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Ich fasse zusammen und ergänze die vorigen Antworten. ambulant kann man folgendermaßen pflegen: - selbst - mithilfe eines ambulanten Pflegedienstes - in der Tagespflege, in der der Angehörige tagsüber betreut wird, während man selbst nicht da ist, z.B. arbeitet. - Nachtpflege - wie Tagespflege, nur nachts, der Angehörige "schläft ausser Haus", z.B. weil er einen verschobenen Schlaf-Wach-Rhythmus hat oder nachts niemand da ist, der die Versorgung gewährleisten kann.
Wenn Du die räumlichen Möglichkeiten und genügend Geld hast, kannst Du Dir inzwischen mehr oder weniger legal (das kommt auf den Anbieter an, inzwischen geht es auch legal) Haushaltskräfte aus Osteuropa (oft Polen) engagieren, die sich dann im 3-Monats-Rhythmus abwechseln. Es sind oft Frauen um die 50 Jahre, die gebrochen deutsch sprechen und zumeist keine pflegerische Ausbildung haben, und da muss geschaut werden, ob und wie gut sie mit dem Pflegebedürftigen umgehen können. Agenturen, die solche Arbeitskräfte vermitteln, findest Du, wenn Du unter "pflege hause polen" googelst.
Da giebt es den ambulanten Pflegedienst. Solange der Angehörige zu Hause bleiben möchte, ist es für ihm dort besser als im Heim.
Hallo es gibt sehr verschiedene, alternative Möglichkeiten der Individuellen Pflege. Einzelpflegekräfte, Angehörigenpflege oder eben Mischung von diesem. Neu ist auch mit dem Pflegeweiterentwicklung - Gesetz, welches ja am 01.07.2008 in Kraft getreten ist, die Pflegebedürftige Person in einer Pflege -WG unterbringen zu lassen. Auch Tagespflege wäre möglich. Alles eine Frage des Preises und der Höhe der Pflegestufe. Rufe doch einfach mal ein neutrales Pflege- Infotelefon an. Hier: www.ippsachsen.de/pflegeinfotelefon.html

Selber pflegen oder Pflegedienste. Bei Pflegediensten ist alledings Vorsicht geboten, mann sollte sich vorher klug machen. Bei einigen ist es reine Abzocke.

Mobile Pflege anfordern, z.B. über Diakonie oder private Pflegedienste. Die gibt's ja zwischenzeitlich wie Sand am Meer! Ihr könnt festlegen wie oft pro Tag jemand kommt, ob Essen dabei sein soll etc. Ist halt alles eine Kostenfrage bzw. eine Frage der Pflegestufe. Pflege zu Hause ist sehr anstrengend und auch wenn man den zu pflegenden Angehörigen sehr liebt, möchte man ihn manchmal auf den Mond schießen. Alles Gute!
Den Ausdruck "auf den Mond schießen" halte ich zwar für etwas überzeichnet, aber Du hast Recht. Bei häuslicher Pflege je nach Pflegestufe besteht zwar Anspruch auf Pflegegeld (Antrag bei der Krankenkasse, wenn Pflegeldversicherung besteht), aber jede(r) sollte sich vorher gut überlegen, ob die Pflege zu Haus physisch und psychisch zu verkraften ist, trotz der möglichen Hilfe durch Pflegedienste.
Trudel1402 am 3. August 2008 16:02 Ich kann das verstehen, ich pflege seit 10 Monaten allein meinen an Alzheimer erkrankten Mann.Ich bin gerade eine Woche im Urlaub gewesen und er für die Zeit im Heim. Das hat mir sehr gut getan.Man muß als Pflegender auch an sich denken.

zwischenmenschliche beziehung,menschlichkeit...