Baumaterial - neue und gute Antworten

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    BENÖTIGE DRINGENDE MEINUNG VON HAUSBAUEXPERTEN!!!
    Antwort von Kuemmerling Kuemmerling

    WENN ICH DAS SCHON WIEDER LESE ....................

    [ ........... ] Leider zeigt die Praxis durch Schimmelbefall etwas anderes. Es geht nicht um Baufeuchte und Duschen, sondern um die Feuchtigkeit, die jeder Mensch, wenn er lebt, Tag und Nacht von siuch gibt. Wenn die wegen dichter Fenster nicht raus kann, kondensiert sie in der Wand, was letztendich Schimmelbefall bedeutet. Das ist leider ständige Praxis und durch die gewinnträchtige Dämmeuphorie in immer steigendem Umfang Gegenstand von Gutachten, gerichtlichen Auseinandersetzungen und gesundheitlichen Schäden.

    Also entweder

    Baustoffe wie Lehm benutzten, die Feuchtigkeit gefahrlos aufnehmen und wieder abgeben können

    oder

    mechanische Abluft mit Wärmetauscher

    oder

    kein Niedrigenergiehaus.

    Das entspricht den Feststellungen aller Sachverstängen- und Gutachterverbände (z.B. dem B.V.S.) sowie der EnEV und ist normale Bauphysik; Glaubensfragen, Esotherik und Rechthaberei haben dabei keinen Platz. [ ........... ]

    Also ich weiß nicht ................ die Themen sind mir sicher mehr wie bekannt! Insbesondere die Baufeuchtigkeit macht richtig viele Probleme, da ein durchschnittliches Wohnhaus in Massivbauweise schnell 10-15 t Wasser aufnehmen kann. Besonders schön entwickelt sich das, wenn es noch fröhlich in den Rohbau hinein regnet bevor das Dach drauf ist. Viel davon wird sicher gebunden, aber das Meiste muss wieder raus. Wir sind hier in einer ausgesprochenen Bimsregion, der sich über so viel Feuchtigkeit und den damit verbundenen temporären Verlust seiner Eigenschaften richtig übelst verhält. Dann brauchen diese inzwischen "weichen" Baustoffe eine halbe Ewigkeit um die Ausgleichsfeuchte zu erreichen. Ich stelle fest, dass es bis zu 4-5 Jahre dauern kann, bis der Prozess abgeschlossen ist. In dieser Zeit werden kleine Baufehler und konstruktive Wärmebrücken zu einem riesen Problem. Stimmt dann das Lüftungsverhalten nicht, wächst und gedeiht der Schimmel natürlich prächtig. Es wird schwarz hinter Bilderrahmen, hinter zu dicht an der Wand stehenden Schränken wächst schnell ein buntes Kleinbiotop heran und unter Bettkästen lagern lecker feuchte Sachen …….. usw. usf. 

    Auf dem Bild 1 ist eine Gebäudefassade mit 8,0 cm Polystyrol-Zusatzdämmung zu sehen. Die Fassade weist in nahezu einer Horizontallage Feuchtigkeitsschäden auf. Übrigens nur auf dieser einen Wand, weil dahinter ein Raum hoch gefliestes Badezimmer liegt. Also, die Feuchtigkeit kann nur durch die Wand nach außen und das sorgt hier für Probleme. Der gute Sachverständige des BH vermutete schlimmeres und wollte die ganze Dämmung abreißen lassen. …………… Naja, Heute ist alles wieder gut

    Weil wir ja alle schnell fertig werden wollen, klatschen wir ein gut gemeintes Häuschen in sagen wir 8-9 Monaten auf ein Grundstück und damit der Nachbar was zum Staunen hat, ist dann auch schon der Außenputz drauf, damit die Außenanlage dann auch für alle sichtbar zeitnah fertig werden kann. In diesen Zusammenhängen habe ich auch schon Mauerwerk vertikal durchreißen sehen, da konntest ne Wasserwaage dran halten so gerade waren die Durchrisse. Nun, der Baukörper hat keine Zeit um sich zu beruhigen und zu akklimatisieren und so sind Schäden vorprogrammiert. Klar kann man Maschinen zur Trocknung einsetzen, aber die Kosten selbst bei feuchtigkeitsgeführten Geräten ein Heidengeld und die kratzen nur an der Oberfläche. Zu der Feuchteproblematik kommen dann noch Spannungen hinzu die sich prächtig verstehen und sich sozusagen ergänzen. Man muss nicht lange warten bis sich die ersten Risse im Lastenübergang unter den Fenstern auf den Weg in Richtung Erde machen. Aber gut zu wissen, dass man auch Mauerwerk und Putz bewehren kann !!!! Dann darf auch gerne weiter Nass in Nass gebaut werden.

    Gut, wenn alles nicht hilft, dann hilft sicher eine kontrollierte Wohnraumlüftung! Zumindest tut man dann was für das schlechte Gewissen ! ? Welcher Bauherr glaubt schon, dass es Jahre dauert bis die Hucke mal so richtig abgetrocknet ist. Also, ich könnte jetzt ganze Bücher über das Bauen hier niederschreiben …………… Ich habe von 09.2008 bis 09. 2011 rund 5.800m² Nutzfläche in Form von Häusern und Pflegeeinrichtungen usw. aus dem Boden gehauen. Ein Demenzzentrum mit 2.500m² NF musste in 9 Monaten Betriebsfertig sein, da hilft nicht mal mehr beten!. Mängelfrei ??? Ich gucke schon gar nicht mehr genau hin ………………

    Ich kann Euch sagen, ich weiß wovon ich rede und wo die Schäden und der Schimmel herkommen. Was hier daher gar nicht geht, ist den Ratsuchenden hier mit den vielen fragwürdigen Einwänden und Ratschlägen verrückt zu machen! Eigentlich müsste man den BH für die Bauzeit einfriehren, damit der Architekt in Ruhe arbeiten kann. Entschuldigung. Wie sagt man so schön, Ratschläge sind auch Schläge !

    Ach so, was ich nicht verstanden habe ist, wieso kein Niedrigenergiehaus ohne Lüftungsanlage ??? Ob ich mich verrechnet habe ??

    Viel Spass beim Bauen und Gruß - RAY -

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    Antwort von gaege gaege

    Nierigenergiebauweise war mal spitze, ist es aber längst nicht mehr!!! Heutzutage sollte, muss bzw. kann man zumindest Passivbauweise erwarten / verlangen. Optimal wäre es natürlich, wenn man durch sehr gute Dämmung und neue Eenergiegewinnung (solar, Warmwasser... etc.) sogr noch Energie gewinnt. Also kräftig googeln, surfen, Fach-Messen besuchen, gute Architekten beauftragen... mehr fällt mir dazu leider nicht ein.

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    Antwort von kahalla kahalla

    Hallo lukefrage,

    du zitierst folgendes aus der Beschreibung.

    "-Hohe thermische Gebäudehüllenqualität: Alle Umfassungsflächen werden mit einem extrem niedrigen U-Wert ausgeführt.

    -Luftdichte Gebäudehülle: Die Gebäudehülle ist nahezu Luftdicht auszuführen. Der n50 Wert darf maximal 1,0 1/h betragen. Das heißt bei einem Druckunterschied zwischen Innen -und Außenraum von 50 Pa darf die gesamte Raumluft nur 1,0 fach in der Stunde gewechselt werden."

    Wenn mit einem relativ geringen Testdruckunterschied von 50 Pa innerhalb einer Stunde die gesamte Raumluft durch die Wand ausgewechselt wird, dann ist auf jeden Fall genug Austauschpotenzial vorhanden. Ein Massivholzaußenwand erfüllt bei sorgfältiger Ausführung diese Kriterien. Eine dichte Außenwand führt in bewohnten Räumen auch eher zu einer höheren Luftfeuchtigkeit, da jedes Wesen, ob Mensch ob Tier oder Pflanze ständig Wasserdampf abatmet. Ich glaube ehrlich gesagt dass deine Befürchtungen unbegründet sind, würde aber empfehlen, den Architekten selbst zu fragen. Er kann die Zusammenhänge sehr viel besser erklären als ich.

    Kommentar von lukefrage lukefrage

    Danke für deine Antwort! Kommenden Freitag haben wir uns einen Gesprächstermin mit dem Architekten vereinbart und werden ihm unsere Sorgen schildern. Bin schon auf die Rückmeldungen gespannt...

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    Antwort von taigafee taigafee

    http://www.gutefrage.net/nutzer/kahalla

    wende dich mal an ihn. ich denke, er kann dir weiterhelfen.

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    Antwort von Kuemmerling Kuemmerling

    Liebe Leute ......................................... Das Haus wird sicher so gerechnet und ist auch relativ dicht ! Da wird aber weder etwas vertrocknen, noch werdet Ihr an Sauerstoffmangel oder CO² Überschuss frühzeitig versterben.

    Das Gebäude ist wie jedes andere Haus bewohnbar, nur eben besser !

    Das hier habe ich im Dezember 2009 fertiggestellt. Das Gebäude besteht aus einer massiven Betonbodenplatte mit konventionellem Esrichaufbau und einer Holzrahmenbauweise. Das Gebäude ist übrigens erheblich besser gedämmt wie gefordert und natürlich dicht. Wenn nicht dicht, dann Probleme mit der Baufeuchte, dann Schäden.

    Auf 220m² arbeitet da ein Kinderarzt mit 6 Mitarbeitern und jede menge Kindern jeden Tag und einem Therapiehund. Da wir das Ding nur vermietet haben, weiß ich natürlich immer über die Eigenschaften des Gebäudes bescheit ! Übrigens, in der Hütte wird auch geduscht ! ! ! Ich habe noch keine Klagen gehört, ganz im Gegenteil !! Das einzige was ich selbst noch besser hätte machen können ist, ich hätte die Innenwände in Süd / West Ausrichtung in massiver Bauweise erstellen lassen können, um einen latenten Wärmespeicher zu haben. Die schweren Wände nehmen gerade im Sommer viel solare Enegie auf ( Fenster ) und geben sie nachts wieder ab. Sie bilden also einen Wärmepuffer. Aber auch so funktioniert das ganze prima.

    Man könnte natürlich sagen, das ist ja kein Wohnhaus ................ Jo, aber da halten sich viele Menschen auf und das Ding ist 10-12 Stunden am Tag in Betrieb ! Andere fahren ja auch zur Arbeit, da ist das Wohnhaus ja auch nicht besetzt !

    Das zweite Bild zeigt ein so genanntes KfW-60 Haus ....... Das hat auch keine Lüftungsanlage ! Hier reichten 8cm Zusatzdämmung auf einem 30cm Dämmstein, eine Sole- Wasser-Wärmepumpe und teilweise Dreifachverglasung. Übringens wurden hier die geforderten Werte auch noch deutlich unterschritten ! ( Heute gibt es das kfW-60 Haus so nicht mehr, die haben jetzt andere Anforderungen, die nicht unbedingt noch besser sind aber sein können )

    Also, die Leute sind auch noch nicht erstickt und Schäden weiß ich auch nicht, wo die sein sollen !

    Gruß - RAY -

    Kommentar von lukefrage lukefrage

    Danke für das ausführlich beschriebene Beispiel!!! Lg

    Kommentar von pharao1961 pharao1961pharao1961

    Ein KFW60 Haus ohne Lüftung... und das "Ding" vermietet. Super! Die Schimmelpilzgutachter wollen ja auch leben :-) Was soll das denn für ein "Dämmstein" sein?

    Kommentar von Kuemmerling KuemmerlingKuemmerling

    Nein, nicht vermietet ..................... Bisotherm mit 0,10 W/mk + 8,0 cm WLG 035 Polystyrolscheißdreckdämmung, Luftdichtigkeitstest, Sole- Wasser-Wärmepumpe, Dreifachverglasung ........................... und woher die netten Pilzchen kommen habe ich hier auch noch erzählt ............... Übrigens, im Keller ist ein Pumpenschacht und der ist nach dem Einzug der Eigentümer zwei mal mit Wasser voll gelaufen. Erst habe ich eine Undichtigkeit vermutet. Es war aber pures Kondensat aufgrund der hohen Baufeuchtigkeit, dass an der Wasserleitung der Hauseinführung kondensierte und da die Leitung in unmittelbarer Nähe des Schachtes lag .............. Naja, hauptsache fertisch is ........... An zwei Stellen hatte ich da auch ein bisschen Schimmel, der jetzt praktisch nicht mehr vorhanden ist. Aber, die BH müssen schon noch ein Weilchen aufpassen :-)

    Vermietet ist der Holzrahmenbau ......................

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    BENÖTIGE DRINGENDE MEINUNG VON HAUSBAUEXPERTEN!!!
    Antwort von pharao1961 pharao1961

    Das ist doch alles sehr gut. Der Planer hat an eure Heizkosten gedacht. Natürlich kann das Wohnklima kritisch werden (zu hohe Luftfeuchtigkeit) wenn ihr nicht noch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert. Wenn ihr stattdessen lüftet mit Fenster, dann verschwindet die Heizenergie zum Fenster raus und - Öl und Gas werden nicht mehr billiger...

    Kommentar von lukefrage lukefrage

    Danke für deine Antwort! Das System der Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist mir vollkommen bewusst, und mir ist auch bewusst, dass ein Niedrigenergiehaus ohne diesem System nicht funktionieren kann.

    Mir ist auch schon mittlerweile klar geworden in welche Richtung die ganze "bunkert euch ein und atmet durch den Filter. MACHT ES DOCH DER UMWELT ZU LIEBE UND EUREM GELD!!" Manie geht, und dazu möchte ich auch gar nicht näher eingehen, da es viel zu umfangreich wäre, und schon oftmals bis in das Kleinste durchdiskutiert wurde. Das System kann sich jeder wie er möchte einbauen und sich damit freuen (und das ist nicht ironisch gemeint), nur ich komme einfach nicht mit dem Gedanken klar, und schließlich bezahle ich sehr viel Geld für ein Haus, das dann auch meinen Vorstellungen von "wohnen" erfüllen sollte.

    Meine Hauptfrage zielt lediglich in die Richtung, ob man dem ganzen "Dämmungswahn" und "Abstickungsversuch" irgendwie entkommen kann, und vor allem würde ich um als Beispiel 200€ mehr für Heizkosten im Jahr in kauf nehmen, wenn ich darin angenehm, ohne der maschinellen Unterstützung leben kann.

    Meine Eltern (wir stocken auf und sie wohnen bereits im Bestand) wohnen schon seit fast 30 Jahren in einem Haus, bestehend aus einem zweischaligen Mauerwerk, ohne KWL und haben dennoch eine Erdwärmepumpe und fahren diese mit Niedertemperatur und dem entsprechenden dimensionierten Heizkörpern (gestützt durch eine thermische Solaranlage). Kein einziges Problem gab es bisher und die Heizkosten halten sich sehr im Rahmen.

    Ich verstehe einfach nicht, warum man heute nicht mehr so simpel bauen darf und kann?? Ich bin praktisch in einem realen Beispiel (unser Bestand) aufgewachsen.

    LG, Luke

    Kommentar von pharao1961 pharao1961pharao1961

    Es ist natürlich richtig! Du baust, du bezahlst demnach und dann soll das Haus auch nach deinen Wünschen gebaut werden. Ich baue seit Ende der 80er Jahre Passivhäuser (Ich glaube, zu der Zeit gab es diese Definition noch garnicht) und nach wie vor fällt es den Bauherren schwer zu akzeptieren, dass die Fenster garnicht mehr geöffnet werden sollen! Gleichzeitig verbinden manche Bauherren gute Dämmung und Lüftungsanlage zwangsläufig mit schlechtem Klima, ungesund, usw.. Ich habe noch in keinem anderen gebäude ein solches Wohlfühlklima erlebt als in Passivhäusern (natürlich nur, wenn sie richtig gebaut sind). Wenn ich nun von den reinen Heizkosten ausgehe (ohne WW-Bereitung) dann rechnet man ca. 1,00 €/m²/Jahr. Ob du bei einem "nur" Niedrigenergiehaus (der Heizwärmebedarf schwankt sehr in Niedrigenergiehäusern, da es auch hier sehr viele Standarts gibt) mit 200 € Mehrkosten pro Jahr auskommst, bezweifele ich, aber gut... ich möchte dich nicht jetzt auch noch von einem Passivhaus überzeugen :-)

    Du kannst auch heute noch einfach und simpel bauen, allerdings müssen die vorgeschriebenen Energiestandarts eingehalten werden und das ist ohne weitere Dämmung bei fast keinem Baustoff mehr möglich. Weitere Dämmung bedeutet, dass die Feuchtigkeit, die früher durch die Wände hindurchfiffundiert ist, nun im Haus verbleibt und mechanisch, also mit Fenster (dann ist die Energie halt weg) oder mit Lüftungsanlage wegbefördert wird, dann gewinnt man halt die Energie teilweise zurück.

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    Antwort von Energeizer Energeizer

    Da musst Du doch noch eine Menge googeln oder Dich von einem weiteren "Fachmann" beraten lassen.

    Ich ließ mich nicht in eine Plastikhülle vakuumverpacken. und auch der U-Wert ist eine untaugliche Berechnungsgrundlage. Schau mal bei Heidelbergerzement unter Nullenergiehaus und viele andere Infos von Fachleuten könnte ich Dir hier nennen. SAtellt Deine Fragen in einem kompetenten Forum z. B. http://community.fachwerk.de/index.cfm?ly=1|0|forum|a|login|0 Ich glaube, da fängst Du noch mal von vorne an.

    Geh auch mal auf die Webeseite von Konrad Fischer oder ruf ihn an. Jetzt sind 300,- € Beratung sicher eine der besten Investitionen. Du sparst an den Baukosten und nachher Reperatur- und Arztkosten..

    Kommentar von lukefrage lukefrage

    Vielen Dank für die zwar ernüchternde Antwort, aber dennoch sehr sehr hilfreiche!!! :)

    Lg, Luke

    Kommentar von Kuemmerling KuemmerlingKuemmerling

    Ernüchternd ??? Es gibt natürlich viel Wind um zu viel Dichtigkeit und Polystyroldämmung und Tüte .............. bla bla bla. Dann kannst Du natürlich nur noch abreißen und komplett neu bauen lassen.

    Gegen eine sauber geplante Holzrahmenbauweise habe ich nichts auszusetzen.

    Energeizer hat immer in gewisser Hinsicht so einige Argumente auf Lager, aber ich finde, er hat sich totgelesen.

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    Antwort von janfred1401 janfred1401

    Ein Niedrigenergiehaus muss nicht zwingend luftdicht sein. Es ist bei Luftdichtigkeit aber leichter bestimmte Werte zu erreichnen ( rechnerisch auf dem Papier ).

    Dein Architekt mag zwar ein Fachmann sein, aber gerade im Bereich der Wärmedämmung gehen die Meinungen auch bei Fachleuten weit auseinander.

    Vielleicht solltest du auch Rat von einem Ingeneur einholen, der mehr in den Bereich "ökologisches" oder "biologisches" Bauen hin tendiert.

    Die Möglichkeiten sind einfach zu groß um sie hier alle aufzulisten.

    Kommentar von lukefrage lukefrage

    Danke für deinen Tipp! Also würde man, als eine Möglichkeit, eine massivere Holzmassivaußenwand (wegen der Speichermasse) ohne Dämmung und Dampfbremse wählen und der Norm entsprechende Fenster, könnten wir ohne Bedenken darin leben (ohne der Wohnraumlüftung)?

    Das Lüften würde uns natürlich nicht erspart bleiben, aber wenn man einen Tag einmal vergisst, oder einfach keine Zeit hat, könnte man dann trotzdem noch darin angenehm hausen ;)?

    Kommentar von janfred1401 janfred1401janfred1401

    Massivwände, auch aus Holz sind nicht mehr zeitgemäß. Als Innendämmung, diffusionsoffen, käme z.B. Schaumglas in Frage. Ist aber sehr teuer. Billiger geht es mit Hanf Dämmplatten. Dann mit einer 10cm Lehmwand vorgemauert und mit Lehm verputz ergibt Wohlfühlklima bei einer wirksamen Dämmung.

    Ist aber vom Aufbau her wie gesagt alles andere als günstig, also eher für den Idealisten.

    viele Grüße

    Kommentar von Kuemmerling KuemmerlingKuemmerling

    Sehr richtig ! Aber den Ing. kann man da getrost raus lassen. ...........

    Kommentar von janfred1401 janfred1401janfred1401

    Richtig - aber in Österreich legt man noch mehr Wert auf den Ing :-)

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    Antwort von Seehausen Seehausen

    Wer ein "Niedrigenergiehaus" bestellt muss zwangsläufig eine Entlüftung mit Wärmeaustauscher installieren. Der Wärmeaustauscher befeuchtet bzw. trocknet dann die Raumluft automatisch. Das ist alles Stand der Technik und bei sorgfältiger Bauausführung kein Problem. Als Bewohner muss man sich nur daran gewöhnen, Fenster nicht mehr zu kioppen und (wenn überhaupt) nur Stoßlüftung zu machen !

    Das sollte Euch Euer Architekt aber alles genau erklären.

    Kommentar von lukefrage lukefrage

    Danke für deine Antwort!

    Das Thema kontrollierte Wohnraumlüftung haben wir mit unserem Architekten ausgiebigst durchdiskutiert, und wir bestehen darauf keine haben zu wollen aus den diversen persönlichen Gründen (Ort an dem wir bauen, Verunreinigung der Lüftungsrohre und deren Kosten für Wartung etc.). Also zu dem Thema stehen wir äußerst kritisch gegenüber, und wollen sie deshalb auch nicht haben.

    Aber wenn ich das von dir richtig verstehe, dann deckt sich deine Meinung auch mit meiner, dass das Haus, das unser Architekt plant, so nicht "funktionieren" kann oder?

    Lg

    Kommentar von Seehausen SeehausenSeehausen

    Dann bekommt ihr aber kein "Niedrigenergiehaus"

    Kommentar von lukefrage lukefrage

    Das wäre eigentlich gar nicht unser Ziel. Unser Ziel wäre ein Haus zu haben, dass ein "normales" Wohnraumklima aufweist, ohne jeden Tag 5 bis 6 Mal lüften zu müssen, da man sonst Gefahr läuft Bauschäden zu erzeugen bzw. gesundheitlich ständig etwas zu haben...

    Kommentar von Kuemmerling KuemmerlingKuemmerling

    Unsinn !!! Solange Ihr nicht mit 6 Personen jeden Tag ausgiebigts die Duschen strapaziert und drei mal warm kocht, hat die Bauweise nichts nachteiliges ! Man sollte bedenken, dass bei einer Nutzung wie oben beschrieben locker 10 Liter und mehr Wasserdampf produziert werden können. Da kann man dann gleich einen Eimer Wasser im Haus auskippen. 5 - 6 mal täglich Lüften wird sicher nicht gehen, weil Mann/Frau muss ja auch arbeiten ! ? Oder nicht ? Lüften kann man nach Empfehlung oder eben auch Nutzerdefiniert ! Also nicht jeck machen lassen :-)

    Eine KWL-Anlage würde ich natürlich auch nicht installieren ! Reine Geldvernichtung. Der Altbau dürfte seine Ausgleichsfeuchte ja schon längst erreicht haben und der Neubau wird aufgrund der Bauweise auch nicht viel Feuchtigkeit eintragen. Wenn die Innenwände massiv gebaut und verputzt werden und der Estrich sagen wir aus Zementestrich besteht, kommt sicher noch Baufeuchtigkeit in das Gebäude hinein ! Die kann mit einem verstärkten Lüftungsverhalten besonders in den Wintermonaten relativ leicht ausgelüftet werden. Ist der Bau erst einmal "trocken" passiert nixen mehr. Es sei denn, es gibt unnötige Wärmebrücken, die zu Folgeschäden führen können.

    Was "Meister" Seehausen da erzählt ist schlicht mit grobem Unfug gleichzusetzen, weil übertriebeber Aktinismuss hier sicher nicht weiter hilft !

    Kommentar von lukefrage lukefrage

    Danke! ;) ist wieder eher beruhigend zu lesen :)

    Lg

    Kommentar von Seehausen SeehausenSeehausen

    Leider zeigt die Praxis durch Schimmelbefall etwas anderes. Es geht nicht um Baufeuchte und Duschen, sondern um die Feuchtigkeit, die jeder Mensch, wenn er lebt, Tag und Nacht von siuch gibt. Wenn die wegen dichter Fenster nicht raus kann, kondensiert sie in der Wand, was letztendich Schimmelbefall bedeutet. Das ist leider ständige Praxis und durch die gewinnträchtige Dämmeuphorie in immer steigendem Umfang Gegenstand von Gutachten, gerichtlichen Auseinandersetzungen und gesundheitlichen Schäden.

    Also entweder

    Baustoffe wie Lehm benutzten, die Feuchtigkeit gefahrlos aufnehmen und wieder abgeben können

    oder

    mechanische Abluft mit Wärmetauscher

    oder

    kein Niedrigenergiehaus.

    Das entspricht den Feststellungen aller Sachverstängen- und Gutachterverbände (z.B. dem B.V.S.) sowie der EnEV und ist normale Bauphysik; Glaubensfragen, Esotherik und Rechthaberei haben dabei keinen Platz.

    Kommentar von Kuemmerling KuemmerlingKuemmerling

    Mal nebenbei erwähnt .................. wenn man natürlich in der Bauphase seinen Pappenheimern nicht richtig auf die Finger guckt, dann kommt man schnell zu solchen Problemen wie Du sie da schilderst !

    Solange meine Häuser nicht davon betroffen sind, habe ich wohl alles gut gemacht.

    Die temporären Probleme in dieser Richtung, die z. T. Jahre brauchen um abzuklingen kenne ich auch. Da muss man halt auch mal den Kopf ein wenig zuschalten, dann lässt sich das auch weitestgehend eingrenzen. Wenn das Nutzerverhalten allerdings quer läuft, dann hat man schnell nen Sachverständigen auf der Matte stehen, der dann in seiner Weisheit solche Mängel diagnostiziert wo keine sind. Das habe ich alles schon hinter mir. Ich meine, diese Themen sind sicher nicht unwichtig, werden mir aber viel zu oft an der falschen Stelle diskutiert bzw. unsachgerecht platziert und Angewendet. Mit anderen Worten, man kann auch alles übertreiben.

    Und wie gesagt, wir leben mit Schimmel ! Den bringen wir aus dem Wald mit nach Hause, finden ihn hinter den Fußleisten wieder ............. Schimmelfreiheit gibt es genauso wenig wie Rissfreiheit und alles ist Gift, es kommt nur auf die Dosis an, dass es kein Gift ist.

    Gruß - RAY -

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    BENÖTIGE DRINGENDE MEINUNG VON HAUSBAUEXPERTEN!!!
    Antwort von lukefrage lukefrage

    ... Noch dazu befürchtet ein Tischlermeister, dass uns die Holzkonstruktionen durch die trockene Luft massiv rissig werden und wir kämpfen müssen um eine angemessene Luftfeuchte zu erhalten. Der Luftaustausch in diesem Gebäude wäre total gering (durch fehlende Wohnraumlüftung), und manuelles Lüften müsste mindestens 5 bis 6 Mal täglich erfolgen. Wir würden uns buchstäblich in einem überdimensional großen "Nylonsackerl" ohne Öffnung befinden. Sind diese Horrorszenarien in unserem Fall realistisch?

    Unsere Überlegungen wäre nun Folgende: Da wir sowieso mit der Energiezahl so schwach dabei sind, würden wir auf jegliche Förderungen vom Land (Oberösterreich) etc. verzichten, und würden daher, wenn erlaubt, gemäß der Bauverordnung einfach eine "dicke" (40cm oder vielleicht mehr) Massivholzwand als Außenwand nehmen. Daher auf jegliche Dämmung im Außenbereich verzichten, und die Fenster nicht nach Passivhausstandard nehmen, sondern nur minimale Anforderung bezüglich der Luftdichtheit. Auf gut deutsch würden wir versuchen so gut wie möglich wie "früher" zu bauen... Die anfallenden Mehrkosten der jährlichen Energierechnungen unserer bestehenden Erdwärmepumpe würden wir dann in Kauf nehmen (leider widerspricht das auch jeglichen Umweltgedanken...), aber dafür hätten wir ein "Besseres" und vielleicht auch "natürlicheres" Wohnraumklima und müssten nicht um jedes % an Luftfeuchtigkeit kämpfen.

    Wäre das laut euren Erfahrungen purer Leichtsinn und würde das die Situation nur verschlechtern oder wäre das in dem speziellen Fall eine mögliche vernünftige Alternative?

    Ich hoffe Ihnen mein Anliegen ein wenig verständlich (laienhaft) geschildert zu haben.

    Ich bedanke mich recht herzlich für Eure Bemühungen und Unterstützung!!

    LG, luke

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    Lebensdauer von Holzfaserplatten?
    Antwort von Kuemmerling Kuemmerling

    Hier findest Du das was Du suchst ! Damit hast Du gleichzeitig einen Nachweis und kannst außerdem noch die verschiedenen Einsatzbereiche eingrenzen :-)

    http://www.bauwerk-verlag.de/ergaenzungen/9783899321920-Pfeiffer-Nutzungsdauerta...

    Gruß - RAY -

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    Lebensdauer von Holzfaserplatten?
    Antwort von Seehausen Seehausen

    Wenn sie nicht feucht werden, nicht von Holzschädlingen gefunden werden oder abbrennen halten sie ewig.

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    Lebensdauer von Holzfaserplatten?
    Antwort von hansjoerg1961 hansjoerg1961

    Das sind leider zu wenig Angaben. Meins Du MDF- oder OSP-Platten, oder HFD-Dämmplatten oder KH-Dekoplatten ... Insgeamt sind alles recht ökologische und bei bestimmungsgemäßem Gebrauch auch langlebige Platten - Fertighausanbieter versprechen Lebensdauern von mindestens 3 Generationen = >= 75 Jahren für Konstruktions-Faserplatten - man kennt leider den Baustoff noch nicht annähernd so lange ...

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    Lebensdauer von Holzfaserplatten?
    Antwort von pharao1961 pharao1961

    Das kommt sehr auf die Bedingungen an, denen sie ausgesetzt sind.

    Kommentar von Kuemmerling KuemmerlingKuemmerling

    Sehr sinnig ! :-)

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    Lebensdauer von Holzfaserplatten?
    Antwort von jogibaer jogibaer

    Solche Platten halten sehr lange. Je nach Leim den man verwendet, ertragen sie sogar Feuchte.

    In trockener Umgebung sagen wir im Wohnbereich 50 Jahre locker. Wahrscheinlich noch viel länger.

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