Astronomie - neue und gute Antworten

  • Was befindet sich zwischen den Galaxien (intergalatisch)?
    Antwort von uteausmuenchen ·

    Hallo Sternwanderer2,

    ich fange mal mit der Frage hinten an, ok? also mit dem "warum sollen sich denn alle Sterne nur an einem Ort wie einer Galaxie tummeln und zwischendrin ist vieeel mehr NICHTS"?

    Also das liegt nicht daran, dass Sterne gesellige Wesen sind, sondern daran, dass die Schwerkraft recht stur sein kann. Besonders, wenn man ihr genug Zeit gibt. Und da das Universum so in etwa 13,8 Milliarden Jahre alt ist, hatte die Schwerkraft eine Menge Zeit.

    Fangen wir am Anfang an. Kurz nach dem Urknall ist das Universum heiß und dicht gefüllt. Aber es dehnt sich aus und kühlt dadurch ab. Dadurch dünnt sich auch die im Universum enthaltene Materie - damals noch keine Sterne, oder Galaxien, sondern Wolken aus Wasserstoff und Heliumgas - aus. So annähernd gleich verteilt im Universum dürfte sie damals gewesen sein.

    Das entscheidende Wort in diesem Satz ist "annähernd": Minimalste, zufällige Dichteschwankungen hat es gegeben. Minimale Unperfektheiten in der anfänglichen Gleichverteilung, rein zufällig bei der Expansion und durch Stöße zwischen den Gasmolekülen entstanden.

    Und das ist der Punkt, an dem die Schwerkraft zuschlägt. Auf solche minimalen Dichteschwankungen hat die nämlich nur gewartet: Wo ein bissi, bissi mehr Materie rein zufällig gelandet ist, dahin zieht die Schwerkraft noch mehr Materie. Kurz: Das System ist selbstverstärkend. Wo was ist, kommt wegen der Schwerkraft mehr hin, worauf die Gegend noch attraktiver für noch mehr Materie wird.

    Und genau das führt dazu, dass sich im jungen Universum die Gaswolken in bestimmten, rein zufälligen Ecken sammeln. Dort bilden sich Galaxien und Sterne. Die Materie, die zwischen diesen Regionen ist, wird nach und nach über die Schwerkraft auch dorthin gezogen.

    Und genau deshalb ist der Raum zwischen den Galaxien heute richtig, richtig leer. Umso leerer, je weiter man draußen ist. Die Galaxien bilden ja Haufen, Galaxienhaufen. Und der Raum zwischen den Galaxien innerhalb dieser Haufen und Superhaufen ist schon ordentlich leer. Aber noch viel leerer ist es dann zwischen den Haufen, in den sogenannten Voids. Void ist Englisch und heißt wortwörtlich Lücke oder Leerraum. Physiker sind nicht wirklich phantasiereich bei der Benamsung solcher Phänomene. Aber immerhin gibt der Name "Void" gleich die Antwort auf Deine Frage: Die Dinger heißen so, weil sie leer sind, ja.

    Ist im intergalaktischen Raum also wirklich gar nichts?

    Nein.

    Ganz, ganz wenige einzelne Teilchen gibt es im intergalaktischen Raum auch. Dass da von normaler Materie praktisch nichts drin ist, da können wir ganz sicher sein. Einfach deshalb, weil das Licht von dahinter liegenden Galaxien ja bei uns ankommt. Da ist also nichts drin, was mit diesem Licht wechselwirkt.

    Dunkle Materie können wir aber nicht ausschließen, gerade im intergalaktischen Raum hat man über die Untersuchung von sogenannten Gravitationslinseneffekten sehr wohl Hinweise darauf gefunden, dass da etwas drin ist, was Schwerkraft ausübt, aber kein Licht aussendet oder verschluckt.

    Hier unter der Überschrift "3D-Kartographie der Dunklen Materie"

    http://www.wissenschaft-online.de/astrowissen/lexdt_d03.html#dm

    findest Du z.B. die Ergebnisse einer Durchforstung eines Raumes, in dem 500 000 Galaxien Platz haben. Eine Menge intergalaktischer Raum also. Und man hat darin Gravitationslinseneffekte gefunden, wie auf dem Bild zu sehen.

    Grüße

  • Was befindet sich zwischen den Galaxien (intergalatisch)?
    Antwort von claushilbig ·

    Zum größte Teil besteht das Universum aus einem Vakuum, das "leerer" ist als jedes Vakuum, das wir auf der Erde künstlich erzeugen können...

    (Und das gilt nicht nur für das gesamt Universum, sondern auch schon für jede Galaxie und sogar für unser Sonnensystem - selbst zwischen den Planeten ist größtenteils NIX.)

    Womit nicht gesagt ist, dass da nicht auch mal irgendwo ein Materiebrocken rumfliegen könnte oder ein sog. Nebel.

  • Was befindet sich zwischen den Galaxien (intergalatisch)?
    Antwort von Startrails ·

    Hallo,

    der Großteil ist tatsächlich "Nichts". Dazwischen gibt es aber durchaus Sterne wie man anhand Infrarotmessungen herausfand. Außerdem gibt es jede Menge Wasserstoff welches übrig blieb nachdem sich Galaxien gebildet haben. Auch sehr schön hier beschrieben:

    http://www.astronews.com/frag/antworten/3/frage3287.html

    "Ja, das ist durchaus wahrscheinlich. Da die Galaxien, die wir heute in unserer Nachbarschaft beobachten, im Laufe ihrer Existenz schon mehrere Kollisionen mit anderen Galaxien durchgemacht haben dürften, werden dabei jeweils Sterne in den intergalaktischen Raum geraten sein.

    Im Verlauf der Geschichte des Universums ist es nämlich immer wieder zu solchen Kollisionen zwischen Galaxien gekommen. Nach Ansicht der Astronomen haben sich große Galaxien durch die wiederholte Kollision und Verschmelzung von Galaxien oder durch das "Verschlucken" kleinerer Systeme erst zu ihrer heutigen Größe entwickeln können.

    Wenn man sich aber Galaxien anschaut, die gerade miteinander wechselwirken - also gerade dicht aneinander vorüberfliegen oder direkt kollidieren - kann man erkennen, dass sich dabei oft sogenannte Gezeitenarme bilden, also langgezogene ins All hinausreichende Ansammlungen von Gas und Sternen, die aus ihren ursprünglichen Galaxien herausgerissen wurden. Viele von diesen Sternen dürften irgendwann einmal als Einzelgänger im intergalaktischen Raum enden. Erst unlängst hatten Astronomen solche Sterne für das beobachtete Infrarot-Hintergrundleuchten verantwortlich gemacht."

  • Was befindet sich zwischen den Galaxien (intergalatisch)?
    Antwort von konzato1 ·

    Nichts, ein paar vagabundierende Sterne und vielleicht bischen schwarze Materie, nach der die Wissenschaft sucht.

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von Sternwanderer2,

    Also doch ein paar Sterne, die gegen den Strom schwimmen? Wie toll _ Woher weiß man das?

    Kommentar von konzato1,
    Kommentar von blackst0rm,

    Gabs da nicht auch sone Theorie von Sternlosen Planeten die ziellos durchs All zischen?

    Kommentar von konzato1,

    Die wird man aber leider nie sehen können. Weil dort eben kein Licht ist, welches diese "Himmelskörper" mal beleuchten könnte.

    Kommentar von pflanzengott,

    Quatsch! Man kennt bereits unzähliger dieser Planeten, die ohne ihren Stern alleine durchs All fliegen. Derartige Körper sind schwache aber nachweisbare Infrarotquellen!

    Kommentar von konzato1,

    Quelle?

    Weil davon habe ich noch nichts gehört.

  • Mission Rosetta: Astronomie
    Antwort von Startrails ·

    Hallo Carno1995,

    wie "uteausmuenchen" bereits erwähnte, sind solche Swing-By-Manöver sehr effektiv wenn es darum geht große Geschwindigkeiten aufzunehmen um weite Entfernungen überbrücken zu können und zwar ohne enorm viel Treibstoff mitzuführen was mit hohen Kosten verbunden wäre.

    Rosetta wurde 2004 mit der Trägerrakete Ariana 5 ins All gebracht. Eigentlich war ein anderer Komet als Ziel vorgesehen, aber damals gab es Probleme beim Start und folglich wurde Komet "Tschuri" ausgewählt - dies vielleicht noch als kleine Ergänzung :-)

  • Gute Sach/Fachbücher?
    Antwort von BurkeUndCo ·

    Die Geschmäcker sind verschieden. Es gibt nicht das Beste Buch und keine wirklichen Empfehlungen.

    Statt dessen: Geh in eine Universitätsstadt und dort in eine möglichst große Buchhandlung mit wissenschaftlichen Büchern (meist als Uni-Buchhandlung bezeichnet). Dann schauv dir die Bücher von dem Fachgebiet, ddas dich interessiert persönlich an. Verstehst Du, was geschrieben wurde? Passt dir die Schreibweise und der Stil.

    Nur dann, wenn es zu dir passt, nur dann ist es ein gutes Buch für dich.

  • Mission Rosetta: Astronomie
    Antwort von uteausmuenchen ·

    Hallo Carno1995,

    mit Swing-By-Manövern kann man eine Sonde sehr effektiv beschleunigen oder abbremsen. Das könnte man sonst nur, wenn man viiiel Treibstoff mitnimmt. Und Treibstoff ist Gewicht. Und Gewicht ist in der Raumfahrt ein Problem: Jedes Kilo, was man vermeiden kann, macht eine Mission bezahlbarer.

    Das ist also der Hauptgrund. Bei Rosetta war zusätzlich noch das Problem, dass nicht sicher war, welcher Komet letztlich angesteuert werden würde und dass man mit exakt der richtigen Geschwindigkeit ankommen musste: Man brauchte eine sehr geringe Relativgeschwindigkeit zum Kometen.

    Grüße

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von uteausmuenchen,
  • Gute Sach/Fachbücher?
    Antwort von grtgrt ·

    Mein Vorschlag: Die beste Einführung in die Quantenphysik, die es gibt: http://www.amazon.de/Skurrile-Quantenwelt-Silvia-Arroyo-Camejo/dp/3540297200

    Das Buch schließt die Lücke zwischen der meist allzu oberflächlichen, populär-wissenschaftlichen Literatur und der hochgestochener Studienliteratur. Die erst 19-jährige Silvia Arroyo Camejo gibt ihren Lesern - auf dem Niveau der Schulmathematik - eine Einführung in die Prinzipien der Quantenphysik.

    Das Buch besteht aus Abschnitten, deren jeder 2-3 Seiten lang ist und die in seiner Überschrift gestellte Frage beantwortet.

    Man kann das Buch selektiv lesen, aber auch wer ein Kapitel nach dem anderen liest, wird keinen Bruch erkennen. Es ist ein Buch, wie es didaktisch geschickter wohl gar nicht gestaltet werden kann.

    SEHR EMPFEHLENSWERT für jeden, der ein naturwissenschaftliches Fach studiert.

  • Wann erste interstellare Raumfahrt?
    Antwort von Alien9 ·

    Die interstellare Raumfahrt ist möglich und könnte weltweite Vollbeschäftigung bringen, wenn man dies möchte. Es gibt mindestens 3 Personen auf der Erde die den Wissenschaftlern den richtigen Weg zeigen könnten.........

  • Warum ist ein Komet nicht so dicht wie ein Wattebausch ?
    Antwort von Startrails ·

    Kometen entstanden ungefähr zur gleichen Zeit wie die Planeten des Sonnensystems. Ihr Ursprung liegt im Kuipergürtel (Region hinter der Neptunbahn) und der Oortschen Wolke (in ca. 1,6 Lichtjahren Entfernung).

    Wie du sagtest war am Anfang Staub welcher sich gegenseitig aufgrund elektrostatischer Anziehung verklumpte. Durch enorme Blitze wurde aus dem Staub Gestein welches sich nun aufgrund der Gravitation anziehen konnte, größer werden konnte und somit zu Planeten wurden.

    Die Entfernung der Entstehungsorte der Kometen sind so weit von der Sonne entfernt, dass da keine Wärme mehr ankommt und sie somit größtenteils aus gefrorenen Gasen und den o.g. Staubpartikeln entstanden.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von hanninanni63,

    enorme Blitze ? wo hast du denn diesen Blödsinn her ? :-D das ist lustig !!

    Kommentar von hanninanni63,

    ...moment, du meinst bestimmt die Entladungen wegen der elektrostatischen Aufladung ? Wenn ja würden diese Entladungen nicht in der Lage sein Staub zu Felsen zu verdichten. Die elektrostatische Anziehung könnte höchstens Staub zu irgendwelchen lockeren Fusseln binden, niemals Massivbrocken.

    Kommentar von Startrails,

    Ich finde es unmöglich!

    Ich schrieb, dass diese Staubfusseln elektrostatisch aufgeladen waren und dadurch kam es zu Blitzen - folglich entstand Gestein welches nun Gravitation ausüben konnte. Wir reden hier nicht gleich von Felsen in Hausgröße oder so, sondern immer noch von winzigen Teilchen. Diese Teilchen verklumpten nun zu immer größer werdenden Objekten.

    Aber ist ja eh nur infantiler Blödsinn - von daher empfehle ich www.google.de

    Diese Konversation ist aufgrund der Beleidigung hiermit für mich beendet...

    Kommentar von Startrails,

    Tja, ob Phil Plait oder auch Alexander Filipenko Blödsinn reden, das überlasse ich dir...

    Kommentar von hanninanni63,

    ich kenne diese Leute nicht und ziehe es vor meinen eigenen Verstand zu benutzen anstatt alles unbesehen nachzuplappern.

    "...kam es zu Blitzen - folglich entstand Gestein" Blitze lassen kein Gestein entstehen. So einfach ist das. Du hast das Grundproblem deiner Logik nicht verstanden: dieser Rosetta-Komet hat z.b. eine so schwache Schwerkraft, das diese unmöglich die eigene Masse zu festem Fels zusammendrücken könnte. Trotzdem ist es Fels, also warum ? Wohl weder wegen elekrostatischen Entladungen, noch wegen der eigenen Gravitation.

    Kommentar von weckmannu,

    @startrails

    Leider hast du Abläufe in der Frühzeit unserer Erde mit bereits vorhandener Atmosphäre in die Bildung von Kometen gemischt. Blitze finden in Atmosphäre statt, der Blitzkanal ist ja Plasma.

    Also kein Grund beleidigt zu spielen. Nicht alles bei startrails ist fundiert, man kann auch mal irren!

  • Warum ist ein Komet nicht so dicht wie ein Wattebausch ?
    Antwort von Raetselknacker ·

    Da wir hier nur über Theorien reden können findest Du hier einen kleinen Text zu gängigen Theorie

    http://www.planet-wissen.de/natur_technik/weltall/kometen/

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von hanninanni63,

    die Problemfrage der Dichte wird dort nicht erklärt. Ist dir das schon aufgefallen ?

    Kommentar von Raetselknacker,

    Bisschen mehr anstrengen und vielleicht mal selber googlen:

    "Als Ursprungsort der Kometen nehmen Astronomen den sogenannten Kuipergürtel und die Oortsche Wolke an"

    wiki: Kuipergürtel : ...bei den Kometenkernen um Fragmente handelt, die aus Zusammenstößen von KBOs ... (zusammenstoß = verdichtung)

    wiki: Oortsche Wolke : ...Gesteins-, Staub- und Eiskörpern unterschiedlicher Größe, die bei der Entstehung des Sonnensystems und dem Zusammenschluss zu Planeten übrig geblieben ... (also auch von vorherein unterschiedlich in ihrer Dichte)

    Kommentar von hanninanni63,

    ich hatte eigentlich nicht vor immer das gleiche Zeug wiederzukauen was man so denn überall lesen kann. Selbst überlegen macht mehr Spaß. Aus Zusammenstößen kann bei hohen Geschwindigkeiten keine Verdichtung entstehen, nur Trümmer. Bei geringeren Geschwindigkeiten erfolgt eine Verschmelzung unter extremen Temperaturen. Aber dafür müssen die Objekte ja schon die Dichte von grösseren Himmelskörpern besitzen. Die Frage war: wie kommen kleine Objekte zu ihrer großen Dichte. Bei den großen Objekten kennen wir den Mechanismus ja bereits. "von vorherein unterschiedlich in ihrer Dichte" ist lediglich eine Feststellung, und keine schlüssige Erklärung für den Grund dafür.

    Kommentar von Raetselknacker,

    Also wenn Du mit den gängigen Theorien und Erklärungen, "die man überall lesen kann", nicht zu frieden bist - ist das vielleicht die falsche Plattform hier! Bist Du Dir sicher, dass Du überhaupt einen Rat suchst und einfach nicht nur über das Thema diskutieren willst?

    Kommentar von hanninanni63,

    dein Nick ist lustig :-D du bist kein Rätselknacker.

    ich bin nicht zufrieden weil die gängigen Theorien manchmal für mich keinen Sinn ergeben wenn ich mir die Mühe mache sie Schritt für Schritt nachzuvollziehen. So auch hier. Ich wüßte nicht was daran falsch sein sollte hier nachzufragen ob man nur das Opfer eines Denkfehlers ist und wo dieser liegt. Dann ist es natürlich nervig wenn man oft zu lesen kriegt daß man doch Suchmaschinen benutzen soll, weil die Gefragten den Widerspruch nicht selbst auflösen können.

    Kommentar von Startrails,

    Selber googlen? Beste Antwort ;-)

    Kommentar von hanninanni63,

    jemand möchte etwas wissen und mir scheint, da du es selbst nicht beantworten kannst weil du null Ahnung hast, fragst du Onkel Google und gibst dann dieses Resultat als eigene Antwort aus.

    Kommentar von Startrails,

    Wenn ich Google befrage und hier Antworten eingebe, dann zeige ich dies erkenntlich in meinen Antworten - kannst du dir gerne ansehen...

    Kommentar von hanninanni63,

    Deine Äusserungen haben zu der Beantwortung meiner Frage leider nichts beigetragen.

  • Was befindet sich hinter einem schwarzen Loch (Weltall)?
    Antwort von kami1a ·

    Hallo! Offenbar brauchst Du zunächst mal Informationen. Hier mal den Text von "derAstromom" lesen. Er ist auch hier im Forum unterwegs und da besonders beim Thema Astronomie eine absolute Bereicherung.

    https://www.gutefrage.net/frage/neutronenstern--schwarzes-loch#answer83451532

    Die Bezeichnung "Schwarz" kann leicht in die Irre führen. Normalerweise siehst Du Objekte auch aus dem Weltall weil die von ihnen ausgestrahlten Photonen Dein Auge erreichen. Genau das ist aber bei einem Schwarzen Loch anders. Seine Masse ist so groß dass die Photonen nicht mehr entweichen können. Keine Photonen = keine Informationen für Dein Auge = schwarz. Aber natürlich setzt sich das Weltall dahinter fort wie hinter jedem Objekt im Weltall.

    Ich wünsche Dir alles Gute.

  • Was ist das auf dem Bild ? Astronomie
    Hilfreichste Antwort von uteausmuenchen ·

    Hallo derklugi,

    Dein Bild zeigt die Ergebnisse von BATSE (http://de.wikipedia.org/wiki/Compton_Gamma_Ray_Observatory)

    Das Bild ist folgendermaßen zu verstehen:

    Gezeigt ist eine Karte nahezu des gesamten Himmels (halt der Bereich des Himmels, den BATSE sehen kann. Jeder Punkt auf der Karte entspricht den Koordinaten eines bekannten GRB (Gamma Ray Bursts, oder Gammablitzes).

    Die Ebene der Milchstaße liegt dabei im Bereich um die "x-Achse", läuft also flach von -180 bis +180. Je weiter ein Punkt von der Bildmitte entfernt war, desto weiter war der GRB auch am Nachthimmel außerhalb der Milchstraße.

    Unser Sonnensystem liegt ja in der galaktischen Ebene, so dass wir die Milchstraßenebene als schmales Band am Himmel sehen. Und dieses schmale Band entspicht dem zentralen Bereich des Bildes; das Bild deckt aber eben weite Bereiche des Nachthimmels ober- und unterhalb des Milchstraßenbandes mit ab.

    Warum ist dieses Bild so interessant? Vor der BATSE-Mission vermutete man die Ursache der meisten GRB, die man von uns aus beobachten kann, innerhalb unserer Milchstraße. Diese Hypothese passt nicht wirklich zum Bild:

    Die Verteilung der GRB am Nachthimmel ist nahezu perfekt isotrop, das heißt in allen Richtungen gleich. Würden die meisten beobachtbaren GRB aus der Milchstraße kommen, dann müssten wir eine Konzentration der Punkte um die Mittellinie sehen. Und das ist ja ganz offensichtlich nicht der Fall. Die beobachtete Verteilung gilt deshalb als starkes Indiz (wenn für sich genommen auch nicht als endgültiger Beleg), dass GRB ein Phänomen sind, das sich außerhalb der Milchstraße abspielt.

    Grüße

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von derklugi,

    Vielen, vielen, vieeeeelen Dank ! Ich habe jetzt alles verstanden. Mit Abstand die beste Antwort ! Du kriegt sobald es geht einen Stern ! Danke - perfekte Antwort :-)

    Kommentar von uteausmuenchen,

    Danke für den Stern, ich freu' mich sehr!

    =D

    Kommentar von DerandereAchim,

    Klasse, Ute!

    Liebe Grüsse aus DK

    Achim

  • Was ist das auf dem Bild ? Astronomie
    Antwort von Walto ·

    Hallo, bei http://www.ajoma.de/html/die_milchstrasse.html findest Du eine "Neue Infrarot-Karte der Milchstraße". Das Zentrum unserer Milchstaße befindet sich genau im Zentrum der Karte. Die Milchstraße erscheint in der Karte als relativ dünne horizontale Linie.
    Bei Deiner Karte ist die Aufteilung genauso.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von derklugi,

    Danke für deine Antwort. Also ist die Milchstraße die Linie von +180 bis -180 ?

    Kommentar von Walto,

    Ja, so ziemlich. Da sich unsere Sonnensystem am Rand der Milchstraße befindet, sind sozusagen beim Blick weg vom Zentrum nicht sehr viele Sterne, die zur Michstraße gehören. Deswegen ist an den Rändern der Karte diese Linie recht dünn.