Er darf das Beichtgeheimnis nicht brechen egal was passiert das ist im Kirchenrecht so bestimmt außerdem hat er das bei seiner Priesterweihe vor Gott und der Kirche gelobt. Auch wenn er solche Sachen in der Beichte hört darf er nichts sagen, er müsste versuchen einen anderen Weg zu finden um so eine Katastrophe zu verhindern wenn es ihm nicht gelingt muss er es mit seinem Gewissen ausmachen auch wenn er daran zerbricht. L.G.
Beichte - neue und gute Antworten - Seite 2
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0Dumme Frage zur Beichte.... ;)Antwort von
NordseefanNordseefan
Er darf sagen, das dort eine Bombe liegt. Nur nicht W E R es ihm gesagt hat.
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3Dumme Frage zur Beichte.... ;)Antwort von
quopiamquopiam
Glücklicherweise ist so ein Fall konstruiert. Unglücklicherweise hast Du nicht die Suchfunktion bemüht, dann wärst Du auf mehrere solche Konstrukte gestoßen, die meist einen beabsichtigten oder vollzogenen Mord beinhalten...
Erstens: Eine Beichte ist nur dann gültig, wenn sie die Kriterien von Reue und Vorsatz erfüllt, d. h. jemand, der beichtet, BEREUT seine Tat und nimmt sich vor, so eine nicht wieder zu begehen. Das trifft in Deinem Konstrukt nicht zu, deshalb wird das auch keine Beichte. Ohne glaubhafte Reue und Vorsatz gibt es keinen Zuspruch der Vergebung Gottes, weder bei katholischen noch bei evangelischen Christen.
Zweitens: Warum sollte einer beichten, der seinen Sünde erst noch begehen will? Die Beichte kann nur für begangene Sünden erfolgen. Die Ansage "ich werde etwas tun" ist noch keine Beichte und unterliegt nicht den gleichen Kriterien wie die Beichte selbst. Der Pfarrer (Priester) würde also hier den "Gläubigen" auf seinen Fehler aufmerksam machen müssen.
Drittens: Ein Mensch, der nach einer Beichte verlangt, tut das nicht aus Gaudium oder um einer Kirche ein Ei zu legen, sondern weil er nach Vergebung verlangt. Wäre sinnlos in diesem Fall, nicht wahr?
Viertens: "Wegen ihm" stürben nicht viele Menschen, sondern allenfalls er selbst. Ein Pfarrer oder Priester, dem solche Umstände in oder außerhalb der Beichte bekannt würden, könnte ganz ohne Schwierigkeiten zu jener Bombe gehen, deren Platzierung er in der Beichte erforschen könnte, die Tatsache aufdecken, daß hier eine Bombe liegt und die Behörden informieren. Was er nicht tun dürfte, ist die Identität des Beichtenden aufdecken. Wenn der Beichtende den Ort der Bombe nicht nennen würde - bitte oben lesen.
Es ist ein Konstrukt, was man daran merkt, daß solche Fälle in der Realität nicht vorkommen, sondern ganz andere Dinge geschehen. Mir ist bis heute (und ich bin nicht mehr so ganz jung) aus der neueren Kirchengeschichte ein einziger Fall bekannt geworden, wo ein Mörder einen Mord in der Beichte gestanden und dringend um Hilfe gebeten hat. Der Priester hat kläglich versagt, die Absolution erteilt und es dabei belassen (!), obwohl er damit rechnen konnte - wie sich später herausgestellt hat -, daß der Täter mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere Tötungen begehen würde. Es wäre ein Leichtes gewesen, dem noch sehr jungen Mann (17 Jahre) die Absolution zu verweigern und mit ihm zusammen eine Behörde aufzusuchen. Durch die Schilderung des Täters wurde das bekannt. Das unterließ der Priester. Er wurde dafür völlig zu Recht von seinem zuständigen Bischof gemaßregelt. Ob er später wieder im Amt war, weiß ich nicht. Der Fall stammt aus den 60ern. Ein weiteres Beispiel läßt sich im Gegensatz hierzu anführen, bei dem es um die Tötung Hit.lers ging. Ein Münchner Priester war Beichtvater Ludwig Leonrods, der am Widerstand des Kreisauer Kreises beteiligt war. Er befragte seinen Beichtvater nach der grundsätzlichen Haltung der katholischen Kirche zum Tyrannenmord. Leonrod wurde beraten, das Beichtgeheimnis gewahrt - zu Recht. Als der Kreisauer Kreis aufflog, wurde durch Leonrod auch bekannt (wahrscheinlich durch Folter), daß der Münchner Priester in dieser Form involviert war. Sowohl Leonrod als auch der Priester wurden durch Freisler am "Volksgerichtshof" verurteilt. Das sind Fälle aus der Realität, Du magst Dir Dein eigenes Urteil dazu bilden. Gruß, q.
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3Dumme Frage zur Beichte.... ;)Antwort von
SpaghettusSpaghettus
Nach §139 StGB ist ein Geistlicher nicht verpflichtet, geplante Straftaten, auch diesen Ausmaßes, zur Anzeige zu bringen.
Das heißt aber nicht, dass er es nicht darf. Er wird vor seinem Gewissen entscheiden müssen, was ihm wichtiger ist, die Wahrung des Beichtgeheimnisses oder das Leben vieler Menschen.
Da Pfarrer es auch sonst nicht so genau mit ihren kirchlichen Pflichten nehmen, siehe Mißbrauchsskandal, wäre es in meinen Augen absolut unverantwortlich, wenn er sich an das Beichtgeheimnis hält. Es sei denn, er findet einen anderen Weg, um das Attentat mit Sicherheit zu verhindern
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NunuhueperNunuhueper Der Pfarrer, der Deiner Meinung nach es "nicht so genau mit seinen kirchlichen Pflichten" nimmt, ist genau der Priester, der die Beichte seines reuigen Bruders im Missbrauchsfall (nicht wie hier im fiktiven Fall) abnimmt und das Beichtgeheimnis wahrt.
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1Dumme Frage zur Beichte.... ;)Antwort von
riarariara
Es hat für Ihn keine strafrechtlichen Konsequenzen, dass Beichtgeheimnis ist ein Privileg, dass genauso für Ärzte oder Rechtsanwälte gilt, das mag vielen komisch vorkommen, es ist aber in 99% der Fälle völlig richtig...
Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass der Beichtempfänger nicht alles versuchen wird den Beichtenden von seinem Plan abzubringen, warum sollte dieser sich offenbaren, wenn er nicht will, dass da Jemand etwas unternimmt?
Der Priester kann im Übrigen erwägen etwas zu unternehmen, theoretisch kann er auch sein Beichtgeheimnis in einem solchen Fall brechen, ist schon vorgekommen...
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0Dumme Frage zur Beichte.... ;)Antwort von
derErwachtederErwachte
§ 34 STGB regelt eindeutig die in so einem krassen Fall bestehende Offenbahrungspflicht. Wird dieser Pflicht seitens des Kirchenmitgliedes nicht nachgekommen, wandert er in den Strafvollzug. Der ''Beichtende'' ist in jedem Fall sowieso dran. Punkt.
Beste Grüße- derErwachte
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riarariara Der Paragraph hat überhaupt nichts mir der Frage zu tun, der Priester kann das Beichtgeheimnis brechen, aber zwingen kann man Ihn dazu nicht, auch hat es keine strafrechtlichen Konsequenzen für den, der diese Beichte entgegen nimmt...
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derErwachtederErwachte Wenn Du quopiam's Antwort wirklich gelesen und auch einmal den §34 STGB verinnerlicht hättest, würdest Du nicht so unverständlich vehement parteilich, wenn auch destruktiv, die Straffreiheit des Kirchenmitgliedes herbeiwettern! Kein Gedanke von Dir, die möglichen Opfer dieses angekündigten potentiellen Massenmordes in Betracht zu ziehen! Was willst Du hier eigentlich postulieren?? Sehr wohl kann er gezwungen werden: nämlich durch Bundesgesetz; durch sein, wenn vorhanden, Gewissen JHWH gegenüber und des Eingestehens, dass er durch seine Stellung als Beichtentgegennehmer und Absolutionserteiler in keiner Weise biblisch handelt und sich in der Wahrnehmung seiner Staatsbürgerlichen Pflichten (und Rechte) absolut nicht von anderen mündigen BRD Bürgern unterscheidet. Der Einzige, dem ein reuevolles Gebet wirkungserwartend zur Kenntnis gebracht werden kann, ist Gott JHWH! In der Fragestellung von quennyyy steckt also eher eine gewisse Selbstanzeige. Zum Glück ist die Frage konstruiert, wenn nicht gar wirklichkeitsfremd!
Halt den Medizinball flach riara- derErwachte
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0Dumme Frage zur Beichte.... ;)Antwort von
omikronomikron
Ja, er kann angezeigt werden, aber er kann deswegen nicht verurteilt werden.
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0Dumme Frage zur Beichte.... ;)Antwort von
herohobbitherohobbit
die schweigepflicht gilt in diesem fall nicht...
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omikronomikron und wie die gilt!
Kommentar von
angelahangelah richtig
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0Dumme Frage zur Beichte.... ;)Antwort von
Knoedelfussel ich glaube nein, weil das auch ein witz sein könnte... wenn er schweigepflicht hatte ... dann dürfte er eigtl nicht angezeigt werden können... UND ER MUSS ES JA NICHT SAGEN, DAS ER ES WUSSTE :D
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1wo beichte ablegen?Antwort von
CookiCooki
hey du, ganz so einfach ist das ja jetzt nicht. Wenn du in der Kirche Beichte ablegen möchtest, musst du schon auch an Gott glauben. Schließlich beichtest du es da ja Gott und bittest um Vergebung. Und das bring dir ja rein gar nichts, wenn du nicht an Gott glaubst ;) Beichte legen auch nur die Katholiken ab. Ich z.B. bin evangelisch und ich glaube daran, dass Gott ALLE Sünden vergibt. Du musst nicht erst beichten gehen, du musst es nur bereuen.
Also ich würde sagen, es kommt darauf an woran du glaubst!
lg cooki
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0wo beichte ablegen?Antwort von
AlihaAliha
Jeder Pfarrer egal welcher Konfession wird dir die Beichte abnehmen. Du musst halt einen Termin vereinbaren. Du kannst natürlich auch eine katholische Kirche aufsuchen, dort ist zu bestimmten Zeiten der Beichtstuhl besetzt. Die Zeiten kannst du im Kirchenblättchen erfahren.
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0wo beichte ablegen?Antwort von
mikaelemikaele
Hallo,
ja kannst Du. Du gehst einfach in die Kirche (achte auf Öffnungszeiten) und stzt Dich in den Beichtstuhl und beichtest. Das habe ich als Kind auch so gemacht.
Es ist völlig anonym und der Pfarrer sieht Dich nicht. Er hört Dir nur zu und gibt Dir zum Schluß eine Aufgabe mit der Dir deine Sünden sozusagen erlassen werden.
Gruß
Mikaele
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0wo beichte ablegen?Antwort von
ErdbeerbowleErdbeerbowle
In der katholischen Kirche gibt es Beichtgelegenheiten zur verschiedenen Zeiten. Die musst du im Pfarrbüro erfragen.
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1wo beichte ablegen?Antwort von
RatgeberkoenigRatgeberkoenig
die gibt man nicht ab, die legt man ab. bist du denn gläubig? welcher konfession gehörst du an?
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Vize95 Ja ich bin gläub4.konfession ist evangelisch oder katholisch oder?
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RatgeberkoenigRatgeberkoenig welche konfession du hast, weiss ich nicht... das müsste schon selbst wissen, wenn du gläubig bist, wie du schreibst..
Hört sich an wie irgend ein RTL Film...... Lasko - The Movie ^^
Ja avaco,das stimmt aber das ist so, ich hab einen Onkel der ist Priester und hab ihm die Frage gezeigt und was ich geschrieben habe.Er hat meiner Antwort zugestimmt und gesagt das es genauso wäre. Auch wenn es sich wie ein Film von RTL anhört entspricht es der Wahrheit so ist das mit dem Beichtgeheimnis. L.G