Auch wenn du das nicht gerne lesen möchtest, das was 'emser' bereits angedeutet hat:
Ein Arzt ging davon aus ("wurde gedacht"), daß ein Nerv eingeklemmt ist (Ischias?), nach 2 Jahren stellt ein anderer Arzt (mittels MRT-Befund) fest, daß ein Bandscheibenvorfall besteht.
Nun, ein solcher Vorfall bewirkt häufig eine -mehr oder weniger ausgeprägte- "Einklemmung" der Rückenmarksnerven mit den entsprechenden Beschwerden (Schmerzen).
es gibt darüberhinaus eine Versorgungsleitline "Kreuzschmerz", die ausdrücklich zunächst die konservative Behandlung von Kreuzschmerzen empfiehlt, und gerade NICHT die Durchführung von Röntgen- oder MRT-Untersuchungen.
http://www.aerzteblatt.de/archiv/102934
sonst wird sich immer darüber aufgeregt, daß die Ärzte zu viele Untersuchungen anordnen, weil die ja ihre Geräte ....
Hintergrund ist u.a., daß unnötige Operationen vermieden werden können. Es gibt gute Untersuchungen, die zeigen, daß Patienten, die wg. Bandscheibenvorfällen operiert wurden, nach 1 Jahr genauso viele bzw. wenig Beschwerden haben, wie Pat., die bei gleich stark ausgeprägten Vorfällen "nur" konservativ behandelt wurden (z.B. Rückenschule, spezielle physiotherapeutische Übungen).
Damit stellt sich die Frage, was der erste Arzt therapeutisch gegen die Rückenbeschwerden unternommen hat. Wurde eine Physiotherapie verordnet? Wurde irgendein bestimmtes Verhalten empfohlen?
Du schreibst selbst, dass dieser Arzt "ständig untersucht" habe. Was hat er zu den Untersuchungen gesagt, welche Folgen hatten diese?
Das mit der Spritze hatte sie schon mal probiert, es hatte alles irgendwie nur noch schlimmer gemacht (leider)