Astronomie - neue und gute Antworten

  • Sind die Unterschiede Zwischen einem Teleskop mit 130/920 und einem mit 114/900 (sehr) groß?
    Antwort von Startrails ·

    Hallo,

    so gravierend sind die Unterschiede hier nicht bei diesen beiden Geräten, allerdings bei der Montierung.

    Solltest Du Dich zwischen einem der beiden Teleskope entscheiden wollen, dann nimm das Omegon 130/920!

    Warum dieses?

    Dieses Gerät hat etwas mehr Öffnung als das andere. Folglich ist die max. sinnvolle Vergrößerung etwas höher, wenn auch nicht viel. Des Weiteren ist die Montierung stabiler. Das 130er verfügt über eine EQ2, während das andere nur über eine EQ1 verfügt. Das sind zwar beides immer noch Spielzeugmontierungen in meinen Augen, aber die EQ2 ist ein wenig stabiler.

    Außerdem gibt es zu dem 130er einen Leuchtpunkt-Sucher, während es zu dem anderen "nur" einen optischen Sucher gibt, wobei man diesen auch getrost vergessen kann. Durch einen Leuchtpunkt-Sucher sieht man den Himmel so, wie man ihn auch mit normalem Auge sieht. Bei optischen Suchern kann es ganz schnell passieren, dass gerade Anfänger die Orientierung am Himmel verlieren weil man schon zu viele Sterne sieht.

    Solltest Du weitere Fragen haben, dann einfach immer her damit :-)

  • NASA geht davon aus, dass wir spätestens in 20 Jahren Aliens finden - was haltet ihr davon?
    Antwort von kami1a ·

    Hallo! Das behauptet kein seriöse Quelle. Wie sollen wir das auch machen??

    Selbst von dem direkten Nachbarstern der Sonne,  also dem Stern der uns am nächsten steht (Alpha Centauri) aus,  kann man die Erde nicht einmal mit einem Fernrohr sehen. Sie ist ein Staubkorn in der Endlosigkeit - mehr nicht. 

    Die Entfernungen sind einfach unglaublich. Nehmen wir mal die Sonnen die unserer Sonne am nächsten sind, also unsere direkten Nachbarn. Und setzen voraus die haben Paneten. 

    Da würdest Du mit unseren schnellsten Raketen schon mehr als 50.000 tausend Jahre!!!!!  unterwegs sein - und dann musst du noch zurück.

    Geht auch mit der Technik in 20 Jahren nicht, alles Gute.

  • Leben Außerirdische auf Proxima Centauri B?
    Antwort von kami1a ·

    Hallo! Man kann vermuten dass die Bedingungen dort günstig sein könnten - mehr nicht. 

    Übrigens haben Forscher auch auf der Erde umdenken müssen wenn es darum geht was möglich ist. Es geht um die Tardigraden, oder auch Bärtierchen. Sie sind echte Überlebenskünstler, die extreme Trockenheit und Kälte problemlos ertragen - auf dem Everest können sie ebenso sein wie in kochendem Wasser. Austrocknen, Jahre ohne Nahrung - alles kein Problem.

    Und übrigens kannst Du ste auch im Moos des heimischen Gartens finden. 

    Ich wünsche Dir alles Gute.

  • Leben Außerirdische auf Proxima Centauri B?
    Antwort von thetee99 ·

    Zu Proxima Centauri B gibt es noch viel zu viele unbekannte Variable. Man sagt nur das er sich "möglicherweise" in der haibatablen Zone zu seinem Zentralgestirn befindet, einem roten Zwerg.

    Zusammensetzung der Atmosphäre, Planetenrotation, etc. ist alles völlig unbekannt. Die "mögliche" Existenz von flüßigem Wasser wird lediglich aufgrund seines Abstands zu seinem Stern "vermutet".

    Damit ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es dort zumindest primitives Leben geben könnte, nicht höher oder geringer als bei diversen anderen Exoplaneten auch. Eine technologisch fortgeschrittene Zivilisation wird es dort sicherlich nicht geben, denn bei einer Entfernung von ca. "nur" 4,3 Lichtjahren hätten die dort sehr wahrscheinlich schon jede Menge unserer Radiosignale bemerken müssen und in irgendeiner Form darauf reagiert.

  • Leben Außerirdische auf Proxima Centauri B?
    Antwort von daCypher ·

    Ob dort Außerirdische leben kann man bisher nicht feststellen. Das einzige, was man bisher weiß ist, dass die Bedingungen so sind, dass es dort flüssiges Wasser geben müsste. Das ist schonmal ein gutes Zeiten. Wenn es dort Leben gibt, werden das aber wahrscheinlich nur Einzeller oder einfache mehrzellige Lebewesen sein. Wenn es richtige intelligente Wesen dort gäbe, hätten wir wahrscheinlich schon längst Funkkontakt miteinander.

  • Leben Außerirdische auf Proxima Centauri B?
    Antwort von DerWeiseHelge08 ·

    Ja natürlich! Habe noch nie so eine sinnlose Frage gehört. Das ist dch schon 1992 bewiesen wurden.

    Alle 9 Antworten
    Kommentar von Mojoi ,

    Sei nicht so hart. 1992 gab es noch kein WWW, und den Fragesteller auch nicht.

    Kommentar von lifefree ,

    Frage nicht verstanden?

    Kommentar von PWolff ,

    Waren das nicht die, die intelligent genug sind, jeden Kontakt mit uns zu vermeiden?

    Kommentar von prohaska2 ,

    ;-)))

  • Wie schwer ist es in die Sonne zu fliegen?
    Antwort von nax11 ·

    30 km/s ist die Bewegungsgeschwindigkeit der Erde um die Sonne. Um mit einem astronomischen Objekt zu kollidieren gibt es zwei Möglichkeiten - eine spiralige Annäherung und ein Direktcrash. Letzteres konnte man ganz gut bei, äh... "Shoemaker-Levy-9" und Jupiter beobachten.

    Um in die Sonne zu fallen mußt du deine Bahngeschwindigkeit nicht auf null reduzieren, aber nur ein bischen abbremsen reicht auch nicht. Mindestens mußt du deine Relativgeschwindigkeit zur Erde um den Wert verändern, um von ihr wegzukommen, also 11 km/s.

    Wenn du bremst, aber nicht präzise steuerst wird die Sonne dich zwar anziehen, dabei aber wieder beschleunigen und auf eine nähere Umlaufbahn zwingen.

    Statt abzubremsen kannst du aber auch um 11 km/s beschleunigen (die Differenz zur Erde muß lediglich so hoch sein, um dich aus dem Grav.Feld d. Erde zu lösen) - natürlich nicht von der Sonne weg, sondern genau in deren Richtung. Wenn du schnell genug bist hast du vielleicht eine Chance, daß dein Hitzeschild bis zum Einschlag noch nicht abgeschmolzen ist.

    Gruß

    ------------------------------------------------

    Die 11 km/s gelten nur für Geschwindigkeiten im Freien Fall, also nach Bremmschluß. Bei genügend Energie und einem permanent arbeitenden Raketenantrieb kannst du dich auch von der Erde in beliebigem Tempo wegbewegen.

  • Wie schwer ist es in die Sonne zu fliegen?
    Antwort von dompfeifer ·

    Da siehst Du tatsächlich etwas falsch. Nehmen wir an, Du verlässt den Orbit der Erde und fliegst neben der Erde um die Sonne. Um dabei der Sonne näher zu kommen, musst Du Dein Raumschiff entgegen der Erdumrundungsbahn beschleunigen, um die Fliehkraft zu reduzieren, die Dich von der Sonne fernhält. Dazu brauchst Du eine Mindestgeschwindigkeit entgegen der Erdbahngeschwindigkeit, damit Du nicht wie die Erde nahezu ewig um die Sonne kreist. Ein Antrieb zur  Beschleunigung in Richtung Sonne ist danach nicht erforderlich. Das erledigt dann die Sonne mit ihrer Anziehungskraft, wenn die entgegengesetzte Fliehkraft aufgehoben ist.

  • Wie schwer ist es in die Sonne zu fliegen?
    Antwort von Mikkey ·

    Um es genau zu nehmen:

    Du bewegst Dich mit 30km/s mit der Erde um die Sonne. Um dort hineinzustürzen musst Du diese Geschwindigkeit auf 0 reduzieren - Dich also mit 30km/s von der Erde entfernen.

    Möglicherweise reicht eine etwas geringere Geschwindigkeit, wenn Du die Venus nutzt, um mit deren Schwerkraft die Geschwindigkeit weiter zu reduzieren.

  • Ist dieses Teleskop ein gutes für Anfänger?
    Antwort von Dxmklvw ·

    Es kommt immer darauf an, was du sehen möchtest. Um einiges auf der Mondoberfläche zu sehen, reicht bereits ein gutes Fernglas.

    Wenn du aber Sterne in weit entfernten Galaxien sehen willst, dann macht es keinen nennenswerten Unterschied, ob du durch das genannte Teleskop schaust oder durch die Pappeinlage einer Klopapierrolle. In beiden Fällen siehst du nichts größer. Durch das Teleskop siehst du allerdings einige helle Pünktchen mehr.

    Ein Teleskop wie im Link beschrieben ist rausgeschmissenes Geld. Wenn du etwas Besseres willst, dann wird es für dich vermutlich nicht mehr bezahlbar sein.

    Das beste, was du machen kannst, ist, dich erst einmal über die Eigenschaften von Teleskopen (Auflösung, Vergrößerung, Verzerrungen usw.) schlau zu machen. Dazu gibt es auch preisgünstige brauchbare Bücher. Ich kann dir jetzt keines nennen, aber dennoch solltest du auch da im Internet fündig werden.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von DrDollar ,

    Okay, vielen Dank!

    Kommentar von rumar ,

    "Wenn du aber Sterne in weit entfernten Galaxien sehen willst, dann macht es keinen nennenswerten Unterschied, ob du durch das genannte Teleskop schaust oder durch die Pappeinlage einer Klopapierrolle."

    Einzelne Sterne in weit entfernten Galaxien sieht man allerdings auch mit professionellen Großteleskopen nur in Spezialfällen als einzelne Lichtpunkte - zum Beispiel dann, wenn sie gerade eine Supernova-Explosion machen ...

  • Wie viel Grad wandert ein Stern in einer Stunde?
    Antwort von Franz1957 ·

    Falls Dich auch der Lösungsweg interessiert:

    Die Erde dreht sich in 24 Stunden einmal ganz, also um 360 Grad. 360 Grad geteilt durch 24 Stunden gibt 15 Grad pro Stunde.

    Ganz exakt ist diese Lösung allerdings nicht. Mit den 24 Stunden Tageslänge ist nämlich ein Sonnentag gemeint, d.h. eine Erdumdrehung bezüglich der Sonne. Da aber die Erde sich währenddessen auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne ein Stück weiterbewegt, ist der Tag bezüglich des Fixsternhimmels, der siderische Tag, um den Faktor 360/365 kürzer und der Winkel, den ein Stern in einer Sonnenzeitstunde durchwandert, um den umgekehrten Faktor größer als 15 Grad.

  • Woher kommen eigentlich die Aminosäuren in Asteroiden?
    Antwort von muckel3302 ·

    Man hat sie hauptsächlich in Kometen nachweisen können. Kometen bestehen neben dem Kern hauptsächlich aus Eis, Die Grundstoffe der Aminosäuren befinden sich bei manchen Kometen in deren Kern, also z.B. Kohlenstoff, Stickstoff, Wasserstoff, Sauerstoff. Aber auch das Eis ist durchsetzt mit Staub und Trümmern, zudem enthällt es viel Sauerstoff und Wasserstoff. Kommt ein Komet der Sonne nah, dann heizt sich der Kern auf und die Energie kann zu chemischen Reaktionen der genannten Stoffe führen. Das Eis / Wasser bildet eine gute Matrix für die chemischen Reaktionen , denn Aminosäuren sind gut wasserlöslich. So können sie auch lange Zeiten im Kometen überdauern. Entfernt sich der Komet wieder von der Sonne, dann schützt das Eis quasi die Aminosäuren, ähnlich wie ein Kühlschrank Nahrung schützt. Ähnliches kann auch für Asteroiden gelten, denn Asteroiden, die sich nahe der Eislinie des Sonnensystems befinden, haben auch eine Eisschicht, die aber nicht so massiv ist wie die von Kometen.


  • Wie werden die Entfernung, die Größe und Alter von Strukturen wie Galaxien gemessen?
    Antwort von soissesPDF ·

    Es handelt ich um Messungen und Berechnungen, des sichtbaren Universums, 5%.
    Etwa so Methoden wie die rot-blau Verschiebung.
    95% des Universums liegen im Dunkeln, Dunkle Materie und Dunkle Engergie, was entsprechende Ungenauigkeiten in den Ergebnissen mit sich bringt.
    Neuere Ergebnisse aus der Quantenphysik nähren die Annahme, dass das Standardmodell der Physik angepasst werden müsste.

    Da, abgesehen von den 95% Dunkle Materie, nur ein Meßpunkt, die Erde bekannt ist, aber die beiden anderen nicht (der Rand des Universums und die fehlende halbe Sekunde bis zum Urknall) ist eine Triangulation entsprechend ungenau.
    Mit zunehmenden Entfernungen wachsen naturgemäß die Ungenauigkeiten.
    Weshalb die Physik sich von Hypothesen zu Theorien vorarbeitet und entlang der einmal ausgearbeiteten Theorien eine Beweisführung versucht.
    Daher verbleibt bis auf weiters u.a. der Urknall eine Theorie, da der letztliche unumstößliche Beweis bislang nicht geführt werden kann (siehe die fehlende halbe Sekunde).
    Das Higgs-Teilchen blieb lange Zeit eine Theorie, bis eben zum Nachweis seiner Entdeckung. Diese Entdeckung warf umgehend neue Fragen auf.

    Physiker behaupten nicht der Wahrheit letzter Schluss zu sein oder diesen gefunden zu haben, sie schaffen Erkenntnisse, an denen sich weiter forschen lässt.
    Die viel beschworene Weltformel, die alles erklärt ist noch nicht gefunden.

    Wenn es,falls es je dazu kommen wird, diese Weltformel ausgearbeitet sein wird, werden diese auch nur wenige verstehen.
    Was naheliegend ist.
    Bei aller Erkenntnis, das Leben ist endlich und wird es auch bleiben, so wie diese Murmel hier endlich sein wird.

    "Wir" haben einen in etwa Begriff von Ewigkeit, hierführ reichen Näherungswerte völlig aus.
    Wie diese 13,8 Milliarden Jahre bis zum Urknall. Es spielt keine wirklich gesteigerte Rolle, ob es denn nicht etwa 'ne halbe Millairde Jahre mehr oder weniger sein können.

    Präzission ist für die nähere Umgebung wichtig, sonst kämen wir nie zum Mond oder Mars, sondern kariolten mit Volldampf daran vorbei.
    Sicher wäre schon ein Vorbeiflug ein berauschender Anblick, nur bedauerlich für die Insassen, wenn sie up, up and the Way sich auf einem never Comback-Flug befinden würden.

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von JulesMai ,

    Was für ein Geschwafel und Geschwätz!

  • Wie werden die Entfernung, die Größe und Alter von Strukturen wie Galaxien gemessen?
    Antwort von rumar ·

    Entfernungsmessungen in Astronomie und Kosmologie beruhen auf einem vielfach verknüpften Netz von Beobachtungen und Messungen, das schrittweise von relativ kleinen Entfernungen (nahe Sterne, fernere Sterne und Sternhaufen, spezielle Sternsorten wie etwa "Cepheiden" etc.) zu immer größeren Distanzen fortschreitet. Die ganze Geschichte darüber könnte mindestens ein ganzes Semester eines Astrophysikstudiums füllen. 

    Für die vielfältigen dabei erforderlichen Überlegungen braucht man Grundlagen aus der Mathematik (Geometrie, insbesondere Trigonometrie ; Statistik) und aus vielen Bereichen der Physik: Spektralanalyse, Thermodynamik, Sternphysik etc.).  Für die Entfernungen von Galaxien spielt auch das "Hubblesche Gesetz" eine wichtige Rolle, das seinerseits aus derartigen Beobachtungen hervorgegangen ist. Man muss deshalb auch aufpassen, keinen Zirkelschlüssen zu verfallen.

    An der heute oft behaupteten hohen Präzision etwa von Messungen bei sehr weit entfernten Galaxien und auch etwa des "Weltalters" von 13,798 ± 0,037 Mrd. Jahren  (Wikipedia)  habe ich doch noch erhebliche Zweifel. Ich habe auch Astrophysik studiert und habe mich mit den vielfältigen möglichen Fehlerquellen in der vielschrittigen Schlusskette beschäftigt. Vor 30 Jahren waren die Forscher noch sehr viel vorsichtiger. Ich kann mir nicht so gut vorstellen, dass die angegebenen Dezimalstellen (und die vermeintliche Fehlergrenze) wirklich ganz soliden und unbezweifelbaren Messergebnissen entsprungen sind. Nach meinem eigenen Dafürhalten spielt es für uns aber auch absolut keine entscheidende Rolle, ob nun dieses "Weltalter" wirklich  13,8 oder vielleicht nur 13,3 oder vielleicht gar 14,6  Milliarden Jahre beträgt. Einige Astronomen, die viele Jahre ihres Lebens und ihren ganzen Ehrgeiz der Ermittlung einer solchen Zahl gewidmet haben, sehen dies natürlich etwas anders ... 

    Alle 3 Antworten
    Kommentar von nax11 ,

    Mit dieser Präzision habe ich auch gewisse Probleme.

    Kürzlich habe ich ein bischen wg. d. Inflation recherchiert und stieß auf Ergebnisse um 70 km/s pro Mpc, aber die Einzelmessungen gingen nach oben bis 77 und nach unten bis 65 km/s - alles Messungen aus den letzten Jahren, aber mit verschiedenen Instumenten/Methoden.

  • Woher kommen eigentlich die Aminosäuren in Asteroiden?
    Antwort von PWolff ·

    Nach dem Miller-Experiment entstehen Aminosäuren, wenn die Elemente in geeigneter Form und geeigneten Mengenverhältnissen vorliegen und geeignet angeregt werden. Offensichtlich sind Aminosäuren ziemlich stabile Formen, die Elemente in diesen Stoffmengenanteilen unterzubringen.

    Die Elemente sind in unserer Gegend des Sonnensystems offensichtlich vergleichsweise häufig vorhanden; die nötige Anregungsenergie liefert das UV-Licht der Sonne.

    (Sorgen würde ich mir erst machen, wenn die Aminosäuren nur in der L- oder nur in der D-Form statt als 1:1-Racemate auftreten oder wenn sie anfangen, sich zu Strukturen weitab vom Gleichgewicht zusammenzufinden.)

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von Bevarian ,

    ;)))

  • Woher kommen eigentlich die Aminosäuren in Asteroiden?
    Antwort von Bevarian ·

    Auch Aliens müssen mal anhalten und Pipi machen... ;)))

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von PWolff ,

    Schmutzfinken! Die 20 Lichtjährchen bis zur nächsten Raststätte sollte man noch durchhalten können!

    Kommentar von Bevarian ,

    Vielleicht ham'se auch nur das 6-beinige Haustier dort ausgesetzt?!?

    Kommentar von PWolff ,

    Ist das ein Grund, diese armen Tierchen unter unmenschlichen (besser unalienschen) Bedingungen zu halten, bloß damit wir billiges Alienhundepipi tanken können? https://de.wikipedia.org/wiki/Agip

    Kommentar von Bevarian ,

    Ja, da geb' ich Dir unbedingt Recht! Übrigens waren die Asteroiden mal 'ne Raststätte bevor sie das Haustier ausgesetzt hatten, das dann Blähungen ob des Stresses bekam...

  • Anfänge des Universums?
    Antwort von j0nStarGaryen97 ·

    Was vor dem Urknall gewesen sein könnte, weiß eventuell eine Theorie. Die "Quantengravitation". Modelle wie die String-Theorie, M-Theorie und die Schleifenquantengravitation zählen zu den Favoriten.

    Aus einer Anfangssingularität heraus, entwickelte sich unser Universum. Ab diesem Punkt entfaltete sich Raum und Zeit, und genau bis zu diesem gewissen Punkt können wir alles herausfinden. Weiter zurück geht's nicht, wenn man nach der menschlichen Logik gehen würde. Der Urknall beschreibt keinen Punkt im Raum, sondern einen Punkt in der Zeit. Folglich werden wir nur das wissen können, was nach dem Urknall geschehen ist. Genau dann, als sich das Universum aus einer inflationären Phase heraus räumlich und zeitlich ausgedehnt hat.

    Dieses Ereignis soll, dem heutigen Wissensstand zufolge, vor (ca.) 13,8 Milliarden Jahren stattgefunden haben.

    Wir wissen, unser Universum hatte einen Anfang. Es existiert also nicht seit ewig.

    Kennst du die Mehr-Welten-Interpretation der Quantenmechanik? Diese geht von einer unglaublichen hohen bzw. unendlichen Anzahl von Universen aus. Im Universum wo wir uns befinden, das sollte lediglich eines unter vielen sei.

  • Anfänge des Universums?
    Antwort von soissesPDF ·

    Die Frage wurde schon x-fach gestellt und beantwortet:

    Die Physik kann derzeit nur bis etwa eine halbe Sekunde nach dem Urknall "sehen".
    Näher als bis zum Ereignishorizont geht es nicht, was immer auch vor dem Urknall gewesen sein könnte.

    Es gibt ein paar Theorien, deren Beweis die Menschheit eher nicht mehr erleben wird.
    Eine davon ist Big Bounce (Schleife).
    Kurze Erklärung Urknall, Ausdehnung bis das Ding wieder zusammenschnurrt. Ein Schleifendurchlauf und rums der erneute Urknall.
    Das Ganze, weil Endlosschleife, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Für Gott wird es eng, denn von hier bis zum Urknall wurde der Zausel noch nicht gesichtet.
    Auch wenn die Quasselstrippe weiter plaudern würde, wie Weiland zu Moses aus einem Busch, könnte er hier kein Gehör finden, seine Worte kämen hier nicht an.
    Das Gebrabbel was er von sich geben würde, wäre ebenso schlichter Schnee von gestern.
    Kurz und gut, Gott können wir aus der Gleichung rausnehmen.

  • Anfänge des Universums?
    Antwort von Nienbaum ·

    Ich habe folgende Theorie. Das erste Universum in dem wir leben hat Gott erschaffen. Danach ist das Universum gemäß Urknalltheorie expandiert. Irgendwann hat es sich wieder zusammengezogen und ist gemäß Urknalltheorie wieder expandiert. Unser Universum durchläuft also Zyklen.

    In 100 Mrd. Jahren könnte es wieder einen Urknall geben. Ob Gott noch lebt weiß ich nicht, aber selbst wenn, ich glaube nicht das ihn das alles groß tangiert.

  • Anfänge des Universums?
    Antwort von Systemoverlord ·

    Big Crunch, Big Chill, Big Freeze, Big Rip ----->einige "theoretische" Schlagworte aus dem Lehrbuch :-)

    Was davor war wurde auch schon zu Genüge in der theoretischen Astrophysik erörtert.

    Ob das letzten Ende alles stimmen mag, sei dahingestellt. :D

  • Anfänge des Universums?
    Antwort von MagicalMonday ·

    Die Frage nach dem Davor ist wenig sinnvoll, auch wenn sie natürlich erscheint. Aber damit fragst du, was es gegeben hat, bevor es etwas gab.

    So ähnlich ist die Frage nach einem "Außerhalb des Universums".... Also was gibt es außerhalb von allem, was es gibt?

    Die meisten deiner Fragen können selbst die schlauesten Astrophysiker nicht beantworten. Man weiß es nicht, und es ist nicht mal sicher, ob es überhaupt gewusst werden kann.

    Aber deine letzte Frage ist etwas anders...

    Vieles deutet darauf hin, dass das Universum entstanden ist. Und wenn wir davon ausgehen, dass das nun mal der Fall ist, dann ist es erwiesen, dass ein Universum entstehen kann. Und dann gibt es keinen Grund davon auszugehen, dass die Entstehung eines Universums nur ein einziges Mal geschehen ist oder wird.

  • Anfänge des Universums?
    Antwort von KlausDieMaus75 ·

    Das Universum ist um die 13,81 Milliarden Jahre alt. Das kann anhand seiner anhaltenden Ausdehnung gemessen werden. Was davor da war weiß keiner. Irgendwann kommt immer der Punkt, an dem die Menschen anfangen an Gott zu glauben :) Ob es ein Danach gibt und was dann kommt weiß auch keiner.

    Alle 11 Antworten
    Kommentar von MagicalMonday ,

    Der Punkt, an dem Menschen anfingen an Gott zu glauben, ist schon eine Weile her. Mit zunehmendem Wissen, verringert sich der Götterglaube eher.