Astronomie - neue und gute Antworten

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    Okulare für Teleskop bzw Zoomokular
    Antwort von MrBambi Fragant

    Oh :D Naja bin total der Anfänger. Gut das ich gefragt habe und Danke für euere guten Antworten.

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    2 Ufos gesehen
    Antwort von Sinara60 Fragant

    Vor ein paar Tagen lief auf zdf-info ein Bericht "Ufo-Jäger". Da wurde ein Fall: Farmer aus Australien gezeigt. Viele Sachen in den USA in den Staaten wo viel weites Land ist. 1989 wurde gesagt, gab es 1500 Ufo-Sichtungen in Belgien. Bei jedem Raketenstart wird was beobachtet, das wir beobachtet werden. Gehe mal auf www.alpenparlament.tv/mediathek unter Phänomene findest Du "Die Erklärung der Außerirdischen an die Menschheit" diese soll 2003 in Frankreich zustandegekommen sein und 2010 auf alpenparlament.tv (Schweiz) Auch war was in Sachsenb(Plauen?) eine Lichtkugel. Beim Alpenparlament findest Du auch einiges zu Kornkreisen. Das ist hochinteressant auch für Dein Thema.

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    Wie entwickelt sich die Körpertemperatur eines Astronauten, der nackt ins Weltall "spaziert"?
    Antwort von Franz1957 Fragant

    Das konnte man, glaube ich, nachlesen in Ren Dhark, Ausgabe 53.

    http://ren-dhark.com/22_auflage_01/rd053.php

    Tut mir leid, ich war noch ein Schuljunge und weiß die Details nicht mehr. Ist ja schon gut 45 her.

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    Wie entwickelt sich die Körpertemperatur eines Astronauten, der nackt ins Weltall "spaziert"?
    Antwort von Barnold Fragant
    der ohne Raumanzug - sprich nackt - im Weltall seine Raumkapsel verlässt

    wird explodieren,wegen des Vakuums.

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    Okulare für Teleskop bzw Zoomokular
    Antwort von Startrails Fragant

    Hallo MrBambi,

    ohne Okular siehst du nichts am Teleskop. Mit den Okularen bestimmst du die Vergrößerung deines Teleskops. Die Vergrößerung wird ermittelt indem man die Brennweite des Teleskops durch die Brennweite der Okulare teilt. Hat dein Teleskop eine Brennweite von 1500 mm und du nutzt ein Okular mit 20 mm Brennweite, dann kommst du auf eine Vergrößerung von 75-fach.

    Sinnvoll für Übersichtsbeobachtungen ist ein Okular mit irgendwas um die 30 mm Brennweite, hängt jedoch auch vom Teleskop ab. Vorteilhaft wäre eine Ausführung in 2" sofern dein Teleskop über einen Okularauszug in 2" verfügt. In diesen oberen Brennweiten brauchen Okulare noch nicht so eng gestaffelt sein.

    Im unteren Brennweitenbereich würde ich die Okulare etwas enger staffeln aufgrund des Seeings. Oft kann man ein 6 mm Okular noch gut verwenden während das 5 mm Okular schon unbrauchbar ist.

    Die Zoomokulare haben meist ein sehr begrenztes Sichtfeld - es entsteht ein Tunnelblick. Von dem Baader Hyperion Zoom habe ich bis jetzt jedoch noch nichts schlechtes gehört, aber das Ding hat auch seinen Preis mit 280,- Euro:-(! Das Zoom von Speers Whaler ist auch sehr gut, aber so gut wie gar nicht mehr zu bekommen weil es nicht mehr hergestellt wird und wer ein mal eins hat, der gibt es auch so schnell nicht wieder her.

    Wenn du Okulare für einen Dobson suchst, dann sollte man auf Exemplare mit viel Gesichtsfeld achten. Ich selber nutze u.a. Okulare TeleVue Nagler welche ich aber gebraucht gekauft habe. Okulare von ES haben auch viel Gesichtsfeld, sind nicht so teuer wie die Nagler oder Delos und beim direkten Vergleich schneiden die nicht schlechter ab. Das wäre also eine sehr gute Alternative.

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    Okulare für Teleskop bzw Zoomokular
    Antwort von Soziopathie Fragant

    Hallo MrBambi,

    ich würde mal pauschal sagen ziemlich wichtig. Ohne Okular sieht man schließlich nichts mit dem Teleskop. Die Brennweiten hängen von der Größe des Teleskops und dem gewünschten Beobachtungsobjekt ab. Große Brennweiten beim Okular entsprechen geringen Vergrößerungen und damit großen Bildfeldern. Bei kleinen Brennweiten ist entsprechend das Gegenteil der Fall.

    Folglich nutzt man Okulare mit großen Brennweiten für flächenmäßig sehr ausgedehnte Objekte, während kurze Brennweiten für kleine Objekte gewählt werden. Da die Brennweite des Teleskops geteilt durch die Brennweite des Okulars die Vergrößerung ergibt, ist eine Pauschalaussage hier schwierig. Es ist sicherlich kein Zufall, dass die kleinsten regulär erhältlichen Okulare Größen von 2 - 4 mm besitzen. Sie passen ziemlich exakt zu den Brennweiten von Standardteleskopen. Natürlich muss man hier darauf achten, nicht zu übervergrößern.

    Nach oben ist die Größe offen. Man kann nicht zu gering vergrößern, in dem Sinne, wie man zu stark vergrößern, und dann das Bild unscharf werden lassen könnte. Bei zu geringer Vergrößerung wird nur die Austrittspupille immer größer und man verschenkt Licht. Man hätte also bei zu großen Brennweiten irgendwann keinen Zugewinn an Licht mehr verglichen zu kleinen Brennweiten.

    Die Austrittspupille ist ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des Teleskops und des Okulares. Salopp gesagt, ist die Austrittspupille die Größe des Lichtkegels, der aus dem Okular austritt und dann auf dein Auge trifft. Wie groß die Austrittspupille sein darf hängt aber nicht von Teleskop und Okular ab, sondern vom menschlichen Auge.

    Die Austrittspupille darf nicht kleiner als 0,5 mm und nicht größer als 8 mm sein, abhängig von Alter und Kondition des Beobachters. Manche Leute nennen auch geringfügig größere und kleinere Werte, diese beiden kann man jedoch als Richtwerte verstehen. Man kann die Austrittspupille errechnen, indem man die Öffnung in mm durch die Vergrößerung teilt.

    Hat man beispielsweise ein Teleskop mit 200 mm Öffnung und eine Vergrößerung von 400x, so erzielt man eine Austrittspupille von 0,5 mm. Deshalb sagt man auch, dass über den Daumen gepeilt die sinnvolle Maximalvergrößerung etwa das doppelte der Objektivöffnung in Millimetern ist. Hier ist die optische Leistungsfähigkeit des Teleskops erreicht. Außerdem befindet man sich schon recht nahe an Auflösungsgrenze des Auges. Würde die Austrittspupille sehr viel kleiner sein, könnte auch das Auge nicht mehr sinnvoll auflösen.

    Die obere Grenze wird dadurch bestimmt, dass sich die menschliche Pupille nur bis zu einem gewissen Maß öffnen kann. Bei jungen Erwachsenen liegt diese Grenze bei genannten 8 mm. Im Alter wird sie zunehmend kleiner. Durch gesunden Lebenswandel und Training des Auges kann man dies bis zu einem gewissen Level ausgleichen. Amateurastronomen beispielsweise haben nachweislich durchschnittlich größere Pupillendurchmesser als gleichaltrige Nichtastronomen.

    Ist die Austrittspupille größer als die geöffnete Pupille des Beobachters, kann das Licht nicht auf die Netzhaut fallen. das ist, es was ich oben bereits als verschwendetes Licht beschrieb. Setzt man dies in mein Beispiel eines 200 mm Teleskops und fairerweise eines gesunden 20-jährigen Beobachters, ergibt sich hierbei eine minimale sinnvolle Vergrößerung von:

    200 mm : 8 mm = 25 x

    Sagen wir ferner, dass Teleskop hat eine Brennweite von 1200 mm, dann rechnen wir:

    1200 mm : 25 x = 48 mm. Folglich könnte man Okulare bis 48 mm Brennweite nutzen.

    Das ist aber sicherlich nicht alles, was bei einem Okular zählt. Wichtig sind außerdem die Größe des Bildfelds, das Einblickverhalten, die Transmission und die Schärfe. Natürlich sollten sämtliche Werte möglichst gut sein, die Grenze stellt hier nur der Preis dar.

    Allerdings besitzen Okulare mit extrem großem Bildfeld bauartbedingt kein sehr gutes Einblickverhalten - schon kleine Kopfbewegungen strafen einen dann mit verschobenen und verkleinertem Gesichtsfeld. Okulare mit kleineren Gesichtsfeldern sind da ( je nach Bauart) wesentlich benutzerfreundlicher.

    Die größe des Gesichtsfelds spielt natürlich vor allem bei geringen Vergrößerungen eine Rolle, da man ein Maximum "an Himmel" sehen möchte. Bei hohen Vergrößerungen ist es eher ein netter Bonus um keinen all zu starken Tunnelblick zu haben.

    Was die Transmission angeht, so ist sie wichtig bei lichtschwachen Objekten, damit das Okular dieses nicht unsichtbar werden lässt. Allerdings ist das hier in Mitteleuropa eher von untergeordneter Rolle, da bis auf ausgewählte Orte die Lichtverschmutzung hierzulande einem eh einen Strich durch die Rechnung macht.

    Ein gutes Zoomokular kann ich dir leider nicht empfehlen, da ich keine benutze, Gesichtsfeld ist meist eine katastrophe oder das Okular ist extrem teuer, ich würde daher praktisch immer Festbrennweiten empfehlen.

    Ich hoffe, das war hilfreich. Schöne Grüße.

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    Wie entwickelt sich die Körpertemperatur eines Astronauten, der nackt ins Weltall "spaziert"?
    Antwort von Bevarian Fragant

    Man könnte sagen, sie entwickelt sich nahezu explosiv... ;(((

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    Bleibt der Drehimpuls erhalten?
    RatgeberHelden Antwort von stekum Fragant

    Drehimpuls L = J•ω . Darin ist ω die Winkelgeschwindigkeit und J das Trägheitsmoment. Für eine Masse m im Abstand r von der Drehachse ist J = m • r², für 2 Massen m und M entspr. J = mr² + MR². Ohne äußere Kräfte ist L konstant. Verändert man also J, zB durch Verringern von r, so steigt ω entsprechend. Bei 2 Massen ist ω für beide gleich wegen der Erhaltung des Schwerpunkts.

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    Bleibt der Drehimpuls erhalten?
    Antwort von moggiidumm moggiidumm

    Rechnest du nach der hamiltonschen Mechanik? Dann wechselst du am besten deine Koordinaten mit einer kanonischen Transformation ins Schwerpunktsystem und rechnest in Polarkoordinaten, so hast du noch noch ein Probelm mit zwei Freiheitsgraden (pro Körper), dem Winkel phi und den Abstand zum Schwerpunkt r. Der Drehimpuls als jene Komponente von p in "phi-Richtung" also L=p(phi) ist dabei erhalten. (p(phi)=mr^2phi'(t)). Im Schwerpunktssystem ist dies dann nur noch das "normale" Keplerproblem mit einem Planet, der sich um einen anderen, aber fixen Stern dreht :) Dabei führen deine Planeten im 2-Körper-Problem diese Bewegung eben um den Schwerpunkt aus :)

    Hoffe ich hab dir geholfen !:) mfg moggiidumm

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    Wie entwickelt sich die Körpertemperatur eines Astronauten, der nackt ins Weltall "spaziert"?
    Antwort von josef050153 Fragant

    Er kühlt sich sehr schnell auf unter -200°C ab.

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    Bleibt der Drehimpuls erhalten?
    Antwort von Metronom595 Fragant

    Ja, der Drehimpuls eines geschlossenen Systems bleibt immer gleich. Wie z.B. auch für Energie und Impuls gibt es auch den Energieerhaltungssatz des Drehimpulses.

    Kommentar von Metronom595 Metronom595 Fragant

    Gemeint ist natürlich der Erhaltungssatz des Drehimpulses, nicht der Energieerhaltungssatz desselben.

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    Bleibt der Drehimpuls erhalten?
    Antwort von Maimaier Fragant

    Ja, der Gesamtdrehimpuls beider Massen um diesen Punkt bleibt immer konstant. (Gilt auch für mehr als zwei Massen, gilt auch für normalen Impuls)

    Kommentar von JTR666 JTR666 Fragant

    Ich mein nämlich nur, weil egal wie ich mit den Gleichungen herumjongliere, ich komme immer darauf, dass die Umlaufgeschwindigkeit der ersten Masse gleich der der zweiten Masse ist, obwohl das ja aufgrund der reinen Logik nicht stimmen kann, da die größere Masse einen kleineren Umlaufkreis um das Baryzentrum hat als die kleinere Masse. Aber nur die Umlaufgeschwindigkeit w mit 2PI/T ist konstant. Oder kann ich einfach statt L = mrv L = mr(r*w) = mr^2w schreiben?

    Kommentar von moggiidumm moggiidumm

    ja kannst du ! schau dir meine Antwort an, hier ist w=phi'(t) und nach der Drehimpulserhaltung ist dann der gesamte Term konstant! In den Bewegungsgleichungen kannst du dann diese Terme durch den konstanten Drehimpuls ersetzten !

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    Wie entwickelt sich die Körpertemperatur eines Astronauten, der nackt ins Weltall "spaziert"?
    Antwort von Quandt Fragant

    Gemäß dem Stefan-Boltzmann-Gesetz verliert eine Person etwa 900 W an Strahlungswärme bei leichter Tätigkeit, wenn man eine mittlere Strahlungswellenlänge von 9,5 µm annimmt.

    Hier unten auf der Erde erfrierst Du nicht, weil die Umgebung an Dich 770 W zurückstrahlt. Nun kommt es darauf an, wo Du Dich im Weltraum nackend aufhälst. Bei 300 Kelvin in Erdnähe dauert es etwas länger als an der Orthschen-Wolke. Gefrierbrand bekommst Du auf alle Fälle! ;oP

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    2 Ufos gesehen
    Antwort von LSdiethylamid Fragant

    Bestimmt gibt es irgendwo im Universum, welches ja aus Millionen von Galaxien besteht, intelligentes Leben. Ich muss aber mit aller Ausdrücklichkeit sagen, dass wir von diesem außerirdischen Leben wohl noch keinen Besuch erhalten haben.

    Diejenigen die das behaupten, können sich einfach reale Dinge nicht anders erklären. So nach dem Motto: "Oh es hat gedonnert! Das war bestimmt der Donnergott". Wenn man also unbekannte Flugobjekte sieht, dann ist eine einfache, spektakuläre Antwort natürlich: " Das MÜSSEN Außerirdische gewesen sein, es geht gar nicht anders!".

    Oft sind es Wetterphänomene (Linsenwolken, Sprite), oder Testflüge von unbekannten Militärmaschinen.

    Ja ich weiß es gibt auch ungeklärte UFO Fälle, aber wie gesagt, dass bedeutet nicht das es Außerirdische sind.

    Viel interessanter ist jedoch die Vorgeschichte, bevor hier auf Erde angebliche Außerirdische gesehen werden.

    Um von einem anderen Planeten durch das Universum bis hin zu Erde zu reisen muss man Billiarden von Km zurücklegen. Das setzt natürlich eine unglaubliche Technologie voraus. Und selbst wenn sie mit Lichtgeschwindigkeit reisen würden, brauchten sie mehrere Jahre um solch eine große Distanz zu überbrücken.

    So und dann sind sie (angeblich) hier und machen so gut wie nichts?! Sie spuken ein paar Minuten oder Stunden rum, es blitzen Lichter auf oder Sie steigen kurz aus ihrem Raumschiff und fliegen dann wieder weg. Das machen doch keine intelligenten Wesen die Jahre lang mit Lichtgeschwindigkeit durch das Universum fliegen um an der Erde anzukommen.

    Also man merkt, dass ist auf Grund der Logik und der Physik alles dubios.

    Kommentar von jul12 jul12

    naja sie flogen ja nicht weg blos weg von meiner position also ist es nicht geklährt ob sie nicht was getan haben

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    Wie entwickelt sich die Körpertemperatur eines Astronauten, der nackt ins Weltall "spaziert"?
    Antwort von weckmannu Fragant

    Zoelomat hat in einem Nebensatz die wichtigste Ursache für den Wärmeverlust genannt - es ist die Verdunstung der Körperflüssigkeit. Der Energie-Verlust ist bedeutend größer als durch Strahlung.

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    Bücher über außerirdisches Leben [Aliens]
    Antwort von Berlincalling92 Berlincalling92

    Die Bücher von Erich von Däniken oder sacheria sitchin... Sehr interessant . Schau mal in Youtube nach diesen Namen..

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    2 Ufos gesehen
    Antwort von claushilbig Fragant

    Ich glaube zwar, dass es irgendwo im Universum noch (mehr oder weniger intelligentes) Leben gibt, das ist einfach eine Frage der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

    Aber ich bezweifle sehr, dass diese Wesen - wie immer sie denn aussehen mögen - uns "besuchen", das folgt aus den nahezu unendlichen Entfernungen und der Unmöglichkeit, schneller als (bzw. auch nur annähern so schnell wie) das Licht zu reisen. - Interstellare Raumfahrt dürfte auch für extraterrestrische Intelligenzen quasi unmöglich sein.

    Insofern halte ich Deine Beobachtungen für optische Täuschungen oder nehme an, dass sie eine andere, ganz gewöhnliche Erklärung haben.

    Kommentar von JTKirk2000 JTKirk2000 Fragant

    Es ist nicht einmal notwendig, schneller als mit Lichtgeschwindigkeit zu reisen. Schon wenn man "nur" mit annähernd Lichtgeschwindigkeit reist, würden die Zeitdilatation und Längenkontraktion dafür sorgen, dass die Reisezeit für den Reisenden enorm verkürzt wird. "Schon" bei 99,9999% der Lichtgeschwindigkeit würde der Faktor der Längenkontraktion und somit auch der Zeitdilatation bei etwa 707,1 liegen. Das bedeutet, dass bei beispielsweise 4 Lichtjahren Entfernung die Reisezeit für die Aliens nur etwa 2 Tage 1 Stunde 35 Minuten und 18,5 Sekunden dauern würde und das ohne die Lichtgeschwindigkeit wirklich zu überschreiten. Allein die relativistischen Effekte würden dafür sorgen, dass die Reisezeit für die so schnell reisenden Aliens so kurz erscheint. Für alle anderen, die sich nicht so schnell bewegen, würden in dieser Zeit etwa 4 Jahre vergehen.

    Außerdem gibt es selbst in der uns bekannten theoretischen Wissenschaft durchaus Annahmen in Bezug auf die Möglichkeit der technisch hervorgerufenen Krümmung der Raumzeit, oder - um einen Begriff aus Star Trek aufzugreifen - eines Warpantriebs, wobei es der Begriff "Antrieb" nicht wirklich trifft. Eine dadurch hervorgerufene Raumzeitkrümmung würde es ermöglichen, eine Längenkontraktion und Zeitdilatation zu bewirken, ohne sich grundlegend mit annähernd Lichtgeschwindigkeit zu bewegen. Dabei würde ebenfalls die Entfernung zum Ziel maßgeblich verringert und dadurch auch die Reisezeit, theoretisch sogar insoweit, dass die Auswirkungen dieser Krümmung nicht zur Folge hätten, dass außerhalb des Feldes die Zeit wesentlich schneller verläuft als innerhalb des Feldes. Die Reisezeit würde daher also einzig und allein durch die Verringerung der Entfernung verringert.

    Was für uns Menschen zumindest in der theoretischen Wissenschaft schon mathematisch möglich erscheint und nicht mehr nur reine Science Fiction ist (auch wenn wir technisch noch nicht dazu in der Lage sind), halte ich nicht für ausgeschlossen, dass eine technisch weiter entwickelte Zivilisation bereits auch technisch nutzbar machen konnte.

    Dabei ist zu betonen, dass keine dieser beiden Optionen wirklich eine höhere Geschwindigkeit als die der Lichtgeschwindigkeit benötigt oder erreicht, aber effektiv gesehen (zumindest für die, die so schnell reisen) eine erheblich kürzere Reisezeit die Folge wäre, als es das Licht für die gleiche Distanz bräuchte. Das scheint in sich ein Widerspruch zu sein, weil die Relativität zu abstrakt ist, um sie anhand von Erkenntnissen in der klassischen Mechanik zu beschreiben oder zu verstehen, aber entsprechend der relativistischen Mechanik gibt es darin keinen Widerspruch.

    Insofern ist es also keineswegs wirklich ausgeschlossen, dass Aliens uns besuchen. Es ist nur sehr unwahrscheinlich. Wieso sollte schließlich eine so hoch entwickelte Kultur an der unseren so interessiert sein, dass sie uns besuchen wollten (und das auch noch auf eine so auffällige Weise, dass wir sie sehen könnten)? Viel einfacher wäre es doch, uns zu beobachten, beispielsweise durch enorm empfindliche Teleskope, die den unseren vermutlich ebenso überlegen sein könnten wie offenbar deren Raumfahrttechnologie. Dabei muss natürlich erst einmal die Grundlage bestehen, dass sie unseren Planeten bei all den vielen Sternen überhaupt erst einmal gefunden haben, denn die 4 Lichtjahre, von denen ich weiter oben schrieb, sind eine sehr unwahrscheinliche Annahme, dass es bereits im am nächsten gelegenen Sonnensystem bereits eine entsprechend entwickelte außerirdische Kultur gäbe.

    Kommentar von LSdiethylamid LSdiethylamid Fragant

    beispielsweise 4 Lichtjahren Entfernung die Reisezeit für die Aliens nur etwa 2 Tage 1

    Der Effekt hängt aber stark von dem Bezugssystem ab. Für 4 Lichtjahre benötigt man mit Lichtgeschwindigkeit 4 Jahre - fertig.

    Was du meinst ist das Zwillingsparadoxon und das funktioniert nur wenn "die Aliens" zu ihrem Planeten zurückfliegen würden.

    Kommentar von JTKirk2000 JTKirk2000 Fragant

    Dieses Zwillingsparadoxon gilt für jede Relativgeschwindigkeit unabhängig von der Richtung. Und nein, das Zwillingsparadoxon ist nicht mehr und nicht weniger, als ein Beispiel dafür.

    Kommentar von LSdiethylamid LSdiethylamid Fragant

    „Wenn wir z. B. einen lebenden Organismus in eine Schachtel hineinbrächten und ihn dieselbe Hin- und Herbewegung ausführen liessen wie vorher die Uhr, so könnte man es erreichen, dass dieser Organismus nach einem beliebig langen Fluge beliebig wenig geändert wieder an seinen ursprünglichen Ort zurückkehrt, während ganz entsprechend beschaffene Organismen, welche an den ursprünglichen Orten ruhend geblieben sind, bereits längst neuen Generationen Platz gemacht haben." Albert Einstein

    Kommentar von JTKirk2000 JTKirk2000 Fragant

    "Hin- und Herbewegung", also unabhängig davon, in welche Richtung. Es geht um Relativbewegung und nicht unbedingt darum, welche Richtung es geht.

    Kommentar von claushilbig claushilbig Fragant

    Interessante Diskussion, die ich da losgetreten habe :) ...

    Aber selbst unter Berücksichtigung der Zeitdilatation dürften bei den zu erwartenden Entfernungen (bei 4 Lichtjahren dürfte es nicht bleiben, ich vermute eher das tausend- oder hunderttausendfache) auch für extrem schnell Reisende "recht lange" dauern ...

    (Für genaue Berechnungen fehlen mir astronomische und physikalische Kenntnisse.)

    Kommentar von JTKirk2000 JTKirk2000 Fragant

    Eine Kenntnis von astronomischen Kenntnissen, die über die Formeln der Zeitdilatation und der Längenkontraktion (gegebenenfalls noch der relativen Massenträgheit - keine Ahnung, wie die sonst genannt wird) hinaus geht (wobei jedes dieser Beispiele auf die Lorentztransformation mathematisch begründet ist) brauchst Du dafür eigentlich nicht. Ich hatte mir dazu mal den Spaß erlaubt, eine Excel-Datei zu erstellen, aber ich habe keine Ahnung, ob man das hier irgendwie einfügen könnte.

    Die einfache Formel zur Zeitdilatation findest Du neben einem guten Tafelwerk auch beim Wikipediaartikel zur Zeitdilatation unter dem Abschnitt Lichtuhr als zweite auffällige Formel.

    Die Längenkontraktion (oder auch Lorentzkontraktion genannt) findest Du unter dem Wikipediaartikel zur Lorentzkontraktion. Hier ist die Formel aber oben im Artikel in zwei Formeln aufgeteilt, nämlich einmal das Verhältnis zwischen kontrahierer Länge und Ruhelänge und einmal der Lorentzfaktor, welcher diesem Verhältnis zwischen den beiden eben genannten Längen entspricht. (Eigentlich ist die erste Formel auch eine Gleichung, nämlich kontrahierte Länge gleich Ruhelänge durch Lorentzfaktor.)

    Die relative Massenträgheit dürfte gegenüber der Zeitdilatation proportional sein, doch das ist für diese Diskussion eher irrelevant.

    Würden wir bei dem Beispiel von 99,9999%c bleiben, so würde man vermutlich 4000 Lichtjahre (ausgehend für die mit dieser Geschwindigkeit Reisenden) 5,66 Jahre benötigen. Bei 99,9999999999999%c würden aber selbst 400000 Lichtjahre in 6 Tagen, 12 Stunden und etwa 44,9 Minuten Reisezeit überwunden werden können. Allerdings für außenstehende Beobachter, die also nicht mitreisen, würde die Reisezeit in Jahren etwas länger erscheinen, als es der Entfernung in Lichtjahren entspricht.

    Kommentar von claushilbig claushilbig Fragant

    Mag alles sein - das würde aber voraussetzen, dass eine entsprechende Intelligenz technisch erheblich weiter entwickelt ist als wir ...


    Auch die Wikipedia-Artikel zum Thema übersteigen ein wenig das, was ich so auf Anhieb verstehen würde ... :(

    Kommentar von JTKirk2000 JTKirk2000 Fragant

    Eigentlich braucht es nur eine Möglichkeit mit ausreichend wenig Masse genug Antriebsenergie zu erzeugen, um derart relativistische Geschwindigkeiten (also so nahe an der Lichtgeschwindigkeit) zu erreichen. Theoretisch ist dies immer noch anhand eines einfachen Rückstoßprinzips machbar - ein entsprechend eingesetzter Antrieb muss nur effektiv und effizient genug arbeiten.

    Was die Zeitdlatation angeht und die Längenkontraktion so ergibt sich aus deren mathematischem Verhältnis zueinander, dass das eine ein Resultat des anderen ist. Vermutlich ist es bei der Massenträgheit auch so, dass diese einen Bezug zu beiden hat, aber sicher bin ich mir da auch nicht, weil ich da wohl auch nicht viel weiter bin als Du, dies zu verstehen.

    Mag alles sein - das würde aber voraussetzen, dass eine entsprechende Intelligenz technisch erheblich weiter entwickelt ist als wir

    Das bestreite ich ja auch gar nicht. Im Gegenteil. Mit chemischen Antrieben kann man nicht einmal davon träumen, mit auch nur 10% der Lichtgeschwindigkeit zu reisen, ganz zu schweigen davon, dass relativistische Effekte der Längenkontraktion und daher auch der Zeitdilatation bei nur 10% durchaus vernachlässigbar sind.

    Effizientere Antriebsarten, wie sie in modernen Sonden verwendet werden (z.B. die Deep Space One) verwenden einen Ionen-Antrieb, welcher zwar nicht in der Beschleunigung mit chemischen Antrieben vergleichbar ist, dafür aber wesentlich effizienter ist als chemische Antriebe und eine höhere Endgeschwindigkeit gestattet. Auch diese Antriebsart die immer noch nach dem Rückstoßprinzip funktioniert, ist keineswegs mehr Science Fiction, sondern wie am Beispiel angedeutet, bereits in praktischer Verwendung.

    Es ist also durchaus nicht ausgeschlossen, ein auf Rückstoß basiertes Triebwerk ausreichender Effizienz und Effektivität zu entwickeln, um irgendwann Geschwindigkeiten zwischen 99%c und 100%c zu erreichen. Was für uns theoretisch möglich ist, kann für eine weiter entwickelte Kultur durchaus schon praktisch genutzt werden. Und - sehen wir es mal pragmatisch - eine außerirdische Kultur, die von uns weiß, muss allein schon wegen ihrer Beobachtungsmöglichkeiten, weiter entwickelt sein, als wir es sind, denn von der Entdeckung einer außerirdischen Kultur aufgrund unserer Möglichkeiten sind wir noch weit entfernt.

    Das zweite Problem nämlich der technischen Umsetzung der Krümmung der Raumzeit wurde dabei noch gar nicht angesprochen. Hier ist es schon eher Science Fiction, aber selbst in diesem Punkt gibt es ernsthafte theoretische Forschungen basierend auf mathematischen Modellen. Die technische Machbarkeit ist uns zwar noch nicht gegeben, weil einfach noch einige Unbekannte in diesen Formeln sind, wie zum Beispiel die Eigenschaften und der Einsatz von exotischer Materie oder die Möglichkeit ein mit einem solchen Warpfeld reisendes Schiff vor der enormen Energie des Schiffes zu schützen, welche (soweit ich mich recht entsinne) die umgebende Materie in Plasma verwandeln würde. Aber der Alcubierre-Warpantrieb ist dahingehend auch nur eine bisher rein theoretische Möglichkeit. Welche sich irgendwann durchsetzen wird, wird sich wohl erst in der praktischen Machbarkeit zeigen, wenn dann nicht Patentrechtsansprüche dagegen stehen.

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    2 Ufos gesehen
    Antwort von Schokolinda Fragant

    in den himmel hinein sind entfernungen schwer abzuschätzen. folglich kann man größe und geschwindigkeit von objekten, die sich am himmel bewegen, schwer abschätzen. was dir riesig vorgekommen ist, könnte kleiner, aber näher gewesen sein. so sind dann einige dinge doch möglich z.b. dass es mehrere flieger nebeneinander gewesen könnten.

    Kommentar von jul12 jul12

    aber da war ei n umriss und es war nicht so krass hoch es war einfach nur gigantisch

    Kommentar von Schokolinda Schokolinda Fragant

    das kannst du aufgrund der fehlenden hinweise auf distanz gar nicht beurteilen.

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    2 Ufos gesehen
    Antwort von Zaputek Fragant

    LOOOOL... Ich hab auch shon mahl vliegende igel in der luuft gesehen! Vol xd und soooo.

    Kommentar von Sinara60 Sinara60 Fragant

    Kaputek: Jau!

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    2 Ufos gesehen
    Antwort von peterwuschel Fragant

    Da brauchste gar nicht so weit zu fahren

    Es gibt auch UFO's bei bekannten Burger-Bratern

    Da sind es halt die " Unbekannten Fleisch-ähnlichen Objekte".

    pw