Hallo hullebumm, ich würde auf jeden Fall empfehlen, nach einer Selbsthilfegruppe für Angehörige psychisch kranker Menschen zu suchen. Oft kann es im ersten Moment schon mal entlastend sein, andere Menschen kennenzulernen, die die gleiche Belastung bzw. dieselben Sorgen und Ängste kennen. Zudem können diese auch viele Tipps geben. Die Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung halte ich in dem Fall auch für eine gute (und notwendige) Idee. Es gibt eine gute Telefonnummer die vielleicht auch nochmal weiter helfen kann. Sie findet sich auf dieser Internetseite: http://www.psychiatrie.de/bapk/top/kontakt/zeiten/ Auf der Seite finden sich auch weitere Hinweise und Tipps für Angehörige (links, z.B. "Rat für Familien") Herzliche Grüße ilberu
Angehörige - neue und gute Antworten
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0Erfahrung im Umgang mit Angehörigen, die an Schizophrenie/Psychose leiden?Hilfreichste Antwort von
Ilberu -
1Erfahrung im Umgang mit Angehörigen, die an Schizophrenie/Psychose leiden?Antwort von
Silke2Silke2
Wie @ Ayanaa es dir schon geschrieben hat:
Es hilft nur, Ihn in eine psychatrische Klinik einzuweisen, sonst passiert noch was schlimmeres, denn meistens werden diese leute leider in Ihrem Umfeld gewalttätig.
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0Erfahrung im Umgang mit Angehörigen, die an Schizophrenie/Psychose leiden?Antwort von
Dotter1981Dotter1981
Das klingt sehr nach meiner Tante und ihrem Sohn. Der Sohn ist einsichtig und behandelt seine Psychose sehr verantwortungsbewusst, spricht darüber, meidet Orte an denen die Stimmen lauter werden und nimmt Medikamente und nimmt am Leben teil. Seine Mutter (meine Tante) ist völlig uneinsichtig, findet immer wieder neue Leute die sie angebliich beklauen. Sie meint sogar, dass ständig Leute in ihre Wohnung eingebrochen wären, nur um ihre Möbel zu zersägen oder andere Sachen kaputt zu machen (die Möbel hatten nur normale Gebrauchsspuren). Sie glaubt auch, dass man sie betäubt hätte um an ihrem Ohr herumzulasern. Und auch jetzt, nachdem sie mittlerweile im Heim lebt, verfolgen "die" sie immernoch. Gleichzeitig hat sie (tatsächlich) eine Borrelliose, lässt die aber auch nicht vernünftig behandeln. Meine ganze Familie hat gesundheitliche Probleme (Krebs, Parkinson, Diabetes, Adrenoleukodystrophie...), aber ihr geht es ihrer Ansicht nach grundsätzlich am schlechtesten. Nachdem sie mit Selbstmord (zwar wohl nicht ernst gemeint) gedroht hatte, haben mein Cousin und mein Vater es endlich geschafft sie in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen. Allerdings hat das überhaupt nicht geholfen, da sie völlig uneinsichtig ist. Wir wissen auch nicht mehr weiter. Es hat keinen Sinn mit betroffenen Patienten über ihre Wahrnehmung zu diskutieren und zu versuchen sie vom Gegenteil zu überzeugen. Der Patient muss von alleine Hilfe wollen. Alles andere führt leider zu nix. Und man muss lernen sich abgrenzen zu können. Auch wenn das hart klingt. Trotzdem, Alles Gute für deinen Angehörigen!
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kaesefusskaesefuss
Helfen kann da vielleicht jemand aus der Vergangenheit, zu dem derjenige echtes Vertrauen hat, kann eine Sandkastenfreundschaft sein, die jahrelang geruht hat, aber Vertrauen vorhanden ist.
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hullebummhullebumm Ich danke Dir sehr für Deinen Rat, das ist eine sehr gute Idee und ich werde versuchen, mit alten Freunden Kontakt aufzunehmen. Gern hätte ich Dir auch einen Stern gegeben, aber es gibt leider nur einen. ;-(
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Bergi96Bergi96
Lasst euch von seiner Krankheit nicht zu sehr beeinflussen. Reden bringt da leider nichts. Er nimmt seine Umwelt halt anders auf und leider auch nicht rational, so dass selbst die besten Argumente nichts bringen. Eine gesetzliche Betreuung ist schon mal gut, dann könnt ihr ihn Zwangseinweisen lassen.
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phlox1979phlox1979
Behandle ihn wie einen normalen Menschen. Wenn bei jedem Gespräch wieder aufkommt, dass er krank ist, macht derjenige zwangsläufig zu und hört überhaupt nicht mehr zu. Vermutlich hat er auch Angst vor der Psychiatrie und verdrängt im Moment noch, dass er krank ist. (Ist er in seinem Kopf ja nicht.)
Du kannst da echt nicht viel machen, solange er keine Gefahr für sich selbst oder andere ist.
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hullebummhullebumm Ich weiß, leider...
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2Erfahrung im Umgang mit Angehörigen, die an Schizophrenie/Psychose leiden?Antwort von
AyanaaAyanaa
Aus meiner Familie ist jemand der an Schizophrenie leidet. Leider kann man bei diesen Menschen wirklich nichts machen - ob 40 Jahre oder 18 Jahre alt. Das ist nun mal diese Krankheit, die leider nicht heilbar ist.
Wenn derjenige ein ärztliches Gutachten hat, dass derjenige an Schizophrenie leidet, dann konfrontiere ihn nicht damit. Es können sich das viele selbst nicht eingestehen. Immerhin denken sie, dass sie normal wären und leben auch so.
Es hilft nur ein: Ihn in eine psychatrische Klinik bringen oder bringen lassen, sonst passiert noch was schlimmeres, denn meistens werden diese leute gewalttätig
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hullebummhullebumm Ich versuche eine Eiinweisung zu erwirken. Das ist aber sehr schwer. Erst muß was passieren, sonst liegt kein Grund vor für eine Freiheitsberaubung. Das steht genauer im PsychKG. Mein Sohn ist ein netter Mensch. Er fühlt sich nur leider bedroht, hatt entsetzliche Angst und steht mit dem Rücken zur Wand. Ich weiß nicht, ob er wirklich gewalttätig würde, das ist im Vorfeld schlecht einzuschätzen.
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AyanaaAyanaa Du hast vollkommen recht, dass erst was passieren muss. Finde ich total Schlimm, dies ist eine Gesetzeslücke die man schließen sollte. Es muss zuerst einer umgebracht oder verletzt werden, damit er erst in einer psychatrischen Klinik eingewiesen werden kann. Ich würde aber nicht so lange darauf warten, sondern in mit drängen versuchen, dass er freiwillig ins betreute behindertenwohnheim geht. Finde argumente
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hullebummhullebumm Behindertenwohnheim? Mit Abitur?
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AyanaaAyanaa Ja natürlich. denkst du er wird zur uni zugelassen wenn er schizophrenie hat? Weißt du wie schlimm die krankheit ist? Auch total schlaue können diese krankheit haben
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hullebummhullebumm Natürlich kann er studieren, wenn er gut auf Medikamente eingestellt und symptomfrei ist. Er hat ja keine geistige Behinderung. Nach dem Klinikaufenthalt folgt durch Betreuung die Wiedereingliederung in den Beruf oder ähnliches. Das Erlangen von Selbständigkeit und einem autonomen Leben ist eine der wichtigsten Beiträge zur Heilung. Natürlich gibts auch Fälle von Menschen, die nicht mehr gesund werden oder immer wieder erkranken, es kann aber auch bei einmaliger Erkrankung bleiben.Der Anteil ist jeweils ein Drittel. Ich kann natürlich nicht voraussagen, wie es in seinem Fall sein wird, aber ich muß doch das Beste hoffen und versuchen für mein Kind. Ich will, dass er in eine gute Klinik kommt, für ein paar Monate, alles an Therapie bekommt, was ihm hilft, Dass er dann noch eine Rekonvaleszenzzeit braucht ist klar. Aber in 2 oder 3 Jahren, mit 22 ist er doch immer noch jung genug, um einen Beruf zu lernen oder zu studieren. Was soll er denn im Behindertenwohnheim? Er braucht doch irgendwann Förderung. Ich hoffe natürlich das Beste für meinen Sohn, die letzten 19 Jahre können doch nicht umsonst gewesen sein. Da gibt man nicht so einfach auf. Ich danke Dir sehr für Deinen Rat, Du hast ja dann auch schon einiges mitgemacht, und drücke die Daumen, dass es Deinem Angehörigen auch eines Tages besser gehen wird!
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0Erfahrung im Umgang mit Angehörigen, die an Schizophrenie/Psychose leiden?Antwort von
RatgeberkoenigRatgeberkoenig
wer hat die Diagnose denn gestellt? Du oder ein Arzt?
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hullebummhullebumm Ich natürlich.
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RatgeberkoenigRatgeberkoenig aha.. also dann würde ich die diagnose erst einmal von jemanden stellen lassen, drer sich damit auskennt... oder bist du arzt???
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hullebummhullebumm Nein, ich bin kein Arzt und ich kann auch nix stellen lassen. Er ist ja volljährig. Als das mit dem seltsamen Verhalten los ging, hab ich nach allem möglichen gegoogelt, weil ich mir dachte, dass das nicht normal sein kann. Er ging zu einer Beratungsstelle, weil er zu hause ausziehen wollte, da er ja gestalkt wird. Dem Therapeuten habe ich meine Vermutung mitgeteilt. Er hat mit meinem Sohn das Früherkennungszentrum der Uniklinik besucht und dann wollte mein Sohn sich stationär aufnehmen lassen in der Psychiatrie, hat sich dann aber anders entschieden. Wenn jemand Stimmen hört, die alles kommentieren, was man tut, man sich von Nachbarn, der eigenen Familie und jedem ausspioniert und überwacht fühlt, wenn man sich isoliert, mit allen Freunden bricht, sein Zimmer nur noch verläßt, wenn niemand in der Nähe ist, Selbstgespräche führt, wenn man Vorhänge zu zieht, Schlüssellöcher ausstopft, sich vom Fernsehprogramm manipuliert fühlt, täglich kiffen muß, damit die Angst verschwindet und man schlafen kann, weil nachts die Stimmen kommentieren, wie man im Bett liegt, auf seinen Bruder mit einem Stock losgeht, weil der einen fies angrinst und den Computer gehackt hat usw,usw, da liegt die Vermutung doch sehr, sehr nah. Der Film "Das weiße Rauschen" zeigt dieses Verhalten sehr genau.
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RatgeberkoenigRatgeberkoenig meine güte.. nach einer filmvorlage eine medizinische diagnose zu stellen...!? da bin ich sprachlos und platt....
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hullebummhullebumm Den Film hab ich erst später gesehen. Aber wie gesagt, sollte er in der Psychiatrie aufgenommen werden, nachdem das Früherkennungszentrum für Psychosen ihn untersucht hat. Natürlich darf niemand mit mir sprechen, aber sein Therapeut hat versucht eine schmale Gratwanderung zwischen das Vertrauen des Klienten nicht verlieren, die Schweigepflicht waren, mich informieren und somit den Klienten vor Schlimmerem bewahren, zu bestreiten. Was der Hausarzt im übrigen gar nicht erst versucht hat, der hat mir eine Riesenstandpauke gehalten, dass mein Sohn schwer psychotisch sei und unbedingt eingewiesen werden müsse. Was glaubst Du denn, was er für eine "Krankheit" haben könnte, wenn er Dinge wahrnimmt, die faktisch nicht existieren und sich in einem Wahn befindet, der ihn komplett isoliert? Ich habe im letzten Jahr soviel gelesen, Fachliteratur, Ratgeber, bin selbst in Behandlung, weil ich darüber eine Depression entwickelt habe. Meine Familie ist im A*sch. Weißt Du wie oft die Polizei schon hier war und ihm sagte, er sei wohl irre mit dem Quatsch, den er anstelle und ihnen erzähle? Jaja, Dein Freund und Helfer. Der sozialpsychiatrische Dienst hat ihn besucht und begutachtet, die Ärztin durfte mir natürlich nicht sagen, was da mit ihm gesprochen wurde, aber sie durfte mich neutral beraten. Und sie hat mir gesagt, dass in einem "solchen Fall" die Möglichkeit besteht, eine gesetzliche Betreuung zu beantragen und somit eine Einweisung zu bewirken. Jetzt wird mein Sohn nochmal von einem Oberarzt begutachtet. Der ganze Aufwand nur für eine präpubertäre Phase mit 19? Er hat keine Zukunft, wenn alles so bleibt, wie es ist. Er kann ja kaum das Haus verlassen ohne Verfolgungswahn, wie soll er dann arbeiten, wenn alle sich gegen ihn verschworen haben, ich belauschen und unsichtbare Lautsprecher installieren um ihn in den Wahnsinn zu treiben? Ich bin ja auch nicht doof, auch nicht hysterisch, ich bin ein besonnener Mensch, dessen Devise lautet: Ruhig bleiben, Fakten betrachten, kritisch denken.
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hullebummhullebumm Lieber Ratgeberkönig, ich habe mich, wie Du sicher festgestellt hast, auf Deinem Profil herumgetrieben. Ich möchte Dich um eines bitten: Du beantwortest viele Fragen kurz, knapp, ironisch, fast zynisch. Ich bin ein erwachsener Mensch und nicht blöd. Ich habe ein echtes Problem, eine Lebenskrise. Ich lebe hier mit diesem Problem und muß irgendwie damit klarkommen, ohne daran kaputt zu gehen. Bitte antworte mir nicht, indem Du alles anzweifelst, was meiner Familie täglich widerfährt. Damit ist uns nicht geholfen. Ich möchte mich nicht noch schlechter fühlen und zum 1.000sten Mal rechtfertigen müssen, nur weil Du Dir hier die Zeit zu vertreiben versuchst, oder als besonders schlau dastehen möchtest. Dafür ist es wirklich zu ernst. Das hilft weder mir noch meinem Sohn, der am allerdringensten Hilfe benötigt.
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0Erfahrung im Umgang mit Angehörigen, die an Schizophrenie/Psychose leiden?Antwort von
Philosoph195872Philosoph195872
Geh mit ihm mal zu einem Arzt, denn von hier aus kann man auch nur sehr schwer helfen.
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hullebummhullebumm Das geht ja nmicht, da er sich seit Monaten in seinem Zimmer einschließt und jeglichen Kontakt, ausser zu mir durch Briefe oder SMS, ablehnt.
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0Wer entscheidet, ob Pflege im Heim oder Zuhause?Antwort von
guinanguinan
Danke für alle Antworten. Leider sagen nun einige, dass die Tochter als nächste Angehörige entscheidet, wenn die Frau selbst nicht entscheiden kann. Andere sagen, dass das Sozialgericht entscheidet. Wieder andere sagen, dass die Ärzte empfehlen- ob deren Empfehlung einer Entscheidung gleich kommt, hab ich nicht verstanden.
Was stimmt denn nun?
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3Wer entscheidet, ob Pflege im Heim oder Zuhause?Antwort von
eowynhheowynhh
Solange die alte Dame noch geistig fit ist ausschließlich sie, ansonsten sollte man sich mit der Sozialbetreuung des Krankenhauses beraten was besser wäre.
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guinanguinan Dankeschön. Sie ist zur Zeit nicht geistig fit. Und körperlich auch nicht. Mein Problem als Enkelin ist, dass ich meine Mutter eben nicht für geeignet halte, sie weiter zu betreuen, weil sie jedesmal hilflos reagiert, statt zu handeln. Sie ruft mich an und andere Leute- aber sie ruft keinen Arzt. Will sie aber wieder zu sich holen, wenn es ihr wieder etwas besser geht.
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2Wer entscheidet, ob Pflege im Heim oder Zuhause?Antwort von
AxelJueAxelJue
Da könnte der Sozialdienst vom Krankenhaus helfen. Der Dienst hat Kontakt zu den Ärzten und gemeinsam können sie eine Empfehlung geben. Zur Not muss das Betreuungsgericht ran. Aber wenn das häusliche Umfeld für eine Pflege geeignet ist, sollte man schon sehr gute Argumente haben um eine Heimunterbringung zu erreichen. Der Wille der zu pflegenden Person steht aber an oberster Stelle!
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guinanguinan Zur Zeit kann Oma nicht reden, da sie einen Schlaganfall hatte. Das Krankenhaus empfiehlt die Heimunterbringung. Mama zieht mit, sagt aber, dass sie sie wieder zu sich holt, sobald es ihr besser geht. Davor habe ich Angst, weil ich Mama für überfordert damit halte. Sie hört aber auch nicht auf mich. Sie macht immer, was sie will.
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AxelJueAxelJue Falls noch nicht vorhanden auf alle Fälle eine Pflegesufe bei der Krankenkasse Deiner Oma beantragen. Anschließend folgt eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Im Ergebnis der Begutachtung wird dann die Pflegestufe (0, 1, 2 oder 3) festgelegt. Im Falle der häuslichen Pflege gibt es dann finazielle Unterstützung durch die Krankenkasse (natürlich auch bei späterer Heimunterbringung). Der gesetzlich festgelegte Betrag richtet sich nach der Pflegestufe. Unterstützung durch einen Pflegedienst ist immer empfehlenswert.
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5Wer entscheidet, ob Pflege im Heim oder Zuhause?
Wenn die Ärzte im Krankenhaus vorschlagen wenn das Gespräch mit der Tochter geführt wird. Das es besser ist aus Medizinfischersicht die Mutter ins Altenheim zugeben sollte die Tochter mit der Mutter darüber reden ob sie das möchte. Wenn nicht: Sollte die Tochter schauen das die Pflegestufe 2 erreicht wird damit dementsprechend ein Pflegedienst einschaltet wird. Die Tochter sollte dann mit dem Pflegedienst besprechen in wie weit die Medizinische Versorgung und die Grundpflege geleistet wird u.s.w. Damit eine obtiemale Medizinische Versorgung zu Hause statd finden kann Die Enkelin hat da erst mal nichts mit zu tun, es sei den die Oma hat das Schriftlich in einer Vorsorgevollmacht bestimmt wer was für sie regeln darf.
Das mit denm Pflegedienst sollte aber bevor die Mutter nach Hause kommt geregelt sein. L.G.
P.S.
Es gab auch schon Fälle wo zum" Wohle des Betroffenen" ein Gesetzlicher- Betreuer eingesetzt wurde weil die dieregten Angehörigen keine Reglung finden konnten.
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guinanguinan Den Pflegedienst gabs schon vor Omas Schlagafall. Jetzt gehts ihr aber nochmal sehr viel schlechter. Wenns ihr wieder besser geht, will Mama sie wieder zu sich holen. Ich fürchte nur, die medizinische Versorgung ist bei Mama eben NICHT gegeben. Aber ich habe da nichts mitzureden, ja? Mama als Omas Tochter bestimmt und alle anderen geben nur Empfehlungen, die sie annehmen kann oder auch nicht?
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angelahangelah Da ich die Angelegenheit nicht genau kenne müsste die Enkelin und die Mutter doch in der Lage sein für die Oma die Bestmögliche Lösung zu finden. Es sollte so schwer es auch fällt immer zum Wohle des betroffen Menschen entschieden werden. Wenn ein Heim für die Oma, aus Pflegegründen besser ist dann sollte man sich so schnell wie möglich darum kümmern. Aber die Oma muss einverstanden sein die Mutter sollte mit der Oma reden und ihr das ganz schonend beibringen vor allem aber müssen deine Mutter und du sich einig sein. Deine Mutter hat vielleicht auch ein schlechtes Gewissen ihre Mutter ins Heim zugeben das ist auch nicht so einfach für sie, aber wenn es wirklich die richtige Lösung ist muss sie sich damit abfinden das ist hart aber so ist das Leben eben. Ich bekomme das in meine Arbeit ständig mit. L.G.
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angelahangelah P.S. Wenn es nur deine Mutter und dich gibt hat deine Mutter die Verantwortung, aber sie sollte gute Radschläge annehmen es geht um das Wohlergehen der Oma und nicht um sie aber sie braucht auch Zeit damit fertig zu werden.
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angelahangelah Es kann sogar sein das wenn die Mutter die Oma um jeden Preis nach Hause holt und der Oma was Passiert weil sie nicht Ordentlich beaufsichtigt oder was auch immer der Oma schadet. Dann kann es ein richtiges Problem für die Mutter geben, alte Menschen sind oft sehr uneinsichtig und machen oft sehr dumme Sachen. daran sollte sie auch mal denken es ist eine große Verantwortung.
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guinanguinan Danke- erstmal kommt sie ja auch ins Heim. Aber Mama will sie später dann wieder zu sich holen, falls sie sich erholt. Leider sind Mama und ich uns selten einig, denn Mama glaubt, immer alles zum Besten und völlig alleine regeln zu können und da sie MEINE Mutter ist, es auch besser zu wissen als ich. Sie verschließt völlig die Augen davor, dass es mit Essen und Waschen nicht getan ist und sie selbst ne psychische Krankheit hat und langsam an Demenz erkrankt. Ihrer Meinung nach ist sie selbst gesund. Darum klappt das ja auch nicht mit dem "logisch" entscheiden und mit sem "sich einig sein".
Habe Angst, dass Mama auch beim nächsten Mal wieder erst mit mir telefoniert und Onkel Kurt und was weiß ich mit wem noch alles, aber den Rat einen Arzt zu holen NICHT annimmt. Und der Pflegedienst zu selten da ist, als dass der selbst reagiert. Sind ja auch recht junge Leute da. Und eben nicht rund um die Uhr. In einem Heim wüsste ich, dass die medizinische Versorgung gewährleistet ist.
Meine Mutter hat noch NIE meine Ratschläge angenommen. Sie ist doch die Mutter, sie weiß es ja besser. Sie sagt nur: Jaja, mal sehen. Und dann macht sie doch, was sie will. Wenn ich ihr sagen würde, dass sie psychisch nicht in der Lage ist, Oma zu pflegen, würde sie sich angegriffen fühlen und schreien oder auflegen. IHRE Krankheit darf ich GAR nie ansprechen.
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angelahangelah Das geht nicht so einfach dann holt sie sie auf eigene Verantwortung aus dem Heim und wenn es zu Hause nicht klappt dann bekommt sie ganz schwer einen Heimplatz für die Oma. Deine Mutter ist in der Sache sehr unvernünftig leider
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guinanguinan Ja eben- und da ist meine Frage, was kann ICH tun? Auf Vernunft pochen bringt ja nichts.
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angelahangelah Ich würde vorschlagen du versucht die Betreuung für die Oma zu bekommen Begründung: du fürchtest um das Wohlergehen der Oma. Das kannst du beim Amtsgericht beantragen das wird aber dann der Bruch zwischen Dir und deiner Mutter sein.
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guinanguinan Danke. Ja...fürchte ich auch.
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angelahangelah eigentlich schade aber deine Mutter ist ein leider ein "Sturrkopf" sorry.
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angelahangelah Danke guinan für den Stern lieben Gruß angelah
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1Wer entscheidet, ob Pflege im Heim oder Zuhause?Antwort von
kaesefusskaesefuss
Wenn die alte Dame es nicht selber möchte, die Entscheidungshilfe kann die Tochter sein, die sie pflegen wird. Die Enkelin wird am wenigsten zur Pflege beitragen können.
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guinanguinan Oma kann aber zur Zeit nicht reden. Und ich bin sicher, sie würde wieder zu Mama wollen. Problem: Mama ist meiner Meinung nach nicht mehr geeignet, sie zu pflegen. Mama holt keinen Arzt oder zu spät- die ruft MICH an und wenn ich sage, hol einen Arzt, wartet sie und wartet und telefoniert mit anderen und klagt, aber sie handelt nicht. Sie reagiert immer nur hilflos- behauptet aber, alles wunderbar zu machen und im Griff zu haben.
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3Wer entscheidet, ob Pflege im Heim oder Zuhause?Antwort von
bienemaus63bienemaus63
In erster Linie entscheidet jeder selbst, ob er ins Pflegeheim will oder nicht. Sollte jedoch der jenige nicht mehr selbst für sich entscheiden können, dann entscheidet der nähere Verwandte und das ist in deinem Fall, die Tochter. Allerdings sollte man in der Familie abstimmen, was für den Kranken Menschen das Beste ist. LG
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Jerne79Jerne79 Wenn es so wäre, daß die Entscheidung einer Mehrheit automatisch richtig wäre... Ansonsten DH.
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guinanguinan Danke...dann muss ich mit Problemen rechnen..Ratschläge hat meine Mutter noch nie angenommen, am wenigsten von mir.
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1Wer entscheidet, ob Pflege im Heim oder Zuhause?Antwort von
Commodore64Commodore64
Der, der das bezahlt!
Zuhause pflegen ist entweder sehr teuer oder mit sehr viel Aufwand verbunden.
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guinanguinan Zuhause pflegen ist billiger, als im Heim. Dennoch, Heim ist meiner Meinung nach sicherer.
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Commodore64Commodore64 Billiger nur wenn man den Patienten entweder im eigenen Dreck verrecken lässt oder sich Vollzeit drum kümmert. Und das ist eigene Arbeit mit der man dann das Geld verdient was man sonst für Pflegepersonal ausgeben müsste. Und Altenpflege ist schwere körperliche Arbeit. Meine Mutter hat sich an ihrer Mutter kaputtgepflegt, ist jetzt selber fast nur dadurch ein Pflegefall!
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guinanguinan Ja meine Mutter kümmerte sich Vollzeit. Sie ist selbst Rentnerin.
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Commodore64Commodore64 Und Du pflegst dann Deine Mutter wenn die sich die Knochen bei der Pflege ruiniert hat? Solange die Omi noch selber auf das klo gehen kann ist ja alles noch im Rahmen, aber wenn nicht darf Deine Mutter sie Omi 8x täglich zum Klo tragen, das geht nicht lange gut!!!
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guinanguinan ICH will ja, dass Oma ins Heim kommt und da auch bleibt. Meine Mutter will sie wieder nach Hause holen, wenn es Oma besser geht! Es ist doch genau umgekehrt!
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Commodore64Commodore64 Mach Deiner Mutter das mal klar, dass die sich bei der Pflege kaputt macht und sich nach kurzer Zeit direkt daneben legen kann.
Ideal ist ein Heim in der Nähe, da kann Deine Mutter dann täglich hin gehen wenn sie mag.
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2Wer entscheidet, ob Pflege im Heim oder Zuhause?Antwort von
KinderbuecherKinderbuecher
Und was sagt die Frau selber? Kann sie noch selbst Entscheidungen treffen? Sonst muss ein Betreuer bestellt werden, sprich: jemand wird vom Gericht bestimmt, der spezielle Aufgaben zu erledigen hat. Das kann nur bestimmte Bereiche betreffen. Die Sorge für den Aufenthalt, für die Gesundheit, für finazielle Geschichten....
Es muss ein Antrag gestellt werden, dann entscheidet ein Richter.
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guinanguinan Zur Zeit kann sie nicht entscheiden. Schläft nur viel und liegt im Krankenhaus. Obs mal wieder anders wird, weiß ich nicht. Wenn Mama sie zuhause haben will und mir das Sorge macht, müsste ich also das Sozialgericht bemühen? Au backe- das gibt Stress.
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KinderbuecherKinderbuecher Lass Deine Mutter erstmal machen...das ist auch normal, dass man sich als Frau immer "kümmern" will...außerdem ist es wirklich so, dass es Richter gibt, die das am Ende entscheiden wer die Betreuung bekommt. Mach das nicht mit einem Gericht, Du wirst Deines Lebens nicht mehr froh...
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guinanguinan Die entscheiden auch, wenn es niemand einleitet? Das was du ansprichst sind genau meine Sorgen- nur hab ich gleichzeitig auch Angst um meine Oma.
Kommentar von
KinderbuecherKinderbuecher Sicher hast Du Angst um Deine Oma...hast Du jedoch jemals gesehen, was in unseren Pflegeheimen los ist?! ICH ja, könnte auf der Stelle losheulen...nun warte erstmal ab, was mit Oma passiert...mach Dich nicht verrückt.
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1Wer entscheidet, ob Pflege im Heim oder Zuhause?Antwort von
rockabella1987rockabella1987
ja, der naechste verwandte...also in deinem fall die tochter...
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1Wer entscheidet, ob Pflege im Heim oder Zuhause?Antwort von
piadinapiadina
in erster linie entscheidet die frau selbst. erst wenn sie dazu nicht mehr in der lage ist, entscheidet jemand anders. wenns glatt läuft, der nächste angehörige - also in deinem falle die tochter, allerdings müßte sie dazu das einverständnis der frau haben, um die es geht (betreuungsverfügung).
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0Erfahrungen Paranoide SchizophrenieAntwort von
Kuno33Kuno33
Was Du schreibst, spricht tatsächlich für die genannte Diagnose. Eine Unterbringung in einer geschlossenen Abteilung schließt nicht aus, dass es die Möglichkeit gibt ins Internet zu gehen.
Eine paranoide Schizophrenie allein ist noch kein Grund für die Zwangseinweisung. Die kann immer nur erfolgen, wenn eine schwere Gefahr für den Betroffenen besteht oder eine solche von ihm für andere ausgeht.
Prinzipiell gibt es auch nach der geschlossenen Unterbringung Plätze in Heimen mit einer psychosozialen und ärztlichen Betreuung. Je nach Ort und Bundesland sind die besser oder schlechter.
Ob es eine Lösung ist, dass er bei Dir wohnt, musst du selbst entscheiden. Stelle es Dir nicht zu leicht vor mit jemanden, der eine Paranoide Psychose hat und ein Drogenproblem zusammen zu wohnen. Es gibt auch andere Möglichkeiten, ihn zu unterstützen, wenn Du das überhaupt möchtest. Du schreibst ja, Du habest Dich von ihm wegen seiner Drogengeschichte zurückgezogen. Vermutlich hattest du Gründe, die auch heute noch bestehen könnten. Mitleid allein sollte kein Maßstab für Deine Entscheidung sein.
Kommentar von
KaffeeKomaKaffeeKoma es geht überheupt nicht darum ob er bei mir wohnen kann oder nicht, das schließe ich kategorisch aus. ich wohne mit meinem freund zusammen und habe auch garkeinen platz für einen längeren besuch von personen. diesen satz habe ich erwähnt weil ich das gefühl habe, dass es zum ausdruck bringt, dass er inzwischen überhaupt kein soziales gefüge mehr um sich herum hat. was bedeutet, dass er sehr einsam zu sein scheint. warum sollte er sich auch nach so vielen jahren ausgerechnet bei mir melden!?
ich denke, dass er eingewiesen wurde weil er sich mitunter sehr aggressiv verhält. soetwas in der art hat er jedenfalls erwähnt, aber nur so angerissen, dass ich es garnicht verstanden habe. ich gehe jedoch davon aus weil er auch eine gewisse zeit mit hooligans unterwegs war, sich jedoch irgendwann von ihnen distanzierte.
Aber er ist doch mein Kind. Ich hab ihn 18 Jahre lang alleine groß gezogen, jeden Pseudo-Krupp-Anfall, Asthma, Lungenentzündung, Unfall und was noch alles mit ihm durchgestanden und ihn gezwungen sein Antibiotikum zu nehmen, damit er am Leben bleibt. Jetzt ist er erwachsen und das soll alles um sonst gewesen sein?