Astronomie - neue und gute Antworten

  • Warum haben Astronauten einen Raumanzug an?
    Antwort von BurkeUndCo ·

    Du hast recht: Luft ist relativ leicht, deshalb steiget sie zum Beispiel in Wasser in Form von Luftblasen nach oben.

    Aber Luft besteht aus Materie und hat durchaus ein Gewicht und Masse. Deshalb wird sie von der Schwerkraft der Erde angezogen und bildet nur eine extrem dünne Schicht auf der Erdoberfläche. Dabei wird die Luft nach oben hin immer dünner. Wäre die Luft überall so dicht, wie an der Erdoberfläche, dann würde die Luftschicht nur ca. 5500 m dick sein. Demzufolge gäbe es am Mount Everest in 8000 m Höhe schon keine Luft mehr.

    Oben im Weltall gibt es gar keine Luft und deshalb brauchen die Astronauten einen Weltraumanzug, damit sie nicht ersticken - an Luftmangel sterben.

  • Warum haben Astronauten einen Raumanzug an?
    Antwort von AstroMark ·

    sry falls das hier jetzt ein BISSCHEN Frech wirke...

    Bist du dämlich ??? Wenn du diese Frage ernst gemeint hast dann bist du wirklich sehr DUMM !!! Ich hoffe eher das soll ein Scherz sein sonst bist du sehr DÄMLICH !!!

    Ich Denke eher du wolltest die Community Pranken !!! Und deshalb bist du DUMM !!! Willst du deinen "spaß" (nicht falsch verstehen !!!) dann geh auf stupidpedia und ließ da irgendwelche dämlichen Kommentare !!! Gutefrage.net ist nicht zum Pranken da !!!

    Ich weiß nicht ob ich wirklich mit meinem Alter schlauer bin ,aber ich hoffe(wenn das dein ernst sein soll) für dich nicht !!!

    MfG AstroMark (14)  

    PS.: Geh' noch einmal in die Schule !!! 

  • Exoplaneten Temperatur?
    Antwort von pflanzengott ·

    Hey,

    grundsätzlich ist die präzise Vermessung der Oberflächentemperatur auf Exoplaneten ein sehr schwieriges Unterfangen. Über eine mathematische Gleichung kann die sogenannte Gleichgewichtstemperatur eines Planeten elementar abgeschätzt werden, wenn man den über alle Wellenlängen integrierten Strahlungsfluss des Sterns (Leuchtkraft) und den Abstand zwischen Stern und dem Planeten kennt.

    Die Abschätzung der Temperatur über diese Gleichung, setzt jedoch einige Bedingungen voraus, die aus physikalischer Sicht nur begrenzt gegeben sind. Um die tatsächliche Oberflächentemperatur auf einem Planeten zu vermessen, analysiert man mit einem Infrarotteleskop die spektrale Energieverteilung bestimmter Wellenlängenbereiche.

    Das ist immer dann möglich, wenn der Planet vor seinem Stern für uns sichtbar erscheint. Dann reflektiert der Planet jegliches Sternlicht auf der von uns abgewandten Seite und die vom Planeten zu uns dringende Strahlung rührt rein von der Wärmestrahlung seiner Oberfläche her. In der Praxis ist das, vor allem aufgrund des geringen Auflösungsvermögens, schwierig umzusetzen.

    Lg Nikolai

  • Reise im Weltraum?
    Antwort von soissesPDF ·

    1 Lichtjahr = 1 Jahr mit Lichtgeschwindigkeit.
    Je weniger Geschwindigkeit je länger dauerte die Reise.
    80% Lichtgeschwindigkeit = 20% längere Dauer der Reise.
    Aber auch nur, wenn die Reise Punkt zu Punkt erfolgen würde.
    Ein Ausweichmanöver und schon verlängert sich die Reise, ebenso bei einem Bremsmanöver usw.usw.

    Hinsichtlich der Entfernungen wäre das eine Reise ohne Wiederkehr.
    Bei einer Entfernung von 5.000 Jahren, wären Hin-und Rückflug 10.000 Jahre.
    Hier wäre niemand mehr, der die Besatzung überhaupt noch kennen würde.

  • Um wieviele Stunden oder Minuten verlängert sich der Tag?
    Antwort von Mandrin1000 ·

    Das verläuft sinusförmig. Also die Tage nehmen im März schneller zu als unmittelbar nach dem 21.12 und im September schneller ab als unmittelbar nach dem 21.6. Die Erde benötigt für eine Umdrehung um ihre eigene Achse von West nach Ost 23 Stunden und 56 Minuten. Gleichzeitig bewegt sich die Erde von Ost nach West um die Sonne. Das macht am Tag 4 Minuten aus (die Erde muss 4 Minuten weiter drehen, ehe die Sonne an der gleichen Stelle am Himmel erscheint) und der Tag hat somit 24 Stunden, während ein Stern bereits nach 23 Stunden und 56 Minuten die gleiche Stelle am Himmel erreicht. Das wirkt sich dann wie eine Minisommerzeit aus. Daher werden die Tage nach der Wintersonnenwrnde zuerst abends länger und nicht morgens.

  • Könnt ihr mir ein Marken Teleskop für ungefähr 200€ vorschlagen?
    Antwort von Freakup ·

    Hallo Bullenmonster1,

    für Dich scheint sich das Omegon Teleskop N 114/900 EQ-1 anzubieten. Die Kundenbewertungen auf Amazon sind sehr positiv. In dieser Preiskategorie, scheint dieses Teleskop eines der Besten zu sein. Außerdem ist es bei Amazon ziemlich weit oben auf der Bestsellerliste. Ich glaube schon, dass man für den Anfang ein Teleskop im Preisbereich von 200€ kaufen kann. Besonders, wenn man noch gar nicht genau weiß, ob man dieses Hobby über längere Zeit überhaupt intensiv betreiben möchte. Ich habe sogar gesehen, dass dieses Teleskop auf einigen Teleskop Test Seiten sogar den ersten Platz belegt hat. Eine dieser Seiten ist diese hier:

    http://www.teleskopkaufen24.de/

    Dort ist außerdem ein Testbericht zu dem Omegon Teleskop N 114/900 EQ-1 auf dieser Seite zu finden.

    Ich hoffe ich konnte Dir helfen und Dich ermutigen, denn man kann durchaus ein potentes Teleskop für 200€ bekommen!

    LG Freakup

  • Reise im Weltraum?
    Antwort von dompfeifer ·
    ... wie schnell so ein Raumschiff dann in der Lage wäre sich fortzubewegen.

    Da unterliegst Du einem grundsätzlichen Missverständnis! Die technisch erzielbare Höchstgeschwindigkeit ist eine Eigenschaft von Straßen-, Schienen-, Wasser- und Luftfahrzeugen. Da gelten zwei irdische
    Sonderbedingungen:

    Erstens muss hier zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Geschwindigkeit eine entsprechende Leistung zugeführt werden wegen der Überwindung der Widerstände gegenüber der Erdoberfläche (z.B. Rollreibung, Wasserreibung, Luftreibung). Und aus der Leistungsgrenze ergibt sich die Höchstgeschwindigkeit des jeweiligen Fahrzeugs.

    Zweitens relativieren wir hier die Geschwindigkeitsbestimmung eines bewegten Körpers auf ein allgemein stillschweigend vereinbartes Bezugssystem, nämlich die Erdoberfläche. Dabei wird völlig abgesehen von der Bahngeschwindigkeit der Erdoberfläche um die Erdachse, von der Bahngeschwindigkeit der Erde um die Sonne, Geschwindigkeiten von Sonne, Galaxis und dergl. mehr.

    Bei der Bestimmung der „Reisegeschwindigkeit“ von Raumschiffen kommen wir auf völlig unterschiedliche Ergebnisse, je nach dem, welches Bezugssystem wir dabei willkürlich auswählen: Ein Punkt auf der Erdoberfläche, der Erdmittelpunkt, die Sonne, die Drehachse der Milchstraße u.s.w.

    Wir können also bestenfalls darüber spekulieren, in welcher fernen Zukunft mit welchen Antriebssystemen und „swing-by-Manövern“ welche Beschleunigungen über welche Zeiträume ermöglicht sein könnten. Daraus könnten wir dann z.B. annähernd berechnen, dass sich mit diesen Mitteln das Raumschiff zum Zeitpunkt x momentan in einer Entfernung von 1 Lichtjahr vom Erdmittelpunkt entfernt ist oder vom Mittelpunkt der Sonne.

  • Reise im Weltraum?
    Antwort von OnkelSchorsch ·

    Was eine zukünftige Technik eventuell zu leisten imstande sein wird, kann man kaum erraten.

    Es scheint aber durchaus vernünftig, anzunehmen, dass wir die Naturgesetze doch einigermaßen kennen. Somit dürften Geschwindigkeiten, die sich der des Lichtes annähern, wohl unmöglich sein. Meiner ganz persönlichen Einschätzung nach könnten vielelicht mal Geschwindigkeiten im Bereich von ein bis zehn Prozent der Lichtgeschwindigkeit möglich sein, unter der Voraussetzung, dass man es schafft, eine Art "Schutzschirm" zu konstruieren, mit dem die kosmische Materie vom Raumschiff abgehalten wird, denn andernfalls würde unser Raumschiff binnen kürzester Zeit durch die auch im All vorhandene Materie zerstört.

    Höhere Geschwindigkeiten wären eventuell für Nano-Raumschiffe denkbar, also Raumschiffe, die nicht größer als ein paar hundert Moleküle sind, die durch Laserlicht aus dem Sonnensystem angetrieben werden und sich am Zielort zu größeren Strukturen zusammenfügen.

    Ob es jemand die Möglichkeit geben wird, die natürliche Barriere der Lichtgeschwindigkeit auszutricksen? Ich weiß es nicht. Ausschließen will ich diese Möglichkeit nicht, allerdings wird es wohl noch sehr lange dauern, bis jemandem dazu der passende Trick einfallen könnte.

  • Reise im Weltraum?
    Antwort von uteausmuenchen ·

    Hallo omapoma1,

    wir sind uns hoffentlich einig, dass Aussagen über zukünftige Technik immer etwas spekulativ sind... ;-)

    Was nicht spekulativ ist, das sind die Naturgesetze. Die geben den Rahmen vor und damit die theoretischen Möglichkeiten. Bei einem interstellaren Raumschiff reicht das aber nicht. Man muss durchaus auch die technische Machbarkeit über die benötigte Energie, Rohstoffmenge und Kosten betrachten.

    Schneller als das Licht geht nicht für Objekte mit Masse. Das ist also schon mal eine nicht erreichbare Obergrenze für die Geschwindigkeit.

    Wenn wir optimistisch sind - sehr optimistisch! - dann wäre es möglich, schneller zu werden als die schnellsten Raumsonden, die wir losgeschickt haben. Das ist trotz verbesserter Technik deshalb so optimistisch, weil ein bemanntes Raumschiff natürlich erheblich mehr Nutzlast hat als eine wenige Meter große Blechbüchse. Wir müssen also erheblich mehr Energie azfwenden, gerade dann, wenn man auf relativistische Geschwindigkeiten kommen will.

    Die Frage stellt sich, welcher Antrieb in Betracht käme.

    Ein leistungsfähiger Antrieb wäre ein Ionentriebwerk, wie man es teilweise bereits benutzt - nur eben technisch erheblich "aufgepeppt".

    Das Problem, das sich dann stellt, ist aber, wie sich leicht errechnen lässt...

    http://www.spektrum.de/quiz/ein-raumschiff-mit-ionenantrieb-koennte-in-knapp-800...

    ... die Treibstoffmenge. Selbst bei Geschwindigkeiten für das Raumschiff, die "nur" 10x so hoch sind, wie schnelle Raumsonden, wäre eine ungeheure Treibstoffmenge von 250 000 000 000 Kilogramm für eine Reise zu Alpha Centauri nötig. (Für ein Lichtjahr also etwa ein Viertel davon - nur bist Du dann halt irgendwo im nirgendwo und ein paar Billionen Kilometer von der nächsten Tankstelle weg. Das zieht sich, wenn man schieben muss.) Mit damit erreichbaren 600 000 km/h bräuchte das Schiff etwa 8000 Jahre. (Wieder: Für ein Lichtjahr nur 2000 Jahre. Also wenn Caesar ins Raumschiff gestiegen wäre, käme Berlusconi an. So in etwa...)

    Wegen der enormen Treibstoffmengen sind solche Antriebssysteme für die hypothetische interstellare Raumfahrt eigentlich unattraktiv. Fangen wir also an, über mögliche Alternativen zu spekulieren...

    Am schnellsten würde man das Raumschiff mit einem (hpothetischen!!) Materie-Antimaterie-Triebwerk bekommen. Die Annihilation schon geringster Mengen Materie mit Antimaterie setzt die Energie frei, für die man Tonnen von Treibstoff gebraucht hätte. Da die resultierenden Photonen zudem das Raumschiff mit Lichtgeschwindigkeit verlassen, passt auch der Impulsübertrag noch bei bereits hohen Geschwindigkeiten des Raumschiffes. Mit einem ausgeklügelten Materie-Antimaterie-Triebwerk wären Endgeschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit theoretisch möglich. (http://www.journeytospace.de/pages/sr14.htm)

    Theoretisch... Wenn man einmal davon absieht, dass man eigentlich einen solchen Antrieb nicht unter dem Allerwertesten haben möchte, bleibt das technische Problem, dass man die Antimaterie erst einmal herstellen muss. Dafür ist wiederum dieselbe Energiemenge nötig, die wir hinterher raus kriegen wollen (sogar etwas mehr, aber rechnen wir einmal idealisiert). Mit anderen Worten braucht ein solcher Antrieb nicht weniger Tonnen Brennmaterial - wir nehmen sie nur nicht mit, sondern verbraten sie vorab, um unseren Treibstoff für unterwegs herzustellen.

    Ein weiteres Problem, das man nicht vergessen darf, das bei solchen Geschwindigkeiten die theoretische Reisezeit aber erheblich beeinflusst, ist die Beschleunigungsphase. Der menschliche Körper hält nicht beliebig hohe Beschleunigungen aus. Schon gar nicht auf Dauer. Wir müssen also zwangsweise gemütlich beschleunigen. Und das wiederum verlängert die Reisezeit, weil wir ja trotz theoretisch hoher Endgeschwindigkeit Jahre brauchen, bis wir die erreicht haben. Selbst mit einem hypothetischen Materie-Antimaterie-Antrieb bleibt die interstellare Raumfahrt ein Gernerationenunterfangen, weil wir den größten Teil des geforderten Lichtjahres nicht mit Endgeschwindigkeit fahren.

    Vom Warpantrieb liest man gelegentlich im Web, dass die NASA bereits daran forsche... naja, das Web ist da wie Papier: geduldig... Tatsächlich gibt es theoretische physikalische Modellrechnungen für solche Antriebe (z.B. http://arxiv.org/pdf/1208.3706.pdf). Sie haben aber Nachteile. Erhebliche Nachteile. Entweder benötigen diese theoretischen Modelle mit der sogenannten "exotischen Materie" eine Materieform, die rein hypothetisch ist und möglicherweise in unserem Universum auch gar nicht existent ist, oder sie setzen voraus, dass im Universum ein anderes Gesetz der Gravitation gilt als Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie. Zudem erzeugt ein Warp-Antrieb notgedrungen einen Warp-Berg - eine Zone extremster Schwerkraft und Gezeitenkräfte - um sich herum. Die Gezeitenkräfte eines solchen Warp-Berges könnten mühelos ganze Planeten zermalmen. In "Star Trek" wird diese dunkle Seite der Enterprise vertuscht...

    Preiswerter ... und wirklich einigermaßen realistisch wäre Sonnensegeltechnologie. Die erreichbaren Schubkräfte im Sonnenwind hängen dann nur noch von der Größe des Segels ab. Auch mit dieser Technik könnte man - bei ausreichender Größe der Segel - schneller werden als z.B. die Voyager Sonden, einige 100 Kilometer pro Sekunde sind nicht unrealistisch. Und außerdem im Gegensatz zu den anderen Antrieben technisch für die Menschheit im Bereich des hypothetisch möglichen.

    Eine Reise zu den Sternen dauert damit allerdings ein paar tausend Jahre...

    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/08/17/uber-die-beinahe-unmogli...

    Grüße

    Alle 11 Antworten
    Kommentar von derastronom ,

    Sehr gute Zusammenfassung der realen Möglichkeiten, liebe Ute.

    Falls jemand dieses Buch

    https://www.amazon.de/Meyers-Handbuch-Weltall-Joachim-Krautter/dp/3411077573

    auftreiben kann (sollte in vielen Bibliotheken aufliegen): Das letzte Kapitel ("Grundlagen und Probleme des Weltraumfluges") enthält ausgesprochen verständliche (teilweise vorgerechnete) Ausführungen zum Weltraumflug über interstellare Distanzen und ist nach wie vor stimmig. Meines Erachtens noch immer einer der besten deutschsprachigen, allgemeinverständlichen Texte zum Thema.

    Dennoch bitte Vorsicht, denn viele der anderen Kapitel sind mittlerweile massiv veraltet.

    LG

  • Wonach richtet sich bei einem Sternbild die bezeichnen "Alpha" "Beta" (Z.B. "Alpha Centauri", "Beta Centauri")?
    Antwort von Willy1729 ·

    Hallo,

    vielleicht sollte noch erwähnt werden, daß diese Art der Bezeichnung eines Sterns auf Johann Bayer zurückgeht, der sie in seinem 1603 erschienenen Sternatlas Uranometria eingeführt hat.

    Alpha steht nicht immer für den hellsten Stern. Im Sternbild Zwillinge trägt Kastor die Bezeichnung Alpha, obwohl Pollux (Beta Geminorum) der hellere ist. Da Kastor aber in der Mythologie immer vor seinem Zwillingsbruder Pollux genannt wird, hat Bayer die Bezeichnungen entsprechend angepaßt.

    Bei nahezu gleich hellen Sternen bekam dann der näher am Himmelsnordpol stehende Stern den Buchstaben, der im Alphabet an früherer Stelle steht.

    Eigentlich sind diese Bezeichnungen inzwischen überholt, weil bei der Vielzahl von bekannten Sternen diese Art der Namensgebung bei weitem nicht mehr ausreicht. Sterne werden in der Regel mit mehrstelligen Katalognummern bezeichnet, wobei die Abkürzung des verwendeten Katalogs vornean steht.

    Alpha Centauri z.B. (Eigenname Toliman oder Rigil Kentaurus)
    trägt u.a. die Katalognummer TYC (steht für den Tycho-2-Katalog)
    9007-05849-1, sein Begleiter trägt die Nummer TYC-9007-05848-1).

    Der Tycho-2-Katalog, der auf der Basis einer Himmeldurchmusterung durch den Satelliten Hipparcos entstanden ist, listet mehr als 2,5 Mio Sterne auf.

    Der USNO-Katalog (U.S. Naval Observatory) umfaßt sogar mehr als eine halbe Mrd. Sterne.

    Herzliche Grüße,

    Willy

  • Entstehung des Urknalls?
    Antwort von Australialiker ·

    Vor den Urknall gab's nicht .
    Da mache ich mir schon sorgen als Atheist ob es diesen Gott wirklich gibt.
    Und Kometen entstanden durch zusammen stöße von Planeten .

    Beispiel: Die Erde mit ein Marsgroßen Planet.

  • Hat denn evtl. irgendjemand von euch hier sein Physikstudium bei Dr. Harald Lesch in München gemacht: Falls ja, wie war er so als "Lehrer"?
    Antwort von wolfgang1956 ·

    Das sind doch zwei völlig unterschiedliche Situationen.

    1. In TV-Filmen erklärt Herr Lesch wie in einem Fachbuch physikalische Fragestellungen, die man als Zuschauer wie Leser zwar hinterfragen kann aber zunächst hinnehmen muss, sofern man kein besseres Wissen hat.

    Da ich nicht bei Herrn Lesch studiert habe, kann ich den zweiten Teil deiner Frage nicht beantworten. Jeoch gilt sinngemäß folgendes:

    2. Im Hörsaal einer Uni tragen Profs ihren Stoff vor, den man als Student kennen oder lernen soll. Häufig ergeben sich dabei Fragen, die man auch stellen sollte. Manche Antworten kann man in Fachbüchern finden, andere muss man sich „erarbeiten“ und den Rest kann man dann (s)einen Prof oder dessen Assistenten fragen.

    Auch wenn es heisst, es gebe keine „dummen Fragen“, sollte man in diesem Zusammenhang wenigstens „geschickt“ Fragen. Ansonsten muss man sich als Student die Frage gefallen lassen, ob man das richtige Studium gewählt hat.

  • Reise im Weltraum?
    Antwort von fragdoch95 ·

    Ich weiss nur von Star Trek Filmen das ein Impuls, 10.000 km/h sind.

    Aus einer Folge von N24 hatte ich noch in Erinnerung das man mit der Geschwindigkeit (Die noch weit unter Lichtgeschwindigkeit liegt) ca 15 min zum Mond braucht. Also von Erde als Start.

    Dann muss man sich nur ausrechnen.

    Die Entfernung von Erde zum Mond 384.400 km =4,6 min mit 1 Impuls.

    9 460 730 472 580,8= 1Lichtjahr.

    (9,5 Billiarden Meter)

    Ich schätze mal es würde ca 90 Tage dauern mit 1 Impuls!

  • Reise im Weltraum?
    Antwort von Latexdoctor ·

    Ein Lichtjahr sind ca 9,46 Billionen Km, der Rest ist Mathematik :D

    Wenn du eine Geschwindigkeit von 1Billion Km/h schaffst, dann benötigst du nur 9 Stunden für 1 Lj, bis Alpha Centauri also knapp 45 Stunden (Wochenendtrip) ;-)

    sollten wir es mal schaffen den Raum zu krümmen, dann fliegst du in derselben Zeit in die Nachbargalaxie und schüttelst E.T. die Hand ^^

    Alle 11 Antworten
    Kommentar von rohstoffkind ,

    Aha und 1Bio Km/h ist natürlich eine realistische Geschwindigkeit für ein Raumschiff oder was? Wie darf ich mir den Antrieb denn bitte vorstellen?

    Kommentar von Latexdoctor ,

    Das ist einfach zu rechnen gewesen ;-)

    Es wird/wurde über ein ->Sonnensegel Spekuliert, das geschwindigkeiten bis zu 100? Millionen km/h erreichen könnte (müsst ich noch mal nachschlagen):

    1000 x1 Million = 1 Milliarde x1000=1Billion

    Das Sonnensegel ist aber noch Spekulation, auf den Wochenendtrip zum Mars müssen wir also noch "etwas" warten, leider :(

    Kommentar von rohstoffkind ,

    Schneller als das Licht zu reisen ist und bleibt unmöglich.

    Kommentar von Latexdoctor ,

    Vor etwas über 100 Jahren dachte man noch, dass der Mensch wenn er sich schneller als 100 km/h bewegt zerfetzt wird :D

    Kommentar von Weltraumdackel ,

    Das ist immer das Standard-Argument. Aber leider ist das eine physikalische Grenze und keine menschliche Entwicklungsfrage.

    Kommentar von OGAMERHD ,

    Es ist nicht mal möglich der Lichtgeschwindigkeit zu Nehren 

    Kommentar von Latexdoctor ,

    Noch sind wir davon weit entfernt.

    Zzu sagen dass es unmöglich ist Lichtgeschw. zu erreichen ist spekulation,aber zu sagen dass es möglich ist auch - nach heutigem stand, aber wie schaut es aus in 10, 50, 100 Jahren ?

    Kommentar von OGAMERHD ,

    ja das stimmt 

    Kommentar von uteausmuenchen ,
    zu sagen dass es unmöglich ist Lichtgeschw. zu erreichen ist spekulation,...

    Nein. Das ist ein experimentell hervorragend bestätigtes Naturgesetz. Bei massebehafteten Objekten geht die zugeführte Bewegungsenergie immer mehr in einen Zuwachs der (relativistischen) Masse, nicht in einen Geschwindigkeitszuwachs.

    Wäre es anders, bräuchten wir keine gigantischen Teilchenbeschleuniger wie den LHC, um ein Proton von 90% der Lichtgeschwindigkeit auf 99,9999% der Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen.

    Wir haben es hier nicht mit einem technischen Problem zu tun, wie seinerzeit bei der Schallgeschwindigkeit, sondern mit einem Naturprinzip. Das ändert sich nicht, auch nicht in 10, 50 oder 100 Jahren.

    1 Billion km/h ist eine unmögliche Geschwindigkeit.

    Kommentar von Latexdoctor ,

    Selbst Teleportation ist theoretisch möglich, aber um eine Körper der Größer ist als ein Atom zu Teleportieren, dafür fehlen uns noch die Energie und auch Computer, um das Objekt einzulesen und wieder Strukturell korrekt und vollständig am Zielort zusammen zu setzen.

    Wenn wir eine Technologie entwickeln die es uns ermöglicht das Raumschiff sammt Inhalt in eine andere schwingung zu versetzten, damit könnte man dem Problem ausweichen, dann greifen unsere Naturgesetze nicht mehr.

    Auch das ist (derzeit) natürlich nur "Science-Fiction" bzw Spekulation, aber in den 50ern war vieles das heute von Kindern genutzt wird Science Fiction ;-)

    Kommentar von weckmannu ,

    Auch die heutigen technischen Geräte funktionieren innerhalb der Grenzen, die man schon in den 50er Jahren kannte.

    Die Wirkungsgrade wurden verbessert mehr nicht.

  • Reise im Weltraum?
    Antwort von rohstoffkind ·

    Wenn sich das Raumschiff mit Lichtgeschwindigkeit bewegt (was ja nicht geht blabla): genau 1 Jahr. Auf alles andere kannst du rückrechnen.

    Alle 11 Antworten
    Kommentar von omapoma1 ,

    Ich suche nach realistischen geschwindigkeiten für ein raumschifg in der zukunft maaan 

  • Warum haben Astronauten einen Raumanzug an?
    Antwort von Buckykater ·

    Die Luft wird immer dünner ja höher man steigt. Auch auf hohen Bergen braucht man schon Atemgeräte. Die Erde hat auch eine Atmosphäre. Das ist ihre Lufthülle . . Die Atmosphäre der Erde besteht zu 78% aus Stickstoff etwa 21 % aus Sauerstoff. Der Rest sind Edelgase. Die Atmosphäre ist in mehrer Schichten geteilt die unterste Schicht ist die Troposphäre sie reicht in etwa 7 -17 Kilometern Höhe. Das folgt sie Stratosphäre sie reicht in etwa 50 Kilometer Höhe dann Mesospäre die in etwa 85 Kilometer Höhe reicht. Dann die Thermosphäre bis in etwa 500 Kilometer Höhe und die Exosphäre deren Grenze bei etwa 10.000 Kilometern Höhe liegt. Sie markiert den Übergang in den Weltraum. Die Atmosphäre wird immer dünner je höher ihre Schichten sind. Astronauten wurden ohne Raumanzug ersticken 

  • Jupitertrojaner und Lagrange-Punkte werfen Fragen auf?
    Antwort von NutzlosAlpha ·

    Nein, L3 (sowie L1 und L2) ist instabil, zumindest in einem Mehrkörpersystem. Jede noch so kleine Bahnstörung würde dazu führen, dass der Körper aus diesem Lagrangepunkt hinausdriftet. Dasselbe gilt auch hier für die beiden anderen instabilen Lagrangepunkte.

    Nur L4 und L5 sind aufgrund der Corioliskraft stabil. Sollte ein sich dort befindlicher Körper in seiner Bahn gestört werden, geht er in eine Umlaufbahn um den jeweiligen Lagrangepunkt.

    Am besten die Grafik auf der rechten Seite anschauen:

     https://de.wikipedia.org/wiki/Lagrange-Punkte#Stabilit.C3.A4t_der_Lagrange-Punkt...  

    LG

  • Wonach richtet sich bei einem Sternbild die bezeichnen "Alpha" "Beta" (Z.B. "Alpha Centauri", "Beta Centauri")?
    Antwort von masterbrevis ·

    Diese Sterne gehören zusammen, es handelt sich um ein Doppelgestirn. Zur Unterscheidung hat man sie einfach "a" und "b" genannt, nur auf griechisch.

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von Willy1729 ,

    Das stimmt nicht. Siehe die anderen (korrekten) Antworten.

    Bei Mehrfachsystemen wird ein großer lateinischer Buchstabe an die Bezeichnung angehängt, z.B. Sirius A (Alpha Canis Maioris A).

    Kommentar von Willy1729 ,

    Auch Alpha1, Alpha2 usw. sind für Doppel- und Mehrfachsterne in Gebrauch.

    Kommentar von Willy1729 ,

    Der Stern Beta Centauri (Agena) ist der zweithellste Stern im Sternbild Zentaur und hat mit Alpha Centauri nichts zu tun, außer daß sie beide zu unserer Milchstraße gehören und von der Erde aus gesehen in der gleichen Himmelsgegend zu sehen sind.

    Beta Centauri ist mehr als hundertmal so weit von uns entfernt wie Alpha Centauri.