...ist anzunehmen, dass Umfragen durch die soziale Stigmatisierung der Homosexualität und die damit einhergehende Tendenz zum Verschweigen eher nach unten als nach oben verfälscht sind. So schätzten sich etwa in einer repräsentativen Emnid-Umfrage aus dem Jahr 2000* nur 1,3 bzw. 0,6 Prozent der in Deutschland lebenden Befragten als schwul bzw. lesbisch sowie 2,8 bzw. 2,5 Prozent als bisexuell* ein. Gleichzeitig gaben aber 9,4 Prozent der Männer und 19,5 Prozent der Frauen an, sich vom eigenen Geschlecht erotisch angezogen zu fühlen
http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t
solange es nicht normal ist, über Homosexualität zu reden, "schwul" nicht mehr als abfällige Bezeichnung für alle mögliche benutzt wird, und es nicht wenigstens ungefährlich ist, sich zu outen, kann man da keine echten Statistiken erwarten.
Und wenn es nicht mehr als abfällige Bezeichung benutzt wird und ungefährlich ist, sich zu outen, sind wir auch nicht unbedingt viel weiter.
Wie schreibt Wikipedia so schön: "Homosexualität ist ein Wort, das je nach Verwendung sowohl gleichgeschlechtliches sexuelles Verhalten, erotisches und romantisches Begehren gegenüber Personen des eigenen Geschlechts als auch darauf aufbauende Identitäten bezeichnen kann...." ( de.wikipedia.org/wiki/Homosexualität )
Also was versteht der Biolehrer unter Homosexualität und was verstehen die Befragten bei Emnid oder sonstwem darunter?