Astronomie - neue und gute Antworten

  • Orbitale Erde
    Antwort von Systemuser ·

    Dies dürfte, unter berücksichtigung des Sonnenwindes und der Gravitation schwarzer Materie in dem Fall möglich werden, wenn sich eine kozentrische Verschiebung im Galaxiengefüge abzeichnet. Quasi ein Interstellares Erdbeben dessen Auswirkungen ähnlich wie der Flügelschlag des Sturm erzeugenden Schmetterlings die Karte des Universums durch maximale laufbahnverschiebungen und Materieimplossionen neu zeichnen wird.

  • Wieso gibt es für fast alles eine Mathematische Formel?
    Antwort von Chippo78 ·

    Wie sagt man so schön: Alles ist Zahl. Unser Universum baut auf Naturgesetzen auf, diese sind unumstößlich und unveränderlich (wäre schlimm wenn doch), Algorithmen selbst sind genau definierte, zu reproduzierende Strukturen, mit denen es dann einfach ist, mit der Universalsprache Mathematik beispielsweise Vorgänge genau zu beschreiben.

    Mir ist übrigens deine Frage nicht ganz klar, liegt vielleicht an der späte Stunde. Vielleicht weil man es kann.

    Wir tun was wir müssen, weil wir es können^^

  • Stern Explosionen
    Antwort von extravagantes ·

    Hallo, "unsere" Sonne wird erst ein Roter Riese werden, um dann mehr oder weniger endgültig als "weißer Zwerg" zu enden....Stadium Supernova und Hypernova kommen Mangels Masse nicht infrage, ebenso nicht das Ende als Neutronenstern, Pulsar, Quasar, oder Schwarzes Loch..LG

  • Wieso gibt es für fast alles eine Mathematische Formel?
    Antwort von Samy795 ·

    Die Mathematik ist eine Art Sprache, um all die Dinge zu beschreiben. Es bleibt aber alles lediglich ein beschreibendes Modell ohne Anspruch auf absoluter Realität. Übrigens gibt es durchaus ein Paar mathematische Probleme, die nicht mit der Realität in Einklang zu bringen sind. An diesen Punkten erkennt man, dass die Mathematik von heute bei Weitem noch nicht alles 1 zu 1 beschreibt. Wenn Dich das näher interessiert, google mal nach "ungelöste mathematische Probleme".

    Alle 8 Antworten
    Kommentar von taschi1234 ,

    Danke:)

  • Wieso gibt es für fast alles eine Mathematische Formel?
    Antwort von HantelbankXL ·

    Zahlen sind ein vom Menschen geschaffenes abstraktes Gebilde, um die Vorgänge in der Natur beschreiben zu können. Genau dafür sind sie da.

    Alle 8 Antworten
    Kommentar von gejaf ,

    Dümmliches Geschwafel Bildungsferner

    Kommentar von HantelbankXL ,

    Warum glaubst du gibt es die Mathematik? Damit die bösen Lehrer ihre Schüler quälen können? Nein, um natürliche Vorgänge beschreiben zu können. Oder versuchst du etwa, natürliche Vorgänge mit Wünschelrute und dergleichen Unsinn zu beschreiben? Ich glaube wir sind uns einig, dass die Mathematik und die Wissenschaften die darauf aufbauen besser dazu geeignet sind.

    Kommentar von Volens ,

    @gejaf:

    Na, na, so weit entfernt von der Wahrheit ist es gar nicht.

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von latricolore ·

    Die Frage stellen sich viele Menschen, es wird spekuliert

    Aber sowas von - und sogar hier. Jede Woche mindestens 1 Mal...

    Bei den vielen Sternen wäre es eher unwahrscheinlich, wenn es nur hier Leben geben würde. Wobei das Leben woanders natürlich auch ganz andere Formen haben kann.
    An grüne Wesen mit Tentakeln und 1 riesigen Auge mitten auf der Stirn glaube ich jedoch weniger. ;-)

  • Wie ist eine Landung auf dem Mond überhaupt möglich?
    Antwort von Digarl ·

    Meinst du das ernst? Naja, falls ja kann ich dir folgendes sagen : Der Mond sieht nur so klein aus, wie eine Handfläche, da er ca. 384.400 km von der Erde entfernt ist. In Wirklichkeit hat er einen Umfang von ca. 10,197 km. Das ist wie wenn du ein Schiff von weitem siehst, es ist klein und wird immer größer (wenn es in den Hafen fährt).

  • Wie ist eine Landung auf dem Mond überhaupt möglich?
    Antwort von Startrails ·

    Hallo,

    maximal so groß wie eine Handfläche

    Na da gibt es aber einen gewaltigen Irrtum! Von der Erde aus gesehen mag er vielleicht so groß erscheinen (er ist 0,5° groß), in Wirklichkeit aber hat er einen Durchmesser von 3.476 Kilometern. Er kommt uns nur so klein vor weil die mittlere Entfernung nun mal ca. 80.000 Kilometer beträgt.

    Und auf einem Objekt mit solch einem Durchmesser zu landen ist nicht so ganz unmöglich wie du vermutlich denkst ;-)

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von sc2gamer ,

    ist doch eh fake

    Kommentar von Startrails ,

    Schöne Aussage, aber wo sind deine Beweise???

    Kommentar von HantelbankXL ,

    Vielen Dank. Du bist der Erste, der mich über diesen hanebüchenen Irrtum aufgeklärt hat. Unter diesen Umständen ist eine Landung natürlich möglich.

    Kommentar von latricolore ,

    Du bist der Erste, der mich über diesen hanebüchenen Irrtum aufgeklärt hat.

    Echt?
    Au weia...

    Kommentar von HantelbankXL ,

    Alle anderen (leider gelöscht) scheinen meinen Irrtum nicht bemerkt zu haben.

    Kommentar von latricolore ,

    Irrtum, so so.

  • Wieso könnnen wir nochnicht so weit ins universum rein fliegen?
    Antwort von Startrails ·

    Hallo,

    die Entdeckung erdähnlicher Planeten hast du richtig interpretiert. Das große Problem dabei ist jedoch die enorme Entfernung.

    Nehmen wir mal als Beispiel unseren Nachbarstern Alpha Centauri. Dieser ist 4,3 Lichtjahre von der Sonne entfernt. Mit unserer heutigen Technologie bräuchte man immerhin knapp über 80.000 Jahre bis dorthin.

    Noch ist es Utopie, aber ich denke, dass man zukünftig neue Antriebsarten entwickeln wird die die Zeit drastisch verkürzen die man für eine Reise zu anderen Planeten braucht :-)

  • Frage zu Sonnenfinsternis
    Antwort von Startrails ·

    Hallo,

    vorweg sei gesagt, dass eine Beobachtung der Sonnenfinsternis nicht ohne geeignete Schutzmittel durchzuführen ist. Die Gefahr, dass es zu irreparablen Augenschäden kommt ist einfach viel zu groß.

    Nun zu deiner Frage. Wenn man gefahrlos in die Sonne gucken könnte, würdest du nicht viel von der Finsternis sehen. Die Sonne ist einfach viel zu hell. Während der Phase der totalen Bedeckung zeigen sich jedoch Protuberanzen und hauptsächlich die Korona die sonst überstrahlt wird. Neigt sich die totale Phase dem Ende, zeigt sich der sog. Diamantring. Aber schon hier kann es zu Schäden kommen - die Pupillen sind noch weit geöffnet, plötzlich wird es hell, aber die Pupillen können sich nicht so schnell schließen.

    Bei der Finsternis am 20.03.2015 konnte man jedoch indirekt sehr schön die Auswirkungen beobachten. Hier an meinem Standort wurde die Sonne zu 74,92% bedeckt. Ein Temperaturunterschied war festzustellen sowie dass das Sonnenlicht fahler wurde und Schatten an Kontur verloren :-)

  • Stern Explosionen
    Antwort von Startrails ·

    Hallo,

    kleinere Sterne wie z.B. unsere Sonne enden als weißer Zwerg und nicht als Supernova weil es ihnen an Masse fehlt. Im Inneren verbrennt Wasserstoff – Wasserstoffatome verschmelzen miteinander und es entsteht Helium sowie Energie. Irgendwann ist der Wasserstoff jedoch verbraucht, aber trotzdem brennt der Stern weiter indem er Helium zu Kohlenstoff und dann Kohlenstoff zu Sauerstoff fusioniert. Sobald Kohlenstoff produziert wird, beginnt der Stern zu sterben.

    Der Stern befindet sich sein Leben lang in einem Gleichgewicht zwischen seiner Gravitation (Druck von außen nach innen) und einem Gegendruck – das hydrostatische Gleichgewicht. Versiegt die innere Energiequelle, versiegt der Gegendruck und die Gravitation gewinnt. Die Schwerkraft drückt das Innere des Sterns nun immer weiter zusammen. Dadurch entsteht enorme Wärme und die äußeren Gashüllen dehnen sich dadurch aus, es erfolgt keine Explosion – er wird zum roten Riesen. Der Kern wird ungefähr auf die Größe der Erde zusammengedrückt – es entsteht ein weißer Zwerg (eine dichte Kugel aus Sauerstoff und Kohlenstoff). Die äußere Gashülle wird sich nach und nach verflüchtigen, der weiße Zwerg jedoch wird noch Milliarden Jahre weiter "brennen".

    Damit ein Stern in einer Supernova Typ II explodiert bedarf es mind. der 8-fachen Masse der Sonne - hier entsteht ein Neutronenstern. Bei der mind. 30-fachen Masse entsteht ein schwarzes Loch.

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von Startrails ·

    Hallo,

    es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Leben in anderen Galaxien, aber warum sollte man denn Millionen von Lichtjahren entfernt danach suchen? Man sollte eher mal vor der eigenen Haustür danach suchen :-)

    Auf dem Jupitermond Europa und dem Saturnmond Enceladus entdeckte man riesige Geysire aus Wasser. Folglich muss es unter der Oberfläche die aus Eis besteht flüssiges Wasser geben. Und flüssiges Wasser ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Leben welches auf Kohlenstoffbasis besteht.

    Somit wären wir beim zweiten Punkt. Wie muss denn das Leben aussehen? Muss es unbedingt auf Kohlenstoffbasis bestehen oder wären auch andere Verbindungen möglich wie z.B. Siliciumbasis?

    Mittlerweile entdeckte man Kohlenstoffverbindungen auf Kometen. Somit gelang der Grundbaustein für Leben auch in andere Teile des Universums. Aktive Kometen hat man übrigens auch schon in anderen Sonnensystemen beobachten können.

    Eine weitere Frage wäre wie weit entwickelt denn anderes Leben sein mag. Handelt es sich um primitive Lebensformen wie Einzeller oder hatte die Evolution genug Zeit um komplexeres Leben zu schaffen?

    Planeten gibt es jedenfalls genug. Bislang entdeckte man über 1.800 extrasolare Planeten, einige davon sogar in der habitablen Zone ihres Heimatsterns. In unserer Galaxie vermutet man, dass noch ca. 100 Milliarden Planeten auf ihre Entdeckung warten - es bleibt also mehr als spannend was sich auf diesen befindet etc. :-)

  • Theorien u. Kenntnisse die man als falsch angesehen hatte
    Antwort von uteausmuenchen ·

    Hallo Yazoy,

    streng genommen haben sich alle wissenschaftlichen Erkenntnisse erst einmal durchsetzen müssen. 

    • Der Klassiker ist natürlich das heliozentrische Weltbild, das Kopernikus lieber posthum veröffentlichte. Der Punkt war aber durchaus, dass man damals keine guten Argumente dafür hatte. Uns erscheint es logisch, die Sonne in den Mittelpunkt zu stellen. Aber: Wir wissen ja auch um die Schwerkraft als Ursache dieser Tatsache. Bei Kopernikus war die Schwerkraft noch unbekannt. Es gab keinen Grund, die Sonne in den Mittelpunkt zu stellen. Und die Planetenbahnen ließen sich mit den Epizyklen des geozentrischen Modells sogar besser berechnen als mit den (falschen(!)) Kreisbahnen des kopernikanischen Modells. Erst die Kepler-Ellipsen und letztlich Newtons Schwerkraft verhalfen dem Modell zum Durchbruch.(Galilei, das sollte man nicht vergessen zu erwähnen, hat hier eine eigentlich recht kleine Rolle gespielt. Er war einer von Vielen. die das heliozentrische Modell bevorzugten. Es scheint so, als habe er den berühmten Prozess auch deshalb verloren, weil seine Belege für eine Bewegung der Erde falsch waren.)
    • Newtons Kraftgesetze. Auch die mussten erst überzeugen. Eine Kraft sieht man nicht. Bis dahin war die Idee, dass 2 Körper sich berühren mussten, um aufeinander Einfluss zu haben. Newton führte eine unsichtbare Kraft in die Natur ein, ein Konzept, das zuerst viele Zweifler hatte. Auch sein Einführen der Mathematik in die Physik war in diesem Umfang revolutionär. Letztendlich setzte sich seine Methode durch, als Halley die Ankunft des später nach ihm benannten Kometen mit Hilfe der Kraftgesetze korrekt vorhersagte.
    • Darwins Evolutionstheorie stieß (und stößt) auf religiösen Widerstand aller Facetten. Weniger bekannt ist, dass sie sich auch erst gegen heftige naturwissenschaftliche Probleme durchsetzen musste. Der Grund: Darwins Konzept braucht Zeit, viel Zeit. Jahrmilliraden. Doch diese Zeit hatten nach damaligen Vorstellungen weder Erde noch Sonne. Man gin davon aus, dass die Sonne leuchtet, weil sie über thermodynamische Prozesse auskühlt und dabei Wärme abgibt. Ebenso hatte man über das flüssige Erdinnere das Alter der Erde über Auskühlungsprozesse als deutlich kürzer geschätzt. Selbst die optimistischsten Schätzungen reichten bis maximal 1 Million Jahre. Erst die Entdeckung der Readioaktivität verhalf der ET zum Durchbruch. Man erkannte, dass die frei werdende Energie der natürlichen Radioaktvität die Auskühlung der Erde entscheidend verlangsamt hatte. Man erkannte, dass Kernfusionsprozesse die wahre Energiequelle der Sterne sind. Und auf einmal passten die Zeitspannen zur Evolution.
    • Noch ein Klassiker: Alfred Wegener und seine Plattentektonik wurden Zeit seines Lebens nicht ernst genommen. Er warf schließlich verbittert das Handtuch. Wegeners Problem: Er hatte die Theorie rein phänomenologisch begründet, also anhand von Beispielen ähnlicher Flora und Fauna über Kontinentgrenzen hinweg. Einen Mechanismus für derarige globale Umwälzungen wusste er nicht zu benennen. Deshalb wurde die Theorie erst nach seinem Tod wieder ausgegraben, als man die globalen Zusammenhänge von Erdbeben und Vulkanen begriff. Er kam also erst posthum zu Ehren.

    Grüße

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Yazoy ,

    Vielen Dank! 

  • Theorien u. Kenntnisse die man als falsch angesehen hatte
    Antwort von ALEMAN2015 ·

    Beispiel aus der Medizin: Der Arzt Ignaz Semmelweis vertrat im 19. Jhd. die Meinung, dass strikte Hygiene und Desinfektion die damals enorme Sterblichkeit in Krankenhaeusern reduziert. Das wurde von der Aerzteschaft allgemein angezweifelt, bis sich nach Jahrzehnten seine Meinung als richtig durchsetzte. 

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Yazoy ,

    Vielen Dank! 

  • Theorien u. Kenntnisse die man als falsch angesehen hatte
    Antwort von Idler003 ·

    Im Laufe seines Lebens erneuert ein Elefant sechs Mal sein Gebiss. Nach circa 60 Jahren sind die letzten Zähne des Elefanten abgenutzt, so dass sich die älteren Tiere meist in sumpfige Gebiete zurückziehen, wo weicheres Futtermaterial wächst. Durch die höhere Konzentration alter und schwacher Tiere in diesen Gebieten verenden auch mehr Elefanten auf engerem Raum, weswegen der Irrglaube entstand, Elefanten würden sich zum Sterben an einen bestimmten Ort, den Elefantenfriedhof, begeben.

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Elefantenfriedhof&oldid=136898552

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Yazoy ,

    Vielen Dank! 

  • Was passiert mit Wasserstoff wenn unter Bestrahlung von elktromagnetische Strahlung von 330 nm kommt
    Antwort von indiachinacook ·

    330 Nanometer entsprechen ungefähr 3.75 eV oder 360 kJ/mol. Das reicht noch nicht wirklich an die  Bindungsenergie von H₂ (460 kJ/mol) heran.

    Du kannst das Molekül damit also noch nicht aufcracken (außer, es wäre sehr heiß  [>1000 K] und könnte die Differenz­energie aus der thermischen Energie beziehen). Zweiphotonen­prozesse kommen mir ziemlich exotisch vor. Du kannst es auch nicht in den Schwin­gun­gen anregen, weil bei H₂ alle Schwin­gungs­übergänge dipol­verboten sind. Elektronische Zustände liegen sehr viel höher (20 eV), die sind erst im fernen UV anregbar.

    Also kann das Molekül mit dieser Strahlung nicht viel anfangen. Allenfalls ein Raman-Effekt wäre vielleicht denkbar, aber da kenne ich mich nicht wirklich gut aus.

    Auch das H-Atom kann mit dieser Energie nicht angeregt werden; das liegt nämlich im Gap zwischen der Lyman-Serie (122 bis 91 nm) und der Balmer-Serie (656 bis 364 nm).

    Ist mir also ein ziemliches Rätsel, was da passieren soll. Hast Du ein Stichwort, das mir vielleicht auf die Sprünge helfen könnte?

  • Was habt ihr alles über das ende des universums gehört?
    Antwort von uteausmuenchen ·

    Hallo Laurajune123,

    zunächst einmal: Lass' Dich von manchen Kommentaren nicht verunsichern: Hör' nie auf Fragen zu stellen; nur so findest Du auch was raus! =D

    Dann zu Deiner Frage:

    Meinst Du jetzt ein räumliches oder ein zeitliches Ende des Universums?

    Das ist ja nicht dasselbe... Dem restlichen Text nach würde ich fast denken, Du meinst ein räumliches Ende. Also so eine Art "Rand der Welt". Richtig?

    Nach allem, was wir in der Naturwissenschaft heute über das Universum denken, gibt es einen solchen Rand nicht.

    Aber das muss ich ein bissi ausführlicher beschreiben.

    Zuerst einmal muss man unterscheiden zwischen dem "beobachtbaren Universum" und dem "ganzen Universum". Das ist schon mal nicht dasselbe, wird aber oft verwechselt.

    Mit dem Universum ist es ja nicht so sehr anders als bei einem Menschen, der irgendwo auf einem Feld steht: Der sieht um sich herum einen gewissen Teil der Erdoberfläche. Aber irgendwo ist dann der Horizont - die ganze Erde kann er von seinem Standort aus nicht sehen. 

    Und so ist das auch mit dem Universum: Das hat vor etwa 13,8 Milliarden Jahren mit dem Urknall begonnen. Und das Licht ist mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs. Die ist recht schnell (etwa 300 000 Kilometer in der Sekunde), im Vergleich zu den gewaltigen Entfernungen im Universum ist das aber recht gemütlich.

    Das Licht, das weit entfernte Sterne aussenden, braucht also eine gewisse Zeit, bis es bei uns ankommt. Und erst dann können wir den Stern bzw. seine Galaxie sehen.

    Galaxien, die zu weit weg sind, so dass uns ihr Licht noch nicht erreichen konnte seit den Urknall, können wir nicht beobachten.

    Es gibt also einen bestimmten Radius um uns rum, den wir beobachten können. Alles, was weiter weg ist, können wir nicht sehen, weil uns das Licht aus diesen Regionen noch nicht erreicht hat.

    Du denkst es Dir bestimmt schon: Der Teil des Universums, den wir sehen können, das ist das "beobachtbare Universum": Es ist kugelförmig um uns rum mit uns im Zentrum. Und weil das Universum sich ausdehnt, ist es größer als "Alter mal Lichtgeschwindigkeit", es hat einen Durchmesser von etwa 90  Milliarden Lichtjahren. - Und dahinter ist noch mehr Universum: Nämlich der Teil des Universums, den wir nicht sehen können.

    Wie groß nun das ganze Universum ist, wissen wir tatsächlich nicht. Wir wissen, dass das ganze Universum (also nicht nur der beobachtbare Teil) sehr, sehr, sehr, sehr viel größer sein muss als unser beobachtbares Universum. Es könnte sogar unendlich groß sein.

    (Und weil jetzt immer jemand schreit: "Kann nicht unendlich groß sein, weil es sich doch ausdehnt": Doch kann es, gerade dann: Es dehnt sich in sich selbst aus. Im Universum entsteht neue Raumzeit.)

    Es könnte auch endlich groß sein und in sich gekrümmt. Ein Zylinder ist dabei eher eine unwahrscheinliche Form, weil die nicht geschlossen wäre. Aber ein Donut ist (unter anderem) dagegen nicht auszuschließen. (Wobei das Universum dann nicht der Donut wäre, sondern seine Oberfläche...) Eine geschlossene Fläche hat einen endlichen Flächeninhalt, aber keine Grenze, keinen Rand. Das Universum kann deshalb endlich groß, aber dennoch randlos sein. Dafür aber halt gekrümmt

    Wir messen im beobachtbaren Universum keine Krümmung des Raumes. Das muss aber nicht unbedingt bedeuten, dass das Universum flach und unendlich groß ist. Es könnte nur einfach so sehr viel größer sein als unser beobachtbares Universum, dass wir von der Krümmung nichts merken. Eine Ameise würde die Krümmung der Erde innerhalb ihres Horizontes auch nicht messen können. 

    Und daher: Wir wissen schlicht nicht, ob das Universum als Ganzes unendlich groß oder endlich groß ist. Einen "Rand" nehmen aber diese Modelle beide nicht an.

    Noch als Nachtrag: Wie sieht es denn mit dem zeitlichen Ende des Universums aus?

    Auch das ist mit den Beobachtungsdaten nicht sicher zu klären:

    Die Expansion könnte sich - bedingt durch die Masse im Universum irgendwann umkehren und das Universum wird wieder kleiner, dichter und heißer. Das nennt man dann den "Big Crunch": Das Universum endet, wie es angefangen hat, in einem heißen, winzigen, dichten Endzustand. Dieses Szenario ist jedoch recht unwahrscheinlich: Wir finden zu wenig Masse im Universum.

    Möglich wäre der "Big Freeze" bei dem sich die Ausdehnung allmählich verlangsamt. Die Entfernungen werden riesig, das Universum kühlt aus, Sterne, Planeten und letztlich sogar Atome zerfallen. Es passiert nichts mehr in einem riesigen leeren Universum.

    Die letzte Möglichkeit ist der "Big Rip": Die Expansion des Universums beschleunigt immer mehr, bis sie so schnell ist, dass es die Raumzeit buchstäblich zerreisst.

    Beruhigenderweise ist in allen 3 Fällen noch etliche milliarden Jahre Zeit, so dass wir andere Sorgen haben...

    Grüße

  • Wenn Forscher zum Bis zum ende des universums reisen würden...
    Antwort von uteausmuenchen ·

    Hallo Laurajune123,

    Diese Aussage, die Du da gehört hast, geht auf die Aussagen der Speziellen Relativitätstheorie von Einstein zurück. Die sagt: bewegte Uhren gehen langsamer. Und: Wie viel langsamer eine Uhr geht, hängt aber davon ab, wie schnell sie sich bewegt.

    Je näher Dein Raumschiff also an die Lichtgeschwindigkeit rankommt auf seiner Reise, desto langsamer vergeht die Zeit an Bord  - gesehen von der (ruhenden) Erde aus.

    Das ist ein ganz wichtiger Zusatz: Für die Relativitätstheorie brauchst Du immer 2 Beobachter, die relativ zu einander bewegt sind. Deswegen heißt das Ding Relativitätstheorie.

    Du kannst also nur Aussagen machen, wenn Du 2 Beobachter hast. Jeder hat "seine" Uhr in der Hand. Und jeder schafft es auch (irgendwie) auf die Uhr des anderen zu gucken. Und dann sieht der ruhende Beobachter tatsächlich, dass die Uhr des bewegten Beobachters langsamer geht als seine eigene. 

    Der bewegte Beobachter selber merkt von der Verlangsamung seiner Zeit gar nichts. Für ihn läuft aus seiner Sicht seine Uhr ganz normal.

    Das ist ein wenig verwirrend. Wir sind es im Alltag gewöhnt, dass die Zeit für uns alle gleich schnell abläuft. Nur bewegen wir uns halt alle auch mit deutlich weniger als Lichtgeschwindigkeit. Und diese Effekte treten eben erst dann auf, wenn man sehr schnell, also mit annähernd Lichtgeschwindigkeit, unterwegs ist.

    Wie ist das jetzt konkret in Deinem Beispiel?

    Nehmen wir an, Dein Raumschiff ist recht lange und recht schnell unterwegs und kommt dann auf die Erde zurück. Am "Ende des Universums" war es dann freilich nicht. So etwas gibt es auch gar nicht, nach allem was wir wissen hat das Universum kein "Ende".

    Nehmen wir an, die Borduhr des Raumschiffes zeigt nach dieser Reise, dass das Raumschiff 10 Jahre unterwegs war. Dann sind auf der Erde erheblich mehr Jahre vergangen. Wie viele genau hängt davon ab, wie schnell das Raumschiff unterwegs war. Unter Umständen, wenn es sehr schnell war, treffen die zurückkehrenden Raumfahrer ihre eigenen Kinder als Greise an. Für sie selber sind eben genau die 10 Jahre vergangen, die ihre Borduhr anzeigte.

    Diese Effekte sind aber in der Praxis winzig. Das sollte man dazu sagen. Mit den Geschwindigkeiten, die unsere Astronauten auf dert ISS und früher auf der MIR erreichten, kann man solche Überraschungen nicht erleben. Rekordhalter ist - meines Wissens immer noch - der Russe Sergej Krikaljow.

    Krikaljow umkreiste in mehreren Aufenthalten im All insgesamt 803 Tage, 9 Stunden und 41 Minuten lang den Globus mit einer Geschwindigkeit von bis zu 8.000 Kilometern pro Stunde. Dies brachte ihm den "enormen" Zeitgewinn von nunmehr 0,02 Sekunden ein, die er nun nominell jünger ist als die auf der Erde gebliebenen Zeitgenossen.

    Grüße

  • Was habt ihr alles über das ende des universums gehört?
    Antwort von SturerEsel ·

    Der Big Crunch gilt nach den neuesten Daten als eher unwahrscheinliches Szenario. Ob letztlich eine der Theorien zur ewig unbeschleunigten Expansion (Big Chill) oder doch eher der Big Rip das Rennen um die Zukunft unseres Universum machen wird, kann derzeit noch nicht genau genug abgeschätzt werden.

    Der Unterschied zwischen Big Rip und Big Chill besteht darin, dass beim Big Chill die kosmischen Massen zunächst kompakt bleiben und sich in sehr langer, aber endlicher Zeit in Strahlung umwandeln. Je nach Hochrechnung geht man davon aus, dass bei einem Alter zwischen 10150 und 101000 Jahren der endgültige Wärmetod eintritt, d. h. alle Protonen zerfallen und jegliche Strahlung soweit ausgedünnt ist, dass ein falsches Vakuum bei 0 K vorliegt. Der Big Rip würde diesen Zustand in wesentlich kürzerer Zeit und schlagartig herbeiführen und auch kombinierte Teilchen mit unendlich großer Halbwertszeit zerreißen, die hypothetisch existieren könnten und dann auch in einem ewig expandierenden Universum vereinzelt vorkommen. Vermutlich wären auch supermassive Objekte wie Quasare oder noch größere kosmische Schwarze Löcher, die im Big Chill zwischen 1040 bis 10100 Jahre überdauern könnten, bei einem Big Rip sofort verschwunden.

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Rip

  • Wenn Forscher zum Bis zum ende des universums reisen würden...
    Antwort von jimpo ·

    Das Universum ist unendlich.

    Alle 8 Antworten
    Kommentar von xTeemox ,

    Wenn es sich seit 13Mrd. Jahren mit Lichtgeschwindigkeit ausdehnt, ist es nicht unendlich sondern, hat einen Durchmesser von 26Mrd. Llichtjahren.

    Kommentar von AsuraDeYien ,

    Falsch.. Universum ist endlich.

    Kommentar von uteausmuenchen ,

    @jimpo, @AsuraDeYien,

    beides nicht richtig. Richtig ist: Wir können es anhand der Beobachtungsdaten nicht entscheiden, ob das Universum endlich oder unendlich ist.

    Hier nachzulesen: 

    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2014/07/21/ist-das-universum-unendl...

    @xTeemox,

    was Du meinst, das ist das "beobachtbare Universum", also der Teil des Universums, den wir sehen können. Und ja, klar, der ist endlich groß, weil uns seit dem Urknall erst Licht aus diesem uns nahen Teil des Universums erreichen konnte. Nur ist auch das beobachtbare Universum wegen der Expansion größer als "Alter mal Lichtgeschwindigkeit". Es hat eher einen Radius von 45 Milliarden Lichtjahren.

    Grüße

    Kommentar von wolfgang1956 ,

    … Es hat eher einen Radius von 45 Milliarden Lichtjahren.

    Inzwischen sind es 45 Mrd Lichtjahre und ein Lichttag! Wer bietet mehr?

  • Wieso könnnen wir nochnicht so weit ins universum rein fliegen?
    Antwort von 5kp4udr9 ·

    Die Dimensionen im Weltall und die Abstände zwischen den einzelnen Sternen und Planten sind so unvorstellbar groß.

    Im All gibt es ganz viel nichts und dazwischen liegen ganz weit verstreut die Himmelskörper.

    Zur Verdeutlichung:

    Wenn die Erde den Durchmesser einer Erbse hätte, wäre der Jupiter mehr als 300 m entfernt, bis zum Pluto wären es 2,5 km und bis zum nächstgelegenen Fixstern Proxima Centauri, wären es im gleichen Maßstab 15 000 km.

    Und dass wir Menschen die Erde zerstören, ist auch so ein Gerücht. Die Erde hat schon ganz anderes überstanden. Wir machen sie höchstens für die Gattung Mensch unbewohnbar. Aber dafür gibt es dann andere Lebensformen, die mit den veränderten Bedingungen klarkommen. Jedenfalls solange, bis in ein paar Milliarden Jahren die Sonne ausgebrannt ist und sich zu einem roten Riesen aufbläht.

  • Was habt ihr alles über das ende des universums gehört?
    Antwort von Denatos ·

    Das Ende des uns bekannten Universums...natürlich wird es irgendwann eintreten doch nach unserem Universum wird einfach nichts sein, die 3 Dimensionale Welt wird in unserem Teil des Lebens irgendwann aufhören jedoch wird es immer unendlich viele paralleluniversen geben bzw ein 4 Dimensionales Universum dass dann unseres einfach überdeckt. Woher wollen wir wissen dass es nicht vlt ein 2 Dimensionales Universum gibt dass kurz vor dem aus steht, oder schon hinüber ist. Nichts währt ewig, alles ist sterblich.

  • Wieso könnnen wir nochnicht so weit ins universum rein fliegen?
    Antwort von Ontario ·

    Diese Planeten sind so weit von der Erde entfernt, dass wir sie nicht mit Menschen erreichen können. Wir Menschen können nicht von der Erde weg, wenn wir unseren Lebensraum zerstören. Wir zerstören uns damit selber.Das könnte z. B. dann eintreten, wenn wir unser Wasser ungeniessbar machen, immer mehr verschmutzen. Giftige Chemikalien in die Flüsse oder Seen ableiten, wie das derzeit in China und auch in anderen Ländern der Fall ist. Da erkranken viele Menschen unheilbar.

    Planeten die aussehen wie die Erde muss nicht bedeuten, dass es dort auch Leben gibt., oder ein Leben möglich ist. Leben ist nur dann möglich, wenn es Wasser und Sauerstoff gibt. Hinzu käme noch die Temperatur auf einem fremden Planeten. Ist es zu heiss, oder zu kalt , kann man dort nicht leben.Manche Planeten sind Lichtjahre von uns entfernt. Soweit entfernt, dass ein Menschenleben nicht ausreichen würde, um diesen Planeten zu erreichen, so lange würde eine Reise dauern.Der Mensch würde also während der Reise sterben, weil er nicht so alt wird, wie die Reise dauert.Ob der Mensch jemals in der Lage sein wird, weiter entfernte Planeten zu erreichen, ist fraglich. 

  • Wieso könnnen wir nochnicht so weit ins universum rein fliegen?
    Antwort von Josi120699 ·

    Weil es viiiiiiieeeel zu weit weg ist. Dafür fehlt uns die Technik. Keine Besetzung eines Raumschiffes könnte solange überleben, bis die dort sind. Es muss auch erstmal. Ein Plaet gefunden werden, der für uns in Frage käme.  Und die Aussage in ein paar Jahre stimmt nicht, da es noch mehrere Millionene Jahre dauert (wenn das nicht sogar untertrieben ist)...

    Alle 8 Antworten
    Kommentar von T1Mde ,

    ca. 5 Milliarden :)

    Kommentar von Josi120699 ,

    Okay danke 😅

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von extravagantes ·

    JA, absolut, und zwar ohne Wahrscheinlichkeitsprüfung....allein schon rein mathematisch...es sind bereits hunderte von anderen Planeten gefunden worden, die von der Position zu deren Sonne "ähnlich" der unsrigen ist...und wenn nur 5% der UFO-Sichtungen und Alienstories WAHR sind, wo man von ausgehen kann, spricht das für sich, es wäre absurd und unlogisch zu "glauben", wir wären die "Einzigen"....Ich slebst beobachte seltsame Flugobjekte am Himmel, von denen ich ab und zu ein paar einfache Fotos mache, natürlich erkenne ich da keine Maschinen, aber immerhin seltsame Gebilde....Und je weiter WIR in das All hineinschauen, mit unseren Hightech-Teleskopen, desto schneller wird es KONTAKT, direkten Kontakt geben....LG

    Hier ein interessanter Link dazu....

    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/03/10/360000-planeten-mit-inte...


    Alle 25 Antworten
    Kommentar von Roderic ,

    es sind bereits hunderte von anderen Planeten gefunden worden, die von der Position zu deren Sonne "ähnlich" der unsrigen ist...

    ...und nicht ein einziger von den bisher gefunden hat Umweltbedingungen, unter denen eine Amöbe auch nur wenige Minuten überleben könnte. Von einer Milliarden Jahre langen Entwicklung ganz zu schweigen.

  • Astronomie+ Gehalt+ Ort zum Arbeiten
    Antwort von uteausmuenchen ·

    Hallo Mehmehmehmeh,

    ein klein wenig korrigieren muss ich Deine Vorstellungen vom Beruf des "Astronomen" wohl... ;-)

    Also der Astronom ist in erster Linie Physiker. Physiker mit Schwerpunktfach Astrophysik.

    Und entsprechend schaut der Alltag des Astronomen keineswegs so aus, dass er seine Nächte unter dem Teleskop verbringt. Dir Professorin, bei der ich damals mein Diplom gemacht habe, war zwar tatsächlich Direktorin einer Sternwarte - und hatte somit Deinen Traumjob, nach dem Du hier fragst - hätte Dir am nächtlichen Sternhimmel aber Castor und Pollux nicht zeigen können. Jeder Hobbyastronom kann das.

    Als Physiker stellt man andere Fragen an den Nachthimmel. Und die stellt man tagsüber.

    Der Astrophysiker ist ein Schreibtischtäter. Man erarbeitet mathematische Modelle, die meist in Programmform am Großrechner in aufwendigen Simulationen enden.

    Da wird vorausberechnet, wie wohl die Spektrallinien bestimmter Sterne aussehen, wenn das Modell richtig ist, von dem man vermutet, dass es die Athmosphäre dieses Sterns gut beschreibt. Und dann vergleicht man mit verschiedenen Spektren des Sterns. Oder man berechnet, wie sich die Schlieren in den Schweifen von Kometen zeitlich verändern - und vergleicht mit Photoaufnahmen. Oder man berechnet, wie Galaxien im jungen Universum entstehen - und schaut, ob das zu den beobachteten Zeitskalen passt. Oder man berechnet, wie sich aus Staubwolken Planeten zusammenklumpen. Oder...

    Die moderne Astrophysik lebt von Simulationsprogrammen auf der Basis meist recht komplizierter physikalischer Formeln.

    Die Beobachtungsdaten, mit denen verglichen wird, stammen nicht selten von anderen Arbeitsgruppen. Wenn man Glück hat, dann fährt man selber 1 - maximal 2x pro Jahr für ein paar Tage nach Chile und beobachtet. Das ist aber selten, weil es sich besser bewährt hat, die Beobachtung in Auftrag zu geben und nur Leute an die Teleskope zu lassen, die ständig damit arbeiten. Das spart die Zeit, jeden Einzelnen einzuarbeiten.

    Wenn Du also wirklich ins "Observatorium" willst, dann wird dies hier Dein Arbeitsplatz sein müssen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/La-Silla-Observatorium

    Das Gehalt dafür ist dann eher durchschnittlich, weil Du ja eher wissenschaftliche Hilfskraft bist. Macht aber nichts. In La Silla ist nichts, wofür Du es ausgeben könntest. Außer vielleicht für Creme und Lippenbalsam. Die Luft da oben ist so trocken, dass Du nach ein paar Tagen rissige Haut hast. 

    Aber auch, wenn Du die Karriere zum normalen Astrophysiker einschlägst: Unterhalb der Professorenstelle - die nicht leicht zu kriegen ist - ist das Gehalt eher mau, solltest Du in der Grundlagenforschung bleiben. Und nicht selten sind die Stellen an die Forschungsprojekte gebunden, nicht an die Personen. Wird ein Projekt eingestellt, endet die Stelle. Möchtest Du dann in die Richtung weiter machen, musst Du Dich auch mal selbst finanzieren oder mit einem knappen Assistentengehalt auskommen.

    Als Physiker gehen daher die meisten in die Industrie, wo die Bezahlung besser ist als an der Uni.

    Grüße

    Kommentar von Mehmehmehmeh ,

    Danke, dass war SEHR hilfreich. Ich will aber noch immer Astronom werden, und strenge mich auch an dafür. Ich glaube ich schaue dann auch ob ich in la silla arbeiten könnte. ;D

    Vielen Dank für deine Antwort und grüße zurück :D

  • welches Teleskop würdet ihr euch holen
    Antwort von Hellstorm ·

    Ich lese hier gerade, dass Du f/5 haben möchtest. Der Punkt ist dabei aber, dass auch die Brennweite eine Rolle spielt. Für Deep Sky solltest Du demnach einen Newton nehmen. Ich habe mir kürzlich dafür den SkyWatcher Explorer-150PDS / 6" f/5 bestellt. Hat, wie man sieht, 6 Zoll Öffnung und 750mm Brennweite. Damit wäre dein Budget aber schon so gut wie ausgereizt, denn der kostet ca. 285 Euro ohne Montierung, Stativ, etc.. Als Montierung würde ich, auch wenn eine NEQ3 wohl gerade noch ausreichend ist eher zu einer EQ5 raten. Die trägt bis zu 10kg, kostet aber allerdings auch nochmal 300 Euro.

    Der Vorteil wäre dann Allerdings, dass man für 150 Euro ein Guiding-fähiges (computergestützte Nachführung) Motorenset nachrüsten kann. Ich muss aber gestehen, dass Du wenigstens 600 Euro dafür ausgeben müssen wirst. Es gibt zwar auch Angebote, die weniger kosten, aber irgendwas ist daran dann immer falsch. Da man meistens nicht an der Optik selbst sparen kann, spart man gerne an der Montierung. Angebotene Komplett-Sets stehen dann meist auf wackeligen Krücken, die noch nicht mal visuell taugen - fotografisch dann gleich gar nicht.

    Zur Fotografie selbst brauchst Du dann wenigstens noch, abhängig von der verwendeten DSLR einen T2-Ring und einen T2-Adapter. Nicht der riesigste Preis, aber 60-70 Euro fallen dafür auch noch einmal an. Ebenfalls wichtig ist wenigstens ein CLS-Filter um Lichtverschmutzung weitestgehend wegzufiltern. Sonst musst Du auf jeden Fall dein Setup weit weg von jeder Stadt und jedem Dorf aufbauen. Je nach Variante kostet der ab ca. 100 Euro.

    .... und: Nach einer Weile wird es Dich stören, dass sich die Sterne am Rand zu Eiern verziehen. Das nennt man Koma. Für den Newton benötigst Du dann noch einen entsprechenden Koma-Korrektor. Wiederum Kosten ab ca. 150 Euro.

    Bedenke außerdem, dass Du für die Astrofotografie eine *genaue* Nachführung brauchst. Einfach nur Teleskop einnorden oder einscheinern und dann Motoren laufen lassen, funktioniert nicht, denn dazu sind die Motoren nicht genau genug. Du musst dann definitiv über eine Nachführkamera guiden.

    Mit anderen Worten: Du kaufst Dir eine Astro-taugliche Kamera. Man muss hier nicht zwangsweise die CCD Top-Modelle ab 300 Euro nehmen, aber 100 Euro sollte man auch hier einplanen. Und dann muss man die Kamera natürlich noch ans Teleskop anschließen. Die einfachste Variante wäre über ein Leitrohr. Hier kann man einen kleinen Sucher nehmen, sofern er wenigstens 50mm Öffnung und 150mm Brennweite hat. (Allerdings gilt hier: Je mehr Brennweite, desto besser; aber desto größer muss auch die Öffnung des Leitrohres sein, sonst findet man keine Sterne fürs Guiding).

    Als kurze Zusammenfassung: Wenn Du direkt die Astrofotografie mit einplanen willst, dann ist dein kleinstes Budget ungefähr 600 Euro und im Laufe der Zeit musst Du noch einmal ca. 600 Euro investieren, damit das ganze dann auch wirklich Astrofotografie-tauglich ist. Natürlich habe ich hier nicht die Spiegelreflexkamera (oder Systemkamera) eingerechnet. Die hast Du schon oder kommt extra dazu. ;-)

    Wenn Dir das zu viel ist, würde ich Dir vorerst zu einem gebrauchten Newton auf einer Dobson-Montierung raten. In vernünftiger Ausführung gibt es die (gebraucht) ab etwa 300 Euro und später kann man sich dann ja immer noch festlegen und evtl. ausbauen. In der Regel kann man den Newton dann auch weiter benutzen und ihn auf eine parallaktische Montierung packen.

  • Astronomie, Geld, Stellen
    Antwort von Samy795 ·

    Das Feld "Astronomie" ist viel zu groß um da eine pauschale Aussage treffen zu können. Es gibt 1000 Jobs die mit der Materie zu tun haben. und klar ist auch dass ein Hausmeister am CERN weniger verdient, als ein Wissenschaftler an der Caltech.

  • Interesse an Astronomie trotz fehlender Mathematik- /Physikkenntnisse?
    Antwort von Clarissant ·

    Geht mir genauso. Astronomie fasziniert sehr viele Menschen. Es ist ja auch ein spannendes Gebiet, über das man sich auch ohne Mathematik- und Physikkenntnisse schlau machen kann. 

    Warum sollte es schlimm sein, dass du viel darüber liest? Bildung ist nichts Schlimmes. Wenn es dir Spaß macht und du interessiert bist, dann lies ruhig weiter. Vielleicht eignest du dir die Mathematik- und Physikkenntnisse ja doch noch eines Tages an. ;) 

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von Franz1957 ·

    In dieser Diskussion fällt ein interessanter Widerspruch auf: Fast alle reden von Wahrscheinlichkeit oder Wahrscheinlichkeitsrechnung. Etliche geben sogar Wahrscheinlichkeitswerte an, die bei 100% oder in der Nähe von 100% liegen sollen. Aber kein Einziger sagt, wie er seine Berechnung konkret ausgeführt hat. Das Konkreteste, was gesagt wird, sind die "Milliarden", von denen bei Einigen die Rede ist.

    Mich interessiert: Wissen die, die hier von Wahrscheinlichkeit reden, was das ist, und wie man Wahrscheinlichkeiten berechnet, und haben sie für die hier gestellte Frage diese Berechnung ausgeführt? Oder wurden hier vielmehr Glaubensbekenntnisse abgelegt? Und wenn das so ist - wieso sagt dann keiner einfach: "Ich glaube, meine, vermute, oder wünsche mir, daß es im Universum draußen Leben gibt"? Wieso codiert man so eine Aussage in mathematisch klingende Begriffe, als ginge es hier darum, im Klassenzimmer an ein Verhör des Lehrers durchzustehen?

    Alle 25 Antworten
    Kommentar von Roderic ,

    (siehe meine Antwort)

  • Interesse an Astronomie trotz fehlender Mathematik- /Physikkenntnisse?
    Antwort von uteausmuenchen ·

    Hallo Ladypolish19,

    ganz im Gegenteil: Das ist toll!

    Das Wissen, das die Naturwissenschaften (und dazu gehört die Astronomie ja) über die Jahrhunderte erarbeitet haben, ist ein kostbarer Schatz der gesamten Menschheit. Und umso mehr Menschen sich für dieses Wissen interessieren, umso besser. Für "Wissen" gibt es keinen besseren Schutz, als es an möglichst viele Menschen weiter zu reichen. Und wenn die faszinierenden Themen der Astronomie helfen, Berührungsängste abzubauen, dann kann das nur gut sein.

    Es ist eigentlich das Tolle an unserer Zeit, das das Wissen auch allen zugänglich ist. Wissenschaftskommunikation ist heute wichtiger und umfangreicher denn je. Du findest also überall auch wirklich seriös aufgemachte Informationen.

    Das wäre eigentlich das einzige, worauf ich Dir raten würde, zu achten: Auf die Seriosität der Quelle. Denn natürlich tummeln sich auch nicht gerade wenige pseudowissenschaftliche Quellen im Web und auch in den Buchhandlungen.

    Grüße

  • Bücher über Sterne / Astrologie
    Antwort von uteausmuenchen ·

    Hallo Noozey,

    wenn Du Astronomie meinst, dann könntest Du Dir zum Einstieg zum Beispiel die Bücher von Harald Lesch vornehmen:

    •  Sterne: Wie das Licht in die Welt kam
    • Kosmologie für Fußgänger

    Sind 2 Bücher, die wirklich die Basics behandeln, das aber sehr unterhaltsam.

    Harald Lesch hat auch die Serie "Alpha Centauri" für den Bayrischen Rundfunk gemacht, wo er in jeweils 15 Minuten alles Wissenswerte über verschiedenste Themen aus dem Gebiet der Astronomie erklärt.

    Wenn Du Dir das anschauen magst, dannn findest Du die Serie in der Mediathek des BR:

    http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-centauri/alpha-centauri-vid...

    Ein sehr schönes Buch über die Astronomie und ihre Geschichte und ihre Bedeutung im Lauf der Geschichte ist das schon etwas ältere Buch "Unser Kosmos" von Carl Sagan. Eigentlich ein "Must Have", aber trotzdem leider nur noch gebraucht zu kriegen. Schau auf amazon nach der gebundenen und bebilderten Ausgabe ("mit 500 meist farbigen Abbildungen". Die ist dort meist für ein paar Euro gebraucht zu bestellen.

    Und für Astronomie-Interessierte eigentlich immer interessant: Der Blog von Florian Freistetter bei den "scienceblogs". Google nach

    "Freistetter astrodicticum-simplex"

    Das sollte für den Einstieg genügen. Das Niveau stimmt bestimmt, alle genannten Autoren sind Astrophysiker, 2 Professoren, einer Dr. rer. nat.

    Grüße

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von MarcoAH ·

    Zu 100%ig gibt es Leben außerhalb unseres Sonnensystemes. Alleine in unserem Sonnensystem gibt es vier Planeten/Monde (einer davon ist unser eigener Mond), wo Wasser vorkommt.

    Die Venus war vor Zigmilliarden Jahren der Erde sehr ähnlich. Da es auf diesem Planenten zu heiß war, konnte sich dort kein Leben entwickeln. Die Platte, womit die Kontinente verschoben werden und Vukane entstehen hätten können, wurde verhärtet.

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von Buckykater ·

    Mit großer Wahrscheinlichkeit ja auch in unserer Galaxis .Planeten hat man schon sehr viele gefunden. schon um die 2000. neue Forschungen zeigen sogar daß allein in unserer Galaxie so gut wie jeder Stern mindestens einen oder zwei Planeten hat. Damit gäbe es mehr Planten als Sterne. es wäre mehr als nur sehr unwahrscheinlich wenn nur einer bewohnt wäre. auch auf Monden könnte es Leben geben. es gibt zwar noch keine Beweise aber es spricht immer mehr für die Existenz von außerirdischem Leben auch höher entwickeltem und intelligenten .

  • Ist das Universum unendlich und aus was ist es entstanden?
    Antwort von NichtZwei ·

    Es gibt keine Unendlichkleit, die Unendlichkeit ist. Deswegen kann sich der Verstand das nicht vorstellen, denn der Verstand ist begrenzt und braucht Bruchstuecke um zu existieren. Mit der Unendlichkeit kann dein Verstand nichts anfangen, aber wohl dein Bewusstsein, welcher immer im Hintergrund praesent ist, deswegen existiert ueberhaupt deine Frage. Wenn du die Wahrheit wuesstest, nun ja, sie kann nicht gewusst werden, dann waere dein Verstand am Ende und du waerst frei. Aber vor der Freiheit versucht der Verstand alles, um dich in Bahnen zu lenken, die es gar nicht gibt. Die Uneendlichkeit ist kein Ding oder eine Sache, sondern nur Erfahrung, die du jede Nacht machst, aber du bist dann nicht praesent, das ist alles. Das Universum hat Bewusstsein zur Grundlage. Aus Bewusstsein entstand die Energie. Aus Energie entstand Materie. Alles Gute!


  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von JTKirk2000 ·

    Wenn ich darüber nachdenke, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass sich überall dort, wo sich Leben entwickeln kann, sich auch Leben entwickelt, weil die Grundlagen und damit das Potential zur Entwicklung von Leben überall vorhanden sind, dann glaube ich nicht nur daran, dass es in anderen Galaxien irgendwo leben gibt, sondern auch, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit auch in der Milchstraße bereits Welten oder deren Monde gibt, auf welchen Leben existiert. 

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von kami1a ·

    Hallo! Da kann man ziemlich sicher sein. Es gibt min 100 Milliarden Galaxien mit je 100 Milliarden Sonnen und entsprechend vielen Planeten. Die Natur hat da viele Versuche - wir werden sicher nicht alleine sein. Es gibt Außerirdische aber wenn sie mal die Erde erreichen werden sie kaum etwas zerstören können - das machen wir soeben selbst. Jede Minute werden ca. 30  Fußballfelder gewachsene Natur kaputt gewalzt. : Wir sind gerade dabei die Festplatte unseres Planeten zu löschen. Eine Kopie gibt es nicht. Kaputt machen können die hier nichts mehr. 

    könnt ihr eure Gedanken auch mit passenden wissenschaftlichen Texten 

    Einen Beweis gibt es nicht, aber aber eigentlich alle Astronomen nehmen als wahrscheinlich an dass es Außerirdische gibt - auch die 3 ( Ausbildung Astronom )  die mir hier im Forum bekannt sind. 

    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, Gruß.

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von emanreztunred ·

    Ja gibt es, selbst die die Wahrscheinlichkeit das Leben entsteht noch so gering ist ist die Zahl der Versuche größer wenn du zb 141 Millionen Lottolose kaufst wo jede mögliche Kombination drauf ist  knackst du mit Garantie  den Jackpot.

    Außerdem ist das Leben sehr robust so das es durchaus auch hier im Sonnensystem weiteres Leben gibt, zb auf dem Jupitermond Europa der einen Eispanzer hat und darunter Flüssiges Wasser und wenn man bedenkt das es selbst am Meeresgrund Leben gibt ist es nicht unwahrscheinlich das es auf Europa auch Leben gibt oder auf einen der unzähligen Asteroiden im Asteroiden Gürtel oder der Ortschen Wolke 

    Außerdem fehlen uns die Mittel um  zu beweisen das es nur hier leben gibt, da ist es einfacher es zu beweisen als es zu wiederlegen  

    Alle 25 Antworten
    Kommentar von Franz1957 ,

    Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit w, daß (auf dem Planeten x) Leben entsteht? Wie groß ist die Zahl z der Versuche? Zeige uns, daß w * z ≥ 1 ist.

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von Effigies ·

    Die Wahrscheinlichkeitsrechnung sagt ja. Alles weiter ist pure Spekulation.

    Alle 25 Antworten
    Kommentar von Franz1957 ,

    Diese Berechnung interessiert mich. Könntest Du sie hier posten, oder sagen, wo ich sie nachlesen kann?

    Kommentar von Effigies ,

    Da gibt es verschiedene Ansätze.

    Das brauchbarste Modell ist wohl die statistische Erweiterung der Drake-Gleichung von Claudio Maccone.

    Kommentar von Roderic ,

    Claudio Maccone....

    Na endlich hats mal einer geschafft, eine verwertbare Quelle anzugeben:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Claudio\_Maccone#External\_links

    Ich zieh mir mal den Vortrag rein.
    Mal sehen, was der SETI Mann zu dem Thema zu sagen hat.
    Wenns der nicht weiß, dann wüsste ich nicht, wer sonst.

    Kommentar von Franz1957 ,

    Danke für die konkrete Antwort.

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von BrianR ·

    Überleg mal wie viel Sandkörner es in der Sahara gibt und jetzt versuch dir mal vorzustellen dass das alles Sonnen mit weiteren Planeten sind. Glaubst du immer noch das wir die einziegen sind die durch Zufall perfekte Bedingungen haben? :)

    Alle 25 Antworten
    Kommentar von Roderic ,

    Apropos Sandkörner:

    Stell Dir mal vor jede Sonne unserer Galaxis wäre ein Sandkorn und ich würde die alle in eine Kiste packen.

    Wie groß wäre die Kiste?

    ...

    Die Antwort: Ein halber Schuhkarton!

    Also: 100.000.000.000 ist nun wahrlich eine große Zahl, aber ein Schuhkarton haut mich auch nicht gerade um von wegen seiner Größe.

    Vorsicht also bitte bei solch emotionsgeladenen Zahlenvergleichen.

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von ThomasJNewton ·

    Es gibt halt Überlegungen abseits der Fakten. Wenn du mit einem UFO abstürzst, und in einem Baum landest, ist es einfach tausendfach wahrscheinlicher, dass der Baum in einem Wald steht, anstatt der einzige im Umkreis von 30 km in einer Steppe zu sein.

    Es wurde viel Gehirnschmalz darauf verschwendet, die Wahrscheinlichkeit von Leben zu ermitteln. Inzwischen ist bekannt, dass ein Planetensystem eher die Regel als die Ausnahme ist. Bleibt die Ausnahme, dass unser Planet stabil um die Sonne kreist, und als Stabilisator den Mond hat. Erklär das mal den Menschen in Ostsibirien, die ganz nebenbei unsere westliche Definition von Sibirien nicht teilen. Starke Gegensätze zwischen Winter und Sommer sind kein Hindernis.

    Das Leben hat ohnehin in Gefilden seinen Anfang genommen, in denen der Mensch auf Dauer nicht glücklich würde, genau genommen wäre er in Sekunden tot.

    Und die Fakten fehlen keineswegs, es ist nur etwas Phantasie und Mut notwendig, den Weg zu sehen, der sich nie wirklich beweisen lässt, weil Moleküle nun mal nach 3 Milliarden Jahren keine Fossilien hinterlassen.

    Ich hab den Beitrag http://de.wikipedia.org/wiki/Chemische_Evolution noch nicht genau durchgesehen, um ihn uneingeschränkt gut zu finden, aber besser ist er allemal. Und bei der RNA-Welt öffnen sich dem Fachmann Dimensionen, die ein Laie nicht erkennt. Das ist der Missing-Link, der die endgültige Gewissheit begründet. Es ist möglich, und wenn es möglich ist, dann geschieht es auch.

    Kein unvernünftiger Mensch kann sich die Zeit vorstellen, hunderte von Millionen Jahren. Das sagt alles, was zu sagen ist..

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von Samy795 ·

    Die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwo noch Leben gibt, ist relativ hoch, beschränkt man die Frage aber auf intelligentes Leben, tendiert die Wahrscheinlichkeit gegen Null.

    Alle 25 Antworten
    Kommentar von Roderic ,

    Was heisst hier gegen? Sooo viel Intelligenz hat dieser Planet hier auch noch nicht hervorgebracht.

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von stekum ·

    Warum in die Ferne schweifen ... Interessanter ist doch die Frage nach Leben (außer unserem) in unserer Galaxis, denn da besteht rein technisch die Möglichkeit zum Kontakt. Mit Leben in anderen Galaxien aber so gut wie nicht.     Die Chance für Leben wird in allen Galaxien die gleiche sein. Wie groß diese ist,    s. Drake-Gleichung.


  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von Takhisis ·

    es gibt in unserer galaxie die erde die in der habitablen zone liegt. also warum soll es nicht auch in anderen galaxien planeten geben auf denen es leben gibt?

    es ist sogar zu 100% wahrscheinlich das es diese gibt nur sind die entweder so weit entfernt das wir sie noch nicht gefunden haben oder sie sind weit auch intelligenter als wir und zeigen sich nicht. 

    auf dem mars zb gab es einst wasser und wo wasser ist da kann leben entstehen, wer sagt das der mars nicht bevölkert war bevor er zu nah an die sonne kam

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von Igelhasser ·

    ...Und du erwartest jetzt allen Ernstes, dass die hier auf GF jemand eine klare auf wissenschaftliche Fakten basierende Antwort geben wird?

    Alle 25 Antworten
    Kommentar von MarcoAH ,

    Der Fragesteller ist davon ausgegangen. Und wie du siehst, gibt es schon einige gute Antworten auf diese Frage.

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von Tiimi28 ·

    Das Universum ist so unglaublich groß, es wäre egoistisch zu denken wir wären die einzige Lebensform.

    Alle 25 Antworten
    Kommentar von Roderic ,

    In der Mathematik gibt es den Begriff des Egoismus nicht - auch im Teilgebiet der Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung nicht. ;-)

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von Mia76 ·

    Da es zig Milliarden Galaxien die wiederum zig Milliarden Planeten beherbergen ist die Wahrscheinlichkeit bei nahezu 100% das es wo anders auch noch Leben gibt.

    Alle 25 Antworten
    Kommentar von Franz1957 ,

    Kannst Du das mal kurz vorrechnen? Mir fehlt dazu der Wahrscheinlichkeitswert dafür, daß es auf einem Planeten Leben gibt.

  • Gibt es in anderen Galaxien Leben?
    Antwort von Justin4850 ·

    Ich glaub schon dran das da draußen noch anderes Leben existiert... die Galaxie ist so verdammt groß das das sehr unwahrscheinlich das wir die einzige richtige Lebensform sind... nit wissenschaftlichen Fakten kann ich das aber leider nicht belegen xD

  • Sonneneruption und Protuberanzen?
    Antwort von pflanzengott ·

    Hallo Elly0123456789! ;)

    Die Sonne ist ein Körper, der die Menschen und Tiere auf der Erde, seit Anbeginn ihrer Existenz immer wieder fasziniert hat. Obgleich schon, die Steinzeitmenschen es anlässlich ihrer Neugierde immer wieder gewagt haben in die grelle Sonnenscheibe zu blicken, oder die heutige moderne Menschheit mit hochentwickelten Teleskopen und Messverfahren analytisch in der Sonnenphysik vorgeht, ist dabei erst einmal egal.

    Aufgrund der heutigen Möglichkeiten den Sonnenkörper genauer zu untersuchen als noch vor langer Zeit, wird dem heutigen Interessenten quasi eine Informationsflut an Daten geliefert. Beinahe täglich gewinnt man bei der Untersuchung unseres Zentralgestirns wichtige Informationen und lernt auf diese Weise viele neue Dinge und vor allem Begrifflichkeiten kennen. Was sind zb. Protuberanzen oder was ist im allgemeinen die Sonnenaktivität? (Geiler Einstieg oder? :D )

    Kommen wir zum heutigen Wissenschaftsstandpunkt und gehen schrittweise vor. Unsere Sonne ist ein Stern. Was ist also ein Stern? Ein Stern ist nach der astronomischen Definition eine massereiche, selbstleuchtende Gaskugel die von der Schwerkraft zusammengehalten wird. Im Innern eines Sterns wird durch Kernfusionsprozesse also die Verschmelzung von Atomkernen, Energie freigesetzt. Das verhilft den Sternen zu ihrer Leuchtkraft. Aber was hat das mit Aktivität zu tun?

    Spricht man von Sonnenaktivität, so bezieht man sich damit immer auf die relative Stärke und Ausrichtung des poloidalen Magnetfeldes! Die Sonne weist, wie viele andere Sterne in der Milchstraße auch, ein Magnetfeld auf, dass zunächst unter der hypothetischen Annahme einer Anfangskonfiguration der Ausrichtung eines Stabmagneten gleicht. 

    Es gibt einen Nord- und einen Südpol auf der Sonne, so wie es ihn auf der Erde auch gibt. Die magnetischen Feldlinien der Sonne treten dabei aus dem magnetischen Südpol aus und im magnetischen Nordpol wieder ein, da jede Feldlinie geschlossen sein muss (ansonsten gäbe es magnetische Monopole). Entscheidend ist nun, dass das zunächst gerichtete Magnetfeld der Sonne aufgrund sogenannter differentieller Rotation in einen anderen Feldzustand gezwungen wird. 

    Differentielle Rotation bezieht sich dabei zunächst auf die solaren Oberflächenschichten und beschreibt, dass sich die Rotationsgeschwindigkeit vom Äquator hin zum Pol verändert. Die Rotationsdauer wird zu den Polen hin nämlich geringer, was dazu führt, dass äquatornahe Bereiche der Sonne schneller rotieren als die am Pol liegenden Komponenten. Das ist vermutlich auf Konvektionsprozesse zurückzuführen, die beim Aufstieg von Massenelementen einen Teil der Winkelgeschwindigkeit des Sterns mit sich führen. Die Winkelgeschwindigkeit kann nun durch Scherung und gleichzeitige Rotation in eine meridionale Strömung verwandelt werden, die den Drehimpuls schließlich in verschiedenen Breiten verteilt.

    Aber zurück zum Modell. Das ausgerichtete poloidale Magnetfeld der Sonne, wird in einen anderen Feldzustand übergehen. Wieso? Seit längerer Zeit weiss man, dass ein Magnetfeld innerhalb eines Plasmas keine Freiheitsgrade mehr hat. Das Feld ist sozusagen im Plasma eingefroren, und unmittelbar an plasmatische Prozesse gekoppelt. Die differentielle Rotation führt nun dazu, dass sich das sonst geordnete Magnetfeld der Sonne verdreht, und sich Magnetfeldlinien entgegengesetzter Polarität berühren. Die Folge --> Die gespeicherte magnetische Energie wird schlagartig entladen und es kommt zum Auftreten von Aktivitätserscheinungen in den oberflächennahen Schichten der Sonne. Je nachdem wie stark das Magnetfeld dann verdreht ist, fällt auch der zeitabhängige Aktivitätsgrad anders aus. 

    Eruptionen und Protuberanzen beschreiben dabei nun den großräumigen Auswurf von geladenem Plasma von der "Sonnenoberfläche" infolge des sich verdrehenden Magnetfeldes, aufgrund der differentiellen Rotation, welche wiederum durch Konvektionsprozesse bedingt ist. Und jetzt kommt die letzte Überleitung: 

    Abhängig vom Aufbau der Sonne, fallen diese Konvektionsprozesse die zum einen zur Entstehung des Magnetfelds führen, und zum anderen zur differentiellen Rotation beitragen unterschiedlich stark aus. Neben der Rotation ist auch die Effizienz der Konvektion in Sternatmosphären ein wichtiger Indikator für die Generierung eines stellaren Magnetfeldes. 

    Kurz und knapp: Durch die unterschiedlich schnelle Rotation der Sonnenoberfläche, verdreht sich nach einer Zeit das normalerweise geordnete Polfeld der Sonne. Bei diesem Verdrehen kommt es zu sogenannten ,,magnetischen Rekonnexionen", inderen Folge es zur Entstehung von Aktivitätsphänomenen an der Oberfläche der Sonne kommt. Nach 11 Jahren stellt das Magnetfeld dann seine ursprüngliche Form wieder her, und ein neuer Aktivitätszyklus beginnt...

    Ich hoffe ich konnte etwas helfen.

    LG Nikolai ;)

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von pflanzengott ,

    Habe übrigens schon gefühlte 100mal auf solche Fragen geantwortet. Hier gibt es noch einige Links dazu:

    https://www.gutefrage.net/frage/wie-sieht-ein-sonnensturm-aus

  • Suche Sonnenteleskop
    Antwort von Helferlein123 ·

    Professionelle Sonnenteleskope findest du auch auf http://www.sonnenteleskop.de/ , habe dort ein gutes gebrauchtes Lunt Sonnenteleskop gefunden, Die Beobachtung der Sonne im halpha Bereich macht extrem süchtig ! :-)

    Ich benutzt ein Lunt LS60tha mit einem Blockfilter B1200, gebraucht bekommst du dieses für knapp 1800,- 

    Wenn du es natürlich nur eine Projektion erstellen willst, dann geht das durch aus für ein paar Euro und etwas Bastelgeschick 

    Im Anhang mal ein Bild von der Sonne, welches ich mit dem Teleskop gemacht habe 

  • Drehbare Sternkarte Auf-und Untergangszeiten der Sonne
    Antwort von Franz1957 ·

    Man muß dafür wissen, wo die Sonne an dem btr. Datum auf der Ekliptik steht. Ungefähr kann man das anhand der Tierkreiszeichen sehen.

    Die Sternkarte hat ein ovales Fenster, das den Himmelsteil über dem Horizont anzeigt, für einen bestimmten Zeitpunkt (Datum + Uhrzeit), und auf dem Breitengrad, für den die Sternkarte gemacht ist.

    Nun schaut man, um wieviel Uhr die Sonne in dieses ovale Fenster eintritt, und um vieviel Uhr sie es wieder verläßt.

    Alle 2 Antworten
    Kommentar von alma8198 ,

    Ok, vielen Dank!

  • wie sieht ein Sonnensturm aus???
    Antwort von Helferlein123 ·

    Die Plasmawolke, die ins All entweicht bei einer Sonneneruption, bezeichnen Wissenschaftler als koronalen Massenausstoß ( KMA ) (englisch: coronal mass ejection; Abkürzung: CME). Dieser Koronale Masseausstoß besteht aus geladenen Teilchen wie z.b. Elektronen, Protonen und weiteren Atomkernen. Die Plasmawolke bewegt sich mit Geschwindigkeiten von etwa 1000 Kilometern pro Sekunde durchs All und benötigt somit etwa ein bis zwei Tage, bevor es die Erde erreicht. Die Plasmawolke ist für viele der Auswirkungen, die bei einem Sonnensturm auf der Erde beobachtet werden können, verantwortlich.

    Obwohl die Masse einer solchen Plasmawolke der eines veritablen Bergrückens (etwa des Brockenmassivs im Harz) entsprechen kann, ist sie dünner verteilt als die Masse in einem Hochvakuum. Stünde man (in einer Art Gedankenexperiment) mitten in der Wolke, würde man sie nicht wahrnehmen.

    ( Quelle: Sonnen-Sturm.info )

    Hier ein paar weitere interessante Fakten zum Thema Sonnensturm und dessen Auswirkungen . http://sonnen-sturm.info/hilfe_faq/sonnenstuerme/

  • Sonneneruption und Protuberanzen?
    Antwort von uteausmuenchen ·

    Hallo Elly0123456789,

    so ganz einfach zu verstehen ist das gar nicht. Ein bissi was muss man dafür schon über unsere Sonne wissen.

    Zum Beispiel musst Du wissen, dass der Wasserstoff, aus dem die Sonne ja zum größten Teil besteht, ionisiert vorliegt. Die Wasserstoffkerne (also die Protonen) und die Elektronen sind also wegen der großen Hitze getrennt voneinander. Wir sprechen von einem Plasma.

    Die wichtigste Eigenschaft dieses Plasmas ist, dass sich darin geladene Teilchen bewegen. Und bewegte Ladungen erzeugen Magnetfelder. Magnetfelder, die wieder die Bewegungen der geladenen Teilchen beeinflussen. Das Ganze nennt man dann "Magnetohydrodynamik": Und das ist echt fies zu rechnen, weil es eben rückkoppelt.

    Ein Prozess, der die geladenen Teilchen in der Sonnenatmosphäre ständig bewegt, ist die sogenannte Konvektion. Ständig steigen geladene Teilchen aus tieferen Schichten der Sonnenatmosphäre in die höheren Schichten auf, um dabei Energie zu transportieren. Das ist ähnlich, wie bei uns über einem Heizkörper: die erwärmte Luft steigt auf, um am anderen Ende des Zimmers wieder abgekühlt abzusinken. Die leichten Elektronen steigen dabei in den Konvektionsströmen der äußersten Schichten der Sonne schneller auf als die Protonen. Und so entstehen eben Ströme und damit Magnetfelder.

    Rückkopplung heißt hier, dass sich Magnetfelder und Bewegungen der geladenen Teilchen manchmal gegenseitig verstärken, manchmal gegenseitig abschwächen.

    Allein schon durch die Rotation der Sonne um die eigene Achse wird das Magnetfeld der Sonne ständig durchgewurschtelt. Weil die Sonne nicht fest ist, bewegen sich die Teilchen am Sonnenäquator anders als an den Polen der Sonne. Und diese unterschiedlichen Geschwindigkeiten führen zu Verzwirbelungen der entstandenen Magnetfeldlinien. 

    Bei diesen Verzwirbelungen kann es manchmal dazu kommen, dass sich die Magnetfeldlinien kreuzen, berühren, kurz schließen. Das führt dann dazu, dass sich das Magnetfeld schlagartig umorganisiert - und zwar unter Freisetzung von Energie. Diese freiwerdende Energie kann dann Plasma bis weit in die Sonnenkorona schleudern. Fertig ist die Sonneneruption. Die Sonneneruption heißt auch "eruptive Protuberanz".

    Bei "ruhenden Protuberanzen" ist die Entstehung ganz ähnlich, das Ganze läuft aber nicht so "eruptiv" ab.

    Auch hier spielen die eben beschriebenen Magnetfelder die entscheidende Rolle. Die Magnetfeldlinien durchdringen ständig die Sonnenatmosphäre. Manchmal bilden sich durch die magnetohydrodynamischen Prozesse Stellen, in denen die Magnetfeldlinien besonders dicht liegen. Das sind die Sonnenflecken. 

    Das Plasma kann entlang dieser Magnetfeldlinienbündel bogenförmig in die Korona hineingezogen werden. Das leuchtende Material folgt also den Feldlinien über die sichtbare Sonnenschicht ("Photosphäre") hinaus.

    Ungefähr klar?

    Grüße

    Vielleicht hilft auch diese Seite noch weiter:

    http://abenteuer-universum.de/sterne/sonne.html#photo
    Alle 2 Antworten
    Kommentar von Elly0123456789 ,

    Super! Vielen lieben Dank! :))

    Kommentar von pflanzengott ,

    Sehr geile Antwort!! ^^  

  • welches Teleskop würdet ihr euch holen
    Antwort von BurkeUndCo ·

    Ich will Dir den Spaß nicht verderben, aber Startrails hat recht, dass Du für Astrofotografie sicher in einer anderen Ptreisklasse landen wirst.

    Und bei 300 - 500 Euro hätte ich Dir, der Du ja schon einige Erfahrung hast, zu einem Dobson-Spiegelteleskop geraten.

    Aber nach Lesen Deiner Antwort auf Startrail, ist ein ordentliches Linsenteleskop gar nicht so schlecht, denn das kannst Du deutlich leichter erweitern. Hat ein Freund von mit genau so gemacht. Also versuch ein Teleskop mit 80 - 100 mm Öffnung und einer Brennweite von 500 -700 mm zu bekommen. Natürlich möglichst gute Optik, aber da wird der Preis leider schnell sehr hoch. Aber zumindest ein Halb-Apochromat sollte es schon sein.

    Dann brauchst Du natürlich ein Stativ, aber für visuelle Beobachtungen kannst du da Abstriche machen. --- Einen Dobson musst Du ja auch von Hand stabilisieren.

    Und wenn Du später zusätzlich noch eine Astro-Cam anschließen willst - da gibt es auch schon welche für 200 - 300 Euro, dann kannst Du dieses Teleskop durch ein besseres, stabileres Stativ und eine stabile Nachführung erweitern.

    Aber - wie schon Startrails schríeb - Teleskop, Stativ, Montierung, Astro-Cam, in der Summe kommt da schon einiges zusammen. Aber es muss ja nicht gleichzeitig sein. Und notfalls kannst Du eine halbwegs gute Optik auch wieder zu einem vernünftigen Preis verkaufen (nicht für den Neupreis, aber bei Gebrauchtgeräten ist der Wertverlust wirklich relativ gering).

  • Stern Explosionen
    Antwort von kami1a ·

    Hallo! Weit verbreitet - die Angst um unsere Sonne.  Die Sonne wird sich in der Tat in einigen Milliarden Jahren verändern und dann zum so genannten Roten Riesen werden. Das ist fast sicher. Die Sonne wird sich dann derartig ausdehnen, dass sich die Erde in der Sonne befindet. Übrig bleiben wird dann von der Sonne eine kompakte Restmenge - ein weißer Zwerg. Die Sonne brennt permanent. Zwar nicht im allgemein verständlichen Sinne durch Verbindung mit Sauerstoff, die Sonne brennt atomar, sie ist ein riesiger Ofen der Kernschmelze. Sind es anfangs nur Wasserstoffatome die verschmelzen, Heliumatome erzeugen und die Restenergie als Wärme in den Weltraum pusten, so entstehen mit der Zeit immer schwerere Atome, bis das System kollabiert. Grob gesagt hat die Sonne die Hälfte ihrer Zeit um.  So lange wie wir leben wird auch die Sonne noch halten - und viel länger.

    Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

  • Stern Explosionen
    Antwort von BurkeUndCo ·

    Unsere Sonne schrumpft zumindest vorläufig (in den nächsten Millionen Jahren) nicht.

    Statt dessen wird sie sich in etwa 4,5 Milliarden Jahren ausdehnen und erreicht dabei etwa die Größe der Erdbahn.

    Danach schrumpft sie tatsächlich wieder und verglüht langsam (in zig Milliarden) als kleiner weißer Zwerg.

    Unsere Sonne hat nicht die Größe für eine Supernova-Explosion und auch zur Bildung eines Neutronensterns, oder gar eines Schwarzen Lochs, dazu reicht ihre Masse bei weitem nicht.

  • Frage zu Sonnenfinsternis
    Antwort von BurkeUndCo ·

    Nichts besonders - und nicht anders.

    Selbst bei noch 1% der Sonne, die nicht bedeckt ist, ist es taghell --- erst beim letzten Prozent der Bedeckung geht das Licht aus.

    Und die Sonne ist so hell (auch mit 99% Bedeckung), dass sie das Auge völlig überstrahlt und du deshalb nur einen hellen Fleck siehst.

    Außerdem machst Du (jeder Mensch) dabei automatisch die Augen zu und drehst den Kopf weg. Wenn Du Dich mit voller Willenanstrengung dazu zwingst länger in die Sonne zu sehen, dann siehst du zwsar auch nicht mehr, aber durch die dabei verursachten Augenschäden später immer (dauerhaft) weniger.

    Der Vorteil der SoFi-Brillen besteht darin, das Licht gleichmäßig (alle Farben in gleicher Weise) abzudunkeln, so dass man tatsächlich die Sonne so sehen kann, wie sie ist - nur eben schwächer.