Astronomie - neue und gute Antworten

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    Astronomie + Wirtschaft Studium?? Dafür geeignete Berufe???
    Antwort von dongodongo Fragant

    Nein. Ein Physik-Studium ist zeitaufwändig. Das ist für die meisten nicht mehr vereinbar. Astronomie ist ein Teilgebiet der Physik - ich habe auch vier Semester lang Astronomie-Vorlesungen gehört (und fand's persönlich nicht so interessant - zu abgespact für's berufliche, zu unabgespact für meine mathematischen Interessen).

    Tipp: Mach lieber ein WiIng Studium- da hast du auch Technik und mathematik, und betreibe Astronomie,a uch durchauchs auf Uni-Niveau, privat. Vllt. kannst du über diese Interessen und Prakika dann mit Astronomen zusammenarbeiten. Forschungsstellen sind aber rar gesät, und der Weg in der Forschung ist naja...

    Für meinen Teil ist's so, dass ich nach meinem Studium eigentlich lieber einen "normalen" Job habe, und mich dann noch privat fachlich mit Wissenschaft (v.a.theo. Physik und Mathe) beschäftige. Bei der Studienwahl, finde ich, sollte neben Interesse 8überwiegt natürlich) auch die Aussicht auf dem Arbeitsmarkt jenseits der Forschung berücksichtigt werden - und da gibt's eben Bereiche, wo's net ganz so rosig aussieht, wie Herr Lesch das so gerne verkaufen möchte.

    VG, dongodongo.

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    Astronomie + Wirtschaft Studium?? Dafür geeignete Berufe???
    Antwort von Ennte Fragant

    Hallo,

    ein Astronomiestudium ist mehr oder weniger nur ein spezialisiertes Physikstudium, bei dem du eine Menge Physik und Mathematik benötigst. Wenn das nicht so deins ist, dann würde ich dir empfehlen, dich lieber auf deine anderen Interessen zu konzentrieren und die Astronomie als Hobby zu betreiben (Teleskop und so^^).

    Die einzige Sache wäre eben, im Verwaltungsbereich einer Astronomieeinrichtung zu landen. Das kannst du dir ja mal im Hinterkopf behalten und vielleicht sogar mal Praktika in diese Richtung anstreben. Du hättest dann zwar vermutlich mit den tatsächlichen Forschungen nicht unbedingt so viel zu tun, bist aber dennoch nahe dran und bekommst mit offenen Ohren vieles mit. Außerdem sind solche Leute durchaus sehr wichtig für den Erfolg der Wissenschaftler (ein guter Admin, ein gutes Sekretariat, eine gute technische Abteilung sind Gold wert!).

    mfg
    Ennte

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    Astronomie + Wirtschaft Studium?? Dafür geeignete Berufe???
    Antwort von akino47 Fragant

    ohne ein fabel für physik, optik und mathematik lohnt es sich nicht, sich beruflich mit astronomie zu beschäftigen. und eine verbindung von astronomie und wirtschaft im studium ist eigentlich ein absurdum. wer genug zeit, kapazität und aufnahmefähigkeit hat, kann beides nebeneinander studieren, aber entsprechende jobs sind kaum vorstellbar. zwar werden auch in wissenschaftlichen instituten oder sternwarten kaufleute benötigt, aber sind das immer zwei grundverschiedene arbeitsplätze.

    Kommentar von belli9 belli9 Fragant

    Hm okay danke :)

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    Astronomie + Wirtschaft Studium?? Dafür geeignete Berufe???
    Antwort von xBeautifulPainx Fragant

    Sternwartenmanager, NASA

    Kommentar von belli9 belli9 Fragant

    Vlt blöde Frage aber was macht man denn da? Google hilft mir da nämlich auch ned sehr viel weiter....

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    Astronomiestudium (mit Physik/Mathematik)
    Antwort von Reggid Fragant

    astronomie ist fast überall kein eigenständiges studium sondern nur als spezialisierung im rahmen eines physikstudiums möglich (was, denke ich, so auch sinn macht)

    eine mir bekannte ausnamhe ist die uni wien mit einem bachelor/master studium astronomie

    http://astro.univie.ac.at/studium/

    wobei die überscheidung mit dem physikstudium am anfang natürlich auch sehr groß ist.

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    Astronomiestudium (mit Physik/Mathematik)
    Antwort von dongodongo Fragant

    Zum Beispiel an der LMU München. Dort gibt es einen Bachelor Physik mit Nebenfach Astronomie, der sich aus ca. 25% Mathe, 25% Astronomie und 50% Physik zusammensetzt (grobe Überschlagsrechnung).

    Das ist auch sinnvoll, denn erstens benötigt man als Physiker viel Mathematik (erfreulicherweise ohne allzu detaillierte Beweise).

    Die kanonische Grundausbildung (Experimentalphysik und Theoretische Physik-Zyklus ist für alle Physiker bundesweit weitestgehend homogenisiert, d.h., auch für Astrophysiker). Letztere haben allerdings an der LMU reduzierte Experimentalphysik-Veranstaltungen.

    VG dongodongo.

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    Stimmt es, dass Objekte am "Schutzschild" der Erde einfach so abprallen können?
    Antwort von dompfeifer Fragant

    An Schutzschilden prallen mancherlei Objekte ab. Deshalb nennen wir sie Schutzschilde. Der "Schutzschild" der Erde ist uns so vertraut wie der "Gürtel", das "Auge" oder die "Sohle" der Erde.

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    Frage zu Neutralinos
    Antwort von KosmoFreak Fragant

    Hallo startrails,

    die Meldung damals habe ich auch mitbekommen, allerdings wurden keineswegs Neutralinos nachgewiesen, sondern lediglich vermutet, dass diese ein Kandidat für die Dunkle Materie wären. Nach wie vor weiß man heutzutage nicht, was genau Dunkle Materie ist, obwohl es mittlerweile immer mehr Messungen gibt.

    Das Problem dabei ist, dass die Dunkle Materie weder stark, noch elektromagnetisch interagiert sondern nur in gewissem Maße schwach und sonst nur gravitativ, was es schwer macht, die Teilchen in Detektoren zu messen. Zudem existieren Neutralinos im Gebilde der Supersymmetrie als Partner der Neutrinos, welcher aber extrem viel mehr wiegen. Dadurch wird ihr Nachweis ebenfalls erschwert.

    LG, KosmoFreak.

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    Frage zu Neutralinos
    Antwort von JTKirk2000 Fragant

    Von Neutralinos habe ich noch nichts gehört, aber von Neutrinos schon.

    Selten sind Neutrinos bestimmt nicht, aber das Problem ist, dass sie kaum mit normaler Materie interagieren. Soweit mir bekannt ist, baut man deshalb Detektoren normalerweise tief in die Erde, damit die Neutrinos zumindest etwas durch die darüber liegende Erdoberfläche abgebremst werden, wodurch sie leichter messbar werden sollen. Umso mehr verwundert mich, dass ein Detektor auf der ISS installiert sein soll, aber vielleicht schreibst Du ja nicht über Neutrinos, sondern von ganz anderen Teilchen.

    Kommentar von Startrails Startrails Fragant

    Nee, Neutralino - ist bisher nur theoretisch angenommen, dass es diese Teilchen im Partikellmodell gibt, nun sind sie bestätigt. Dieser Detektor befindet sich an der erdabgewandten Seite der ISS.

    Bezüglich der von dir beschriebenen Neutrinos gebe ich dir natürlich absolut Recht!

    Kommentar von JTKirk2000 JTKirk2000 Fragant

    Was mich allgemein an elektrisch neutralen Teilchen interessiert ist, wie man so etwas messen kann. Bei einem Neutrinodeflektor ist mir das schon nicht verständlich und von Neutralinos habe ich zudem noch gar nichts gehört, wie ich ja schon geschrieben habe. Im Zusammenhang mit Neutrinos gab es ja auch diese Fehlmessung beim CERN, von dem sicher schon jeder erfahren hat, der sich dafür interessiert, wobei dieser Fehler auf einer fehlerhaften Synchronisation der Messuhren zurück geführt werden konnte.

    Kannst Du mir erklären, was diese Neutralinos eigentlich sein sollen? Ich meine damit mehr, als nur dass sie ein nun bestätigtes, vormals theoretisches Konstrukt sind.

    Kommentar von PhotonX PhotonX Fragant

    Neutralonos sind die hypothetischen supersymmetrischen Partner der Neutrinos. Supersymmetrie ist dabei die Symmetrie unter Austauschung der Eigenschaften "Boson" und "Fermion". Neutralinos sind also in allen ihren Eigenschaften wie Neutrinos aber Bosonen statt Fermionen.

    Neutrale Teilchen kann man auf drei Arten messen:

    1. Wenn sie in einem Beschleuniger als Zwischenprodukt in einer Reaktion auftauchen, dann ist die Reaktionsrate anders als wenn die Teilchen nicht existieren würden. So wurde zum Beispiel das Z0-Boson nachgewiesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Z-Boson

    2. Wenn sie in einem Beschleuniger als Endprodukt in einer Reaktion auftauchen, kann man Energie und Impuls aller geladenen Teilchen vor und nach der Reaktion messen und die fehlende Energie und Impuls schreibt man einem neutralen Teilchen zu, das man nicht direkt messen kann. So wurde zum Beispiel das Neutrino entdeckt.

    3. Wenn sie nicht in einem Beschleuniger gemessen werden sollen, sondern z.B. in der kosmischen Strahlung nachgewiesen, dann weiß man nicht, in welchen Prozessen sie teilnehmen und ist gezwungen sie direkt nachzuweisen. Da sie elektrisch neutral sind, bedient man sich anderer Wechselwirkungen, normalerweise der schwachen Wechselwirkung. Um hier etwas zu messen, braucht man einen sehr dicken Detektor, siehe de.wikipedia.org/wiki/ListederNeutrinoexperimente für eine Liste.

    Kommentar von Zoelomat Zoelomat Fragant

    Hi Jim!

    Zu den Neutralinos hat PhotonX ja schon das wesentlich gesagt. Oder zumindest macht es den Eindruck, wirklich beurteilen kann ich das nicht. Und all die ...inos sind Bestandteil der Supersymmetrie, die ja schon erwähnt wurde. Musst du kennen! Seit längerem macht sie dadurch von sich Rede, dass sie die Instabilität des Protons postuliert. Zwar mit einer Halbwertzeit, die Zehnerpotenzen größer als das Alter des Universums ist, aber etliche Zehnerpotenzen an Protonen gibt es in jedem Wassertank. Beobachtet wurde bislang nichts. Hatte fast schon damit gerechnet, dass die Theorie tot ist. Aber nochmal, sowas kann ich nur staunend nur Kenntnis nehmen, es ist weit jenseits meines Horizonts.

    Aber zum Thema Neutrinos habe ich schon einige fundierte Anmerkungen. Denn das Problem bei denen ist das mangelnde Wechselwirkungs-Vermögen. Die starke Wechselwirkung fällt flach, da es Leptonen sind. Und die elektomagnetische, weil sie nicht geladen sind. Bleibt also die Gravitation, aber die ist ja nur eine Krümmung der Raumzeit. Und die schwache Wechselwirkung. Und die ist eben schwach. Neutrinos mit sehr hoher Energie spielen durchaus mit, sieh dir Urknall und Suopernova mal unter dem Aspekt an.

    Aber gemächliche Neutrinos durchdringen alles. Sie kommen aus dem Zentrum der Sonne, da werden sie sicherlich nicht durch ein paar Kilometer Gestein gebremst. Mal davon ab, dass Bremsen nur durch eine Wechselwirkung erfolgen kann. Licht kann abgebremst werden, durch Interaktion mit den Elektrischen Feldern der Materie. Neutrinos können nur schwach wechselwirken, und das bedeutet dann immer eine Beta-Reaktion mit einem Atomkern. Und da gilt das Alles-Oder-Nichts-Prinzip.

    Und tief in der Erde sind die Detektoren nicht, um die Neutrinos abzubremsen, sondern weil die Kosmische Strahlung an der Oberfläche zu viel Lärm macht, lax formuliert. Den Neutrinos ist es egal, ob sie auf dem Weg zum Detektor mal eben die Erde durchqueren. Nur ein ganz ganz geringer Anteil reagiert.

    Gruß, Zoelomat

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    Quellen der dunklen Materie
    Antwort von Tanrek Tanrek

    Alles was wir nicht sehen und materielle Masse in sich trägt ist ein Wesen der Gravitation. Es durchdringt den Raum der Ewigkeit und wirkt auf all uns sichtbare Materie. Es sind nicht nur den Planeten gleiche Massen in interstellaren Nebel. Es gibt mehr was uns die fehlende Gravitation gibt.

    Licht ist es, was wir nicht sehen. Licht wird nicht gesehen auf dem Wege in die Unendlichkeit. Das All unserer Welt ist von Licht durchflutet. Erst wenn Licht in einer Absorbierung auf himmlische Weise wandelt, verwandelt und vergeht, wenn es vergeht, aufgeht in eine andere Form der Energie, erst dann wird es spürbar. Von unserem Geiste gesehenes Licht ist bereits vergangenes Licht.

    Licht trägt Energie.

    E=mc²

    Die Energie des Lichtes ist die zauberhafte und ungesehene Masse. Licht ist alles, alles ist Licht. Licht ist es, was die Welt im äußeren zusammen hält. Licht ist Dein Schicksal. In fernen Welten wird es Leben geben, denen die Erkenntnis über das Licht gegeben ist. Sie wissen was Licht für ein Sein hat. Wir wissen es nicht. Unser Zentralgestirn, ein Stern im Banne der Erde und der Menschen. Doch sie ist jung. Es gibt Welten auch in unserer Galaxie die älter sind. Einige Milliarden Jahre ist sie alt, die Sonne. Doch, pass auf, wäre sie nur 1000 Jahre eher entstanden, was wären wir heute für Überwesen in Entwicklung und Weisheit.

    Es wird sie geben, eine zweite Erde mit Wesen den Menschen gleich doch dennoch keineswegs den Menschen gleich im Stand ihres Wissens. Sie werden es sein, uns 1000 Jahre voraus.

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    Stimmt es, dass Objekte am "Schutzschild" der Erde einfach so abprallen können?
    Antwort von Startrails Fragant

    Hallo Boutlinumtoxin,

    "Schutzschild" müsste man etwas genauer definieren. Der rotierende Erdkern erzeugt ein magnetisches Feld welches die Erde vor Sonnenwinden und kosmischer Strahlung schützt.

    Außerdem schützt uns die Erdatmosphäre vor kleineren Objekten. Wenn diese zu flach auf die Atmosphäre treffen erzeugt dies eine Druckwelle und das Objekt wird zurück ins All geschleudert.

    Bei einem größeren Eintrittswinkel wird die Luft vor dem Objekt ionisiert und es verglüht...

  • 3
    Sonne nur noch 75% der Masse. Konsequenzen für Planeten?
    Antwort von pflanzengott Fragant

    Hallo bobgmbh!

    Die Sonne ist als Stern auf der Hauptreihe gegenwärtig in einem hydrostatischen Kräftegleichgewicht. Da sie astronomisch als massive Gaskugel definiert ist, die von ihrer eigenen Schwerkraft zusammengehalten und durch den Strahlungs- bzw. Gasdruck stabilisiert wird, ist es wissenschaftlich nahezu unmöglich, dass die Sonne durch plötzliche Verlustraten binnen kurzer Zeiträume einen signifikanten Teil ihrer Masse verliert.

    Die Masse eines Sterns, ist in der Astronomie von entscheidender Bedeutung für diverse andere Zustandsgrößen, mit denen er mathematisch beschrieben wird. So kann zb. die Effektivtemperatur an der Photosphäre als Funktion der Sternmasse beschrieben werden. Ähnlich verhält es sich mit dem Radius oder der molaren Masse, die einen Zusammenhang mit der Kerntemperatur verdeutlicht. Ein Massenverlust von 25%, hätte somit nicht nur signifikante Auswirkungen auf die Planetenbahnen und das Sonnensystem als Ganzes, sondern auch auf den Stern selber!

    Da es dir in deiner Fragestellung aber um Planetenbahnen zu gehen scheint, soll kurz erklärt werden nach welchem Prinzip die Planeten eine angenäherte Kreisbewegung um die Sonne vollziehen. Im System Sonne-Planet, gibt es zwei relevante Kräfte die miteinander in Wechselwirkung treten.

    Zum einen wirkt die Gravitationskraft der Sonne auf die Planeten und beschleunigt sie deshalb gravitativ. Durch diese Gravitationsbeschleunigung einer Geschwindigkeit, üben die Planeten eine der Schwerkraft entgegengerichtete Zentrifugalkraft aus. Im Falle eines stabilen Orbits um die Sonne, ist die nach innen gerichtete Gravitationskraft exakt gleich der Zentripedalbeschleunigung des Planeten.

    So lassen sich allgemein gültige Zusammenhänge, zwischen der Geschwindigkeit v eines Planeten im Abstand r, und der Masse des Zentralkörpers finden. Bekanntlich werden die Planeten durch die Gravitationskraft der Sonne in eine Beschleunigung versetzt. Über die newtonschen Gesetze kann man die Kraftwirkung zwischen Sonne und Planet über einen Abstand r realistisch approximieren. Es gilt:

    K = GMm / r²

    Dabei ist G die Gravitationskonstante, M die Masse des Hauptkörpers, m die Masse des Planeten und r dessen Abstand zum Zentralgestirn. Für die derzeitige Einheit der Sonnenmasse ist M gleich 1,9889E30 Kg. Sollte sich in ferner Zukunft nichts am Abstand r zwischen Sonne und Erde ändern, und sollte die Masse der Erde ebenfalls konstant bleiben, so kann man davon ausgehen, dass ein kleiner werdendes M der Sonnenmasse einen Einluss auf die Gravitationskraft K zwischen beiden Körpern hat, und dadurch eine geringere Gravitationsbeschleunigung auf die Erde wirkt.

    Über die erste kosmische Geschwindigkeit kann man sehen, dass eine Veränderung der Sonnenmasse bei konstant bleibender Entfernung r zum Planeten, signifikant auf die Orbitalgeschwindigkeit v rückwirkt. Mit einer Verringerung der Sonnenmasse, werden die Planeten daher geringer beschleunigt, und so müsste man davon ausgehen, dass eine Orbitalveränderung in jedem Falle einsetzen müsste.

    Wissenschaftlich ist man sich sicher, dass auch genau das der Fall sein wird! Die Sonne wird sich in ca. 4 Milliarden Jahren zu einem fortgeschrittenen Roten Riesen aufblähen. Da bei der Expansion des Sterns die gleiche Masse auf ein wesentlich größeres Volumen verteilt wird, wird die Gravitationsbeschleunigung g des Sonnenkörpers in etwa 4 Mia. Jahren nur noch 1 m/s² betragen. Heute beträgt sie rund 274 m/s².

    Durch die sich aufblähenden Schichten wird die Gravitationskraft die von der Sonne ausgeht, also insgesamt schwächer! Aufgrund dessen glaubt man, dass in den Spätstadien unseres Sonnensystems, die meisten Bahnradien eine Erweiterung von 28% erfahren. Ehe die Sonne über instabile Pulsationsphasen und großräumige Massenverluste dann endgültig in Form eines planetarischen Nebels vergeht.

    LG Pflanzengott! :)

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    Stimmt es, dass Objekte am "Schutzschild" der Erde einfach so abprallen können?
    Antwort von FK1954 Fragant

    Das Magnetfeld lenkt elektrisch geladene Teilchen ab. Was nicht geladen ist, geht einfach durch.

  • 1
    Stimmt es, dass Objekte am "Schutzschild" der Erde einfach so abprallen können?
    Antwort von Namno Namno

    Das ist kein Schutzschild, das ist die Atmosphäre! Und ja, Objekte können daran abprallen, nähmlich wenn sie eine so hohe Geschwindigkeit haben, das der Luftwiederstand fast wie feste Masse für sie ist.

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    Stimmt es, dass Objekte am "Schutzschild" der Erde einfach so abprallen können?
    Antwort von Georg63 Fragant

    Welchen Schutzschild meinst du?

    Am magnetischen "Schutzschild" prallt der Sonnenwind ab.

    An der Atmosphäre "prallen" Staub und kleinere Meteoriten ab oder verglühen.

  • 2
    Stimmt es, dass Objekte am "Schutzschild" der Erde einfach so abprallen können?
    Antwort von AllisterBundy Fragant

    Was denn bitte für ein Schutzschild? Das einzige, was du meinen könntest, wäre die Atmosphäre. Und ja, wenn der Winkel flach genug ist, kann ein Objekt von ihr abprallen, sofern es nicht zu massereich ist.

    Der Schutzschild besteht doch eigentlich aus keinem harten Material.

    Wasser besteht auch nicht aus hartem Material und ein flacher Stein kann drüberhüpfen.

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    Themenüberschrift für Facharbeit
    RatgeberHelden Antwort von uteausmuenchen Fragant

    Ich schlage ein Carl Sagan-Zitat vor:

    "Die Ufer des kosmischen Ozeans"

    So bezeichnete Carl Sagan in "Cosmos" diejenigen Regionen des Universums in der unmittelbaren Nähe der Erde, in die sich der Mensch bereits vorgewagt hat. Und das ist ja im Wesentlichen unser Sonnensystem.

    Die Serie "Cosmos" (aus deutsch "Unser Kosmos") ist ein absoluter Klassiker und gilt bis heute als eine der besten Wissenschaftsserien schlechthin

    https://www.youtube.com/watch?v=5gKYw5-g5xI

    Und dann als Unterüberschrift komplett unpoetisch worum es sich handelt: "Eine Faktenzusammenstellung über das Sonnensystem"

    Grüße

  • 2
    Themenüberschrift für Facharbeit
    Antwort von Startrails Fragant

    "Und sie dreht sich doch" ;-)

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    Themenüberschrift für Facharbeit
    Antwort von Hamburger02 Fragant

    "Alles dreht sich und rotiert"

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    Was sind Myonen und was haben sie mit Raum und Zeit zutun?
    Hilfreichste Antwort von Zoelomat Fragant

    Hi DuncanMcQuake!

    Erst mal sind Myonen ganz was unromantisches. Sowas wie Elektronen ...

    Etwas präziser gibt es Elementarteilchen. Und die Protonen und Neutronen sind seit zig Jahren nicht mehr elemtar, sondern bestehen aus Qarks.

    Also gehören zur Grundausstattung unser Welt

    • Üp-Quark
    • Down-Quark
    • Elektron
    • Neutrino

    Aber dummerweise gibt es von jedem Elementarteilchen 3 Versionen, mit steigender Energie. Warum das so ist, das verstehe ich nicht, aber es scheint festzustehen. Die höheren Versionen sind aber instabil, weil energireicher, bis auf (wahrscheinlich) die Neutrinos, deren Energie sowieso so unfassbar gering ist, dass der Unterschied belanglos ist. Aber zur Vollständigkeit:

    • Up-/Charm-/Top-Quark
    • Down-/Strange-/Bottom-Quark
    • Elektron / Myon / Tauon
    • Elektron-Neutrino / Myon-Neutrino / Tauon-Neutriono

    My und Tau sind übrigens griechischen Buchstaben. Nimm sie als "mittelschwer" und "total schwer". Jedenfalls haben die mittelschweren Teichen geringe Lebensdauer, die schweren sehr geringe. Viele erreichen nicht den Detektor im Teilchenbeschleuniger. Will jetzt nicht zu tief gehen, weil da mein Wissen auch schwammig wird, und die Distanz bei nahe Lichtgeschwindigkeit sich der Größe eines Atomkerns annähert.

    Das Myon ist da so ein Paradebeispiel. Es lässt sich leicht erzeugen, und entsteht auch natürlich in Massen, wenn Kosmische Strahlung auf die Atmoshäre triffft. Zumeist in den obersten Schichten, wo es nur ein paar Mikrosekunden bis zur Erde braucht, oder bis es zerfällt, in leichtere Versionen.

    Wenn du all das gelesen hast, ohne Widerwillen. Und ohne den Versuch, das alles vollständig zu verstehen. Aber mit der Beritschaft, es zu glauben:

    Dann können wir zum Kern deiner Frage kommen:


    So wie ein Raumschiff mit fast Lichtgeschwindigkeit die Passagiere in 2 Monaten zu einem 37 Lichtjahre entfernten Planeten bringen könnte. Das ist die Spezielle Relativitätstheorie mit einem Science-Fiction-Antrieb. So überbrücken Myonen Entfernungen, die sie nach naiver Rechnung gar nicht erreichen könnten, weil sie vorher zerfiielen. Aber die Relativitätstheorie klärt auf, denn die Myonen bewegen sich nahe der Lichtgeschwindugkeit. Und sie ist sehr einfach zu verstehen und zu lernen, relativ zumindest.

    Und wenn du je was von Stephen Hawking hörst oder liest, mach einen weiten Bogen drum. Das ist ein wichtigtuerischer Laberkopp, und mir ist keine einzige Leistung von ihm bekannt.

    Gruß, Zoelomat

    Kommentar von DuncanMcQuake DuncanMcQuake

    Vielen Dank hab alle verstanen, kriegtst nachher n Stern ;) Duncan

    Kommentar von uteausmuenchen uteausmuenchen Fragant

    Jetzt hätte ich gerne ein DH gegeben. Leider ist mir das aufgrund des doch sehr krassen letzten Satzes

    "Und wenn du je was von Stephen Hawking hörst oder liest, mach einen weiten Bogen drum. Das ist ein wichtigtuerischer Laberkopp, und mir ist keine einzige Leistung von ihm bekannt."

    gänzlich unmöglich. Sorry. Das ist ein absolut unhaltbares Ad hominem und damit eigentlich eines Users, der hier durchaus durch naturwissenschaftlich ordentliche Beiträge auffällt, unwürdig. Meinst Du wirklich, es wäre der Fachwelt niemals aufgefallen, wenn Hawking ein "Laberkopp ohne eine einzige Leistung" wäre, Dir aber schon? Du verstehst also mehr von der M-Theorie als sämtliche theoretischen Physiker der Welt zusammengenommen. Wow!

    Wenn Du der Meinung bist, Hawking läge falsch mit seiner Aussage über die quantenmehanischen Feinheiten am Ereignishorizont, dann solltest Du das in ein sachliches, fachliches Argument packen, in dem dann auch die angeblichen Fehler in Hawkings Überlegungen vorkommen.

    Speziell in diesem Falle muss man sogar noch eines drauf setzen: Es ist eigentlich recht bekannt, dass Hawking hier umfassend von der Presse falsch zitiert wird, wofür der arme Mann nun wirklich nichts kann.

    http://www.pbs.org/newshour/updates/hawking-meant-black-holes/

    Kommentar von Zoelomat Zoelomat Fragant

    Hi Ute, wenn ich dich so nennen darf.

    MIr ist durchaus bewusst, dass meine Empfehlung sehr provokativ war. Und ich hoffe, dadurch nicht endgültig bei dir versch... zu haben. Ich schätze deine Beiträge.

    Vielleicht sind es falsche Zitate. Aber warum stellt Hr. Hawking die nicht richtig? Und warum erklärt er mir nicht, wie ein Teilchen negative Energie haben kann, nur weil es am Ereignishorizont entsteht? Das von dir verlinkte "Zitat" war hier schon war hier schon mal Thema, und ich habe die Frage so gut ich's kann zerpflückt. Und es war mit Sicherheit nicht Anlass zu meiner Bemerkung. Da gibt es andere Gründe.

    Zumindest habe ich nur geschrieben, dass *mir keine einzige Leistung von ihm bekannti ist*. Und ich kann auch nicht alles wirklich begründen, schon weil mir viele mathematische Kenntnisse fehlen. Zumindest liegt mir viel daran, deutlich zu machen, was ich verstanden habe, und wo ich schwimme.

    Und ich habe durchaus einige Fähigkeiten, die ich auch teilweise selbst nicht verstehe. Bin das, was man heute Nerd nennt, und habe eine leichte autistische Störung. Du kannst es Überheblichkeit oder Glück nennen, aber ich habe immer gewusst, dass Neutrinos eine Ruhemasse haben. Und ich will da gar nicht auf eine Diskussion raus.

    Ich bin nicht in der Lage, meine Abneigung gegen die Hawking-Strahlung zu begründen. Aber ich habe sie. Und mir fällt auch kein Zacken aus der Krone, wenn er Recht hat. Und wahrscheinlich werde ich die Auflösung nicht mehr erleben, und das ist schade, aber nicht schicksalhaft.

    Also auf weiterhin gute Zusammenarbeit. Nicht nur du gibst dir mehr Mühe, wenn ein geschätzter Experte mal Mist zu bauen scheint. Jedenfalls habe ich die positiven Aspekte deines Kommenmtars durchaus zur Kenntnis genommen.

    Gruß aus Hamburg, Zoelomat

    Kommentar von uteausmuenchen uteausmuenchen Fragant

    Hallo Zoelomat,

    entschuldige bitte meinen harten Ton vorhin, nur ist mir die Formulierung wirklich etwas sauer aufgestiegen. Ich hätte es aber in jedem Falle anders formulieren müssen. Daher: Sorry.

    Es geht mir darum, dass man nicht ein guter Physiker dadurch wird, dass man "Recht hat", sondern durch die Art und Weise, wie seriös man arbeitet.

    Hawking hat jede Menge peer-reviewter Veröffentlichungen in den Physical Reviews. Und allein das hebt ihn über den Status eines "Laberkopfes, dessen Aussagen man ausweichen sollte. Neben seinen Veröffentlichungen zur Hawking-Strahlung hat er ja noch Arbeiten zur Quantenfeldtheorie, zur Relativitätstheorie und zur M-Theorie veröffentlicht. Richtig bienenfleißig war er.

    Das Problem bei der Grundlagenforschung ist nun aber, dass man vorher nicht weiß, was hinten raus von der Beobachtung bestätigt werden wird. Wenn man anfängt, Jahrzehnte seines Lebens in der Formulierung einer Theorie zu investieren, weiß man nicht, ob die Natur nicht anders funktioniert.

    Das findet man erst heraus, wenn man eine theoretische Grundlage so weit ausgearbeitet hat, dass sie testbare Vorhersagen macht. Der Theoretiker geht also immer das Risiko ein,, an etwas gearbeitet zu haben, was hinterher als unbrauchbar verworfen werden muss. Würde er es deshalb nicht erarbeiten, könnten wir aber nie etwas testen. Auch ein negativer Test erweitert unser Wissen über die Natur, denn wir wissen dann ja, wie es nicht ist und was falsch ist.

    Man könnte jetzt sagen, derjenige sei der bessere Physiker, der im Nachhinein den richtigen "Riecher" gehabt hat. Aber ich denke, wir wissen beide, dass dieser "Riecher" ab einem gewissen Grade reine Spekulation und somit Glück ist. Hawking hat in seinen Veröffentlichungen saubere Begründungen für seine Hypothesen vorgelegt. Er hat wertvolle theoretische Ausarbeitungen zu anderen Themen geliefert.

    "Laberkopp" hat er nicht verdient, selbst wenn er mit seiner Hawking-Strahlung falsch liegen sollte.

    Grüße

    Kommentar von Zoelomat Zoelomat Fragant

    Du musst nicht um Entschuldigung bitten, denn es gibt nichts zu entschuldigen. Deine Aufregung ist nur zu verständlich. Wenn sich einer entschuldigen muss, dann ich.

    Und wenn ich ehrlich bin, Hawking gegenüber würde ich solche Äußerungen niemals machen. Obwohl ich nach dem Motto handele, man darf ruhig lästern, wenn man das dem Betroffenen auch ins Gesicht sagen könnte. Aber da er populär ist, antworte ich seiner Popularität. Nicht ihm. Vor ihm habe ich schon einigen Respekt. Und ich glaube auch nicht, dass man den Lehrstuhl aus Versehen erhält.

    Trotz allem finde ich, dass er sich aufbauscht. Nach Maxwell, Plank, Einstein, Heisenberg, Schrödinger und Dirac sind mir nur die 3 Musketiere tief eingeprägt, die die Elektoschwache Wechselwirkung erfunden haben, mitsamt dem Higgs-Mechanismus. Vielleicht ist die Zeit der Genies ja auch vorbei, seit millionen Menschen Physik studieren. Oder die Experimente halten nicht Schritt.

    Obwohl heute ein Hinweis auf Neutralinos die Runde machte. Jedenfalls kenne ich nur Teile seiner Popolärwissenschaft. Und die gefallen mir als Zwischending, zwischen Physiker und Laie überhaupt nicht. Wenn ich schon wesntlich mehr verstehe als der Laie, warum lerne ich dann nichts von ihm? Ganz im Gegensatz zu den legendären Feynman-Vorlesungen.

    Und es sollte eine Entschuldigung werden, und ist doch zur Rechtfertigung geworden. Ich kann halt nicht anders. Wenn ich, mit weniger Ahnung als als die gesamte Fachwelt, da komische Sachen äußere, dann ist das mein Problem.Hawkings sicher nicht und deines auch nicht. Ich weiß nicht mal genau, was mich treibt. Aber je älter ich werde, um so mehr scheint es mir ratsam, meinen Impulsen zu folgen.

    Jedenfalls ist nicht entscheidend, was man weiß, sondern wie genau man weiß, was man weiß. Ich wüsste jedenfalls gerne, wem ich welches Komplimrent gemacht habe, aber das kann GF nicht. Noch nicht.

    Kommentar von DuncanMcQuake DuncanMcQuake

    Ich geb einfach mal den Stern, da er sich sichtlich Mühe gegeben hat und das auch versteht und mir das so rübergebracht hat, dass ich es auch kapiere. Vielen Dank daher.