Atheist - neue und gute Antworten - Seite 4

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    Kann ein Atheist bezüglich des Todes glücklich werden?
    Antwort von laberhannes laberhannes

    quasi alles verloren zu haben, was man hat und jemals hatte

    das ist einer der gründe, warum es heißt, das eigentum belastet. zudem hat es noch andere negative auswirkungen. es läßt dich in der welt verhaften und du spukst dann eventuell als ruheloser geist herum, der den weg zurück auf die welt sucht, aber keinen finden kann. schrecklicher gedanke.

    ich bin der festen überzeugung, daß es darauf ankommt wie man gelebt hat, wie man sich anderen menschen gegenüber verhalten hat, nicht, an welchen gott oder ob man überhaupt an etwas geglaubt hat. denn der glaube ist nur der weg zum ziel.

    viele gläubige menschen sind felsenfest davon überzeugt, daß sie nach ihrem tod ihrem gott gegenüber stehen. ich halte das trotz meines glaubens für recht unwahrscheinlich und ziemlich vermessen. man muß sich nur mal überlegen, wieviele menschen pro minute versterben. selbst wenn darunter der größte teil für die tonne ist, hätte "gott" immer noch ne menge zu tun.

    und nicht nur auf dieser welt...

    ich hätte als "bedenkenträger" zusätzlich das problem, daß ich dem wesen vor mir nicht trauen würde. "lieber gott, ich glaube dir nicht, daß du gott bist", wird wohl nicht so gut ankommen! ;)

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    Kann ein Atheist bezüglich des Todes glücklich werden?
    Antwort von zuspruch zuspruch

    Im Augenblick, wo sich Menschen dem Tod gegenübersehen, verlieren viele ihre Masken und werden wahr. Mancher muss erkennen, dass er sich in seinem Leben einer Illusion hingegeben hat und einer Lüge gefolgt war.

    Manchmal werden letzte Worte bekannter Menschen veröffentlicht um zum Nachdenken anzuregen.

    Kaiser Augustus: «Habe ich meine Rolle gut gespielt? So klatscht Beifall, denn die Komödie ist zu Ende.»

    Heinrich der VIII: «Nun ist alles dahin - Reich, Leib und Seele!»

    Cesare Borgia, ein Staatsmann: «Ich habe im Laufe meines Lebens für alles Vorsorge getroffen, nur nicht für den Tod, und jetzt muss ich völlig unvorbereitet sterben.»

    Thomas Hobbes, ein englischer Philosoph: «Ich bin daran, ein Sprung ins Finstere zu tun!»

    Goeth: «Mehr Licht!»

    Kommentar von zuspruch zuspruchzuspruch

    Kardinal Mazarin: «O meine arme Seele, was wird mit dir? Wohin gehst du?» David Hume, ein Atheist: «Ich bin in den Flammen»

    Sir Thomas Scott, der frühere Präsident des englischen Oberhauses: «Bis zu diesem Augenblick dachte ich, es gäbe weder Gott noch Hölle. Jetzt weiss und fühle ich, dass es beides gibt, und ich bin dem Verderben ausgeliefert durch das gerechte Urteil des Allmäch-tigen.»

    Churchill: «Welch ein Narr bin ich gewesen!»

    Von Napoleon schrieb Graf Montholon: «Der Kaiser stirbt, von allen verlassen, auf diesem schrecklichen Felsen. Sein Todeskampf ist furchtbar.»

    Von Voltair, dem berühmten Spötter, sagte seine Krankenschwester: «Er schrie die ganze Nacht um Vergebung. Für alles Geld Europas möchte ich keinen Ungläubigen mehr sterben sehen!»

    Über das Ende von Stalin sagte seine Tochter Swetlana, die zu dem sterbenden Diktator gerufen wurde: «Vater starb schrecklich und schwer. Gott gibt den Gerechten einen leichten Tod.»

    Hätte man diesen Menschen vorher gesagt, dass sie ohne Gott ein schreckliches Ende haben würden, hätten sie sicher gelacht und gespottet.

    Sie mussten leider zu spät erkennen das Gottes Wort recht hat: «Jeder Mensch muss einmal sterben und kommt danach vor Gottes Gericht.» (Hebräer 9, 27).

    Kommentar von zuspruch zuspruchzuspruch

    Jeder sollte sich die Frage stellen wie werde ich sterben? Was werden meine letzten Worte sein?

    Heinrich Heine, der grosse Dichter und Spötter, änderte später seine Gesinnung. Im Nachwort zu seiner Gedichtsammlung «Romancero» schrieb er: «Wenn man auf dem Sterbebett liegt, wird man sehr empfindsam und möchte Frieden machen mit Gott und der Welt… Gedichte, die etwas gegen Gott enthielten, habe ich den Flammen überliefert. Es ist besser, das die Verse brennen als der Versmacher… Ich bin zu Gott zurückgekehrt wie ein verlorener Sohn.»

    Jesus Christus sagte vor seinem Tod: «Es ist vollbracht!» (Johannes 19, 30).

    Bevor Jesus starb, nahm er die Sünden aller Menschen auf sich um sie durch sein Leiden und Sterben zu sühnen. Durch sein Sterben vollbrachte er die Erlösung für alle Menschen. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verlorengehen, sondern das ewige Leben haben (Johannes 3, 16).

    Darum konnte Stephanus, der erste Märtyrer, sagen: «Herr Jesus, nimm meinen Geist zu dir!» (Apostelgeschichte 7, 59).

    Ein chinesischer Kommunist, der viele Christen der Exekution ausgeliefert hatte, sagte zu einem Pastor: «Ich habe schon viele von euch sterben sehen. Die Christen sterben anders. Was ist euer Geheimnis?»

    Das Geheimnis ist die Gewissheit der Erlösung, und die Freude auf das vollkommene Leben bei Gott. (Philipper 1,23).

    Kommentar von zuspruch zuspruchzuspruch

    Gott möchte allen die Gewissheit schenken, dass man nach dem Tod zu ihm kommt.

    Es braucht hierfür der Glaube, dass Jesus Christus für alle Sünden am Kreuz gestorben ist?

    Wer das glaubt, kann Jesus bitten ihm alle Sünden zu vergeben, und in sein Leben zu kommen. Dann kann er Jesus die Führung seines Lebens übergeben, indem er nach dem Willen Gottes lebt.

    Wer dies aufrichtig tut, der brauchst keine Angst vor dem Tod zu haben - der Tod ist dann die Tür zur Herrlichkeit Gottes!

    Ich habe dies gemacht und bereue es keine Sekunde. Jesus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn! Dann werde ich in Vollkommenheit mit Gott leben.

    Kommentar von DaisyfieId DaisyfieId

    Wer dies aufrichtig tut, der brauchst keine Angst vor dem Tod zu haben

    Wer dies nicht tut, braucht ebensowenig Angst vor dem Tod zu haben.

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    Kann ein Atheist bezüglich des Todes glücklich werden?
    Antwort von NicolasChamfort NicolasChamfort

    Den möchte ich sehen, der glücklich darüber ist, daß er einmal sterben muß. Und die unbestimmte Aussicht auf ein Paradies, das ja nicht nur den Christen vorbehalten ist, kann doch nicht wirklich nicht glücklich machen. Trösten schon gar nicht. Was man zurückläßt, Frau und Kinder u.U., ist verloren, zumindest für den der geht. Materielles spielt da schon gar keine Rolle. Es ist eine alte Weisheit: Das letzte Hemd hat keine Taschen. Und um es mit EAV zu sagen: Wenn man dann doch vorm Himmelstor landen sollte und klingelt, könnte es sein, daß da einer singt: Mach nie die Tür auf. Das wäre dann wirklich traurig.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Und um es mit EAV zu sagen: Wenn man dann doch vorm Himmelstor landen sollte und klingelt, könnte es sein, daß da einer singt: Mach nie die Tür auf. Das wäre dann wirklich traurig.

    Kannst du mir den Satz bitte erklären, ich glaub den verstehe ich nicht ganz :)

    Kommentar von norelig norelignorelig

    @Arztkopf , das ist gemeint . Kommt ziemlich am Schluss .

    http://www.youtube.com/watch?v=B4mVVGNEpAI&feature=fvst

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Was ist mit Leuten, die Sterben wollen. Wenn du Leute sehen willst, die glücklich über den Tod sind, kann ihr dir sie zeigen.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Ich sage ja nicht, dass es diese Leute nicht gibt, im Gegenteil, ich sehe und höre jeden Tag Leute die dem Tod positiv entgegenblicken. Ich möchte nur daran teilhaben :D Aber nach meinem Wissen, Denken und meiner Einstellung ist es eher negativ für mich leider.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Meine Antwort war auf das erste Kommentar bezogen.

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    Kann ein Atheist bezüglich des Todes glücklich werden?
    Antwort von UltraBelehrt UltraBelehrt

    Ich bin Atheist, und ich bin nicht so unverschämt zu glauben, jemand hätte die Nerven mich auf ewig nach meinem Tod zu betreuen.

    Man bedenke: Nach dem Tod ist alles rum, man kam mit nichts, und man geht mit nichts. Und das einzige was ich sicher weiß, ist, dass das Leben keinen Sinn macht.

    Was ich auch mit sicherheit sagen kann: Glücklich sein, ist ein verdammt geiles Gefühl. Und daher versuche ich so glücklich wie möglich zu sein, auch wenn das Leben keinen Sinn hat.

    Du glaubst nicht, dass das Leben sinnlos ist? Alles was Menschen entwickelt haben, dient dem Zweck sich selbst einen Sinn im Leben zu geben. Ob ich es nun bin, der glücklich sein will, oder ein Religiöser, der sich einen Fastasiefreund ausdenkt um sich nicht allein zu fühlen, oder der Wissenschaftler um seiner Nachwelt was zu hinterlassen, oder der Künstler...

    Der Einzige unterschied ist, ob man akzeptiert, dass das Leben keinen Sinn hat, oder nicht.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Wir teilen (leider) unsere Ansicht :D

    Das man im Hier und Jetzt so glücklich sein sollte wie möglich ist aufjedenfall auch richtig, denn das ist alles was wir haben, und das Beste draus zu machen ist immer besser als etwas Schlechtes draus zu machen. Aber wenn man wirklich akzeptiert, dass das Leben keinen Sinn hat, macht es das ja für einen selbst nicht leichter. :/

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Ich könnte mir auch einen allmächtigen Fantasiefreund ausdenken, aber leicher würde er mir das Leben sicher nicht machen.

    Ich hab damit kein Problem.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Also für dich ist der Gedanke nicht negativ, nie wieder existent zu sein nach deinem Tod?

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Nein, wieso denn? Dann ist es einfach vorbei und dann kann ich auch nicht mehr darüber nachdenken.

    Außerdem kann ich es nicht verhindern.

    Ich denke aber nicht, dass ich den Tod, wenns soweit ist, einfach hinnehmen werde, denn sowas ist letzlich auch eine Belastung.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Dass ich es nicht verhindern kann habe ich bereits akzeptiert, da bleibt einem ja nix anderes übrig.

    Aber mit einem "Fantasiefreund", wie du es so schön gesagt hast :D wäre es für mich wahrscheinlich schon einfacher, wenn ich wüsste/glauben würde, dass da noch etwas ist das auf mich wartet, und nicht für die Ewigkeit alles für mich vorbei ist.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Aber bedenke, der Fantasiefreund will dass du ihn anbetest und auf Sachen verzichtest, die du magst - Ich finde die Zeit kann besser genutzt werden.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Das wär es mir sogar ganz ehrlich wert :D Den Leben tue ich ja nur die 80 Jahre. Tod bin ich immer. Außerdem ist es ja auch wirklich nicht abzustreiten, dass, zumindest vielen Gläubigen, die Religion gut tut und einen gewissen Halt im Leben gibt.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Dann sollte man sich aber Fragen, ob das nicht ein Rückgang in Platons Höhle ist.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Wäre natürlich sicherlich ein Rückgang, aber einer der sich positiv auf mein Leben auswirken würde. Und wie du gesagt hast, kommt es ja gerade darauf an, im Diesseits glücklich zu sein.

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    Kann ein Atheist bezüglich des Todes glücklich werden?
    Antwort von dreamstate dreamstate

    Man braucht kein gläubiger Mensch zu sein, um zu wissen, dass nach den Sätzen der Thermodynamik keine Energie verloren geht sondern in einen anderen Zustand transformiert wird. Ein Atheist muss sich nicht damit abfinden, dass alles verloren geht. Auch ein Atheist kann annehmen, dass ein Energiezustand ausserhalb seiner momentanen Wahrnehmungsfähigkeit existiert. An den mag er zwar auch nicht glauben, aber er lässt sich dann mal überraschen. ;)

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Ich würde gern deinen Gesichtsausdruck sehen, wenn sich deine Materie im Kot von Würmern wiederfindet.

    Kommentar von dreamstate dreamstate

    Das ist ja grade das gute daran, das ist zeitlich so gut getimed, da ist nix mehr mit "Gesichtsausdruck" - also so what? Trotzdem keine schöne Assoziation.. auch die meisten Religionen sehen die Materie nur als das an, was es ist.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Und für dich ist Materie etwas transzendentes?

    Kommentar von dreamstate dreamstate

    Keineswegs, wie kommst du darauf? Materie ist Energie, die temporär beliebige Formen annimmt und wieder wechselt. Daran ist nichts transzendent, es sei denn du willst den heiligen Geist in die Energie reininterpretieren, aber das ist wiederum nichts für Atheisten ;)

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Auf keinen Fall, aber dann hab ich dein letztes Argument nicht verstanden.

    Kommentar von dreamstate dreamstate

    Weil du auf die Würmer und den ganzen Ekel anspieltest, meinte ich nur, dass auch die Religionen den toten Körper meist nur als Hülle sehen, dem keine Bedeutung mehr beigemessen werden soll.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Aber Religionen und auch Atheisten, sprechen dem Bewusstsein einen eigenen Energetischen Zustand zu, ich finde das total Sinnlos.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Gehirn ist Teil des Körpers, also rein realistisch gesehn würde ich ihn damit auch gleichstellen, was wieder heißt dass nach dem biologischen Ende nichts ist. Das einzige was das Gehirn besonders macht, ist eben dass dieses diese ganzen Vorstellungen, Reize und Wahrnehmungen erzeugt. Darum benutze ich oft, wie schon gesagt, dass Wort Geist, aber nur um es besser beschreiben zu können.

    Kommentar von dreamstate dreamstate

    Nein, nicht wirklich. Das ist nur eine hypothetische Überlegung - weil es Wissenschaftlich möglich sein könnte, aber eben nicht verifizierbar. Die Atheisten die ich kenne, glauben trotzdem nicht dran, und ich auch nicht. Trotzdem gibt es z.B. schamanische Rituale, die diese Energieverbindungen untersuchen, das ist sehr interessant. Aber nichts, was der Mensch sich in seiner beschränkten Wahrnehmung erklären könnte.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Es gibt keinen Anhaltspunkt.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Es gibt keinen Anhaltspunkt.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Wie gesagt, dass mein materielles Dasein noch weiter existiert weiß ich ja. Aber mir geht es ja um mein Bewusstsein, denn ohne das bin ich ja nicht mehr.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Ich gehe davon aus, dass Bewusstsein ausschließlich durch bestimmte Hirnaktivität kommt, und für mich verschwindet das Bewusstsein mit dem Gehirn.

    Das ist aber eine extrem komplexe Problemstellung.

    Kommentar von dreamstate dreamstate

    Richtig, du als materielle Person bist dann nicht mehr. Was du ansonsten noch sein könntest, eine Seele im christlichen Sinn, ein Geistwesen im indianischen Sinn, ein Energiefluss im physikalischen Sinn - das kannst du nicht wissen, weil es ausserhalb deiner Wahrnehmungsfähigkeit liegt. Das ist so wie zu fragen was vor dem Urknall war. Und über diese Fragen können sich Atheisten und Gläubige noch bis zum jüngsten Gericht (haha, kleiner Scherz, sorry) die Köpfe einhauen, es wird keine Antworten geben.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Für mich ist das logischste, dass alle Gefühle, Gedanken und alles was ich habe durch die Gehirnaktivitäten kommen. Ebenso auch der Glauben an eine Seele, eine Seele gibt es für mich nicht, obwohl ich das Wort trotzdem oft benutze um etwas zu verdeutlichen.

    Kommentar von dreamstate dreamstate

    Sehe ich ähnlich, das ist eine Frage der Biochemie. Auch psychische Vorgänge wie Träume oder Halluzinationen, die gerne mal als religiöse Erfahrung hingestellt werden, sind reine biochemische Vorgänge, die ein Computer nachstellen könnte, wäre er hinreichend Komplex. Der Mensch gehört zur Natur, das ist Chemie und Physik. Man kann sich seine Realitätswahrnehmnung schliesslich auch mit fremder Chemie so umbiegen, dass einem der heilige Geist erscheint. Das kann man dann glauben oder sich einen grinsen.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Wenn wir aber nur eine Maschiene sind, in der Biochemische Vorgänge vorgehen, haben wir dann einen freien Willen?

    Kommentar von dreamstate dreamstate

    Haha, jetzt kommst du mit den Klassikern? Und was als nächstes: Ist es nicht hinreichend wahrscheinlich, dass wir nur in einer Simulation leben? ;)

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Ich will nur zeigen, dass man nicht einfach sagen kann, dass wir Biochemische Maschienen sind, ohne uns den freien Willen abzuerkennen. Stimmst du zu?

    Kommentar von dreamstate dreamstate

    Nein, nicht ganz. Dann nenne es autarke biochemische Maschinen, die durchaus fähig sind, eigene Schlüsse aus ihrer Komplexität zu ziehen, d.h. vorhandene Informationen zu neuem zu verknüpfen, also eine Form von Intelligenz. Insofern bezieht sich die Benennung als Maschine eher auf die Funktion als solches, weil wir kein anderes Wort dafuer haben, weil wir solche Maschinen noch nicht gebaut haben.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Also ist Lernen=Freier Wille

    Kommentar von dreamstate dreamstate

    Natürlich nicht, es gibt viele Formen des Lernens (auch physische), und die sind bis auf das bewusste Lernen eine nicht willentlich gesteuert. Das ist ein evolutionäres Programm, das in unsere Gene eingebaut ist. Das ist die Software in der Hardware, wenn du bei der Maschine bleiben willst.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Also ist lernen ein Biochemischer Prozess und freier Wille nur eine Illusion?

    Kommentar von dreamstate dreamstate

    Lernen hat mehrere Ebenen, aber endet letztendlich in der biochemischen Verarbeitung und Speicherung von Informationen, ja. Ob der freie Wille eine Illusion ist? Wahrscheinlich schon, oder? Es ist schon spät, deshalb kurz: Das weiss ich nicht. Das weiss niemand. Es weiss auch niemand, was das Universum ist oder was davor war, weil wir es mit unseren Sinnen nicht erfassen können. Da können sich die Philosophen die Zähne ausbeissen: das kann niemand wissen. Genausowenig, ob es im Wald ein Geräusch gibt, wenn ein Baum umfällt und niemand da ist, um es zu hören ;)

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Wissenschaftlich haben wir jedoch keinen Anhaltspunkt zu denken, Bewusstsein entstehe durch Energieflüsse, oder?

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Wissenschaftlich haben wir jedoch keinen Anhaltspunkt zu denken, Bewusstsein entstehe durch Energieflüsse, oder?

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Das mit dem freien Willen wäre der nächste Punkt, über den ich mir auch schon häufig Gedanken gemacht habe. Google mal Determinismus, ist etwas komplex zu verstehen, darum probier ichs dir mal kurz zu erklären:

    Würde der Urknall (wenn es den Urknall gab, wenn nicht ist es auch egal, wir reden hier nur vom Anfang jeder Entstehung) nochmal genauso ablaufen, würden wir in 13,7 Milliarden Jahren wieder hier sitzen und ich hätte dieses Thema eröffnet, weil alles auf Umständen basiert, und quasi "berechenbar" ist. Zwar nicht für uns Menschen, weil das natürlich über unser Bewusstsein hinausgeht, aber angenommen es gäbe dieses Allwissende etwas (Gott) könnte er jedes kleinste Atom und jede Energie so ausrechnen, dass er wissen würde was passiert. Also haben wir laut dieser Theorie keinen freien Willen, weil alles auf Umständen basiert.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Ich kenne den Determinismus, und die meisten Leute mit denen ich zu tun hab sind Deterministen. Das sehe ich aber aus einigen Grunden nicht ein:

    1.Die heisenbergische Unschärferelation, die einen schmalen unklaren Toleranzbereich lässt.

    2.Paradox: Wenn ich eine Maschiene baue, die alle Ausgangspositionen kennt, und mir die Zukunft errechnet und auf einem Bildschirm darstellt, was wird sie mir zeigen, denn die Tatsache, dass ich mich sehe verändert die Ausgangsposition.

    Und da wir gerade Literatur austauschen lies mal Nietzsche.

    Übrigens, das was du in deinem Gedankenexperiment als Gott bezeichnest ist der Laplacsche Dämon, wenn ich mich recht erinnere.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Der Name Laplacsche Dämon sagt mir nichts, habe mir über den Determinismus auch nicht viel durchgelesen bis jetzt. Aber werde ich auf jeden Fall bei Zeit mal googeln.

    Kommentar von dreamstate dreamstate

    Nein, soweit ich weiss nicht. Das ist wohl ein Fall für die Biochemie und eine Frage der hinreichend grossen Vernetzung von Informationen.

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    Kann ein Atheist bezüglich des Todes glücklich werden?
    Antwort von Gabel1953 Gabel1953

    Was ist am Totsein schlimm? Schlimm ist nur , wenn Leute an ihrem Leben übermäßig hängen. Sterben gehört zu Leben dazu. So wichtig ist man nun wirklich nicht.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Wichtig bin ich auf keinen Fall im Gesamten. Keiner ist wichtiger als der Andere. Aber für mich selbst bin ich eben alles was ich habe :/

    Kommentar von Gabel1953 Gabel1953Gabel1953

    Mei, so wichtig sollte man sich! auch nicht für sich nehmen.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Wenn man sich nicht auf sich selbst verlassen soll, auf wen dann?

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Guter Einwand Gabel :) Aber genau das ist das was mir schwer fällt, denn --->ICH<--- ( :D ) bin ja alles was ich habe. Hoffe ihr könnt es wenigstens nachvollziehn :D will hier auch keinen von meinem negativen Denken diesbezüglich überzeugen.

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    Kann ein Atheist bezüglich des Todes glücklich werden?
    Antwort von Hendi97 Hendi97

    Vielleicht glaubt er daran, nach dem Tod, in andere Seelen zu schlüpfen und diese von seinen Gedanken zu überzeugen, ebenfalls Atheistisch "zu werden".

    Vielleicht will er nicht akzeptieren, dass andere an einen Gott glauben und dass sich das nach dem Tod ändert, wer weiß, ich weiß es nicht...

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Ich finde es ganz ehrlich gesagt sogar gut wenn Leute an Gott glauben, weil es Ihnen einen Halt im Leben gibt. Aber ich selbst habe mich schon davon überzeugt dass es für mich unlogisch ist. Ich beneide eigentlich die Christen sogar :D

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    Kann ein Atheist bezüglich des Todes glücklich werden?
    Antwort von Feriii Feriii

    Ich bin Türke und Atheist.

    Und ganz ehrlich, wenn ich sterben sollte habe ich nicht alles verloren, denn die Erinnerungen bleiben. Und ich denke nicht, dass es die anderen Menschen besser haben sollten nur weil sie der anderen Religion angehören.

    Wenn wir sterben, haben wir alle nichts davon, außer man redet über uns. Die Erinnerungen bleiben und das bleibt ewig erhalten.

    Ich kann auf jeden Fall glücklich Richtung Tod schauen. Ich muss dies akzeptieren und werde nichts bereuen :)

    Ich hoffe ich konnte die Frage einigermaßen beantworten.

    Liebe Grüße, Ferii

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Erstmal Danke, du hast mir aufjedenfall schonmal einen Schritt weitergeholfen. Aber wie genau meinst du das mit den Erinnerungen? Wenn du stirbst ist ja dein biologisches Ende erreicht und somit sind ja auch deine Erinnerungen weg. Korrigier mich wenn ich was falsch verstanden habe :)

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Was bringt es dir nach deinem Tod, wenn Menschen über dich reden?

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Stimme ich leider zu UltraBelehrt :D

    Kommentar von DaisyfieId DaisyfieId

    Was bringt es dir nach deinem Tod, wenn Menschen über dich reden?

    Nach seinem Tod nichts. (*)

    Jetzt jedoch: Alles.

    .

    (*) Und selbst das ist eigentlich nicht wahr. Er kann zum Beispiel ein so gutes Leben führen, dass er vielleicht sogar über Generationen hinweg als ein gutes Vorbild "verbleibt". Als ein Mensch dem man sich gern erinnert, weil er großes geleistet hat und er aufrecht und geradlinig, er "Gut" im besten Sinne war.

    Sein Vorteil nun zu Lebzeiten dabei, wäre das Wissen darum, dass dies eine um so größere Möglichkeit darstellt, je besser er seinen auch Weg geht. Was ihn wieder antreibt seinen Weg so gut wie möglich zu beschreiten um ein besserer Mensch zu werden.

    Ergo: Mehr Lebenszufriedenheit, Mehr Glück, mehr Erfüllung.

    Was mehr kann man sich wünschen?

    Kommentar von Feriii FeriiiFeriii

    Es ist nur die Erinnerung die bleibt.

    Egal ob Christ, Moslem, Atheist,... wir sind nach dem Tod alle gleich. Also sollte man seine Zeit nicht damit verschwenden zu beten und auf ein Leben nach dem Tod hoffen, sondern gute Dinge tun.

    Kommentar von DaisyfieId DaisyfieId

    Ich bin Türke und Atheist.

    Grüß Dich. Ein eher hartes Brot, nehm ich an. Oder? Wie wird der Atheismus gesellschaftlich behandelt im türkischen Umfeld, so ich fragen darf?

    Kommentar von Feriii FeriiiFeriii

    Eine lange Geschichte. Zu viel Zeit müsste ich investieren um es zu erklären ;)

    Sagen wir's so: ,,Ich war schon immer anders, ob in meiner Familie oder auch Verwandtenkreis'' :)

    Ich habe mich auch sehr tiefgründig damit beschäftigt, will aber später auch Ethik studieren um alles noch besser kennen zu lernen. Aber ich finde zu 100% der Atheismus ist das, wo ich hingehöre.

    In meinem Umfeld wird ist es sehr religiös, ok was heißt religiös, man glaubt an Gott und betet, aber groß reden tut man da nicht. Ich höre ihnen schon immer zu wenn sie über Gott reden und so. Bin auch nicht desinteressiert, aber die Argumente die gegen Gott sprechen sind mir eindeutig.! :)

    Kommentar von DaisyfieId DaisyfieId

    Mein Kompliment. Ein wacher und freier Geist.

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    Kann ein Atheist bezüglich des Todes glücklich werden?
    Antwort von KaeteK KaeteK

    Manche müssen erst Erfahrunen sammeln, manche kommen nicht mehr dazu - dann ist es zu spät!

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Könntest du die Erfahrungen ein bisschen definieren, damit ich weiß worauf du hinaus willst?

    Danke trotzdem :)

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    Kann ein Atheist bezüglich des Todes glücklich werden?
    Antwort von Sorah Sorah

    wer glaub heutzutage schon an ein leben nach dem tod. wo ist da der sinn? aber gut um deine frage zu beantworten: man hat angst vor dem tod, wenn man sich vorstellt NIE wieder zu existieren ist das schon ein erschreckender gedanke, aber was will man machen? ich schätze es ist egal ob man atheist oder fleischiger katholik ist, die angst ist und bleibt da.

    Kommentar von Feriii FeriiiFeriii

    Ich weiß dass es nach dem Tod nichts mehr existieren wird außer die Erinnerung, die bleibt aber Angst habe ich trz nicht.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Sorah hat meine Ansicht eigentlich sehr gut beschrieben, wobei ich trotzdem denke, dass wenn du ein "fleischiger Katholike" bist, du es im Leben leichter hast

    Kommentar von SonyKira SonyKira

    man hat angst vor dem tod, wenn man sich vorstellt NIE wieder zu existieren ist das schon ein erschreckender gedanke,

    Wer ist "man"? Wenn du damit deine Identität meinst,dann ja,von der Empirie her wird nach dem Tod von deiner Identität/deinem Charaktesr nichts mehr übrigen bleiben, aber vor deiner Geburt warst du auch "tot",trotzdem existierst du jetzt,aufgrund des Potentials des Universums dein individuelles Bewusstsein herzustellen, für genauere Info siehe meine Antwort hier^^

    Kommentar von BlackDracula BlackDraculaBlackDracula

    nein, da durch glauben auch immer die angst vor gott/der hölle/der eigenen fehlbarkeit hinzu kommt. nur gläubige können sich davor fürchten auf ewig gefoltert zu werden.

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    Kann ein Atheist bezüglich des Todes glücklich werden?
    Antwort von BloodyShot BloodyShot

    Das Stimmt nicht, ich bin Atheist und das oberste Ziel ist eher etwas im Leben zu erreichen, damit man nicht in Vergessenheit gerät. Ein guter Christ, der denkt er kommt in den Himmel wird eher in Vergessenheit geraten, als ein Mann, der wichtige Dinge vollführt hat im Leben.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Naja, mir selbst bringt es ja nichts was die Leute nach dem Tod noch von mir haben, außerdem sind das ja auch nur noch sagen wir mal, weitere hundert Jahre, was in der Zeit vom ewigen Universum ja quasi nichts darstellt. Und sobald die Menschheit ausgestorben ist, bringt es dir selbst ja auch nichts mehr wenn du dir einen großen Namen gemacht hast. Möchte deine Meinung jetzt nicht kritisieren, aber das ist (leider) mein Denken

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Dein Denken gefällt mir.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Ist das Ironie oder ernst gemeint? :D Frage nur weil es ja eigentlich ein negatives Denken ist. :)

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Es ist nicht negativ, es ist ehrlich. Viel mehr als die Hälfte der Deutschen sind religiös, das sind schon über 40 000 000 Menschen, in Deutschland, die sich nicht eingestehen wollen, dass die 80 Jahre, die wir auf diesem Planten haben, KEINE Rolle spielen.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    mmhh eben genau DIESE 80 Jahre spielen für jeden einzelnen die Rolle, weil das ja alles ist was man für alle ewigkeit jemals besitzen wird und danach alles für immer vorbei ist.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Ich meinte eigendlich universal gesehen.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Universal gesehen hast du Recht, von daher gibt es auch keinen Sinn des Lebens allgemein, wie du schon gesagt hast. Jeder muss sich den eigenen Sinn schaffen in dem er das Beste aus dem Leben macht das er hat.

    Zumindest meine Ansicht.

    Kommentar von BloodyShot BloodyShotBloodyShot

    Das Leben ist aber nur für ein paar Dinge gut, das ist weitergabe der Gene und vorantreiben der Technik. Für mehr ist ein Leben nicht gut, darauf baut man auf und das will man erreichen. Wenn du nämlich deine Gene nicht weiter gibst, dann stirbt dein Geschlecht aus, was du nicht willst und du willst die Technik weiter bringen, weil das der Allgemeinheit etwas bringt. Schau dir die großen Wissenschaftler an, die kennt man alle noch. Und sie sind alle Bausteine für weitere Technik gewesen. Natürlich wenn die Menschheit ausstirbt hast du und die Menschheit davon nichts. Aber was haben denn Christen oder so davon, wenn die Menschheit ausstirbt ? Dann sitzen sie auch nur in ihrem Himmel rum und chillen da eine Ewigkeit lang, wie behindert ist das denn ?

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Warum sollte es mich interessieren, dass "mein Geschlecht" ausstirbt?

    Wieso will ich so bekannt, wie die Wissenschaftler werden?

    Was hilft es mir der Allgemeinheit zu helfen?

    Kommentar von BloodyShot BloodyShotBloodyShot

    Das sind ethische Fragen. Ich habe den Grund, dass ich der Allgemeinheit helfen will genauso, wie ich will, dass mein Geschlecht nicht ausstirbt, weil ich etwas zu der Population der Menschheit beitragen will.

    Das was du beschreibst ist ein Ego-Denken. Was hilft das ganze mir ? Gar nix. Warum sollte aber etwas einem selbst helfen ? Du hast nur ein Leben, woraus du nichts oder das Beste machen kannst. Das Beste hilft im Besten Fall auch noch anderen und das nichts hilft auch keinem. Also kannst du dich in Selbstmitleid suhlen, wie elendig sinnlos das Leben ist oder etwas produktives machen.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Wieso ist es "moralisch" zur population der Menschheit beizutragen? Die Welt ist doch sowieso überbevölkert.

    Außerdem: wäre es nach dieser Logik nicht auch moralisch nur noch Starke oder nur noch schönen Menschen die Reproduktion zu erlauben, denn ihr Beitrag an der Population ist doch viel größer.

    Der "Beste Fall" macht mich nicht glücklich. Ich kann mein Ganzes leben Hilfsarbeit in Somalia leisten und am Ende bin ich womöglich trotzdem unglücklich, auch wenn ich anderen Geholfen hab.

    Kommentar von BloodyShot BloodyShotBloodyShot

    Stimmt, weil du durch Hilfsarbeit in Somalia nichts bewirkt hast... Du hättest etwas bewirkt, wenn du es schaffen könntest, dass dort kein Mensch mehr hungern muss oder sie ordentliche ärztliche Behandlung bekommen hätten.

    Natürlich wäre es sinnvoller, wenn man nur die intelligenten und schönen Menschen zur Reproduktion freigibt, das wäre aber auch überaus dumm, weil es davon zu wenige Menschen gibt und man dadurch eine Inzest-Gefahr hat. Was wiederum zur Krüppeln führen könnte. Dann würde man auch noch gegen den ethischen Grundsatz der Freiheit angehen.

    Es ist in der Hinsicht moralisch sein Geschlecht zu verbreiten, da die Meisten Menschen davon überzeugt sind, dass sie etwas besonderes sind. Das weiter zu geben würde der Allgemeinheit helfen.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Angenommen ich hätte den Hunger besiegt, bi aber trotzdem Unglücklich, was hat mir das gebracht?

    Inzest ist nicht unbedingt ein Argument, immerhin gibt es angeblich 140 000 000 Intelligente Menschen. Vor einigen hundert jahren waren es noch weniger.

    Inwiefern hilft es der Allgemeinheit, dass die Erde von leuten überbevölkert wird, die so Egoistisch und Überheblich sind dass sie von sich glauben, sie sind was besonderes.

    Kommentar von BloodyShot BloodyShotBloodyShot

    Boah alter, was hilft dir so ein Denken, wie du es hast ? Überhaupt nix, das treibt dich nur in den Selbstmord. Und jetzt mach was du willst. Pessimisten kann ich net leiden. Wenn du jetzt sagst, dass du ein Realist bist, dann belügst du dich ja selbst.

    Kommentar von UltraBelehrt UltraBelehrtUltraBelehrt

    Ich bin Realist und sehr glücklich. Natürlich könnte ich mich auch umbringen, aber ich verspreche mir mehr Glück als Unglück im Leben.

    Kommentar von DaisyfieId DaisyfieId

    Angenommen ich hätte den Hunger besiegt, bin aber trotzdem Unglücklich, was hat mir das gebracht?

    “If you have to ask what jazz is, you'll never know.”

    Louis Armstrong

  • 0
    Kann ein Atheist bezüglich des Todes glücklich werden?
    Antwort von Munchie Munchie

    So argumentieren gerne diejenigen, die eben nichts von dem Atheismus halten. Ich für meinen Teil denke mir, dass es irgendwann halt soweit ist. Ich genieße lieber das jetzige Leben, als mir Gedanken um das "Leben nach dem Tod" zu machen.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Ich selbst bin Atheist :) Aber mir würde es glaube ich leichter fallen wenn ich an Gott glauben würde.

    Kommentar von Munchie MunchieMunchie

    Dann scheinst du ja nicht wirklich Atheist zu sein, oder? Woran du glaubst steht dir ja frei :)

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Natürlich steht es mir frei. Aber ich selbst glaube nicht daran dass nach dem Tod etwas ist, und wenn ich das jetzt doch tun würde, würde ich mich selbst belügen. 1. Gefällt mir der Gedanke nicht mich selbst zu belügen. 2. Weiß ich auch nicht ob ich mir das jetzt nochmal so einreden könnte.

    Danke für die Antworten :) :D

  • 0
    Kann ein Atheist bezüglich des Todes glücklich werden?
    Antwort von HeavensKinetik HeavensKinetik

    Für mich wird ein Atheist niemals glücklich sein (Provokation pur xD).Spaß beiseite, ich denke mal, dass es von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, die einen freuen sich wahrscheinlich einen Keks, dass sie als kinetische Energie "existent" sein dürfen :D

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Das man in einer Form von Energie weiterexistiert, bestreite ich ja nicht, aber mein eigenes Individuum, und mein Bewusstsein, was ja mich ausmacht, ist weg. Von daher ist meine Persönlichkeit ja ab dem Tod nicht mehr existent.

    Kommentar von HeavensKinetik HeavensKinetikHeavensKinetik

    Tja, ich mache mir darüber keine Sorgen, ich bin kein Atheist :D Von daher ist mein Rat wohl auch nicht besonders hilfreich :) Good luck =)

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    :D Trotzdem schön dass du dich meldest. Darf ich Fragen welcher Religion du angehörst?

    Kommentar von HeavensKinetik HeavensKinetikHeavensKinetik

    Sorry, ich habe die Frage ganz überlesen - Jedenfalls bin ich Moslem :)

  • 0
    Kann ein Atheist bezüglich des Todes glücklich werden?
    Antwort von strikerjoe strikerjoe

    Klar kann er das. Ich bin selber Atheist und sehe den Tod auch als etwas positives. Ohne irgendwelchen Glaubenskladeradatsch.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Um nochmal konkret nachzufragen: Du findest den Gedanken nicht schlimm, dass nach deinem Tod du nie wieder existieren wirst, und alles was du hattest plötzlich für immer weg ist und nie wieder kommen wird?

    PS: Danke für die Antwort :)

    Kommentar von strikerjoe strikerjoestrikerjoe

    Nein, wieso auch? Das passiert jedem anderen auch. Von daher ist die Angst vor dem Tod für mich völlig unbegründet. Für mich wäre es nur dann schlimm, wenn alle anderen ewig weiterleben würden und ich nicht. Da dies aber nicht der Fall ist, sehe ich auch nichts negatives im Tod. Der Tod gehört für mich zum selbstverständlichen Teil des Lebenskreislaufs.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Der Tod ist selbstverständlich, da hast du Recht. Aber nur weil etwas selbstverständlich ist, kann es doch trotzdem schlimm sein, oder? :/

    Kommentar von strikerjoe strikerjoestrikerjoe

    Klar kann das schlimm sein, muss es aber nicht. Das kommt ganz auf die Sichtweise eines Menschen an.

  • 1
    Kann ein Atheist bezüglich des Todes glücklich werden?
    Antwort von Tobias722 Tobias722

    Klar, denn wenn du Tod bist hast du keine Gelegenheit mehr zu bedauern dass du alles verloren hast, Ich sage es macht zapp und das Bewusstsein ist weg.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Genau das stimmt. Wenn ich Tod bin wird es mir höchstwahrscheinlich egal sein :D Aber im jetzigen Leben ist es doch ein ziemlich schwieriger Gedanke alles zu verlieren was man hat, oder nicht?

    Kommentar von Tobias722 Tobias722Tobias722

    Naja, ich habe schon recht früh begriffen dass der Tod die Konsequenz des Lebens ist und auch der damit verbundene Verlust von Bewusstsein und Besitztum die natürliche Folge des Tods ist. Daher schockt mich diese Tatsache nicht mehr.

    Kommentar von Arztkopf Arztkopf

    Ok, du hast dich quasi damit abgefunden, aber siehst es auch nicht als positiv. Versteh ich das richtig? :)

    Kommentar von Tobias722 Tobias722Tobias722

    Ich finde das Leben grundsätzlich recht schön, darum empfinde ich dessen Ende nicht gerade als positives Ereignis

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    Hilfe meine eltern wollen mich zum glauben zwingen :(
    Antwort von chemieprofi01 chemieprofi01

    Habe Verständnis für deine Eltern, denn die sind offensichtlich stark drogensüchtig!!t

    Warum?

    Es gibt doch das Zitat: RELIGION IST OPIUM FÜR DAS VOLK

    Leider gilt es auch heute noch in Indien, Nigeria, Afghanistan, Irak und Pakistan .......und es müssen immer noch viele Leute sterben, wenn diese Drogensüchtigen in ihrem Wahn Bomben legen!

  • 0
    Hilfe meine eltern wollen mich zum glauben zwingen :(
    Antwort von GustavderWeise GustavderWeise

    Glauben sollte man aus dem Herzen ! Es erfüllt nur wenig den Zweck wenn du hingehst weil du Musst und nicht weil du Glaubst.

  • 0
    ich habe angst zu sagen, dass ich atheist bin
    Antwort von risaleinur risaleinur

    Es gibt keinen Dorf ohne seinen Bürgermeister. Es gibt keine Nadel ohne ihren Besitzer, das weißt du! Es gibt keinen Buchstaben ohne seinen Schreiber.

    Wie wäre es möglich, dass ein so wohlgeordnet erschaffenes Universum, ohne einen Schöpfer und Besitzer wäre?

    Beschäftige dich mit den Islam, denn es gibt diese und noch viele andere Beweise für die Existenz Gottes. So wirst du (insaallah) wenn Gott will froh und glüchlich in dieser Welt und nach dem Tod...

    Hier einige interessante Sachbücher, von denen du viel gebrauch machen könntest:

    http://gottesbeweise-shop.com/Risale-i-Nur/

    Ich will nur das beste für dich und hoffe, ich konnt dir helfen :)

  • 0
    kann sich ein Mensch als "Atheist" bezeichnen, wenn er keine Religion hat aber an Gott glaubt
    Antwort von risaleinur risaleinur

    KANN ES ÜBERHAUPT SEIN, ODER WÄRE ES IN IRGENDEINER ART UND WEISE MÖGLICH, UND DEM VERSTANDE ZUGÄNLICH, DAS EIN SCHÖPFER DEN GANZEN KOSMOS VOLL MIT WEISHEITEN ERSCHAFFT UND ES DANN SO LÄSST? ES IHR SELBER ÜBERLÄSST?! DEN MENSCHEN SEINE KUNST NICHT DURCH PROPHETEN BELEHRT??

    JEMAND DER ERCHAFT, PRODUZIERT ODER HERSTELLT, DER WEIß WAS ER TAT UND DER DER ES WEIß WIRD ZWEIFELSOHNE SPRECHEN, DAVON KUNDE GEBEN.... UND DIESES SPRECHEN WIRD ZWEIFELSOHNE ZUSAMMENGEFASST, ALS EIN WUNDERHAFTES BUCH DEN MENSCHEN GEGEBEN WERDEN...

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    Hilfe meine eltern wollen mich zum glauben zwingen :(
    Antwort von RealSausi RealSausi

    Wenn Du an keinen Gott glaubst, bist Du schon Atheist. Das ist kein Verein, dem man beitreten müßte. Allein Deine Erkenntnis, daß es keinen Gott gibt, macht Dich automatisch zu Atheisten.

    Das Deine Eltern Deine Entscheidung nicht respektieren, zeigt, daß sie keinen Respekt vor Dir haben. Sie gestehen Dir nicht zu, daß Du in der Lage bist, Deine eigenen Entscheidungen zu treffen und das es ehrenwert ist, für gefundene Entscheidungen einzutreten.

    Es gibt leider keinen leichten Weg, aus der Sache, den ich Dir empfehlen könnte.

    Aber ich möchte Dir Mut machen, den schweren Weg zu aktzeptieren. Einfach weil er richtig ist und Du jedes Recht hast, ihn für Dich selbst zu wählen.

    Deine Eltern haben wiederum kein Recht, Dir ihre Sicht der Dinge aufzuzwingen. Und Druck auf Dich auszuüben ist wirklich unter aller Sau.

    Du mußt aber Deinen Eltern zu Gute halten, daß sie glauben, sie würden in Deinem Interesse handeln. Ihre eigene Verstrickung in ihren Glauben macht es ihnen unmöglich, zu erkennen, daß sie damit falsch liegen.

    Du mußt versuchen, ihnen klarzumachen, daß ein erzwungener Glaube ein Art von Lüge ist. Solange der Glaube nicht aus einem selbst kommt, ist er nur nachgeäfft. Sie würden Dich in eine Unaufrichtigkeit treiben, unter der Du leiden würdest.

    Und was soll das nutzen? Wenn man das Glaubenskonzept Deiner Eltern berücksichtigt, könnte man auch sagen, Gott würde diese Lüge doch sofort durchschauen. Und würde das zu Deinem Vorteil sein? Selbst im Glauben Deiner Eltern eher nicht.

    Man kann und darf niemanden zum Glauben zwingen.

    Nun wirst Du bald 14 und hast dann vom Gesetz her das Recht, in Glaubensfragen völlig selbständig für Dich Entscheidungen zu treffen.

    Auch das solltest Du Deinen Eltern klarmachen.

    Das wird alles nicht leicht, solange Deine Eltern auf ihrer ungerechten und ungerechfertigten Position bestehen.

    Aber wenn Du nachgibt, würdest Du Dich selbst aufgeben. Wärest nicht mehr echt.

    Tatsächlich bist Du aber in der stärkeren Postion. Nicht nur, weil Recht und Gerechtigkeit auf Deiner Seite sind.

    Du bist Deinen Eltern auch in mancher Hinsicht einen großen Schritt voraus. Du hast eine wichtige Wahrheit erkannt, die Deinen Eltern noch verschlossen ist und vielleicht auch immer verschlossen bleibt. Daher solltest Du Nachsicht mit ihnen haben. Sie können (noch) einfach nicht anders. Du mußt Geduld mit Ihnen haben, ohne Deine Überzeugung über Bord zu werfen.

    Zeige ihnen, daß Du auch ohne Glauben an einen Gott ein guter Sohn/Tochter sein kannst und auch ein guter Mensch.

    Vielleicht hilft Dir bei der Diskussion mit Deinen Eltern das hier etwas weiter:

    http://www.gottlosgluecklich.de/?page_id=9

    Nicht, um sie vom Glauben abzubringen. Solche Diskussionen solltest Du vermeiden. Aber um klarzumachen, daß für Dich ein Leben ohne Gott ebenso viel Erfüllung, Verantwortung und Würde verspricht.

    Ich wünsche Dir viel Kraft und Nerven, in dieser Situation Deinen Weg zu finden.

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