Griffhaltung und Balltreffpunkt unterscheiden sich beim Slice- und Kickaufschlag. Beim Kickaufschlag wird der Ball meist eher im Bogen nach links geworfen (somit sind dann die Trainingsanweisungen, den Ballwurf so zu üben, dass der Ball vor dem rechten Fuß noch im Feld vor der Grundlinie landen soll- da wird dann meist ein Schläger liegend patziert- , nicht stimmig). Sam Stosur wird immer als besonders ausgeprägte Kick-Aufschlägerin bezeichnet. Durch ihre spezielle Beinarbeit beim Aufschlag (ein kleiner Schritt mit dem Linken Fuß parallel zur Grundlinie) und ihre besondere Athletik ist sie als Vorbild jedoch nicht für Jeden geeignet. Sie schafft es allerdings durch ihren extremen Treffpunkt sehr weit links, auch die Pronation des Unterams (Viele nennen es Handgelenkeinsatz, obwohl ich mit Handgelenkeinsatz lieber das Abklappen des Handgelenks bezeichne) für den Topspinaufschlag einzusetzen. Beim normalen Treffpunkt, etwas rechts vorm Kopf wirkt die Pronation nämlich eher flach in eine nach links gehende Schlagrichtung.
Es ist richtig, dass der Kickaufschlag in der Praxis immer auch eine Seitendrallkomponente hat.
Wenn man den Griff aus der Volleyhaltung etwas im Uhrzeigersinn gegen die Hand dreht, kommt auch beim Ballwurf eher etwas nach rechts auch eine Topspinkomponente heraus.
Zur Problematik des Ballwurfs habe ich mal Einiges zusammengetragen, wie man hier aber sieht, ist das Kapitel noch keineswegs abzuschließen. http://tennisfragen.de/wie-kann-man-den-ballwurf-verbessern/
Du brauchst für einen Konteraufschlag garkeine Kraft: Man wirft ihn auch nicht Turmhoch in die Luft.. Ob Diagonal oder paralell ist immer die gleiche Geschwindigkeit.Das was du da im ersten Satz erklärst "kraftvoll" ist ein halber Schmetterball ;)
Tut mir leid, aber ich habe wohl recht! Wenn wir davon ausgehen, dass wir immer bei uns an der Tischhälfte den nähsten Punkt und an der gegnerischen Tischhälft den entferntesten Punkt anspielen und der Ball 1 mm über dem Netz fliegt, dann muss man beim diagonalen Schlag mehr Kraft aufbringen und den Ball somit schneller schlagen, als da, wo wir ihn parallel schlagen wollen.