Astronomie - neue und gute Antworten

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    Kennt oder seit ihr Astronom?
    Antwort von Hamburger02 Fragant

    An großen Sternwarten und an Planetarien laufen jede Menge Astronomen rum.

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    Welches okular für 200mm spiegelteleskop
    Antwort von derastronom Fragant

    Startrails Antwort ist schwer in Ordnung!

    Zu einen 41 mm Okular wäre noch zu bemerken:

    Möglicherweise kannst Du ein solches (Startrails Ausführungen zur 6 mm Austrittspupille bei minimal sinnvollen Vergr.) auch aus anderen Gründen nicht nutzen, da

    (Lebensalter und individuelle Unterschiede spielen da rein)

    die Pupille Deines Auge sich u.U. nicht auf 6 mm weitet.

    Alle Okulare> 35 mm Brennweite bei deinem Teleskop würde ich ausschließlich auf Probe kaufen.

    Probleme mit der Fangspiegelobstruktion könnt es bei der Verwendung eines 41 mm Okularsnauch noch geben.

    Sonst noch:

    Die Anschaffung einer zweifach-Barlow wäre keine schlechte Idee.

    Beim Kauf eines ausgeprägt kurzbrennweitigen Okulars (ein 5er wäre nicht schlecht) solltest Du auch auf das Einblickverhalten achten (der Abstand Augenlinse zur Linse des Okulars sollte ja nicht zu knapp sein). Bei billigen Okularen kann das extrem unangenehm werden.

    Wenn Du mit Google nach "Astronomie_2006_72dpi.pdf" suchst, findest du eine Firmenbroschüre von Intercon Spacetec Augsburg.

    Sie enthält einen hervorragenden gestalteten Abschnitt zum Thema Okulare: Auswahl Theorie, Formeln. Lasse dich bitte nicht von der Jahreszahl irritieren, es geht nur um diesen Abschnitt.

    LG

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    Teleskop kaufen. Brauche dringend Beratung!
    Antwort von derastronom Fragant

    Hallo SeydaRueya!

    Ich gehe davon aus, dass Du ab jetzt in Richtung eines 20 cm (Spiegeldurchmesser) und 1200 mm Brennweite Newton tendierst. weiters gehe ich von visueller Beobachtung aus.

    Zwar ist hat das von Startrails vorgeschlagene Gerät mit einem Blechtubus versehen. Das heißt mit Rohrschellen kann man es auch mit einer nachführenden Montierung versehen, die Fotografie ebenso möglich macht. Allerdings kommt da noch einiges Zubehör dazu, aber eine für Fotografie taugliche Montierung allein schon ist nicht billig.

    Im Regelfall ist es absolut sinnvoll mit solchen Ambitionen etwas zu warten und mit visueller Beobachtung zu beginnen, um Erfahrungen zu sammeln

    Diese Dobson Teleskope mit dieser Öffnung sind ideal für Deep Sky Einstieg. Ab 15 bis 20 cm Öffnung (deutlich besser) ist bei der Auflösung und der Lichtsammelleistung eine gewisse Schwelle überschritten, ab der Deep Sky schon richtig Spaß machen kann.

    Erste Strukturen werden bei "nebelhaften" Objekten wahrnehmbar. Helle Kugelsternhaufen zeigen schon hunderte Einzelstern. Bei helleren Galaxien siehst Du schon Spiralarme oder auch Staubwolken. Planetarische Nebel werden eindrucksvoll sichtbar, teils mit Struktur und etwas Farbe (meist grünlich, manche blau). Ein Parade-Gasnebel wie der im Orion ist ein zartes, grünliches Gewölk mit nadelfeinen eingebetteten, blauen Sternen. Wenn Du in stockdunkler Umgebung irgendwo am Land oder im Gebirge beobachtest ist mit etwas Glück sogar ein Hauch von rötlichbraun in den Randgebieten zu erahnen.

    Eines sei aber auch gesagt: Wie auf lange belichteten Fotos sehen Deep-Sky-Objekte durchs Okular betrachtet nie aus. Farbe ist eher die Ausnahme.

    Bei Planeten sind, entgegen sich hartnäckig haltenden Gerüchten, solche Newtons auch sehr gut. Jupiter mit Streifen und Wolkenwirbeln: alles drinnen. Saturn mit Ring plus Teilung desselben: alles drinnen. Mars mit Strukturen und Polkappe: alles drinnen (wenn er in der Nähe ist). Planeten zeigen natürlich kräftige Farben.

    Die Bedienung solcher Teleskope ist bequem. Mit einem Hocker ist das Beobachten eine gemütliche Sache.

    Wie soll es anders sein?

    Es gibt paar Muss-Sachen:

    Erstens:

    Vorbereitung. Vorbereitung, Vorbereitung. Du musst Dir einiges an Wissen aneignen. Literatur gibt es genug, Webseiten detto, Eine Plantariumssoftware zum Zurechtfinden ist Pflicht, die gibt es teils kostenlos. "Stellarium" oder "Cartes du Ciel" etwa. Die kannst Du Dir jetzt schon runterladen. Gut sind beide. "Stellarium" liefert wunderschöne Bilder. "Cartes du Ciel" ist sehr gut für das Ausdrucken von Sternkarten.

    Zweitens:

    Praxis erwerben. Das Auffinden von Objekten will geübt werden. Allerdings ist es nicht allzu schwierig, dennoch sollte Dir klar sein: Das Rohr ungefähr auf ein Sternbild richten, wird schon klappen. ...

    ** Nö läuft nicht**. Diese Instrument sehen nur einen schmalen Himmelsausschnitt. Aber mit entweder einer Visiereinrichtung oder einem Sucherfernrohr ist die Sache bald bewältigt. Manch schaffen das passabel sehr schnell, andere müssen etwas üben.

    Drittens:

    Solche Teleskope MÜSSEN relativ oft justiert werden, sonst fällt ihre Leistung massiv ab. Das ist nicht schwierig. Mit Übung und passendem Zubehör ist das in 90 Sekunden erledigt.

    Unbedingt nötig ist ein zweites Okular (irgendetwas rund um 10 mm) und Justierzubehör,

    Schi- Unterwäsche im Winter, Autan-Stechmückenschutz im Sommer (ist kein Scherz, Du wirst es merken)

    Optional

    Eine Zweifach-Barlow-Linse (verdoppelt die jeweilige Vergrößerung, ist bei guter Qualität sehr brauchbar, kann aber mit guten kurzbrennweitigen Okularen nicht mithalten)

    Eigentlich wollte ich anmerken, dass ich froh über Startrails Antwort bin, weil ich nicht so viel schreiben muss ... na ja :-)

    Zu Linsenteleskopen sage ich momentan nicht viel, da Du den Schwerpunkt Deep-Sky gemeint hast.

    LG

    Kommentar von derastronom derastronom Fragant

    Startrails hat schon einige sehr wichtige Aspekte erläutert. Andere Forenmitglieder ebenso.

    Sicherheitshalber: Man kann jetzt nicht vorweg auf alles eingehen. Solltest Du etwas wissen wollen: Frage ruhig!

    LG

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    Kennt oder seit ihr Astronom?
    Antwort von februarfisch Fragant

    Gibt es bei dir keine Sternwarte in der Naehe? Dort koenntest du die Personen fragen, ob sie jemanden kennen.

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    Würde es sich lohnen so ein Buch zu schreiben?
    Antwort von Diedda Fragant

    Du brauchst überhaupt niemanden zu fragen ob du dein Buch veröffentlichen darfst. Die Frage ist bloß ob es jemand lesen wird und wie gut du die Ideen umsetzen kannst bzw wie interessant du das Buch gestalten kannst. Über diese Seite kannst du das Buch dann selbst veröffentlichen, falls es anders nicht klappen sollte:

    https://www.lulu.com/

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    UFO gesehen? Stern
    Antwort von DenisSulovic2 DenisSulovic2

    Beschreib es mal genauer !

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    Typischer Astronomen-Gruss? ^^
    Antwort von derastronom Fragant

    "Möge die Nacht mit Dir sein!"

    Nein, im Ernst. "Clear Sky" bzw. "Clear Skies" (siehe Startrails Hinweis) hat sich etwas etabliert.

    Aber eher beim Umgang miteinander im Internet bzw. auch sonst im Schriftverkehr. Und: bei Amateuren vermutlich weiter verbreitet als bei Berufsastronomen.

    Das Berufsbild ist anders, als viele sich das vorstellen.

    Die Profis frieren sich auch inzwischen eher selten ihren Allerwertesten ab, da sie nicht im Freien bzw. direkt am Teleskop in der kühlen Kuppel eines Observatoriums beobachten, sondern vorm Rechner sitzen, Berechnungen anstellen, Auswertungen machen, Programme oder Publikationen schreiben, um Beobachtungszeiten streiten ...

    Die eigentliche Bedienung eines Teleskops macht sehr oft anderes Personal, direktes durchs Teleskop-Gucken ist seit Jahrzehnten bei Amateuren viel häufiger, daher freuen die sich über "klaren Himmel" und wünschen einander einen solchen ...

    Ab und zu liest man im deutschen Sprachraum auch "klare Nächte!", da nicht unbedingt alle Himmelsbeobachter um jeden Preis englische Ausdrücke verwenden wollen, denn die inflationäre Verwendung von Englisch nervt manchmal

    Gar nicht selten genau solche, die ohnehin Englisch gut beherrschen; die müssen eben diesen Umstand ja nicht raushängen lassen ... :-)

    Übrigens: Wenn Du willst, dass mindestens 4 Wochen schlechtestes, bedecktes Wetter herrscht, brauchst Du Dir nur ein Teleskop kaufen.

    Jetzt weißt Du auch, warum dieser Wunsch nach klarem Himmel existiert ... :-)

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    Welches okular für 200mm spiegelteleskop
    Antwort von BurkeUndCo Fragant

    Das hängt auch stark von der Brennweite ab.

    Tipp: Im aktuellen Sterne und Weltraum stehen die Formeln zur optimalen Auswahl von Okularen drin.

    Kommentar von Startrails Startrails Fragant

    Was ich auch empfehlen kann ist der Okularrechner von Tele Vue. Parameter eingeben und nach Belieben sortieren lassen. Unrealistische AP werden rot dargestellt...

    http://www.televue.com/engine/TV3b_page.asp?id=212&Tab=#.VEgV_yKsX6c

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    Teleskop kaufen. Brauche dringend Beratung!
    Antwort von BurkeUndCo Fragant

    Die Antwort von Startrails ist prinzipiell richtig, Nur...

    Wenn Du wirklich ein echter Anfänger bist, dann würde ich als erstes Teleskop ein Linsenteleskop vorschlagen. Öffnung zwischen 70 mm und 100 mm mit möglichst kurzer Brennweite.

    Damit sieht man schon recht viel, und es ist einfach zu bedienen.

    Größere Geräte (vor allem Dobson) liefern mehr Licht und erlauben größere Vergrößerungen. Aber damit wird das Handling auch schwieriger. Dass Dobson-Teleskope füre Astro-Fotografie nicht geeignetz sind, das ist ein anderes Thema.

    Jedenfalls ist ein kleineres Gerät, das häufig verwendet wird, besser als ein größeres Gerät, das im Keller oder Speicher steht und einstaubt.

    Nach etwas Übung mit ddem kleinen Gerät weißt Du definitiv auch besser, was Dein nächstes, größeres Gerät dann wirklich können soll.

    Kommentar von Mannimanaste Mannimanaste Fragant

    Mit einem Refraktor 70 / 700 kann sie aber Deepskyobjekte nahezu vergessen. Diese sollen aber ein Schwerpunkt bei ihr sein.

    Gruß, Martin

    Kommentar von BurkeUndCo BurkeUndCo Fragant

    Völlige Zustimmung.

    Nur, und genau das ist mein Punkt, wieviele Deep-Sky-Objekte kann sie selbst ohne Hilfe mit einem Dobson finden und einstellen.

    Ich habe das Hobby jetzt seit mehreren Jahren und ich bin froh über eine Sternwarte mit einer Montierung, die über Skalen verfügt.

    Natürlich ist ein Dobson eion tolles Grerät für einen Sternenfreund mit einiger Erfahrung. Und deshalb wird er hier ja gelobt, weil viele Ratgeber selbst über diese Erfahrung verfügen.

    Aber bei einem Neuling befürchte ich, dass ein solches Gerät eher zur Abschreckung dient. D.h. dass es nach ein paar erfolglosen Versuchen im Keller steht. Das aber fände ich schade.

    Kommentar von Startrails Startrails Fragant

    Ich habe selber mit 300 mm Öffnung angefangen. Klar, die erste Nacht war lediglich wildes rumstochern am Himmel, aber man hat den Dreh schnell raus wie das mit dem Finden geht. Mit dem Deepsky Reiseatlas und einem Telrad denke ich, dass fast jeder Anfänger in der Lage ist Objekte zu finden.

    Kommentar von derastronom derastronom Fragant

    Sehe ich ganz ähnlich. Gerade die Telrads sind für viele Einsteiger eine feine Sache. Ich mag zwar teleskopische Sucher auch recht gern, da die lichtstärkeren gleichzeitig etwas Überblick schaffen.

    Was bei Telrads aber fein ist, ist das Selbst-Drucken von Telrad-Aufsuchkarten.

    Mit den Kreisen auf der Karte ist das Finden von Objekte in Bereichen mit wenig auffälligen Sternen sehr praktisch.

    auch @BurkeUndCo:

    Ich glaube zumindest teilweise zu wissen, was BurkeUndCo meint, allerdings gilt das aus meiner Sicht eher für "schnelle" Richfield"-Teleskope.

    Mit einer stabilen Montierung sind die bei den hellsten Deep-Sky Sachen gar nicht übel. Sogar eine gute "Gabel" tut's da.

    Aber da fangt wieder die Sache mit den Preisen an. Und, es hilft nichts:

    A) die Lichtstärke ist eher na ja.

    B) Leistbar für Normalverbraucher sind leider nur die Fraunhofer. Die aber sind bei den schnellen Instrumenten grausame Farbrand-Verursacher.

    Selbst dieser eine (gibt unter mehreren Labels) seit über 10 Jahren chinesische weitverbreitete 150 mm Refraktor, der nicht höllisch teuer ist, ist trotz ansehnlicher Lichtstärke ohne Filter eine mühsame Sache.

    Manche langbrennweitige FHer so ab 100 mm gehen gar nicht schlecht bei planetarischen Nebeln.

    Und weil ich schon dabei bin: ;-)

    Ich will mir bald einmal einen dieser beliebten kleinen Apochromaten kaufen. Irgend etwas zwischen 60 und maximal 80 mm. Die sind preislich noch stemmbar und für den Urlaub praktisch.

    -SEUFZ-

    Das ideale visuelle Gerät für Deep Sky-Einsteiger wäre (ohne Scherz) dieses.

    https://encrypted-tbn1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRlDlPMtviHdOGrtfENOjixs_R4axsn0JiFAgz6CkMUbq9T-MIr

    Ich habe hatte mal Gelegenheit (Kärnten, dunkelster Almhimmel) durchsehen zu dürfen.

    Dass es sauteuer ist, erwähne ich nur der Form halber ... :-)

    LG

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    UFO gesehen? Stern
    Antwort von derastronom Fragant

    Mit Angaben, in welcher Himmelrichtung Du dieses Objekt gesehen hast, wann ganz genau dies gewesen ist und von wo (Ortsangabe) Du es beobachtest hast, wäre zumindest eine realistische Chance vorhanden, zu bestimmen, ob es ein Satellit (siehe bitte Startrails Hinweise) gewesen ist.

    Die Eingabe von Daten in die erwähnte Seite ist nicht weiter schwierig zu bewerkstelligen.

    Vor allem Deine Angaben zur Dauer des Ereignisses sprechen wirklich für einen Satelliten

    Was käme noch in Frage? Am ehesten noch der Scheinwerfer eines Luftfahrzeuges. Wobei in diesem Fall (typischerweise) die Helligkeit im Verlauf der Beobachtung schwankt, da sich der Winkel der gerichteten Lichtquelle relativ zu dir ändert und ebenso der Abstand. Also: eher nein.

    Ungewöhnlich ist das Vorüberziehen eines Satelliten tatsächlich nicht. Wenn man sehr selten den nächtlichen Himmel beobachtet, glaubt man eventuell, jetzt etwas Besonderes gesehen zu haben, da einem die Erfahrung neu ist, mag sein. Für Profi- und Amateurastronomen sind sie eher sogar eine lästige Angelegenheit, da sie bei länger belichteten Aufnahmen eine störend leuchtende Spur durch ein Foto ziehen können.

    Diese vermeintlichen Hin- und Herbewegungen enstehen tatsächlich, wie Startrail richtig erklärte, durch den Umstand, dass das Auge nie länger ganz präzise auf einem Punkt gerichtet bleiben kann.

    Wenn Du künftig in der Nacht so etwas siehst, merke Dir zumindest die genaue Uhrzeit. Die Himmelsrichtung kann man auch nachträglich in aller Ruhe bestimmen, falls man sich zumindest markante Stellen merkt. Z.B. "genau" über einem bestimmten Bauwerk, Baum etc.

    (Natürlich nur, wenn Du ein näheres Interesse für solche Dinge entwickelst)

    Manchmal erzeugen solche Beobachtungen geradezu sportlichen Ehrgeiz. Es gibt Leute, die machen dann ein Hobby daraus. Besonders eindrucksvoll ist die ISS (Raumstation), die enorm hell am Himmel erscheinen kann. Ebenso die sogenannten "Iridium Satelliten", deren große Ausleger mit Solarzellen manchmal gleißend hell durch reflektiertes Sonnenlicht aufleuchten.

    Seiten, wie die von Startrail genannte, erlauben für einen definierten Ort sekundengenaue Vorhersagen über solche Phänomene.

    Also, falls Du einmal wirklich Deine Nachbarn verblüffen willst, indem Du auf einen Punkt des Himmels deutest und sagst "Genau hier wird in 20 Sekunden ein Stern hell aufleuchten!", dann ist diese Webseite Dein Ding.

    Sie werden Dich bewundern! :-)

    Kommentar von Startrails Startrails Fragant

    Sehr ausführliche und verständliche Antwort. Man glaubt gar nicht, wie viele Satelliten da oben eigentlich rumschwirren. Bei halbwegs anständigem Himmel braucht man keine fünf Minuten bis man den ersten entdeckt. Lästig sind die Lichtspuren schon - wenn ich meine Startrails auswerte, dann sieht man auf jedem vierten/ fünften Bild eine Lichtspur.

    Die Iridium Flares kann ich auch wärmsten empfehlen - absolut beeindruckende Erscheinung wenn plötzlich so ein Ding mit -8m5 aufleuchtet :-)

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    UFO gesehen? Stern
    Antwort von DerAntworter99 DerAntworter99

    ein hubschrauber ,in der nacht ,in der ferne?

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    UFO gesehen? Stern
    Antwort von Startrails Fragant

    Fünf Minuten lang? Passt sehr gut zu einer Sichtung eines Satelliten. Wenn sie nicht im Zenit in den Erdschatten eintreten, dann passt die Zeit ungefähr. Der wechselnde Kurs? Da hat dir dein Auge einen Streich gespielt. Du hast nachts keinerlei Anhaltspunkte und darum kann dir die Flugbahn ähnlich eines Zick-Zack-Kurses vorgekommen sein. Guck mal auf www.heavens-above.com

    Dort kannst du deinen Beobachtungsort eingeben und dir dann Satellitenüberflüge anzeigen lassen. Wenn er recht hell war wie ein Stern, kannst du bei der Helligkeit 3m0 angeben - das filtert die nicht so hellen Satelliten schon mal weg ;-)

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    UFO gesehen? Stern
    Antwort von SchlawienerSued Fragant
    Es flog auch relativ schnell links mal rechts

    Das kann kein UFO gewesen sein, dann die fliegen grundsätzlich IMMER von rechts nach links!!! :-)))

    Das kann alles mögliche gewesen sein. Der Luftraum über Deutschland ist fast so voll wie die Autobahnen zur Ferienzeit.

    Aber ok. Da du das Flugobjekt nicht identifizieren kannst ist es FÜR DICH ein UbekanntesFlugObjekt..

    Kommentar von dompfeifer dompfeifer Fragant

    Seit meiner Entlassung aus der Luftwaffe vor über 50 Jahren beobachte ich fast nur noch unbekannte Flugobjekte, also UFO's. Dagegen sind für mich BFO's (sprich bekannte Flugobjekte) schon seltene Erscheinungen. Was uns der Fragesteller erzählt, bezieht sich auf ein AFO, ein auffälliges Flugobjekt.

    Kommentar von SchlawienerSued SchlawienerSued Fragant
    Was uns der Fragesteller erzählt, bezieht sich auf ein AFO, ein auffälliges Flugobjekt.

    Echt? Meinst de? Dann weiß er also was es für ein Objekt war oder ist es doch weiterhin unbekannt, obwohl es ihm aufgefallen ist?? :-))))

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    UFO gesehen? Stern
    Antwort von drawnzweifel Fragant

    Hast Du Bilder oder einen Film Davon ?

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    Teleskop kaufen. Brauche dringend Beratung!
    Antwort von Startrails Fragant

    Hallo,

    von dem verlinkten Teleskop würde ich die Finger lassen - damit kommt keine Beobachtungsfreude auf. Warum? In der Beschreibung steht nichts über das verwendete Spiegelmaterial bzw. was es denn überhaupt für ein Spiegel ist. Überwiegend ist in solchen Dingern ein Kugelspiegel verbaut und ein Kugelspiegel kann dir nie ein knackig scharfes Bild liefern. Nächster Punkt ist die Brennweite. Angegeben sind 1400 mm Brennweite. Guck dir das Bild nochmal an - sind das wirklich 1,40m? Nein - also wird da irgendwo noch eine Barlowlinse verbaut sein was zur Folge hat, dass Licht und Informationen unnötig geschluckt werden. Nächster Punkt welcher zu kritisieren wäre, ist der Okularauszug. Es ist lediglich ein Zahnstangenauszug - da brauchst du schon sehr viel Feingefühl zum Fokussieren.

    Von allen drei Geräten ist sicherlich der Dobson am sinnvollsten für dein Vorhaben wobei ich dir ganz ehrlich raten würde noch ein wenig zu sparen falls du ernsthaft in das Hobby einsteigen willst. Die Dobson-Teleskope sind schöne Geräte für Einsteiger. Du willst Deepsky-Objekte beobachten und das macht ab 20 cm (8") Öffnung richtig Spaß. Diese Geräte haben meist einen 2"-Okularauszug wodurch du ein größeres Feld am Himmel im Blick hast. Außerdem ist da meist schon ein OAZ mit 1:10 Untersetzung dabei - das macht das richtige Fokussieren zum Kinderspiel.

    Wenn du unbedingt dort kaufen willst, guck mal hier: http://www.astroshop.de/orion-dobson-teleskop-n-203-1200-skyquest-xt8-classic-do...

    Crayford-OAZ, Adapter von 2" auf 1,25", Pyrex-Spiegel, schöne Öffnung für Deepsky-Objekte, auch sehr gut für Planeten aufgrund der besseren Auflösung

    Du fragtest nun noch speziell nach dem Öffnungsverhältnis von Teleskopen. Dies errechnet man indem man die Brennweite des Teleskops durch die Öffnung teilt - beide Angaben in Millimeter. Bei dem von mir verlinkten wäre es 1200 mm Brennweite / 200 mm Öffnung = 6, ausgeschrieben f/6. Je kleiner die Zahl ist, also f/5, f/4,7 usw., desto schneller ist ein System. Was heißt schneller? Es ist lichtstärker, sammelt mehr Licht.

    Nachteil von solchen schnellen System ist die sog. Koma - Sterne am Blickfeldrand erscheinen leicht aufgebläht und mit "Schwänzchen". Dies kann man aber mit hochwertigeren Okularen kompensieren oder man beachtet es gar nicht erst - mich hat es noch nie gestört ;-)

    Und nun hast du sicherlich noch mehr Fragen im Kopf als vorher?!?! ;-)

    Kommentar von SeydaRueya SeydaRueya

    Um ehrlich zu sein war die Antwort bereits sehr ausführlich, all meine Fragen wurden während dem Lesen beantwortet, ein großes Dankeschön! :-))))

    Ich konnte mich anfangs eigentlich auch zwischen vier Teleskopen nicht entscheiden, das vierte hatte ich dann doch weggelassen wegen des Preises und du hast es mir gerade vorgeschlagen. Dann spare ich lieber doch erstmal, sodass es sich dann auch noch mehr lohnen kann. Dann würde ich mich auch für das Dobson 203/1200 entscheiden.

    Letzte Frage: in ebay werden auch zwei verschiedene Dobson Teleskope angeboten mit 200/1200 mm. Bei dem einen steht jedoch 2" und bei dem anderen 8". Ich habe leider noch nicht ganz verstanden was das bedeutet. Das 8" Teleskop ist 10 Euro teurer.

    Vielen, vielen Dank. Die Antwort hat sehr geholfen!

    Kommentar von Startrails Startrails Fragant

    Ich vermute, dass die 8" auf die Öffnung bezogen sind und die 2" auf den Okularauszug - könnte ich erst genauer sagen wenn ich die Angebote sehen würde.

    Solche Geräte mit 8" Öffnung werden auch oft in div. Astroforen angeboten weil sich die Besitzer Geräte mit mehr Öffnung kaufen wollen. Da kann man oft so manchen Euro sparen und dies Geräte müssen nicht zwangsläufig schlechter sein als Neugeräte. In der Regel behandeln alle Amateur-Astronomen ihre Ausrüstung sehr sorgfältig - es ist sozusagen ihr Heiligtum ;-)

    Kommentar von Mannimanaste Mannimanaste Fragant

    Du hast schon so gut geantwortet, dass ich keine eigene Antwort mehr formuliere. Lediglich eins möchte ich noch anmerken:

    @Seyda: Grundsätzlich musst Du Dir klar werden, ob Du hauptsächlich visuell beobachten willst, oder auch, oder sogar überwiegend durch Dein Teleskop fotografieren möchtest. Wenn Astrofotografie etwas ist, das Du ganz sicher zumindest auch machen willst, dann ist das Öffnungsverhältins natürlich von ganz entscheidender Bedeutung. Für das Fotografieren eines Deepsky Obektes braucht man meist keine allzugroße Brennweite, dafür aber ein "schnelles" Öffnungsverhältnis (was das ist hat Startrails ja schon gut erklärt). Denn damit kann man bei der selben Belichtungszeit viel mehr Licht sammeln, sprich mehr Details auf dem Foto erkennen.

    Was (später) auch noch zu bedenken ist, ist der Kompromiss zwischen großer Öffnung / hohe Brennweite und Seeing-Empfindlichkeit. Je größer das Teleskop, desto extremer wirkt sich das Seeing aus. Aber in diesem Bereich von Teleskopen bewegst Du Dich erst mal noch nicht. Es zu wissen kann aber von Vorteil sein, denn dann schätzt man diesen zusätzlichen Vorteil von relativ kleinen Teleskopen, statt sich ein vieeel größeres zu wünschen. ;)

    Gruß, Martin

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    Welches okular für 200mm spiegelteleskop
    Antwort von Startrails Fragant

    Hallo pumucklescobar,

    deine Frage kann man in Bezug auf andere Dinge auch so stellen: "Ich habe ein Auto, kann ich damit 200 Sachen fahren?" Will sagen, dass du eine nicht ganz unwichtige Angabe vergessen hast - die Brennweite deines Teleskops.

    Ich vermute, dass es sich um ein f/6-System handelt.

    Prinzipiell kann man mit deinen Okularen vom Typ Plössl den Mond gut beobachten wobei in Richtung Maximalvergrößerung noch einiges an Luft ist. Die max. sinnvollste Vergrößerung errechnet sich nach der Faustformel Öffnung des Teleskops x 2. Sinnvoller ist es jedoch den Faktor 1,5 zu nehmen. In deinem Falle wäre das also eine max. sinnvolle Vergrößerung von 300-fach. Wenn wir wieder davon ausgehen, dass du ein f/6-System besitzt, dann erreichst du die 300-fache Vergrößerung mit einem Okular welches 4 mm Brennweite hat.

    Nun gibt es noch die min. sinnvollste Vergrößerung - im Grunde eigentlich das Gegenteil von der max. sinnvollsten Vergrößerung. Hier kommt es darauf an, dass die AP so groß wie möglich ist um max. Licht an die Pupille zu lassen. Bei deinem Teleskop (wieder die f/6 vorausgesetzt) erreichst du mit einem Okular mit 41 mm Brennweite eine AP von 6 mm - dies könnte jedoch den Himmel schon zu sehr aufhellen. Sinnvoller wäre von daher ein Okular mit 36 mm - 38 mm Brennweite.

    Falls dein Teleskop nicht mot. nachgeführt ist, dann machen Okulare mit viel Gesichtsfeld Sinn so ab 66°. Das Übersichtsokular (für die min. sinnvollste Vergrößerung) sollte bevorzugt in 2" gekauft werden sofern du über einen 2"-OAZ verfügst. 2"-Okulare sind bis zu einer Brennweite von ca. 24 mm sinnvoll, darunter können getrost welche mit einem Steckmaß von 1,25" genommen werden.

    Falls ich noch etwas vergessen habe zu schreiben, werden sich sicherlich noch andere User diesbezüglich melden :-)

    Kommentar von pumucklescobar pumucklescobar

    Hat mir sehr geholfen. Vielen dank

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    Geoid des Mars?
    Antwort von achimhausg Fragant

    An Ihrer stelle versuchte ich es mit dem Stichwort 'Marsoid', aber mit der Suchfunktion 'Google Scholar', weil dort nur Wissenschaftliches 'rausgefiltert wird.

    http://scholar.google.de/scholar?hl=de&q=marsoid&btnG=&lr=

    Kommentar von achimhausg achimhausg Fragant

    Und unter 'Gravitationsfeld Mars Karte' können Sie sich auch was aussuchen, mit 'Google Bilder', um sodann die passende Seite aufzusuchen.

    https://www.google.de/search?client=ubuntu&hs=iNE&channel=fs&biw=533...

    Kommentar von weckmannu weckmannu Fragant

    Mit 'Mars Gravitation' findet man relevante Aussagen

    Kommentar von achimhausg achimhausg Fragant

    "Marsoid" war ein Scherz, und wenn dann 'Mars Gravitation' mit Googles Scholar-Funktion, oder Google-Bilder, um dann anhand der Grafiken die passende Seite aufzusuchen.

    Vieles läßt sich Graphisch wesentlich schneller erfassen, denn muß nicht erst lesen. Nicht ohne Grund geht daher das Meiste bei Providern über Symbole.