Astronomie - neue und gute Antworten

  • Wie oval kann die Erde werden und wie stark ist die Anziehungskraft beim Erdkern?
    Antwort von dompfeifer ·

    Zunächst wird sich in astronomischen Zeiträumen die Drehzahl der Erde nicht erhöhen, sondern verringern durch die Erde-Mond-Kinematik (über die Gezeitenreibung). Damit verringert sich die Voraussetzung für die Abflachung an den Polen, die Erde wird also allmählich kugelförmiger.

    Die Anziehungskraft der Erde ist an der Erdoberfläche am stärksten und geht zum Mittelpunkt der Erde gegen null. Am Mittelpunkt heben sich ja die Gravitationskräfte nach allen Richtungen gegenseitig auf.

    Wie immer sich ein menschliches Individuum unter unnatürlichen Bedingungen entwickeln wird, es wird sich keinesfalls gesund entwickeln. Die Muskeln könnten sich zeitweilig wie bei einem Kraftsportler verstärken. Aber zu viel Kraftsport ist auch nicht gesund. 

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von dompfeifer ,

    Die menschliche Art könnte sich natürlich ggfs. über Jahrmillionen auch muskelmäßig anpassen.

  • Sind alle Sterne bereits erloschen?
    Antwort von RandomLogics ·

    Schwierig zu beantworten.

    Sagen kann ich dir allerdings das dort nicht einfach alle Galaxien gestorben sind sie können sich ja auch z.B vermischen also zusammen stoßen (das selbe wird uns auch passieren in den nächsten 5-6 Milliarden Jahren stoßen wir in die Andromeda Galaxie ob die Menschen dann noch existieren ist fraglich). Schwarze Löcher sind natürlich da die müssen dort auch entstanden sein. Die Sterne die wir heute sehen sind zwar tot aber es entstehen neue, das selbe ist hier ja auch passiert oder?

    Und jetzt zum Ultra Deep Field das ist das Licht aus einer Frühphase des Universums dort gab es früher nicht einnmal die Elemente für die Entstehung des Lebens. Du musst dir vorstellen das dass was wir sehen vor mehr als 10 Milliarden Jahren hier genauso war das ist sozusagen ein Kinderfoto des Universums. Mit ziemlicher Sicherheit sieht es dort heutzutage genau so aus wie bei uns. :D

    MfG RandomLogics


  • Sind alle Sterne bereits erloschen?
    Antwort von Ortogonn ·

    Interessanter finde ich die unausgesprochene Frage dahinter: Wenn Materie angeblich nicht schneller als Licht sein kann, wie können wir dann bereits hier sein und dieses Licht ankommen sehen?


    Alle 2 Antworten
    Kommentar von RandomLogics ,

    Nach dem heutigen stand der Wissenschaft:

    Weil das Universum seid dem Urknall stetig expandiert und die Sterne die das Licht verstrahlt haben natürlich nicht immer da waren. Wäre man heute dort würde man übrigens genau das selbe von uns sehen. :D

    MfG RandomLogics

  • Wie funktionieren Sternzeichen?
    Antwort von Andrastor ·

    Sternzeichen funktionieren nicht ;)

    Das haben sie auch nie getan.

    In der Antike  haben Astronomen (Sternforscher) bemerkt dass es Sterne gibt die "Wandern", also anders als Fixsterne Bahnen über den Himmel ziehen, und nannten sie "Planeten" (grie. "Wanderer").

    Nach und nach fanden sie die Regelmäßigkeiten in den Wanderungen und der Bewegung der Fixgestirne und da die antiken Griechen Prophezeihungen und Ähnlichem sehr zugetan waren, erfanden sie die Sternzeichen, gaben ihnen rein willkürliche Namen und schrieben ihnen Eigenschaften passend zu diesen Namen zu (Waage=ausgeglichen z.B.)

    Im Laufe der Zeit wurden die Instrumente der Astronomie immer besser und man erkannte, das man versehentlich Monde als Planeten und umgekehrt deklariert hatte und änderte dies.

    Dies hatte auf die Astrologie jedoch keinen Einfluss. Auf einmal hieß der Mond wie der Planet, behielt aber seine imaginäre Wirkung auf die Kinder seiner Phase und umgekehrt wurden ehemalige Planeten zu Monden und ihre Wirkung veränderte sich nicht.

    In der Renaissance wurde das Thema Astrologie neu aufgerollt (im Zuge des Modebooms Anitke) und man versuchte aus der absolut frei erfundenen Deutung eine Wissenschaft zu machen, bei der sich die Regeln teilweise im Jahresrythmus änderten, ohne jedoch an wissenschaftlicher Beweisbarkeit oder logischen Zusammenhängen zu gewinnen.

    Heute folgen "Astrologen" diesen verworrenen Regeln teilweise immer noch und halten an dem Irrglauben fest, obwohl längst bewiesen ist, dass die Sterne absolut keine Wirkung auf uns haben.

  • Wo gucke ich, wann es für Karlsruhe Vollmond gibt?
    Antwort von Kanzelparagraph ·

    Ein Blick in den Himmel gibt Dir Antwort - auch dann, wenn gerade kein Vollmond ist. Denn dann kannst Du auf plus / minus einen Tag abschätzen, wann der nächste Vollmond kommt.

    Ansonsten: In Karlsruhe ist am gleichen Tag Vollmond wie in Novosibirsk, in Canton / Ohio, auf Sachalin, in Neustadt am Rübenberge, in Winsen an der Luhe oder in Wanne-Eickel.

    In Wanne-Eickel soll er übrigens besonders schön sein, zumindest behauptet das ein Lied von vor 50 Jahren: "Nichts ist so schön, wie  der Mond von Wanne-Eickel, die ganze Luft ist erfüllt von ewigem Mai..." Such einfach mal bei youtube, dann kannst Du es Dir anhören.

    Alle anderen Mondmythen kannst Du übrigens vergessen, die sind sämtlich widerlegt: Weder ist das Mondholz besser als anderes Holz, noch werden bei Vollmond mehr Kinder geboren, mehr Verbrechen begangen oder mehr Selbstmorde verübt: http://suite101.de/article/von-super-monden-gezeitenkraften-und-mond-mythen-a144...

  • Was sind die Probleme des Warp Antriebs?
    Antwort von TheKn0wledge ·

    Der Energieverbrauch ist enorm, wir wissen weder wie man Gravitation noch Antigravitation künstlich erzeugt, bändigt, lenkt und kontrolliert, außerdem würde beim Abbremsen EXTREM viel Strahlung frei werden die so ziemlich alles in ihrem Umfeld vernichten würde.

  • wie kann das weltall unendlich sein?
    Antwort von yasemineaurelie ·

    Deine Frage ist zwar schon eine ganze Weile her, ich äußere mich trotzdem dazu.

    Ich kann Dir Deine Frage leider nicht wissenschaftlich beantworten, sondern nur meine Meinung dazu äußern. Ich denke, dass das Universum unendlich sein muss. Wenn es endlich wäre, wäre da eine Art Wand oder was? Und was ist dahinter? Da ist ja wieder etwas. Und da ist dann eine "Wand" und dahinter wieder etwas. Also kann es ja kein wirkliches Ende geben. Es ist zwar vollkommen unvorstellbar, doch es muss so sein. Anders kann ich es mir nicht erklären, egal was Einstein oder sonstige Menschen behaupten rausgefunden zu haben :) Liebe Grüße 

  • Was sind die Probleme des Warp Antriebs?
    Antwort von stekum ·

    Statt 'Probleme' sollte man sagen 'Gründe für die Unmöglichkeit'.

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von jack171 ,

    Bist du hier um die Frage zu beantworten oder nur um zu nerven?

    Kommentar von stekum ,

    um aufzuklären. Aber wenn Dich das nervt . . .

    Kommentar von jack171 ,

    Und du fühlst dich berechtigt aufzuklären? Habe mal dein Profil besucht.. Bevor du versuchst Irgendjemanden über Irgendetwas aufzuklären solltest du aufhören andere Personen mit deiner sehr fragwürdigen Moral zu belästigen.

  • Was sind die Probleme des Warp Antriebs?
    Antwort von Skarger ·
    1. Man würde dazu eine exotische Materieform mit negativer Energie bentigen, aber diese ist bisher noch nicht entdeckt worden.
    2. Der Ereignishorizont der Warpblase würde jegliches Signal unterbrechen, man kann also nicht kommunizieren oder die Außenwelt außerhalb der Blase manipulieren.
    3. Außerhalb der Blase würde das vorbeiziehende Licht einer starken Blauverschiebung unterliegen, die anscheinend nicht gut für das Raumzeit-Gefüge ist.
    Alle 4 Antworten
    Kommentar von jack171 ,
      "Der Ereignishorizont der Warpblase würde jegliches Signal unterbrechen, man kann also nicht kommunizieren oder die Außenwelt außerhalb der Blase manipulieren."
      Was meinst du mit Ereignishorizont? Ich kenne den Begriff nur von anderen Themen.
      "Außerhalb der Blase würde das vorbeiziehende Licht einer starken Blauverschiebung unterliegen, die anscheinend nicht gut für das Raumzeit-Gefüge ist."
      Ich finde das ein wenig oberflächlich. Warum würde es einer Blauverschiebung unterliegen, das vorbeiziehende Licht unterliegt keiner Raumkrümmung. Und wieso sollte dies schädlich sein?
    Kommentar von Skarger ,

    Der Ereignishorizont ist die Grenze zwischen Warblase und Normalraum. Wie bei einem schwarzen Loch ist es die Grenze zwischen dem (halbwegs) geordnetem Raum und seiner stark verzerrten Gestalt.

    Ich spielte hierbei eher auf das Licht im gekrümmten Raum an. Du kennst sicher den Doppler-Effekt: Unterliegt Licht diesem Effekt, kommt es entweder zu einer Blauverschiebung oder einer Rot-Verschiebung in folge der Frequenzänderung. Beim Warpantrieb wird gedehnt und gestaucht. Das sorgt für eine Änderung der Frequenz, und das mehrfach. Passiert Licht ein Massereiches Objekt wird es abgelenkt oder Rotverschoben. Ein Warpantrieb wäre allerdings vergleichbar mit einer enorm starken Gravitationsverzerrung. Und in solchen Bereichen sollte es theoretisch zu extremen Zuständen der Raum-Zeit kommen. Wie die genau aussehen ? Das kann ich nicht sage, kein Wissenschaftler konnte bisher ein solches Phänomen aus nächster nähe untersuchen, da wir (glücklicherweise) weit von solchen Ereignissen entfernt sind.

  • Was sind die Probleme des Warp Antriebs?
    Antwort von reload35 ·

    wie willst du die Raumzeit verändern/ verformen? 

    Alle 4 Antworten
    Kommentar von jack171 ,

    Mit Exotischer Materie bzw. negativer Energiedichte.

    Kommentar von reload35 ,

    ich weiß nicht wie sehr du da drinsteckst, aber ich meine da fangen die Probleme schon an 

    exotische materie etc gibt es bis jetzt nur theoretisch 

    Kommentar von JTKirk2000 ,

    Ich habe da eine Idee, was die ersten Probleme sind. Beide erwähnten "Dinge" wurden bisher noch nicht nachgewiesen und existieren nach bisherigen Erkenntnissen allein in der Theorie. Mit Betonung auf "nach bisherigen Erkenntnissen".

    Zudem kommt der Energiebedarf dazu, dann noch die Energiedichte bzw. Hitze im Warpfeld, sofern es erst einmal funktioniert.

    Möglicherweise ist das Prinzip nach Alcubierre momentan die am "naheliegendsten" erscheinende Lösung, aber dennoch ein Holzweg. Woher soll man das wissen, sofern man nicht das eine Prinzip wirklich ausschließen und ein anderes nutzbar machen konnte? 

    Kommentar von jack171 ,

    Könntest du das mit der Hitze im Warpfeld konkretisieren? Und was meinst du genau mit "anderen Prinzipien"?

    Kommentar von JTKirk2000 ,

    Soweit ich recht informiert bin, entsteht beim Alcubierre-Warpfeld ein Plasma in der Warpblase, welches sich auf alles innerhalb der Warpblase auswirkt. Dieses Plasma (4. Aggregatzustand nach gasförmig) ist ein Medium für eine enorme Hitze innerhalb dieses Warpfeldes.

    Bezüglich anderer Prinzipien eines Warpfeldes mag der Warpantrieb nach Alcubierre bisher der einzige sein, der in der Theorie schlüssig erscheint, aber das muss noch lange nicht dafür gelten, dass dieser der einzig praktikable wäre oder dass dieser überhaupt wirklich umsetzbar ist. Von daher ist es vielleicht gar nicht so unwahrscheinlich, dass ein Warpantrieb nach einem anderen Funktionsprinzip möglich ist, nur eben mit vergleichbaren Auswirkungen auf die Raumzeit, ohne enorme Energiemengen zu benötigen, exotische Materie oder negative Energie - vielleicht sogar ohne dieses Plasma im Warpfeld, welches alles im Warpfeld gefährden würde. 

  • Russisch oder Astro? Brauche schnell Rat!?
    Antwort von Mentar ·

    Naja was dir mehr interessiert... Astronomie ist die tollste Richtung der Physik und wirst immer wieder was davon haben. Russisch ist eine anspruchsvolle Sprache (6 Fälle statt  4 in Deutsch). Ob man das jemals braucht ist aber fraglich so wie Russland sich jetzt isoliert...

  • Ab wann ist ein Teleskop gut?
    Antwort von Hellstorm ·

    Ab wann ist ein Teleskop gut? Zu dem was startrails eh schon gesagt hat, will ich mal noch folgendes dazuwürfeln:

    Ich kann mir für 50 Euro bei Tchibo ein Teleskop kaufen, richte das ab Oktober, wenn Jupiter wieder gut sichtbar ist, auf ebendiesen und rufe dann mal meine Nachbarn daher. Die werde das sicherlich beeindruckend finden, weil da doch mit bloßem Auge nur ein Punkt ist. Und wenn ich denen dann sage, dass sie mit einem ordentlichen Feldstecher soetwas auch sehen können, dann werden die Augen wohl noch größer.

    Also: Welches Teleskop gut ist hängt von der eigenen Erwartungshaltung ab. Als ich damals noch kleiner war... halt kleiner war ich nicht, aber jünger... da hatte ich auch nur ein relativ kleines Teleskop. Was man dadurch gesehen hat, war auch schon enorm faszinierend. Letztendlich dient das erste Teleskop aber nur als Einstieg in die Astronomie, oder eben als Ausstieg. Bei dem einen kommen dann Bedürfnisse durch, noch mehr sehen zu wollen, bei dem anderen kommt eher das Bedürfnis durch, das Gerät in die Tonne zu kloppen, oder zu verscherbeln.

    Schlussendlich soll das heißen, das erste Teleskop ist selten das beste. Es wird aber auch nicht das letzte sein, das man sich kauf, sofern man sich dafür interessiert. Ich bin mittlerweile schon beim fünften Teleskop. Nummer 1 bis 3 existieren aber nicht mehr. Ich hab jetzt noch eins für visuelle Beobachtungen und eins für die Astrofotografie.

    Für den nackten Einstieg würde ich aber bei 300 Euro zu einem gebrauchten Teleskop raten. Es gibt da sogenannte Dobsons. Die sind auf einer Art Holzkiste montiert. Lass dich davon nicht erschrecken. Die Bedienung ist einfach, diese Kisten stehen wackelfrei und tragen viel. Soll heißen: Man benötigt kaum Geld für die Montierung und kann fast alles in die Optik stecken. Unten in Bild 1 ist z.B. mein 10" Spiegelteleskop auf solch einer Montierung. Und für etwa 300 Euro bekommt man zwar nicht diese Größe, aber mittlerweile sind in einschlägigen Foren oder Kleinanzeigen schon 8"-Geräte dafür zu finden. Der Zustand ist in der Regel auch noch sehr gut. Bei Bedarf kann ich dir dabei aber auch gerne weiterhelfen. Und die Adressen nennen.

    DAS ist meiner Meinung nach ein gutes Teleskop für dein Geld. Und nicht dieser Quark, den paranomaly mal wieder schreibt.

    Natürlich kann man sich für 300 Euro auch ein Teleskop kaufen, das auf einer parallaktischen Montierung steht (siehe Bild 2), aber für den Preis, ist das dann nur eine sehr einfache Montierung und taugt wirklich nur für visuelle Beobachtungen mit kleinen Geräten. Aber in denen sieht man kaum Galaxien, Nebel, etc. Da sollte man dann bei Mond und Planeten bleiben. Wenn ich das gerade mal so überfliege, was die Shops da so bieten, dann sind da die ersten Teleskope ab etwa 340 Euro zu haben, die etwas stabiler auf einer Montierung stehen.

    Der Vorteil einer parallaktischen Montierung ist dann aber wiederum der, dass man zum nachführen nur an einem kleinen Rädchen drehen muss um das Objekt im Gesichtsfeld zu halten - die Erde dreht sich ja schließlich. Bei einem Dobson muss man da direkt am Tubus hinterherschieben. Das erfordert etwas mehr Übung, aber ist eigentlich auch nicht so das Ding.

    Aaaaber... bei diesen EQ2 und besser kann man einen Motor nachrüsten. Man braucht nicht mehr "am Rad drehen". Das macht der Motor und man kann eine ganze Weile ungestört beobachten. Aber der Nachteil ist dabei, dass man zu einen Strom braucht (auch wenn bei den einfachen (!) Modellen Batterien reichen) und zum anderen muss man es genau auf den Himmelsnordpol ausrichten. Das ist bei einfachen Montierungen ohne Polsucher nicht gerade einfach und kostet auch Zeit:

    Nehmen wir man an, Du fährst mit deinem Auto immer an einen dunklen Beobachtungsort (oder holst das Teleskop aus dem Haus/Schrank/Kiste/wasauchimmer). Ein Dobson ist in zwei Minuten fertig zum beobachten. Kiste auf die Erde stellen, Teleskop drauf, Federn einhaken, fertig. Mit einer parallaktischen Montierung braucht man ne halbe Stunde. Montierung aufstellen, ggf. Montierungskopf auf Stativ schrauben, ggf. Strom anschließen, nach Norden ausrichten, mit Wasserwaage Stativ gerade hinstellen, Polaris suchen, RA- und DE-Achse auf Polaris ausrichten und dann noch irgendwie das Teleskop in die Klemme wuchten... das dauert. Aber das wiederum ist z.B. Grundvoraussetzung für die Astrofotografie von Galaxien oder Nebeln.

    Wie dem auch sei... für Dobsons gibt es im übrigen auch Nachführplattformen, sodass man ca. 30 Minuten lang nicht am Tubus rumschieben muss.

    Eins bleibt dennoch: Dobson = viel Öffnung für wenig Geld. Und man lernt den Himmel erst mal so kennen. Goto, was die Objekte fast selbst findet ist gut, keine Frage, aber kostet viel Geld und... siehe oben bzgl. Aufbau. Am Anfang hat man jedenfalls die beste Lernkurve, wenn man gezwungen ist, sich am Himmel zurecht zu finden. Außerdem macht das selbst suchen auch Spaß. Ist ja auch irgendwo immer aufs neue eine Herausforderung.

  • Russisch oder Astro? Brauche schnell Rat!?
    Antwort von Roderic ·

    Nimm Russisch - eine wunderbare Sprache.

    Das bißchen Astro ;-), was ihr im Unterricht habt, kannst Du dir auch selber beibringen.

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von liviki ,

    Ich hab das 2 Jahre ^^ aber ist das auch nicht zu schwer? Weil das ist ja komplett anders.. und ich bin jetzt einen Monat nicht in der Schule... :/

  • Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das es im Universum noch eine weitere Erde gibt auf der das Leben so weit oder weiter ist wie bei Uns auf der Erde?
    Antwort von kami1a ·

    Hallo! Das ist sogar sehr wahrscheinlich. Es gibt min 100 Milliarden Galaxien mit je 100 Milliarden Sonnen und entsprechend vielen Planeten. Die Natur hat da viele Versuche - wir werden sicher nicht alleine sein. Aber sie werden kaum genau so weit sein wie wir. Können sie uns erreichen so sind sie weit überlegen und die Begegnung sollten wir uns nicht wünschen. Wenn aber schwache Zivilisationen in Kontakt mit starken Zivilisationen treten, ist das in der Geschichte immer schlecht ausgegangen

    Ich wünsche Dir alles Gute.

  • Wie oval kann die Erde werden und wie stark ist die Anziehungskraft beim Erdkern?
    Antwort von stekum ·

    Die Erde würde nur "platter" werden, wenn sie sich schneller dreht.

    Bei höherer Schwerkraft würden seine Muskeln stärker werden und seine Knochen fester.

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von rosepetals ,

    Heißt das diese Wölbung von 21km ist ein endgültiger Zustand (aufgrund der Erdrotation), statt eine Folge der Erdrotation, die sich noch weiterentwickeln wird?

    Kommentar von stekum ,

    Genau. Die Erdrotation war vor Urzeiten schneller, daher war die Erde auch (etwas) stärker abgeplattet.

    Kommentar von NutzlosAlpha ,

    Naja nicht ganz. Die Frage war, ob sie in diesem Zustand so bleibt oder weiter abnimmt im Laufe der Zeit. Da die Erde aber immer langsamer wird, wird auch die Abplattung abnehmen. Die Aussage, dass es bei diesen 21 km bleiben wird, ist also nicht richtig.

    Kommentar von Iamiam ,

    erleben wir nur nicht mehr...Für und ist die also richtig ;)

  • Wie oval kann die Erde werden und wie stark ist die Anziehungskraft beim Erdkern?
    Antwort von TomRichter ·

    > dass die Erde dann doch irgendwann eine Scheibe sein wird

    Nein. Siehst Du daran, dass andere rotierende Himmelskörper, die aus leicht verformbarem Gas bestehen, auch nicht flach werden, sondern ungefähr kugelförmig sind. Zwar versucht die Fliehkraft, daraus eine Scheibe zu machen. Aber dem entgegen wirkt die Schwerkraft, die eine Kugel zu formen versucht.

    > Und weiß man in etwa, wie stark die Anziehungskraft ganz nah am Erdkern ist?

    Wie nah? Im Erdmittelpunkt ist sie exakt 0.

    > Die muss ja schließlich größer sein, als an der Oberfläche

    Nein. Die Gravitation geht ja nicht vom Erdkern aus, sondern von der gesamten Masse. Zwar hat der Erdkern höhere Dichte als der Erdmantel, so dass auf den ersten dreitausend Kilometern Richtung Erdinneres die Schwerkraft minimal zunimmt. Doch dann überwiegt der Effekt, dass bei zunehmender Tiefe immer weniger Masse nach innen und mehr Masse nach außen zieht.

    Den theoretischen Verlauf (messen kann man das schlecht) siehst Du hier:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerefeld#Erdschwerefeld_im_Erdinneren

    > Und was passiert mit einem Menschen, der längere Zeit größere Schwerkraft ausgesetzt ist?

    Wenn er lange genug überlebt, bekommt er mehr Muskeln. vielleicht stirbt er aber auch recht schnell daran, dass sein Herz das Blut kaum noch bis ins Gehirn pumpen kann.

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von rosepetals ,

    Das war sehr aufschlussreich, danke!

    Kommentar von lenyt ,

    An das Bluf hab ich nicht gedacht.

  • Wie oval kann die Erde werden und wie stark ist die Anziehungskraft beim Erdkern?
    Antwort von NutzlosAlpha ·

    Hi rosepetals,

    "Durch die Gravitation und die Rotation der Erde sind die Pole abgeflacht und der Äquator ca. 21 Km nach außen gewölbt. Also bist du am Äquator 21 Kilometer vom Erdzentrum weiter entfernt und die Schwerkraft übt auf dich entsprechend weniger Kraft aus."

    Dieser Satz ist eigentlich etwas unglücklich formuliert. Die Erde dreht sich um die eigene Achse, besitzt also einen Drehimpuls. Dieser Drehimpuls bewirkt nun, dass die Masse nicht genau sphärisch verteilt ist, wie das bei einem Körper wäre, der sich nicht dreht, sondern dass sich Masse am Äquator sammelt. Dies liegt daran, dass das Material der Erde eine Beschleunigung erfährt, also nach außen, von dem Zentrum der Gravitation wegbewegt wird.

    Steht nun jemand am Äqutor, ist er durch das zusätzliche Material unter seinen Füßen weiter vom Zentrum der Gravitation entfernt und wird deshalb schwächer angezogen, obwohl er mehr Masse unter sich hat. die Gravitation nimmt mit zunehmender Entfernung nämlich ab. Außerdem wird er selbst durch den Drehimpuls ebenfalls nach außen beschleunigt. Aus diesen beiden Gründen ist jemand am Äquator leichter als an den Polen.

    Andersrum sind die Pole näher am Gravitationszentrum, denn hier wird ja kein Material nach außen beschleunigt. Das gilt ebenso für den Beobachter, der dort steht. Er hat weiterhin die gesamte Masse unter sich verteilt, ist ihr aber näher, als der Beobachter am Äquator. Deswegen wirkt die Gravitation  hier stärker.

    Kann es dann sein, dass die Erde dann doch irgendwann eine Scheibe sein wird - oder zumindest sehr, sehr oval

    Nein. die Stärke der Abplattung nimmt mit der Rotationsgeschwindigkeit zu. Jedoch dreht sich die Erde zunehmend langsamer, durch die Gezeitenkräfte, hauptsächlich von Mond und Sonne. Das heißt natürlich, dass die Abplattung früher stärker war als heute, da sich die Erde früher wesentlich schneller gedreht hat. 

    Und weiß man in etwa, wie stark die Anziehungskraft ganz nah am Erdkern ist?

    Das kommt natürlich darauf an, wie nah. Auf jeden Fall nimmt die Gravitation nach innen hin ab, weil ein zunehmender Anteil an masse über einem ist und nicht unter einem. Dieser Anteil über einem beschleunigt einen in die entgegengestzte Richtung als der Rest, das gewicht nimmt also ab. Direkt im Zentrum der Gravitation hat man kein Gewicht mehr, da man in alle Richtungen gleichstark beschleunigt wird. Deine Annahme also, dass die Gravitation am Erdkern höher ist als an der Oberfläche, ist also ein Trugschluss. Die Gravitation jedes Körpers ist an seiner Oberfläche am stärksten.

    Und was passiert mit einem Menschen, der längere Zeit größere Schwerkraft ausgesetzt ist? Ist es das Gegenteil von Schwerelosigkeit; also stärken sich seine Muskeln und schwellen seine Füße an?

    Ein trainierter Mensch erträgt uneingeschränkt zweifache Erdschwerkraft im Stehen, im Liegen auch etwas mehr. Höhere Belastungen führen auf Dauer zu verschiedenen Schädigungen am Körper, über die ich allerdings kaum etwas weiß. Ich nehme aber man, dass maßgeblich Muskulatur, knochen udn kreislauf betroffen sein würden.

    Damit solche Kräfte auftreten, müsste man aber schon zu anderen Planeten fliegen, bzw. die Erde komprimieren. Im Erdkern wirst du solche Bedingungen wie gesagt nicht antreffen.

    Alle 6 Antworten
    Kommentar von rosepetals ,

    Vielen Dank! Alle meine Fragen wurden hiermit beantwortet

    Kommentar von NutzlosAlpha ,

    Gern geschehen!

  • Wie oval kann die Erde werden und wie stark ist die Anziehungskraft beim Erdkern?
    Antwort von gilgamesch4711 ·

      Erstens gebe ich dir mal das Verhältnis zwischen Fliehkraft und Gravitation. Ein Satellit, der die Erde umrundet knapp über ihrer Atmosphäre, hat eine Umlaufszeit von ( rund ) 90 min. Das heißt aber: Wäre die Tageslänge = 90 min; würde die Erde so schnell rotieren, würde der Erdkörper von seiner eigenen Fliehkraft zerrissen.

      90 min = 3/2 h . Was ihr bitte lernen müsst: In Proportionen zui denken. Welcher Teil sind 3/2 h von 24h? Hast du gut aufgepasst in Bruchrechnung?

       24  :  3/2  =  24 * 2/3 = 24/3 * 2 = 8 * 2 = 16

        ( Vor dem Mal Nehmen ist zu kürzen; bei mir würd's Strafpunkte hageln. Und nicht zu knapp. )

       Also das Verhältnis der beiden Umlaufszeiten ist 1 : 16 . Jetzt muss man aber wissen, dass die Fliehkraft mit dem ===> quadrat der Umlaufszeit geht; wir mussten die ganzen Quadratzahlen noch auswändig lernen.

        16 ²  =  256

        also lass es 1 : 250 = 4 : 1 000 sein; in Worten: vier Promille.

       D.h. wenn du 70 kg wiegst, wirst du durch die Fliehkraft um 280 g leichter - immerhin . ( " Durch Tausend " heißt ja; kg durch g ersertzen. )

       Und jetzt zu deinem Erdkern; eine ganz erstaunliche Rechnung besagt Folgendes. Stell dir vor, die Erde wäre ideal Kugel symmetrisch; ihre ===> Dichte darf zwar abhängen von dem Abstand r vom Mittelpunkt ( was ja auch tatsächlich beobachtet wird; der schwere ===> NiFe-Kern liegt innen. )

       Wir wollen aber idealisieren, was ja die Physiker gerne tun. Die Dichte darf nicht abhängen von dert geografischen Länge und Breite.

       Dann nämlich stellt sich heraus, dass der ===> kleine grüne Steinbeißer 4 000 km unter der Erdoberfläche nur die Gravitation spürt von der Teilkugel, die sich unter ihm befindet. all die Gesteinsschichten über ihm heben sich in ihrer Wirkung weg bzw. kürzen sich heraus.

       Dies führt dann zu der Paradoxie, wenn du gleichsam wie ein Maulwurf oder ===> tasmanischer Teufel konzentrisch um den Erdmittelpunkt eine Hohlkugel frei fräst, kannst du in der Schwere los schweben ...