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Ok vielen Dank für eure Antworten ich wünsche euch schöne Weihnachten und ein guten Rutsch.
ich muß mich SuMa77 anschließen. Vielleicht ist es auch die Wirtschaftskrise, wenn es Dein Mann mit Sicherheit sagen kann, soll er den Chef doch einfach mal drauf ansprechen
Alle Männer, die kein Weihnachtsgeld bekommen haben, sollten gemeinsam(!) zum Chef gehen und ihn freundlich darauf aufmerksam machen, dass ihm vermutlich ein ´Fehler´ unterlaufen ist - weil einige kein Weihnachtsgeld bekommen haben.
Versucht, die Situation freundlich zu halten (auch wenn die Männer innerlich kochen), damit er die Chance hat, seinen ´Fehler´ zu korrigieren.
Viel Erfolg und Schöne Feiertage - wünsch ich Euch.
Wenn andere Weihnachtsgeld bekommen haben, kann das auch an deren Arbeitsvertrag liegen. Wenn dort 13 Gehälter vereinbart sind, dann sind diese 13 Gehälter auch in schlechten Zeiten zu zahlen. Bei gewerkschaftlich organisierten Mitarbeitern kann auch das (bzw. der Tarifvertrag) eine Rolle spielen.
Wenn Dein Mann nur 12 Gehälter im Vertrag hat, ist ein Weihnachtsgeld eine rein freiwillige Leistung.
Und Du kannst Dir sicher sein: wenn er sich zu heftig beschwert, kannst Du davon ausgehen, dass Dein Mann bald ohne Job da steht. Mit Berufskraftfahrern kannst Dun nämlich die Straße pflastern (sorry, aber so ist es).
Alle haben den gleichen Vertrag nur weil diese personen mit den Chef per du sind. Möchte dich mal erleben wenn du die gleiche Arbeit machst wie deine Kollegen und den gleichen Vertrag habt. Alle bekommen was und du nicht da stellst du dir auch die Frage warum ist das so ???
Nicht jeder in jeder Firma bekommt Weihnachtsgeld. Bei uns wurde da abgestuft, es gab Leute mit 13. Gehalt und Leute, die ein klein bißchen was bekamen. Dazu besteht keine Pflicht und man kann da auch nichts gegen tun.
LondonerNebel am 14. Dezember 2009 07:19 Dann müssen solche Regelungen aber arbeitsvertraglich oder tarifvertraglich festgehalten und nachvollziehbar sein! Willkür des Arbeitgebers ist rechtswidrig!

"und die anderen die ihn nicht im Hintern kriechen" Ich gehe davon aus dass der Chef das Weihnachtsgeld Leistungsabhängig gezahlt hat.
Dann müsste mein Mann was bekommen wenns Leistungsabhängig gezahlt wird. Er ist LKW Fahrer und kommt Samstags nach Hause während die anderen schon Freitags um 2 uhr zu Hause hocken.Er hat in gegensatz zu den anderen fast keine Freizeit.
Ich arbeite auch in einem Betrieb, der LKW Fahrer beschäftigt. DIE haben durch das Gesetzt MEHR Freizeit, als ich. Und ich sitze im Büro. Also erzähl mir nix von zu wenig Freizeit.
Ihnen hab ich gar nix erzählt kein grund pampig zu werden.
zj1000 am 14. Dezember 2009 08:49 Braucht er etwa mehr Zeit für die gleiche Arbeit ?
Ich kann dir leider nur sagen, dass dies eine äußerst beschissene Situation ist, denn "eigentlich" sehe ich hier das Gebot der Gleichbehandlung verletzt. Jetzt kommt aber das fette ABER, da es sich beim Weihnachtsgeld um eine freiwillige Zulage handelt, muss der Arbeitgeber sich nicht rechtfertigen und wenn ihn jemand dazu bringen würde, so wird er andere Gründe aufzählen, z.B. dass nur bestimmte Leute die nötige Leistung erbracht haben, oder nur gewisse Abteilungen effizient genug waren oder sonst irgend so einen Müll.
Deshalb muss ich euch leider davon abraten, irgendwelche Schritte gegen den Arbeitgeber einzuleiten, denn das Weihnachtsgeld werdet ihr nicht bekommen und im schlimmsten Fall ist dann der Job weg.
Tut mir sehr leid, aber bei diesem Thema, sitzt ein offensichtlich rassistischer Arbeitgeber am längeren Hebel.
Ich wünsche euch trotzdem ein schönes Weihnachtsfest. :)
Ganz Erhrlich für einen Rassisten will ich nicht Arbeiten wollen. Ich als Deutsche kann so eine Gemeinheit einfach nicht nachvollziehen.Klar ist das Freiwillig aber wenn es Weihnachtsgeld gibt finde ich es nur gerecht wenn alle Geld bekommen. Die schon wie mein Mann seit Jahren dort Arbeiten.Schliesslich teilt man als LKW Fahrer ein grossen beitrag dazu bei das die Firma Läuft den ohne die kann der Tüp einpacken. Er steht in der Woche jeden Abend in Pampa weil er zu den Kunden muss hat Ärger und stress und dann wird er so hinterfotzig in den Hintern getreten. Für sowas hab ich kein verständnis.
Wenn dein Mann die Möglichkeit hat, etwas anderes zu finden, dann sollte er den Betrieb verlassen. Dann sieht der Typ mal, wer die Leistungsträger in Wirklichkeit sind, denn meiner Meinung nach, sind leider die Deutschen nicht die fleißigsten (bin selber Deutscher, also keine Anfeindungen), denn bei mir sind es auch eher die Arbeitnehmer mit anderer Herkunft, auf die man sich verlassen kann.
Wie gesagt, ist echt ne beschissene Situation und ich sehe kaum ne Chance, diese Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Ich bin selbst Arbeitgeber und wüsste spontan 1000 Gründe, mit denen ich mich da raus reden könnte und so wird es bei diesem Arbeitgeber auch sein, LEIDER.
Habe das mein Mann auch ans Herz gelegt den Job zu wechseln.Er sucht auch schon nach ein neuen job. Dann ist ruhe.
Tja, genau das hab ich gemeint (siehe oben). Als LKW Fahrer hat man eben leider kaum eine Chance, sich in den Betrieb mit mehr Leistung, Ideen ö.ä. einzubringen. Man fährt seine Tour, Ende.

Weihnachtsgeld ist eine Kann-Leistung. Allerdings wenn gezahlt wird, dann für alle festangestellten Mitarbeiter gleichermaßen, ohne Unterschied der Nationalität, Rasse, Religion, Geschlecht...
Einzig möglicher Unterschied wäre die Betriebszugehörigkeit. Sollte Dein Mann weniger als 1 Jahr im Betrieb sein, dann wäre es möglicherweise gerechtfertigt, daß er dieses Jahr leer ausgeht. Aber solche Gründe müßten irgendwo schriftlich festgehalten sein. Erkundigt Euch nach dem Tarifvertrag oder der Betriebsvereinbarung, die für die Firma gültig ist. Wendet Euch, wenn vorhanden, an den Betriebsrat.
Ansonsten würde ich die Sache mal vors Arbeitsgericht bringen wegen Diskriminierung. Das könnte allerdings auch zum Verlust des Arbeitsplatzes führen, da ein Arbeitgeber Gründe für eine Kündigung findet, wenn er will, auch wenn eine Klage in diesem Fall gerechtfertigt wäre... Also abwägen, wie weit Ihr gehen wollt.
Mein Mann Arbeitet in dieser Firma über vier Jahre es ist mir schon klar das er deswegen weniger Weihnachtsgeld erhalten könnte. Aber Das einige in der Firma bevorzugt werden und andere ein Arschtritt bekommen finde ich eine riessen Sauerrei. Nur weil mein Mann Pole ist hat der Chef meiner Meinung nach nicht das Recht ihn von der Zahlung auszuschließen. Ganz egal wielange in der Firma Arbeitet. Mein Mann Arbeitet genauso hart wie seine bevorzugten Kollegen.
helrich am 14. Dezember 2009 06:19 Dann sollte er mit dem Betriebsrat Kontakt aufnehmen oder noch weiter gehen. Persönlich kann ich solche Ungerechtigkeiten auch nicht ab. Nur Recht haben und Recht bekommen sind eben 2 Paar Schuh... Wünsche Euch viel Glück bei der Sache.
helrich am 14. Dezember 2009 06:23 Ganz egal ist es nicht, wie lange jemand in einer Firma ist. Unter einem vollen Jahr Betriebszugehörigkeit ist es durchaus möglich, kein Weihnachtsgeld zu erhalten. Ist in unserer Firma auch so, aber eben für ALLE neueingestellten Mitarbeiter gleichermaßen.
Ja ganz egal ist das nicht das Stimmt. Mein Mann hat auch die ersten zwei Jahre Weihnachtsgeld bekommen. Letztes Jahr hiess das wegen der Wirtschaftskrise gibs nix und denoch haben einige Weihnachtsgeld bekommen. Und dieses Jahr haben 10 Leute Geld bekommen und der Rest nicht und begründet hat der Chef das nicht. Diese Zahlungen wurden heimlich und still getätigt so das keiner was mitbekommen soll. Aber da hat einer die Klappe nicht gehalten und rumgeprahlt und so kam alles raus.

Klare Antwort: Nein, der Chef darf nicht so vorgehen! Es gilt auch arbeitsrechtlich der Grundsatz der Gleichbehandlung, ganz abgesehen vom Diskriminierungsverbot. Ein klarer Fall für einen Fachanwalt für Arbeitsrecht.
Vielen Dank für deine Antwort werde wohl nicht drum rumkommen ein Anwalt einzuschalten. So lässt er sich auf ein Gespräch nicht ein.
LondonerNebel am 14. Dezember 2009 06:00 Dann erst recht! Entweder er bezahlt allen Mitarbeitern das Weihnachtsgeld oder keinem!
Das ist nicht richtig, der Arbeitgeber kann es so hindrehen, dass er nicht allen Weihnachtsgeld bezahlen muss und eine Diskriminierung ist kaum nachzuweisen.
Leider sitzt er damit am längeren Hebel, auch wenn es moralisch absolut nicht ok ist. Trotzdem würde ich meinen Job jetzt nicht aufs Spiel setzen.
LondonerNebel am 14. Dezember 2009 07:01 Den Trick möchte ich gerne sehen, bei einer so offensichtlichenen Benachteiligung ausländischer Arbeitnehmer! Laien mögen vielleicht darauf hereinfallen, gelernte Arbeitsrechtler kaum!
Ja er ist der Meinung die Ausländischen Mitarbeiter haben eh keine Ahnung, schlucken es und halten die Klappe.
So ein Blödsinn. Das Wheinachtsgeld kann auch die Leistungen des vergangenen Jahres für den Betrieb widerspiegeln. Und wenn er halt nur das ganze Jahr seine Dtunden abgearbeitet hat? Keine Ideen? Keine Identifikation mit der Arbeit? mit der Firma? Und dann? Vielleicht haben sich andere mehr ins Zeug gelegt? Schon mal daran gedacht?
LondonerNebel am 14. Dezember 2009 07:24 So viel arbeitsrechtliche Unkenntnis tut fast schon weh! Kein Wunder, dass sich Arbeitgeber immer mehr herausnehmen können! Mein Tipp: Beim Anwalt Rat holen, der weiß zumindest, wovon er spricht!
Und du hast scheinbar keine Ahnung von der freien Wirtschaft.
LondonerNebel am 14. Dezember 2009 07:32 Du mich auch! Von wegen "freie" Wirtschaft... Frei scheinen bei Dir nur die Eskapaden der Chefs zu sein!
Immer auf die Chefs. Ich bin froh, daß es berhaupt noch Menschen gibt, die allen Widrigkeiten zum Trotz noch Arbeitsplätze schaffen. Und dafür werden sie dann noch kräftig in die fütternde Hand gebissen. Ja, ich gebe es gerne zu: Ich bin arbeitgeberfreundlich eingestellt.
LondonerNebel am 14. Dezember 2009 07:57 Oh ja, die Güte und Selbstlosigkeit dieser Menschen treibt mir immer wieder Tränen der Rührung in die Augen...
bist Du in "Lohn und Brot"? Eine solche Verbitterung kann ich nicht verstehen.
Weihnachtsgeld zu zahlen ist leider freiwillig.
Arbeiten die Deutschen Arbeiter schon länger in der Firma als dein Mann?
Ist dein Mann befristet angestellt?
Ist er von einer Zeitarbeitsfirma angestellt?
Wenn es keine, obengenannten, Unterschiede gibt dann würde ich mich mit den anderen russischen Arbeitern zusammen tun und mit dem Chef mal darüber reden.
Die Arbeiten alle untschiedlich lange in der Firma. Und im Vertrag ist nichts von Weihnachtsgeld geregelt ( in welcher höhe oder wer überhaupt was bekommt ) habe es mal gegoogelt und dabei bin ich auf ein Artikel gestossen wo diese ungleiche Behandlung unzulässig sein soll.
Wenn die Deutschen auch alle unterschiedlich lange in der Firma sind und es keinen Unterschied zu deren Verträgen gibt dann scheint es tatsächlich so, als ob er es nur wegen der "Abstammung" gemacht hätte.
Das ist, auf alle Fälle, unzulässig.
Es darf, rein wegen der Abstammung, kein Unterschied gemacht werden.
Erkundige dich mal bei einem Rechtsanwalt, dieser kann dir sicher weiter helfen.
Das Weihnachtsgeld "rasseabhängig" bezahlt wird, wäre dem Chef erstmal nachzuweisen. Es ist so wohl nicht fair, aber ich würde die Bälle flachhalten, weil ich den Job nicht gefährden wollte.
Das ist ja wahrscheinlich das Problem.
Sowas dem Chef nachzuweisen ist fast unmöglich.
Dann schiebt er es vielleicht auf die geleistete Arbeit oder sonstwas.
Ob Recht oder Unrecht, das kann einem wirklich den Arbeitsplatz kosten.
Was soll das denn? Ihr regt euch über einen Arzt auf weil er dich mit 20 und einem Glassplitter im Finger nicht behandelt hat. Mein Vater ist selber Arzt für Kinder für die er eigentlich 1 Stunde bräuchte bekommt er im schnit weniger als eine halbe stunde zugeteilt. Es gibt zu wenige Ärzte da jeder mal krank ist und einen Arzt aufsuchen muss. Sie verdienen immer weniger und mein Vater zum Beispiel muss von morgens bis abends arbeiten und wird nachts manchmal noch 2-3 mal gerufen weil es irgendeinem Kind wieder schlecht geht. Nach 3 Stunden schlaf muss er dann wieder für mindestens zehn Stunden arbeiten. Und ihr beschwert euch das er keine Zeit hatte dir den Splitter aus dem Finger zu ziehen, ich weiß ja nicht was ihr für einen Job habt aber begleitet mal eienen Tag einen Arzt.
Die Patientenverfügung ist im Sommer 2009 juristisch neu geregelt worden. Deshalb gibt es noch keine aktuellen Bücher. Unbedingt BMJ nachsehen: http://www.bmj.bund.de/enid/Publikationen/Patientenverfuegung_oe.html Meines Wissens ist die Patientenverfügung mit der Betreuungsvollmacht verbunden worden. Es muss also eine Person benannt werden, die die Patientenverfügung gegenüber Ärzten und Pflegern vertritt, wenn der Kranke es nicht mehr kann. Und das ist auch sinnvoll! Ich habe solche Fälle mit meiner 81-jährigen Mutter im Pflegeheim mehrmals erlebt. Die Verfügung wird im Ordner abgeheftet, in den Schrank gestellt und fertig. Kein Mensch guckt nach, schon gar nicht im Notfall. Das Heim hat ständig angerufen und letztlich musste ich dann entscheiden. Meine Mutter hatte den dritten Schlaganfall und konnte nicht mehr essen. Ein Todesurteil. Aber sie hatte klar gesagt: Keine künstliche Ernährung, keine Lebensverlängerung. Das Heim schickt alle Krisenfälle sofort ins Krankenhaus. Ich habe sie dann dort wieder zurückgeholt, Ruhe, Frieden, keine Action mehr, keine künstliche Ernährung, kein Tropf, nichts. Das waren ganz schwere Entscheidungen, die ich ohne ihre Verfügung nicht hätte treffen können. Sie ist ganz ruhig und dankbar eine Woche später gestorben. Wir waren da, alles war gut. Ich war auch froh, dass die Verfügung da war.

Ich würde ebenfalls die Malteser empfehlen. Das Formular für die Patientenverfügung und (gleichzeitig) Vorsorgevollmacht ist das übersichtlichste und verständlichste, das mir bisher begegnet ist. Habe es selbst benutzt und auch meiner Familie empfohlen. Im Übrigen ist es wirklich wichtig, so etwas zu haben - musste das bereits 2007 in einem konkreten Fall erleben. Eine Schmerzstillung bzw. Dämpfung wäre ohne eine in diesem Punkt konkrete Patientenverfügung nicht mehr möglich gewesen, weil sie das "Leben" (?) evtl. verkürzt hätte... Ich habe Gott gedankt, dass es eine gab.
Stöber doch mal bei www.weltbild.de oder Amazon, die bieten Bücher zu diesem Thema an.
Gute, weltanschaulich neutrale Informationen und Hilfestellung gibt der Humanistische Verband. www.patientenverfuegung.de

Guck evtl. auch mal hier:
http://www.deutsches-forum-fuer-erbrecht.de/index.php?id=49
Dort dann Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung. Ich find das Buch (eher Heftchen) richtig gut.
Schau mal auf der Seite des Bundesministeriums der Justiz. Die haben sehr ausführliche und hilfreiche Broschüren herausgegeben, die man auch downloaden kann. http://www.bmj.bund.de
frage mal bei einem Bestattungsinstitut nach, denke die haben da auch was , oder googlen

Von den Maltesern gibt es ein sehr sehr gutes Heft zum Thema, gleich mit der Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zusammen.
Es ist gut, dass ihr euch ganz genau darüber informiert!