Speziell bei Männern: Brustbildung, Rückbildung der Hoden.
Bei fortschreitendem Krankheitsbild entwickeln sich Krampfadern entlang der Speiseröhre, weil das Blut nicht mehr durch die Leber fließen kann und sich durch die Venen der Speiseröhre einen Umweg sucht. Das ist gefährlich, weil die Krampfadern leicht reißen können. Dann schießt das Blut aus dem Mund, und die Patienten ersticken an ihrem eigenen Blut. Neben Blutungen treten unter Umständen auch krebsartige Entartungen auf. Es besteht akute Lebensgefahr.
Durch den Wasserstau in den Eingeweiden kommt es häufig zur Entwicklung eines Wasserbauches und zur Selbstvergiftung des Körpers durch Ammoniak im Blut. Ein langsamer qualvoller Tod beendet die Krankheit. Um diese Entwicklung aufzuhalten, ist strikte Abstinenz notwendig. Wird sie konsequent eingehalten, hat die alkolinduzierte Leberzirrhose relativ gute Heilungschancen.
+++ Leberzirrhose
Durch fortgesetzte Alkoholintoxikation kann sich infolge weiteren Absterbens von Leberzellen eine Leberzirrhose entwickeln. Die zunehmende Veränderung der Gefäßstruktur führt schließlich zum Zusammenbruch des Systems. Eine Entgiftung des Körpers kann von der Leber nicht mehr gewährleistet werden, es besteht akute Lebensgefahr.
30 bis 50% aller Leberzirrhosen werden durch chronischen Alkoholmissbrauch induziert. Jährlich sterben in Deutschland etwa 18.000 Menschen an einer alkoholbedingten toxischen Leberzirrhose.
Symptome: Druck- und Völlegefühl im Oberbauch, Appetitlosigkeit, schnelle Ermüdbarkeit und Blähungen, Verminderung der Libido bis hin zur Impotenz. Weiterhin: spinnennetzartige geplatzte Hautgefäße, Rötung der Handflächen und der Zunge. Die Leber ist vergrößert.
Lebererkrankungen
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+++ Fettleber**
Die Leberzellen enthalten Fetttropfen. Bei chronischem Konsum großer Mengen Alkohols kann das Fett nicht mehr vollständig abgebaut werden; das Volumen der Leber verdoppelt sich. Die krankhaft verhärtete Fettleber kann als Vorstufe zu einer schweren Leberschädigung betrachtet werden. Noch ist das Allgemeinbefinden kaum beeinträchtigt. Erste Symptome sind evtl. Appetitlosigkeit, Leistungsschwäche und Völlegefühl im Oberbauch. Erhöhte Gamma-GT-Werte und vom Fachmann ertastbare Vergrößerungen sind deutliche Indikatoren. Bei Abstinenz bildet sich die Fettleber vollständig zurück.
** +++ Leberentzündung**
Die zweite Stufe der Lebererkrankung, die Leberentzündung, kann verschiedene Symptome zeigen: von relativer Beschwerdelosigkeit über Hepatitis bis hin zum lebensbedrohlichen Leberversagen durch das giftige Abbau-Zwischenprodukt Acetaldehyd. Leberzellen sterben ab und werden nicht wieder ersetzt; die Leberwerte steigen an. Dieser Prozess kann durch fortgesetzte Abstinenz angehalten, aber nicht vollständig umgekehrt werden.
** +++ Hepatitis**
Die Fettleberhepatitis entwickelt sich meist nach jahrelangem Alkoholmissbrauch innerhalb kürzester Zeit und ist durch das Absterben von Leberzellen sowie durch Entzündungen gekennzeichnet. In schweren Fällen kommt es zum vollständigen Versagen der Leber.
Formen:*
(- 1 -) Die anikterische chronisch persistierende Hepatitis
ist schwer zu diagnostizieren, da die typischen Symptome fehlen. Keine 'Gelbsucht', aber Appetitlosigkeit, Leistungsschwäche und Völlegefühl im Oberbauch; die Leber ist vergrößert.
(- 2 -) Die ikterische akute alkoholische Hepatitis
verläuft wesentlich dramatischer. Augäpfel und Haut färben sich gelblich. Die vergrößerte Leber ist meist druckempfindlich. Es können Fieber und eine erhöhte Leukozytenzahl auftreten. Oft zeigen sich neben Appetitlosigkeit und allgemeiner Schwäche Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle.
(- 3 -) Die cholestatische alkoholische Hepatitis
geht mit Gelbsucht wegen Verschlusses des Gallenganges einher. Symptome: Oberbauchbeschwerden, leichtes Fieber, Leukozytose, Blutarmut und nicht selten ein übermäßiger Abbau der roten Blutkörperchen.
Da absterbende Zellen durch Bindegewebe ersetzt werden, kann die Alkoholhepatitis zur gefährlichen Leberfibrose führen.
http://www.alkoholismus-hilfe.de/alkohol-krankheiten.html
na ganz weglassen werd ich ihn nicht, das will ich ja auch gar nicht. ich bin nicht süchtig aber mir schmeckts sehr gut, kann natürlich auch ohne aber wenn ich mal fortgeh - is ja nicht oft - gehört der klar dazu für mich. werd ich machen, weil die schnäpse merk ich grad am nächsten tag!