann gibt es das Problem, dass eine Volksgruppe, die Flamen, zwar die Minderheit stellen, aber wirtschaftlich viel stärker sind als die Wallonen, die dafür in der Mehrheit sind. Und so fühlt sich jede Gruppe in verschiedenen Aspekten benachteiligt.
Es gibt auch immer wieder Bestrebungen, Belgien zu teilen. Etwas, was in der Schweiz nie ernsthaft erwogen wurde.
ich weiss ja nicht genau wie es in Belgien ist, aber in der Schweiz sind die 4 Landessprachen absolut gleichberechtigt. Der kontakt zu den Behörden muss in der Regel mittels der konkreten Amtssprache erfolgen, z.B. Zürich = Deutsch

Also erst einmal heißt es flämisch und nicht niederländisch.
Der wesentliche Unterschied ist, dass der Schweiz das Schweizerdeutsche dominiert, während sich in Belgien die beiden Sprachen ständig in kultureller Auseinandersetzung auf allen Ebenen liefern, was Belgien als Land sehr schwächt.
neiiiiin! schau bei Wikipedia nach! http://de.wikipedia.org/wiki/Belgien es ist niederländisch

Der Bundesstaat Belgien ist sowohl in drei sprachliche Gemeinschaften (flämische, französische, deutsche) als auch in drei Regionen (Flandern, Wallonie und Brüssel) eingeteilt.
Ja aber das überschneidet sich ja. Gibts da sowas wie Landtage?
Nordlicht57 am 30. November 2009 13:10 Regionen und Gemeinschaften haben jeweils ein eigenes Parlament. Die Flämische Gemeinschaft und Flandern haben jedoch ihre Institutionen zusammengelegt.

ja und? die Frage hast du doch selber schon beantwortet...?
würd ich sie dann stellen?

was soll es da jetzt für einen unterschied geben ausßer niederländisch und rätroromanisch?
Ich meine einen Unterschied mit Bezug auf Organisation, Rechte.
Brüssel ist zweisprachig, flämisch und französisch. Der Rest ist französisch, flämisch und eine kleine deutschsprachige Gegend.
Obwohl es ein Land ist, klappt das nicht so gut. Tendenziell ist es so, dass man mit Franzoesisch in Flandern etwas weiter kommt als andersrum, aber man sollte am besten einfach Englisch sprechen. Im Osten gibt es auch einen kleinen Streifen, der deutschsprachig ist, aber der ist wirklich nur ganz klein und ich glaube, da kommt man auch mit Franzoesisch weiter.
Flandern gehört nicht zur Francophonie d.h. da wird überhaupt kein französisch gesprochen aber mit englisch kommt man überall weiter
gut aber Flandern und Wallonie sind doch ein gemeinsamer staat.
da ich hier gerade nen belgier sitzen habe (meinen freund:)): ja, sie müssen eine der sprachen lernen. bei ihm war das französisch
ich kenne nur den Süden, und da sieht man noch viele Erinnerungen an den zweiten Weltkrieg und die Ardennenoffensive der Allierten: Heldenfriedhöfe, beschädigte Häuser in den Dörfern, und jede Menge Panzer- und Kriegsdenkmäler. Aber es ist urig, und mir gefällt es.

Genauso wie in Norddeutschland. Hauptsächtlich Landwirtschaft, einige Wälder, keine nennenswerten Berge.
und ziemlich zersiedelt, zumindest im Kreis Eupen ist mir das aufgefallen.

Ik hopan Jo oder so kommt gut an glaub mir.
Funkelpunkel am 22. November 2009 19:20 wenn dass hieße es ik hou van jou. und nein das kommt bestimmt nicht an :D