Wenn Du an keinen Gott glaubst, bist Du schon Atheist. Das ist kein Verein, dem man beitreten müßte. Allein Deine Erkenntnis, daß es keinen Gott gibt, macht Dich automatisch zu Atheisten.
Das Deine Eltern Deine Entscheidung nicht respektieren, zeigt, daß sie keinen Respekt vor Dir haben. Sie gestehen Dir nicht zu, daß Du in der Lage bist, Deine eigenen Entscheidungen zu treffen und das es ehrenwert ist, für gefundene Entscheidungen einzutreten.
Es gibt leider keinen leichten Weg, aus der Sache, den ich Dir empfehlen könnte.
Aber ich möchte Dir Mut machen, den schweren Weg zu aktzeptieren. Einfach weil er richtig ist und Du jedes Recht hast, ihn für Dich selbst zu wählen.
Deine Eltern haben wiederum kein Recht, Dir ihre Sicht der Dinge aufzuzwingen. Und Druck auf Dich auszuüben ist wirklich unter aller Sau.
Du mußt aber Deinen Eltern zu Gute halten, daß sie glauben, sie würden in Deinem Interesse handeln. Ihre eigene Verstrickung in ihren Glauben macht es ihnen unmöglich, zu erkennen, daß sie damit falsch liegen.
Du mußt versuchen, ihnen klarzumachen, daß ein erzwungener Glaube ein Art von Lüge ist. Solange der Glaube nicht aus einem selbst kommt, ist er nur nachgeäfft. Sie würden Dich in eine Unaufrichtigkeit treiben, unter der Du leiden würdest.
Und was soll das nutzen? Wenn man das Glaubenskonzept Deiner Eltern berücksichtigt, könnte man auch sagen, Gott würde diese Lüge doch sofort durchschauen. Und würde das zu Deinem Vorteil sein? Selbst im Glauben Deiner Eltern eher nicht.
Man kann und darf niemanden zum Glauben zwingen.
Nun wirst Du bald 14 und hast dann vom Gesetz her das Recht, in Glaubensfragen völlig selbständig für Dich Entscheidungen zu treffen.
Auch das solltest Du Deinen Eltern klarmachen.
Das wird alles nicht leicht, solange Deine Eltern auf ihrer ungerechten und ungerechfertigten Position bestehen.
Aber wenn Du nachgibt, würdest Du Dich selbst aufgeben. Wärest nicht mehr echt.
Tatsächlich bist Du aber in der stärkeren Postion. Nicht nur, weil Recht und Gerechtigkeit auf Deiner Seite sind.
Du bist Deinen Eltern auch in mancher Hinsicht einen großen Schritt voraus. Du hast eine wichtige Wahrheit erkannt, die Deinen Eltern noch verschlossen ist und vielleicht auch immer verschlossen bleibt. Daher solltest Du Nachsicht mit ihnen haben. Sie können (noch) einfach nicht anders. Du mußt Geduld mit Ihnen haben, ohne Deine Überzeugung über Bord zu werfen.
Zeige ihnen, daß Du auch ohne Glauben an einen Gott ein guter Sohn/Tochter sein kannst und auch ein guter Mensch.
Vielleicht hilft Dir bei der Diskussion mit Deinen Eltern das hier etwas weiter:
http://www.gottlosgluecklich.de/?page_id=9
Nicht, um sie vom Glauben abzubringen. Solche Diskussionen solltest Du vermeiden. Aber um klarzumachen, daß für Dich ein Leben ohne Gott ebenso viel Erfüllung, Verantwortung und Würde verspricht.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Nerven, in dieser Situation Deinen Weg zu finden.
Kardinal Mazarin: «O meine arme Seele, was wird mit dir? Wohin gehst du?» David Hume, ein Atheist: «Ich bin in den Flammen»
Sir Thomas Scott, der frühere Präsident des englischen Oberhauses: «Bis zu diesem Augenblick dachte ich, es gäbe weder Gott noch Hölle. Jetzt weiss und fühle ich, dass es beides gibt, und ich bin dem Verderben ausgeliefert durch das gerechte Urteil des Allmäch-tigen.»
Churchill: «Welch ein Narr bin ich gewesen!»
Von Napoleon schrieb Graf Montholon: «Der Kaiser stirbt, von allen verlassen, auf diesem schrecklichen Felsen. Sein Todeskampf ist furchtbar.»
Von Voltair, dem berühmten Spötter, sagte seine Krankenschwester: «Er schrie die ganze Nacht um Vergebung. Für alles Geld Europas möchte ich keinen Ungläubigen mehr sterben sehen!»
Über das Ende von Stalin sagte seine Tochter Swetlana, die zu dem sterbenden Diktator gerufen wurde: «Vater starb schrecklich und schwer. Gott gibt den Gerechten einen leichten Tod.»
Hätte man diesen Menschen vorher gesagt, dass sie ohne Gott ein schreckliches Ende haben würden, hätten sie sicher gelacht und gespottet.
Sie mussten leider zu spät erkennen das Gottes Wort recht hat: «Jeder Mensch muss einmal sterben und kommt danach vor Gottes Gericht.» (Hebräer 9, 27).
Jeder sollte sich die Frage stellen wie werde ich sterben? Was werden meine letzten Worte sein?
Heinrich Heine, der grosse Dichter und Spötter, änderte später seine Gesinnung. Im Nachwort zu seiner Gedichtsammlung «Romancero» schrieb er: «Wenn man auf dem Sterbebett liegt, wird man sehr empfindsam und möchte Frieden machen mit Gott und der Welt… Gedichte, die etwas gegen Gott enthielten, habe ich den Flammen überliefert. Es ist besser, das die Verse brennen als der Versmacher… Ich bin zu Gott zurückgekehrt wie ein verlorener Sohn.»
Jesus Christus sagte vor seinem Tod: «Es ist vollbracht!» (Johannes 19, 30).
Bevor Jesus starb, nahm er die Sünden aller Menschen auf sich um sie durch sein Leiden und Sterben zu sühnen. Durch sein Sterben vollbrachte er die Erlösung für alle Menschen. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verlorengehen, sondern das ewige Leben haben (Johannes 3, 16).
Darum konnte Stephanus, der erste Märtyrer, sagen: «Herr Jesus, nimm meinen Geist zu dir!» (Apostelgeschichte 7, 59).
Ein chinesischer Kommunist, der viele Christen der Exekution ausgeliefert hatte, sagte zu einem Pastor: «Ich habe schon viele von euch sterben sehen. Die Christen sterben anders. Was ist euer Geheimnis?»
Das Geheimnis ist die Gewissheit der Erlösung, und die Freude auf das vollkommene Leben bei Gott. (Philipper 1,23).
Gott möchte allen die Gewissheit schenken, dass man nach dem Tod zu ihm kommt.
Es braucht hierfür der Glaube, dass Jesus Christus für alle Sünden am Kreuz gestorben ist?
Wer das glaubt, kann Jesus bitten ihm alle Sünden zu vergeben, und in sein Leben zu kommen. Dann kann er Jesus die Führung seines Lebens übergeben, indem er nach dem Willen Gottes lebt.
Wer dies aufrichtig tut, der brauchst keine Angst vor dem Tod zu haben - der Tod ist dann die Tür zur Herrlichkeit Gottes!
Ich habe dies gemacht und bereue es keine Sekunde. Jesus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn! Dann werde ich in Vollkommenheit mit Gott leben.
Wer dies nicht tut, braucht ebensowenig Angst vor dem Tod zu haben.