Astronomie - neue und gute Antworten

  • 3
    Gutes Teleskop - Emfehlungen
    Antwort von Startrails Fragant

    Hallo fpmai,

    für die Beobachtung von Deepsky-Objekten würde ich dir genau wie "derastronom" schon schrieb einen Dobson empfehlen. Deepsky macht ab einer Öffnung von 20 cm = 8" schon ordentlich Spaß.

    Wenn es bei dir nicht auf Mobilität ankommt so wie ich dem Text entnehme und du dich ernsthaft mit diesem wunderschönen Hobby befassen willst, dann gönn dir einen 12" Dobson oder gar 16" Dobson.

    Auch Planeten und Mond machen mit diesen Geräten richtig Spaß wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann.

    Ein ganz wichtiger Punkt ist das Zubehör welches oftmals gesamt gesehen teurer sein kann als das Teleskop selbst.

    Der Newton kann seine volle Leistung nur entfalten wenn er sauber justiert ist. Hier gibt es mehrere Hilfsmittel angefangen bei der einfachen Filmdose über Justierlaser oder Cheshire bis hin zum Concenter Justierokular. Letzteres benutze ich - das Justieren funktioniert so genau, dass die abschließende Justage am Stern ausbleiben kann.

    Ein vernünftiges Übersichtsokular ist auch wichtig, empfehlenswert in 2" sofern ein 2"-Okularauszug vorhanden ist. Viele Deepsky-Objekte sind recht schwach und man benötigt eine große Austrittspupille um sie zu sehen.

    Ein weiterer Punkt sind div. Filter. Viele Objekten zeigen sich überhaupt erst mit Filtern bzw. lassen sich besser beobachten. Die Rede ist hier von OIII-Filter und UHC-Filter. Auf billige China-Produkte sollte man hier nicht zugreifen - oft wird das Gegenteil erzielt. Empfehlenswerte Marken sind Lumicon und Astronomik in 2". Da kommt aber ein Filter jedoch allein schon auf 200,- Euro, gebraucht für um die 100,- Euro. Explore Scientific hat jetzt jedoch auch solche Filter in ihrer Angebotspalette für weniger Geld. Selbst durchgesehen habe ich noch nicht, aber die Durchlasslinien sehen recht gut aus.

    Grüße...

  • 3
    Gutes Teleskop - Emfehlungen
    Antwort von derastronom Fragant

    Hallo fpmai!

    Da empfiehlt sich für visuelle Deepsky-Beobachtungen ein Newton auf Dobson-Montierung. Ideal alles ab (inkl.) 20 cm Öffnung. Die liefern die beste Lichtsammelleistung fürs Geld pro cm Öffnung, sind farbrein, heutzutage durchwegs von mindestens guter Qualität die Spiegel angehend. Gut justiert schlagen sie regelmäßig von der Leistung her Apochromaten, die das Zehnfache oder mehr kosten.

    Ab 25 cm oder mehr ist eine Gitterrohrkonstruktion handlicher.

    Das wichtigste für die Beobachtung von Deepsky-Objekten hast Du schon: einen dunklen Himmel; der ist unersetzlich.

    Etwas Zubehör für Justage (sehr wichtig!) käme noch dazu. Zwei gute Plössl -Okulare & ein 30 bis 35 mm 2 Zoll-Weitwinkelokular sind ideal. Eventuell auch Filter für Gasnebelbeobachtungen.

    Schau Die hier die Antworten zu Teleskopkauf an, es sind recht gute darunter.

    Wenn Du tatsächlich nicht jeden Euro umdrehen musst, nimm gleich einen 10- bis 12 Zöller. Wenn Du mit einem langbrennweitigen Okular einmal gesehen hast, wieviel verschiedene Farbnuancen an Sternen man mit solchen Öffnungen deutlich unterscheiden kann, verstehst Du sofort warum ... :-).

    Öffnung ist durch nichts ersetzbar, außer durch noch mehr Öffnung. Der Orionnebel durch einen 10er oder 12er kann sogar einen Hauch rötlichbraunes Gewölk zeigen (bei optimalen Bedingungen). Grünes sowieso.

    Durchaus praktisch sind die fahrbaren Konstruktionen (Gestell auf Rädern), die Du danach absenken kannst, wenn Du die Mitte des Feldes erreicht hast. Schont die Bandscheiben.

    Alles mit Fotografie ist ein anderes, breiteres Thema. Ab Celestron 12 oder 14 auf einer sehr guten Montierung & CCD-Kamera & Zubehör ist das eine feine, aber absolut nicht einfache Sache.

    LG

  • 0
    Gutes Teleskop - Emfehlungen
    Antwort von Manuelacosta Fragant

    Wenn der Preis nicht so wichtig ist, dann ist dieses vielleicht was für Dich:

    http://www.astroshop.de/apm-apochromatischer-refraktor-ap-356-4270-cnc-ii-ota/p,...

    Kommentar von fpmai fpmai Fragant

    Ok, das ist zu teuer :D ich weiß ja nicht genau was angemessen ist für eine Teleskop, aber bis 1500 würde ich schätzungsweise ausgeben ;-)

    Kommentar von Manuelacosta Manuelacosta Fragant
  • 3
    Warum sieht man den Mond so unterschiedlich
    RatgeberHelden Antwort von uteausmuenchen Fragant

    Hallo Eurosat,

    das, was Du meinst, nennt man die "Mondphase", also der Wechsel vom Vollmond zum Halbmond, zur schmalen Sichel, zum Neumond und wieder zurück. Etwa alle 29,5 Tage haben wir dann wieder Vollmond.

    Das kommt daher, dass der Mond in einem Monat um die Erde kreist. Der Mond leuchtet dabei nicht selber. Das Licht des Mondes ist eigentlich das von der Sonne: Das Sonnenlicht fällt auf den Mond und wird von dort zurückgeworfen. Ohne das Sonnenlicht ist der Mond dunkel - so dunkel, dass man ihn fast nicht sieht.

    Und das ist der Trick: Weil natürlich nur eine Hälfte der Mondkugel gerade vom Sonnenlicht bestrahlt wird, gibt es eine helle, sichtbare Seite - und eine, die wir nicht sehen können, weil sie gerade kein Sonnenlicht abkriegt.

    (Das hat nichts mit dem Schatten der Erde zu tun, sondern kommt allein daher, dass halt nur eine Seite des Mondes zur Sonne zeigt. Wenn Du in der Sonne stehst, fällt ja auch nur auf eine Seite Deines Körpers Licht)

    Je nachdem, wo der Mond auf seinem Weg um die Erde herum gerade steht, sehen wir von der Erde aus mehr oder weniger von der beschienenen Seite des Mondes.

    Steht der Mond von der Erde aus gesehen genau gegenüber der Sonne, dann sehen wir sehr viel von der beschienenen Seite, wir blicken genau drauf. Dann ist Vollmond. Wir sehen keinen Teil der unbeschienenen Seite.

    2 Wochen später ist der Mond halb um die Erde herumgewandert und steht von uns aus gesehen zwischen uns und der Sonne. Wir blicken dann genau auf die Seite vom Mond, die gerade kein Sonnenlicht abkriegt. Entsprechend können wir den Mond kaum am Himmel erkennen - es ist Neumond.

    Wenn der Mond wieder weiter wandert sehen wir Tag für Tag ein wenig mehr von der beschienenen Seite. Zuerst lugt nur ein wenig am Rand hervor - das ist dann die erste schmale Mondsichel. Das wird dann immer mehr, bis wir Halbmond haben.

    Und wenn der Mond wieder gegenüber der Sonne steht, sehen wir wieder voll auf die helle Seite - es ist wieder Vollmond.

    Weil man sich das Ganze mit einem Bild besser vorstellen kann, hier ein Link, bei dem das alles noch einmal schön erklärt wird - mit Bild:

    http://www.ajoma.de/html/mondphasen.html

    Grüße

  • 4
    Warum sieht man den Mond so unterschiedlich
    Antwort von Startrails Fragant

    Hallo Eurosat,

    das liegt daran, dass der Mond um die Erde kreist und dies in 27 Tagen ein Mal. Aus diesem Grund hat er jeden Tag eine andere Position zur gleichen Zeit am Himmel. Daraus resultierend wird er unterschiedlich von der Sonne angestrahlt. Bei Neumond steht er zwischen Erde und Sonne. Darum ist er auch nicht sichtbar, außer es gibt eine Sonnenfinsternis.

    Jetzt in den Wintermonaten kann man auch schön das aschfahle Mondlicht beobachten um die Neumondzeit rum. Dabei siehst du ganz normal die schmale Mondsichel welche von der Sonne angestrahlt wird - der Rest des Mondes wird vom Sonnenlicht angestrahlt welches die Erde reflektiert.

  • 1
    Astronomie in Thüringen
    Antwort von Startrails Fragant

    Dieses Fach ist in Thüringen ein Nebenfach. Aber warum denn die Schuld suchen? Oft ist es so, dass man sich bei der Astronomie nicht kurz fassen kann weil es zu komplex ist ;-)

  • 2
    Warum sieht man den Mond so unterschiedlich
    Antwort von DeathcoreDude DeathcoreDude

    Da das Licht (der Sonne) von verschiedenen Seiten auf den Mond scheint, sehen wir ihn nur teilweise, gar nicht oder eben ganz. Bin zwar kein Astrologe aber bei Bedarf kannst du ja auf ''wasistwas'' oder sowas gehen, da ist das immer ziemlich einfach und simpel erläutert. Ich hoffe ich konnte dir bei deiner Frage behilflich sein. Viele Grüße und bei weiteren Fragen kannst du dich gerne bei mir melden.

    Lg

    Kommentar von uteausmuenchen uteausmuenchen Fragant

    Astrologen sind die mit den Horoskopen ... und die haben mit dem Nachhimmel nicht das Geringste zu tun...

  • 1
    Warum sieht man den Mond so unterschiedlich
    Antwort von Mandrinio Fragant

    Weil die Erde ihren Schatten auf den Mond wirft.. Und manchmal nicht... Immer im Wechsel.

    Kommentar von knobelbecher knobelbecher

    papperlapapp, wenn die erde ihren schatten auf den mond wirft haben wir eine mondfinsternis und das ist eher selten

    Kommentar von CreativeUser CreativeUser

    Nein dann entsteht eine Mondfinsternis, Voll- und Neumond entstehen durch verschiedene Einfallswinkel der Sonnenstrahlen.

  • 1
    Warum sieht man den Mond so unterschiedlich
    Antwort von Luke91Nukem Fragant

    Das liegt daran, dass die Sonne nachts auf der anderen Erdhalbkugel liegt (du weißt wie ich es meine) und der Mond auf unserer Erdhalbkugel. Dadurch strahlt die Sonne den Mond an. Und je nachdem wo der Mond gerade ist, verdeckt die Erde einen Teil der Sonnenstrahlen und der Mond ist z.B. nur halb zu sehen.

    Du kannst ein Blatt Papier nehmen, einen großen Kreis darauf malen (das wäre der Mond) und eine Hand darüber halten. Und dann strahlst du deine Hand mit einer Taschenlampe (in diesem Beispiel die Sonne) an und du wirst erkennen, wieso es so ist :)

    Kommentar von knobelbecher knobelbecher

    blödsinn

    Kommentar von CreativeUser CreativeUser

    Stimmt nicht ganz, dann gibts ne Mondfinsternis

  • 2
    Beobachtung Veränderlicher Sterne? :D
    Antwort von Spielkamerad Fragant

    Hallo !

    Viele machen Fotos von ein und demselben Stern zu unterschiedlichen Zeiten --> Astrofotografie und schätzen dann die Helligkeit des Sternes anhand der Fotos ab.

    LG Spielkamerad

  • 5
    Beobachtung Veränderlicher Sterne? :D
    Hilfreichste Antwort von pflanzengott Fragant

    Hallo Tewwat!

    Ich bin seit gut 2 Jahren ein leidenschaftlicher Veränderlichen-Beobachter. Das Beobachten von veränderlichen Sternen ist für die Astrophysiker heute von mehr als entscheidender Bedeutung, wenn es um ihre Arbeiten geht. Beispielsweise dienen Pulsationsveränderliche Sterne als Prüfstein für die theoretischen Modelle des Sternaufbaus. Doch auch sonst, ist die Beobachung Veränderlicher ein extrem interessantes Feld, dass im Raum Deutschland jedoch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt bekommt!

    Wie du sicher weisst, lassen sich Veränderliche in mehrere Kategorien eingliedern. Die drei Hauptgruppierungen sind jedoch:

    • Pulsationsveränderliche

    Durch den Kappa-Mechanismus fangen diese Sterne durch ihr fortgeschrittenes Entwicklungsstadium an, sich ryhtmisch in eine Kontraktion zu versetzen und anschließend wieder zu expandieren. Entweder tun sie dies mit einer Periodizität oder sie sind halbregelmäßig veränderlich, dh. ihr Maxi- bzw. Minimum ist nur mit einer gewissen Unsicherheit zu bestimmen.

    • Bedeckungsveränderliche

    Es handelt sich bei dieser Gruppe um Doppelsterne, die sich gegenseitig umkreisen und deren Bahnebene genau auf unserer Sichtlinie liegt. So kann es passieren, dass sich mit einer bestimmten Periodizität ein Stern, vor den anderen schiebt und sie die Helligkeitskurve moduliert. Das Paradebeispiel für einen Bedeckungsveränderlichen ist zb. der Stern Algol im Sternbild Perseus.

    • Eruptive Veränderliche

    Derartige Sterne führen ein sehr aktives Leben! Eruptive Veränderlichkeit bedeutet, dass der Stern seine Helligkeit aufgrund von Ausbrüchen moduliert. Diese Ausbrüche die im Rahmen physikalischer Gesetzmäßigkeiten rein zufällig also spontan auftreten, umfassen ein breites Bandspektrum. So gibt es zb. sogenannte Wolf-Rayet-Sterne die verursacht durch einen enormen Strahlungsdruck nach außen, große Massenverlüste verzeichnen. Möglich ist auch magnetische Aktivität auf einem Stern, verbunden damit gibt es großräumig Flares oder andere Aktivitätserscheinungen die auf der Erde registriert werden.

    Hobbyastronomen stehen nun vor der verheißungsvollen Aufgabe, derartige Veränderliche Sterne in ihrer Helligkeit zu schätzen. Dabei lohnt sich für Anfänger vor allem die Schätzung, sogenannter pulsationsveränderlicher Mira-Sterne mit Extrem-Amplituden von bis zu 10 mag.!!! Doch wie findet man solche Sterne auf, und wie schätzt man die Helligkeit richtig ab?

    In den bisherigen Antworten hast du unter anderem von "derastronom" schon wertvolle Tipps erhalten. Wichtig für eine genaue Schätzung ist ein Vergleichsstern, der wünschenswerter Weise möglichst genau die Helligkeit des zu schätzenden Sternes hat. Lade dir zunächst die Software Stellarium runter (vielleicht hast du sie auch schon) und stelle dort Standpunkt, Uhrzeit, Lichtverschmutzung etc. ein. Den Namen des Pulsationsveränderlichen kannst du ja einfach eingeben, und ihn anschließend über Starhopping aufsuchen.

    Schaue dir den Stern dabei zunächst für 2 Minuten ungestört an. Was fällt dir auf? Welchn Farbton hat er und flackert sein Licht durch atmosphärische Szintillationen? Schaue nun nach einem günstigen Vergleichsstern der möglichst in der Nähe des Veränderlichen ist, und sich am besten noch direkt im Blickfeld des Okulars befindet (das geht vor allem in sternreichen Konstellationen wie dem Schwan, Leier etc.)

    Beobachte nun den Vergleichsstern 1 Minute lang, und schwenke schnell (!) wieder zum Veränderlichen rüber. Nun kannst du das erste Mal vergleichen! Wer ist heller, und wie viel? Je länger du das übst, umso genauer werden deine Schätzungen! Mit dem geübten Auge lassen sich Veränderlichkeiten in der Helligkeit ab 0,5 mag. nennenswert sehen. Abhängig vom Entwicklungsstadium des Sterns, kann die Amplitude aber auch größer oder kleiner ausfallen. Deine Schätzungen kannst du zb. in das Forum "Astrotreff" posten, oder bei der AAVSO (American Association of Variable Star Observers) abgeben.

    Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß beim Schätzen! Es ist wirklich nicht schwer, und wenn du anfangs doch Schwierigkeiten haben solltest gib nicht auf, oder frag mich noch einmal. Das Schätzen Veränderlicher ist ein Themengebiet, dass weltweit viel zu wenig Beachtung geschenkt bekommt!! Wir können jede Hilfe auf dem Gebiet gebrauchen! Anbei noch eine Liste veränderlicher Mira-Sterne für die sich eine Schätzung lohnt.

    LG Pflanzengott! :)

    Kommentar von pflanzengott pflanzengott Fragant

    Hier wie angekündigt eine Liste der Pulsationsveränderlichen Mira-Sterne:

    Perseus

    U Per (7,4 – 12,8)

    S Per (7.9 – 12,0)

    Andromeda

    R And (5,8 - 15,2)

    W And (6,7 - 14,6)

    TU And (7,5 – 13,5)

    T And (9,2 - ?)

    Pegasus

    S Peg (6,9 – 13,8)

    R Peg (6,9 – 13,8)

    W Peg (7,6 – 13)

    Adler

    R Aql (5,5 – 12)

    Kleiner Löwe

    S Lmi (7,5 – 14,3)

    R Lmi (6,3 -13,2)

    Krebs

    R Cnc (6,07 – 11,8)

    V Cnc (7,5 – 13,9)

    W Cnc (7,4 – 14,4)

    Fuhrmann

    V Aur (8,5 – 13)

    R Aur (6,7 – 14)

    X Aur (7,8 – 13,8)

    Löwe

    V Leo (8,4 – 14,6)

    R Leo (4,4 – 11,3)

    W Leo (8,9 – 14,8)

    Luchs

    T Lyn (8,8 – 13,5)

    R Lyn (7,2 – 14,3)

    W Lyn (7,5 – 14)

    Fische

    S Psc (10,4 - ?)

    Perseus

    U Per (7,4 – 12,8)

    Gemini

    R Gem (6 – 14)

    V Gem (7,8 – 14,9)

    X Gem (7,5 – 13,8)

    ST Gem (11,4 - ?)

    Stier

    V Tau (11,7 - ?)

    R Tau (10,5 - ?)

    U Ari (8,9 - ?)

    Kepheus

    T Cep (5,2 - 11,3)

    S Cep (7,4 – 12,9)

    Bärenhüter

    V Boo (7 – 12)

    S Boo (7,4 – 14)

    R Boo (6 – 13,3)

    Eidechse

    S Lac (7,6 – 13,9)

    Cassiopeia

    R Cas (4,7 - 13,5)

    T Cas (6,9 - 13)

    V Cas (6,9 - 13,4)

    W Cas (7,8 – 12,5)

    Herkules

    S Her (6,4 – 13,8)

    T Her (6,8 – 13,7)

    Giraffe

    WY Cam ( ~ 10 - ? )

    X Cam (7,4 - 14,2)

    T Cam (10 – 16?)

    S Cam (7,7 – 11,6)

    R Cam (9,75 - ?)

    Drache

    R Dra (6,7 - 13,2)

    T Dra (7,2 – 13,5)

    Nördliche Krone

    S CrB (5,8 - 14,1)

    R CrB (5,71 - 14,8)

    V CrB (6,9 - 12,6)

    RS CrB (8,7 - 11,6)

    X CrB (8,5 – 14,2)

    Großer Bär

    T UMa (6,6 - 13,5)

    S UMa (7,1 – 12,7)

    Haar der Berenike

    R Com (7,1 – 14,6)

    Widder

    R Ari (7,1 - 14,3)

    T Ari (7,3 – 11,5)

    Dreieck

    S Tri (8,9 – 12,4)

    R Tri (5,4 – 12,6)

    Füchschen

    R Vul (7 – 14,3)

    S Vul (9,2 - ?)

    Jagdhunde

    T Cvn (7,6 – 12,6)

    R Cvn (6,5 – 12,9)

    Delfin

    S Del (8,3 - 12,4)

    R Del (7,6 – 13,8)

    Schwan

    Chi Cyg (3,3 - 14,2)

    CN Cyg (7,3 - 15)

    RT Cyg (6,00 - 13)

  • 1
    Welche Sterne sieht man hier?
    Antwort von achilles000 Fragant

    Die Konstellation ist der Orion

    Der Orange-leuchtende Stern ist kein Planet, sondern Beteigeuze, einer der hellsten Sterne der Nacht. Er ist ca. 600 Lj entfernt und leuchtet in der Spektralklasse M(1), deshalb wirkt er Orange. Er bildet mit Bellatrix zusammen die Schultersterne des Orion.

    Die drei Sterne darunter sind der Gürtel des Orion, Alnitak, Alnilam und Mintaka, (links nach rechts)

    Kommentar von achilles000 achilles000 Fragant

    Bei der senkrechten Linie ist der untere Stern der Stern Nair al Saif und darüber der Orionnebel! ^^

    Kommentar von critter critter Usermod

    Danke sehr für die aufschlussreiche Erklärung! :-)

  • 1
    Welche Sterne sieht man hier?
    Antwort von prohaska2 Fragant

    Der rote im Orion heißt Beteigeuze.

    Kommentar von prohaska2 prohaska2 Fragant

    Stellarium gibts übrigens auch als App.

  • 8
    Beobachtung Veränderlicher Sterne? :D
    Antwort von derastronom Fragant

    Hallo Tewwat!

    Noch vor einigen Jahrzehnten waren nur etwas größere Amateur-Instrumente sehr, sehr teuer. Deep Sky war daher nicht weiter aufregend, da die Teleskope schnell an ihre Grenzen stießen ...

    Daher war damals war die Beobachtung von Veränderlichen weit verbreitet, da sie schon mit einem Feldstecher möglich ist. Zu dieser Zeit war das typische Amateur-Instrument ein kleiner Refraktor. Kleine Newtons gab 's auch. Alles andere war Wohlhabenden und Selbstbauern vorbehalten ...

    Warum erzähle ich Dir das? Tja, mit einem Newton wie dem Deinen hast Du eine Reichweite, die für viele Menschenleben Beobachtung von Veränderlichen erlaubt.

    Am besten ist mit den Anleitungen auf Seiten, wie etwa dieser zu starten:

    Bundesdeutsche Arbeitsgemeinschaft für Veränderliche Sterne

    http://www.bav-astro.de/index.php?sprache=de

    Immer ratsam ist es einen Verein in Deiner Region aufzusuchen und diese Dinge von anderen zu lernen.

    Vergiss aber bitte nicht, Dich auch über die Ursachen dahinter zu informieren, dann lernst Du so einiges über Astrophysik.

    Außerhalb visueller Beobachtung geht natürlich auch. Es gibt fotometrische Methoden, die aber eine CCD-Kamera voraussetzen. UND: eine wirklich gute Montierung plus etwas Zubehör.

    Dein Achtzöller dürfte einen Tubus aus Blech haben. Mit Rohrschellen geht der auch auf eine nachführende Montierung.

    Die Kosten sind aber nicht ohne. Mit Glück und Schnäppchen-Gebraucht-Kauf bist Du ab gut 1200 Euro auch fotometrisch mit leichten Einschränkungen dabei.

    Anfangen sollte man aber unbedingt visuell.

    Viel Erfolg und Freude dabei!

    LG

  • 1
    Beobachtung Veränderlicher Sterne? :D
    Antwort von Ranzino Fragant

    Und wie schätzt man dann die Helligkeit?

    Mit dem einfachsten Instrument der Astronomie seit ~ 1 Mio Jahren: Auge+ Hirn v1.0 :D Hochtrabend nent sich das "Argelander Stufenschätzmethode"
    http://www.lehrer-online.de/601242.php

  • 1
    Beobachtung Veränderlicher Sterne? :D
    Antwort von AllisterBundy Fragant

    http://www.astronomie.de/bibliothek/artikel-und-beitraege/veraenderliche-sterne/...

    Es ist unglaublich, was man alles findet, wenn man deine Frageüberschrift an Google verfüttert....

  • 3
    Frage zu Neutralinos
    Antwort von pflanzengott Fragant

    Hallo Startrails! ;)

    Wenn auch etwas verspätet, werde ich einige Punkte bezüglich des Themas Neutralinos ergänzen können. Wie du sicher weisst, wurden im Laufe der kosmologischen Weltansicht viele verschiedene Teilchen als möglicher Anwärter der DM postuliert. Die Neutrinos, waren lange Zeit favorisiert, kommen aber offenbar nicht in Betracht, da sowohl Strukturentstehung als auch deren zeitliche Entwicklung komplett dem gegenwärtigen Beobachtungsmaterial widerspricht.

    Das Neutralino, ist ein sogenanntes SUSY-Teilchen. Ein supersymmetrisches Teilchen, das Physiker postulieren und wohlmöglich aufgrund seiner großen Masse in den frühesten Anfangsstadien des Universums, aus der heißen Ursuppe entstanden ist. Bei sehr hohen Energie- bzw. Massendichte, kann ein solches noch hypothetische Teilchen aus Gründen relativer Energie- und Zeitunschärfen aus der Heisenbergschen Unschärferelation entstehen, und anschließend nach einer endlichen Zeit in den Zerfall übergehen. Wesentlich für die Entstehung dieser Teilchen ist aber viel eher die Tatsache, dass dem luftleeren Vakuum eine Nullpunktsenergie zugeteilt werden kann, die nach E = mc² eine Äquivalenz mit der Masse m beinhaltet.

    Der Zerfall von Susy-Teilchen hängt in erster Linie von deren Masse ab. Massereiche Teilchen zerfallen schneller als masseärmere. So weiss man, dass bei einem Alter des Universums von 13,75 Milliarden Jahren, heute noch Susy-Teilchen mit einer Gesamtenergie von 1GeV im Kosmos existieren könnten.

    Der Nachweis dieser Teilchen gestaltet sich jedoch über alle Maßen schwierig! Man kennt heute unterschiedliche Methoden und Konzepte, mit denen der Nachweis dieser schon lange vorhergesagten Teilchen erbracht werden soll, doch bis vor kurzem blieb man dabei erfolglos.

    Eine Möglichkeit zur Registrierung besteht beim Abkühlen eines beliebigen Kristalls, dessen Temperatur fast bis auf den absoluten Nullpunkt (-273° C) runtergekühlt ist. Sollte ein Neutralino den Kristall treffen, so könnte man den Rückstoß mit anfänglichen Schwingungsmessungen genau beobachten und datieren. Das Ausschwingen des Kristalls, genauer der Atome und Moleküle in ihm, führt zur geringfügigen Erwärmung der Umgebung, und die ist mit hochempfindlichen Geräten messbar.

    Eine andere Technik beruht darauf, die Elektronen im Kristall zu beschießen. Werden sie getroffen, so setzt ein Ionisationsprozess ein, der dazu führt, dass im Halbleiter ein schwacher aber gut messbarer Strom fließt, der den Treffer eines Neutralino anzeigt. Bekanntlich wechselwirken Neutralinos den gängigen Modellen zufolge noch seltener als Neutrinos mit normaler Materie! Sie zu finden, wäre also eine Sensation. Das nahmen sich viele Medien so zu Herzen und vergassen dabei, dass auch unserer Erkenntnis Grenzen gesetzt sind und nicht alles was glänzt auch direkt Gold ist...

    LG Pflanzengott! :)

  • 6
    Welche Sterne sieht man hier?
    Antwort von Startrails Fragant

    Hallo critter,

    die Beschreibung passt sehr schön auf das Wintersternbild Orion - die drei markanten Sterne in einer Reihe bilden den Gürtel des Orion.

    Die Zeit passt auch sehr gut - ich selber betrachte das Sternbild momentan immer um diese Uhrzeit wenn ich auf Arbeit bin - eines der imposantesten Sternbilder wie ich finde.

    Der orangefarbene Stern ist nicht der Mars. Mars ist ein Planet welcher aber momentan nicht mehr beobachtbar ist. Du meinst Beteigeuze - ein ca. 10 Millionen Jahre alter und ca. 640 Lichtjahre entfernter Roter Überriese. Dieser Stern besitzt ca. 20 Sonnenmassen und 665 Sonnenradien.

    Übrigens ist dieser Stern ein ganz heißer Kandidat für eine Supernova - es kann jeden Moment soweit sein oder aber auch erst in 100.000 Jahren. Sollten wir dieses Ereignis noch mitbekommen, dann würden wir sie sogar tagsüber sehen wenn es im Sommer passieren sollte, im Winter wäre das Ereignis fast so hell wie der Vollmond.

    Ich hoffe, dass ich dir ein wenig helfen konnte :-)

    Kommentar von Korinna Korinna Fragant

    du scheinst dich ja sehr gut in Astronomie auszukennen :)

    Kommentar von critter critter Usermod

    @Startrails: Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung und Information! :)

    Kommentar von Startrails Startrails Fragant

    Gern geschehen ;-)

    Kommentar von Startrails Startrails Fragant

    Erwähnenswert wäre noch der "Große Nebel des Orion", auch bekannt als Messier 42. Der ist unter gutem Himmel schon mit bloßem Auge zu sehen. Dieses Sternentstehungsgebiet befindet sich im Schwertgehänge des Orion unterhalb des Gürtels ;-)

  • 2
    Gutes Thema für eine Facharbeit ? Astronomie ?
    Antwort von Startrails Fragant

    Da ist die Auswahl recht groß.

    Eine Möglichkeit wäre die Entstehung unseres Sonnensystems bis hin zum Ende (auslösendes Ereignis, Entstehung der Planeten, Entstehung des Mondes, das große Bombardement, Katastrophen der Erde)

    Exoplaneten sind sehr interessant (welche Voraussetzungen für Leben)

    Leben auf dem Mars inkl. der momentan stattfindenden Missionen

    Das Lebensende von Sternen (Auflistung von div. Supernovae-Typen sowie deren Endprodukt